DE2750388A1 - Mikrowellen-nachweisvorrichtung mit einem gleichzeitig als detektor arbeitenden gunn-oszillator - Google Patents
Mikrowellen-nachweisvorrichtung mit einem gleichzeitig als detektor arbeitenden gunn-oszillatorInfo
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Description
S 1717
"Mikrowellen-Nachweisvorrichtung mit einem gleichzeitig als Detektor arbeitenden Gunn-
Oszillator"
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zum automatischen Nachweis der Bewegung eines sich bewegenden
Objekts und insbesondere auf eine Mikrowellen-Nachweisvorrichtung von Bewegungen mit Hilfe eines gleichzeitig
als Detektor betriebenen Gunn-Oszillators.
Mikrowellen-Nachweissysteme, in denen vom Doppler-Effekt
Gebrauch gemacht wird, werden im allgemeinen dazu benutzt, um Schiebetüren zu betätigen und um Einbrecher und dergleichen
zu entdecken· In auf dem Doppler-Effekt basierenden Systemen werden Frequenzunterschiede zwischen den erzeugten
und reflektierten elektrischen Signalen gemessen, um damit die Bewegung von Objekten in einem Überwachten Gebiet nachzuweisen.
Trotz der Anwendung von Filternetzwerken und von
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Verfahren zur Signalisolation treten boi derartigen Systemen
in der Praxis nicht selten falsche Alarme auf. Der Einbau der Filternetzwerke bedeutet, daß die auf dem Doppler-Prinzip
basierenden Systeme 3ehr kompliziert und damit sehr teuer im Aufbau und in der Wartung sind.
In einem System wird ein Sender mU einem Gunn-Oazillator
zur Erzeugung eines Mikrowellensignals im X-Band zwischen IO5OO und IO55O Gigahertz (GHz) vorwendet. Eino Hornantenne
dient zur Abstrahlung und Ausrichtung des Mikrowellensignals
an das zu beobachtende Gebiet. Wenn aich in diesem Gebiet ein
Objekt bewegt, wird ein elektrisches Signal an don Sender zurückreflektiert. Die Frequenz des elektrischen Signals ist
gegen die des ausgesandten Signals um die Doppler-Frequenz verschoben, die der Bewegung des Objekts entspricht. Ein
mit einem Diodendetektor ausgerüsteter Empfänger ist neben dom Sender angebracht und weist das reflektierte Signal
nach, worauf er eine auf das Vorhandensein des beweglichen Objekts hinweisende Anzeige erzeugt. Da ein vom Empfänger
getrennter Sender benötigt v/ird, werden derartige Systeme verhältnismäßig teuer in ihrer Herstellung.
Ferner ist zu beachten, daß ein Gunn-Oszillator eine
stark regulierte Gleichspannung zum Betrieb an seinen Eingangaklemmen
benötigt, um ein Ausgangssignal mit einer bestimmten
Frequenz im X-Band des elektromagnetischen Spektrums zu erzeugen. Falls die Spannung den vom Hersteller angegebenen
Wert übersteigt, kann der Gunn-Oszillator für immer beschädigt
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werden; falls eine beträchtliche Abweichung vom Optimalwert auftritt, variiert die Frequenz des Ausgangesignals in
entsprechender Weise. Die US-Federal Communications Commission hat den Frequenzbereich zwischen 1O5OO und 10550 GHz für
Mikrowellensender reserviert, die als Nachweisgeräte für elektrische PeIdstörungen bei Überwachungseinrichtungen
verwendet werden. Mikrowellensender, die Signale außerhalb dieses Spektralboreichs erzeugen, können in handelsüblichen
Nachweiseinrichtungen deshalb nicht verwendet werden· Sie
an handelsübliche Gunn-Oszillatoren angelegte Spannung muß
deshalb konstant sein· Zusätzlich kann der durch jeden Gunn-Oszillator
eines Satzes derartiger Oszillatoren fließende Strom der Torspannung in einem weiten Wertebereich, d.h.
beispielsweise zwischen und 90 und 120 Milliampere, variieren· Wegen dieser starken Schwankung in dem Gleichstrom der
Vorspannung und da die reflektierten Signale eine zeitabhängige Veränderung des Vorspannungsstroms ergeben, sind
Gunn-Oszillatoren nicht als Empfänger oder Nachweiseinrichtungen
für reflektierte Signale in handelsüblichen Sicherungesystemen verwendet worden.
Zu bemerken ist, daß ein Gunn-Oezillator als Smpfänger
in einem Laborexperiment verwendet worden ist· In diesem Experiment wurde eine Stromquelle mit einer veränderlichen
Aus gangs spannung über einen Reihenwiderstand an die Anschlußklemmen
eines Gunn-Oszillators angeschlossen; die Spannung wurde dann so eingestellt, daß der Oszillator Schwingungen
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im X-Band erzeugte. Veränderungen, die im Vorspannung8strom
aufgrund der reflektierten Signale erzeugt werden, werden als Spannungsänderungen am Reihenwiderstand nachgewiesen.
Jedoch wird hierbei nicht automatisch eine konstante Poten—
tialdifforenz erzeugt, wenn ein anderer Gunn-Oszillator
verwendet wird oder wenn der Vorspannung;3strom oich aufgrund
von Temperaturänderungen oder aufgrund von Veränderungen der Kennlinien des Gunn-Oszillators im Laufe der Zeit verändert.
Beispiele von dem Stand der Technik entsprechenden Nachweissystemen sind in dem Vornon B. Ross erteilten US-Patent
Nr. 3 634 884 unter dem Titel "Motion Detection System"
("System zum Nachweis von Bewegungen"), dem Aaron A. Galvin erteilten US-Patent 3 665 443 unter dem Titel "Ultrasonic
Intrusion Alarm" ("Ultraschall-Einbruchsalarm"), dem Warren L. Leyde und Delbert E. Marker erteilten US-Patent Nr.
3 742 434 unter dem Titel "Automatic Door-Opening System
Using an Acoustic Object Detection System" ("Automatisches Türöffnungssystem mit einem akustischen Nachweissystem für
Objekte"), und dem Leonard Thomas Saunders erteilten US-Patent Nr. 3 813 669 unter dem Titel "Frequency Filter
Circuit Apparatus" ("Frequenzfilterschaltung") beschrieben
worden.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine
Vorrichtung zum Nachweis von Bewegungen zu schaffen, in der ein Gunn-Oszillator als Sender und gleichzeitig in einer
weiteren Betriebsform als Detektor zum Empfang verwendet wird.
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Sin weiteros Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine
Vorrichtung zum Nachweis der Bewegung eines Objekts in einem
abzusichernden Gebiet zu schaffen» wobei die Vorrichtung mit irgendeinem einer Gruppe von Gunn-Oszillatoren arbeiten kann,
von denen jeder einen Ruhestrom aufweist, der aufgrund von Veränderungen boim Herstellungsvorgang, Temperaturschwankungen
odor zeitabhängigen Veränderungen der Kennlinien variieren kann«
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine
Vorrichtung zu schaffen, die in einem zu überwachenden Gebiet geringe Bewegungen nachweisen kann, die zuverlässig arbeitet
und verhältnismäßig preisgünstig hergestellt werden kann·
Die vorliegende Erfindung besteht aus einem Gunn-Oszillator
mit Eingangsklemmen, an die eine Veränderungen erleidende Eingangsspannung angelegt werden kann und die einen Strom
durch den Gunn-Oszillator ergeben. Der Gunn-Oszillator spricht
auf diese Spannung an und erzeugt auf einer ersten frequenz Mikrowellenstrahlung, spricht aber außerdem auf die von einem
beweglichen Objekt reflektierte, um die Dopplerfrequonz verschobene Strahlungsenergie an und erzeugt dabei eine
entsprechende Veränderung des Stromflusses; die Erfindung umfaßt ferner einen Punktioneverstärker, der auf die Spannung
und ein Bezugssignal anspricht und ein erstes Signal erzeugt, wenn die Spannung einen größeren Wert als das Bezugssignal
hat, jedoch eine zweite Spannung ergibt, wenn die Spannung einen kleineren Wert als das Bezugssignal hat; zur Erfindung
gehört ferner ein in Reihe geschalteter Durchlaß-Transistor,
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der an eine Gleichspannungsquelle und den Funktion3verstärker angeschlossen ist und zwischen einem leitenden und
einem gesperrton Zustand mit Hilfe des ersten und des zweiton Signals umgeschaltet werden kann. Dieser Transistor
hält die Spannung auf einem konstanten Wert. Die Erfindung umfaßt ferner einen zwischen einen Ausgang des Tranaistors
und den Gunn-Oszillator geschalteten Widerstand zum Nachweis der Veränderung des Vorspanmmgsstroms und zur Erzeugung
eines Ausgangssignals, das eier Bewegung des 3ich bewegenden
Objekts entspricht.
Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung ist darin zu sehen, daß mit ihr die Bewegung einer sich bewegenden Person
oder eines 3ich bewegenden Objekts in einem zu beobachtenden Gebiet mit geringen Kosten zuverlässig nachgewiesen werden
kann.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist darin zu sehen, da3 sich für sie irgendein Gunn-Element
einer Gruppe solcher Elemente eignet, und daß eine Schaltung verwendet wird, die eine konstante Spannung am Gunn-Element
erzeugt, dabei aber sehr geringe Veränderungen im Strom durch den Gunn-Oszillator nachweist.
Diese und weitere Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden detaillierten
Beschreibung einer vorzugsweisen Ausfuhrungsform unter
Bezugnahme auf die beigefügte Figur.
Figur 1 zeigt schematisch eine erfindungsgemäße Vorrichtung
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zum Nachweis der Bewegung eines sich bewegenden Objekts.
Das in Figur 1 schematisch dargestellte Gerät 10 dient zum Nachweis der Bewegung eines beweglichen Objekts gemäß
vorliegender Erfindung» Das Gerät 10 umfaßt einen Gunn-Oszillator 12, eine Antenne 14f eine Filterschaltung 16,
Spannung3stabilioierungsschaltungen 18 und 20, eine Schaltung
22 zur Spannungsüberwachung und eine Detektorschaltung 24,
die ein der Bewegung des beweglichen Objekts entsprechendes Ausgangssignal erzeugt·
In der folgenden Beschreibung der Teile der Schaltungen
16-24 werden Transistoren durch den Buchstaben Q und eine
sich anschließende Zahl, Widerstände durch den Buchstaben E und eine sich anschließende Zahl und andere Bauelemente
durch kennzeichnende Buchstaben, wie C für Kondensatoren und D für Dioden, bezeichnet. Yerbindungspunkte in den
Schaltungen werden nur durch eine Hummer bezeichnet.
Die verschiedenen Bauelemente sind als diskrete elektrische Bauteile eingezeichnet, doch dienen sie lediglich
zur Erläuterung der elektrischen Kennwerte, die die verschiedenen Bauelemente haben; das Gerät läßt sich auch als
integrierte Schaltung ausbilden.
Der Gunn-Oszillator 12 ist in an sich bekannter Weise
ausgeführt und umfaßt ein Gunn-Element in einem Hohlraum, der bei einer bestimmten Frequenz im X-Band des elektromagnetischen Spektrums eine Resonanzstelle hat. Für Sicherungseinrichtungen sind Frequenzen im Bereich von 10500 bis
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10550 GHz vorgesehen. Der Gunn-Oszillator hat oine nichtlineare
Scheinwiderstandskennlinie und erzeugt Mikrowellenenergie im Frequenzbereich des X-Bands, wenn eine konstante
Gleichspannung an seine Eingangsklemmen 26 und 28 angelegt
wird. Die Spannung soll vorzugsweise den vom Hersteller des Gunn-Eleinents angegebenen Optimalwert haben und einen
vorgegebenen Maximalwert nicht überschreiten. Beim Anlegen dieser Spannung fließt ein Strom durch die Anschlüsse 26
und 28. Aufgrund von Herstellungsschv/ankungen haben die
durch jeden einzelnen einer Gruppe von Gunn-Oszillatoren fließenden Ströme verschiedene Werte.
Die vom Gunn-Oszillator 12 gespeiste Antenne 14 strahlt sinusförmige elektromagnetische Wellen ab, die ein vom Gerät
zu überwachendes Gebiet (nicht dargestellt) füllen.
Die von der Antenne 14 ausgesandten elektromagnetischen Wellen treffen auf Ziele im Strahlungsbereich der Antenne
und werden zurückgeworfen und von der Antenne 14 wieder empfangen. Die reflektierten Wellen haben eine Veränderung
des durch den Gunn-0szillator3 fließenden Stroms zur Folge,
wobei die Änderung einem alternierenden Doppler-Signal entspricht. Dies entspricht wiederum der Bewegung des Objekts
im Strahlungsbereich der Antenne. Die Doppler-Signale haben
normalerweise eine Frequenz im Bereich zwischen 5 und 100 Hz, was einer gehenden Person zuzuordnen ist«
Die Filterschaltung 16 umfaßt eine Diode D, die mit einer Wechselspannungsquelle 30 in Reihe geschaltet ist und
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die Wechselspannung in ein Gleichspannungssignal umformt.
Ein Parallelkondensator C1 ist an den Ausgang der Diode D
geschaltet, um die an den Diodenklemmen auftretende Spannung konstant zu halten. Das gleichgerichtete Signal wird damit
geglättet. In der vorzugsweieen Ausfülirungsform erzeugt
die Wochsolstromquelle 30 eine Wechselspannung von 12 Volt und eine Gleichspannung von etwa 16 Volt tritt am Kondensator
C1 auf.
Die Spannungsstabilieierungsschaltung 18 in Reihenschaltung
umfaßt einen Punktionsverstärker 32, einen Spannungsteiler 34 und einen Transistor Q1. Der Punktionsverstärker
32 hat einen Umkehreingang 36, einen nichtumkehrenden Eingang
38 und einen Ausgang 40. Eine positive Spannung wird an Anschluß 42 und eine negative Spannung an Anschluß 44 angelegt.
Der Ausgang 40 ist an die Basis des Transistors Q1 angeschlossen; der Umkehreingang 36 ist an den Verbindungspunkt 46 der in Reihe geschalteten Widerstände R1 und R2
des Spannungsteilers 34 angeschlossen. Der andere Anschluß des Widerstands R2 ist an einen Leiter 45 angeschlossen.
Der nichtumkehrende Eingang 38 ist an die Kathode einer
Zener-Diode Z angeschlossen, deren Anode mit Leiter 45 verbunden ist. Ein Vorwiderstand R3 ist zwischen die Kathode
der Zener-Diode und einen Anschlußpunkt 60 geschaltet. Die Diode ist damit durchlässig, wenn die an ihrer Kathode
erscheinende Spannung eine vorgegebene Bezugsspannung überschreitet,
sodaß die Zener-Diode Z eine Bezugsspannung an
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den Eingang 38 liefern kann. Punktionaveratärker 32 dient
dazu, ein hochverstärktes, umgekehrtes Signal am Auagang
40 zu liefern, wenn eine Größendifferenz zwischen den an den Umkehreingang und den niohtumkehrenden Eingang angelegten
Signalen auftritt. In der vorzugowoisen Ausführungaform
liefert die Zener-Diode Z ein Bezugssignal von 6,2 Volt und der Punktionsverstärker 32 hat einen Ver3tärkung3grad zwischen
100000 und 200000; der Punktionsverstärker 32 ist vom handelsüblichen
741-Dualtyp, der von der Firma National Semiconductor
Company hergestellt wird.
Der Kollektor des NPN-Transisbors Q1 ist mit dem Ausgang
der Filterschaltung 16 verbunden, während der Emitter mit einem Anschluß 48 des Widerstands R1 verbunden ist; die Basis
des Transistors Q1 ist schließlich mit dem Ausgang 40 verbunden. Transistor Q1 ist zweckmäßigerweise ein 2N6290
Tranasistor, dor durchlässig ist, wenn sein Basis-Emitter-Ubergang
in Durchlaßrichtung vorgespannt i3t, und der gesperrt ist, wenn der Übergang entgegengesetzt vorgespannt
ist. Jegliche Veränderung der Spannung am Emitter und die Wirkung des Spannungsteilers am Verbindungspunkt 46 haben
zur Folge, daß ein umgekehrtes, verstärktes Signal am Ausgang 40 auftritt; dieses führt zu einer Vorspannung am Transistor
Q1 in der einen oder anderen Weise, je nachdem, ob die am
Punkt 46 auftretende Spannung größer oder kleiner als die am Eingang 38 auftretende Bezugsspannung ist. Wenn die am
Eingang 36 auftretende Spannung kleiner als die am Eingang
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38 liegende Spannung ist, wird der Basis-Emitter-Ubergang
des Transistors Q1 so vorgespannt, daß Transistor Q1 durchlässig wird» Wenn dagegen die am Eingang 36 anliegende
Spannung die am Eingang 38 übersteigt, wird Transistor Q1 in der umgekehrten Richtung vorgespannt und damit abgeschaltet. Die am Anschluß 48 auftretende Spannung wird damit
praktisch konstant gehalten und hat nur eine sehr geringe
Welligkeit.
Es wurde festgestellt, daß die Spannungsstabilisierungsschaltung 18 die Welligkeit der gefilterten Gleichspannung
um einen Wert reduziert, der dem Verstärkungegrad des Punktionsverstärkers 32 entspricht· Bei einem Verstärkungsgrad von 100000 erscheint damit nur eine Welligkeit von
etwa 10 Mikrovolt in der an Anschluß 48 auftretenden Gleichspannung.
Sie Spannungsstabilisierungsschaltung 20 umfaßt einen
Punktionsverstärker 50, die Schaltung 22 zur Spannungsüberwachung und einen Transistor Q2. Funktionsverstärker 50 hat
einen umkehrenden Eingang 52, einen nichtumkehrenden Eingang 54, der an die Verbindungsstelle der Kathode der Zener-Diode
Z mit dem Vorwiderstand R3 angeschlossen ist, unäeinen
Ausgang 56, der mit der Basis des Transistors Q2 verbunden ist. Punktionsverstärker 50 ähnelt dem oben beschriebenen
Verstärker 32, und liefert ein hochverstärktes, umgekehrtes Signal, wenn Größendifferenzen zwischen den an den Anschlüssen 52 und 54 angelegten Signalen auftreten.
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Der Kollektor des NPN-Transistors Q2 ist mit dem Anschluß
48 verbunden, während der Emitter mit Anschluß 60 verbunden ist. Translator Q2 ist vorzugsweise von der gleichen Type
wie Transistor Q1 und wird durchlässig, wenn der Basis-Emit ter-Übergung in Durchlaßrichtung vorgespannt wird, wird
jedoch gesperrt, wenn der Übergang in der umgekehrten Weise vorgespannt wird. Dadurch kann an Anschluß 26 ein konstantes
Potential praktisch ohne Welligkeit in einer Weise aufrechterhalten werden, die im folgenden noch im einzelnen beschrieben
wird.
Der Spannungsteiler 22 umfaßt die in Reihe geschalteten Widerstände R4 und R5, die an die Eingang3klemmen 26 bzw.
28 des Gunn-Oszillators 12 angeschlossen sind. Der Verbindungspunkt
62 der beiden Widerstände R4 und R5 ist mit dem umkehrenden Eingang 52 des PunktionsVerstärkers 50 verbunden,
um damit eine Spannung zu liefern, die die Potentialdifferenz an den Eingangsklemmen des Verstärkers kennzeichnet. In
einer vorzugsweisen Ausfuhrungsform hat Widerstand R4 den
Wert 330 Ohm und Widerstand R5 den Wert 1,8 Kiloohm. Dieses Verhältnis der Widerstandswerte hat zur Folge, daß die
gesamte an den Anschlüssen 26 und 28 auftretende Potentialdifferenz an den Eingang 52 angelegt wird.
Detektorschaltung 24 umfaßt einen Widerstand R6, der zwischen die Anschlüsse 60 und 26 gelegt ist, und ferner
einen Kondensator C2 und einen Verstärker 66. Der Widerstandswert
des Widerstands R6 ist viel kleiner als der
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dea von Widerständen R4 und R5 gebildeten Reihenwidorstands
und ergibt einen Stromweg für don durch den Gunn-Osaillator
12 fließenden Strom. Jede Veränderung des durch Anschlüsse 26 und 28 fließenden Stroms ergibt damit eine entsprechende
Veränderung in der an Widerstand R6 auftretenden Ausgangsspannung, Kondensator C2 entfernt die gleichförmige Komponente
der an Widerstand R6 auftretenden Spannung, während Verstärker 66 die entsprechenden Veränderungen in der Ausgangsspannung
verstärkt und außerdem das verstärkte Signal dann an geeignete Einrichtungen 68 zur Signalverstärkung anlegt.
Bei diesen Einrichtungen kann es sich beispielsweise um ein Warnlicht, einen Summer und dergleichen handeln.
Wenn beim Betrieb ein Gunn-Oszillator 12 aus einer Gruppe
derartiger Oszillatoren an die Anschlüsse 26 und 28 angeschlossen ist und die Wechselstromquelle 30 eingeschaltet
ist, wird eine konstante Spannung an den Anschlüssen 26 und 28 unabhängig von dem durch den Oszillator fließenden Strom
aufrechterhalten· Die Filterschaltung 16 dient zur Gleichrichtung und Glättung der von der Quelle 30 gelieferten
Wechselspannung, sodaß eine Gleichspannung von etwa 16 Volt erhalten wird. Wenn, wie vorher beschrieben, die an Anschlußpunkt
48 auftretende Spannung 12 Volt überschreitet, überschreitet die am Verbindungspunkt 46 auftretende, geteilte
Spannung den Wert von 6,2 Volt der Bezugsspannung der Zener-Diode Zj diese Bezugsspannung von 6,2 Volt ist an den nicht-
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umkehrenden Eingang 38 angeschlossen. Dadurch wird der BasIs-Emitter-Ubergang
des Transistors Q1 gesperrt und damit der Transistor abgeschaltet. Wenn die an Anschlußpunkt 48 auftretende
Spannung unter 12 Volt absinkt, wird diese Voränderung in ähnlicher Weise vom Funktionsverstärker 32 verstärkt und
als positive Spannung an die Basis des Transistors Q1 angelegt, der damit durchlässig gemacht wird. Man erreicht damit,
daß eiiae praktisch konstante Gleichspannung am Anschlußpunkt 48 aufrechterhalten wird.
Die Schaltung 20 zur Spannungsstabilisierung arbeitet in ähnlicher V/eise wie die Schaltung 18. Wenn die an der Eingangsklemme 26 des Gunn-Elements 12 auftretende Spannung den Optimalwert
von 7,5 Volt überschreitet, ist die an Widerstand R5 des Spannungsteilers 22 auftretende Spannung größer als 6,2
Volt. Die an den umkehrenden Eingang 52 angelegte Spannung ist damit größer al3 die an den nichtumkehrenden Eingangsanschluß
54 angelegte Bezugsspannung. Der Punktionsverstärker
50 erzeugt damit an seinem Ausgang 56 eine stark negative
Spannung. Transistor Q2 wird damit sofort abgeschaltet, wodurch die Spannung an der Eingangsklemme 26 absinkt. Wenn
andrerseits die an Anschlußklemme 26 auftretende Spannung unter 7,5 Volt absinkt, ist die am Eingang 52 auftretende
Spannung geringer als die am nichtumkehrenden Bezugseingang
54 auftretende Spannung. Die Folge ist ein positiver Spannungswert am Ausgang 56, wodurch Transistor Q2 angeschaltet wird
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und die Spannung an Anschluß 26 ansteigt· Der transistor Q2 bleibt eingeschaltet, bis die Spannung an Anschlüssen 26
und 28 7,5 Volt beträgt·
Beim Anlegen einer konstanten Spannung an die Anschlüsse 26 und 28 fließt ein Gleichstrom durch den Gunn-Oszillator
12. Unter den beschriebenen Bedingungen erzeugt der Oszillator 12 bei einer bestimmten frequenz ia X-Band Mikrowellen-Schwingungsenergie. Biese Energie wird durch die Antenne H
in das zu überwachende Gebiet abgestrahlt· Wenn sich ein
Objekt durch dieses Gebiet bewegt, streut es die einfallende Mikrowellen-Energie« Ein feil der gestreuten Energie wird an
die Antenne 14 zurückflektiert und moduliert dann den durch den Gunn-Oszillator 12 fließenden Strom· Die frequenz der
reflektierten Energie ist gegen die abgestrahlte Energie aufgrund des Doppler-Effekts um einen Betrag verschoben,
der der Bewegung des sich bewegenden Objekts entspricht und eine Veränderung in der Größe des den Gunn-Oszillator durchfließenden Stroms zur Folge hat·
Ba der Spannungsteiler 22 einen viel größeren Widerstandswert als Widerstand H6 hat, fließt der modulierte Betriebsstrom des Gunn-Elements durch den Widerstand R6. Bies hat
zur Folge, daß die Veränderung des Betriebsstroms in ein zeitlich veränderliches Ausgangssignal' umgeformt wird, das
an Widerstand R6 auftritt. Per Kondensator 02 entfernt die Gleichstromkomponente des Ausgangssignale. Verstärker 66
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verstärkt die verbleibende, zeitlich veränderliche Komponente des Ausgangssignalα auf einen vorgegebenen Wert.
Dieses modulierte, zeitlich veränderliche Ausgangssignal
entspricht der Bewegung des sich bewegenden Objekts im zu überwachenden Gebiet und wird dann an geeignete Einrichtungen
68 zur Weiterverarbeitung der Signale angelegt.
Aus obigen Ausführungen folgt damit, daß der erfindungsgemäße Gunn-Oszillator sowohl als Sender als auch als
Empfänger arbeitet.
Die vorliegende Erfindung wurde unter Bezugnahme auf
eine vorzugsweise Ausführungsform beschrieben, dooh sind dem Fachmann verständliche Abänderungen an der Form und den
Einzelheiten möglich. Die folgenden Patentansprüche umfassen alle derartigen Abänderungen, die in den Rahmen der
vorliegenden Erfindung fallen.
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Claims (7)
- t BERLIN 33 3MONCHEM 80 jAususto-Vikloiia-St/aU· GS n DllOfUI/C i DADTMCD Pienienauntlwie 2 jP«t.-Anw. Df. lnU. Rusthka «Jr. KUoOMKt Ot Γ AKlINtK Pal.-An». Olpl. Ing.Sft-rJSS1·"· PATENTANWÄLTE "Τ*'°ΖΪ%<»». T.,.fon: 030/ »»»» BERLIN - MÖNCHEN ΤβΙοΙοι: ca9/9S7J8.Telsgramni-Adrotie:Quadratur Berlin OHCHOQQ duadratnr MünchenTELEX: 18378$ ^/OUOQO TELEX: 5227*7S 1717SOLPAM SYSTEMS, INC.
665 Clyde Avenue
Mountain View, Kalifornien
V. St. v. A.Patentana prUcheί 1. iMikrov/a.Llen-Vorrichtung zum Nachweis der Bewegung eines beweglichen Objekts, dadurch gekennzeichneb, daß erste Einrichtungen mit ersten und zweiten Eingangsklemmeη vorgesehen 3ind, die eine daran angelegte Spannung aufnehmen, um einen durch die erste und zweite Eingangsklemme fließenden Strom zu ergeben, wobei die Spannung Schwankungen erleidet,daß die ersten Einrichtungen auf eine Spannung mit einem bestimmten konstanten Wert ansprechen und Mikrowellen-Energie einer ersten Frequenz abstrahlen, daß die ersten Einrichtungen ferner auf die von einem beweglichen Objekt reflektierte Energie ansprechen, deren Frequenz um die Doppler-Frequenz gegen die erste Frequenz verschoben ist, wobei die Doppler-Frequenz der Bewegung des beweglichen Objekts entspricht,- 1 809820/0925und daß hierbei eine Veränderung des Stroma stattfindet; daß zweite Einrichtungen vorgesehen aind, die eine Gleichspannung konstanter Große liefern; dnß dritte Einrichtungen vorgesehen sind, die auf die erwähnte Spannung und die Gleichspannung ansprechen und eine bestimmte Spannung ergeben, wenn dio erwähnte Spannung kleiner als der vorgegebene Wert ist; daß vierte Einrichtungen in den Stromweg zwischen den dritten Einrichtungen und der ersten Eingangsklemme eingeschaltet sind und dazu bonutzt v/erden, die genannte Spannung an die er3te Eingangsklemme anzulegen, sodaß die Spannung auf dem vorgegebenen Wert gehalten wird, und daß die vierten Einrichtungen auf eine Veränderung des Stroma ansprechen und ein Ausgangssignal erzeugen, das der Bewegung des beweglichen Objekts entspricht. - 2. Mikrowellen-Vorrichtung zum Nachweis der Bewegung eines beweglichen Objekts nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Einrichtungen ein Gunn-Oszillator (12) sind.
- 3. Mikrowellen-Vorrichtung zum Nachweis der Bewegung eines beweglichen Objekts nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Einrichtungen aus einer Gleichspannungsquelle bestehen, und daß fünfte Einrichtungen zur Einregelung der Gleichspannung vorgesehen sind, oodaß eine Gleichspannung einer konstanten Größe orzeugt wird,
- 4. Mikrowellen-Vorrichtung zum Nachwels der Bewegung eines beweglichen Objekts nach Anspruch 3, dadurch gekenn-809820/0925zeichnet, daß die fünften Einrichtungen sechste, eine Bezugsspannung liefernde Einrichtungen umfassen, daß siebte Einrichtungen av/isohen der Gleichspannungsquolle und den dritten Einrichtungen vorgesehen sind und oinon Steueranachluß aufweisen, daß die siebten Einrichtungen zwischen einem leitenden und einem gesperrten Zustand durch ein Steuersignal umgeschaltet werden können, um damit die genannte Gleichspannung zu liefern, daß achte Einrichtungen vorgesehen sind, die auf die Gleichspannung und die Bezugsspannung ansprechen und ein Steuersignal liefern, das an den Steueranschluß angelegt wird, daß das Steuersignal die siebten Einrichtungen leitend macht, wenn die genannte Gleichspannung kleiner als die Bezugsspannung ist, und die siebten Einrichtungen nichtleitend machen, wenn die genannte Gleichspannung die Bezugsspannung übersteigt·
- 5. Mikrowellen-Vorrichtung zum Nachweis der Bewegung eines beweglichen Objekts nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dritten Einrichtungen Vergleichseinrichtungen umfassen, die auf die genannte Spannung und eine Bezugsspannung ansprechen und ein erstes Signal erzeugen, wenn die genannte Spannung kleiner als die Bezugsspannung ist, daß Einrichtungen zur Erzeugung der Bezugsspannung vorgesehen sind, daß Schalteinrichtungen vorgesehen sind, von denen ein Eingang an die zweiten Einrichtungen angeschlossen ist, von denen ein Ausgang an die vierten Einrichtungen angeschlossen ist, und von denen ein Steueranschluß an die809820/0975Vergleichseinrichtungen angeschlossen ist, daß die Schalteinrichtungen zwischen einem leitenden Zustand, in dem das zweite Signal an den Steueranschluß angelegt ist, und einem nichtleitendem Zustand, in dem das erste Signal an den Steueranschluß angelegt ist, umgeschaltet werden können, und daß die Schalteinrichtungen die Spannung am ersten Eingangsanschluß aufrechterhalten.
- 6. Mikrowellen-Vorrichtung zum Nachweis der Bewegung eines beweglichen Objekts nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dritten Einrichtungen eine Spannungsteilerachaltung mit einem ersten Wider3tandswert umfassen, und daß die vierten Einrichtungen einen Widerstand mit einem zweiten Widerstandswert umfassen, der viel geringer als der erste Widerstandswert ist, wodurch praktisch die gesamte Veränderung des Stromflusses durch den Wideretand fließt.
- 7. Mikrowellen-Vorrichtung zum Nachweis der Bewegung eines beweglichen Objekts nach Anspruch 6, ferner gekennzeichnet durch Einrichtungen zur Entfernung des konstanten Anteils des Ausgangssignals·809820/0925
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/741,034 US4117464A (en) | 1976-11-11 | 1976-11-11 | Microwave motion-detection apparatus employing a gunn oscillator in a self-detecting mode |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2750388A1 true DE2750388A1 (de) | 1978-05-18 |
Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19772750388 Ceased DE2750388A1 (de) | 1976-11-11 | 1977-11-10 | Mikrowellen-nachweisvorrichtung mit einem gleichzeitig als detektor arbeitenden gunn-oszillator |
Country Status (6)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3209093A1 (de) * | 1982-03-12 | 1983-09-22 | Hörmann GmbH, 8011 Kirchseeon | Vorrichtung zur raumueberwachung mittels doppler-radar |
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- 1977-10-19 GB GB43465/77A patent/GB1555843A/en not_active Expired
- 1977-11-09 NL NL7712322A patent/NL7712322A/xx not_active Application Discontinuation
- 1977-11-10 DE DE19772750388 patent/DE2750388A1/de not_active Ceased
- 1977-11-10 FR FR7733932A patent/FR2371026A1/fr not_active Withdrawn
- 1977-11-11 JP JP13481277A patent/JPS5361995A/ja active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US4117464A (en) | 1978-09-26 |
| JPS5361995A (en) | 1978-06-02 |
| NL7712322A (nl) | 1978-05-16 |
| GB1555843A (en) | 1979-11-14 |
| FR2371026A1 (fr) | 1978-06-09 |
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