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DE2753189A1 - Oberflaechenausbildung in einer vorrichtung zum fuehren von fluiden - Google Patents

Oberflaechenausbildung in einer vorrichtung zum fuehren von fluiden

Info

Publication number
DE2753189A1
DE2753189A1 DE19772753189 DE2753189A DE2753189A1 DE 2753189 A1 DE2753189 A1 DE 2753189A1 DE 19772753189 DE19772753189 DE 19772753189 DE 2753189 A DE2753189 A DE 2753189A DE 2753189 A1 DE2753189 A1 DE 2753189A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channel
flow
mesh
fluid
wires
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19772753189
Other languages
English (en)
Inventor
Richard A Holl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HOLL RES CORP
Original Assignee
HOLL RES CORP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HOLL RES CORP filed Critical HOLL RES CORP
Publication of DE2753189A1 publication Critical patent/DE2753189A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F13/00Arrangements for modifying heat-transfer, e.g. increasing, decreasing
    • F28F13/06Arrangements for modifying heat-transfer, e.g. increasing, decreasing by affecting the pattern of flow of the heat-exchange media
    • F28F13/12Arrangements for modifying heat-transfer, e.g. increasing, decreasing by affecting the pattern of flow of the heat-exchange media by creating turbulence, e.g. by stirring, by increasing the force of circulation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F3/00Plate-like or laminated elements; Assemblies of plate-like or laminated elements
    • F28F3/08Elements constructed for building-up into stacks, e.g. capable of being taken apart for cleaning
    • F28F3/083Elements constructed for building-up into stacks, e.g. capable of being taken apart for cleaning capable of being taken apart

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft Oberflächenausbildungen zum Führen
  • von Fluiden uiid befasst sich insbesondere, jedoch nicht ausschließlich mit Plattonwärmeaustauschern.
  • Viele verschiedene Arten kann man als solche "Oberflächeneinrichtungen"bzw."Oberflächen bildende Einrichtungen" bezeichnen wie Wärmeaustauscher, statische Mischer und Reaktoren.
  • Wärmeaustauscher bestehen gewöhnlich aus zwei oder mehreren Durchlässen oder Systemen von Durchlässen, die gegeneinander durch Trennwände getrennt sind, wobei zum Wårmeaustausch die Wärme durch die Trennwand oder die Trennwände geht.
  • Eine bekannte Wärmeaustauscherbauart ist der sog. Hantel-und Rohrwärmeaustausch, bei dem ein Kanalsystem aus dem Inneren einer Vielzahl paralleler Rohre besteht, während das andere Kanalsystem aus dem Raum um die Rohre besteht.
  • Gewicht und Volumen der Mantel- und Rohrwärmaustauscher sind relativ hoch, sie sind relativ teuer, insbesondere, wenn teure korrosionsbeständige Materialien verwendet werden sollen. Wartung und Reinigung sind schwierig; die für die hohen Wärmeübertragungskoeffizienten erforderliche Turbulenz führt zu hohen Druckverlusten. Es besteht die Neigung zu laminarer Strömung nahe den Röhrenwandungen, wodurch der Wärmeaustauscher sich an den Oberflächen leicht zusetzt und damit an Wärmeübertragungsvermögen verliert. Solche Wärmeaustauscher werden jedoch in großem Umfang eingesetzt, insbesondere wenn sie aus preiswerten Materialien wie Weichstahl hergestellt werden können und wenn der Arbeitsdruck eines der Austauschfluide relativ hoch ist, d.h., 21 kg/cm2 beträgt.
  • Eine andere hoch entwickelte Form des Wärmeaustauschers ist der 8oe. Plattenaustauscher, bei dem die Trennwände zwischen den Kanalsystemen aus einem Stapel sich gegenüberstehender Metall platten mit Dichtungen hierzwischen bestehen, wobei der Stapel zwischen schwere Stirnplatten, im folgenden "Böden" genannt, geklemmt wird. Diese ist eine äußerst zweckmäßige Ausbildung, bei der ein wesentlich höheres Oberflächen/ Volumen-Verhältnis als mit Mantel- und Rohrwärmeaustauscher, und zwar um einen lakter von etwa 2 bis 10 erhalten werden kann, sodaß Wärmeübertragungskoeffizienten zwischen etwa 2000 und 5000 Kcal/m².h.°C bei typischen Druckverlusten von 0,84 bis 1,4 kg/cm² erhalten werden. In die die Trennwandungen bildenden Platten wird gewöhnlich ein Muster eingespresst, um die wirksame Plattenfläche zu erhöhen, die Platten zu versteifen und hi@rdurch eine Verminderung der Wanddicke herbeizuführen, und urn gegenseitige Kontaktpunkte für die mechanische Abnützung gegen Differentialdruck zwischen den beiden Wärmeaustauscherfluiden herbeizuführen und um Turbulenz bei niedrigen Strömungsgeschwinligkeiten zur Erhöhung der Austauscherleistung zu erzeugen.
  • Die am meisten angewendeten Muster oder Profile sind von dem Rinnen- oder Wellungs- und Vertiefungstyp, typischerweise bestehen die Platten aus rostfreiem Stahl von 0,60 bis 1,2 mm Diene und schaffen Strömungskanäle von 2,5 bis 5 mm Dicke, wobei benachbarte Platten einen Kontaktpunkt für die gegenseitige mechanische Abstützung an je 1,3 bis 6,5 cm2 Fläche aufweisen. Die Fähigkeit solcher Wärmeaustauscher hohe Differentialfluiddrücke auszuhalten, ist wegen der notwendigen Kompressibilität der Dichtungen, um eine zweckmäßige Abdichtung herbeizuführen, begrenzt und weil die Platten leicht beim Schließen des Spaltes zwischen diesen verformt werden, sodaß sie normalerweise oberhalb 20 kg/cm², und gewöhnlich nicht oberhalb 15 kg/cm² nicht betrieben werden. Die Notwendigkeit, federnde Dichunten vorzusehen, begrenzt auch die Temperatur, bei der Die Wärmeaustauscher betrieben werden können, auf weniger nI s etwa 180°C. c.
  • Sowohl die Mantel- und hohrwärmeaustauscher sowie die Plattenwärmeaustauscher können wehen ihrer wesentlichen Geometrie micht einen wirklichen Gegenstrom der Austauscherflüssigkeiten erreichen, selbst wenn sie so usgelegt sind.
  • Demgegenüber soll nun eine neue "Oberflächeneinrichtung" vorgeschlagen werden, die sich auszeichnet durch die Verwendung gewebter Maschenbahnen oder mechanisch äquivalenter Einrichtungen als Fülleinlage für deren Strömungskanäle.
  • Zweckmäßig wird ein Plattenwärmeaustauscher, der solch ein gewebtes Maschenmaterial als Finlagefüllung Üir die Strömungskanäle verwendet, vorgeschlagen.
  • Die Erfindung geht hierbei aus von einer Oberflächeneinrichtung mit einem Gehäuse mit Einlaß und Auslaß und Strömungskanälen, in denen das Fluid in einer Richtung vom Einlaß zum Auslad strömt, der Strömungskanäl Seitenwandungen und parallele Boden- und Deckwandungen aufweist.
  • Die Vorrichtung zeichnet sich aus durch eine Maschenbahn aus verwebten Fäden oder Drähten, sodaß das Fluid im Kanal parallel zur Strömungsrichtung in der Ebene der Bahn strömt und die Bahn zwischen die jeweiligen DEck-und Bodenwandungen zwischengeschaltet irt, sie kontaktiert und den Teil des Durchlasses, in den, sie angeordnet ist, füllt, derart, daß das im Kanal strömende Fluid über die Fäden oder Drähte passieren muß, wodurch somit Turbulenz hierin erzeugt wird.
  • Zweckmäßig weist die beschriebene Vorrichtung für den Wärmeaustausch ein Gehäuse mit ersten und zweiten Einlässen, ersten und zweiten Auslässen und ersten und zweiten Strömungskanälen in Wärmeaustauscherbeziehung zueinander auf, wobei der erste Strömungskanal von einem unmittelbar benachbarten zweiten Strömungskanal durch ein dazwischen befindliches Wärmeübertragungselement getrennt ist, das eine Deck- oder Bodenwandung für den jeweiligen Strömungskanal bildet.
  • Vorzugsweise sind die Längsachsen der Kettfäden und Schußfäden oder -drähte der jeweiligen Maschenbahn unter etwa 30 bis 600 zur Strömungsrichtung des Fluids im jeweiligen Kanal angeordnet.
  • Vorzugsweise sind die Kanalseitenwandungen durch die entsprechenden Seitenwandungen einer Ausnehmung in einem Kanal bildenden Element von der gleichen Dicke wie die Maschenbahn angeordnet, wobei die Maschenbahn in dieser Ausnehmung angeordnet ist und Deck- und Bodenwandungen durch jeweilige Wärmeübertragungselemente gebildet sind, zwischen denen das Kanalbildungselement sandwichartig gehalten ist.
  • Vorzugsweise umfasst das Gehäuse eine Vielzahl von kanalbildenden Elementen, von denen jedes sandwichartig zwischen zwei benachbarten Wärmeübertragungselementen angeordnet ist und wobei eine Fläche jedes der Wärmeübertragungselemente eine Wandung eines ersten Kanals bildet, während eine Fläche des zweiten Elementes eine Wandung eines unmittelbar benachbarten zweiten Kanals bildet.
  • Jeder Stromungsksnal kann ein oder mehrere Paare paralleler kontsktierender hierin angeordneter Maschenbahnen aufweisen, die angeordnet sind zwischen den jeweiligen Deck- und Bodenwandungen und diese kontaktieren, wobei die zweite Bahn fedes nnrco dieser Maschenbahnen mit den Längsachsen ihrer Kett- oder Schußfäden parallel zur Strömungsrichtung angeordnet ist.
  • Jeder Strömungskanal kann eine ungerade Anzahl größer als eins aus parallelen sich berührenden Maschenbahnen aufweisen, die hierin zwischen und in Kontakt mit den jeweiligen ober und unteren Kanalwandungen zwischengeschaltet angeordnet sind, wobei die geradzahligen dieser Maschenbahnen mit den Längsachsen ihrer Kett- und Schußdrähte oder -fäden parallel zur Strömungsrichtung angeordnet sind und die ungeradzahligen Maschenbahnen mit den Längsachsen der Kett-und Schußfäden oder -drähte unter 30 bis 600 zur Strömungsrichtung angeordnet sind.
  • Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sollen nun mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert werden. Diese zeigen in Fig. 1 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung eines Wärmeaustauschers nach iner ersten Ausführungsform, bei dem der Füllungseinsatz für jeden Kanal eine einzige Maschenbahn ist; Fig. 2 und 3 ähnliche Darstellungen zweier unterschiedlicher Maschenbahn-Füllungseinsätze zur Verwendung bei der Ausführungsform nach Pig. 1; Fig. 4 eine Draufsicht auf zwei überlagerte erste und zweite Fluidkanalplattenelemente nache einer zweiten Ausführungsform und Fig. 5 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung nach einer dritten Ausführungsform und Fig. 6 einen Längsschnitt durch eine vierte Ausführungsform.
  • Ein einstufiger Gegenstromwärmeaustauscher nach der Erfindung besteht aus einem Stapel aus einer Vielzahl dünner Plattenelemente, die zwischen zwei dicken End- oder Stirnplattenelementen 10 zusammengebaut sind. Jedes Endplattenelement 10 hat sechs Löcher 12 für Montagebolzen; sowie zwei Einlaßöffnungen 18 und zwei Auslaßöffnungen 20 für einen zweiten Strömungskanal. Es soll angenommen werden, daß die Einheit von der Bodenendplatte 10 nach oben montiert wird.
  • Die Oberfläche der Bodenendplatte ist gewünschtenfalls mit einem Überzug aus einem dünnen Film (nicht dargestellt) aus irgend einem geeigneten Dichtungsmaterial versehen und ein erstes kanalbildendes Plattenelement 22 ist hierauf gelegt.
  • Das Plattenelement ist mit Bolzenlöchern 12 und diskreten Öffnungen 18 und 20 versehen, der Teil der Platte zwischen den beiden Öffnungen 14 und 16 ist jedoch völlig fortgeschnitten und bildet eine bootsförmige Ausnehmung 24. (in der Draufsicht) zwischen diesen, in welchen das erste Fluid von der Einlaßöffnung 14 zur Auslaßöffnung 16 strömt. Ein massives Wärmeübertragungsplattenelement von der gleichen Gestalt wie die Endplatte 10 ist über die kanalbildende Platte 22, wie weiter unten beschrieben werden wird, gelegt, sodaß ein erster Fluidströmungskanal gebildet wird, dessen Seitenwandungen die Seitenwandungen der Ausnehmung 24 sind und dessen parallele Kopf- und Bodenwandungen durch die jeweiligen massiven End- und Wärmeübertragungsplattenelemente gebildet sind.
  • Der erste Fluidströmungskanal ist mit ein, zwei oder mehreren überlagerten Bahnen aus Maschenmaterial 26 gefüllt, die so ausgebildet sind, daß sie die Ausnehmung 24 vollständig füllen. So tritt das erste Fluid in den Kanal über die offnung 14 ein und strömt in einer jeweiligen ersten durch den Pfeil 28 angegebenen Strömungsbahn zur Austrittsöffnung 16, durchsetzt die im Kanal vorhandenen Maschenbahn bzw. Maschenbahnen. Das verwendete Maschenmaterial ist vom gewebten Typ, bei dem die Kett- oder Schußfäden oder -drähte gewellt und quer, im wesentlichen unter rechten Winkeln zueinander, angeordnet sind. ITur die spitzen der Drähte kontaktieren die testen End- und Wärmeübertragungsplatten und eine adäquatc Ströinungskapazität ist in der Strömungsbahn 28 aufrecht erhalten, da das Fluid durch die Räume zwischen den Wellungen und/oder die Räume zwischen benachbarten Maschen oder festen Platten strömen kann.
  • Es ist anzunehmen, daß zwei verschiedene Ursachen für den unerwarteten Erfolg der Vorrichtung nach der Erfindung zuständig sind, wobei der erste bei sämtlichen Arten von Fluiden zum Tragen kommt, während der zweite nur bei kondensierbaren Dämpfen zum Tragen kommt.
  • Der erste dieser Mechanismen ist darin zu sehen, daß beobachtet wurde, daß das in jedem Kanal strömende Fluid in den Räumen zwischen den Maschendrähten oder -fäden hoch turbulent war, wobei diese Turbulenz sich als schnelle kreisförmige Spinn- oder Drehbewegung des Fluids quer zur Ebene der Bahn um eine Achse darstellt, die mit der Fluidströmungsrichtung über die Maschenbahn zusammenfällt. Diese Bewegung verhindert den Aufbau laminarer Strömungen und sorgt für eine sorgfältige Durchmischung der Fluidschichten benachbart den oberen und unteren Wandungsflächen des Kanals mit den Schichten in der mitte des Kanals. Es ist wichtig, daß diese turbulente Ströínung bei relativ geringen Fluiddruckabfällen über den Kanal erreicht wird, ein spezifischcs Beispiel hierfür wird unten gegeben.
  • Obwohl das dargestellte Maschenmaterial mit den Kett- und Schußfädern oder -drähten unter rechten Winkeln zueinander liegt, sind andere Winkel möglich. Der oben beschriebene Mechanismus kommt zum Tragen, wenn entweder die Kett- oder Schußdrähte oder -fäden senkrecht zur Strömungsrichtung liegen; er stellt sich jedoch auch als wichtig für den möglichst erfolgreichen Betrieb der Vorrichtung dar, wenn eine einzige unter rcc:htcn Winkeln gewebte Bahn 26a vorgesehen ist, wobei die Längsachsen der Drähte oder Fäden unetr einem spezifischen Winkeln, vorzugsweise unter etwa 15°,zur allgemeinen Strömungsrichtung der Bahn 28 geneigt sind. Man sieht, daß die Strömungsrichtung nicht genau 5° betragen muß; Winkel mit Werten zwischen 30° und 60° assen sich erfolgreich verwenden; eng benachbarte Werte hierzu ind jedoch äußerst zweckmäßig.
  • Die Erfindung wurde zwar bisher in Anwendung auf einen Wärmeaustauscher beschrieben, sie lässt sich jedoch auch auf andere oberflächenbildende Vorrichtungen (Oberflächeneinrichtungen) anwenden wie beispielsweise statische Mischer oder Reaktoren. Wenn also die den Kanal bildende Platte 22 und die Maschenbahn 26 sandwichartig direkt zwischen den beiden Endplatten 10 vorgesehen sind und die beiden Fluide durch das Eintrittsrohr 42 eingeführt werden, sorgt die erhaltene hoch turbulente Bewegung für ein schnelles und wirksames Durchmischen der beiden Fluide iiber die relativ kurze Entferngung wischen den beiden öffnungen 14 und 16; das resultierende durchmischte Fluid wird aus dein Auslaßrohr 44 ausgetragen. Reagieren die beiden Fluide chemisch miteinander, denn arbeitet die Vorrichtung wirksam als statischer Reaktor; in diesem Fall bevorzugt man gewohnlich die Verwendung; der oben beschriebenen Wärmeaustauscherkonstruktion, wobei der zweite Kanal ein Fluid geeigneter Temperatur aufnimmt, um die chemisch reagierenden Fluide im ersten Kanal auf optimaler Reaktionstemperatur zu halten, wodurch eine Kompensation für die durch die chemische Reaktion bsorbierte oder erzeugte Wärme herbeigeführt wird.
  • Sind zwei unter rechten Winkeln gewebte Maschenbahnen 26a und 2bb (Fig. 2) in der Ausnehmung vor<:eschen, dann liegt eine Bahn 26a mit den Längsachsen unter 450 zur Ströinungsrichtung, während die zweite Bahn 26b mit den Achsen entweder der Kett- oder der Schußfäden parallel zur Strömungsrichtung liegt. Wenn drei sich überlagernde Maschenbahnen 26a und 26b sowie 26c (Fig. 3) vorgesehen sind, dann sollten die Kett- und Schußdrähte der beiden äußersten Bahnen unter 45° zur Strömungsrichtung angeordnet sein, während die der zwischengeschalteten zweiten Bahn parallel hierzu sind.
  • Die Anordnung kann wiederholt werden, bis der Stapel aus Maschenbahnen die gewünschte Dicke erreicht. Die Dicke der den ersten Kanal bildenden Platte 22 entspricht der Dicke der durch die Bahn (Bahnen) 26 in weiter unten beschriebener Weise geschaffenen Füllung. Die besondere Anordnung für eine Zweilagenfüllung oder eine Mehrlagenfüllung stellt sicher, daß die Vaschenlagen genau unter Abstand zueinander in innigem Kontakt zueinander bleiben und einander gegenseitig ueber ihre gesamten Flächen über unzählig viele unter gleichförmigen Abstand befindliche Punktkontakte hierzwischen abstützen.
  • Eine dünne Lage Dichtungsmaterials (nicht dargestellt) wird über die gesamte Oberfläche der ersten 2latte 22 verteilt und das oben eiwähnte dünne massive \ärmeaustausrherplattenelement 30, das von der gleichen Konfiguration wie die Endplatte 10 ist, wird oben aufgelegt. Eine Lage aus Dichtungsmaterial wird auf die Oberfläche der Platte 30 aufgebracht; ein zweites fluidkanalbildendes Plattenelement 32 wird hierauf gelegt; der zentrale Teil dieser Platte ist völlig fortgeschnitten und bildet eine Ausnehmung 34, die am besten in der Draufsicht als H-Form beschrieben wird. Der zentrale Teil dieter H-Form ist ausgerichtet auf die bootsförmige Ausnehmung 24. Der resultierende zweite Fluidströmungskanal ist vollständig mit gewelltem Maschenmaterial 36 gefüllt, die Bahnen sind abgeschnitten, wo sie sonst mit den Öffnungen 18 und 20 fluchten würden. Die Richtung der Fluidströmung in den zweiten Kanal ist etwas komi)lizierter als iin ersten Kanal, wie die Pfeile 38 andeuten; Es zeigt sich jcdoch, daß die Fäden oder Drähte der in Fig. 1 gezeigten einzigen Bahn 36 unter 45° zur mittigen Hauptrichtung der zweiten Strömungsbahn und unter etwa 300 zu den Endteilen der Bahn angeordnet sind, da die Endteile unter etwa 1200 zum zentralen Mittelteil geneigt sind. Die bevorzugten Winkel von etwa )0 bis etwa 60° werden über dem Kanal daher klar erhalten.
  • Eine Lage Die htungsmaterial wird auf die Kopffläche des zweiten kanalbildenden Plattenelements 32 aufgebracht und eine andere feste Endplatte 10 wird hierüber aufgebracht und vervollständigt so eine einzige "Stufe" von vollständigen ersten und zweiten Gegenströmungskanälen.
  • Dies ist die kleinstc Einheitsgröße,die sich bei der Verwendung; der Konstruktion nach der Erfindung bilden lässt; die Ausführungsform nach FiU. 5 zeigt eine andere Art und Weise, wie solch eine Einheit aufgebaut sein kann.
  • Eine gröbere Einheit besteht aus einer großen Anzahl erster kanalbildender, zweiter kanalbildender und wärmeaustauschender Platten, die alle nacheinander wie beschrieben gestapelt sind, bis die Einheit durch Anordnen eines festen Endpkattenelementes 10 vervollständigt wird, woraufhin sie in innigem Kontakt miteinander über Bolzen 40 verklemmt werden. Bohrstutzen 42 bis û werden in die diesbezüglichen Bohrungen 14, 16, 18 und 20 eingeführt und ermöglichen die Einbauverbindung der Vorrichtung in ein System, in welchem sie benutzt werden soll.
  • Nach einem wichtigen Merkmal der Erfindung ist die Dicke der kanalbildenden Plattenelemente 22 und 32 bis auf etwa # 0,0025 cm gleich der Dicke der Lage (Lagen) aus Maschenmaterial, das in den jeweiligen Ausnehmungen 24 und 34 angeordnet ist. Dies bedeutet, daß jede massive Wärmeaustauscherplatte 30 auf beiden Seiten über ihre Gesamtfläche entweder durch massive Teile der benachbarten Platten oder durch jeweilige Maschenmaterialien an einer Unzahl von kleinen unter gleichförmigem Abstand befindlichen Punkten erfasst wird und aufgrund dieser vollständigen positiven und steif verteilten Abstützung e,-trem dünn sein kann,um zu einer erheblirhen gesteigerten Gewichtseinsparung zu führen. Ein anderes Ergebnis dieser Abstützung mit voller Verteilung ist darin zu sehen, daß diese extrem dünnen Platten bei hoher Sicherheit verwendet werden können, da selbst dann, wenn ein Fluid in Abwesenheit der anderen zugeftihrt wird, der resultierende Differentialdruck ohne Verformen oder Verwerfen der dazwischen liegenden Platten aufrecht erhalten werden kann. Darüberhinaus wird diese volle Abstützung erhalten, während eine adäquate Strömungsbahn gebildet wird und das Fluid in Längsrichtung über die Maschen durch die ununterbrochenen durch die Wellungen in den Drähten oder Fäden gebildeten Kanälen gebildet wird.
  • Die in den Maschenzwischenräumen erhaltene radiale Turbulenz sorgt dafür, daß das Fluid gegen die Kanalwandungen "wäscht" oder reibt und hierdurch die Bildung stagnierender Fluidschichten auf den Wärmeaustauscherflächen der Wärmeaustauscherplatten 30 verhindert. Bekanntlich sorgen diese stagnierenden Lagen oder Schichten wirksam dafür, ein im Kanals strömendes Fluid gegen seine Wandungen zu isolieren und hierdurch den Wärmeübertragungsgesamtkoeffizienten zu vermindern. In der Vergangenheit wurden große Anstrengungen unternojamen, um solche Schichten zu verhindern. Diese Schrubbwirkung ist auch sehr wirksam, um wenigstens den "Verschmutzung@ oder Zusetzeffekt zu vermindern, der bei Wärmeaustauschern im Laufe der Zeit beobachtet wurde, der auf die Abscheidung von festen Material aus den fluiden auf die Oberfläche der Austauscherelemente zurückzuführen war. Dieses Zusetzen kann die Wirksamkeit des Wärmeaustauschers ernstlich vermindern und cjn häufiges Auseinanderbauen zui Zwecke der Reinigung erforderlich machen.
  • Der zweite beobachtete Mechanismus resultiert aus der Bildung einer enormen Anzahl keilförmiger "Hohlraume" zwischen den Maschenbahnen und den hiermit in Kontakt kommenden Wandungen. Wenn es sich bei einem der zu kühlenden Fluide um einen kondensierbaren Dampf handelt, so kondensiert dieser vorzugsweise in diesen keilförmigen Hohlräumen; die entstehende sich ansammelnde Flüssigkeit baut sich leicht in große Tröpfchen auf. Es ist bekannt, daß die "Tröpfchen"-Kondensation äußerst wirksam in }1armeübertragungsanlagen ist; viele Anstrengungen wurden in der Vergangenheit unternommen, um zu Vorrichtungen zu führen, die diese fördern.
  • Die keilförmigen Hohlräume, die charakteristisch für die Vorrichtung nach der Erfindung sind, scheinen besonders wirksam zu sein, wenn diese Art Kondensation erzeugt werden soll, indem sie einen sehr winzigen HOhlraum an der Keilspitze bilden, in welchem die Oberflächenspannungskräfte wirksam werden, um schnell ein Fallen, gefolgt durch allmählich größere Volumina herbeizuführen, sodaß der Tropfen schnell in der Größe zunehmen kann, bis er infolge Schwerkraft den Kanal verlässt.
  • Nach einer spezifischen Ausführungsform der Erfindung messen sämtliche Platten 10, 22 und ;0 15 cm x 21,6 cm; die Öffnungen 14 und 16 haben einen Durchmesser von 3,8 cm, während die Öffnungen 18 und 20 einen solchen von 2,5 cm aufweisen.
  • Jede Platte 10 hat eine Dicke von 1,27 cm, jede Platte 22 und 32 eine Dicke von 0,025 cm fLir eine einzige Maschenbahn und jede feste oder massive Bahn 30 ist 0,015 cm dick.
  • Die Abmessungen der zu verwendenden Maschen hinten natürlich von der Anwendung des Wärmeaustauschern ab; gewöhnlich liegt die Faden- oder Drahtabmessung von etwa 0,23 mm aufwärts mit einem Maschenabstand von etwa 8 pro cm aufwärts. Solch ein Wärmeaustauscher kann mit Wärmeübertragungsgesamtkoeffizienten von über 19 500 Kcal/ (m² . h. °C)hergestellt werden.
  • Eine Notwendigkeit für Wellungen, Vertiefungen oder die Verwendung irgend welcher Platten besteht nicht, zumal es sich herausgestellt hat, daß solche Wellungen etc. bei bekannten Vorrichtungen zu schneller Spannungskorrosion der Platten führten. Sämtliche Platten können daher vollständig flach sein, was die Herstellungskosten vereinfacht und verbilligt. Zusätzlich können sie eng ohne Leckmöglichkeiten lediglich unter Verwendung dünner Filme aus Dichtungsmaterial hierzwischen anstelle federnder Dichtungsausbildungen zusammen gepresst werden. Die Vorrichtung nach de Erfindung kann man daher bei viel höheren Temperaturen und Drücken als bei Wärmeaustauschern vom Plattentyp, die mit solchen Dichtungen arbeiten, verwenden,ohne daß die Fähigkeit eines Auseinanderbaus zum Zwecke der lteinigung verlorenginge.
  • Die einzusetzende Maschengröße hängt natürlich von der spezifischen Größe und Anwendung der Vorrichtung, beispielsweise der Viskosität der durchströmenden Flüssigkeiten, ab. Eine typische Maschengröße liegt z.B. bei 5,5 Maschen pro cm bei einer Drahtdicke von 0,23 mm; diese Maschen liefern einen Abstützpunkt alle 0,025 cm2 kontaktierter Fläche. Es ist daher möglich,Wärmeübertragungsbahnen von nur 0,025 cm Dicke zu verwenden, da beispielsweise bei einem an die Bahn angelegten Differentialdruck von 14 kg/cm2 die maximale Zugfestigkeit zwischen vier Maschenträgerpunktes bei nur t312 kg/ cn2 liegl;; im falle einer Bahn aus reinem Titan Vihrt eine solche Beanspruchung zu einer Abbiegung von nur 0,001 mm. Die Verwendung dünner Bahnen ist natürlich wünschenswert, um Größe und Herstellungskosten zu vermindern, macht aber, und dies ist wichtig, die Verwendung hochkorrosionsbeständiger Materialien wie Titan, Tantal und Zirconium wirtschaftlich.
  • Ein Maschenmaterial von 2,5 Maschen pro cm verwendet einen Draht von 0,16 cm Durchmesser, während die den Kanal bildende Platte 0,30 cm dick wäre.
  • Ein anderer günstiger Effekt zur Verasendwlg einer tlaschenfüllung für den Strömungskanal resultiert wieder aus der Strömung, die erreicht wird. Es zeigt sich, daß nur eine extrem kurze Strömungsbahn zwischen Einlaß- und Auslaßöffnungen erforderlich ist, um den gewünschten Tenperaturaustausch zu liefern; nach der beschriebenen Ausführungsform beispielsweise zeigt sich eine Jtrömungsbahnlänge von nur 15 cm als genauso wirksam wie ein üblicher Plattenwärmeaustauscher mit einer Bahnlänge von 180 cm und mehr.
  • Wegen der sehr kurzen Bahnlänge lassen sich Wärmeübertragungsgesamtkoeffizienten mit Druckabfällen über die 2 Vorrichtung im Bereich von 0,30 kg/ cm anstatt von Werten von 0,84 bis 1,4 kg/ cm² bei üblichen Plattenwärmeaustauschern erhalten. Aus der geforderten kurzen Bahnlänge folgt, daß das Volumen der Vorrichtung entsprechend gering ist (beispielsweise etwa 10 mal geringer als bei üblichen Vorrichtungen). Ein zusätzlicher Vorteil ist darin zu sehen, da!3 die chemisch Reinigung des Inneren der Vorrichtung ohne Auseinanderbau sich mit viel geringeren Flüssigkeitsvolumina erreichen lässt.
  • Es zeigt sich, daß die Vorrichtung als reine Gegenstromvorrichtung über die größeren Teile der beiden Strömungsbahnen im Hinblick auf die Ausrichtung der beiden Hohlräume 24 und 34 und den hillungen hierzwischen ist; in dieser Hinsicht ergibt sich der Vorteil gegenüber den bekannten Mantel- und Rohrwärme- sowie Plattenaustauschern, bei denen sich wie beschrieben kein echter Gegenstrom einstellen kann. Bei gewissen Ausf'hrungsforinen können die Kanäle so relativ zueinander angeordnet sein, daß die jeweiligen Bahnen zueinander im greuzstrom und nicht im Gegenstrom, wie bei der beschriebenen Ausführungsform, stehen. Gleichstromwärmeautauscher können auch wenn notwendig oder wünschenswert vorgesehen sein. Andere Ausführungsformen, die für den Wärmeaustausch zwischen einem gasförmigen Fluid und einem flüssigen Fluid oder zwischen zwei gasförmigen Fluiden ausgelegt sind, haben unterschiedliche spezifische Konfigurationen, um beispielsweise die größeren Volumina eines gasförmigen Fluids zu berücksichtigen, das verglichen mit einem flüssigen Fluid gehandhabt werden muß.
  • Als spezifisches Beispiel kann, wenn beispielsweise der erste Kanal ein gasförmiges Fluid führen soll, der jeweilige Hohlraum 24 sich über die volle Länge des Plattenelementes 22 erstrecken; der Eintritt hierin erfolgt durch die Öffnungen in den Enden der Platten.
  • Die Ausfiihrungsform der Fig. 5 ist eine einfache Konstruktion, die sich als sehr wirksam herausgestellt hat, beispielsweise als Probenkühler oder Kondensator oder als Ölkühler für Brennkraftmaschinen. Gleiche Bezugszeichen werden für gleiche Teile verwendet. Der erste Fluidströmungskanal wird gebildet zwischen der Endplatte 10, dem kanalbildenden Element 22 und dem Wärmeübertragungsplattenelement 30, während der zweite Fluidströmungskanal zwischen dem Plattenelement 30, dem kanalbildenden Plattenelement 32 und der Endplatte 10 gebildet ist. Man sieht, daß die Platte 30 nur Bolzenlöcher 12 hierin aufweist, während die beiden Ausnehmungen oder Hohlräume 24 bzw. 34 sich in den Platten 22 und 32 von der gleich stark länglichen in etwa ovalen Gestalt sind. Die beiden Maschensiebe 26 und 36 sind von entsprechender Gestalt und Dicke und füllen die Hohlraume. Solch eine Vorrichtung von nur 0,01 m² Austauscherfläche hat einen Wert von 10 365 Kcal/ (h . m² . °C)für einen Druckabfal von nur 0,35 kg/cm².
  • Die Gesamtzahl de pro Stunde übertragenen Kilokalorien ist 3 024, während*logarithmische mittlere Temperaturdifferenz bei 13,6 °C liegt. Dieselbe Konstruktion wie beschrieben kann als statischer Misher oder Reaktor verwendet werden. * = die In oben beschriebener Weise wird das Maschenmaterial aus gewellten gewebten Drähten oder Fäden hergestellt, das mechanische Äquivalent fir so ein Material lässt sich aber ebenfalls verwenden, beispielsweise ein Material entsprechender Gestalt, das als einteilige Einheit aus Kunststoffmaterial geformt wurde.
  • Die Ausführungsform der Fig. 6 zeigt einen Wärmeaustauscher oder thermostatisch kontrollierten statischen Reaktor zylindrischer Form. Der erste innere ringförmige Fluidströmungskanal ist zwischen einem inneren "End"-Zylinder 10, kanalbildenden Endringen 22 und einem Wärmeübertragungszylinder 30 ausgebildet, während der weite äußere ringförmige Fluidströmungskanal zwischen dem Zylinder 30, Endringen 32 und einem rüußeren "End"-Zylinder 10 gebildet ist.
  • Die beiden Maschenbahnen 26 und 36 haben ebenfalls zylindrische Form und füllen die Ausnehmungen odre Hohlräume, in denen sie angeordnet uind, völ]1g, die Zylinder 10, 26, 30 und 36 sind sämtlich koaxial zueinander. Fluid tritt in den ersten Kanal durch den Rohrstutzen 42 ein und verlässt ihn über die Rohrstutzen 44; in einer Gegenstromanordnung tritt Fluid in den zweiten Kanal über den Rohrstutzen 46 ein, den Rohrstutzen 48 aus. Aufgrund der den Fluiden durch die Maschenzylinder aufgezwungenen Strömungen hat es sich als zufriedenstellend herausgestellt, das Fluid in ringförmige Strömungskanäle einzuspeisen und sie an einzelnen Orten auf dem jeweiligen Umfang zu entfernen, da die Fluide schnell völlig um den vollen Umfang durch die quer geneigten Drähte verteilt werden.
  • L e e r s e i t e

Claims (9)

  1. Oberflächenausbildung in einer Vorrichtung zum Fahren von Fluiden PATENTANSPRÜCHE 1. Oberflächenausbildung zum Führen von Fluiden mit einem Gehäuse mit Einlaß und Auslaß und einem Fluidströmungskanal, in welchem das Fluid in einer Strömungsrichtung von dem Einlaß zul Auslaß strömt, wobei der Strömungskanal aus Seitenwandungen und parallelen Deckep-und Bodenwandungen besteht, g e k e n n z e i c h n e t durch eine Maschenbahn (26, 26a, 26b, 26c, 36) hierin aus verwebten Fäden oder Drähten zur Führung des Fluids im Kanal parallel zur Strömungsrichtung in der Ebene der Bahn (26, 26a, 26b, 26c, 36>, wobei die Bahn zwischen die jeweiligen Deck- und Bodenwandungen zwischengesetzt ist, sie berührt und den Teil des Kanals , in welchem sie angeordnet ist, füllt, derart, daß das im Kanal strömende Fluid über deren Fäden oder Drähte mit folglicher Erzeugung von Turbulenzen hierin treten muß.
  2. 2. Ausbildung nach Anspruch 1, zum Wärmeaustausch der Fluide, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das Gehäuse erste und zweite Ein]ässe (14, 18) und erste und zweite Auslässe (16, 20) aufweist sowie in Wärmeaustauscherbeziehung zueinander stehende erste und zweite Strömungskanäle, wobei jeder erste Strömungskanal vom unmittelbar benachbarten zweiten Strömungskanal durch ein dazwischen befindliches Wärmeübertragungselement (30) getrennt ist, welches eine Deck- oder Bodenwandung des jeweiligen Strömungskanals bildet.
  3. 3. Ausbildung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Längsachsen der Kettfäden und Schußfäden oder -drähte der jeweiligen Maschenbahn (26, 26a, 26b, 26c, 36) unter etwa 30 bis 600 zur Strömungsrichtung des Fluids im jeweiligen Kanal angeordnet sind.
  4. 4. Ausbildung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß jeder Strömungskanal eine Maschenbahn oder Paare paralleler kontaktierender Maschenbahnen hierin angeordnet aufweist (26, 26a, 26b, 26c, 36), die zwischen den Boden-und Deckkanalwandungen eingebracht*und diese kontaktieren, wobei die zweite Bahn (26b) jedes Paares dieser Maschenbahnen mit der Längsachse ihrer Kett- oder ihrer Schußdrähte parallel zur Strömungsrichtung des Fluids angeordnet ist. * = sind
  5. 5. Ausbildung; nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch e e k e n n z e i c h n e t , daß Jeder Strömungskanal eine ungleiche Anzahl größer als eins aus parallelen kontaktierenden Maschenbahnen (26, 26a, 26b, 26c, 36) hierin angeordnet aufweist, die zwischen den jeweiligen Boden-und Deckwandunen eingebracht sind und diese kontaktieren, wobei die geradzahligen (26b) der Maschenbahnen mit den Längsachsen ihrer Kett- oder Schußdrähte parallel zur Strömungsrichtung angeordnet sind und die ungeradzahligen Maschenbahnen mit den Längsachsen der Kett- und Schußfäden oder -drähte zwischen etwa 30 oder 690 zur Strömungsrichtung angeordnet sind.
  6. 6. Ausbildung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Seitenwandungen jedes dieses Kanals durch die entsprechenden Seitenwandungen einer Ausnehmung im Kanal bildenden Element (22, 32) von der gleichen Dicke wie die der Maschenbahnen gebildet sind, wobei die ltaschenbahn(en) in der Ausnehmung angeordnet ist bzw. sind.
  7. 7. Ausbildung nach Anspruch 6, wobei eine der Ausnehmungen in der Draufsicht bootsförmige Gestalt mit einem einzigen Einlaß (14) und einem einzigen Auslaß (16) aufweist und die andere dieser Ausnehmungen in der Draufsicht H-förmig mit zwei unter Abstand angeordneten Einlässen und zwei unter Abstand angeordneten Auslässen ausgebildet ist.
  8. 8. Ausbildung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das Gehäuse zwei kanalbildende Elemente (22, 32) aufweist, von denen ein jedes zwischen einem Wärmeaustauscherelement (30) und einem Stirnplattenelement (10) sandwichartig vorgesehen ist, wobei die beiden Flächen dieses Wärmeaustauscherelements (30) jeweils Wandungen der ersten und zweiten Kanäle bilden, während die entsprechende Oberfläche des jeweiligen Endplattenelements (10) die andere Wandung des jeweiligen Kanals bildet.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das Gehäuse eine Vielzahl kanalbildender Elemente (22, 32) aufweist, die zwischen zwei benachbarten Wärmeaustauscherelementen (30) sandwichartig vorgesehen sind,während zwei stirnseitige kanalbildende Elemente jeweils sandwichartig zwischen einem Wärineaustauscherelement (30) und einem jeweiligen Endelernent (10) vorgesehen sind,wobei eine Oberfläche jedes dieser Wärmeaustauscherelemente (30) eine Wandung des ersten Kanals bildet, während die andere Oberfläche des gleichen Elementes (30) die Wandung eines unmittelbar benachbarten zweiten Kanals bildet.
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