DE2752795A1 - Elektromagnetisches relais, insbesondere leistungs-kleinrelais - Google Patents
Elektromagnetisches relais, insbesondere leistungs-kleinrelaisInfo
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Description
- Elektromagnetisches Relais, insbesondere Leistungs-Kleinrelais (Zusatz zu Patent . . . . . . ((Patentanmeldung P 27 28 509.2)) Die erfindung bezieht sich auf ein elektromagnetisches Relais, insbesondere Leistunge-Kleinrelais, und stellt eine Weiterbildung der ir.. Hauptl?atent unter Schutz gestellte Ausführungsform dar.
- Das Ilauptpatent geht aus von einem derartigen Relais, das aus einer Erregerspule mit Spulenkern, einem an dem Spulenkern befestigten, die brregerspule übergreifenden Joch, einem Kippanker und einem aus einem Teil bestehenden, einen von dem Anker betltigbaren, aus wenigstens zwei Kontaktfedern bestehenden Kontaktfedersatz in Einschuböffnungen aufnehmenden Kontaktblock aus Isoliermaterial besteht. Dem ilauptpatent liegt die Aufgabe zugrunde, ein derartiges Leistungs-Kleinrelais in seinen einzelnen Teilen derart auszubilden und anzuorcnen, daß bei Erzielung geringerer Åbmessungen als bisher erreichbar, eine automatisch durchführbare Steckmontage möglich ist, bei der die bisher erforderlichen Befestigungsschrauben und die Anwendunq von Haltegliedern oder Klebstoff vermieden wird und jegliche nachtragliche Handjustage überflüssig ist.
- Diese Aufgabe wird in dem Hauptpatent dadurch gelöst, daß der Kontaktblock einen mit diesem einen Teil bildenden, den Kontaktfedersatz untergreifenden, U-förmigen, unterseitig und an dem die Kontakte tragenden Ende des Kontaktfedersatzes offenen, an seinem anderen Ende durch eine einen Fortsatz des Kontaktblockes bildende, vorzugsweise gegenüber seinen Schenkeln vorspringende Stirnwand geschlossenen, den Anker und die Ankerfeder zwischen den Schenkeln einlegbar aufnehmenden Gehäuseansatz aus Isoliermaterial besitzt, wobei die Ankerfeder am Boden und an der Stirnwand des Gehäuseansatzes anliegt, daß die Schenkel des Gehauseansatzes an ihren Innen flächen der einschiebbaren Aufnahme des freien, parallel zur Erregerspule liegenden Jochschenkels dienende, den Anker zwischen diesem und dem Boden des Gehauseansatzes unter bildung eines die Kippbewegung des Ankers um das Ende des Jochschenkels gestatten -den Abstandes einschließende, nuten förmige Ausnehmungen aufweisen, und daß die Stirnwand des Gehäuseansatzes und dt r dieser zugewandte, die Lötfahnen der Erregerspule tragende Flansch eine in eingeschobener Stellung des Jochschenkels sich verriegelnde Schnappverbindung bilden.
- Bei der Ausführungsform nach dem Hauptpatent wird eine bekannte Ankerfeder verwendet, die zwischen die Schenkel des Gehäuseansatzes einlegbar ist und am Boden und an der Stirnwand des Gehäuseansatzes anliegt, um dem Anker die Möglichkeit zu geben, seine Anzugs- und Abfallbewegungen ohne Behinderung durchzuführen.
- Diese einen zusätzlichen Konstruktionsteil bildende Ankerfeder macht sowohl bezüglich der Herstellung als auch bezüglich der Montage des relais einen gewissen Aufwand erforderlich.
- Der Lrfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in lleiterbiloune des Hauptpatentes die Herstellung und Montage des Relais dadurch noch weiter zu v2rzinfachen, daß die den Anker zwischen sich aufnehmenden elemente des Relais, nämlich der Gehäuseansatz einerseits und die Erregerspule anderer seits, derart ausgebildet werden, daß die bisher erforderliche Venzendung einer zusätzlichen Ankerfeder überflüssig ist.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäe dadurch gelost, daß in em Gehauseansatz eine en Schnittpunkt seines Bodens und seiner Stirnwand überbrückende Schrägfläche vorgesehen ist, und daß die die Stirnwand des Gehauseansatzes und den Flansch der Erregerspule verriegelnde Schnappverbindung derart federnd ausgebildet ist, daß der Anker in elastischer Anlage an der Schrägfläche gehalten ist.
- An die Stelle der Ankerfeder tritt die bei der Herstellen des Gehäuseansatzes angeformte Schrägfläche, die den Boden und die Stirnwand des Gehäuseansatzes überbrückt und eine Anlageflche fUr die durch die beiden Anker schenkel gebildete äußere Scheitelkante bildet, während die entsprechende innere Rante in jiblicher Weise an der Stirnkante des waagerechten Jochschenkels anliegt. Die Federwirkung der Ankerfeder wird ersetzt dadurch, daß die Verriegelung des Gehäuseansatzes mit der Erregerspule so ausgebildet wird, das über den Jochschenkel der Erregerspule der Anker mit seiner Scheitelkante in elastischer federnder Anlage an der Schr-agfläche c,enalten ist. hierbei ist es zweckmäßig, an dem die Lötanschldsse tragenden Flansch des Spulenkörpers eine senkrecht zum Spulenkern vorspringende, an ihren Ende mit einer Durchbrechung versehene Zunge und an der Stirnwand des Gehäuseansatzes einen entsprechenden Steg anzuordnen, der einen vorspringenden Haken tr3gt, der mit der Durchbrechung der Zunge in Rasteingriff gebracht werden kann. Wenn der SpulenkErper mit dem Joch in die Schlitze des Gehäuseansatzes eingeschoben wird, gelangt unter gewisser elastischer Verformung der Zunge der Haken des Steges der Stirnwand des Gehäuseansatzes mit der Durchbrechuns der Zunge in Rasteingriff. Hierdurch wird zufolge der federnden Wirkung der Zunge die Scheitelkante des Ankers in federnder Anlage an der Schrägfläche gehalten, so daß der Anker in ständiger Auflage auf der Stirnkante des Jochschenkels bei freier Bewegungsmöglichkeit gehalten ist. Die erfindungsgemäße Schrägfläc.he verbindet unter einem geeigneten Winkel den Boden und die Stirnwand des Gehäuseansatzes; sie ist geradlinig ausgebildet und wird in jedem Falle bei der Herstellunc des Gehäuse ansatzes ange formt. Die Schrägfläche kann hiebei mit dem Gehiuseansatz einen kompakten und starren Teil bilden, sie kann jedoch auch als Steg ausgebildet sein, der die Schnittkante zwischen dem Boden und der Stirnwand des Gehauseansatzes als Brücke ilbergreift; auch ein solcher Steg kann ohne Schwierigkeiten bei der Herstellung des Gehäuseansatzes ohne zusätzlichen Aufwand mit angeformt werden. Die Schrägfläche kann sich über die gesamte Breite des Bodens des Gehäuseansatzes erstrecken; sie kann auch gebildet werden durch mehrere, im Abstand angeordnete, parallel zu den Seitenwänden des Gehäuseansatzes liegende Streben.
- Beim Anzug und beim Abfall des Ankers bewegt sich seine äußere Scheitelkante auf einem Kreisbogen, dessen Radius bestimmt ist durch den Abstand der äußeren Scheitelkante und der den Anker tragenden Stirnkante des Jochschenkels.
- Bei Verwendung einer geraden Schrägfläche tritt zufolge der kreisbogenförmigen Bewegung der äußeren ren Scheitelkante des Ankers diese mit der Schrägfläche außer Eingriff und verliert damit den unmittelbaren Kontakt zu ihr; durch die von der erfindungsgemäß ausgebildeten Schnappverriegelung ausgeübte Federkraft wird jeaoch der Anker mit seiner Scheitelkante durch den Jochschenkel in Anlage an der Schrägfläche gehalten, so daß eine Lockerung des Ankerschenkels und damit ein fehlerhaftes Arbeiten vermieden wird. Um jedoch die Möglichkeit einer derartigen Lockerung von vornherein auszuschließen, ist es vorteilhaft, in der Schrägfläche eine annähernd mittige, senkrec t zu den Wandungen des Gehäuseansatzes gerichtete kreisbogenförmige, nutenartige Ausnehmung anzuordnen, deren Krümmungsradius gleich ist dem Radius, der von der Scheitelkante bei der Ankerbewegung beschrieben wird.
- Bei dieser Ausführungsform bleibt zufolge der Ausbildung der kreisbogenförmigen Ausnehmung in der Schrägfläche der Kontakt zwischen dieser und der Scheitelkante des Ankers stets erhalten, da beim Anziehen und Abfallen des Ankers der von der Scheitelkante beschriebene Kreisbogen gleich dem Radius der Ausnehmung der Schrägfläche ist.
- Die beiliegende Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung.
- Die Zeichnung Fig. 1 entspricht im wesentlichen der Fig. 5 des ilauptpatentes und zeigt die einzelnen durch Steckmontage miteinander verbindbaren Konstruktionselemente des Relais. Die in der Zeichnung angegebenen Bezugszeichen stimmen mit denen des Hauptpatentes überein, sofern es sich um gleiche Teile handelt. Die Zeichnung unterscheidet sich von der Fig. 5 des Hauptpatentes dadurch, daß die aort gezeigte Ankerfeder fortgelassen und die erfindungsgemäßen Änderungen gezeigt sind. Eine ins einzelne gehende Beschreibung der in der Zeichnung gezeigten Teile erscheint nicht erforderlich, so daß sich die Beschreibung mit der Darstellung der erfindungsgemäßen Unterschiede begnügen kann.
- Wie die Zeichnung zeigt, ist an dem die Lötanschlüsse 17 tragenden Flansch 15 des Spulenkörpers 16 eine senkrecht zu dem Spulenkern 13 gerichtete vorspringende Zunge 37 angeordnet, die aus dem elastisch verformbaren Kunststoffmaterial des Flansches 15 besteht. An ihrem Ende trägt die Zunge 37 eine rechteckige Durchbrechung 38. Der GehAuseansatz 2 zeigt eine den Schnittpunkt zwischen dem Boden 3 und der Stirnwand 5 überbrückende schräggerichtete Fläche 3 die im Bereich ihrer Ilitte eine senkrecht zu den Wänden 4 gerichtete kreisbogenförmige Nut 36 besitzt.
- Die Stirnwand 5 läuft in einen Steg 39 aus, der in seinen Abmessungen der Zunge 37 entspricht; an dem vorderen Ende des Steges 39 ist ein Haken 40 angeordnet, der bei Zusammenfügung der in der Zeichnung dargestellten Teile in die Durchbrechung 38 unter aewisser elastischer Verformung der Zunge 37 einrastet.
- Die Montage des erfindungsgemäß ausgebildeten Relais unterscheidet sich von der Montage des Relais des hauptpatentes nur dadurch, daß auf das Einlegen der Ankerfeder verzicntet wird. Bei der Montage wird zunächst der Anker 18 zwischen die Wände 4 des Gehäuseansatzes 2 eingelegt, darauf wird der Schenkel 11 des Joches 10 mit dem Spulenkörper 16 in die Schlitze 6 an den Innenflächen der SEitenwände 4 eingeschoben, bis der Jochschenkel 11 an den Stirnseiten der Schlitze 6 zur Anlage kommt. Darauf wird durch geringfügigen Druck auf die Zunge 37 und den Steg 39 die Rastverbindung zwischen dem Haken 40 und der Durchbrechung 38 hergestellt. Hierdurch wird der Jochschenkel 11 in seiner Stellung in dem Gehäuseansatz 2 gehalten und dadurch die äußere Scheitelkante des Ankers 18 in Anlage in der nutenförmigen Ausnehmung 36 gehalten.
- Leerseite
Claims (7)
- ANSPRÜCHE 1. Elektromagnetisches Relais, insbesondere neistungs-Kleinrelais, bestehend aus einer Erregerspule mit Spulenkern, einem an dem Spulenkern befestigten, die Erregerspule übergreifenden Joch, einem Kip?-anker und einem aus einem Teil bestehenden, einen von den. Anker betätigbaren, aus wenigstens zwei Kontaktfedern bestehenden Kontaktfedersatz in Einschuböffnungen aufnehmenden Kontaktblock aus Isoliermaterial, bei dem der Kontaktblock einen mit diesem einen Teil bilden«en, den Kontaktfedersatz untergreifenden, U-formigen, unterseitig und an dem die Kontakte tragenden Ende des Kontaktfedersatzes offene an seinem anderen End durch eine einen Fortsatz des Xontaktblockes bildende, vorzugsweise gegenüber seinen Schenkeln vorspringende Stirnwand geschlossene den Anker barischen den Schenkeln einlegbar aufnehmenden Gehäuseansatz aus Isoliermaterial besitzt, daß die Schenkel des Gehäuseansatzes an ihren Innenflächen der einschiebbaren Aufnahme des freien, parallel zur Erregerspule liegenden Jochschenkels dienende, den Anker zwischen diesem und dem Boden des Gehäuseansatzes unter Bildung eines die Kipnbewegung des Ankers um das runde des Jochschenkels gestattenden Abstandes einschließende, nutenförmige Ausnehmungen aufweise, und daß die Stirnwand des Gehäuseansatzes und der dieser zugewandte, die Lötfalnen der Erregerspule tragende Flansch eine in einge schooener Stellung des Jochschenkels sich verriegelnde Schnappverindung bilden, nach Patent . . . . . .(Patentanmeldung P 27 28 509.2), d a d u r c h g e ke n n z e i c h n e t , daß in dem Gehäuseansatz (2) eine den Schnittpunkt seines Bodens (3) und seiner Stirnwand (5) überbrückende Schrägflache (35) vorgesehen ist, und daß die die Stirnwand (5) des Gehäuseansatzes (2) und den Flansch (15) der Erregerspule (16) verriegelnde Schnappverbindung (37 bis 40) derart federnd ausgebildet ist, daß der Anker (18) in elæstischer Anlage dn der Schräqf1ache (35) gehalten ist.
- 2. Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (15) der Erregerspule (16) eine zwischen den L5tfahnen (17) liegende, senkrecht zum Spulenkern (13) vorspringende, an ihrem Ende eine Durchbrechung (38) tragende elastische Zunge (37) und die Stirnwand (5) des Gehäuseansatzes (2) einen der Zunge (37) parallelen, stegartigen Vorsprung (39) besitzt, der an seinem Ende eisen senkrecht zu diesem (39) gerichteten, mit der Durchbrechung (38) der Zunge (37) in Rasteingriff bringbaren Haken (40) trägt.
- 3. Relais nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägflä.che (35) als den Boden (3) und die Stirnwand (5) des Gehäuseansatzes (2) verbindender angeformter Steg ausgebildet ist.
- 4. Relais nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägfläche (37) sich über die gesamte Breite des Bodens (3) erstreckt.
- 5. Relais nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägfläche ( 37) aus menreren im Abstand angeordneten, parallel zu den Seitenwänden (4) des Gehäuseansatzes (2) gerichteten Fliichenteilen besteht.
- 6. Relais nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägfläche (37) eine praktisch mittige, senkrecht zu den Seitenwandungen (4) des Gehäuseansatze (2) gerichtete, kreisbogenförmige, nutenartige Ausnehmung besitzt, deren Krümmungsradius gleich ist dem Radius des von dem durch die Ankerschenkel gebildeten Scheitelkante beim Anzug und Abfall des Ankers (18) beschriebenen Kreisbogens.
- 7. Relais nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet daß die Schrägfläche (37) wenigstens zwei parallel zu den Seitenwänden (4) des Gehäuseansatzes (2) im Abstand angeordriete vorspringende Wülste aufweist
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Applications Claiming Priority (4)
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Publications (2)
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Family Applications (1)
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Cited By (1)
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