DE2751C - Kondensationsvorrichtung für Strafsenlokomotiven und Verbindung derselben mit einer Absorbtionsvorrichtung - Google Patents
Kondensationsvorrichtung für Strafsenlokomotiven und Verbindung derselben mit einer AbsorbtionsvorrichtungInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28B—STEAM OR VAPOUR CONDENSERS
- F28B5/00—Condensers employing a combination of the methods covered by main groups F28B1/00 and F28B3/00; Other condensers
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Description
1877.
Klasse 20.
HENRY MERRYWEATHER und CHRISTOPHER JOHN WALLACE JAKEMAN in GREENWICH, Grafschaft Kent (England).
mit einer Absorptionsvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. August 1877 ab.
Die hauptsächlichste Unzuträglichkeit bei Anwendung
von Dampf auf gewöhnlichen Strafsen ist die, dafs die Pferde vor dem ausstofsenden
Dampfe scheuen. Vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese Unzuträglichkeit zu beseitigen
und das durch Dampf getriebene Fuhrwerk so einzurichten, dafs es auf gewöhnlichen Wegen
ohne sichtbaren Dampf und ohne das gefährliche Geräusch sich fortbewegt.
Zu diesem Zwecke ist die Maschine mit einem Apparat versehen, durch welchen der
Dampf je nach Umständen entweder durch Wasser oder durch erhitzte Luft, wie weiter
unten beschrieben ist, absorbirt werden soll. In beiliegender Zeichnung ist α ein Abgangs-Reservoir,
welches den abgehenden Dampf von den Betriebsmaschinen durch die Oeffnungen bb '
erhält. Ein Ventil c, das durch ein Handrad d gestellt werden kann, regulirt die Dampfströmung
durch das Reservoir a, welcher Strom sich entweder nach dem Condensations-Apparat durch
das Rohr/ oder nach dem Absorptions-Apparat durch das Rohr h wenden kann. Wie in der
Zeichnung gezeigt ist, geht der Abgangsdampf durch das Rohr f in den Condensations-Apparat,
dessen Thätigkeit die folgende ist: Der Abgangsdampf, welcher durch das Rohr f streicht,
tritt in die Düse i, welche stets mit Wasser umgeben ist, das durch das Rohr K aus dem
Reservoir / zuströmt. Es findet Condensation an dem vorderen Ende der Düse i statt, und
wird das heifse Wasser in der Richtung des Pfeiles vorwärts und durch das Rohr m hinauf
in den oberen Theil des Reservoirs / getrieben. Dieser Circulationsprocefs geht unaufhörlich vor
sich und condensirt Dampf, bis das gesammte Wasser in dem Reservoir / Siedepunkt erreicht
hat. Ein Rückstofsventil ist zwischen dem Reservoir α und dem Condensator angebracht,
um den Rückstrom von Wasser aus dem Wasser-Reservoir nach den Cylindern zu verhindern.
Eine Ausgangsöffnung / ist oben auf dem Wasser-Reservoir angebracht, um dem Abgangsdampfe
Ausgang zu gestatten, wenn das Wasser zu seiner Condensation zu heifs geworden ist.
Wenn das Ventil c gedreht wird, so dafs es den Eingang zum Rohr / verdeckt, steht der
Eingang zum Rohr h offen, und unterliegt der Abgangsdampf sodann folgender Einwirkung:
Der Abgangsdampf wird, indem er durch das Rohr h geht, durch die ringförmige Oeffnung
der Düse g ausgestofsen, und kommt dadurch, dafs er durch die Serie kegelförmiger Rohrstücke
Α»'»2»'«' und nh gehen mufs, in unmittelbare
Berührung mit einem Quantum heifser Luft, welche durch die Röhren ο gezogen wird;
durch diese heifse Luft wird der Dampf absorbirt und geht die Mischung, nicht sichtbar, aus dem
Schornstein g hinaus. Die Fläche der ringförmigen Oeffnung in der Düse g kann durch
Drehung des Handrades p verändert werden, welches vermittelst Zahnstange und Getriebe
den inneren Konus hebt oder senkt. Eine kleine Düse r ist angebracht, durch welche ein
frischer Strahl Dampf, den man durch den Hahn s reguliren kann, hervorströmen kann,
um die Mischung des Dampfes mit der heifsen Luft zu unterstützen und deren Temperatur zu
erhöhen. Der Schornstein q ist von konischer Form, um die Mischung des Dampfes und der
heifsen Luft am engen Theil des Schornsteins zu erleichtern und die Mischung schnell zu
vertheilen.
Die Erfinder beschränken sich weder auf die hier vorliegende Form des Wasser-Reservoirs /,
noch an die Benutzung einer einzelnen Abgangsdüse, oder an irgend eine besondere Form
an Düsen oder Strahlform, da die Details variiren können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die dargestellte Condensations-Vorrichtung bezw. die Verbindung derselben mit der dargestellten Absorptions-Vorrichtung an Strafsen-Locomotiven, um den Abgangsdampf entweder durch Condensation oder durch Absorption heifser Luft unschädlich zu machen.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2751C true DE2751C (de) |
Family
ID=281952
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT2751D Active DE2751C (de) | Kondensationsvorrichtung für Strafsenlokomotiven und Verbindung derselben mit einer Absorbtionsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2751C (de) |
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