DE2750472C2 - - Google Patents
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- DE2750472C2 DE2750472C2 DE2750472A DE2750472A DE2750472C2 DE 2750472 C2 DE2750472 C2 DE 2750472C2 DE 2750472 A DE2750472 A DE 2750472A DE 2750472 A DE2750472 A DE 2750472A DE 2750472 C2 DE2750472 C2 DE 2750472C2
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F9/00—Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
- F16F9/32—Details
- F16F9/48—Arrangements for providing different damping effects at different parts of the stroke
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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- Fluid-Pressure Circuits (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft einen einstellbaren Stoßdämpfer mit ei
nem Gehäuse, mit einer in diesem ausgebildeten und ein hydrau
lisches Fließmittel enthaltenden Kammer, mit einem in der Kam
mer verschiebbaren Kolben mit einer nach außen durchgeführten
Kolbenstange, mit in der Kammerwand in der Bewegungsrichtung
des Kolbens auseinanderliegenden Düsenöffnungen, mit einem
die Kammer umgebenden, längsgestreckten und über die Düsenöff
nungen mit der Kammer verbundenen Zylinder und mit einem in
dem Zylinder verschiebbaren Steuerstab.
Bei einem bekannten Stoßdämpfer dieser Gattung (US-PS
34 46 317) bewegt sich der Kolben im Betrieb an in der Kammer
wand vorgesehenen Düsenöffnungen vorbei und drückt das hydrau
lische Fließmittel durch diese durch. Dabei tritt das Fließ
mittel in eine weitere den Steuerstab enthaltende Kammer ein.
Auf einer Seite weist dieser in seinem die Düsenöffnungen
überdeckenden Bereich eine Aussparung auf. Bei Drehen des
Steuerstabes derart, daß die Aussparungen über den Düsenöff
nungen liegen, werden diese voll geöffnet. Bei weiterem Dre
hen des Steuerstabes legt sich dieser mit seinem massiven Be
reich über die Düsenöffnungen und verschließt diese. Damit
wird der wirksame Querschnitt der Düsenöffnungen, durch den
das hydraulische Fließmittel bei Bewegung des Kolbens von der
einen in die andere Kammer eintritt, verändert. Damit läßt
sich die Dämpfungscharakteristik des Stoßdämpfers einstellen.
Bei einem anderen bekannten einstellbaren Stoßdämpfer (US-PS
36 05 960) wird der Steuerstab zum Verändern des wirksamen
Querschnittes der Düsenöffnungen in Längsrichtung verschoben.
Bei einem hydraulischen Türschließer (US-PS 30 59 268) ver
schiebt sich ein Kolben beim Öffnen und Schließen der Tür in
einer Kammer gegen den Druck einer Feder bei gleichzeitigem
Strömen eines hydraulischen Fließmittels aus der einen in ei
ne andere Kammer. Dabei strömt das Fließmittel durch Kanäle
durch. Deren wirksamer Querschnitt läßt sich mit einem an ih
nen vorbeibewegbaren Steuerstab verändern. Dieser weist einen
über seiner Länge veränderlichen Durchmesser auf.
Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung
die Ausbildung eines einstellbaren Stoßdämpfers zugrunde, mit
dem sich die Bewegungen des Gegenstandes, dessen Bewegungen
gedämpft werden sollen, linear verzögern lassen. Die Lösung
für diese Aufgabe ergibt sich bei einem Stoßdämpfer der ein
gangs genannten Gattung nach der Erfindung dadurch, daß der
Steuerstab zum Einstellen der wirksamen Größe der Düsenöffnun
gen in Axialrichtung auseinanderliegende, in ihren Abmessun
gen axial längs des Steuerstabes unterschiedliche und mit den
Düsenöffnungen zusammenwirkende Steuerflächen aufweist, wobei
jeder Düsenöffnung eine unterschiedliche Steuerfläche gegen
überliegt, so daß bei einem Verschieben des Steuerstabes im
Zylinder der wirksame Querschnitt jeder Düsenöffnung im glei
chen Maße geändert wird. Jeder Düsenöffnung, deren wirksamer
Querschnitt den Durchfluß des hydraulischen Fließmittels aus
der Kammer in den Zylinder bestimmt, liegt eine unterschiedli
che Steuerfläche des Steuerstabes gegenüber. Bei einem Ver
schieben des Steuerstabes im Zylinder wird der wirksame Quer
schnitt jeder Düsenöffnung in gleichem Maße verändert. Diese
Veränderung ist proportional zur Verschiebung des Steuersta
bes und ändert sich linear mit dieser.
Zweckmäßig weist jede Steuerfläche einen ersten Abschnitt,
der durch einen allmählich abnehmenden Querschnitt des Steuer
stabes bestimmt ist, und einen zweiten Abschnitt, welcher
sich an den ersten Abschnitt anschließt und einen plötzlich
ansteigenden Querschnitt des Steuerstabes bestimmt, auf. Vor
zugsweise weist jede Steuerfläche weiter einen ersten ringför
migen Abschnitt mit einem sich allmählich vermindernden Durch
messer des Steuerstabes und einen zweiten ringförmigen Ab
schnitt auf, welcher sich an den ersten Abschnitt anschließt
und durchmessermäßig plötzlich ansteigt, und der zweite Ab
schnitt axial kürzer als der erste Abschnitt ist.
Vorteilhaft wird im Gehäuse eine Einstellvorrichtung angeord
net, die mit dem Steuerstab zu dessen Bewegung in eine ausge
wählte Stellung längs seines Kanals in Eingriff steht und Mit
tel zum Festhalten des Steuerstabes in der ausgewählten Stel
lung aufweist. Es empfiehlt sich, daß diese Einstelleinrich
tung einen Nocken enthält, der Nocken im Gehäuse gelagert ist
und eine Nockenfläche aufweist, welche am Steuerstab anliegt,
und daß Einrichtungen zum Drehen des Nockens vorgesehen sind,
um den Steuerstab längs des Kanals zu verschieben. Zu den Ein
richtungen zum Drehen des Nockens gehören eine mit diesem ver
bundene Welle und ein außerhalb des Nockens befindlicher
Griff, mit dem der Nocken von Hand gedreht werden kann. Dem
Griff sind Kennzahlen zum Kennzeichnen seiner Drehstellung zu
geordnet.
Zum Verrasten des Nockens in seiner Drehstellung weist dieser
auf seinem Umfang im Abstand voneinander Aussparungen auf,
und im Gehäuse ist ein durch Federn vorgespannter und mit den
Aussparungen zusammenwirkender Rastmechanismus angeordnet.
Die Drehachse des Nockens verläuft im allgemeinen parallel
oder auch senkrecht zur Längsachse des Gehäuses. Am Steuer
stab ist noch ein drehbar gehaltenes und mit der Oberfläche
des Nockens in Eingriff stehendes Lagerelement vorgesehen.
Am Beispiel der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsformen
wird der erfindungsgemäße Stoßdämpfer nun weiter beschrieben.
In der Zeichnung ist:
Fig. 1 ein Längsschnitt durch eine Ausführungsform des Stoß
dämpfers,
Fig. 2 in größerem Maßstab ein Längsschnitt durch den Düsen
öffnungen enthaltenden Teil des Stoßdämpfers,
Fig. 3 in vergrößertem Maßstab eine Seitenansicht des zum Dre
hen des Nockens verwandten Griff,
Fig. 4 in noch größerem Maßstab eine Seitenansicht einer Steu
erfläche des Steuerstabes,
Fig. 5 ein Querschnitt entlang der Schnittlinie 5-5 in Fig.
2,
Fig. 6 ein Querschnitt entlang der Schnittlinie 6-6 in Fig.
1,
Fig. 7 ein Querschnitt entlang der Schnittlinie 7-7 in Fig.
1,
Fig. 8 in noch größerem Maßstab ein Teil-Längsschnitt durch
den Nocken und benachbarte Teile einer anderen Ausfüh
rungsform,
Fig. 9 in kleinerem Maßstab ein Teil-Längsschnitt durch eine
noch andere Ausführungsform und
Fig. 10 eine Teilaufsicht, teilweise im Schnitt, auf die in
Fig. 9 gezeigte Ausführungsform.
Der in Fig. 1 allgemein mit 10 bezeichnete Stoßdämpfer weist
ein Gehäuse 12 in Form eines relativ dünnwandigen Zylinders
auf. Auf einem mittleren Bereich weist es ein Gewinde 14 auf.
Eine Sechskantmutter 16 ist zwecks Befestigung des Stoßdämp
fers 10 aufgeschraubt. Das eine oder beide Enden des Gehäuses
12 können sich leicht nach außen erweitern, um das Einsetzen
der anderen Bauteile zu erleichtern, worauf sie nach einwärts
umgebogen werden können, wie dies bei der vollständigen Form
des Gehäuses 12 in Fig. 1 gezeigt ist.
Der Stoßdämpfer 10 weist ferner innerhalb des Gehäuses 12 ein
Rohr 20 auf. Dieses umschließt eine Kammer 22 für ein hydrau
lisches Fließmittel. Das Rohr 20 besitzt eine Länge wesent
lich unter der Länge des Gehäuses 12. Der Außendurchmesser
ist so, daß sein überwiegender Teil eng in das Gehäuse 12 ein
gepaßt ist. Die beiden Enden des Rohres 20 liegen im Gehäuse
12 an zusätzlichen Bauteilen in einer Weise an, welche noch
beschrieben wird.
Der Stoßdämpfer 10 weist ferner einen im Rohr 20 bewegbaren
Kolben auf. Eine Kolbenstange 28 tritt links aus dem Gehäuse
12 aus. Sie ist so geführt, daß ihre Längsachse mit den Längs
achsen des Gehäuses 12 und des Rohres 20 zusammenfällt. Die
Kolbenstange 28 weist innerhalb des Gehäuses 12 einen Kolben
kopf 30 auf. Der Kolbenkopf 30 ist relativ dicht in das Rohr
20 eingepaßt. Der Kolbenkopf 30 besteht vorzugsweise aus Bron
ze und weist Stirnseiten 32, 34 auf. Ein Absatz 36 verläuft
entlang der Stirnseite 32 und ist der Kammer 22 zugekehrt. Ei
ne Nut 38 verläuft im Kolbenkopf 30 axial einwärts der Stirn
seite 32 und nimmt einen Kolbenring 40 auf. Ein relativ klei
nerer ringförmiger Absatz 42 verläuft entlang der Stirnseite
34. Zum Kolbenkopf 30 gehört ferner eine zentrische Axialboh
rung 44, welche zur Aufnahme des Endes der Kolbenstange 28
von der Stirnseite 34 längs etwa der halben Länge des Kolben
kopfes 30 verläuft. Die Kolbenstange 28 ist vorzugsweise ein
gehärteter Paßstift aus wärmebehandeltem legierten Stahl, der
verchromt und am Ende 46 abgekantet ist. Kolbenstange 28 und
Kolbenkopf 30 sind miteinander verpreßt.
Ein Zylinderkopf 50 ist im Gehäuse 12 am Rohr 20 axial gela
gert. Er besitzt im allgemeinen kompakte zylindrische Gestalt
und weist zwei Stirnseiten 52 und 54 auf. Eine Funktion des
Zylinderkopfes 50 besteht darin, ein Lager für die Kolbenstan
ge 28 zu bilden. Hierzu weist er eine axiale Bohrung 56 mit
einem Durchmesser auf, welcher ein Lager für die Kolbenstange
28 bildet. Er besteht aus einem Material mit geeigneten Lager
qualitäten, beispielsweise Bronze SAE 660. Die Bohrung 56 be
sitzt einen Abschnitt 58 mit vergrößertem Durchmesser, wel
cher sich von der Stirnseite 54 eine relativ kleine Strecke
nach einwärts erstreckt und dadurch eine Region definiert, in
welche eine Dichtung 60, vorzugsweise aus Urethanmaterial,
eingepaßt ist. Der Zylinderkopf 50 weist auch eine Ringnut 64
auf. Sie hält einen O-Ring 66.
Der Zylinderkopf 50 weist zwischen Ringnut 64 und Stirnseite
52 eine relativ große ringförmige Aussparung 70 auf. Diese
weist Seitenwände parallel zu den Stirnseiten 52, 54 auf. Die
Aussparung 70 enthält weiter ein Element 72 zum Absorbieren
der Kompression des hydraulischen Fließmittels während des Ar
beitens des Stoßdämpfers. Das Element 72 besitzt im allgemei
nen Ringform mit einer axialen Abmessung, welche zu einer re
lativ engen Einpassung in der Aussparung 70 führt, und einen
Außendurchmesser, welcher einen relativ dichten Paßsitz an
der Innenwand des Gehäuses 12 bildet. Das Element 72 besteht
vorzugsweise aus geschäumtem Buna N-Material mit geschlosse
nen Zellen. Der Zylinderkopf 50 weist zwischen Aussparung 70
und Stirnseite 52 einen Abschnitt 74 verminderten Durchmes
sers auf. Dadurch wird gegenüber der Innenwand des Gehäuses
12 ein Spielraum geschaffen, um das Element 72 dem hydrauli
schen Fließmittel auszusetzen.
Der Stoßdämpfer 10 weist ferner einen Abstreifer 78 auf, wel
cher auf der Kolbenstange 28 sitzt und durch ein Befestigungs
element 80 gehalten wird. Das Befestigungselement 80 besteht
aus Metall wie etwa Messing mit einem Außendurchmesser etwas
unter dem des Zylinderkopfes 50 und mit einer solchen axialen
Länge, daß die eine Stirnseite des Befestigungselementes 80
an die axiale Stirnseite 54 des Zylinderkopfes 50 und die an
dere Stirnseite an dem umgebogenen bzw. nach einwärts geboge
nen Teil des Gehäuses 12 anstößt. Damit wird das Befestigungs
element 80 fest an seiner Stelle gehalten. Das Befestigungs
element 80 weist eine Bohrung mit einem Abschnitt 82 eines er
sten Durchmessers, welcher leicht größer ist als der der Kol
benstange 28, einen Abschnitt 84 eines zweiten, größeren
Durchmessers und einen Abschnitt 86 eines dritten, mittleren
Durchmessers an der anderen Stirnseite auf. Der Abstreifer 78
ist in eine Aussparung eingepaßt, welche durch den Abschnitt
84 zwischen den Abschnitten 82 und 86 gebildet wird. Der Ab
streifer 78 endet axial außen in einer relativ scharfen Kante
88. Der Abstreifer 78 besteht aus Urethanmaterial.
Der Stoßdämpfer 10 weist ferner eine Vorspanneinrichtung in
Form einer Feder 92 im Rohr 20 auf. Sie wirkt auf den Kolben
kopf 30 und drückt ihn in eine Stellung am Ende des Rohres
20, in der das Volumen der Kammer 22 maximal ist. Das eine En
de der Feder 92 liegt am Absatz 36 des Kolbenkopfes 30 an. Am
anderen Ende wird die Feder 92 mit einem Kopfelement 96 gehal
ten. Es weist die Form eines zylindrischen Stopfens auf. Auf
einem Teil seines Umfangs hat er jedoch eine ebene Fläche 100
und ist so orientiert, daß sich diese für einen noch zu be
schreibenden Zweck in der in den Fig. 1 und 7 gezeigten
Stellung befindet. Das Kopfelement 96 besitzt weiter eine er
ste axiale Stirnseite 102, welche dem Ende des Gehäuses 12,
das heißt dem rechten Ende in Fig. 1, zugekehrt ist. Eine Aus
sparung ist in dieser Stirnseite längs etwa der Hälfte der
axialen Länge des Kopfelementes 96 ausgebildet und endet in
einer Innenfläche 104, welche im allgemeinen parallel zu der
Stirnseite 102 liegt. Dadurch entsteht ein relativ dünner, bo
genförmiger Wandabschnitt 106. Andere Bauteile sind noch in
der Aussparung aufgenommen, welche durch die Innenfläche 104
und den Wandabschnitt 106 gebildet ist.
Zum Kopfelement 96 gehören noch ein Zwischenstück geringeren
Durchmessers mit einer Ringnut 110 und in axialem Abstand
hiervon einem relativ kleinen Absatz 112. Das Kopfelement 96
besitzt weiter eine Stirnseite 114, welche der Kammer 22 zuge
kehrt ist und welche am Umfang eines ringförmigen Absatzes
116 endet, in dem das andere Ende der Feder 92 sitzt. Das
Kopfelement 96 weist eine Bohrung mit einem Abschnitt 120 ei
nes ersten Durchmessers, der von der Innenfläche 104 axial
nach einwärts führt, mit einem Mittelabschnitt und mit einem
Abschnitt 122 eines größeren Durchmessers, welche an der
Stirnseite 114 endet, auf. Eine Kugel 124 befindet sich im
Mittelabschnitt und im Abschnitt 122 und dient als Absperrven
til. Die Kugel 124 wird durch eine Hülse 126 gehalten, welche
im Abschnitt 122 befestigt ist und sich in einem Abstand vom
Mittelabschnitt befindet. Das Ende der Hülse bildet in der Of
fenstellung einen Sitz für die Kugel.
Der Stoßdämpfer 10 weist ferner Einrichtungen zum Bewirken ei
ner linearen Verzögerung eines sich bewegenden Gegenstandes,
welcher an die Kolbenstange 28 anstößt, auf. Düsenöffnungen
130 sind in der Wand des Zylinders 20 vorgesehen. Sie sind in
axialem Abstand voneinander in einer Reihe angeordnet. Sie be
finden sich längs eines geradlinigen Kanals, parallel zur Ach
se des Zylinders 20. Ferner sind Einrichtungen vorgesehen,
welche einen längsgestreckten Kanal außerhalb der Kammer 22
in Fließmittelverbindung mit den Düsenöffnungen 130 bilden.
Insbesondere ist ein Kanal 132 auf der Oberfläche des Zylin
ders 20, die mit den Düsenöffnungen 130 verbunden ist, vorge
sehen. Der Kanal 132 kann durch Räumen, Walzen oder Schleifen
hergestellt sein und besitzt im allgemeinen Halbkreisquer
schnitt, ist linear und verläuft längs des Zylinders 20 paral
lel zu dessen Längsachse. Der Kanal 132 ist relativ schmal
und erstreckt sich längs der gesamten axialen Länge des Zylin
ders 20. Der Umfang des Zylinders 20 in Verbindung mit dem Ka
nal 132 weist koplanare, ebene Oberflächenabschnitte 134, 136
auf. Dies ist in Fig. 6 gezeigt. Zwischen den Oberflächenab
schnitten 134, 136 und der Innenwand des Gehäuses 12 ist ein
Spielraum vorgesehen. Damit entsteht ein Kanal für eine Fließ
mittelströmung. Eine Öffnung 138 ist im Zylinder 20 an dessen
einem Ende zwischen dem Kanal 132 und seinem Innenraum vorge
sehen.
Der Stoßdämpfer 10 weist ferner Einrichtungen zum Steuern der
Strömung des Fließmittels auf. Zu diesen gehört ein im Gehäu
se 12 einstellbar gehaltener, längs des Kanals 132 gegenüber
den Düsenöffnungen 130 verschiebbarer und deren wirksame Grö
ße einstellender Steuerstab 142. Er weist eine Oberflächenge
staltung auf, welche so auf die Düsenöffnungen 130 abgestimmt
ist, daß die Strömung durch diese von seiner Bewegung gesteu
ert wird. Der Steuerstab 142 weist die Form eines Stabes oder
Stiftes, vorzugsweise aus Stahl, auf. An dem einen Ende hat
er eine abgerundete Oberfläche. Ferner weist er unterschiedli
che Steuerflächen längs axial auseinanderliegender Stellen,
die mit den Düsenöffnungen 130 in Deckung liegen, und am ande
ren Ende einen Abschnitt mit geringerem Durchmesser auf. Der
Steuerstab 142 ist ausreichend lang, so daß, wenn die erste
Steuerfläche mit einer Düsenöffnung 130 am ganz linken Teil
des Zylinders 20, wie in Fig. 1 gezeigt, in Deckung liegt,
sein anderes Ende etwas über das entgegengesetzte Ende des Zy
linders 20 vorsteht. Wie Fig. 4 zeigt, weist eine Steuerflä
che 146 eine radial nach innen verlaufende, ringförmige Ober
fläche mit in axialer Richtung fortschreitend leicht abnehmen
dem Durchmesser auf. Sie endet an einer gebogenen, radial
nach außen verlaufenden, ringförmigen Steuerfläche 148. Diese
endet an einer Kante 150, welche eine Verbindung mit dem Um
fang des Steuerstabes 142 bildet. Die axiale Länge der Steu
erfläche 146 ist größer, beispielsweise ungefähr dreimal so
groß wie die Abmessung jeder Düsenöffnung 130 in Bewegungs
richtung des Steuerstabes 142. Die Steuerfläche 146 schließt
mit der Längsachse des Steuerstabes 142 einen relativ schma
len spitzen Winkel, beispielsweise von etwa 7°, ein. Eine Fe
der 154 liegt in dem Kanal 132 zwischen dem Ende des Steuer
stabes 142 und dem dem Ende des Kanals 132 zugewandten Ende
des Zylinderkopfes 50. Der Steuerstab 142 ist gegen die Vor
spannkraft der Feder 154, längs des Kanals 132 linear beweg
bar.
Der Stoßdämpfer 10 weist ferner Einstelleinrichtungen auf,
welche vom Gehäuse 12 getragen werden und mit dem Steuerstab
142 zusammenwirken, um diesen längs des Kanals 132 in eine
Sollstellung zu bewegen. Weiter ist eine Einrichtung vorgese
hen, um den Steuerstab 142 in dieser zu halten. Insbesondere
ist ein Zylinderendelement 160 zwischen dem Kopfelement 96
und dem Ende des Gehäuses 12 vorgesehen. Es weist Stirnseiten
162, 164 und einen solchen Durchmesser auf, daß es relativ ge
nau in das Gehäuse 12 eingepaßt ist. Das Zylinderendelement
160 weist eine solche axiale Länge auf, daß seine Stirnseite
162 an die Stirnseite 102 des Kopfelementes 96 und seine ande
re Stirnseite 164 an das nach innen gebogene Ende des Gehäu
ses 12 anstößt. Das Element 160 weist auf seinem Umfang eine
Nut 166 zur Aufnahme eines O-Ringes 168 auf, welcher dichtend
an der Innenwand des Gehäuses 12 anliegt. Das Element 160
weist eine Bohrung 172 auf, welche längs seiner gesamten Län
ge verläuft. Weiter weist es noch eine andere Bohrung 174
auf, die von der Stirnseite 162 bis etwas über die Mitte ver
läuft. Der Zweck der Bohrung 174 ist noch eingehend zu be
schreiben.
Die Vorrichtung enthält weiter einen Nocken 178. Dieser ist
im Gehäuse 12 drehbar und liegt zwischen dem Wandabschnitt
106 und der Innenfläche 104 des Kopfelementes 96. Der Nocken
178 weist eine Nockenfläche 180 auf. Diese liegt am Steuer
stab 142 an. Mit der Achse des Steuerstabes 142 schließt die
Nockenfläche 180 einen Winkel ein. Beim Drehen des Nockens
178 wird somit der Steuerstab 142 linear längs des Kanals 132
verschoben. Der Nocken 178 ist an einem Ende einer Einstell
einrichtung befestigt. Diese weist eine Welle 184, die durch
die Bohrung 172 des Zylinderelementes 160 durchtritt, und ei
nen Griff 186 auf. Dieser kann von außen mit der Hand bedient
werden. Der Nocken 178 kann in verschiedener Weise befestigt
sein. In der vorliegenden Darstellung besitzt die Welle 184
eine Bohrung 190 und ein Ende mit vermindertem Durchmesser
mit Zähnen 191. Diese werden in einer Bohrung im Nocken 178
aufgenommen. Auch diese Bohrung weist Zähne auf. Diese sind
mit den Zähnen 191 verklemmt. Dadurch wird der Nocken 178 an
der Welle 184 gehalten. Das den verminderten Durchmesser auf
weisende Ende der Welle 184 steht über den Nocken 178 über
und weist dort einen wieder zunehmenden Durchmesser auf. Die
Welle 184 weist noch eine Ringnut 194 auf. In dieser liegt
ein O-Ring 196. Dieser liegt dichtend an der Bohrung 172 des
Zylinderelementes 160.
Auf seiner einen Stirnseite weist der Nocken 178 unter gegen
seitigem Abstand mehrere Aussparungen 200 auf. Diese wirken
mit einem Sperrmechanismus zusammen. Mit diesem wird der Nok
ken in verschiedenen Drehstellungen gehalten. Zum Sperrmecha
nismus gehört eine Kugel 202, die durch eine Feder 204 in der
Bohrung mit einer Aussparung 200 in Anlage gedrückt wird. Die
Aussparungen haben Halbkugelform. Durch den von der Feder 204
über eine Kugel 202 ausgeübten Druck wird der Nocken 178 in
einer Drehstellung gehalten. Der Griff 186 weist noch eine
Bohrung 206 auf. Diese steht mit der Bohrung 190 in Verbin
dung. Durch einen O-Ring 208 und einen Stopfen 210 werden die
Bohrungen nach außen verschlossen. Nach der Darstellung in
Fig. 3 weist der Griff 186 Kennzahlen zur Anzeige seiner Dreh
stellung auf.
Nach dieser Einzelbeschreibung kann die Arbeitsweise des Stoß
dämpfers 10 wie folgt beschrieben werden: Zu Beginn eines Ar
beitszyklus nimmt der Stoßdämpfer 10 die in Fig. 1 gezeigte
Stellung ein. Der Kolbenkopf 30 befindet sich am linken Ende
der Kammer 22. Die Kolbenstange 28 nimmt dabei ihre linke End
stellung ein. In dieser Stellung wird der Kolbenkopf 30 durch
die Feder 92 gehalten. Die Kammer 22 ist mit hydraulischem
Fließmittel gefüllt. Hydraulisches Fließmittel befindet sich
auch längs des Kanals 132 in dem Gebiet, in dem sich die Fe
der 154 befindet, und auch in dem Gebiet zwischen dem Kanal
132 und der Kugel 124. Bei Ausüben einer Kraft auf die Kolben
stange 28 bewegt sich der Kolbenkopf 30 in der Kammer 22 von
links nach rechts. Bei dieser Bewegung steigt der Druck des
hydraulischen Fließmittels in der Kammer 22. Dabei wird die
Kugel 124 in Schließstellung gedrückt und sperrt den Ab
schnitt 120. Das Fließmittel wird durch die Düsenöffnungen
130 aus der Kammer 22 herausgetrieben. Das Fließmittel strömt
rings um die Steuerflächen 146, 148 längs des Kanals 132 bei
Blickrichtung auf Fig. 1 nach links. Aus dem Kanal 132 strömt
das Fließmittel durch die Öffnung 138 in den linken Bereich
der Kammer 22 hinter den Kolbenkopf 30. In Fig. 2 wird dies
durch Pfeile angegeben. Fließmittel strömt auch durch den
freien Raum zwischen dem Abschnitt 74 des Zylinderkopfes 50
und der Innenwand des Gehäuses 12. Dadurch werden die Zellen
des Elementes 72, welches wie ein Akkumulator oder Sammler
wirkt, zusammengedrückt. Das Element 72 wird auf ungefähr 50%
seines normalen Volumens zusammengedrückt. Diese Verdich
tung kommt dem von der Kolbenstange 28 verdrängten Volumen an
hydraulischem Fließmittel gleich.
Der von den Düsenöffnungen 130 der Strömung des Fließmittels
entgegengesetzte Widerstand bestimmt den inneren Arbeitsdruck
des Stoßdämpfers 10. Die wirksame Größe der Düsenöffnungen
130 wird dabei durch die Lage des Steuerstabes 142 gegenüber
diesen Düsenöffnungen 130 bestimmt. Auf Fig. 4 sei verwiesen.
Dieser innere Arbeitsdruck bestimmt seinerseits die Kraft,
die sich der Bewegung der Kolbenstange 28 widersetzt und die
se verzögert und anhält. Diese Kraft ist während des gesamten
Hubes der Kolbenstange 28 gleich und führt zu einer gleichför
migen oder linearen Verzögerung. Diese lineare Verzögerung er
gibt sich durch die im Zylinder 20 unter gegenseitigem Ab
stand angeordneten Düsenöffnungen 130. Sie werden von dem
sich in der Bewegungsrichtung des Kolbenkopfes 30 bewegenden
Steuerstab 142 gesteuert. Wenn sich dieser in der Kammer von
einem zum anderen Ende, zum Beispiel bei Blick auf Fig. 1 von
links nach rechts, bewegt, blockiert er nacheinander die Dü
senöffnungen 130. Damit vermindert sich fortschreitend deren
wirksamer Querschnitt, durch den hydraulisches Fließmittel
aus der Kammer 22 austreten kann. Die wirksame Querschnitts
fläche wird wiederum von den Steuerflächen 146, 148 längs des
Steuerstabes 142 bestimmt. Vorstehendes spielt sich bei der
Verzögerung des sich bewegenden und an der Kolbenstange 28 an
greifenden Gegenstandes ab. Dabei wird der Stoßdämpfer 10 da
zu veranlaßt, eine konstante oder gleichförmige Verzögerungs
oder Bremskraft aufrecht zu erhalten.
Beim Rückhub des Kolbenkopfes 30, wenn die Kraft nicht mehr
auf die Kolbenstange 28 wirkt, veranlaßt die Feder 92 dessen
Bewegung in einer Richtung von rechts nach links in Fig. 1.
Der Fließmitteldruck in der Kammer 22 vermindert sich. Die Ku
gel 124 des Absperrventils hebt ab und öffnet den Abschnitt
120. Die Kugel 124 berührt die Hülse 126. Fließmittel strömt
dann aus dem Kanal 132 in die Kammer 22 auf der rechten Seite
des Kolbenkopfes 30. Sobald die Feder 92 den Kolbenkopf 30
weiter nach links bewegt, wird Fließmittel aus der Kammer 22
durch die Düsenöffnungen 130 hindurch rings um die Steuerflä
chen 146, 148 am Steuerstab 142 in den Kanal 132 und auch
durch die Öffnung 138 in den Kanal 132 gedrückt. Dieses Fließ
mittel strömt längs des Kanals 132 und dann durch den Ab
schnitt 120 hindurch in die Kammer 22 auf der rechten Seite
des Kolbenkopfes 30. Das Element 72 dehnt sich aus und setzt
Fließmittel frei, welches durch den Abschnitt 120 bzw. den
freien Raum hindurch in den Kanal 132 und letztlich durch den
Abschnitt 120 in die Kammer 22 strömt. Die vorstehend be
schriebene Rückstellung des Kolbenkopfes 30 in die in Fig. 1
gezeigte Stellung erfolgt relativ rasch.
Sofern der Stoßdämpfer bei unterschiedlichen Kraftbelastungen
mit unterschiedlichen Werten kinetischer Energie verwendet
werden soll, wird die wirksame Größe der Düsenöffnungen 130
so eingestellt, daß Unterschiede in der kinetischen Energie
aufgefangen werden. Dies geschieht in folgender Weise. Den
Steuerstab 142 bewegt man linear längs des Kanals 132 und än
dert damit die Relativlage zwischen den Steuerflächen 146,
148 und den Düsenöffnungen 130. Der Steuerstab 142 wird durch
Betätigen des Griffes 186 mit der Hand bewegt, wobei sich der
Nocken 178 dreht. Bewegt sich der Steuerstab 142 in den Figu
ren 1 und 4 von rechts nach links, liegt jede Düsenöffnung
130 einem fortschreitend zunehmenden Durchmesserbereich der
ringförmigen Oberfläche der entsprechenden Steuerfläche 146
gegenüber. Dies bewirkt, daß die wirksame Größe jeder Düsen
öffnung 130, welche sich zum Kanal 132 öffnet, fortschreitend
abnimmt. Andererseits führt eine Bewegung des Steuerstabes
142 von links nach rechts in den Fig. 1 und 4 dazu, daß je
de Düsenöffnung 130 einem sich fortschreitend vermindernden
Durchmesserbereich der Steuerfläche 146 in Richtung auf die
Steuerfläche 148 gegenüberliegt. Dies hat zur Folge, daß die
wirksame Größe jeder sich zum Kanal 132 öffnenden Düsenöff
nung 130 fortschreitend zunimmt. Die Ausbildung der identisch
geformten und bemessenen Steuerflächen 146, 148 längs des
Steuerstabes 142 bewirkt somit eine Einstellung der wirksamen
Größen der Düsenöffnungen 130. Je nach der Bewegungsrichtung
der Steuerflächen 146, 148 am Steuerstab 142 wird diese wirk
same Größe jeder Düsenöffnung 130 erhöht oder herabgesetzt.
Nimmt die Größe der auf die Stange 28 ausgeübten Kraft zu,
wird die Einstellung so vorgenommen, daß sich die wirksame
Größe der Düsenöffnungen 130 vermindert. Durch diese Einstel
lungen wird die effektive Belastbarkeit des Stoßdämpfers 10
geändert. Es ergibt sich ein Stoßdämpfer 10 mit wirklich li
nearer Verzögerung, weil je nach der Hublänge eine Anzahl von
Düsenöffnungen 130 vorgesehen werden können. Sämtliche Düsen
öffnungen 130 werden beeinflußt, wodurch eine wirkliche Ein
stellung möglich wird. Die lineare Verzögerung wird über dem
gesamten Hub wirksam.
Die vorstehend genannte Einstellung erfolgt bequem und wirk
sam durch Betätigen des Griffes 186 von Hand mit Drehen des
Nockens 178. In der vorliegenden Darstellung liegt dessen
Drehachse parallel zur Achse der linearen Bewegung des Steuer
stabes 142. Die Nockenfläche 180, welche mit dem Ende des
Steuerstabes 142 an der Außenkante bzw. dem Umfang des Nok
kens in Berührung steht, ist gegenüber dessen Drehachse ge
neigt. Damit ändert sich die axiale Abmessung oder Stärke des
Nockens 178 in Umfangsrichtung. Beim Drehen des Nockens 178
mit dem Griff 186 berührt daher eine Oberfläche wechselnder
axialer Stärke das Ende des Steuerstabes 142 mit der Folge,
daß sich dieser nach Maßgabe der Drehung längs seiner Längs
achse bewegt. Während einer vollständigen Drehung des Nockens
178 wird der Steuerstab 142 zuerst in der einen und dann in
der entgegengesetzten Richtung zwischen zwei festliegenden
Grenzen bewegt. Während der Drehung des Nockens 178 aus der
in Fig. 1 gezeigten Stellung um 180° wird der Steuerstab 142
gegen die Kraft der Feder 154 in Fig. 1 von rechts nach links
bewegt, und während einer weiteren Drehung um die restlichen
180° wird der Steuerstab 142 durch die Kraft in Fig. 1 von
links nach rechts bewegt bzw. zurückgeführt.
Die rechte Begrenzung der Bewegung des Steuerstabes 142 in
Fig. 1 wird durch die Lage des Nockens 178 im Gehäuse 12 und
den minimalen axialen Abstand zwischen dem Teil der Nockenflä
che 180, welche mit dem Steuerstab 142 in Berührung steht,
und der gegenüberliegenden axialen Stirnfläche des Nockens
178 bestimmt. Dieser axiale Abstand wird wiederum durch die
Eigenschaften, das heißt die Neigung der Nockenfläche 180 be
stimmt. Die linke Begrenzung wird durch den maximalen axialen
Abstand zwischen dem Teil der Nockenfläche 180, welcher mit
dem Steuerstab 142 in Berührung steht, und der gegenüberlie
genden axialen Stirnfläche des Nockens 178 bestimmt. Dieser
Abstand wird durch die Eigenschaften, das heißt die Neigung
der Nockenfläche 180, bestimmt.
Der Nocken 178 dreht sich bei Betätigen des Griffes 186 und
wird durch selektiven Eingriff zwischen den Aussparungen 200
in der Nockenfläche und dem Arretierungsmechanismus aus Kugel
202 und Feder 204 in einer ausgewählten Drehstellung gehal
ten. Wie in Fig. 7 gezeigt, befinden sich zahlreiche Ausspa
rungen 200 umfangsmäßig im Abstand voneinander auf dem Nocken
178. Die Aussparungen 200 werden für verschiedene Einstellun
gen der Düsenöffnungen angewandt. Wenn der Griff 186 gedreht
wird, drückt die Kugel 202 mit der Feder 204 in eine entspre
chende Aussparung 200 und hält diese Einstellung fest. Diese
Anordnung schafft mit einer relativ einfachen und wirtschaft
lichen Konstruktion eine verläßliche Einstellung. Wie Fig. 3
zeigt, sind am Griff 186 Kennzahlen vorgesehen. Sie zeigen
die Drehung des Griffes 186 in bezug auf das Ausmaß der linea
ren Bewegung des Steuerstabes 142 und damit die Einstellung
der wirksamen Größe der Düsenöffnungen 130. Je größer der
Stoßdämpfer 10 ist, umso größer kann der Durchmesser des Nok
kens 178 sein. Dadurch ergibt sich eine größere Anzahl von
Einstellungen.
Der Stoßdämpfer 10 kann zum Gebrauch auf verschiedene Weise
unter Benutzung unterschiedlicher Anordnungen, wie Bügelen
den, Fußstützenhalterungen und geschweißten Flanschen, befe
stigt werden. Die Sechskantmutter 16, welche auf das Rohr 12
aufgeschraubt ist, bildet einen Anschlag für eine Schraubbefe
stigung.
Der Stoßdämpfer 10 kann auch in einem Luft/Öl-System einge
setzt werden. In diesem arbeitet er mit einem Ventil zusam
men, so daß die Bewegung beim Einwärtshub der Kolben-Stangen-
Anordnung gedämpft wird. Dann wird diese durch ein Signal zu
rückgeführt, indem Luft in einem Luft/Öl-Tank zur Wirkung
kommt, das Öl zurückgestoßen und die Kolben-Stangen-Anordnung
zurückgeführt wird. Insbesondere erfolgt dies durch Entfernen
des Elementes 72, der Feder 92 und des Stopfens 210 aus dem
Stoßdämpfer 10. Eine Leitung, welche von einem Luft/Öl-Tank
herführt, wird in den Griff 186 eingesetzt. Dadurch wird der
Innenraum des Stoßdämpfers 10 einschließlich der Kammer 22
und des Kanals 132 mit dem Luft/Öl-Tank verbunden. Der Tank
ist über ein Einweg-Absperrventil an atmosphärischen Druck an
geschlossen und über dem Stoßdämpfer 10 angebracht, um eine
Belüftung der Flüssigkeit auszuschalten. Der Betrieb ist ähn
lich demjenigen, wie er oben beschrieben wurde. Eine Kraft
wirkt auf die Kolbenstange 28 ein und schiebt den Kolbenkopf
30 in Fig. 1 nach rechts. Dadurch wird Flüssigkeit aus der
Kammer 22 durch die Düsenöffnungen 130 hindurch in den Kanal
132 gedrückt. Die Flüssigkeit strömt nun aus dem Kanal 132 in
den Luft/Öl-Tank, statt das Element 72 und die Feder 22 zusam
menzudrücken. Der Kolbenkopf 30 kehrt dann mittels des auf
das Öl im Luft/Öl-Tank einwirkenden Druckes zurück. In die
Luftleitung zum Luft/Öl-Tank kann ein Folgeventil eingesetzt
werden, um die Rückführung der Kolben-Stangen-Anordnung zu
steuern. Mit dem Folgeventil kann irgendeine Zeitverzögerung
mit eingeschlossen werden, bevor der Luftdruck zum Rückführen
der Kolben-Stangen-Anordnung auf den Luft/Öl-Tank freigegeben
wird.
Fig. 8 zeigt eine andere Ausführungsform des Steuerstabes
142, welche das Zusammenarbeiten zwischen diesen und dem Nok
ken 178 erleichtert. Das Ende des Steuerstabes 142 neben dem
Nocken 178 weist eine Bohrung oder Aussparung 216 auf, welche
um eine kleine Strecke axial nach innen verläuft. Die Ausspa
rung 216 ist zylindrisch und weist einen Querschnitt auf, wel
cher einen überwiegenden Teil des Querschnittes der Steuer
stange 142 umfaßt. Ein Lagerelement in Form einer Stahlkugel
220 ist beweglich in die Aussparung 216 eingesetzt. Ein Teil
der Stahlkugel 220 steht über die Stirnseite des Steuerstabes
142 über. Die Stahlkugel 220 berührt die Oberfläche des Nok
kens 178 und dreht sich bei dessen Bewegen. Dadurch entsteht
eine kugellagerartige Anlage zwischen Nocken 178 und Steuer
stab 142. Der Durchmesser der Aussparung 216 ist vorzugsweise
nur wenig größer als der Durchmesser der Stahlkugel 220, so
daß diese drehbar, jedoch in bezug auf die Längsachse des
Steuerstabes 142 seitlich nicht bewegbar ist. Axial ist die
Aussparung 216 so lang, daß der Mittelpunkt der Kugel 220 et
wa innerhalb des Endes der Steuerstange 142 gelagert ist. Das
Lagerelement bzw. die Stahlkugel 220, welche am Nocken 178 an
liegt, steigert die Feinheit der Einstellung, wenn der Nocken
178 mit dem Griff 186 gedreht wird.
Die Fig. 9 und 10 veranschaulichen eine Einstellung mit ei
ner noch anderen Ausführungsform. Die Drehachse des Nockens
verläuft senkrecht zur Achse der Bewegung des Steuerstabes.
Bei dieser Ausführungsform sind Elemente, welche entsprechen
den der Ausführungsform der Fig. 1 bis 7 ähnlich sind, mit
den gleichen Bezugszeichen und einem Apostroph bezeichnet.
Das Gehäuse 12′ ist an dem Ende mit einer Kappe 226 verschlos
sen. Das Kopfelement 96′ wird durch einen Abstandhalter 228
in einem Abstand von der Kappe 226 gehalten. Diese hat die
Form einer Hülse, die längs ihrer gesamten Länge oben offen
ist, wie aus Fig. 9 ersichtlich. Die Öffnung wird durch im Ab
stand voneinander befindliche, parallele Längskanten 230
(Fig. 9 und 10) festgelegt. In der Wand des Gehäuses 12′ ist
zwischen der Kappe 226 und dem Ende des Steuerstabes 142′ ei
ne Öffnung vorgesehen. Ein Halteelement 234 ist in geeigneter
Weise in der Öffnung befestigt. Es ist dem Zylinderendelement
160 der Ausführungsform der Fig. 1 bis 7 ähnlich und trägt
einen drehbaren Griff 186′.
Die Drehachse des Griffes 186′ verläuft unter 90° zu den
Längsachsen des Gehäuses 12′ und des Steuerstabes 142′. Ein
Nocken 238 ist an einem Ende des Griffes 186′ mit verminder
tem Durchmesser in einer den Fig. 1 bis 7 ähnlichen Weise
befestigt. Bei dieser Ausführungsform weist der Nocken 238 ei
ne relativ konstante Stärke auf und ist in bezug auf die Dreh
achse des Griffes 186′ exzentrisch angebracht. Der Umfang 240
des Nockens liegt an der Steuerstange 142′ an. Bei Drehen des
Griffes 186′ und des Nockens 238 bewegt sich der Steuerstab
142′ gegen die Vorspannkraft einer nicht gezeigten Feder, wel
che der Feder 154 in der Ausführungsform der Fig. 1 bis 7
ähnlich ist, hin und her. Der Nocken 238 wird durch selekti
ven Eingriff zwischen Aussparungen 242 in seiner Oberfläche
und einem Arretierungsmechanismus aus Kugel 202′ und Feder
204′, welche im Halteelement 234 gehalten ist, in einer ge
wählten Drehstellung gehalten. Der Griff 186′ kann wie bei
der Ausführungsform der Fig. 1 bis 7 mit Kennzahlen verse
hen sein. Die vorstehende Ausführungsform ist bei Vorrichtun
gen großer Abmessung, wo eine rückwärtige Flanschmontage er
forderlich ist besonders vorteilhaft.
Claims (11)
1. Einstellbarer Stoßdämpfer mit einem Gehäuse, mit einer in
diesem ausgebildeten und ein hydraulisches Fließmittel
enthaltenden Kammer, mit einem in der Kammer verschiebba
ren Kolben mit einer nach außen durchgeführten Kolbenstan
ge, mit in der Kammerwand in der Bewegungsrichtung des
Kolbens auseinanderliegenden Düsenöffnungen, mit einem
die Kammer umgebenden, längsgestreckten und über die Dü
senöffnungen mit der Kammer verbundenen Zylinder und mit
einem in dem Zylinder verschiebbaren Steuerstab, dadurch
gekennzeichnet, daß der Steuerstab (142) zum Einstellen
der wirksamen Größe der Düsenöffnungen (130) in Axialrich
tung auseinanderliegende, in ihren Abmessungen axial
längs des Steuerstabes (142) unterschiedliche und mit den
Düsenöffnungen (130) zusammenwirkende Steuerflächen (146,
148) aufweist, wobei jeder Düsenöffnung (130) eine unter
schiedliche Steuerfläche (146, 148) gegenüberliegt, so
daß bei einem Verschieben des Steuerstabes (142) im Zylin
der (20) der wirksame Querschnitt jeder Düsenöffnung
(130) im gleichen Maße geändert wird.
2. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Steuerfläche (146, 148) einen ersten Abschnitt, der
durch einen allmählich abnehmenden Querschnitt des Steuer
stabes (142) bestimmt ist, und einen zweiten Abschnitt
aufweist, welcher sich an den ersten Abschnitt anschließt
und einen plötzlich ansteigenden Querschnitt des Steuer
stabes (142) bestimmt.
3. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Steuerfläche (146, 148) einen ersten ringförmigen Ab
schnitt mit einem sich allmählich vermindernden Durchmes
ser des Steuerstabes (142) und einen zweiten ringförmigen
Abschnitt aufweist, welcher sich an den ersten Abschnitt
anschließt und durchmessermäßig plötzlich ansteigt, und
der zweite Abschnitt axial kürzer als der erste Abschnitt
ist.
4. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Einstelleinrichtung im Gehäuse (12) angeordnet ist
und mit dem Steuerstab (142) zu dessen Bewegung in eine
ausgewählte Stellung längs seines Kanals (132) in Ein
griff steht und Mittel zum Festhalten des Steuerstabes
(142) in der ausgewählten Stellung aufweist.
5. Stoßdämpfer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einstelleinrichtung einen Nocken (178) enthält, der
Nocken (178) im Gehäuse (12) gelagert ist und eine Nocken
fläche (180) aufweist, welche am Steuerstab (142) an
liegt, und daß Einrichtungen zum Drehen des Nockens (178)
vorgesehen sind, um den Steuerstab (142) längs des Kanals
zu verschieben.
6. Stoßdämpfer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
zu den Einrichtungen zum Drehen des Nockens (178) eine
mit diesem verbundene Welle (184) und ein außerhalb des
Gehäuses (12) befindlicher Griff (186) gehören, um den
Nocken (178) von Hand zu drehen.
7. Stoßdämpfer nach Anspruch 5 und 6, gekennzeichnet durch
der Drehstellung des Griffes (186) zugeordnete Kennzah
len.
8. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Nocken (178) auf seinem Umfang im
Abstand voneinander Aussparungen (200) aufweist und im Ge
häuse (12) ein durch Federn (204) vorgespannter und mit
den Aussparungen (200) zusammenwirkender Rastmechanismus
angeordnet ist.
9. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Drehachse des Nockens (178) im all
gemeinen parallel zur Längsachse des Gehäuses (12) ver
läuft.
10. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Drehachse des Nockens (178) im all
gemeinen senkrecht zur Längsachse des Gehäuses (12) ver
läuft.
11. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekenn
zeichnet durch ein am Steuerstab (142) drehbar gehaltenes
Lagerelement (216, 220), das mit der Oberfläche des Nok
kens (178) in Eingriff steht.
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