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Titel: Dreipunkthakenkupplung für die Kupplung
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eines Arbeitagerätes mit einem Schlepper Die Erfindung betrifft eine
Dreipunkthakenkupplung für die Kupplung eines Arbeitagerätes mit einem Schlepper,
bei welcher die Fanghaken der beiden Unterlenker jeweils mit einem durch ein flexibles
Zugorgan betätigbaren, die Kupplung sichernden, verstellbaren Riegelglied versehen
sind.
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Es ist bekannt, landwirtschaftliche Geräte mittels eines aus einem
schwenkbaren Oberlenker und zwei schwenkbaren Unterlenkern bestehenden Dreipunktgestänges
an Schleppern anzuhängen, deren Fanghaken mit einem beim Einkuppeln selbsttätig
öffnenden und wieder schließenden Verriegelungsglied versehen sind, welches sich
beim Auskuppeln vom Fahrersitz her über ein Zugorgan, z.B. eine Kette oder ein Seil,
oder über ein Gestänge betätigen läßt (DT-OS 15 57 666). Als Riegelglieder werden
federbelaste te Riegelbolzen, Schwenkriegel, Sperrklinken u.dgl. vorgesehen (DT-OS
22 43 974, DT-AS 25 10 490, DT-PS 12 63 380, DT-AS 19 37 764).
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Bei Seilzugbetätigung müssen bei den bekannten Dreipunktkupplungen
die Riegelglieder der einzelnen Fanghaken aeweils
gesondert mittels
eines Handhebels od. dgl. vom Fahrersitz her betätigt werden, was umständlich ist
und zu Bedienungsfehlern führen kann. Außerdem sind die bekannten Betätigungsvorrichtungen
zumeist verhältnismäßig bauaufwendig und störungsanfällig. Auch die an den Fanghaken
angeordneten Verriegelungseinrichtungen erfordern in vielen Fällen einen hohen Bau-
und Wartungsaufwand. Nachteilig ist auch, daß bei den bekannten Dreipunkthakenkupplungen
die Zugorgane mehr oder weniger frei verlaufen und dabei störend im Schwenkbereich
der Lenker angeordnet sein können.
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Der Erfindung liegt vornehmlich die Aufgabe zugrunde, eine Dreipunktkupplung
zu schaffen, bei der sich die Riegelglieder der an den Unterlenkern angeordneten
Fanghaken mittels einer einfachen und betriebssicheren Betätigungsvorriehtung gemeinsam
über die Zugorgane vom Fahrersitz her betätigen lassen. Dabei soll möglichst auch
eine wenig bauaufwendi ge, wartungsarme Dreipunktkupplung bei einfacher und funktionstüchtiger
Ausbildung der an den Fanghaken angeordneten Verri egelungs einrichtungen geschaffen
werden.
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Die Brfindung besteht darin, daß die beiden Zugorgane der den Unterlenkern
zugeordneten Riegel glieder um eine T gusgleiohsrolle gegenläufig herumgoftihrt
und mit die-1Cr verbunden sind, und daß die Längenausgleichsrolle an einem mittels
einer Betätigungsvorrichtung verstellbaren Rollenträger angeordnet ist.
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Mit dieser Ausführung der Dreipunktkupplung ist es nöglich, die Zugorgane
der den Fanghaken der Unterlenker zugeordneton Riegelglieder gleichzeitig in einfacher
Weise zu betätigen, wobei auch ein selbsttätiger Längenausgleich der Zugorgane erfolgt,
eo daß trotz Längenabweichungen oder
nachträglicher laLigungen der
Zugorgane, die sich im Einsatz einstellen können eine zuverlässige Betätigung der
Rigelglieder sichergestellt ist. Falls eines der beiden Riegelglieder klemmt oder
z.B. durch Verschmutzung u.dgl.
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schwergängig geworden ist, wird bei der Betätigung zu nächst das andere
Riegelglied gel5st, worauf dann fUr die Betätigung des schwergängigen Riegelgliedeß
die volle Betätigungakraft zur Verfügung steht. Dabei ergibt sich die Möglichkeit,
iUr die Zugorgane Bowdenzüge zu vennden, dio ohne störende Raumbeamspruchung an
den Maschinenteilen verdeckt geführt werden können.
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In baulicher Hinsicht empfiehlt es sich, die Zugorgane an der Längenausgleichsrolle
durch ein gemeinsames Kle@@@-stuck anzuklemmen. Der Roflenträger kann schwenkbar
oder auch in Seilzugrichtung verschiebbar angeordnet werden.
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Für die Betätigungsvorrichtung läßt sich Bit Vorteil ein Pedal vorsehen,
so daß die Riegelglieder über die beiden Zugorgane durch Fußbedienung Bit ausreichend
großer Kraft betätigt werden können. Das Pedal wird zweckmäßig an dem um dio Pedalachse
schwenkbaren Rollenträger befestigt.
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Andererseits besteht aber auch die Möglichkeit, als Betätigungsvorrichtung
fur die beiden Zugorgane einen Klektromagneten vorzuschen. In diese Fall ist der
Rollenträger vorzugsweise in Seilzugrichtung verschiebbar geführt und mit einer
mit dem Klektromagneten zusammenwirkenden Ankerplatte od.dgl. verschen. Schließlich
ist auch die Verwendung eines hydraulischen oder pneumatischen Zylinders als Betätigungsvorrichtung
möglich.
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In baulicher Hinsicht empfichlt es sich, den Rollenträger an oder
in einer Halterung verstellbar anzuordnen, die Bit Anschlußorganen für die beiden
Bowdenzüge verschen ist.
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Der Rollenträger wird zwechkmäßig gabelförmig ausgebildet,
wobei
die drehbar gelagerte Längenausgleichsrolle zwischen den Gabelschenkeln angeordnet
ist.
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Die Erfindung ermöglicht auch eine baulich einfache Ausgestaltung
der an den Fanghaken angeordneten Riegeleinrichtungen. Es empfiehlt sich, für die
Riegelglieder in an sich bekannter Weise in Führungsbohrungen der Fanghaken verschi
ebbare, federbelastete Verriegelungsbolzen zu verwenden, an denen die Zugorgane
befestigt sind. Die zuverlässige Befestigung der Zugorgane an den Verriegelungsbolzen
läßt sich in erfindungsgemäßer Weise eo bewerkstelligen, daß die Enden der Zugorgane
in eine Innenausnehmung der Verriegelungsbolzen eingeführt und in dieser durch Einpressen
einer Umfangsnut od. dgl. festgeklemmt werden. In die von außen eingedrückte Umfangsnut
kann ein die Verschiebung des Verriegelungsbolzens begrenzender Ansohlagstift od.dgl.
einfassen. Vorzugsweise dient dabei der Anschlagstift zugleich zur Sicherung einer
in dem Hakenmaul des Fanghakens angeordneten Lagerschale, welche das an dem anzuhängenden
Arbeitsgerät angeordnete, z.B.
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aus einem Bolzen oder aus einer Kugel od. dgl. bestehende Fangglied
aufnimmt. Falls die den Verriegelungsbolzen zugeordneten Federn hinreichend kräftig
ausgebildet werden, brauchen keine besonderen Sperr- und Sicherungsvorrichtungen
für die Riegelglieder vorgesehen zu werden, da di. Federkraft ausreicht, die Riegelglieder
im Betrieb in ihrer Riegelposition zu halten. Auch hierdurch ergibt sich eine wesentliche
bauliche Vereinfachung.
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Werden für die Zugorgane Bowdenzüge verwendet, eo empfiehlt es sich,
die Lenker im Fanghakenbereich mit Steckfassungen zu verschen, welche den Bowdenzugnantel
aufnehnon. Die Steckfassungen sind über engere Innonbohrungen mit den ?Uhrubohrungen
der Verriegelungsbolz.n verbunde, so daß das Bowdenzugseil durch die Innenbohrung
und
die Führungsbohrung zu dem Verriegelungsbolzen geführt werden kann. Die Steokfassungen
münden zwecksmäßig an der Unterseite der Unterlenker. Es empfiehlt sich, die Bowdenzüge
an der Lenkerunterseite durch Abdeckelemente abzudecken. Eine bauliche Vereiniachung
der Fanghaken ergibt sich ferner dadurch, daß die sich in den ?Uhrungsbohrungen
befindenden Federn an der Stirnfläche der die Fanghaken tragenden Lenker abstützen.
In diesem Fall sind die Führungsbohrungen am RUcken der Fanghaken zu der Stirnfläche
der Lenker hin offen. Die Führungsbohrungen können hierbei ungestuft sein.
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Für die vorstehend erläuterten Merkmale der Unteransprüche, insbesondere
für die in den Ansprechen 14 bis 16 und 17 bis 20 genannten Gegenstände wird im
Rllhsen der vorliegenden Anmeldung selbständiger Schutz beansprucht.
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In der Zeichnung sind AusfUhrungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Es zeigt Fig. 1 in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, das vordere Ende eines einzelnen
Unterlenkers mit dem hieran angeordneten Fanghaken; Fig. 2 die rfindungsgemäße Seilzugbetätigung
für die beiden an den Unterlenkern angeordneten Riegelglieder in Seitenansicht;
Fig. 3 in Drauf sicht ein zweites Ausführungsbeispiel einer Seilzug-Betätigungsvorrichtung
nebst Längenausgleichsrolle gemäß der Erfindung; Fig. 4 die Vorrichtung nach Fig.
3 in einem Querschnitt.
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In Fig. 1 ist mit 10 ein einzelner Unterlenker bezeichnet,
an
dessen geneigter Stirnfläche 11 ein Fanghaken 12 angeschweißt ist, der in seinem
Hakenmaul 13 eine Lagerschale 14 trägt, welche das an dem anzuhängenden Arbeitsgerät
angeordnete, aus einem Bolzen oder einer Kugel od.dgl. bestehende Fangglied 15 aufnimmt.
Die Sicherung der Lagerschale 14 erfolgt mittels eines eine Nut 18 der Lagerschale
14 durchfassenden Stiftes 16, der in einer Bohrung 17 des Fanghakens 12 drehbar
angeordnet und mittels einer Spannhülse 16 gesichert ist. Der Stift 16 weist eine
Gewindebohrung 16" auf, in die von außen ein Dorn od. dgl. eingeschraubt werden
kann, um den Stift 16 nach Lösen der Spannhülse 16' aus der Bohrung 17 herauszuziehen.
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Am Fanghaken 12 ist eine ungestufte Führungsbohrung 19 vorgesehen,
in der als Riegelglied ein Verriegelungsbolzen 20 verschiebbar geführt ist, welcher
in der dargestellten Riegelposition die Kupplung verriegelt, wie dies bekannt ist.
Der Verriegelungsbolzen 20 wird von einer Schraubenfeder 21 in die Riegelposition
gedrückt. Die Schraubenfeder 21 stützt sich an der Stirnfläche 11 des Unterlenkern
10 ab.
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Die Verstellung des Verriegelungsbolzens 20 entgegen der Kraft der
Feder 21 erfolgt mittels eines Bowdenzuges 22, dessen Bowdenzugseil 23 mit dem Verriegelungsbolzen
20 fest verbunden ist. Der Verriegelungsbolzen 20 weist eine Innenbohrung 24 auf,
in die das Ende 23' des Seiles 23 eingeführt ist. Das Seilende 23' ist dadurch in
der Innenbohrung 24 eingeklemmt, daß von außen eine axiale Nut 25 in den Bolzen
20 eingedrückt ist, wodurch das Material in die Innenbohrung 24 gedrückt und damit
das Seilende 23' fest eingespannt wird. Die Nut 25 dient zugleich zur Begrenzung
der Axialbewegung des Verriegelungsbolzens 20 innerhalb der Ftlhrungsbohrung 19.
Der Stift 16 greift zu diesem Zweck mit seinem Ende in die Nut 25. Es ist erkennbar,
daß
der Stift 16 einerseits zur Bewegungsbegrenzung des Verriegelungsbolzens 20 und
andererseits zur Sicherung der Lagerschale 14 dient. Hierdurch ergibt sich eine
besonders einfache Bauweise der Kupplung. Auch die vorstehend beschriebene Klo-verbindung
zwischen Verriegelungsbolzen und Bowdenzugseil unter gleichzeitigem Eindrücken der
Nut 25 laßt sich in fertigung. technisch einfacher Weise herstellen. Da die Führungsbohrung
19 unter stuft ist und sich die Feder 21 gegen die Stirnfläche 11 des Lenkers 10
abstützt, ergibt sich auch insoweit eine bauliche Vereinfachung.
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Der Unterlenker 10 weist eine aus einer Bohrung bestehen de Steckfassung
26 auf, welche zur Unterseite des Lenkers hin mündet und das Ende des Bowdenzugmantels
27 aufnimmt.
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Die Steckfassung 26 ist über eine engere Bohrung 28 mit der Führungsbohrung
19 verbunden. Das Bowdenzugseil 23 ist durch die engere Bohrung 28 in die F(Lrungsbohrung
19 hindurchgeführt und hier in der beschriebenen Weise mit dem Verriegelungsbolzen
20 verbunden. Die Schraube feder 21 umschließt das bowdenzugseil innerhalb der Führungsbohrung
19. Bs ist erkennbar, daß bei Zugeinwirkung auf das Boweenzugseil 23 der Verriegelungsbolzen
20 entgegen der Federkraft bis zum Anschlag an dem Stiftonde so weit zurückgezogen
wird, daß sich das angohangte Arbeitsgerät abkuppeln läßt.
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Fig. 2 zeigt die er Fahrersitz angeordnete Vorrichtung zur Bedieraing
der beiden Bowdenzüge 22 der Unterlenker der Dreipunktkupplung. Diese Vorrichtung
weist eine Halterung 30 auf, die z.D durch Verschraubung an geeigneter Stelle in
NMhe des Fahrersitzes des Schleppers befestigt wird. In der Halterung 30 ist ein
gabelförmiger Roflenträger 31 um eine Gelenkachse 32 schwenkbar gelagert. An
dem
Rollenträger 31 ist im Abstand von der Schwenkachse 32 zwischen den Gabelschenkeln
eine Längenausgleichsrolle 33 um die Rollenachse 34 drehbar gelagert. Die beiden
Bowdenzüge 22 sind mit ihrem Bowdenzugmantel 27 jeweils durch Schrauben 35 an der
Halterung 30 befestigt, während ihre Bowdenzugseile 23 von entgegengesetzten Seiten,
also im entgegengesetzten Umwicklungssinn, um die Längenausgleichsrolle 33 herumgeführt
und mittels eines segientartigen Kle-sttlckes 36 und einer Klemmschraube 37 an der
Rolle festgelegt sind. Die Kleischraube 37 ist in eine radiale Gewindebohrung der
Rolle 33 eingeschraubt. Die Enden der Seile 23 können z.B. mit einer halben Umwicklung
oder auch mit einer oder mit mehreren Umwicklungen um die Rolle herumgeführt sein.
Wesentlich ist, daß die Seile 23 gegenläufig auf die Rolle 33 auflaufen und zugfest
mit der Rolle verbunden sind.
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An dem oberen Ende des gabelförmigen Rollenträgers 31 ist ein Pedal
38 befestigt. Wird das Pedal 38 mit dem Fuß niedergedrückt, so schwenkt der Rollenträger
31 im Gegenuhrzeigersinn um die Schwenkachse 32, wobei die Längenausgleichsrolle
33 ebenfalls eine Schwenkbewegung im Gegenuhrzeigersinn gegenüber der Halterung
30 ausführt.
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Hierbei werden die Bowdenzugseile 23 von der Längenausgleichsrolle
33 iitgenoaen, wobei die Zugkraft über die Seile auf die Verriegelungabolzen 20
übertragen wird, eo daß diese entgegen der Kraft ihrer Federn 21 in die Sntriegelungsposition
zurückgestellt werden. Da die Rolle 33 drehbar ist, erfolgt bei diesem Vorgang ein
selbsttätiger Längenausgleich der beiden Bowdenzugseile 23. Falls eines der beiden
Bofdenzugseile 23 eine Uberlänge hat, so werden beim Niederdrücken des Pedals 38
zunächst beide Bowdenzugseile 23 von der sich angenähert in Zugrichtung bewegenden
Rolle 33 gezogen, bis schließlich der VerriegF
lungsbolzen 20 des
die kürzere Länge aufweisenden Bowdenzugseiles in seine entriegelte Position gelangt,
in der eine weitere Rückstellung des Bolzens durch den Anschlag mit dem Stift 16
verhindert wird. Beim weiteren Niederdrücken wird dann der andere Verriegelungsbolzen
durch das die Uberlänge aufweisende Bowdenzugseil bis zu seinem Endanschlag zurückgestellt,
wobei die Rolle 33 eine Drehbewegung um ihre Achse 34 ausführt.
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Falls einer der beiden Verriegelungsbolzen 20 klemmt oder z.B. durch
Verschmutzung schwergängig geworden ist, wird beim Niederdrücken des Pedals 38 zunächst
der andere Bolzen 20 durch seinen Seilzug zurückgezogen, da das Bowdenzugseil 23
des schwergängigen Bolzens zunächst von seinem Kolben festgehalten wird. Bei dieser
Anfangsbewegung des Pedals 38 führt die Rolle 33 ebenfalls eine entsprechende Drehbewegung
aus. Spätestens dann, wenn der leichtgängige Verriegelungsbolzen 20 seine entriegelte
Position erreicht hat, wird bei weiterem Niederdrücken des Pedals 38 der schwergängige
Verriegelungsbolzen 20 über sein Bowdenzugseil 23 mitgenommen, wobei die Rolle 33
eine gegenläufige Drehbewegung ausftlhrt, da der andere Verriegelungsbolzen bereits
seinen Endanschlag erreicht hat und damit sein Bowdenzugseil nicht weiter von der
Rolle mitgenommen werden kann.
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Es versteht sich, daß für die Betätigung der beiden Bowdenzüge anstelle
des Pedals 38 auch andere Betätigungsvorrichtungen, z.B. ein Handhebel, verwendet
werden können. In den Fig. 3 und 4 ist ein Ausfuhrungsbeispiel gezeigt, bei welchem
ala Betätigungsvorriohtung ein Elektromagnet 40 vorgesehen ist, der an der U-förmigen
Halterung 30 angeschlossen ist. Der die Längenausgleiohsroll e 33 aufweisende gabelföraige
Rollenträger 31 ist in diesem Fall in
Längsrichtung, d.h. in Richtung
des Seilzuges (Pfeil P) verschiebbar in der Halterung 30 geführt. Der Rollenträger
31 ist mittels eines Gewindezapfens 42 und einer hierauf aufgeschraubten Mutter
43 an einer Ankerplatte 44 befestigt, die beim Einschalten des Elektromagneten auf
magnetischem Wege zusammen mit dem Rollenträger 31 und der Längenausgleichsrolle
33 verstellt wird, wodurch die beiden Bowdenzüge 22 und damit die Verriegelungsbolzen
20 im Sinne einer Entriegelung der beiden Bolzen unter Längen- und Kraftausgleich
an den beiden Bowdenzügen verstellt werden.
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Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 kann der Elektromagnet 40
z.B. durch einen hydraulischen oder pneumatischen Stellzylinder ersetzt werden,
dessen Kolben mit dem Rollenträger 31 verbunden ist, so daß bei Druckbeaufschlagung
der Rollenträger mit der Rolle 33 unter Ausübung einer Zugkraft an den beiden Bowdenzugseilen
in der beschriebenen Weise verstellt werden.
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Fig. 4 zeigt die Längenausgleichsrolle 33 in einer Ansicht. Die beiden
Seile 23 sind gegenläufig um die Rolle 33 herumgeführt und mittels der gemeinsamen
Kleinplatte 36 festgelegt. Die Rolle liegt zwischen den beiden Gabolschenkeln des
Rollenträgers 31. Die Drehachse 34 der Rolle 33 wird von einer Spannhülse gebildet.
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Für die Betätigung des am Fangglied des Oberlenkers angeordneten Riegeigliedes
kann eine gesonderte Seilzug-Betätigungsvorrichtung vorgesehen werden, die sich
z.B.
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mittels eines Handhebels oder mittels einer elektromagnetisch, hydraulisch
oder pneumatisch arbeitenden Vorrichtung vom Fahrersitz her bedienen läßt.