DE2753565A1 - Antriebsvorrichtung - Google Patents
AntriebsvorrichtungInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K16/00—Machines with more than one rotor or stator
- H02K16/02—Machines with one stator and two or more rotors
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/02—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
- H02K23/04—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having permanent magnet excitation
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Description
R. 4218 Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einer Antriebsvorrichtung nach der Gattung des Hauptanspruchs. Bekannte Antriebsvorrichtungen,
die in sehr schmalen Räumen - wie etwa in der Tür eines Kraftfahrzeugs - angeordnet sind, haben einen entsprechend kleinen
Ankerdurchmesser. Um ein hinreichend großes Drehmoment erzielen zu können, hat man bisher die Länge des Ankers vergrößert.
Hierdurch hat man, da das erzielbare Drehmoment annähernd proportional ist dem Quadrat des Ankerdurchmessers multipliziert
mit der Länge des Ankers, einem eine gewisse Kompensation der durch die Verringerung des Ankerdurchmessers bewirkten Verkleinerung
des Drehmoments erzielen können. Allerdings läßt sich die Länge des Ankers nicht beliebig steigern, weil einerseits
die zur Verfügung stehenden Einbauräume in ihrer Länge nicht ausreichen und andererseits weil der Widerstand der Ankerwicklungen
proportional mit der Ankerlänge wächst.
Die erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil,
daß der Ankerdurchmesser wie auch die Ankerlänge gering gehalten werden können. Es wird aber dennoch ein hinreichend grosses
Drehmoment erzielt.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch
angegebenen Antriebsvorrichtung möglich. Besonders zweckmäßig ist, daß jedem Anker zwei Permanentmagnetsegmente zugeordnet
sind, die in einem als Rückschlußkörper ausgestalteten Gehäuse angeordnet sind. Eine besonders schmale Antriebsvorrichtung
wird dadurch erzielt, daß alle Permanentmagnetsegmente
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eine einzige geraeinsame Syiumetrieebene haben. Sehr vorteilhaft
ist auch, daß jeder Anker eine Welle hat, die beidseitig, vorzugsweise in Kalottenlagern gelagert ist und auf einem auf dem
Lager hervorragenden Wellenzapfen ein stirnverzahntes Zahnrad trägt, welche Zahnräder mit einem auf der Abtriebswelle gelagerten
Stirnrad kämmen.
Zeichnung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 eine Antriebsvorrichtung zum Verschieben von
Fenstern und Schiebedächern in einem Kraftfahrzeug im Teillängsschnitt,
Figur 2 eine Stirnansicht der Antriebsvorrichtung gemäß Figur 1, Figur 3 und 4 ein zweites Ausführungsbeispiel gemäß
Figur 1 und 2.
Die in den Figuren 1 und 2 der Zeichnung dargestellte Antriebsvorrichtung
hat ein aus zwei Stirnwänden 1, 2 und 3 im wesentlichen
senkrecht dazu angeordneten Längswänden 3, 4, 5 bestehendes Gehäuse 6. Da das Gehäuse 6 als magnetischer Rückschlußkörper
dient, müssen die Stirnwände 1, 2 und die Längswände 3, 4, 5 aus magnetisch gut leitendem Werkstoff hergestellt sein. Die
Stirnwände 1, 2 und die Längswände 3, 4, 5 sind durch an sich bekannte Rastverbindungen aneinander befestigt.
Im Gehäuse 6 sind zwei parallel zueinander angeordnete Anker 7, 8 in Kalottenlagern 9, 10, 11, 12 drehbar gelagert. Jeder Anker
7, 8 hat eine Welle 13, 14, die jede einen Kommutator 15, 16 trägt. Jeweils zwei Kalottenlager 9, 11 und 10, 12 sind in einer
der Stirnwände 1, 2 mittels Halteplatten 17, 18, 19, 20 befestigt.
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Auf den aus den Kalottenlagern 9, 11 hervorragenden Wellenzapfen
der Wellen 13, 14 ist je ein stirnverzahntes Zahnrad 21, 22 angeordnet.
Beide Zahnräder 21, 22 kämmen mit einem auf einer einzigen Abtriebswelle 23 angeordneten Stii'nrad 24. Die Abtriebswelle 23 ist einerseits in einem Gleitlager 25 und andererseits
in einem Kugellager 26 geführt. Das Gleitlager 25 ist in der Stirnwand 1 und das Kugellager 26 in einem Lagerdeckel 27 angeordnet,
welcher auf die Stirnwand 1 aufgeschraubt und ein die Zahnräder 21, 22 und das Stirnrad 24 aufnehmenden Getriebegehäuse
bildet.
Jedem der Anker 7, 8 sind zwei Permanentmagnetsegmente 28, 29, 30, 31 zugeordnet, die auf herkömmliche Art und Weise etwa
durch Kleben an den Längswänden 3, 4 und 5, die den Rückschlußkörper für die Magnete bilden, befestigt sind.
An die Kommutatoren 15, 16 sind Bürstenhalter 32 angelegt, welche an der mittleren Stirnwand 4 befestigt sind. (In der Zeichnung
ist nur ein Bürstenhalter 32 dargestellt). Über die Bürstenhalter 32, die mit elektrischen Anschlußkabeln 33 versehen
sind, werden die Anker 7, 8 in herkömmlicher Art und Weise mit Strom versorgt.
Die Permanentmagnetsegmente 28 bis 31 sind so angeordnet, daß sie alle eine einzige gemeinsame Symmetrieebene 34 - in Figur
strichpunktiert angedeutet - haben. Hierdurch baut die Betriebsvorrichtung besonders flach. Sie ist dadurch ganz besonders geeignet,
in Einbauräumen verwendet zu werden, die nur sehr schmal sind. Ein typischer Anwendungsfall wäre die Verwendung der Antriebsvorrichtung
zum Verschieben von Fenstern und Schiebetüren in einem Kraftfahrzeug. Für diesen Anwendungszweck hat sich als
besonders günstig erwiesen, daß das von den Zahnrädern 21, 22 und dem Stirnrad 24 gebildete Untersetzungsgetriebe ein Untersetzungsverhältnis
i = 2 : 1 hat.
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In den Figuren 3 und 4 ist ein zweites Ausführungsbeispiel
einer Antriebsvorrichtung dargestellt. Diese Antriebsvorrichtung entspricht weitgehend dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß
Figur 1 und 2. Gleiche Bezugszahlen bezeichnen deshalb auch gleiche Teile in beiden Ausführungsbeispielen.
Der Unterschied dieses Ausführungsbeispiels gegenüber dem ersten
Ausführungsbeispiel liegt darin, daß die in der Antriebsvorrichtung gemäß Figur 1 und 2 einander zugewandten Permanentmagnetsegmente
29 und 30 hier zu einem einzigen Permanentmagneten 40 zusammengefaßt sind. Der Permanentmagnet 40 ist in am
Gehäuse 6 befestigten Haltestreifen 41 gehalten, die anstelle
der Längswand 4 des ersten Ausführungsbeispiels angeordnet sind. Wie aus Figur 4 ersichtlich, hat der Permanentmagnet 40
einen doppelkonkaven Querschnitt. Für den Anker 7 bildet er beispielsweise den Nord- und für den Anker 8 den Südpol.
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Claims (8)
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24.11.1977 Vo/HtROBERT BOSCH GMBH, 7000 Stuttgart 1Ansprüche( 1./Antriebsvorrichtung, vorzugsweise zum Verschieben von Fenstern und Schiebedächern in einem Kraftfahrzeug, mit einem permanentmagnetisch erregten Kleinmotor, dadurch gekennzeichnet, daß der Kleinmotor zwei parallel zueinander angeordnete Anker (7, 8) hat, die auf eine einzige Abtriebswelle (23) wirken. - 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Anker (7, 8) zwei Permanentmagnetsegmente (28, 29 bzw. 30, 31) zugeordnet sind, die in einem als Rückschlußkörper ausgestalteten Gehäuse (6) angeordnet sind.
- 3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Permanentsegmente (28 bis 31) eine einzige gemeinsame Symmetrieebene (34) haben.
- 4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Anker (7, 8) eine Welle (13, 14) hat, die beidseitig, vorzugsweise in Kalottenlagern (9 bis 12) gelagert ist und auf einem aus dem Lager (9, 11) hervorragenden Wellenzapfen ein stirnverzahntes Zahnrad (21, 22) trägt, welche Zahnräder (21, 22) mit einem auf der Abtriebswelle (23) gelagerten Stirnrad (24) kämmen.909823/0200- 2 - R. 4218
- 5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Wellen (13, 14) und der Abtriebswelle (23) in einer Ebene liegen.
- 6. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem den Zahnrädern (21, 22) abgewandten Ende jeder Welle (13, 14) ein Kollektor (15, 16) angeordnet ist.
- 7. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnräder (20, 21) und das Stirnrad (24) ein Untersetzungsgetriebe, insbesondere mit einem Untersetzungsverhältnis i = 2 : 1, bildet.
- 8. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugewandten, zwischen den Ankern (7, 8) liegenden Permanentmagnetsegmente zu einem einzigen, im Gehäuse (6) gehaltenen, vorzugsweise doppelkonisch ausgebildeten Permanentmagneten (40) vereint sind.909873/0200
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772753565 DE2753565A1 (de) | 1977-12-01 | 1977-12-01 | Antriebsvorrichtung |
| FR7825552A FR2410900A1 (fr) | 1977-12-01 | 1978-09-05 | Dispositif d'entrainement, notamment pour deplacer les glaces et toits ouvrants de vehicules automobiles |
| IT30134/78A IT1100363B (it) | 1977-12-01 | 1978-11-24 | Dispositivo elettrico di azionamento |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772753565 DE2753565A1 (de) | 1977-12-01 | 1977-12-01 | Antriebsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2753565A1 true DE2753565A1 (de) | 1979-06-07 |
Family
ID=6025084
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772753565 Pending DE2753565A1 (de) | 1977-12-01 | 1977-12-01 | Antriebsvorrichtung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2753565A1 (de) |
| FR (1) | FR2410900A1 (de) |
| IT (1) | IT1100363B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3314079A1 (de) * | 1982-04-19 | 1983-12-22 | Papst Motoren Gmbh & Co Kg | Mehrwellenlaufwerk fuer kassetierte signaltraeger |
-
1977
- 1977-12-01 DE DE19772753565 patent/DE2753565A1/de active Pending
-
1978
- 1978-09-05 FR FR7825552A patent/FR2410900A1/fr not_active Withdrawn
- 1978-11-24 IT IT30134/78A patent/IT1100363B/it active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3314079A1 (de) * | 1982-04-19 | 1983-12-22 | Papst Motoren Gmbh & Co Kg | Mehrwellenlaufwerk fuer kassetierte signaltraeger |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2410900A1 (fr) | 1979-06-29 |
| IT7830134A0 (it) | 1978-11-24 |
| IT1100363B (it) | 1985-09-28 |
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