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DE2749311A1 - Dreipunkthakenkupplung fuer die kupplung eines arbeitsgeraetes mit einem schlepper - Google Patents

Dreipunkthakenkupplung fuer die kupplung eines arbeitsgeraetes mit einem schlepper

Info

Publication number
DE2749311A1
DE2749311A1 DE19772749311 DE2749311A DE2749311A1 DE 2749311 A1 DE2749311 A1 DE 2749311A1 DE 19772749311 DE19772749311 DE 19772749311 DE 2749311 A DE2749311 A DE 2749311A DE 2749311 A1 DE2749311 A1 DE 2749311A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hook coupling
coupling according
point hook
roller
point
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772749311
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Hasberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19772749311 priority Critical patent/DE2749311A1/de
Publication of DE2749311A1 publication Critical patent/DE2749311A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B59/00Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements
    • A01B59/002Details, component parts
    • A01B59/006Latched hooks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/01Traction couplings or hitches characterised by their type
    • B60D1/04Hook or hook-and-hasp couplings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D53/00Tractor-trailer combinations; Road trains
    • B62D53/04Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a vehicle carrying an essential part of the other vehicle's load by having supporting means for the front or rear part of the other vehicle
    • B62D53/08Fifth wheel traction couplings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description

  • Titel: Dreipunkthakenkupplung für die Kupplung
  • eines Arbeitagerätes mit einem Schlepper Die Erfindung betrifft eine Dreipunkthakenkupplung für die Kupplung eines Arbeitagerätes mit einem Schlepper, bei welcher die Fanghaken der beiden Unterlenker jeweils mit einem durch ein flexibles Zugorgan betätigbaren, die Kupplung sichernden, verstellbaren Riegelglied versehen sind.
  • Es ist bekannt, landwirtschaftliche Geräte mittels eines aus einem schwenkbaren Oberlenker und zwei schwenkbaren Unterlenkern bestehenden Dreipunktgestänges an Schleppern anzuhängen, deren Fanghaken mit einem beim Einkuppeln selbsttätig öffnenden und wieder schließenden Verriegelungsglied versehen sind, welches sich beim Auskuppeln vom Fahrersitz her über ein Zugorgan, z.B. eine Kette oder ein Seil, oder über ein Gestänge betätigen läßt (DT-OS 15 57 666). Als Riegelglieder werden federbelaste te Riegelbolzen, Schwenkriegel, Sperrklinken u.dgl. vorgesehen (DT-OS 22 43 974, DT-AS 25 10 490, DT-PS 12 63 380, DT-AS 19 37 764).
  • Bei Seilzugbetätigung müssen bei den bekannten Dreipunktkupplungen die Riegelglieder der einzelnen Fanghaken aeweils gesondert mittels eines Handhebels od. dgl. vom Fahrersitz her betätigt werden, was umständlich ist und zu Bedienungsfehlern führen kann. Außerdem sind die bekannten Betätigungsvorrichtungen zumeist verhältnismäßig bauaufwendig und störungsanfällig. Auch die an den Fanghaken angeordneten Verriegelungseinrichtungen erfordern in vielen Fällen einen hohen Bau- und Wartungsaufwand. Nachteilig ist auch, daß bei den bekannten Dreipunkthakenkupplungen die Zugorgane mehr oder weniger frei verlaufen und dabei störend im Schwenkbereich der Lenker angeordnet sein können.
  • Der Erfindung liegt vornehmlich die Aufgabe zugrunde, eine Dreipunktkupplung zu schaffen, bei der sich die Riegelglieder der an den Unterlenkern angeordneten Fanghaken mittels einer einfachen und betriebssicheren Betätigungsvorriehtung gemeinsam über die Zugorgane vom Fahrersitz her betätigen lassen. Dabei soll möglichst auch eine wenig bauaufwendi ge, wartungsarme Dreipunktkupplung bei einfacher und funktionstüchtiger Ausbildung der an den Fanghaken angeordneten Verri egelungs einrichtungen geschaffen werden.
  • Die Brfindung besteht darin, daß die beiden Zugorgane der den Unterlenkern zugeordneten Riegel glieder um eine T gusgleiohsrolle gegenläufig herumgoftihrt und mit die-1Cr verbunden sind, und daß die Längenausgleichsrolle an einem mittels einer Betätigungsvorrichtung verstellbaren Rollenträger angeordnet ist.
  • Mit dieser Ausführung der Dreipunktkupplung ist es nöglich, die Zugorgane der den Fanghaken der Unterlenker zugeordneton Riegelglieder gleichzeitig in einfacher Weise zu betätigen, wobei auch ein selbsttätiger Längenausgleich der Zugorgane erfolgt, eo daß trotz Längenabweichungen oder nachträglicher laLigungen der Zugorgane, die sich im Einsatz einstellen können eine zuverlässige Betätigung der Rigelglieder sichergestellt ist. Falls eines der beiden Riegelglieder klemmt oder z.B. durch Verschmutzung u.dgl.
  • schwergängig geworden ist, wird bei der Betätigung zu nächst das andere Riegelglied gel5st, worauf dann fUr die Betätigung des schwergängigen Riegelgliedeß die volle Betätigungakraft zur Verfügung steht. Dabei ergibt sich die Möglichkeit, iUr die Zugorgane Bowdenzüge zu vennden, dio ohne störende Raumbeamspruchung an den Maschinenteilen verdeckt geführt werden können.
  • In baulicher Hinsicht empfiehlt es sich, die Zugorgane an der Längenausgleichsrolle durch ein gemeinsames Kle@@@-stuck anzuklemmen. Der Roflenträger kann schwenkbar oder auch in Seilzugrichtung verschiebbar angeordnet werden.
  • Für die Betätigungsvorrichtung läßt sich Bit Vorteil ein Pedal vorsehen, so daß die Riegelglieder über die beiden Zugorgane durch Fußbedienung Bit ausreichend großer Kraft betätigt werden können. Das Pedal wird zweckmäßig an dem um dio Pedalachse schwenkbaren Rollenträger befestigt.
  • Andererseits besteht aber auch die Möglichkeit, als Betätigungsvorrichtung fur die beiden Zugorgane einen Klektromagneten vorzuschen. In diese Fall ist der Rollenträger vorzugsweise in Seilzugrichtung verschiebbar geführt und mit einer mit dem Klektromagneten zusammenwirkenden Ankerplatte od.dgl. verschen. Schließlich ist auch die Verwendung eines hydraulischen oder pneumatischen Zylinders als Betätigungsvorrichtung möglich.
  • In baulicher Hinsicht empfichlt es sich, den Rollenträger an oder in einer Halterung verstellbar anzuordnen, die Bit Anschlußorganen für die beiden Bowdenzüge verschen ist.
  • Der Rollenträger wird zwechkmäßig gabelförmig ausgebildet, wobei die drehbar gelagerte Längenausgleichsrolle zwischen den Gabelschenkeln angeordnet ist.
  • Die Erfindung ermöglicht auch eine baulich einfache Ausgestaltung der an den Fanghaken angeordneten Riegeleinrichtungen. Es empfiehlt sich, für die Riegelglieder in an sich bekannter Weise in Führungsbohrungen der Fanghaken verschi ebbare, federbelastete Verriegelungsbolzen zu verwenden, an denen die Zugorgane befestigt sind. Die zuverlässige Befestigung der Zugorgane an den Verriegelungsbolzen läßt sich in erfindungsgemäßer Weise eo bewerkstelligen, daß die Enden der Zugorgane in eine Innenausnehmung der Verriegelungsbolzen eingeführt und in dieser durch Einpressen einer Umfangsnut od. dgl. festgeklemmt werden. In die von außen eingedrückte Umfangsnut kann ein die Verschiebung des Verriegelungsbolzens begrenzender Ansohlagstift od.dgl. einfassen. Vorzugsweise dient dabei der Anschlagstift zugleich zur Sicherung einer in dem Hakenmaul des Fanghakens angeordneten Lagerschale, welche das an dem anzuhängenden Arbeitsgerät angeordnete, z.B.
  • aus einem Bolzen oder aus einer Kugel od. dgl. bestehende Fangglied aufnimmt. Falls die den Verriegelungsbolzen zugeordneten Federn hinreichend kräftig ausgebildet werden, brauchen keine besonderen Sperr- und Sicherungsvorrichtungen für die Riegelglieder vorgesehen zu werden, da di. Federkraft ausreicht, die Riegelglieder im Betrieb in ihrer Riegelposition zu halten. Auch hierdurch ergibt sich eine wesentliche bauliche Vereinfachung.
  • Werden für die Zugorgane Bowdenzüge verwendet, eo empfiehlt es sich, die Lenker im Fanghakenbereich mit Steckfassungen zu verschen, welche den Bowdenzugnantel aufnehnon. Die Steckfassungen sind über engere Innonbohrungen mit den ?Uhrubohrungen der Verriegelungsbolz.n verbunde, so daß das Bowdenzugseil durch die Innenbohrung und die Führungsbohrung zu dem Verriegelungsbolzen geführt werden kann. Die Steokfassungen münden zwecksmäßig an der Unterseite der Unterlenker. Es empfiehlt sich, die Bowdenzüge an der Lenkerunterseite durch Abdeckelemente abzudecken. Eine bauliche Vereiniachung der Fanghaken ergibt sich ferner dadurch, daß die sich in den ?Uhrungsbohrungen befindenden Federn an der Stirnfläche der die Fanghaken tragenden Lenker abstützen. In diesem Fall sind die Führungsbohrungen am RUcken der Fanghaken zu der Stirnfläche der Lenker hin offen. Die Führungsbohrungen können hierbei ungestuft sein.
  • Für die vorstehend erläuterten Merkmale der Unteransprüche, insbesondere für die in den Ansprechen 14 bis 16 und 17 bis 20 genannten Gegenstände wird im Rllhsen der vorliegenden Anmeldung selbständiger Schutz beansprucht.
  • In der Zeichnung sind AusfUhrungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, das vordere Ende eines einzelnen Unterlenkers mit dem hieran angeordneten Fanghaken; Fig. 2 die rfindungsgemäße Seilzugbetätigung für die beiden an den Unterlenkern angeordneten Riegelglieder in Seitenansicht; Fig. 3 in Drauf sicht ein zweites Ausführungsbeispiel einer Seilzug-Betätigungsvorrichtung nebst Längenausgleichsrolle gemäß der Erfindung; Fig. 4 die Vorrichtung nach Fig. 3 in einem Querschnitt.
  • In Fig. 1 ist mit 10 ein einzelner Unterlenker bezeichnet, an dessen geneigter Stirnfläche 11 ein Fanghaken 12 angeschweißt ist, der in seinem Hakenmaul 13 eine Lagerschale 14 trägt, welche das an dem anzuhängenden Arbeitsgerät angeordnete, aus einem Bolzen oder einer Kugel od.dgl. bestehende Fangglied 15 aufnimmt. Die Sicherung der Lagerschale 14 erfolgt mittels eines eine Nut 18 der Lagerschale 14 durchfassenden Stiftes 16, der in einer Bohrung 17 des Fanghakens 12 drehbar angeordnet und mittels einer Spannhülse 16 gesichert ist. Der Stift 16 weist eine Gewindebohrung 16" auf, in die von außen ein Dorn od. dgl. eingeschraubt werden kann, um den Stift 16 nach Lösen der Spannhülse 16' aus der Bohrung 17 herauszuziehen.
  • Am Fanghaken 12 ist eine ungestufte Führungsbohrung 19 vorgesehen, in der als Riegelglied ein Verriegelungsbolzen 20 verschiebbar geführt ist, welcher in der dargestellten Riegelposition die Kupplung verriegelt, wie dies bekannt ist. Der Verriegelungsbolzen 20 wird von einer Schraubenfeder 21 in die Riegelposition gedrückt. Die Schraubenfeder 21 stützt sich an der Stirnfläche 11 des Unterlenkern 10 ab.
  • Die Verstellung des Verriegelungsbolzens 20 entgegen der Kraft der Feder 21 erfolgt mittels eines Bowdenzuges 22, dessen Bowdenzugseil 23 mit dem Verriegelungsbolzen 20 fest verbunden ist. Der Verriegelungsbolzen 20 weist eine Innenbohrung 24 auf, in die das Ende 23' des Seiles 23 eingeführt ist. Das Seilende 23' ist dadurch in der Innenbohrung 24 eingeklemmt, daß von außen eine axiale Nut 25 in den Bolzen 20 eingedrückt ist, wodurch das Material in die Innenbohrung 24 gedrückt und damit das Seilende 23' fest eingespannt wird. Die Nut 25 dient zugleich zur Begrenzung der Axialbewegung des Verriegelungsbolzens 20 innerhalb der Ftlhrungsbohrung 19. Der Stift 16 greift zu diesem Zweck mit seinem Ende in die Nut 25. Es ist erkennbar, daß der Stift 16 einerseits zur Bewegungsbegrenzung des Verriegelungsbolzens 20 und andererseits zur Sicherung der Lagerschale 14 dient. Hierdurch ergibt sich eine besonders einfache Bauweise der Kupplung. Auch die vorstehend beschriebene Klo-verbindung zwischen Verriegelungsbolzen und Bowdenzugseil unter gleichzeitigem Eindrücken der Nut 25 laßt sich in fertigung. technisch einfacher Weise herstellen. Da die Führungsbohrung 19 unter stuft ist und sich die Feder 21 gegen die Stirnfläche 11 des Lenkers 10 abstützt, ergibt sich auch insoweit eine bauliche Vereinfachung.
  • Der Unterlenker 10 weist eine aus einer Bohrung bestehen de Steckfassung 26 auf, welche zur Unterseite des Lenkers hin mündet und das Ende des Bowdenzugmantels 27 aufnimmt.
  • Die Steckfassung 26 ist über eine engere Bohrung 28 mit der Führungsbohrung 19 verbunden. Das Bowdenzugseil 23 ist durch die engere Bohrung 28 in die F(Lrungsbohrung 19 hindurchgeführt und hier in der beschriebenen Weise mit dem Verriegelungsbolzen 20 verbunden. Die Schraube feder 21 umschließt das bowdenzugseil innerhalb der Führungsbohrung 19. Bs ist erkennbar, daß bei Zugeinwirkung auf das Boweenzugseil 23 der Verriegelungsbolzen 20 entgegen der Federkraft bis zum Anschlag an dem Stiftonde so weit zurückgezogen wird, daß sich das angohangte Arbeitsgerät abkuppeln läßt.
  • Fig. 2 zeigt die er Fahrersitz angeordnete Vorrichtung zur Bedieraing der beiden Bowdenzüge 22 der Unterlenker der Dreipunktkupplung. Diese Vorrichtung weist eine Halterung 30 auf, die z.D durch Verschraubung an geeigneter Stelle in NMhe des Fahrersitzes des Schleppers befestigt wird. In der Halterung 30 ist ein gabelförmiger Roflenträger 31 um eine Gelenkachse 32 schwenkbar gelagert. An dem Rollenträger 31 ist im Abstand von der Schwenkachse 32 zwischen den Gabelschenkeln eine Längenausgleichsrolle 33 um die Rollenachse 34 drehbar gelagert. Die beiden Bowdenzüge 22 sind mit ihrem Bowdenzugmantel 27 jeweils durch Schrauben 35 an der Halterung 30 befestigt, während ihre Bowdenzugseile 23 von entgegengesetzten Seiten, also im entgegengesetzten Umwicklungssinn, um die Längenausgleichsrolle 33 herumgeführt und mittels eines segientartigen Kle-sttlckes 36 und einer Klemmschraube 37 an der Rolle festgelegt sind. Die Kleischraube 37 ist in eine radiale Gewindebohrung der Rolle 33 eingeschraubt. Die Enden der Seile 23 können z.B. mit einer halben Umwicklung oder auch mit einer oder mit mehreren Umwicklungen um die Rolle herumgeführt sein. Wesentlich ist, daß die Seile 23 gegenläufig auf die Rolle 33 auflaufen und zugfest mit der Rolle verbunden sind.
  • An dem oberen Ende des gabelförmigen Rollenträgers 31 ist ein Pedal 38 befestigt. Wird das Pedal 38 mit dem Fuß niedergedrückt, so schwenkt der Rollenträger 31 im Gegenuhrzeigersinn um die Schwenkachse 32, wobei die Längenausgleichsrolle 33 ebenfalls eine Schwenkbewegung im Gegenuhrzeigersinn gegenüber der Halterung 30 ausführt.
  • Hierbei werden die Bowdenzugseile 23 von der Längenausgleichsrolle 33 iitgenoaen, wobei die Zugkraft über die Seile auf die Verriegelungabolzen 20 übertragen wird, eo daß diese entgegen der Kraft ihrer Federn 21 in die Sntriegelungsposition zurückgestellt werden. Da die Rolle 33 drehbar ist, erfolgt bei diesem Vorgang ein selbsttätiger Längenausgleich der beiden Bowdenzugseile 23. Falls eines der beiden Bofdenzugseile 23 eine Uberlänge hat, so werden beim Niederdrücken des Pedals 38 zunächst beide Bowdenzugseile 23 von der sich angenähert in Zugrichtung bewegenden Rolle 33 gezogen, bis schließlich der VerriegF lungsbolzen 20 des die kürzere Länge aufweisenden Bowdenzugseiles in seine entriegelte Position gelangt, in der eine weitere Rückstellung des Bolzens durch den Anschlag mit dem Stift 16 verhindert wird. Beim weiteren Niederdrücken wird dann der andere Verriegelungsbolzen durch das die Uberlänge aufweisende Bowdenzugseil bis zu seinem Endanschlag zurückgestellt, wobei die Rolle 33 eine Drehbewegung um ihre Achse 34 ausführt.
  • Falls einer der beiden Verriegelungsbolzen 20 klemmt oder z.B. durch Verschmutzung schwergängig geworden ist, wird beim Niederdrücken des Pedals 38 zunächst der andere Bolzen 20 durch seinen Seilzug zurückgezogen, da das Bowdenzugseil 23 des schwergängigen Bolzens zunächst von seinem Kolben festgehalten wird. Bei dieser Anfangsbewegung des Pedals 38 führt die Rolle 33 ebenfalls eine entsprechende Drehbewegung aus. Spätestens dann, wenn der leichtgängige Verriegelungsbolzen 20 seine entriegelte Position erreicht hat, wird bei weiterem Niederdrücken des Pedals 38 der schwergängige Verriegelungsbolzen 20 über sein Bowdenzugseil 23 mitgenommen, wobei die Rolle 33 eine gegenläufige Drehbewegung ausftlhrt, da der andere Verriegelungsbolzen bereits seinen Endanschlag erreicht hat und damit sein Bowdenzugseil nicht weiter von der Rolle mitgenommen werden kann.
  • Es versteht sich, daß für die Betätigung der beiden Bowdenzüge anstelle des Pedals 38 auch andere Betätigungsvorrichtungen, z.B. ein Handhebel, verwendet werden können. In den Fig. 3 und 4 ist ein Ausfuhrungsbeispiel gezeigt, bei welchem ala Betätigungsvorriohtung ein Elektromagnet 40 vorgesehen ist, der an der U-förmigen Halterung 30 angeschlossen ist. Der die Längenausgleiohsroll e 33 aufweisende gabelföraige Rollenträger 31 ist in diesem Fall in Längsrichtung, d.h. in Richtung des Seilzuges (Pfeil P) verschiebbar in der Halterung 30 geführt. Der Rollenträger 31 ist mittels eines Gewindezapfens 42 und einer hierauf aufgeschraubten Mutter 43 an einer Ankerplatte 44 befestigt, die beim Einschalten des Elektromagneten auf magnetischem Wege zusammen mit dem Rollenträger 31 und der Längenausgleichsrolle 33 verstellt wird, wodurch die beiden Bowdenzüge 22 und damit die Verriegelungsbolzen 20 im Sinne einer Entriegelung der beiden Bolzen unter Längen- und Kraftausgleich an den beiden Bowdenzügen verstellt werden.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 kann der Elektromagnet 40 z.B. durch einen hydraulischen oder pneumatischen Stellzylinder ersetzt werden, dessen Kolben mit dem Rollenträger 31 verbunden ist, so daß bei Druckbeaufschlagung der Rollenträger mit der Rolle 33 unter Ausübung einer Zugkraft an den beiden Bowdenzugseilen in der beschriebenen Weise verstellt werden.
  • Fig. 4 zeigt die Längenausgleichsrolle 33 in einer Ansicht. Die beiden Seile 23 sind gegenläufig um die Rolle 33 herumgeführt und mittels der gemeinsamen Kleinplatte 36 festgelegt. Die Rolle liegt zwischen den beiden Gabolschenkeln des Rollenträgers 31. Die Drehachse 34 der Rolle 33 wird von einer Spannhülse gebildet.
  • Für die Betätigung des am Fangglied des Oberlenkers angeordneten Riegeigliedes kann eine gesonderte Seilzug-Betätigungsvorrichtung vorgesehen werden, die sich z.B.
  • mittels eines Handhebels oder mittels einer elektromagnetisch, hydraulisch oder pneumatisch arbeitenden Vorrichtung vom Fahrersitz her bedienen läßt.

Claims (20)

  1. Titel: Dreipunkthakenkupplung für die Kupplung eines Arbeitsgerätes mit einem Schlepper Anspriiche: Oi Dreipunkthakenkupplung ftlr die Kupplung eines Arbeitsgerätes mit einem Schlepper od. dgl., bei welcher die Fanghaken der beiden Unterlenker 3eweils mit einem durch ein flexibles Zugorgan betätigbaren, die Kupplung sichernden, verstellbaren Riegelglied versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zugorgane (23) der den Unterlenkern (10) zugeordneten Riegelglieder (20) um eine Längenausgleichsrolle (33) gegenläufig herumgeführt und mit dieser verbunden sind, und daß die Längenausgleichsrolle an einem mittels einer Betätigungsvorrichtung (38, 40) verstellbaren Rollenträger (31) angeordnet ist.
  2. 2. Dreipunkthakenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zugorgane (23) aus Bowdenzügen (22) bestehen.
  3. 3. DreipunkthPkenkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekainzeichnet, daß die Zugorgane (23) an der Längenausgleichsrolle (33) durch ein gemeinsames KlommstUck (36) angeklamst sind.
  4. 4. Dreipunkthakenkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenträger (31) schwenkbar angeordnet ist.
  5. 5. Dreipunkthakenkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenträger (31) in Seilzugrichtung verschiebbar angeordnet ist.
  6. 6. Dreipunkthakenkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorri chtung aus einem Pedal (38) besteht.
  7. 7. Dreipunkthakenkupplung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Pedal (38) an dem um die Pedalachse (32) schwenkbaren Rollenträger (31) befestigt ist.
  8. 8. Dreipunkthakenkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung (40) aus einem Elektromagneten besteht.
  9. 9. Dreipunkthakenkupplung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenträger (31) in Seilzugrichtung verschiebbar geführt und mit einer Ankerplatte (44) od. dgl. versehen ist.
  10. 10. Dreipunkthakenkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung (40) aus einem hydraulischen oder pneumatischen Zylinder besteht.
  11. 11. Dreipunkthakenkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenträger (31) an einer Halterung (30) verstellbar angeordnet ist, die mit Anschlußorganen (35) für die beiden Bowdenzüge (22) versehen ist.
  12. 12. Dreipunkthakenkupplung nach eine der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenträger (31) gabelförmig ausgebildet ist, wobei zwischen den Gabelschenkeln die drehbare Längenausgleiohsrolle (33) angeordnet ist.
  13. 13. Dreipunkthakenkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelglieder aus in Führungsbohrungen (19) der Fanghaken (12) verschiebbaren, federbelasteten Verriegelungsbolzen (20) bestehen, an denen die Zugorgane (23) befestigt sind.
  14. 14. Dreipunkthakenkupplung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Finden der Zugorgane (23) in eine Innenausndhoung (24) der Verriegelungsbolzen (20) eingeführt und in dieser durch Einpressen einer Umfangsnut (25) od.dgl. festgeklemmt sind.
  15. 15. Dreipunkthakenkupplung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß in die eingedrückte Ulf angsnut (25) ein die Verschiebung des Verriegelungsbolzens (20) begrenzender AnschlagsUft (16) od. dgl. einfaßt.
  16. 16. Dreipunkthakenkupplung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagstift (16) zugleich die Sicherung einer im Hakermaul (13) angeordneten Lagerschale (14) bildet und eine an der Lagerschale betindliche Ausnehmung (18) durchfaßt.
  17. 17. Dreipunkthakenkupplung nach eine der Ansprüche 2 bis 16, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Unterlenker (10) Steckpassungen (26) aufweisen, welche den Bowenzugmantel (27) an den Bowdenzugenden aufnehmen und über engere Innenbohrungen (28) fUr den Durchtritt des Bowdenzugseiles (23) mit den FUhrungbohrmgen (19) verbunden wind.
  18. 18. Dreipunkthakenkupplung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckfassungen (26) an der Unterseite der Unterlenker (10) münden und die Bowdenzüge (22) an der Unterseite durch Abdeckelemente (45) abgedeckt sind.
  19. 19. Dreipunkthakenkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß sich die in den Führungsbohrungen (19) angeordneten Federn (21) an der Stirnfläche (11) der die Fanghaken (12) tragenden Lenker (10) abstützen.
  20. 20. Dreipunkthakenkupplung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagstift (16) um seine Achse drehbar in der Bohrung (17) des Fanghakens (12) angeordnet und mittels eines Sicherungsorgans (16') in der Bohrung (17) gesichert ist.
DE19772749311 1977-11-04 1977-11-04 Dreipunkthakenkupplung fuer die kupplung eines arbeitsgeraetes mit einem schlepper Withdrawn DE2749311A1 (de)

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