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DE2755349C2 - - Google Patents

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Publication number
DE2755349C2
DE2755349C2 DE19772755349 DE2755349A DE2755349C2 DE 2755349 C2 DE2755349 C2 DE 2755349C2 DE 19772755349 DE19772755349 DE 19772755349 DE 2755349 A DE2755349 A DE 2755349A DE 2755349 C2 DE2755349 C2 DE 2755349C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
sample carrier
sample
rotor
analysis device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19772755349
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English (en)
Other versions
DE2755349A1 (de
Inventor
Glenn Edward Honeoye Falls N.Y. Us Tersteeg
Louis Carl Rochester N.Y. Us Nosco
Robert Joseph Spencerport N.Y. Us Meyer
Rodney John Rochester N.Y. Us Whitcomb
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ortho Clinical Diagnostics Inc
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE2755349A1 publication Critical patent/DE2755349A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2755349C2 publication Critical patent/DE2755349C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/48Biological material, e.g. blood, urine; Haemocytometers
    • G01N33/483Physical analysis of biological material
    • G01N33/487Physical analysis of biological material of liquid biological material

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Urology & Nephrology (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Automatic Analysis And Handling Materials Therefor (AREA)
  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Analysegerät mit Inkubator zur automatischen chemischen Analyse, bei der eine flüssige Probe auf einem Probenträger aufgetragen und nach einer vorgegebenen Inkubationszeit analysiert wird, mit einer im Inkubatorgehäuse vorgesehenen Kammer, in welche an einer ersten Stelle Probenträger einführbar und an einer zweiten Stelle daraus ent­ nehmbar sind, mit einer Steuereinrichtung zum Konstanthalten der Tempe­ ratur innerhalb der Kammer, mit einer Transportvorrichtung für die Pro­ benträger, welche diese während ihres Transports vorübergehend hält und in der Kammer bewegt, mit einer Antriebseinrichtung für die Transport­ vorrichtung und mit einer Analyseeinrichtung.
Aus der US-Patentschrift 35 74 064 ist ein Analysegerät mit zwei teil­ torusförmigen Inkubationskammern bekannt, von denen jede einen Teil des Umfangs eines drehbar angeordneten Transporttisches umfaßt. Dieser Transporttisch besitzt über seinen Umfang verteilt mehrere Aufnahmen für die Probenträger. Auf einen auf dem Transporttisch befindlichen Proben­ träger wird zunächst Serum aufgetragen und der Transporttisch bewegt diesen Probenträger in die erste Inkubationskammer. Nach dem Austritt aus der ersten Inkubationskammer wird der Probenträger verschiedenen Behandlungen unterzogen, ehe ihn der Transporttisch in die zweite Inku­ bationskammer bewegt. Nach dem Austritt aus dieser zweiten Inkubations­ kammer wird der Probenträger weiteren Behandlungen unterzogen und danach vom Transporttisch für eine Untersuchung unter einem Mikroskop entfernt. Der zweiteilige Inkubator dieses bekannten Geräts hat den Nachteil, daß die Inkubation unter sehr genauer Einhaltung der Temperatur und unter präziser Einhaltung der Zeit nicht durchführbar ist, da der Probenträ­ ger in die erste Inkubationskammer mit vorher nicht bestimmbarer Tem­ peratur eingeführt wird. Ein Teil der Schwierigkeiten des vorbekann­ ten Geräts bei der genauen Einhaltung der Temperatur für eine vorgege­ bene Zeit ist darin begründet, daß sich der Transporttisch aus einer Inkubationskammer heraus und danach wiederum in eine Inkubationskammer hinein bewegen muß. Demzufolge müssen außer den Probenträgern selbst auch der Transporttisch und die Aufnahmen für die Probenträger in ihrer Temperatur angehoben werden, was zu einem Absinken der Umgebungstempera­ tur im Inkubator unter den erwünschten Wert führt. Hieraus folgt auch, daß die Zeitspanne, innerhalb welcher der Probenträger sich auf der erwünschten Inkubationstemperatur befindet, unbestimmt ist. Dieselben nachteiligen Auswirkungen ergeben sich auch in bezug auf die zweite Inkubationskammer.
Aus der US-Patentschrift 36 16 264 ist eine zweikammerige Analyseeinrich­ tung für Proben bekannt. Im inneren der kleineren Kammer ist ein ring­ förmiger Träger für die Proben sowie eine Meßeinrichtung vorgesehen. Über eine Antriebseinrichtung kann der ringför­ mige Träger aus seiner normalen Lage herausbewegt, in dieser Stellung gedreht und wiederum in Meßstellung für eine neue Probe bewegt werden. Wie der ringförmige Träger für die Proben in die innere Kammer verbracht wird ist nicht näher erläutert. Es ist jedoch davon auszugehen, daß immer nur ein komplett bestückter Träger ausgetauscht werden kann und daß dies nur unter erheblichem Wärmeverlust möglich ist. Eine kontinu­ ierliche Bestückung ist ausgeschlossen. Damit ist die bekannte Einrich­ tung wenig bedienungsfreundlich und vor allem wenig wirtschaftlich.
Aus der US-Patentschrift 37 70 382 ist schließlich ein Gerät für die klinische Analyse von Proben bekannt. Die eine Probenflüssigkeit sowie ein Reagenz enthaltenden Proben werden mittels einer als Transportvor­ richtung dienenden geschlossenen Kette innerhalb einer temperaturgesteu­ erten Kammer durch mehrere Stationen bewegt. Außer der Zuführeinrichtung und der Füllstation für die Probenflüssigkeit sind sämtliche Stationen dieses automatischen Analysegeräts innerhalb der temperaturgesteuerten Kammer angeordnet. Dies schließt wenigstens vier Stationen, u. a. auch eine Einrichtung zur Vorheizung der Proben ein. Damit ist ein beachtli­ cher Aufwand erforderlich, um die Temperatur im Inneren der Kammer inner­ halb der vorgeschriebenen Grenzen einzuhalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Inkubator zur Verwendung in einem Gerät zur chemischen Analyse nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dahingehend zu verbessern, daß ein besonders wirtschaftlicher Betrieb bei möglichst genau eingehaltener Inkubationstemperatur erzielbar ist.
Diese Aufgabe ist für ein Analysegerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Transportvorrichtung inner­ halb der Kammer, von dieser völlig umschlossen, angeordnet ist, daß die Antriebseinrichtung Schaltmittel aufweist, welche die Transportvorrich­ tung in einer die Eingabe in oder die Entnahme eines Probenträgers aus der Kammer sicherstellenden Position stillsetzt, daß eine der Kammer benachbarte und der Transportvorrichtung zugeordnete Einrichtung zur Vorheizung der Probenträger vor Eingabe in die Kammer vorgesehen ist, wobei die Einrichtung zwei Bauteile besitzt, zwischen die ein Proben­ träger einfügbar ist und von denen dem ersten Bauteil ein Heizungsele­ ment zum Aufheizen auf eine vorgegebene Temperatur zugeordnet ist und das zweite Bauteil relativ zum ersten Bauteil für eine die Eingabe eines Probenträgers in die Einrichtung zur Vorheizung zulassende Bewegung bewegbar ist, daß außerhalb der Kammer bei der zweiten Stelle die Ana­ lyseeinrichtung angeordnet ist und daß Transporteinrichtungen zum Bewe­ gen des Probenträgers von der Einrichtung zur Vorheizung in die Kammer und von der Kammer in die Analyseeinrichtung vorgesehen sind.
Durch die Kombination der erfindungsgemäßen Merkmale wird ein besonders wirtschaftlicher Betrieb eines derartigen Geräts ermöglicht. Durch die an sich bekannte vollständige Anordnung der Transportvorrichtung in der Kammer des Inkubators wird sichergestellt, daß die Transportvorrichtung mit ihren sämtlichen Bauelementen während des Betriebs auf der erforder­ lichen Inkubationstemperatur gehalten werden kann. Dabei ist jedoch dafür Sorge getragen, daß lediglich die Transportvorrichtung, nicht aber weitere, den Energiehaushalt beeinflussende Stationen innerhalb der tem­ peraturgesteuerten Kammer des Inkubators vorgesehen sind. Entscheidend ist auch die Anordnung der Einrichtung zur Vorheizung der Probenträger außerhalb der Kammer, da hierdurch ein Anheben der Temperatur des Pro­ benträgers von der Umgebungstemperatur auf eine höhere Temperatur mög­ lich ist, so daß ein in die Kammer zugeführter Probenträger die darin vorherrschende Temperatur praktisch nicht beeinflussen kann. Damit läßt sich in der Kammer eine sehr präzise Temperatur bei wirtschaft­ lich vertretbarem Energiehaushalt aufrechterhalten.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels im einzelnen erläu­ tert. Es zeigt
Fig. 1 eine teilweise geschnitten dargestellte Seitenansicht eines Geräts zur chemischen Analyse mit einem Inkubator gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine teilweise geschnitten und aufgebrochen dargestellte Seitenansicht des Inkubators, wobei der Rotor des Inku­ bators sowie ein Reflektometer sichtbar werden;
Fig. 3 eine Draufsicht auf den in Fig. 2 dargestellten Inkuba­ tor;
Fig. 4 einen Schnitt gemäß der Linie 4-4 in Fig. 3 und
Fig. 5 eine vergrößert dargestellte Seitenansicht eines Schneckenzahnrads einer Antriebseinrichtung für den Inkubator.
Fig. 1 zeigt ein Gerät 20 zur chemischen Analyse biologischer Flüssigkeiten, wie beispielsweise Blutserum. Dieses Gerät 20 besitzt einen Probenhalter 22, einen Vorratstisch 24 für Rea­ genzien, eine Dosiervorrichtung 26, einen Inkubator 30 und eine Analyseeinrichtung 32. Eine Fördervorrichtung 40 für die Probenträger weist eine Ausstoßvorrichtung 42 auf, welche zur Bewegung eines Testelements, hier eines plattenförmigen Proben­ trägers 44, in eine Dosier- oder Zumeßstation dient, in der ein Tropfen einer biologischen Flüssigkeit auf den Probenträger aufgebracht wird. Darüber hinaus besitzt die Fördervorrich­ tung 40 eine Vorschubeinrichtung 50 mit einer ersten hakenför­ migen Greifereinrichtung 51, welche einen Probenträger 44 von der Dosier- oder Zumeßstation einer Einrichtung 46 zur Vorhei­ zung zuführt, sowie eine zweite hakenförmige Greifereinrich­ tung 52, welche einen Probenträger von der Einrichtung 46 dem Inkubator 30 zuführt. Schließlich weist die Fördervorrichtung 40 eine Entnahmeeinrichtung 53 auf, welche ebenfalls hakenför­ mige Greifereinrichtungen 54 und 55 besitzt, die zur Bewegung eines Probenträgers vom Inkubator 30 zur Analyseeinrichtung 32 bzw. von dieser Analyseeinrichtung 32 zu einer Ausgaberinne 60 dienen.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform eines Probenträgers, welcher mit dem in Fig. 1 dargestellten Gerät zur Anwendung kommen soll, ist in der belgischen Patentschrift 8 01 742 be­ schrieben. Diese bekannten Probenträger nach dem belgischen Patent sind mehrschichtig ausgebildet und enthalten diejenigen Reagenzien, welche zur Reaktion mit Proben darauf aufgetrage­ ner biologischer Flüssigkeit, wie beispielsweise Blutserum, notwendig sind. Gewisse Reaktionen erzeugen eine kolorimetri­ sche Veränderung in der optischen Dichte, welche mittels eines Reflektometers bestimmbar ist, wobei der Betrag an Licht, wel­ cher von dem Probenträger reflektiert wird, in Abhängigkeit von der Reaktion verschieden ist und Aufschluß über den Betrag einer in der Flüssigkeit vorhandenen bestimmten Komponente gibt.
In den Fig. 2 und 3 ist der Inkubator 30 gezeigt, welcher ein Gehäuse 61, das eine im wesentlichen zylindrische, in ihrer Temperatur kontrollierte Kammer 62 umfaßt, einen um eine hori­ zontale Achse 66 in der Kammer 62 drehbar gelagerter Rotor 64, die Einrichtung 46 zur Vorheizung und eine Antriebseinrichtung 110 für den Rotor 64 aufweist.
Das Gehäuse 61 des Inkubators besteht aus mehreren Bauteilen, die mittels Befestigungselementen 67 zusammengefügt sind. Bei diesen Bauteilen handelt es sich um Seitenwände 68 und 69, wel­ che mittels eines ringförmigen Wandteils 70 miteinander verbun­ den sind. Jede der beiden Seitenwände ist doppelwandig ausge­ führt und besitzt einen inneren und einen äußeren Wandteil aus Metall, welcher durch eine Isolationsschicht 75 getrennt ist. Wie in Fig. 3 gezeigt, sind Heizungselemente 78 an den Seiten­ wänden 68 bzw. 69 angebracht und beispielsweise als Widerstands­ drähte mit hohem Widerstand ausgeführt, die in Silikongummi ein­ gebettet sind. Die Heizungselemente 78 sind mit einer nicht dar­ gestellten Steuerschaltung verbunden, welche zur Beibehaltung einer konstanten Temperatur, vorzugsweise 37 Grad Celsius, in der Kammer 62 in einem Regelkreis angeordnete Thermistoren auf­ weist, welche die Stromzufuhr zu den Heizelementen 78 steuern. Einer der Thermistoren ist im Rotor 64 angeordnet und mit der Steuerschaltung über Schleifringe 77 und Bürsten 79 verbunden. In der Seitenwand 68 ist ein Zuführschlitz 80 vorgesehen, wäh­ rend in der Seitenwand 69 ein Entnahmeschlitz 81 vorgesehen ist (Fig. 3). Der Zuführschlitz 80 und der Entnahmeschlitz 81 sind in ihrer Form und Größe derart gewählt, daß Probenträger 44 und die damit zusammenwirkenden, nachfolgend näher beschrie­ benen Vorschub- bzw. Entnahmeeinrichtungen frei in diesen Schlitzen bewegbar sind.
Gemäß Fig. 4 ist die Einrichtung 46 zur Vorheizung am Gehäuse 61 des Inkubators derart gelagert, daß eine Austrittsöffnung 82 mit dem Zuführschlitz 80 des Inkubators 30 in Verbindung steht. Die Einrichtung 46 zur Vorheizung besitzt einen elek­ trisch beheizbaren Metallblock 86 und eine mittels eines Feder­ elements 90 gegen den Metallblock 86 vorgespannte Andrückplatte 87. Wird ein Probenträger 44 mittels der ersten Greiferein­ richtung 51 in die Einrichtung 46 zur Vorheizung bewegt, dann kämmt der Probenträger 44 infolge Anlage an einer abgeschräg­ ten Kante 92 der Andrückplatte 87 letztere entgegen der Kraft des Federelementes 90 nach oben und bewirkt seine Aufnahme in der Einrichtung 46 zur Vorheizung. Ein Anschlag 93 auf der Andrückplatte 87 verhindert ein Herausbewegen des Probenträ­ gers aus der Einrichtung 46 zur Vorheizung entgegen der Bewe­ gungsrichtung, wenn die zweite Greifereinrichtung 52 in ihre Ausgangsstellung zurückkehrt. Die Einrichtung 46 zur Vorhei­ zung bewirkt ein Anheben der Temperatur eines Probenträgers 44 von der Umgebungstemperatur bis auf eine Temperatur, welche der in der Kammer 62 des Inkubators 30 aufrechterhaltenen Tem­ peratur nahekommt. Hieraus folgt, daß ein in die Kammer 62 zugeführter Probenträger 44 die darin vorherrschende Tempera­ tur praktisch nicht beeinflussen kann und daß demzufolge eine sehr präzise Temperatur in der Kammer aufrechterhalten werden kann.
Innerhalb des Gehäuses 61 ist, wie bereits erwähnt, der als Transportvorrichtung für die Probenträger 44 dienende Rotor 64 drehbar angeordnet. Der Rotor 64 weist eine im Gehäuse 61 gelagerte Rotorwelle 96 und eine fest auf dieser Rotorwelle 96 gelagerte Nabe 97 auf. Als Haltemittel für die Probenträger 44 sind mehrere auf der Nabe 97 angeordnete, sich radial nach außen erstreckende Aufnahmeelemente 98 vorgesehen (Fig. 2). Auf diesen Aufnahmeelementen 98 sind Federklammern 100 gela­ gert, welche einen Probenträger 44 gegen eine Stützfläche 99 eines jeden Aufnahmeelements 98 federnd drücken und die Ent­ nahme des Probenträgers zulassen. Jede Federklammer 100 weist einen im wesentlichen U-förmigen elastischen Teil 101 auf, der auf dem Aufnahmeelement 98 befestigt ist, und stützt ein An­ drückelement 102 ab. Es ergibt sich ohne weiteres, daß die Federklammer 100 auch einstückig ausgeführt sein könnte. Die Greifereinrichtungen, welche zusammen für ei­ nen Transport der Probenträger 44 zwischen dem Rotor 64 und der Analyseeinrichtung 32 sorgen, besitzen im Abstand vonein­ ander angeordnete Elemente, welche an Seitenflächen des An­ drückelements 102 frei vorbeibewegbar sind, während sich die Greifereinrichtungen in die Kammer 62 hinein bzw. aus dieser heraus bewegen. Fig. 4 kann entnommen werden, daß eine Vorder­ kante 104 eines jeden Andrückelements 102 derart ausgebildet ist, daß ein auf diese Vorderkante auftreffender Probenträger 44, während dieser in den Inkubator eingeschoben wird, den ela­ stischen Teil 101 der Federklammer derart verbiegt, daß der Probenträger sich zwischen das Andrückelement 102 und die Stütz­ fläche 99 bewegen kann. Eine auf der Rotorwelle 96 angeordnete kodierte Scheibe 106 arbeitet mit einer Suchereinrichtung 107 zusammen und bildet eine Einrichtung zum Aufsuchen eines be­ stimmten Aufnahmeelements 98 auf dem Rotor 64.
In den Fig. 2 und 3 ist die Antriebseinrichtung 110 dargestellt, welche zur Bewegung des Rotors 64 in präzisen Schaltschritten dient und welche den Rotor während des Zufuhr- und Entnahmevor­ ganges in einer vorgegebenen Stellung stillsetzt. Die Antriebs­ einrichtung 110 besitzt einen Motor 112, welcher mit einer Welle 114 gekoppelt ist, die ein Schneckenrad 116 trägt. Dieses Schneckenrad 116 steht im Eingriff mit einem Gegenzahnrad 118, das auf der Rotorwelle 96 gelagert ist. Das Schneckenrad 116 und das Gegenzahnrad 118 sind derart gewählt, daß bei einer Umdrehung der Welle 114 der Rotor 64 so weit gedreht wird, daß ein zum vorübergehenden Halten eines Probenträgers dienendes Aufnahmeelement aus der Ladeposition herausbewegt und das sich daran anschließende Aufnahmeelement in diese Ladeposition be­ wegt worden ist. Fig. 5 zeigt, daß das Schneckenrad 116 eine Verzahnung 117 besitzt, deren Verzahnungsabschnitt 119 einen Steigungswinkel von 0 Grad aufweist, d. h. dieser Verzahnungs­ abschnitt bewirkt keinen Vortrieb. Diese Anordnung erleich­ tert das genaue Positionieren eines Aufnahmeelements 98 bezüg­ lich des Zuführschlitzes 80 bzw. des Entnahmeschlitzes 81 und bezüglich der Fördervorrichtung für die Probenträger, da der Rotor 64 immer dann angehalten wird, wenn sich der Verzahnungs­ abschnitt 119 im Eingriff mit dem Gegenzahnrad 118 befindet. Eine Fühleinrichtung 115 dient zur Unterbrechung der Stromzu­ fuhr zum Motor 112 nach einer vollständigen Umdrehung der Welle 114 und immer dann, wenn der Verzahnungsabschnitt 119 in Ein­ griff mit dem Gegenzahnrad 118 kommt. Dreht sich also die Wel­ le 114 nach der Unterbrechung der Stromzufuhr zum Motor 112 für einen Augenblick weiter, dann verbleibt der Rotor 64 in seiner Stellung, da beim Eingriff des Verzahnungsabschnitts 119 mit dem Gegenzahnrad 118 keine Bewegung des Rotors 64 auftreten kann. Es ergibt sich ohne weiteres, daß durch Auswahl der geeigneten Drehzahl für den Motor 112, die Länge des Verzahnungsabschnit­ tes 119 und die Reihenfolge des Ablaufs der Vorschubeinrichtung 50 bzw. der Entnahmeeinrichtung 53 während des Beladens und Ent­ ladens auch ein kontinuierlicher Antrieb des Motors 112 möglich wäre.
Die Probenträger werden jeweils durch den Entnahmeschlitz 81 aus dem Inkubator 30 herausbewegt und in eine Kammer 139 der Analyseeinrichtung 32 geschoben. Die Analyseeinrichtung 32, welche sich auf der Seitenwand 69 des Inkubators 30 abstützt, ermöglicht eine Reflexionsmessung eines Probenträgers 44. Fig. 2 zeigt, daß die Analyseeinrichtung 32 eine Lichtquelle 140, hier als Glühlampe dargestellt, ein mit 141 bezeichnetes Fil­ tersystem, ein nicht dargestelltes Linsensystem, einen Spiegel 142, welcher einen Lichtstrahl auf den Probenträger 44 in der Kammer 139 richtet, und eine Ermittlungseinrichtung 146 besitzt.
Während des Betriebs werden die Probenträger 44 nach einer vor­ bestimmten Zeit in der Einrichtung 46 zur Vorheizung aufeinan­ derfolgend in den Inkubator 30 eingeführt. Das Gerät 20 zur chemischen Analyse ist für einen kontinuierlichen Betrieb vor­ gesehen und die im Inkubator 30 vorherrschende Temperatur wird derart gesteuert, daß die Probenträger nach Vollendung einer Umdrehung des Rotors 64 im Inkubator 30 für eine Analyse vor­ bereitet sind.
Zur Steuerung des Inkubators 30 sowie zur Durchführung weiterer Funktionen des Geräts 20 zur chemischen Analyse kann ein nicht dargestellter handelsüblicher Computer, beispielsweise ein pro­ grammierbarer Minicomputer sowie programmierbare Mikroprozesso­ ren, vorgesehen sein. Weitere Ausführungen über die Durchfüh­ rung und das Verfahren zum Programmieren solcher Computer erüb­ rigen sich, da diese allgemein bekannt sind. Bei der Verwen­ dung derartiger Computer würden eine Reihe von Eingangsdaten, beispielsweise eine Identifikation der Probe, Kalibrierungswerte und die erwünschten Tests für jede individuelle Probe in den Computer eingegeben. Die vom Computer erhaltenen Ausgangssi­ gnale würden dann als Eingangssignale für die Baugruppen des Ge­ räts 20 herangezogen, um den Verfahrensablauf dieser Baugruppen zum erforderlichen Zeitpunkt innerhalb des Maschinenzyklus zu steuern. Die von der Analyseeinrichtung 32 ermittelten Resul­ tate würden dem Computer zugeführt, der dann die notwendigen Berechnungen gemäß einem eingespeicherten Programm durchführen und die für eine bestimmte Probe charakteristische Konzentra­ tion ermitteln würde. Diese Information schließlich könnte man zusammen mit der Identifikation der Probe einer Wieder­ gabestation oder einem Drucker zuführen.

Claims (6)

1. Analysegerät mit Inkubator zur automatischen chemischen Analyse, bei der eine flüssige Probe auf einem Probenträger aufgetragen und nach einer vorgegebenen Inkubationszeit analysiert wird, mit einer im Inkubatorgehäuse vorgesehenen Kammer, in welche an einer ersten Stelle Probenträger einführbar und an einer zweiten Stelle daraus entnehmbar sind, mit einer Steuereinrichtung zum Konstanthalten der Temperatur innerhalb der Kammer, mit einer Transportvorrichtung für die Probenträger, welche diese während ihres Transports vorüberge­ hend hält und in der Kammer bewegt, mit einer Antriebseinrichtung für die Transportvorrichtung und mit einer Analyseeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportvor­ richtung (64, 98) innerhalb der Kammer (62), von dieser völlig um­ schlossen, angeordnet ist, daß die Antriebseinrichtung (112, 116 bis 119) Schaltmittel (117) aufweist, welche die Transportvorrichtung (64, 98) in einer die Eingabe in oder die Entnahme eines Probenträ­ gers (44) aus der Kammer (62) sicherstellenden Position stillsetzt, daß eine der Kammer (62) benachbarte und der Transportvorrichtung (64, 98) zugeordnete Einrichtung (46) zur Vorheizung der Probenträ­ ger (44) vor Eingabe in die Kammer (62) vorgesehen ist, wobei die Einrichtung (46) zwei Bauteile (86, 87) besitzt, zwischen die ein Probenträger (44) einfügbar ist und von denen dem ersten Bauteil (86) ein Heizungselement zum Aufheizen auf eine vorgegebene Tempe­ ratur zugeordnet ist und das zweite Bauteil (87) relativ zum ersten Bauteil (86) für eine die Eingabe eines Probenträgers (44) in die Einrichtung (46) zur Vorheizung zulassende Bewegung bewegbar ist, daß außerhalb der Kammer (62) bei der zweiten Stelle die Analyse­ einrichtung (32) angeordnet ist und daß Transporteinrichtungen (52, 54, 55) zum Bewegen des Probenträgers (44) von der Einrichtung (46) zur Vorheizung in die Kammer (62) und von der Kammer (62) in die Analyseeinrichtung (32) vorgesehen sind.
2. Analysegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trans­ portvorrichtung (64, 98) einen innerhalb der Kammer (62) drehbar ge­ lagerten Rotor (64) aufweist, der eine Nabe (97) besitzt, von welcher Haltemittel (98 bis 102) für die Probenträger (44) radial abstehen.
3. Analysegerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des Rotors (64) an der ersten bzw. zweiten Stelle ein Zuführ­ schlitz (80) bzw. ein Entnahmeschlitz (81) vorgesehen ist, daß diese Schlitze in der Ebene der Drehachse (66) des Rotors liegen und daß die Antriebseinrichtung (112, 116 bis 119) die Haltemittel (98) des Rotors aufeinanderfolgend in einer Eingabe- bzw. Entnahmestellung, zum zugehörigen Schlitz (80, 81) ausgerichtet, positioniert.
4. Analysegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich­ net, daß Schaltmittel der Antriebseinrichtung (112, 116 bis 119) ein Schneckenrad (116) aufweisen, das einen Verzahnungsabschnitt (119) mit dem Steigungswinkel 0 besitzt.
5. Analysegerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeich­ net, daß die radial von der Nabe (97) des Rotors (64) abstehenden Haltemittel Aufnahmeelemente (98) für die Probenträger (44) aufwei­ sen, auf denen je eine Federklammer (100) angeordnet und so gestal­ tet ist, daß sie bei der Zufuhr eines Probenträgers (44) durch den Zuführschlitz (80) in den Rotor (64) von der Stirnkante des Proben­ trägers wegkämmbar ist.
6. Analysegerät nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeich­ net, daß beim Entnahmeschlitz (81) die Analyseeinrichtung (32) sowie eine als Teil einer Fördervorrichtung (40) für die Probenträger (44) ausgebildete Entnahmeeinrichtung (53) vorgesehen ist und daß mittels der Entnahmeeinrichtung (53) gleichzeitig ein erster Probenträger aus der Transportvorrichtung (64, 98) in die Analyseeinrichtung (32) und ein zweiter Probenträger aus der Analyseeinrichtung (32) in eine Ausgaberinne (60) bewegbar ist.
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