DE2749445B2 - Schäkel für kauschenlose Drahtseilschlingen und Verfahren zu setner Herstellung - Google Patents
Schäkel für kauschenlose Drahtseilschlingen und Verfahren zu setner HerstellungInfo
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- F16G15/06—Shackles designed for attachment by joint pins to chain elements, e.g. D-shackles so called harp links; the D-chain links are classified according to the corresponding kind of chain
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Description
a) der Durchmesser der Endteile des Stangenkörpers bei vorbestimmter Länge auf einen
Durchmesser X'verjüngt wird,
b) der Mittelteil des Stangenkörpers im Bereich des Durchmessers X in Form eines breiten,
flachen U-Körpers geschmiedet wird, derart, daß die Unterseite des U-Körpers einen Teii
eines kreisförmigen Zylinders aarstellt, wodurch der Radius des kreisförmigen Zylinders
wenigstens im wesentlichen dem Durchmesser X entspricht und der Querschnitt annähernd
etwa konstante Dicke besitzt,
c) daß die Enden des Stangenkörpers in einen Querschnitt geschmiedet werden, welcher breiter
und dünner ist a!s dem MaS des Durchmessers ^'entspricht,
d) daß Vertiefungen in den beiden Flächen der dünneren Enden geschmiedet werden, wobei
die Vertiefungen im wesentlichen bogenförmig um einen in der Mitte befindlichen Nabenteil
liegen,
e) daß in der Mitte jeder Fläche der an den Schäkelenden befindlichen Nabenteile Vertiefungen
eingeschmiedet werden, welche kleineren Durchmesser besitzen als der Durchmesser
des im Schäkel zu verwendenden Schäkelbolzens,
f) daß der Mittelteil des Schäkelkörpers in Bogenform gebogen wird, derart, daU das
Schäkelauge entsteht, wobei die Arme des
U-förmjgen Schäkelquerschnitts nach außen
gerichtet sind, und daß zwei parallele Ansätze an den Schäkelenden Ausgebildet werden,
derart, daß der Abstand zwischen den Ansätzen kleiner ist als dem Durchmesser des Schäkelauges
entspricht und größer ist ais der Abmessung eines durch den Schäkelbogen zu ziehenden
Körpers entspricht,
g) daß öffnungen durch die Ansätze konzentrisch
zur mittleren Vertiefung gebohrt werden, und
h) daß nachfolgend der Schäkel einer Wärmebehandlungunterzogen
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zusätzlich
a) ein Schäkelbolzen erstellt wird, dessen Durchmesser kleiner ist als derjenige der öffnung an
den abgeflachten Ansätzen,
b) daß an einem Ende des Schäkelbolzens ein Kopf ausgebildet wird,
c) daß wenigstens ein Vorsprung am Kopf ausgebildet wird, derart, daß dieser Vorsprung
in eine der bogenförmigen Vertiefungen eingreift, und
d) daß am zweiten Ende des Schäkeibolzens Mittel angebracht werden um den Schäkelbolzen in
seiner Lage k> den Öffnungen der Ansätze zu sichern.
)5 Oberbegriff des Anspruchs 1 !geführten und durch die
GB-PS 13 54 081 bekanntgewordenen Art.
Schäkel dieser Konstruktion sind zur Aufnahme hoher Belastungen geeignet, insbesondere deshalb, weil
zwischen dem Schäkelbogen und dem durch das Auge
•to des Schäkels hindurchgeführten Drahtseil eine gegenüber
durchgehend runden Querschnitten größere Berührungslänge erreicht ist und weil im Bogenquerschnitt
derartiger Schäkel ein höheres Widerstandsmoment als in ursprünglich kreisförmigen Querschnitten
« besteht. Schließlich sind derartige Schäkel auch leichter
und besitzen größere Festigkeit als Schäkel bzw. Schäkdbogen von kreisrundem Querschnitt.
Ausgehend von derartigen Schäkeln besteht die Aufgabe der Erfindung darin, einen Schäkel der im
Oberbegriff des Anspruchs I angegebenen Art so zu verbessern, daß beim Beibehalten der bei diesem Stand
der Technik bereits erreichten Vorteile, die darin zu sehen sind, daß eine größere Berührungslänge zwischen
dem Bügel und dem durch das Auge des Schäkels hindurchgeführten Drahtseil erreicht ist und in dem
Bügelquerschnitt ein höheres Widerstandsmoment als im ursprünglich kreisförmigen Querschnitt erreicht ist,
ferner leichter ist und eine größere Festigkeit aufweist als ein Bogen bzw. BUgelkörper von kreisrundem
Querschnitt, darüber hinaus noch erreicht ist, daß zu noch günstigeren technischen Verhältnissen bei möglichst
leichter Bauweise sowohl die obere Bogenhälfte des Schenkelbogens als auch die diese mit den
abgeflachten Ansätzen verbindende Verbindungsab-
h'> schnitte querschnittsmäßig möglichst günstig ausgebildet
sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale nach dem Kennzeichen des Patentanspruchs I, wobei
zur Herstellung eines derartigen Schäkels ein Verfahren
nach den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs
2, alternativ in Verbindung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 3 vorgesehen
ist, dessen Verfahrensmerkmale teilweise Überschneidungen mit dem Stand der Technik aufweisen.
Die amtsseitige Erfindungshöhe-Begründung unter Berücksichtigung des an sich bekannten Teils der
Lösungsmerkmale ist der Prüfungsakte zu entnehmen.
Mit Hilfe des Schäkels gemäß der Erfindung ist es möglich, ohne Erhöhung des Materialaufwandes mittels
gestalterischer Merkmale eine spezifisch höhere Belastbarkeit herbeizuführen, ohne daß hierzu Ober normale
Formgebungsmaßnahmen iiinausgehende Tätigkeiten bei der Herstellung des Schäkels erforderlich sind
Die Merkmale der Erfindung und deren technische Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung.
Fig. IA und IB geben Ansichten des ursprünglichen
Stangerimaterials und des nach Verjüngung gefertigten
Stangenkörpers wieder,
Fig.2 und 3 geben eine Draufsicht und eine
Seitenansicht des geschmiedeten Stangenkörpers wieder,
F i g. 4A — H gibt die verschiedenen Querschnitte des geschmiedeten Stangenkörpers an verschiedenen Punkten
entlang seiner Baulänge wieder,
Fig.5 ist eine Ansicht des fertigen Schäkels bei
eingeführtem Schäkelbolzen;
F i g. 5A ist eine Finzelansicht des Schäkelbolzens in seiner Zuordnung zu einem der abgeflachten Ansätze;
und
Fig.6 ist eine nach Fig.5 von rechts gesehene
Ansicht des Schäkels.
In Fig. IA der Zeichnung ist ein zylindrischer
Stangenkörper 12 als Stangen-Ausgangsmaterial mit einer bestimmten Halblänge 13 und einem Durchmesser
14 bzw. ^dargestellt.
In F i g. 1B is', die Form des Stangenkörpers nach dem
Streckvorgang dargestellt, wobei der Durchmesser der Enden zu einem kleineren Durchmesser 16 bzw. X'
verjüngt wurde. Ein Mittelteil 24 der Stange erstreckt sich beidseitig der Mitte unter dem ursprünglichen
Durchmesser 14 auf der Länge 23. Daraufhin folgt ein kurzer Teil 27 von mehr oder weüger konischem
Übergang einer Länge 21 bis zur Ebene 22, und dann folgt ein Teil 26 einer Länge von konstantem
Durchmesser 16.
Der verjüngte Teil 26 nach F i g. 1B wird daraufhin in
die in Fig.2 und 3 dargestellte Form geschmiedet, wobei die verschiedenen Querschnitte nach F i gΊ
bestehen. Der Mittelteil 24 ist in der Ebene 18 abgeflacht und in einen Querschnitt verbreitert, weicher bei A in
F i g. 4 dargestellt ist. Demnach besitzt der Stangenkörper an der Unterseite eine kreisförmige Bodenfläche 31
und an der Oberseite eine ebene Fläche 30, in welcher ein vertiefter mittlerer Teil 28 vorgesehen ist. Auf diese
Weise ist ein flacher U-förmiger Querschnitt gebildet. Der Radius der Kreisbogenfläche 31 ist wenigstens
doppelt so groß wie der Radius des ursprünglichen Stangenkörpers 12.
Der vertiefte Teil 28 wird im Bereich des Stangenkörpers und zwischen den Eibenen 20 und 22 flacher und
enger, wobei in F i g. 4 der Querschnitt B dargestellt ist.
Die Breite des Querschnitts und dessen Radius sind gegenüber den entsprechenden Größen des Querschnitts
Λ reduziert, d. h. der Stangenkörper geht in einen etwas abgeflachten Zylinder Ober, wie der
Querschnitt Cm F i g, 4 veranschaulicht
Das Ende der Stange 26 nach Fi g, JB ist abgeflacht
und verbreitert und bildet einen Teil, welcher für eine mittlere öffnung zum Zwecke der Aufnahme eines
Schäkelbolzens vorgesehen ist. Ausreichend Material umgibt die Vertiefungen 34, um eine ausreichende
Festigkeit zum Tragen der Last des Schäkels zu erzielen. Die in der Mitte der verbreiterten Teile befindlichen
ίο Vertiefungen 34 erstrecken sich von der Oberseite 60
bzw. von der Unterseite 61, derart, daß das Metall nach außen gedrückt ist und einer, dicken Rand 35 bildet Die
Vertiefungen 34 besitzen einen Durchmesser, welcher etwas kleiner ist als der Durchmesser 38 der öffnung,
welche zur Aufnahme des Schäkelbolzens nachfolgend gebohrt wird. Dies ist durch die gestrichelten Linien 39
ersichtlich.
Die Ober- und Unterseiten 60 und 61 der Enden sind zu einer Dicke 64 abgeflacht und weisen zusätzliche
Vertiefungen 32 und 36 auf. Der Zweck dieser Vertiefungen besteht darin, den Querschnitt zu verdünnen
und um eine bessere Wärmebehandlung der Endteile des Schäkels zu erreichen. Die Vertiefungen 32
und 36, welche etwa Bogenform besitzen, weisen einen zusätzlichen Vorteil auf, welcher im Zusammenhang mit
Fig.5 und 6 erläutert ist An der Innenfläche des
Bolzenkopfes 57 des Schäkelbolzens 54 können Vorsprünge 59 vorgesehen sein, weiche in die
Vertiefungen 32 und/oder 36 eingreifen und den
jo Schäkelbolzen gegenüber Drehung arretieren.
Nachfolgend wird der geschmiedete Stangenkörper in einer Schleifenform gebogen, derart, daß gemäß
F i g. 5 und 6 ein Schäkelbogen gebildet ist welcher das Schäkelauge 50 umgibt.
Verbindungsabschnitte 51 von mehr oder weniger zylindrischem Querschnitt führen zu den breiteren und
dünneren Ansätzen 55 des Schäkels, wobei die Ansätze einen Abstand 52 gegeneinander besitzen, welcher
kleiner ist als der Durchmesser des Schäkelauges 50.
Wenn der Schäkel vollständig in seine Form gebogen ist, denn liegen die öffnungen 39' einander gegenüber
und der Schäkelbolzen 54 kann hindurchgeführt und durch beliebige Mittel gesichert werden. So wird
beispielsweise eine Mutter 58 und/oder ein Splint verwendet, wie dies in F i g. 5 dargestellt ist.
In der vergrößerten Darstellung nach F i g. 5A sind Einzelheiten von Vorsprüngen 59 am Bolzenkopf 57 des
Schäkelbolzens 54 dargestellt Die Vorsprünge greifen in Vertiefungen 32 und/oder 36 ein.
Nachdem der Schäkel geformt ist, wird er in herkömmlicher Weiso wärmebehandelt Die Veränderung
des Querschnitts ist vorteilhaft zur Erzielung einer gleichförmigeren Wärmebehandlung und zur Entwicklung
der vollständigen Festigkeit des Metalls.
Es wurde vorstehend ein Verfahren zur Herstellung eines hochbelastbaren Schäkels beschrieben, welcher
ausgehend von einer runden Stange mit einem besonderen Querschnitt geschmiedet wird, derart, daß
die Festigkeit des Materials besser zur Anwendung kommt, daß ein höheres Widerstandsmoment erzielt
wird, daß das Gesamtgewicht des Schäkels reduziert wird, daß die Berührungslinie zwischen dem Orahtseil
und dem Schäkel vergrößert wird und daß der Radius der Berührungsfläche erhöht wird, um die dem Drahtseil
b"i eigene Festigkeit be.i-.er zur Wirkung gelangen zu
lassen.
Durch die besondere Formgebung, bei welcher der Innenradius das Äquivalent zum Durchmesser des
Ausgangsmaterials des Schäkels ist, wurde die Berührungslänge der das Seil tragenden Fläche um 58%
erhöht. Diese Zunahme der Lager- oder Berührungslänge reduziert natürlich das relative Ausmaß der
Abnutzung am Drahtseil- oder Schäkelbogen um ein entsprechendes MaQ.
Durch Verdopplung des Radius der Berührungsfläche wird erreicht, daß das Drahtseil nicht um einen : .. inen
Radius gebogen wird, derart, daß die verwendbare Seilfestigkeit um einen Faktor von 15% erhöht werden
kann.
Durch Verwendung des Schäkels besonderer Formgebung wird das Widerstandsmoment um 36% gegenüber
dem Widerstandsmomentwert erhöht, welcher bei einem normalerweise verwendeten runden Stangenquerschnitt
erzielbar ist.
Da eine verhältnismäßig konstante Querschnitisdickc verwendet wird, und diese Abmessung entsprechend
durchmesser gleich gehalten wird, werden bessere metallurgische Eigenschaften im gehärteten und vergüteten
Material bis zu 6% erzielt.
Infolge der Bogenform des Schäkels wird eine Zunahme der Festigkeit im Bogenabschnitt von 42%
über Schäkel mit herkömmlicherweise verwendetem rundem Durchmesser erreicht.
Infolge der besonderen Formgebung im Querschnitt wird bei Zunahme der Festigkeit im Querschnitt eine
Gewichtseinsparung von 30-40% gegenüber Schäkeln gleicher Leistungsfähigkeit erreicht, d. h. gegenüber
Schäkeln mit rundem Stangenquerschnitt gleicher nomineller Abmessungen.
12 Stangenkörper
13 Halblänge
A, 14 Durchmesser
X'. 16 Durchmesser
18 Ebene
X'. 16 Durchmesser
18 Ebene
| Bezugszeichenliste | F'.bene |
| 20 | Länge |
| 21 | F.bene |
| 22 | Länge |
| 23 | Mittelteil |
| 24 | Länge |
| 25 | Teil |
| 26 | Teil |
| 27 | Teil |
| 28 | Fläche |
| 30 | Kreisbogenflächc |
| 31 | Vertiefung |
| 32 | Vertiefung |
| 34 | Rand |
| 35 | Vertiefung |
| 36 | Durchmesser |
| 38 | Linien |
| 39 | wimüTlg |
| M< JJ |
Bogenhälfte |
| 49 | Schäkelaugc |
| 50 | Verbindungsabschnitt |
| 51 | Abstand |
| 52 | Schäkelbolzcn |
| 54 | Ansatz |
| 55 | Bolzcnkopf |
| 57 | Mutter |
| 58 | Vorsprung |
| 59 | Oberseite |
| 60 | Unterseite |
| 61 | Dicke |
| 64 | Querschnitt |
| A | Querschnitt |
| B | Querschnitt |
| C | Querschnitt |
| D | Querschnitt |
| E | Querschnitt |
| F | Querschnitt |
| G | Querschnitt |
| H |
Claims (2)
1. Schäkel for kauscbenlose Drahtseilschlingen,
welche unter hohen Tonnagebelastungen benutzt werden, mit einem ein rnittiges Schakelauge
umgebenden Schäkelbogen, dessen freie Enden als flache, parallele Ansätze bestehen, deren gegenseitiger
Abstand kleiner ist, als dem Durchmesser des Scbäkelauges entspricht, mit in den Ansätzen
angeordneten, koaxialen und mittigen öffnungen, die quer zur Achse des Schäkelbogens gerichtet sind
und zur Aufnahme eines Schäkelbolzens dienen, wobei im wesentlichen die obere Hälfte des
Schäkelbogens einen U-förmigen, nach außen gerichteten Querschnitt besitzt und die das Schäkelauge
umgebende Innenseite des Schäkelbogens eine kreisförmige Bodenfläche besitzt, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei seitliche Verbindungsabschnitte (51) mit einem kreisförmigen Querschnitt
mit einem Durchmesser X' die obere Bogenhälfte (49) des SAäkelbogens als mittleren, zylindrisch
gebogenen Teil mit jedem der abgeflachten Ansätze (55) verbinden, wobei die Verbindungsabschnitte
(51) an ihrem Querschnitt den kleinsten Umfang gegenüber dem Umfang an jedem weiteren Querschnitt
des Schäkels besitzen und die obere Bogenhälfte (49) einen Querschnitt hat, den die
innere kreisförmige Bodenfläche (31) besitzt, wobei die Bodenfläche (.11) einen Radius aufweist, welcher
nicht kleiner ist als der Durchmesser X' der Verbindungsabschnitte (51).
2. Verfahren zur Herstellung eines Schäkels für kauschenlose Drahtseilschlinge!-, welche unter hohen
Tonnagebelastungen b^n'jtzt werden, wobei der
Schäkel aus einem Stangenkörp* vorbestimmter Länge und vorbestimmtem Durchmesser Xgefertigt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß
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