DE2752261C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04C29/00—Component parts, details or accessories of pumps or pumping installations, not provided for in groups F04C18/00 - F04C28/00
- F04C29/06—Silencing
- F04C29/065—Noise dampening volumes, e.g. muffler chambers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25F—COMBINATION OR MULTI-PURPOSE TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DETAILS OR COMPONENTS OF PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS NOT PARTICULARLY RELATED TO THE OPERATIONS PERFORMED AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B25F5/00—Details or components of portable power-driven tools not particularly related to the operations performed and not otherwise provided for
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Schalldämpfer nach der Gattung des
Hauptanspruchs.
Ein solcher Schalldämpfer ist in Verbindung mit ei
ner geräuschgedämpften Rotationskolbendruckluftmaschine gemäß DE-PS
15 76 941 bekannt. Bei diesem Schalldämpfer sind jedoch neben den
sich stetig ändernden Übertrittsquerschnitten an zahlreichen Stellen
sich unstetig ändernde Übertrittsquerschnitte vorgesehen, wo neben
der unstetigen Verkleinerung und Vergrößerung des Übertrittsquer
schnitts zusätzlich eine scharfe Umlenkung des Gasstroms um 90° oder
mehr erfolgt. Diese unstetige Führung des Abluftstromes bildet eine
Quelle zum Teil angestrebter Wirbelbildungen, die der gewollten Wir
kung der Schalldämpfung entgegenstehen.
Weiter wird bei dem bekannten Schalldämpfer von dem Abluftstrom ein
kleiner Teil durch Abluftbohrungen abgezweigt, die in radialer und
axialer Ebene um einen Bruchteil der Frequenz der schwingenden Luft
säule zueinander versetzt sind, um an dem Abluftstrom Interferenz zu
erzeugen. Die kleinen abgezweigten Luftmengen können naturgemäß nur
in geringem Maße die gewünschte Interferenz hervorrufen und damit
nur unwesentlich zur Geräuschdämpfung beitragen.
Aus der DE-PS 2 79 388 ist eine Handbohrmaschine mit im Handgriff an
geordnetem Schalldämpfer bekannt. Die Dämpfungswirkung wird dabei
durch mehrfaches Verwirbeln des Luftstroms im Hohlkegel des Schall
dämpfers und an einer nachgeschalteten Lochplatte und dieser ggf.
benachbarten Sieben erzielt. Eine laminare Strömung kann damit nicht
erzeugt werden.
Der erfindungsgemäße Schalldämpfer mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß durch aufeinan
derfolgende Kanalabschnitte mit engerem und weiterem Querschnitt (in
der nachfolgenden Sachbeschreibung als Engstellen und Erweiterungen
bezeichnet) eine weitgehend laminare Strömung und durch die Bünde
lung der Achsen der den Schalldämpfer verlassenden Strömungsfäden
eine Beruhigung des Abluftstromes und dadurch eine wesentliche Ge
räuschdämpfung erzielt wird.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind
vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Haupt
anspruch angegebenen Schalldämpfers möglich. Besonders vor
teilhaft ist die Anordnung der Schnittpunkte der Achsen der
Ausströmlöcher in einer Fläche, vorzugsweise in einer Ebene.
Bei bestimmten Belastungsfällen und Drehzahlen ist die Anord
nung von Toträumen unterschiedlicher Größe im Nebenschluß zu
der Abgasleitung wirksam. Ein solcher Totraum kann in einem
der Handgriffe der Maschine angebracht sein. Man kann auch
die Leitung auf einem Teil ihrer Länge in zwei Teilleitungen
etwa gleichen Durchtrittsvermögens, aber unterschiedlicher Län
ge aufteilen, und die Teilleitungen an je eine Gruppe von Aus
strömlöchern anschließen, wobei durch Interferenz eine weitere
Beruhigung des Abgasstromes erzeugt wird.
In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung
dargestellt, die in der nachfolgenden Beschreibung näher er
läutert sind. Es zeigt
Fig. 1 einen Druckluft-Handschleifer mit einem Totraum,
Fig. 2 einen Druckluft-Handschleifer mit mehreren Tot
räumen,
Fig. 3 einen Druckluft-Handschleifer ohne Toträume,
aber mit einer in zwei ungleich lange Teile
aufgeteilten Abluftleitung.
Der Druckluft-Handschleifer nach Fig. 1 hat ein Gehäuse 1 mit
einem darin eingebauten Flügelzellenmotor 2. Die als Arbeits
mittel dienende Druckluft tritt durch Einlaßschlitze 3 in den
Motor ein. Die Abluft verläßt den Motor durch Auslaßschlitze 4.
Ein Auslaßkanal 5 steht den Auslaßschlitzen gegenüber und hat
dementsprechend an seinem Beginn einen sehr großen Querschnitt.
Er weist in seinem Verlauf eine Engstelle 6, eine Erweiterung 7,
eine Engstelle 8 und eine Erweiterung 9 auf. An dieser Stelle
teilt ihn eine Luftleitwand 10 in zwei Teilleitungen unterschied
licher Weite, an deren Beginn zwei Engstellen 11 und 12 stehen.
Die weitere Teilleitung bildet nach ihrer Engstelle 11 eine Er
weiterung 11′, eine Engstelle 13 und eine Erweiterung 14. Die
engere Teilleitung hat nach ihrer Engstelle 12 eine Erweiterung 15
und eine Engstelle 16. Dahinter mündet sie in einen Totraum 17,
der das Innere eines an dem Gehäuse 1 befestigten Handgriffs 18
ausfüllt, und der mit der Erweiterung 14 der weiteren Teillei
tung verbunden ist. Nach einer Engstelle 19 bildet die Leitung
zum letztenmal eine Erweiterung 20, die durch eine Ausström
platte 21 mit der Außenluft verbunden ist. Die Ausströmplatte
21 enthält eine Anzahl Ausströmlöcher 22, deren Achsen sich in
Strömungsrichtung einander nähernd so angeordnet sind, daß die
Achsen je zweier Löcher sich in einem Punkte schneiden, und daß
diese Schnittpunkte in einer Ebene angeordnet sind, die auf der
Ausströmplatte senkrecht steht.
Der Drucklufthandschleifer nach Fig. 2 entspricht dem nach Fig. 1
mit dem Unterschied, daß mit dem Auslaßkanal 5 ein weiterer
Totraum 101 verbunden ist, dessen Öffnung der aus dem Motor strö
menden Abluft zugewendet ist, und daß ein dritter Totraum 102
vorgesehen ist, der mit der vor der Ausströmplatte 21 angeord
neten Erweiterung 20 so verbunden ist, daß seine Öffnung der
Strömungsrichtung der Abluft abgekehrt ist.
In Fig. 3 ist eine dritte Ausführungsform eines Drucklufthand
schleifers gezeigt. Bei diesem entsprechen der Auslaßkanal 205,
die Engstelle 206, die Erweiterung 207, die Engstelle 208 und
die Erweiterung 209 den vergleichbaren Stellen der Abluftleitung
des Schleifers nach Fig. 1. Nach der Erweiterung 209 teilt je
doch eine Luftleitwand 210 die Abluftleitung in einen schmäle
ren Querschnitt 230 und einen weiteren Querschnitt 231. Die
Luftleitwand 210 erstreckt sich bis tief in einen an dem Ge
häuse 201 befestigten hohlen Handgriff 218 und bildet in die
sem eine an die Engstelle 231 angeschlossene verlängerte Teillei
tung 231′, während in Strömungsrichtung hinter der Engstelle 230
eine kürzere Teilleitung 230′ besteht. Die kürzere Teilleitung
weist nacheinander eine Erweiterung 232, eine Engstelle 233, eine
Erweiterung 234 und eine Engstelle 235 auf, bis sie an eine er
ste Hälfte 221′ der Ausströmplatte 221 gelangt, an der sie ange
schlossen ist. Die verlängerte Teilleitung 231′ erstreckt sich
von der Engstelle 231 in den Handgriff 218 hinein und nach
Durchlaufen des Handgriffs bis zur zweiten Hälfte 221′′ der
Ausströmplatte 221. Die Luftleitwand 210 kann innerhalb des
Handgriffs 218 so geformt sein, daß in der verlängerten Teil
leitung 231′ Engstellen und Erweiterungen einander folgen. Die
se mögliche Ausbildung der Luftleitwand 210 ist in der Zeich
nung strichpunktiert dargestellt.
Je nach der verwendeten Drehzahl des Flügelzellenmotors und
dem Druck der Antriebsluft bzw. der Frequenz und der Energie
der Abgasdruckstöße ist es zweckmäßig, eine der in den drei
Zeichnungsfiguren dargestellten Ausführungsformen eines Schall
dämpfers, oder aber auch Kombinationen der in den drei Aus
führungsformen gezeigten Möglichkeiten anzuwenden, um ein
Höchstmaß an Schalldämpfung zu erreichen.
Claims (10)
1. Schalldämpfer für stoßweise austretendes, gasförmiges Betriebsmit
tel, dessen vom Betriebsmittel zu durchströmender Kanal Kanalab
schnitte mit jeweils abschnittsweise stetigen, sich verengenden oder
erweiternden Querschnittsänderungen aufweist, wobei die Kanalab
schnitte zueinander Richtungsänderungen aufweisen, insbesondere für
einen handgeführten Druckluftmotor, dadurch gekennzeichnet, daß die
Richtungsänderungen wesentlich kleiner als 90° sind, daß die jeweils
engsten (Engstellen 6, 8, 11 usw.) bzw. weitesten (Erweiterungen 7,
9, 11′ usw.) Querschnitte aufeinanderfolgender Kanalabschnitte höch
stens im Verhältnis 1 : 4 bzw. 4 : 1 zueinander stehen, und daß für
den Austritt des Betriebsmittels ins Freie eine Vielzahl von Aus
strömlöchern (22) vorgesehen sind, deren Achsen in Strömungsrichtung
einen spitzen Winkel bildend aufeinander zu gerichtet sind.
2. Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Achsen aller Ausströmlöcher (22) auf einen einzigen Punkt gerichtet
sind.
3. Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausströmlöcher (22) in Gruppen angeordnet sind, daß die Achsen je
weils einer Gruppe sich in einem Punkt schneiden, und daß die
Schnittpunkte in einer Linie, vorzugsweise in einer Geraden angeord
net sind.
4. Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausströmlöcher (22) in Gruppen und innerhalb dieser in Untergruppen
angeordnet sind, daß die Achsen jeweils einer Untergruppe sich in
einem Punkt schneiden, daß die Schnittpunkte einer Gruppe als Li
nien, vorzugsweise als Geraden angeordnet sind und daß die Schnitt
linien in einer Fläche, vorzugsweise in einer Schnittebene liegen.
5. Schalldämpfer nach Anspruch 4, bei dem die Schnittfläche eine
Schnittebene ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittebene sich
in der Ausströmrichtung und senkrecht dazu erstreckt.
6. Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß im Nebenschluß zu der von dem Betriebsmittel zu durch
strömenden Leitung Toträume (17, 101, 102) unterschiedlicher Größe
angeordnet sind.
7. Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6 für einen handge
führten Druckluftmotor mit einem Gehäuse, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schalldämpfer mindestens größtenteils innerhalb des Gehäuses
(1) angeordnet ist.
8. Schalldämpfer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß einer
der Toträume (17) innerhalb eines der Handgriffe (18) des Gehäuses
angeordnet ist.
9. Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die von dem Betriebsmittel zu durchströmende Leitung
mindestens auf einen Teil ihrer Länge in zwei Teilleitungen (230′,
231′) etwa gleichen Durchtrittsvermögens, aber unterschiedlicher
Länge aufgeteilt ist, und daß die Teilleitungen an je eine Gruppe
(221′, 221′′) von Ausströmlöchern angeschlossen sind.
10. Schalldämpfer nach Anspruch 9 für einen handgeführten Druckluft
motor mit einem Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß die längere
Teilleitung (231′) durch einen der Handgriffe (18) führend angeord
net ist.
Priority Applications (6)
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