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DE2748472A1 - Thermisch-entwicklungsfaehiges lichtempfindliches material - Google Patents

Thermisch-entwicklungsfaehiges lichtempfindliches material

Info

Publication number
DE2748472A1
DE2748472A1 DE19772748472 DE2748472A DE2748472A1 DE 2748472 A1 DE2748472 A1 DE 2748472A1 DE 19772748472 DE19772748472 DE 19772748472 DE 2748472 A DE2748472 A DE 2748472A DE 2748472 A1 DE2748472 A1 DE 2748472A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
group
carbon atoms
silver
atom
photosensitive material
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772748472
Other languages
English (en)
Inventor
Shinpei Ikenoue
Takao Masuda
Nobuyoshi Sekikawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujifilm Holdings Corp
Original Assignee
Fuji Photo Film Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuji Photo Film Co Ltd filed Critical Fuji Photo Film Co Ltd
Publication of DE2748472A1 publication Critical patent/DE2748472A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/494Silver salt compositions other than silver halide emulsions; Photothermographic systems ; Thermographic systems using noble metal compounds
    • G03C1/498Photothermographic systems, e.g. dry silver
    • G03C1/49836Additives
    • G03C1/49845Active additives, e.g. toners, stabilisers, sensitisers
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S430/00Radiation imagery chemistry: process, composition, or product thereof
    • Y10S430/166Toner containing

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)

Description

Thermisch-entwicklungsfähiges lichtempfindliches Material
Sie Erfindung betrifft ein thermisch-entwicklungsfähiges lichtempfindliches Material und insbesondere ein thermischentwicklungsfähiges lichtempfindliches Material, das rein schwarz-getönte Bilder liefert und dessen Lebensdauer (was die Fähigkeit des thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materials bedeutet, diese anfänglich vorliegenden photographischen Eigenschaften selbst nach längerer Lagerung beizubehalten, d. h. die "Beibehaltung der Eigenschaften des frischen Zustande") verbessert ist und dessen Entwicklungsgeschwindigkeit weiterhin verbessert ist.
Gemäss der Erfindung wird ein thermisch-entwicklungsfähiges lichtempfindliches Material angegeben, das wenigstens
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(a) ein organisches Silbersalz, (b) einen Photokatalysator und (c) ein reduzierendes Mittel in einem Träger und/oder in einer oder mehreren darauf befindlichen Schichten enthält und zusätzlich (d) wenigstens ein Fhthalazinon und (e) wenigstens ein Phthalamid enthält und das verbesserte Lebensdauer, insbesondere bei hoher Feuchtigkeit, besitzt, rein schwarz-getönte Bilder liefert und ferner eine hohe Geschwindigkeit bei der Wärmeentwicklung liefert.
Es ist eine Vielzahl von Verfahren bekannt, bei denen photographische Materialien, die lichtempfindliche Bestandteile, wie beispielsweise Silberhalogenid oder dgl., enthalten, einer sogenannten Trockenentwicklung durch Erwärmung unterworfen werden, um dadurch ein Bild zu erhalten. Von diesen lichtempfindlichen Materialien, die photographische Bilder unter Verwendung eines Trockenentwicklungsvorgangs bilden können, ist das derzeit vielversprechendste ein thermisch-entwicklungsfähiges lichtempfindliches Material gemäss den US-PS 3 152 904-, 3 4-57 075, 3 707 377 und 3 909 271 und dgl., in dem eine bildbildende Oxidations-Reduktionsmasse, die als wesentliche Komponente ein organisches Silbersalz als Oxidationsmittel (z. B. Silberbehenat), Photokatalysatoren, wie beispielsweise eine kleine Menge eines lichtempfindlichen Silberhalogenids und Reduktionsmittel enthält, verwendet wird. Während das thermisch-entwicklungsfähige lichtempfindliche Material bei Normaltemperatür stabil ist, unterliegt das in der lichtempfindlichen Schicht vorliegende organische Silbersalz als Oxidationsmittel und das Reduktionsmittel bei Erhitzung im allgemeinen auf Temperaturen von mehr als etwa 80° C, bevorzugt mehr als 100° C, nach Aussetzung an Licht, einer Oxidations-Reduktionsreaktion auf Grund der katalytischen Einwirkung des Photokatalysators, wie bei-
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spielsweise belichtetes Silberhalogenid, das in Nähe des organischen Silbersalz-Oxidationsmittels und des Reduktionsmittels vorliegt, um dadurch Silber zu bilden, wodurch die belichteten Bereiche der lichtempfindlichen Schicht rasch dunkel werden, so dass sich ein Kontrast zwischen den belichteten Bereichen und den nicht-belichteten Bereichen (Hintergrund) unter Bildung eines Bildes ausbildet.
In diesem thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen System verbleibt der Photokatalysator, wie beispielsweise Silberhalogenid oder dgl., in dem thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Material nach Entwicklung ohne Stabilisierung des Photokatalysators gegenüber Licht. Während slrii dieser bei Aussetzung an Licht verändern kann, übt das System die gleiche Wirkung aus, als ware es stabilisiert. Dies geht darauf zurück, dass der Photokatalysator, wie beispielsweise Silberhalogenid oder dgl., in einer kleinen Menge verwendet wird und die Hauptanteile stabile weisse oder hellgefärbte organische Silbersalze aufweisen, die schwierig durch Licht geschwärzt werden und daher erscheint das System weiss oder als ganzes geringfügig gefärbt, selbst obgleich eine kleine Menge des Photokatalysators, wie beispielsweise Silberhalogenid oder dgl., bei Aussetzung an Licht die Farbe verändert, und eine derartige geringfügige Änderung der Farbe verschlechtert nicht das sichtbare Aussehen.
In den meisten Fällen ist das durch das thermisch-entwicklungsfähige lichtempfindliche Material unter Verwendung des oben beschriebenen Silbersalzes als Oxidationsmittel hergestellte Bild gelbbraun gefärbt. Es ist jedoch bekannt, dass durch Einarbeitung eines Farbtönungsmittels das thermischentwicklungsfähige lichtempfindliche Material so verbessert
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werden kann, dass ein Bild von gutem Schwarzton erhalten wird. In der US-PS 3 457 075 und dgl. wird angegeben, dass Phthalazinon allein als derartiges Farbtönungsmittel verwendet werden kann. Wenn Phthalazxnon allein verwendet wird, ergeben sich Jedoch Nachteile hinsichtlich einer Verschlechterung der Lebensdauer, insbesondere der Lebensdauer bei hoher Feuchtigkeit. Das heisst, wenn das lichtempfindliche Material an Licht ausgesetzt wird, und nach seiner Lagerung bei hoher Feuchtigkeit, beispielsweise 80 % relative Feuchtigkeit, durch Wärme entwickelt wird, wird die Farbtönung des erhaltenen Bildes braun. Die maximale Dichte der Bilder wird gleichfalls herabgesetzt und ferner wird deren Empfindlichkeit auch verringert. Darüberhinaus sublimiert Phthalazinon sehr leicht, so dass, wenn eine Anzahl Bögen Phthalazinon-enthalt en der thermischentwicklungsfähiger lichtempfindlicher fWterialien mit dem gleichen Entwicklungsgerät entwickelt wird, das Entwicklungsgerät durch das sublimierte Phthalazinon verunreinigt wird. Um die Sublimation von Phthalazinon bei Wärmeentwicklung zu verhindern, werden in der japanischen Patentanmeldung 67132/75 ('der US-Patentanmeldung 708 450 vom 26. Juli 1976 entspricht) Phthalazinonderivate mit Substituenten an deren kondensiertem Benzolring angegeben. Es bestehen noch Schwierigkeiten bei einem thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Material unter Verwendung von Phthalazinonderivaten, und die Lebensdauer bei hoher Temperatur und hoher Feuchtigkeit muss verbessert werden, obgleich Sublimation kein Problem in dem lichtempfindlichen Material ist und die Lebensdauer des lichtempfindlichen Materials mit Ablauf der Zeit unter normalen Bedingungen ausgezeichnet ist. Ferner besitzt ein in obr US-PS 3 844 797 beschriebenes thermisch-entwicklungsfähiges lichtempfindliches Material, das ein Phthalazinonderivat mit einer Carbamoylgruppe in seiner N-Stellung aufweist, den Nachteil, dass die Geschwindigkeit der Wärmeentwicklung gering ist.
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Andererseits umfassen Beispiele von bisher als Farbtönungsmittel bekannten Verbindungen zusätzlich zu den oben beschriebenen Phthalazinonen die cyclischen Imide, wie beispielsweise Chinalizine, Pyrazölin-2-one und Succinimide gemäss der OS-FS 3 846 136, die Benzoxazindione und Chinazolidindione gemäss der ÜS-PS 3 951 136, die N-Hydroxynaphthalimide gemäss der US-PS 3 782 941» die Mercaptoverbindungen gemäss den US-PS 3 832 186 und 3 881 938, die Phthalazindione gemäss der Japanischen Patentanmeldung 1164-71/73 (die der US-Patentanmeldung 708,450 vom 26. Juli 1976 entspricht), die Uracile, Barbiturate, Saccharin, 5-Nitrosaccharin, Phthalsäureanhydrid, Sulfolen, 2-Mercaptobenzoxazol, 2-Hydroxybenzothiazol, 2-Amino-6-methylbenzothiazol, 2-Amino-4-(4-biphenylyl)-thiazol, Imidazol, ^,N'-Xfhylenthioharnstoff, 1-Acetyl-2-thiohydantoin gemäss der GB-FS 1 462 016 und dgl. Jedoch haben diese bekannten Farbtönungsmittel unzureichende Farbtönungswirksamkeit, setzen die Lebensdauer herab oder verringern die Geschwindigkeit der Wärmeentwicklung, was nicht erwünscht ist.
Ausserdem haben die in der GB-PS 1 380 795 beschriebenen Phthalimide die Nachteile unzureichender Farbtönungswirksamkeit, einer Verzögerung der Geschwindigkeit der Wärmeentwicklung, unzureichender Lebensdauer bei hoher Feuchtigkeit, Verschlechterung der Bilder im Farbton, Abnahme der maximalen Dichte und erheblicher Abnahme der Empfindlichkeit, wenn ein derartiges Farbtönungsmittel allein verwendet wird.
Ferner wird in der US-PS 3 951 136 angegeben, dass Tonerverbindungen (beispielsweise unsubstituiertes Phthalazinon, Phthalzinonderivate, Phthalimid oder PhthalLmidderivate), die gewöhnlich verwendet werden können, in Kombination mit Benzoxadindionen oder Chinazolidindionen angewendet werden
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können. Jedoch wurde nichts bezüglich der Wirkung der Kombination ausgeführt.
Weiterhin wird in der US-PS 3 980 482 ein thermischentwicklungsfähiges lichtempfindliches Material angegeben, das durch Zugabe von Ν,Ν,Ν1,N1-Tetramethylphthalimxd als Sensibilisierungsmittel vor der Halogenidbildung der organischen Silbersalze (das Verfahren, bei dem ein Teil der organischen Silbersalze halogeniert wird und dadurch lichtempfindliches Silberhalogenid bildet) und durch Zugabe von Phthalazinon als Farbtönungsmittel nach der Halogenbildung hergestellt wird. Jedoch wird in der japanischen Patentanmeldung 7914/76 nicht die Wirkung angegeben, die durch die kombinierte Verwendung von Ν,Ν,Ν1,N'-Tetramethylphthalimid und Phthalazinon erreicht würde. Darüberhinaus kann, selbst wenn N-Methylphthalimid in Kombination mit Phthalazinon gemäss dem Verfahren der japanischen Patentanmeldung 7914/76 verwendet wird, die Lebensdauer im Vergleich zu der Verwendung von Phthalazinon allein nicht verbessert werden.
Wie oben ausgeführt, ist es schwierig, gleichzeitig Bilder von rein schwarzer Farbtönung in einem thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Material zu erhalten, und das thermisch-entwicklungsfähige lichtempfindliche Material hinsichtlich der Lebensdauer bei hoher Feuchtigkeit zu verbessern und ferner das thermisch-entwicklungsfähige lichtempfindliche Material hinsichtlich der Geschwindigkeit der Wärmeentwicklung zu verbessern.
Somit besteht eine Aufgabe der Erfindung in einem thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Material, dessen Lebensdauer insbesondere bei hoher Feuchtigkeit verbessert
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ist und in dem der Farbton des Bildes rein schwarz ist und weiterhin in dem eine hohe Geschwindigkeit der Wärmeentwicklung erreicht wird.
Somit liefert die Erfindung ein thermisch-entwicklungsfähiges lichtempfindliches Material, das wenigstens
(a) ein organisches Silbersalz,
(b) einen Photokatalysator, und
(c) ein Reduktionsmittel
in einem Träger und/oder in einer oder mehreren darauf befindlichen Schichten enthält und wobei das thermisch-entwicklungsfähige lichtempfindliche Material zusätzlich
(d) wenigstens ein Fhthalazinon und
(e) wenigstens ein Phthalimid
in einer oder mehreren Schichten, in einer Überzugsschicht auf einer oder mehreren Schichten, in einer Grundierschicht zwischen dem Träger und einer oder mehreren Schichten und/oder in dem Träger enthält.
Nachfolgend wird die Erfindung im einzelnen beschrieben.
In der vorliegenden Erfindung ist es schwierig, die Mengen der Bestandteile (d) und (e) eindeutig anzugeben, da deren verwendete Mengen in Abhängigkeit von dem Bestandteil (a), dem organischen Silbersalz, oder dem Bestandteil (c), dem Reduktionsmittel, variieren, jedoch wird im allgemeinen der Bestandteil (d) in einer Menge von etwa 0,1 bis etwa 2 Mol je Mol des organischen Silbersalzes des Bestandteils (a), bevorzugt etwa 0,3 Mol bis etwa 1 Mol, verwendet. Der Bestandteil (e) wird in einer Menge von etwa 0,1 bis etwa
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-y-
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4- Mol je Mol des Bestandteils (d), bevorzugt etwa 0,5 bis etwa 2 Mol, verwendet. Wenn die Menge des Bestandteils (d) zu gering ist, haben die Bilder keine reine schwarze Farbtönung und die Geschwindigkeit der Wärmeentwicklung ist gering. Wenn andererseits die Menge des Bestandteils (d) zu gross ist, wird der durch die Wärmeentwicklung verursachte Schleier erhöht. Ferner ist, wenn die Menge des Bestandteils (e) zu gering ist, die Lebensdauer nicht ausreichend bei hoher Feuchtigkeit (beispielsweise mehr als 70 % relative Feuchtigkeit). Ferner wird, wenn die Menge des Bestandteils (e) die optimale Menge überschreitet, die Verbesserung des lichtempfindlichen Materials hinsichtlich der Wirksamkeit entsprechend der Zunahme der Menge des Bestandteils (e) nicht wahrgenommen.
Geeignete Phthalazinone, die als Bestandteil (d) in der Erfindung verwendet werden können, können durch die nachfolgende allgemeine Formel wiedergegeben werden:
(D
worin R
und
die gleich oder verschieden
sein können, jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Hydroxygruppe, eine Nitrogruppe, eine -NHp-Gruppe und einen kohlenstoffhaltigen Substituenten mit 1 bis 20 Kohlenetoff atomen, wobei der kohlenstoffhaltige Substituent auch
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ein Sauerstoffatom, ein Stickstoffatom, ein Schwefelatom, ein Halogenatom oder dgl. enthalten kann, und M ein Wasserstoff atom, ein einwertiges Metallatom, eine Hydroxyalkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen und eine Carbamoylgruppe mit einem kohlenstoffhaltigen Substituenten mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen darstellen.
In der oben beschriebenen allgemeinen Formel (I) umfassen Beispiele geeigneter Halogenatome für die Beste B^, Bp, B,, B^ und B5 z. B. ein Chloratom, ein Bromatom und ein Jodatom.
Zu Beispielen geeigneter kohlenstoffhaltiger Substituenten für die Beste B^, B2* B,, B^ und Bc gehören eine Alkylgruppe mit 1 bis 4· Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise eine Methylgruppe, eine Äthylgruppe, eine Propylgruppe und dgl.; eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 6 Kohlenstoffatomen; eine Halogenalkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise eine Chlormethylgrüppe, eine Bromäthylgruppe, eine Chlorpropylgruppe und dgl.; eine Hydroxyalkylgruppe mit 1 bis 4- Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise eine Hydroxymethylgruppe, eine γ-Hydroxypropylgruppe und dgl.; eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise eine Methoxygruppe, eine Äthoxygruppe, eine Butoxygruppe und dgl; eine Arylgruppe, wie beispielsweise eine Fhenylgruppe, eine Naphthylgruppe und dgl.; eine Arylgruppe, die mit einer Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen substituiert ist, wie beispielsweise eine Tolylgruppe und dgl.; eine Arylgruppe, die mit einem Halogenatom substituiert ist, wie beispielsweise eine Chlorphenylgruppe, eine Bromphenylgruppe und dgl.; eine Aralkylgruppe mit 7 bis 12 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise eine Benzylgruppe, eine Phenäthylgruppe, eine p-Methoxybenzylgruppe und dgl.; eine Acy!gruppe mit 2 bis 4
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Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise eine Acetylgruppe, eine Propionylgruppe und dgl.; eine Alkenylgruppe mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise eine Allylgruppe und dgl.; eine Alkylgruppe mit 1 bis 4- Kohlenstoffatomen und die mit einer Morpholinogruppe substituiert ist, wie beispielsweise eine Morpholinomethylgruppe, eine Morpholinoäthylgruppe, eine Morpholinopropylgruppe, eine Mo rpholinobutylgruppe und dgl.; eine 2-substituierte Vinylgruppe, wie beispielsweise eine ß-Styrylgruppe, eine 2-(3-Pyri· dyl)-vinylidengruppe, eine 2-(2-Py-ridyl)-vinylidengruppe und dgl.; eine Aminoalkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise eine Aminomethylgruppe, eine Aminoäthylgruppe, eine Aminobutylgruppe und dgl.; eine Aminogruppe, die mit einer Alkylgruppe mit 1 bis 4· Kohlenstoffatomen substituiert ist, wie beispielsweise eine Dimethyl aminogruppe, eine Diäthylaminogruppe und dgl.; eine Aminoalkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und die mit einer Alkylgruppe mit 1 bis 4- Kohlenstoffatomen substituiert ist, wie beispielsweise eine Di methylaminomethylgruppe, eine Diäthylaminomethylgruppe und dgl. und ähnliche Verbindungen.
Verbindungen, worin R^, Rp, R* und R^, ein Wasserstoffatom darstellen, sind besonders bevorzugt, da die Geschwindigkeit der Wärmeentwicklung rasch ist.
In der oben beschriebenen allgemeinen Formel (I) umfassen Beispiele geeigneter einwertiger Metallatome für M ein Lithiumatom, ein Natriumatom, ein Kaliumatom, ein Silberatom und dgl. Beispiele von Hydroxyalkylgruppen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen für M sind eine Hydroxymethylgruppe, eine ß-Hydroxyäthylgruppe, eine γ-Hydroxypropylgruppe und dgl. Von diesen ist eine Hydroxymethylgruppe bevorzugt. Die Carbamoylgruppe mit einem kohlenstoffhaltigen Substituenten mit 1 bis
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18 Kohlenstoffatomen für den Rest M ist eine Gruppe, die speziell durch die nachfolgende Formel dargestellt wird:
- C - HHR6 0
worin Rg einen kohlenstoffhaltigen Substituenten mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen bedeutet, der auch ein Sauerstoff» atom, ein Stickstoffatom, ein Schwefelatom oder ein Halogenatom enthalten kann.
Bevorzugte Beispiele von kohlenstoffhaltigen Substituenten für Rg umfassen eine Alkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise eine Methylgruppe, eine Äthylgruppe, eine Propylgruppe, eine Hexylgruppe, eine Dodecylgruppe, eine Octadecylgruppe und dgl.; eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise eine Cyclohexylgruppe, eine Cyclopentylgruppe und dgl.; eine Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, die mit einer Alkoxygruppe mit 1 bis 4- Kohlenstoffatomen substituiert ist, wie beispielsweise eine Methoxyäthylgruppe, eine Äthoxymethylgruppe und dgl.; eine Alkenylgruppe mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise eine Allylgruppe und dgl.; eine Arylgruppe, wie beispielsweise eine Phenylgruppe, eine Naphthylgruppe und dgl.; eine Arylgruppe, die mit einer Carbonylgruppe substituiert ist, wie beispielsweise eine Benzoylgruppe und dgl.; eine Arylgruppe, die mit einer Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen substituiert ist, wie beispielsweise eine ToIy1gruppe, eine p-Äthylphenylgruppe und dgl.; eine Arylgruppe, die mit einer Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen substituiert ist, wie beispielsweise eine Methoxyphenylgruppe und dgl.; eine Arylgruppe, die mit einem Halogenatom substituiert ist, wie beispielsweise
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eine p-Chlorphenylgruppe, eine 1-Brom-2-naphthylgruppe und dgl.; eine Arylgruppe, die mit einer Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen substituiert ist, wie beispielsweise eine Biphenylgruppe und dgl. und ähnliche Verbindungen.
Verbindungen, worin M ein Wasserstoffatom oder ein einwertiges Metallatom darstellt, werden besonders bevorzugt, weil die Geschwindigkeit der Wärmeentwicklung rasch ist.
Bevorzugte spezifische Beispiele von Phthalazinonen für den Bestandteil (d) umfassen die folgenden Verbindungen:
(1) Phthalazinon
(2) 4-Methylphthalazinon
(3) 4-Phenylphthalazinon
(4) 4-(1-Naphthyl)-phthalazinon
(5) 4-(2-Naphthyl)-phthalazinon
(6) 4-Hydroxymethylphthalazinon
(7) 4-Chlorphthalazinon
(8) 4-(p-Chlorphenyl)-phthalazinon
(9) 4-(p-Pyridino)-phthalazinon
(10) 4-Methoxyphthalazinon
(11) 4-ß-Styrylphthalazinon
(12) 4-Dimethylaminomethylphthalazinon
(13) 4-Morpholinomethylphthalazinon
(14) 4-(p-Methoxybenzyl)-phthalazinon
(15) 4-(Benzylidenhydrazino)-phthalazinon
(16) 4-(p-Dimethylaminophenyl)-phthalazinon
(17) 4-Benzylphthalazinon (1β) 6-Chlorphthalazinon
(19) 5i7-Dimethoxyphthalazinon
(20) 8-Methylphthalazinon
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(21) 6-Bromphthalazinon
(22) 8-tert.-Butylphthalazinon
(23) 5-Nitrophthalazinon
(24) 8-Aminophthalazinon
(25) 8-Hydroxyphthalazinon
(26) Phthalazinon-Hatriumsalz
(27) Phthalazinon-Kaliumsalz
(28) Phthalazinon-Lithiumsalz (29)
N-CH2OH
(30)
(31)
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Ν— COMH
N -CONH(CH2)1?CH3
CONHC2H5
ν- coNH-r^ y— ei
^Cl
N-CONH -< H
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Geeignete Phthalimide, die als Bestandteil (e) gemäss der Erfindung verwendet werden können, werden vorzugsweise durch die nachfolgend allgemeine Formel wiedergegeben:
(H)
worin Rn, Rg, Rq und H^q » die gleich oder verschieden sein können, jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Hydroxygruppe, eine Nitrogruppe, eine Aminogruppe und einen kohlenstoffhaltigen Substituenten mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, wobei der kohlenstoffhaltige Substituent auch ein Sauerstoffatom, ein Stickstoffatom, ein Schwefelatom, ein Halogenatom oder dgl., enthalten kann, bedeuten und ferner Rr7 und Rg, Rg und R0 oder Rq und R^0 miteinander vereinigt sein können und einen aromatischen Ring darstellen und M1 ein Wasserstoffatom und ein einwertiges Metallatom bedeutet.
Beispiele geeigneter Halogenatome für Rn, Rg, Rq und R^q umfassen ein Fluoratom, ein Chloratom, ein Bromatom und ein Jodatom·
Beispiele geeigneter kohlenstoffhaltiger Substituenten für Rr7, Rg, Rq und R^0 umfassen eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise eine Methylgruppe,
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eine Äthylgruppe, eine Propylgruppe, eine Butylgruppe und dgl.; eine Halogenalkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise eine ChIormethylgruppe, eine ß-Bromäthylgruppe und dgl.; eine Hydroxyalkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise eine Hydroxymethylgruppe, eine γ-Hydroxypropylgruppe und dgl.; eine Alkoxygruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise eine Methoxygruppe, eine Äthoxygruppe, eine Butoxygruppe und dgl.; eine Aralkoxygruppe mit 7 bis 12 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise eine Benzyloxygruppe und dgl. ; eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise eine Cyclopentylgruppe, eine Cyclohexylgruppe und dgl.; eine Cycloalkoxygruppe mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise eine Cyclopentoxygruppe, eine Cyclohexyloxygruppe und dgl.; eine Aminogruppe, die mit einer Alkylgruppe mit 1 bis 4- Kohlenstoffatomen substituiert ist, wie beispielsweise eine Dimethylaminogruppe, eine Diäthylaminogruppe und dgl.; eine Acylgruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise eine Acetylgruppe, eine Propionylgruppe und dgl.; eine Alkenylgruppe mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise eine Allylgruppe und dgl.; eine Arylgruppe, wie beispielsweise eine Phenylgruppe, eine Naphthylgruppe und dgl.; eine Arylgruppe, die mit einer Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen substituiert ist, wie beispielsweise eine Tolylgruppe und dgl.; eine Arylgruppe, die mit einem Halogenatom substituiert ist, wie beispielsweise eine ChIorphenylgruppe, eine Bromphenylgruppe und dgl.; eine Aralkylgruppe mit 7 bis 12 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise eine Benzylgruppe, eine Phenäthylgruppe, eine p-Methoxybenzylgruppe und dgl. und ähnliche Substituenten.
Phthalimide, worin wenigstens einer der Reste Er7, Rg Rq und R^q ein Halogenatom ist, werden besonders in der Erfindung bevorzugt, weil der Schleier verringert ist.
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ΦΊ
Bevorzugte Beispiele von einwertigen Metallatomen für den Rest K* umfassen ein Lithiumatom, ein Natriumatom, Kaliumatom, Rubidiumatom, Cäsiumatom und dgl.
Ein Benzolring und ein Naphthalinring sind als aromatischer Ring, der durch die Kombination von Rr, und Rg1 R8 und R^ oder Rq und R^0 gebildet wird, bevorzugt.
Bevorzugte spezifische Beispiele des Bestandteils (e) sind nachfolgend beschrieben:
(1) Phthalimid
(2) 3-Methylphthalimid
(3) 3-Methoxyphthalimid
(4) 4-Methylphthalimid
(5) 4-tert.-Butylphthalimid
(6) 4-Hydroxyphthalimid
(7) 4-Methoxyphthalimid
(8) 4-Äthoxyphthalimid
(9) 4-Propoxyphthalimid
(10) 4-n-Butoxyphthalimid
(11) 4-Methoxy-5-methylphthalimid
(12) 4-Cyclohexylphthalimid
(13) 4-Qrclopentoxyphthaliinid
(14) 4,5-Dinethylphthalimid
(15) 4-Benzyloxyphthalimid
(16) 4-Styrylphthalimid
(17) 4-p-Methoxystyrylphthaliadd (18.) 3-Allylphthalimid
(19) 3,4-Dimethoxyphthalimid
(20) 3-Benzyloxyphthalimid
(21) 3-Chlorphthalimid
(22) 4-Bronphthalimid
(23) 3-BroiBphthalimid
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(24) 3-Vinylphthalimid
(25) 4-Chlorphthalimid
(26) 3-Dimethylaminophthalimid
(27) 4-Dimethylaminophthalimid
(28) 5-Nitrophthalimid
(29) 4-Nitrophthalimid
(30) 3-Phenylphthalimid
(31) 4-Phenylphthalimid
(32) 3,4,5,6-Tetrabromphthalimid
(33) 3,4,5,6-Tetrachlorphthalimid
(34) 3,4,5,6-Tetrafluorphthalimid
(35) 3,4,5,6-Tetraäthylphthalimid
(36) 3,4i5,6-Tetramethylphthalimid
(37) 3,6-Dibroraphthalimid
(38) 3,6-Dichlorphthalimid
(39) 3,6-Dimethoxyphthalimid
(40) 3,4-Dimethylphthalimid
(41) 3,6-Dimethylphthalimid
(42) 4,5-Dimethylphthalimid
(43) 4-Phenoxyphthalinid
(44) 3-Propylphthalimid
(45) 4-Trifluormethylphthalimid
(46) 4-Vinylphthalimid
(47) 3-Acetylphthalimid
(48) 3-Benzylphthalimid
(49) 3-Hydroxymethylphthalimid
(50) Phthalimid-Natriumsalζ
(51) Phthalimid-Kaliumsalz
(52) Phthalimid-Lithiumsalz.
Die Bestandteile (a), (b) und (c) können in der gleichen Schicht oder in verschiedenen Schichten auf dem Träger vor-
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liegen. Weitere Bestandteile Ca)1 (b) und (c) können ganz oder teilweise sowohl in den Träger eingearbeitet sein. Wenn beispielsweise ein Papier, ein nicht gewebtes Tuch und dgl. als Träger verwendet werden, können die Bestandteile (a), (b) und (c) ganz oder teilweise in den Träger wandern.
Beide oben beschriebene Bestandteile (d) und (e) können in wenigstens eine der nachfolgenden Schichten: eine die Bestandteile (a), (b) und/oder (c) enthaltene Schicht (diese Schicht wird nachfolgend als die lichtempfindliche Schicht bezeichnet), eine Überzugsschicht auf der lichtempfindlichen Schicht, eine Grundierschicht zwischen der Trägeroberfläche und der lichtempfindlichen Schicht und den Träger eingearbeitet werden.
Ferner können, wenn die Bestandteile (a), (b) und (c) ganz oder teilweise in den Träger eingearbeitet sind, die Bestandteile (d) und (e) in den Träger oder in eine Schicht auf dem Träger einverleibt werden.
Gemäss der Erfindung wird es für die Bestandteile (a), (b), (c), (d) und (e) besonders bevorzugt, in der gleichen Schicht auf dem Träger vorzuliegen.
Der Bestandteil (d) und der Bestandteil (e) können gegebenenfalls in verschiedenen Schichten vorliegen, jedoch wird es bevorzugt, dass der Bestandteil (d) und der Bestandteil (e) in der gleichen Schicht vorliegen.
Gemäss der Erfindung wird es für den Bestandteil (d) and den Bestandteil (e) bevorzugt, dass er in das thermischentwicklungsfähige lichtempfindliche Material während der
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Herstellung des Materials eingebracht wird. Jedoch können diese Bestandteile auch durch Aufziehen einer die Komponente
(d) und die Komponente (e) enthaltenden Lösung auf das thermisch-entwicklungsfähige lichtempfindliche Material nach der Herstellung eingebracht werden.
Es wird bevorzugt, dass der Bestandteil (d) und der Bestandteil (e) in der lichtempfindlichen Schicht gleichzeitig vorliegen, da die Verfahren zur Herstellung des thermischentwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materials einfach sind und die Wirkungen der Erfindung am besten erzielt werden. In diesem Fall werden der Bestandteil (d) und der Bestandteil
(e) in eine Masse eingearbeitet, in der wenigstens der Bestandteil (a) und der Bestandteil (b) von den Bestandteilen (a), (b) und (c) und dgl., die eine Überzugsmasse für des-^ lichtempfindliche Schicht bilden, vorliegen. Das heisst, wenn ein lichtempfindliches Silberhalogenid, das vorher als Bestandteil (b) hergestellt worden war, verwendet wird, werden der Bestandteil (d) und der Bestandteil (e) in die Masse nach Vermischung des lichtempfindlichen Silberhalogenids und des Bestandteils (a) einverleibt; ferner werden, wenn eine nachfolgend beschriebene, ein lichtempfindliches Silberhalogenid bildende Komponente als Komponente (b) verwendet wird, die Komponente (d) und die Komponente (e) in die Masse nach Vermischen der Komponente (a) und der das lichtempfindliche Silberhalogenid bildenden Komponente einverleibt. Ferner können die Komponente (d) und die Komponente (e) auch vor der Zugabe einer Reduktionsmittelkomponente (c) und umgekehrt eingearbeitet werden. Dies kann erreicht werden, indem zu der Überzugsmasse für die lichtempfindliche Schicht, welche die Komponente (a) und die Komponente (b) enthält, die Komponente (d) und die Komponente (e) in Form eines fein-zerteilten Feststoffs oder in Form einer Lösung
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oder Dispersion in einem geeigneten Lösungsmittel (ζ. Β. Wasser, Methanol, Äthanol» Aceton, Methylethylketon, Cyclohexan, Diozan, Toluol, Benzol, Äthylacetat, Tricresylphosphat, Methylcellosolve, Dimethylformamid und dgl.) zugesetzt werden.
Durch die Erfindung werden die gewünschten Wirkungen durch Verwendung der oben beschriebenen Komponente (d) und Komponente (e) in einem thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Material erreicht, das eine bildbildende Oxidations-Reduktionsmasse umfasst, die wenigstens (a) ein organisches Silbersalz, (b) einen Photokatalysator und (c) ein Reduktionsmittel enthält.
Das als Bestandteil (a) in der Erfindung verwendete organische Silbersalz ist ein farbloses, weisse oder hell gefärbtes Silbersalz, das mit einem Reduktionsmittel (c) in Gegenwart eines Photokatalysators (b), wie beispielsweise belichtetes Silberhalogenid oder dgl. bei Erhitzung auf Temperaturen von etwa 80° C oder hoher, vorzugsweise 100° C oder höher, unter Erzeugung von Silber (Bild) reagiert. Derartige organische Silbersalze sind im allgemeinen Silbersalze organischer Verbindungen mit einer Iminogruppe, einer Mercaptogruppe, einer Thiongruppe oder einer Carboxylgruppe. Zu spezifischenBeispielenßieser Silbersalze gehören folgende:
(1) Silbersalze organischer Verbindungen mit einer Iminogruppe gemäss der japanischen Patentanmeldung 91214/74- und den US-PS 3 152 904, 3 457 075, 3 935 507 und 3 951 136 und dgl. (z. B. Silbersaccharin, Silberbenzotriazol, Silber-N-phthalimid und dgl.);
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(II) Silbersalze organischer Verbindungen mit einer Mercaptogruppe oder einer Thiongruppe gemäss der US-PS 3 785 8JO und der japanischen Patentanmeldung 10039/74- und dgl. (z. B. Silber-2-mercaptobenzoxazol, Silber-3-(2-carboxyäthyl)-1-phenyl-1,3,4-triazolin-2-thion und dgl.);
(III) Silbersalze organischer Verbindungen mit einer Carboxylgruppe gemäss den US-PS 3 4-57 075» 3 330 663, 3 667 958 und 3 589 901, der japanischen Patent-Veröffentlichung 18808/74, den US-PS 3 84-6 136, 3 816 132, 3 773 512, 3 770 446 und 3 928 686 und dgl. (beispielsweise Silbersalze aliphatischer Carbonsäuren, wie z. B. Silbercaprylat, Silberlaurat, Silbermyristat, Silberpalmitat, Silberstearat, Silberbehenat, Silbermaleat, Silberfumarat, Silbertartrat, Silberfuroat, Silberlinolat, Silberoleat, Silberhydroxystearat, Silberadipat, Silbersebacat, Silbersuccinat, Silberacetat, Silberbutyrat, Silbercamphorat/und dgl.; Silbersalze aromatischer Carbonsäure, wie beispielsweise Silber-3,5-dihydroxybenzoat, Silber-o-methylbenzoat, Silber-m-methylbenzoat, Silber-p-methylbenzoat, Silber-2,4-dichlorbenaoat, Silberacetamidobenzoat, Silber-p-phenylbenzoat, Silbergallat, Silbertannat, Silberphthalat, Silberterephthalat, Silbersalicylat, Silberphenylacetat, Silberpyromellat, Silbersalz der 4'-n-0ctadecyloxydiphenyl-4-carbonsäure und dgl.);
(IV) Silbersulfonate (z. B. Silberäthansulfonat, Silber-1-propansulfonat und dgl.), Silbersulfinate (z. B. Silberp-toluolsulfinat und dgl.) und andere Verbindungen, wie beispielsweise Silbersalze von Tetraazaindenen gemäss der GB-PS 1 230 642 und der japanischen Patentanmeldung 89720/73 und dgl.
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Von diesen organischen Silbersalzen sind bei Verwendung eines Silberhalogenids (oder eines nachfolgend beschriebenen lichtempfindlichen Silber-Farbstoffkomplexes) als Photokatalysator, organische Silbersalze, die gegenüber Licht relativ stabil sind, geeignet, und besonders bevorzugte organische Silbersalze sind Silbersalze aliphatischer Säuren mit 10 oder mehr Kohlenstoffatomen (von diesen werden Silbersalze aliphatischer Säuren mit 16 bis 41 Kohlenstoffatomen, z. B. Silbersalze aliphatischer Säuren mit einer geraden Anzahl Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise Silberpalmitat, Silberstearat, Silberbehenat und dgl. und andere Silbersalze aliphatischer Säuren mit einer ungeraden Anzahl von Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise CH5(CHg)21COOAg, CH5(CH2)27COOAg und so weiter, stärker bevorzugt).
Die im allgemeinen verwendete Menge der organischen Silbersalze als Bestandteil (a) liegt bei etwa 0,1 bis etwa 4 g, als Silber, je m des Trägers (nachfolgend beschrieben), bevorzugt bei etwa 0,2 bis etwa 2,5 g/m . Venn die Menge weniger als etwa 0,1 g/m ist, ist die Bilddichte zu gering; wenn die Menge über etwa 4 g/m ist, wird die verwendete Silbermenge erhöht, ohne irgendeine zusätzliche Zunahme der Bilddichte und somit werden die Produktionskosten gesteigert.
£e ist eine Vielzahl von Verfahren zur Herstellung der. artiger organischer Silbersalze bekannt und im einzelnen in den US-PS 3 457 075, 3 458 544, 3 700 458 und 3 839 049, den GB-PS 1 405 867 und 1 173 426, der Japanischen Patentanmeldung 22431/76 und der Japanischen Patentanmeldung 45997/75 und dgl. beschrieben. Die als Komponente (a) in der Erfindung verwendeten organischen Silbersalze können unter
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Verwendung irgendeines dieser Verfahren hergestellt werden.
Die Teilchengrösse der organischen Silbersalze, die gemäss der Erfindung verwendet werden können, liegt im Bereich von etwa 10 Mikron bis etwa 0,01 Mikron als Länge, bevorzugt bei etwa 5 Mikron bis etwa 0,1 Mikron.
Der Bestandteil (b) der Erfindung macht das thermischentwicklungsfähige lichtempfindliche Material lichtempfindlich und wirkt als Katalysator für die bilddende Oxidation-Reduktionsreaktion zwischen dem Bestandteil (a) und dem Bestandteil (c).
Vorzugsweise ist der Photokatalysator oder der Bestandteil (b), der gemäss der Erfindung verwendet wird, ein lichtempfindliches Silberhalogenid, wie beispielsweise Silberchlorid, Silberbromid, Silberjodid, Silberchlorbromjodid, Silberchlorbromid, Silberchlorjodid, Silberjodbromid oder ein Gemisch davon. Die Menge des verwendeten lichtempfindlichen Silberhalogenids liegt im Bereich von etwa 0,001 Mol bis etwa 0,5 Mol je Mol des organischen Silbersalzes (a), bevorzugt bei etwa 0,01 Mol bis etwa 0,3 Mol. Eine bevorzugte Teilchengrösse des Silberhalogenids liegt im Bereich von etwa 2 Mikron bis etwa 0,01 Mikron, bevorzugt bei etwa 0,5 Mikron bis etwa 0,01 Mikron. Das lichtempfindliche Silberhalogenid kann Je nach Wunsch unter Anwendung üblicher auf dem photographischem Gebiet verwendeter Methoden hergestellt werden, wie beispielsweise der Einzeldüsenmethode, der Doppeldüsenmethode, oder dgl. Beispielsweise können eine Lippman-Emulsion, eine Emulsion, die unter Verwendung einer Ammoniakmethode hergestellt wurde, eine mit Thiocyanat- oder Thioether gereifte Emulsion und dgl. verwendet werden. Das somit vorher herge-
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stellte lichtempfindliche Silberhalogenid wird mit einer Oxidation-Reduktionsmasse, die ein organisches Silbersalz (a) und ein reduzierendes Mittel (c) enthält unter Bildung einer Bild-bildenden Oxidations-Reduktionsmasse vermischt. Dies ist in der ÜS-PS 3 152 904 beschrieben.
Um ausreichenden Kontakt dee Silberhalogenids als Komponente (b) und des organischen Silbersalzes als Komponente (a) zu erleichtern, können verschiedene Methoden angewendet werden. Eine Methode besteht in einer Technik, bei der ein oberflächenaktives Mittel in dem System vorliegt, wovon Beispiele in der US-PS 3 761 273» der japanischen Patentanmeldung 32926/75 und 32928/75 beschrieben sind. Eine andere Methode umfasst das Vermischen eines Silberhalogenids, das in einem Polymeren hergestellt worden war, mit einem organischen Silbersalz, beispielsweise gemäss den US-PS 3 706 565* 3 706 564 und 3 713 833 und der GB-PS 1 354 186 und dgl. Eine weitere alternative Methode besteht darin, eine Silberhalogenidemulsion enzymatisch zu zersetzen und dann das Produkt mit einem organischen Silbersalz zu vermischen, wie in der GB-PS 1 354 186 beschrieben ist. Das Silberhalogenid, das gemäss der Erfindung verwendet wird, kann auch praktisch gleichzeitig mit der Bildung des organischen Silbersalzes hergestellt werden, wie beispielsweise in der japanischen Patentanmeldung 17216/75 beschrieben ist.
Als eine weitere alternative Methode kann ein Bestandteil, der zur Bildung eines lichtempfindlichen Silberhalogenids befähigt ist (nachfolgend beschrieben) mit einer Lösung oder Dispersion des organischen Silbersalzes, die vorher hergestellt worden war, umgesetzt werden. Das lichtempfindliche Silberhalogenid kann auch als ein Teil des organischen
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Silbersalzes gebildet werden (was der vorstehend beschriebenen Halogenidbildungsmethode entspricht). Das so gebildete Silberhalogenid befindet sich in wirksamem Kontakt mit dem organischen Silbersalz und ergibt daher bevorzugte Wirksamkeit, wie in der US-PS 3 4-57 075 beschrieben. Durch nachfolgende Zugabe eines reduzierenden Mittels wird eine bildbildende Oxidations-Reduktionsmasse erzeugt.
Der hier verwendete Ausdruck "ein Bestandteil, der zur Bildung eines lichtempfindlichen Silberhalogenids befähigt ist"^ bezeichnet eine Verbindung, die mit dem organischen Silbersalz als Komponente (a) unter Bildung von Silberhlogenid als Komponente (b) reagiert. Der folgende einfache Versuch kann zur Bestimmung verwendet werden, ob eine Verbindung in wirksamer Weise verwendet werden kann. Das heisst, der Silberhalogenid bildende Bestandteil wird mit dem organischen Silbersalz umgesetzt und,falls notwendig nach Erhitzen, erfolgt unter Verwendung einer Röntgenstrahlenbeugungsmethode eine Überprüfung, ob eine für Silberhalogenid spezifische Beugungsspitze vorliegt oder nicht.
Die Bedingungen,unter denen Silberhalogenid gebildet wird, sind folgende: Die Reaktionstemperatur liegt im Bereich von etwa -80° C bis etwa 100° C, bevorzugt etwa -20° C bis etwa 90° C. Die Reaktionszeit liegt im Bereich von etwa 0,01 Sekunden bis etwa 150 Stunden, bevorzugt etwa 0,1 Sekunden bis etwa 72 Stunden. Der Reaktionsdruck liegt im Bereich von etwa 10 mm Hg bis etwa 300 atm, bevorzugt bei Atmosphärendruck.
Beispiele von Bestandteilen, die zur Bildung von lichtempfindlichem Silberhalogenid befähigt sind, sind (1) anor-
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ganische Halogenide, (2) halogenhaltige Metallkomplexe, (3) Oniumhalogenide, (4) halogenierte Kohlenwasserstoffe, (5) N-Halogenverbindungen und (6) andere halogenhaltige Verbindungen; spezifische Beispiele davon sind im einzelnen in den US-PS 3 457 075, 4 003 749 und 4 003 759, den japanischen Patentanmeldungen 115027/75 und 78316/75 (entsprechend der US-Patentanmeldung 522 963 vom 11. November 1974) beschrieben. Spezifische Beispiele enthalten zum Teil (1) anorganische Halogenide, wie beispielsweise NaBr, LiBr, HgBr2, CaBr2, AuCl^; (2) halogenhaltige Metallkomplexe, wie beispielsweise K2PtCl6, K2PtBr6, HAuCl^, (NH^)2IrCl6, (NH^)3IrCl6, (NH^)2RuCl6, (NH^)3RhCl6, (NH^)3RhBr6; (3) Oniumhalogenide, wie beispielsweise Trimethylphenylammoniumbromid, Cetyläthyldimethylammoniumbromid, Trimethylbenzylammoniumbromid, Trimethylbenzylammoniumbromid, Tetraäthylphosphoniumbromid, Tri methyl sulfonium;) o did; (4) halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie beispielsweise Jodoform, Bromoform, Tetrachlorkohlenstoff, 2-Brom-2-methylpropan; (5) N-Halogenverbindungen , wie beispielsweise N-Chlorsuccinimid, N-Brom-Buccinimid, N-Bromphthalimid, N-Bromacetamid, N-Jodsuccinimid, N-Bromphthalazon, N-Bromoxazolin, N-Chlorphthalazon, N-Bromacetanilid, Ν,Ν-Dibrombenzolsulfonamid, N-Brom-N-methylbenzolsulfonamid, 1,3-Dibrom-4,4-dimethylhydantoin, Trichlorisocyanursäure; (6) halogenhaltige Verbindungen, wie beispielsweise TriphenylmethylChlorid, Triphenylmethylbromid, 2-Brombuttersäure, 2-Bromäthanol, BenzophenondiChlorid, Triphenylbromid und dgl.
Die lichtempfindlichen Silberhalogenid bildenden Komponenten können einzeln oder als Kombination von zwei oder mehreren verwendet werden. Die Menge der verwendeten Silberhalogenid bildenden Komponenten liegt im Bereich von etwa
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0,001 Mol bis etwa 0,5 Mol, je Mol der organischen Silbersalzkomponente (a), bevorzugt bei etwa 0,01 Mol bis etwa 0,3 Mol. Wenn die Menge weniger als die oben beschriebenen 0,001 Mol beträgt, ist die Empfindlichkeit schlecht; wenn die Menge etwa 0,5 Mol überschreitet, nimmt die Farbveränderung zu (unerwünschte Verfärbung in den Hintergrundbereichen, die herbeigeführt wird, wenn das entwickelte lichtempfindliche Material bei normaler Raumbeleuchtung stehen gelassen wird).
Unabhängig von der verwendeten Herstellungsmethode kann das gebildete Silberhalogenid beispielsweise durch eine schwefelhaltige Verbindung, eine Goldverbindung, eine Platinverbindung, eine Palladiumverbindung, eine Silberverbindung, eine Zinnverbindung und dgl., oder eine Kombination davon sensibilisiert werden, wie beispielsweise in den japanischen Patentanmeldungen 115386/74, 122902/74, 143178/74, 13074/75, 45646/75 und 81181/75 beschrieben ist.
Eine ähnliche Verbesserung der photographischen Eigenschaften kann unter Verwendung einer Methode erreicht werden, die beispielsweise darin besteht, dass Silberhalogenid in Gegenwart eines Teils des Binders gebildet wird, das Silbersalz durch Zentrifugalabtrennung gewonnen wird und das Silbersalz wieder in dem restlichen Binder redispergiert wird, d. h., unter Verwendung einer Absetζmethode, die bei Gelatine-Silberhalogenid-Emulsionstechniken angewendet wird. Die photographischen Eigenschaften können auch nach Redispergierung durch die Anwesenheit von Salpetersäure, Ferrocyaniden, Thiocyanaten, Thiosulfaten, Benzotriazol, Tetraazaindenen, Mercaptoverbindungen, Thionverbindungen, Jodiden, Schwermetallsalzen, wie beispielsweise Rhodiumsalzen und dgl. oder ähnlichen Verbindungen, modifiziert werden.
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Anstelle von Silberhalogenid können auch andere Photokatalysatoren als Bestandteil (b) verwendet werden. Beispielsweise kann ein lichtempfindlicher Komplex aus Silber und einem Farbstoff auch als Photokatalysator,wie in der japanischen Patent-Veröffentlichung 25^98/74, der US-PS 3 933 507 und der japanischen Patentanmeldung 4728/71 beschrieben, verwendet werden. Ferner können auch wie in der japanischen Patentanmeldung 8522/75 beschrieben, ein hochempfindliches organisches Silbersalz und ein wenig lichtempfindliches organisches Silbersalz in Kombination als das organische Silbersalz verwendet werden. Ausserdem können auch Metalldiazosulfonate und Sulfinate, wie in der US-PS 3 152 904 beschrieben, als Photokatalysator verwendet werden. Ferner können auch photoleitfähige Materialien, wie beispielsweise Zinkoxid, Titanoxid oder dgl., angewendet werden.
Um ein hochempfindliches thermisch-entwicklungsfähiges lichtempfindliches Material zu erhalten, wird es jedoch bevorzugt, dass Silberhalogenid oder eine Silberhalogenid bildende Komponente als Bestandteil (b) verwendet wird.
Bestimmte optische Sensibilisierungsfarbstoffe, die als wirksam für Gelatine-Silberhalogenidemulsionen angesehen werden, liefern auch Sensibilisierungseffekte auf das thermisch-entwicklungsfähige lichtempfindliche Material gemäss der Erfindung. Wirksame optische Sensibilisierungsfarbstoffe sind Cyanin, Merocyanin, Bhodacyanin, komplexe (trinuklease oder tetranukleax$ Cyanine oder Merocyanine, holopolare Cyanine, Styryl, Hemicyanin, Oxonol, Hemioxonol, Farbstoffe vom Xanthentyp und dgl. Stärker bevorzugte Cyaninfarbstoffe sind solche, die einen basischen Ring, wie bei-
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spielsweise einen Thiazolinring, einen Oxazolinring, einen Pyrolinring, einen Pyridinring, einen Oxazolring, einen Thiazolring, einen Selenazolring, einen Imidazolring, und dgl. aufweisen. Insbesondere werden Cyaninfarbstoffe mit einer Aminogruppe oder einer Carboxylgruppe bevorzugt. Die Merocyaninfarbstoffe können ferner zusätzlich zu den oben beschriebenen basischen Ringen beispielsweise einen sauren Ring, wie beispielsweise einen Thiohydantoinring, einen Rhodaninring, einen Oxazolidindionring, einen Thiazolidindionring, einen Barbitursäurering, einen Thiazolinonring, einen Malcmnitrilring, einen Pyrozolonring und dgl., besitzen. Merocyaninfarbstoffe mit einer Iminogruppe oder einer Carboxylgruppe sind besonders wirksam.
Spezifische Beispiele für Sensibilisierungsfarbstoffe, die in dem thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Material gemäss der Erfindung besonders wirksam sind, sind Merocyaninfarbstoffe mit einem Rhodaninring, einem Thiohydantoinring oder einem 2-Thio-2,4—oxazolidindionring und dgl., gemäss der US-PS 3 761 279 und der japanischen Patentanmeldung 105127/75 und 104637/75-
Ferner können gemäss der Erfindung auch trinukleare Merocyaninfarbstoffe gemäss der US-PS 3 719 4-95; Sensibilisierungsfarbstoff e hautpsächlich für Silber«jodid,wie in der japanischen Patentanmeldung 17719/74· beschrieben, Farbstoffe vom Styrylchinolintyp, wie in der GB-PS 1 409 009 beschrieben, Rhodacyaninfarbstoffe, gemäss der US-PS 3 877 94-3, saure Farbstoffe, wie beispielsweise 2' ^'-Dichlorfluorescein gemäss den US-PS 3 870 523 und 3 909 271 und der GB-PS 1 417 382, Merocyaninfarbstoffe gemäss der japanischen Patentanmeldung 27924/76 und dgl., verwendet werden.
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Die Menge der verwendeten Farbstoffe liegt im Bereich
—4 von etwa 10 Mol bis etwa 1 Mol je Mol des Bestandteils (b), des Silberhalogenids oder der Silberhalogenid bildenden Komponente.
Der Bestandteil (c) oder das reduzierende Mittel, das gemäss der Erfindung verwendet wird, ist vorzugsweise eine Verbindung, die zur Reduktion des organischen Silbersalzes (Komponente (a)) in Gegenwart eines Photokatalysators (Komponente (b)), wie beispielsweise das belichtete Silberhalogenid oder dgl., nach Erhitzen unter Bildung eines Silberbildes befähigt ist. Das reduzierende Mittel, das tatsächlich verwendet wird, wird durch die Art und Wirksamkeit des verwendeten organischen Silbersalzes bestimmt.
Bevorzugte reduzierende Mittel sind Mono-, Bis-, Tris- oder Tetrakis-phenole, Mono- oder Bis-naphthole, Di- oder Polyhydroxynaphthaline, Di- oder Polyhydroxybenzole, Hydroxymonoäther, Ascorbinsäure, 3-Pyrazolidone, Pyrazoline, Pyrazolone, reduzierende Saccharide, Phenylendiamine, Hydroxylamine, Reductone, Hydroxamsäuren, Hydrazide, Amidoxime, N-Hydroxyhamstoffe und dgl. Spezifische Beispiele dieser reduzierenden Mittel sind im einzelnen in der japanischen Patentanmeldung 22431/76, den US-PS 3 615 533, 3 679 426, 3 672 904, 3 751 252, 3 751 255, 3 782 949, 3 801 321, 3 794 488 und 3 893 863, der belgischen Patentschrift 786 086, den US-PS 3 770 448, 3 819 382, 3 773 512, 3 928 686, 3 827 889, 3 839 048 und 3 877 378 und den Japanischen Patentanmeldungen 15541/75, 36143/75, 36110/75, 116023/75, 147711/75,· 23721/76, 10529P/74 und 126366/74 beschrieben.
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Von diesen Verbindungen werden Polyphenole, Sulfonamidphenole und Naphthole besonders bevorzugt.
Bevorzugte spezifische Beispiele für Polyphenole umfassen 2,4-dialkyl substituierte o-Bisphenole, 2,6-dialkylsubstituierte p-Bisphenole und deren Gemische. Typische Polyphenole sind beispielsweise 1,1-Bis-(2-hydroxy-3,5-dimethylphenyl)-3,5,5-trimethylhexan; 1,1-Bis-(2-hydroxy-3-tert.-butyl-5-methylphenyl)-methan; 1,1-Bis-(2-hydroxy-3-tert.-butyl-5-äthylphenyl)-methan; 1,1-Bis-(2-hydroxy-3,5-di-tert.-butylphenyl)-methan; 2,6-Methylen-bis-(2-hydroxy-3-tert.-butyl-5-methylphenyl)-4-methylphenol; 6,6*-Benzyliden-bis-(2,4-ditert.-butylphenol); 6,6l-Benzyliden-bis-(2-tert.-butyl-4-methylphenol); 6,6'-Benzyliden-bis-(2,4-dimethylphenol); 1,1-Bis-(2-hydroxy-3,5-dimethylphenyl)-2-methylpropan; 1,1,5,5-Tetraki s-(2-hydroxy-3,5-di methylphenyl)-2,4-äthylpentan; 2,2-Bis-(4-hydroxy-3,5-dimethylphenyl)-propan; 2,2-Bis-(4—hydroxy-3-methyl-5-tert.-butylphenyl)-propan; 2,2-Bis-(4-hydroxy-3,5-di-tert.-butylphenyl)-propan und ähnliche Verbindungen.
Zu bevorzugten spezifischen Beispielen für Naphthole gehören 2,2*-Dihydroxy-1,1'-binaphthyl; 6,6'-Dibrom-2,2·- dihydroxy-1,1'-binaphthyl; 6,6'-Dinitro-2,2'-dihydroxy-1,1·- binaphthyl; Bis-(2-hydroxy-1-naphthyl)-methan, 4,A-'-Dimethoxy-1,1'-dihydroxy-2,2'binaphthyl und ähnliche Verbindungen.
Ferner umfassen bevorzugte spezifische Beispiele für Sulfonamidphenole 4-Benzolsulfonamidphenol; 2-Benzolsulfonamidphenol; 2,6-Dichlor-A-benzolsulfonamidphenol und ähnliche Verbindungen, Ausser diesen spezifischen Beispielen sind
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genaue Beispiele ferner in den japanischen Patentanmeldungen 22431/76, 36110/75, 116023/75, 147711/75, 23721/76, 10529/74, 12636/74, 15541/75 und den US-PS 3 672 904 und 3 801 321 beschrieben.
Veiterhin kann, wenn Phenylendiamine als reduzierendes Mittel verwendet werden, ein Farbbild durch die kombinierte Verwendung mit einem phenolischen oder aktiven methylenischen Farbkuppler erhalten werden, wie in den US-PS 3 531 286 und 3 764 328 beschrieben. In gleicher Weise kann ein Farbbild auch gemäss der US-PS 3 761 270 erhalten werden.
Von diesen oben beschriebenen reduzierenden !Mitteln sind Mono-, Bis-, !Bris- oder Tetrakis-phenole, die eine Alkylgruppe, wie beispielsweise eine Methylgruppe, eine Äthylgruppe, eine Propylgruppe, eine Isopropylgruppe, eine Butylgruppe und dgl. enthalten, beispielsweise eine 2,6-Di-tert.-butylphenolgruppe oder eine Acylgruppe, die an wenigstens einer der beiden Stellungen benachbart zu der hydroxylsubstituierten Stellung des aromatischen Rings substituiert sind, besonders bevorzugt, da sie gegenüber Licht stabil sind und weniger Veränderung der Farbe erzeugen.
Ausserdem wird, wie in der US-PS 3 827 889 beschrieben, wenn eine Verbindung, die photolytisch zersetzt wird oder photoinaktiviert wird, als Reduktionsmittel verwendet wird, das lichtempfindliche Material durch Licht zersetzt oder inaktiviert, wenn man es in einem hellen Raum stehen lässt und somit schreitet die Reduktion nicht mehr fort, so dass keine Farbänderung eintritt, was bevorzugt ist. Spezifische Beispiele photolytischer reduzierender Mittel sind Ascorbinsäure oder deren Derivate, Furoin, Benzoin, Dihydroxyaceton, Glycerinaldehyd, Rhodizonsäure, Tetrahydroxychinon, 4-
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Methoxy-1-naphthol, die aromatischen Polysulfidverbindungen gemäss der japanischen Patentanmeldung 997^9/75 und dgl. Wie in den US-PS 3 827 889 und 3 756 829 erwähnt, wird das thermisch-entwicklungsfähige lichtempfindliche Material, das unter Verwendung eines photolytisehen Reduktionsmittels hergestellt wird, bildweise belichtet, um dadurch das Reduktionsmittel zu zerstören; auf diese Weise kann auch ein positives Bild direkt erhalten werden. Ferner kann auch eine Verbindung, welche die photolytische Eigenschaft des Reduktionsmittels beschleunigt, in Kombination damit verwendet werden.
Ein geeignetes Reduktionsmittel wird in Abhängigkeit von der Art (Wirksamkeit) des verwendeten organischen Silber-Balzes (a) gewählt. Beispielsweise ist für ein Silbersalz, das relativ schwierig zu reduzieren ist, wie beispielsweise Silberbenzotriazol oder Silberbehenat, ein stärkeres Reduktionsmittel geeignet. Für ein Silbersalz, das relativ leicht reduziert wird, wie beispielsweise Silbercaprylat oder Silberlaurat, ist ein schwächeres Reduktionsmittel geeignet. Beispiele für Reduktionsmittel, die für Silberbenzotriazol geeignet sind, sind z. B. 1-Phenyl-3-pyrazolidone, Acsorbinsäure, Monocarbonsäureester von Ascorbinsäure, Naphthole, wie beispielsweise A-Methoxy-1-naphthole. Für Silberbehenat können viele Reduktionsmittel, wie beispielsweise o-Bisphenole des Bis-(hydroxyphenyl)methantyps, Hydrochinon und dgl., verwendet werden. Ferner können für Silbercaprylat oder Silberlaurat substituierte Tetrakisphenole, o-Bisphenole des Bis-(hydroxyphenylalkantyps, p-Bisphenole, wie beispielsweise substituierte Verbindungen von Bisphenol A und dgl., und p-Phenylphenole in geeigneter Weise verwendet werden.' Welche Reduktionsmittel verwendet werden können, ist leicht bestimmbar. Beispielsweise kann ein lichtempfindliches Material, wie in den nachfolgend angegebenen Beispielen gezeigt, hergestellt werden, und aus den photographi-
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sehen Eigenschaften kann die Überlegenheit oder Unterlegenheit des Reduktionsmittels überprüft werden.
Die Menge des gemäss der Erfindung verwendeten Reduktionsmittels variiert weitgehend in Abhängigkeit von der Art des organischen Silbersalzes (a) oder dem Reduktionsmittel (c) und anderen verwendeten Zusätzen, jedoch liegen im allgemeinen geeignete Mengen im Bereich von etwa 0,05 Mol bis etwa 10 Mol je Mol des organischen Silbersalzes Ca)1 bevorzugt bei etwa 0,1 bis etwa 3 Mol.
Die oben beschriebenen verschiedenen Reduktionsmittel können einzeln oder als eine Kombination von zwei oder mehreren verwendet werden.
Um die Eigenschaften des oben beschriebenen thermischentwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materials der Erfindung weiter zu verbessern, können die folgenden Verfahren und Verbindungen angewendet werden.
Eine Vielzahl von Methoden zur Verhinderung von Schleier auf Grund von Wärme kann für das thermisch-entwicklungsfähige lichtempfindliche Material der Erfindung verwendet werden. Eine dieser Methoden umfasst die Anwendung von Quecksilberverbindungen gemäss der US-PS 3 389 903* Beispiele bevorzugter Quecksilberverbindungen umfassen Quecksilberbromid, Quecksilber jodid und Quecksilberacetat. Eine zweite Methode zur Verhinderung von Wärmeschleier umfasst die Anwendung von !!-Halogenverbindungen gemäss den japanischen Patentanmeldun gen 10724/74, 97613/74, 90118/74 und 22431/76, z. B. N-Halogensuccinimide, N-Halogenacetamide und dgl. Ale eine Alternativmethode zur Verhinderung von Wärmeschleier können die in
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der US-PS 3 885 968, den japanischen Patentanmeldungen 101019/75, 116024/75, 123331/75, 134421/75, 22431/76, 12163V74, 115781/74, 125037/74, 131827/74, 299/75, 28851/75 und 96155/75 beschriebenen Verbindungen, beispielsweise ein Lithiumsalz, ein Peroxid, ein Persulfid, ein Rhodiumsalz, ein Kobaltsalz, eine Palladiumverbindung, eine Cerverbindung, eine aliphatische Säure oder ein Salz davon, eine Sulfinsäure oder ein Salz davon, eine Thiosulfonsäure oder ein Salz davon, ein Disulfid, ein Naturharz, eine Polymersäure und dgl., verwendet werden.
Von diesen Verbindungen wird die Verwendung der Thiosulfonsäureverbindungen gemäss der japanischen Patentanmeldung 299/75 besonders bevorzugt. Die Thiosulfonsäureverbindungen können durch die nachfolgende allgemeine Formel wiedergegeben werden:
RSO2SM" ,
worin R (1) eine unsubstituierte oder substituierte aliphatische Gruppe oder (2) eine unsubstituierte oder substituierte Arylgruppe und M" ein von einem Wasserstoffion abweichendes Kation darstellen. Vorzugsweise ist R eine Alkylgruppe mit weniger als 22 Kohlenstoffatomen, oder eine Gruppe, in der die Alkylgruppe mit einer Alkoxygruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen oder mit einer Arylgruppe mit 6 bis 18 Kohlenstoffatomen substituiert ist; eine Arylgruppe mit 6 bis 30 Kohlenstoffatomen oder eine Gruppe, in der die Arylgruppe mit einer Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, mit einer Alkarylgruppe mit 7 bis 14 Kohlenstoffatomen, mit einer Arylgruppe mit 6 bis 18 Kohlenstoffatomen substituiert ist und dgl.
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Spezifische Beispiele von Thiosulfonsäuren, die verwendet werden können, sind Natrium-n-octylthiosulfonat, Kalium-ndodecylthiosulfonat, Kalium-n-dodecanthiosulfonat, Natriumbenzyl thio sulfonat, Natrium-n-undecanthiosulfonat, Kaliumn-tetradecanthiosulfonat, Lithiumbenzylthiosulfonat, Kaliumn-hexadecanthiosulfonat, Kalium-2-äthoxyäthylthiosulfonat, Natriumbenzolthiosulfonat, Lithiumbenzolthiosulfonat, Kaliumbenzol thio sulfonat, Natrium-p-toluolthiosulfonat, Kalium-pmethoxybenzolthiosulfonat, Kalium-p-äthoxybenzolthiosulfonat, Natrium-p-äthoxybenzolthiosulfonat, Natrium-2-naphthylthiosulfonat, Kalium-3-tert.-butylbenzolthiosulfonat, Natrium-3,4-dimethylbenzolthiosulfonat, Kalium-3-chlorbenzolthiosulfonat, Natrium-4-nitrobenzolthiosulfonat, Kalium-3-acetylbenzolthiosulfonät und dgl. Biese Thiosulfonsäureverbindungen können einzeln oder als eine Kombination von zwei oder mehreren verwendet werden.
Sie Menge der verwendeten Thiosulfönsäuren liegt vorzugsweise im Bereich von etwa 10 bis etwa 1 Mol je Mol des organischen Silbersalzes (a), besonders bevorzugt bei 6 χ 10*" bis 10" Mol. Venn die verwendete Menge geringer ist als etwa 10"*^ Mol ist die Wirkung der Verhinderung von Wärmeschleier nicht ausreichend und wenn mehr als etwa 1 Mol verwendet wird, wird der Fortgang der Entwicklung verhindert und die maximale Dichte der erhaltenen Bilder ist gering, was nicht bevorzugt ist.
Um eine Veränderung der Farbe nach der Entwicklung zu verhindern (das Phänomen, dassnach der Entwicklung die unbelichteten Bereiche des lichtempfindlichen Materials allmählich die Farbe auf Grund von Licht bei Aussetzung an normale Raumbeleuchtung verändern) kann eine Vielzahl üblichen Methoden zusammen mit dem thermisch-entwicklungsfähigen licht-
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274Ö472
empfindlichen Material gemäss der Erfindung verwendet werden.
Beispielsweise können Methoden, die Präcursoren von Stabilisierungsmitteln, wie beispielsweise Azolthioäther oder blockierte Azolthione gemäss der US-PS 3 839 041; Tetrazolylthioverbindungen gemäss der US-PS 3 700 457; lichtempfindliche, halogenhaltigen organische Oxidationsmittel gemäss der US-PS 3 707 377, halogenhaltige Verbindungen gemäss der japanischen Patentanmeldung 119624/75 und der US-PS 3 874 946; 1-Carbamoyl-2-tetrazolin-5-thione gemäss der US-PS 3 893 859; Schwefel gemäss der japanischen Patentanmeldung 26019/76 und dgl., verwenden, angewendet werden.
Die jeweiligen Bestandteile, die gemäss der Erfindung verwendet werden, werden in wenigstens einem Kolloid, das als Binder verwendet wird, dispergiert. Geeignete Binder sind im allgemeinen hydrophob, sie können jedoch auch hydrophil sein. Diese Binder können transparent oder undurchlässig sein, und zu Beispielen gehören Proteine, wie beispielsweise Gelatine, Cellulosederivate, Polysaccharide, wie beispielsweise Dextran, natürliche Materialien, wie beispielsweise Gummi arabicum und dgl., und andere Materialien, wie beispielsweise synthetische Polymere. Geeignete Binder sind in der japanischen Patentanmeldung 22431/76 beschrieben, jedoch sind besonders bevorzugte Binder Polyvinylbutyral, Polyvinylacetat, Äthylcellulose, Polymethylmethacrylat, Celluloseacetatbutyrat, Gelatine, und Polyvinylalkohol. Gegebenenfalls können zwei oder mehrere dieser Binder in Kombination verwendet werden. Das Gewichtsverhältnis des Binders liegt im Bereich von etwa 10 : 1 bis etwa 1 : 10 zu dem organischen Silbersalz, Komponente (a), bevorzugt bei etwa 4 : 1 bis etwa 1 : 4.
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27AÖ472
Die Schichten, welche die Bestandteile, die in dem thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Material der Erfindung verwendet werden, enthalten und andere Schichten werden auf eine Vielfalt von Trägern, die aus einer breiten Vielfalt von Materialien ausgewählt werden können, aufgezogen. Der Träger kann im allgemeinen jede beliebige Form aufweisen, da jedoch solche, die flexibel sind, zur Handhabung als Informations-AufZeichnungsmaterialien bevorzugt werden, wird gewöhnlich eine filmartige, bogenartige, rollenartige oder bandartige Gestalt verwendet. Zu geeigneten Materialien für den Träger gehören ein synthetischer Harzfilm, Glas, Wolle, Baumwolltuch, Papier, Metalle, wie beispielsweise Aluminium, und dgl. Beispiele für synthetische Harzfilme umfassen einen Celluloseacetatfilm, einen Polyesterfilm, einen Polyäthylenterephthalatfilm, einen Polyamidfilm, einen Polyimidfiltn, einen Cellulosetriacetatfilm, einen Polycarbonatfilm und dgl. Zu Beispielen für Trägerpapiere gehören ausser gewöhnlichem Papier photographisches Trägerpapier, Druckpapier, wie beispielsweise überzogenes Papier oder Kunstpapier, Barytpapier, harzüberzogenes Papier, wasserfestes Papier, mit einem Polysaccharid geschlichtetes Papier gemäss der belgischen Patentschrift 784- 615, Pigmentpapier, das Titanoxid oder andere Pigmente darin enthält, ein mit einem a-Olefinpolymeren (z. B. einem Polyäthylen, einem Polypropylen, einem Äthylen-Buten-Copolymeren und dgl.) überzogenes Papier, mit Polyvinylalkohol vorbehandeltes Papier und dgl.
Das thermisch-entwicklungsfähige lichtempfindliche Material der Erfindung kann auch eine antistatische Schicht, eine elektrisch leitfähige Schicht, eine vakuumverdampfte Metallschicht, eine Grundierschicht und eine Rückseitenschicht aufweisen.
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Ferner kann, um die Transparenz der thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Schicht zu erhöhen, und die Wärmebeständigkeit des Films zu verbessern, eine Uberzugsschicht gegebenenfalls auf der lichtempfindlichen Schicht vorgesehen werden, wie beispielsweise in der belgischen Patentschrift 798 367, den US-PS 3 856 526, 3 856 527 und 3 933 508 und der japanischen Patentanmeldung 128726/74- beschrieben. Eine geeignete Schichtdicke für die Überzugspolymerschicht liegt im Bereich von etwa 1 Mikron bis etwa 20 Mikron. Geeignete Polymere für die Decküberzugspolymerschicht sind Polyvinylchlorid, Saran (Handelsbezeichnung für ein Copolymeres aus Vinylidenchlorid und Vinylacetat), Polyvinylacetat, Vinylchlorid/ Vinylacetat-Copolymere, Polystyrol, Methylcellulose, Äthylcellulose, Celluloseacetatbutyrat, Celluloseacetat, Vinylidenchlorid, Polycarbonate, Gelatine, Polyvinylalkohol und dgl. ,.Durch Einarbeitung von Titandioxid, Kaolin, Zinkoxid, Kieselsäure, Aluminiumoxid, Polysacchariden, wie beispielsweise Stärke und dgl., und ähnliche Substanzen in die Decküberzugspolymerschicht kann das thermisch-entwicklungsfähige lichtempfindliche Material mit Stempelfarbe, einem Kugelschreiber, einem Bleistift und dgl. beschrieben werden.
Eine Vielzahl von Zusätzen, die üblicherweise in lichtempfindlichen Gelatine-Silberhalogenid Materialien verwendet wird, wie beispielsweise ein halationsverhinderndes Mittel, ein Weissungsfarbstoff, ein Filterfarbstoff, ein lichtabsorbierendes Material, ein fluoreszierendes Weissungsmittel, ein Plastifizierungsmittel, ein Gleitmittel, ein oberflächenaktives Mittel, ein Härtungsmittel und dgl., kann in dem thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Material gegebenenfalls angewendet werden. Ferner können
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gegebenenfalls Mattierungsmittel, wie beispielsweise Calciumcarbonate Stärke, Titandioxid, Zinkoxid, Kieselsäure, Dextrin, Bariumsulfat, Aluminiumoxid, Ton, Diatomeenerde, Kaolin und dgl. in das thermisch-entwicklungsfähige lichtempfindliche Material der Erfindung eingearbeitet werden.
Ein spezifisches Verfahren zur Herstellung des thermischentwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materials der Erfindung wird nachfolgend beschrieben. Das heisst, ein organisches Silbersalz bildendes Mittel wird mit einem Silberionen liefernden Mittel, z.B. Silbernitrat, in einer Vielzahl bekannter Methoden unter Bildung eines organischen Silbersalzes umgesetzt. Das so hergestellte organische Silbersalz wird nach dem Vaschen mit Wasser oder Alkoholen und dgl. in einem Binder unter Herstellung einer Emulsion dispergiert. Zur Dispergierung kann eine Kolloidmühle, ein Mischer, eine Kugelmühle oder dgl. verwendet werden. Zu der so hergestellten Polymerdispersion des Silbersalzes wird ein Silberhalogenid bildendes Mittel zugesetzt, um einen Teil des organischen Silbersalzes in Silberhalogenid umzuwandeln. Es kann auch ein vorher hergestelltes Silberhalogenid zugegeben werden und ferner kann auch das Silberhalogenid zur gleichen Zeit, da das organische Silbersalz gebildet wird, hergestellt werden. Dann werden verschiedene Zusätze, wie beispielsweise ein Sensibilisierungsfarbstoff, Komponente (d) und Komponente (e), die gemäss der Erfindung verwendet werden, ein Reduktionsmittel (c) und dgl. in der Reihenfolge vorzugsweise in Form einer Lösung zugesetzt. Venn sämtliche Zusätze zugegeben worden sin—d, wird eine Oberzugsmasse hergestellt. Die Oberzugsmasse wird auf einen geeigneten Träger wie sie ist ohne Trocknung aufgezogen. Wie die unter Verwendung dieser Massnahmen gebildete thermisch-entwicklungsfähige lichtempfindliche Schicht werden die entsprechenden Überzugs-
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massen für die Decküberzugspolymerschicht, eine Grundierschicht, eine Rückseitenschicht bzw. andere Schichten hergestellt und der Reihe nach unter Verwendung einer Vielzahl von Uberzugsmethoden, wie beispielsweise einer Eintauchmethode, einer Luftmessermethode, einer Vorhangüberzugsmethode oder einer Trichterüberzugsmethode aufgezogen, wobei die oben beschriebenen Schichten jeweils gebildet werden. Ferner können gegebenenfalls zwei oder mehr Schichten auch gleichzeitig unter Verwendung des in der US-PS 2 761 791 und der GB-PS 837 095 beschriebenen Verfahrens aufgezogen werden.
Gegebenenfalls kann die Oberfläche der Rückseite des Trägers oder eine Schicht auf dem Träger, beispielsweise mit feststehenden Mustern, zur Verwendung als Zeitkarten für Fahrzeuge, Postkarten oder andere Dokumente, bedruckt werden.
Das so hergestellte thermisch-entwicklungsfähige lichtempfindliche Material wird bildweise an Licht ausgesetzt, nachdem es zu einer zur Verwendung geeigneten Grosse geschnitten wurde. Gegebenenfalls kann das Material vor der Belichtung vorerzitzt werden (bei etwa 80° C bis etwa 14-0° C),
Geeignete Lichtquellen, die für die bildweise Belichtung verwendet werden können,umfassen eine Vielzahl von Lichtquellen, wie beispielsweise eine Wolframlampe, eine Fluoreszenzlampe zum Kopieren,rvorwiegend zum Belichten von lichtempfindlichen Diazomaterialien verwendet wird, eine Quecksilberlampe, eine Jodlampe, eine Xenonlampe, eine CRT-Lichtquelle, eine Laserlichtquelle und dgl. Originale können nicht nur Linienbilder, wie beispielsweise Zeichnungen und dgl.,
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sein, sondern auch photographische Bilder mit Graduierung. Daher ist es auch möglich, ein Bild von Menschen oder einer Szenerie unter Verwendung einer Kamera zu nehmen. Geeignete Drucktechniken umfassen den Kontaktdruck, Reflexionsdruck oder den Vergrösserungsdruck eines Originals. Das Belichtungsausmass variiert in Abhängigkeit von der Empfindlichkeit der lichtempfindlichen Materialien, jedoch sind etwa 10 Lux-Sekunden für hochempfindliche Materialien und etwa 10 Lux-Sekunden für wenig empfindliche Materialien geeignet.
Das auf diese Weise bildweise belichtete lichtempfindliche Material kann in einfacher Veise durch Erhitzen (bei etwa 80 bis etwa 180° C, bevorzugt bei etwa 100 bis etwa 150° C) entwickelt werden. Die Erhitzungszeit wird freistehend geregelt und kann etwa 1 Sekunde bis 60 Sekunden etc. betragen. Die Erhitzungszeit wird durch die angewendete Erhitzungstemperatur bestimmt. Eine Vielzahl von Heizeinrichtungen kann verwendet werden. Beispielsweise kann das lichtempfindliche Material in Kontakt mit einer einfachen erhitzten Platte gebracht werden. Das lichtempfindliche Material kann auch in Kontakt mit einer erhitzten Trommel gebracht werden, oder es kann je nach Wahl durch einen erhitzten Bereich geführt werden. Ferner kann das Erhitzen wie in der US-FS 3 811 885 beschrieben, auch unter Verwendung von Hochfrequenzerhitzung oder eines Laserstrahls erfolgen. Um die Wirkung von Gerüchen, die beim Erhitzen abgegeben werden, herabzusetzen, kann auch ein Desodorans in dem Entwicklungsgerät vorgesehen werden. Ferner können auch bestimmte Perfumes verwendet werden, so dass der Geruch der lichtempfindlichen Materialien nicht wahrgenommen wird.
Die photographischen Eigenschaften des thermisch-entwick-
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lungsfähigen lichtempfindlichen Materials gemäss der Erfindung werden nicht verschlechtert, selbst nach Lagerung während eines langen Zeitraums bei Bedingungen hoher Feuchtigkeit, und das thermisch-entwicklungsfähige lichtempfindliche Material besitzt ferner die Eigenschaft, dass ein Bild von rein schwarzer Tönung erhalten wird, das äusserst günstig ist.
Die Erfindung wird im einzelnen unter Bezugnahme auf die folgenden Beispiele erläutert.
Falls nicht anders angegeben, beziehen sich alle Teile, Prozentangaben, Verhältnisse und dgl. auf das Gewicht.
Beispiel 1
Ein Gemisch aus 34 g Behensäure und 500 ml Wasser wurde auf 85° C unter Lösung der Behensäure erhitzt. Zu dem bei 85° C gelösten Gemisch aus Wasser und Behensäure wurde eine wässrige Natriumhydroxidlösung (2,0 g Natriumhydroxid in 50 cm* Wasser) bei 25° C über einen Zeitraum von 3 Minuten unter Rühren bei 1800 Upm gegeben, um ein Gemisch aus Natriumbehenat und Behensäure zu bilden. Danach wurde die Temperatur von 85° C auf 30° C unter Rühren bei 1800 Upm herabgesetzt.
Dann wurde eine wässrige Silbernitratlösung (8,5 ε Silbernitrat in 50 cur Wasser) über einen Zeitraum von 3 Minuten unter kontinuierlichem Rühren des Gemischs zugegeben (25° C). Das Gemisch wurde weitere 90 Minuten gerührt. Zu dem Gemisch wurden 200 car Isoamylacetat zugesetzt. Nach Gewinnung der so gebildeten Silberbehenatteilchen wurden die Silberbehenatteilchen in einer Lösung aus Polyvinylbutyral in Isopropanol (25 g Polyvinylbutyral in 200 car Isopropanol) unter Verwendung eines Homogenisators (25° C, 3000 Upm, 30 Minuten)
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zur Herstellung einer Polymerdispersion von Silberbehenat dispergiert.
Danach wurde die Polymerdispersion des Silberbehenats bei 50° C gehalten. Zu der Polymerdispersion wurde eine Acetonlösung von N-Bromsuccinimid (0,7 g N-Bromsuccinimid in 50 cnr Aceton) bei 25° C unter Rühren zugegeben. Das Gemisch wurde weitere 60 Minuten gerührt, um eine Polymerdispersion von Silberbromid und Silberbehenat herzustellen.
Einen Teil,.der 1/12 des Gewichts der so erhaltenen Dispersion ausmachte, wurde abgewogen und die Temperatur dieser Dispersion (die 1/240 Mol Ag enthielt) wurde bei 30° C gehalten. Unter Rühren bei 200 Upm wurden die nachfolgend angegebenen Bestandteile zu der Polymerdispersion zur Herstellung der überzugsmasse (A) zugesetzt.
(I) Merocyaninfarbstoff (Sensibilisierungsfarbstoff) *
(0,025 gew.'&ge Methylcellosolvelösung) 2 ml
(II) Natriumbenzolthiosulfonat
(0,02 gew.Kige Methanollösung) 4 ml
(III) Phthalazinon (Komponente (d)) (4,5 gew.%ige Methylcellosolve-
löeung) 5 ml
(IV) Phthalimid (Komponente (e)) (4 gew.%ige Methylcellosolve-
lösung) 10 ml
(V) o-Bisphenol (Reduktionsmittel)*· . (10gew.%ige Acetonlösung) 10 ml
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-Αζ -
Ν·— N — C,HC
I! L 2 5 Nx ^=CH-CH
C2H5
CH2COOH
Andererseits wurde eine Überzugsmasse B zum Zweck
des Vergleichs in genau der gleichen Weise zur Herstellung der Überzugsmasse A mit der Ausnahme hergestellt« dass
Phthalazinon (III) nicht in die oben erwähnte Masse eingearbeitet wurde.
Zum weiteren Vergleich wurde die Überzugsmasse C in
genau der gleichen Veise zur Herstellung der Überzugsmasse A mit der Ausnahme hergestellt, dass Phthalimid (IV) nicht in die oben erwähnte Masse eingearbeitet wurde.
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Zum weiteren Vergleich wurde die überzugsmasse D in genau der gleichen Weise wie die Herstellung der Oberzugmasse A mit der Ausnahme hergestellt, dass weder Phthalazinon (III) noch Phthalimid (IV) in die oben erwähnte Hasse eingearbeitet wurde.
Jede der so hergestellten vier Überzugsmassen wurde jeweils auf einen Träger (ein Grundpapierbogen zum druckempfindlichen Kopieren,der mit Polyvinylalkohol grundiert war) in einer Silbermenge von 0,3 g je m unter Herstellung von thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materialien (A), (B), (C) bzw. (D) aufgezogen. Die so hergestellten thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materialien (A), (B), (C) und (D) wurden jeweils unter Verwendung einer Volframlampe durch einen optischen Keil belichtet (wobei die maximale Belichtungsmenge 3000 CHS betrug). Danach wurden die thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materialien in Kontakt mit einer Heizplatte bei 130° C während 8 Sekunden gebracht, um diese entsprechend der Wärmeentwicklung zu unterziehen.
Getrennt liess man die thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materialien (A), (B)1(C) und (D) 5 Tage unter einer relativen Feuchtigkeit von 80 % und bei einer Temperatur von 33° C stehen (nachfolgend einfach ale "forcierte Verschlechterung" bezeichnet).
Danach wurden die thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materialien unter den gleichen Bedingungen wie oben beschrieben, belichtet und wärmeentwickelt.
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Die Reflexionsdichte dieser Proben wurde zur Bestimmung ihrer photographischen Eigenschaften gemessen. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle I wiedergegeben.
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Tabelle I
OD O «θ' CO
Probe Anwesenheit Nr. oder Abwesenheit der Komponente (d)
A anwesend
B abwesend
C anwesend
D abwesend
Anwesenheit oder Abwesenheit der Komponente (β)
anwesend anwesend abwesend
abwesend
Vor der forcierten Verschlech terung^
FarTP" ton
BeTuei-r er
0,11 0,10 0,12
0,03
1,39 0,58 1,39
0,03
tive Empfindlichkeit*
120
35 100
schwarz braun
schwarzbraun
Nach der forcierten Verschlech terung
Schleier
0,14
0,13
0,14
max
1,25
0,35 0,44
Relative
Empfindlichkeit*
"ei"
20 21
Färbton
schwarz
gelb
braun
0,05 0,05
Relative Empfindlichkeit, wenn die Empfindlichkeit des thermisch-entwicklungsfähigen lichte erfindlichen Materials (C) 100 war. Die Empfindlichkeit wird ausgedrückt durch den reziproken Wert der Belichtungsmenge, die zur Herbeiführung einer Schleierdichte von +0,1 erforderlich war.
Ost
Aus den in Tabelle I gezeigten Ergebnissen iat ersichtlich, dass das thermisch-entwicklungsfähige lichtempfindliche Material (A) gemäss der Erfindung weniger Abfall dej? Empfindlichkeit und ausgezeichnete Lebensdauer, wenn es forcierter Verschlechterung ausgesetzt wurde, im Vergleich zu thermisch-entwicklungsfähigem lichtempfindlichen Material (C),das nur Phthalazinon als Farbtönungsmittel enthielt, aufwies. Das thermisch-entwicklungsfähige lichtempfindliche Material (B), das nur Phthalimid als Farbtönungsmittel enthielt, zeigte unzureichende photographische Eigenschaften vor der forcierten Verschlechterung. Bei dem thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Material (D), das kein Farbtönungsmittel enthielt, wurde kein Bild selbst vor der forcierten Verschlechterung erhalten.
Beispiele 2 bis 6
Es wurden thermisch-entwicklungsfähige lichtempfindliche Materialien (E), (F), (G), (H) und (I) in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 beschrieben mit Ausnahme der folgenden Unterschiede hergestellt. Das heisst, bei der Überzugsmasse (A) in Beispiel 1 wurden anstelle von Phthalimid 4-Bromphthalimid, 3-Chlorphthalimid, 4-Methylphthalimid, das Natriumsalz von Phthalimid und 4—Methoxyphthalimid in der in der nachfolgenden Tabelle II gezeigten jeweiligen Menge verwendet.
Andererseits wurden die in der nachfolgenden Tabelle II gezeigten thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materialien (J), (K), (L), (M) und (N) in genau der gleichen Weise zu der Herstellung der thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materialien (E), (F), (G), (H) bzw. (I) hergestellt,mit der Ausnahme, dass kein Phthalazinon darin eingearbeitet wurde.
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Tabelle II
Beispiel Nr.
Probe Pathalazinon Nr. (Komponente (d))
£ anwesend
J abwesend
Komponente (e)
4-Bromphthalimid
(6gew;%ige Ilethylcello sol velö sung)
P K
anwesend abwesend 3-Chlorphthalimid
(5gew.%ige Methylcellosolvelösung)
10 ml
O
CO
C*>
G L
H H
I N
anwesend abwesend
anwesend abwesend
anwesend abwesend 4-Methylphthalimid
(4gew.%ige Methylcellosolvelösung)
Natriumsalz des Phthalimide (4gew.$±ge Methylcellosolvelösung)
4-Methoxyphthalimid
(4gew.%ige Methylcellosolvelösung)
10 ml
12 ml
Die oben beschriebenen thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materialien (E) bis (N) und (C) wurden belichtet, wärmeentwickelt und dem forcierten Verschlechterungtest unterworfen und danach wieder belichtet und wärmeentwickelt, um die photographischen Eigenschaften zu prüfen. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle III wiedergegeben.
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ο co oo
V»: O CO CO
Beispiel Probe
Nr. N
Tabelle III Vor der forcierten Verschlechterung Nach der forcierten Verschlechterung
b cruei er ma
E 0,06 1,36
J 0,05 0,28
P 0,07 1,40
K 0,06 0,35
G 0,11 1,38
L 0,11 0,45
H 0,13 1,41
M 0,14 0,63
I 0,11 1,39
N 0,10 0,43
0,12
1,39
Relative Empfindlichkeit
100 21
113 25
115
28
128 40
108 25
100
Schieier DITI, JKelative
max Empfindlichkeit
0,05
0,05
1,21
0,11
0,06
0,06
1,34
0,18
0,14
0,13
1,28
0,26
0,19
0,18
1,31
0,45
0,13
0,14
1,18
0,22
0,14
0,44
80
85
13
115 19
83
Aus den obigen Tabellen II und III ist ersichtlich, dass die thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materialien (E), (F), (G), (H) und (I) gemäss der Erfindung weniger Abfall der Empfindlichkeit auf Grund der forcierten Verschlechterung und auch ausgezeichnete Lebensdauer im Vergleich mit thermisch-entwicklungsfähigem lichtempfindlichen Material (C), das nur Phthalazinon als Farbtönungsmittel enthielt, zeigten.Ferner lieferten die thermischentwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materialien (E), (F), (G), (H) und (I) gemäss der Erfindung rein schwarze Bilder, die nicht durch die forcierte Verschlechterung beeinträchtigt wurden. Bei den thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materialien (J), (K), (L), (M) oder (N), welche nur Phthalimid als Farbtönungsmittel enthielten, waren die photographischen Eigenschaften vor der forcierten Verschlechterung unzureichend und ausserdem war die Farbtönung des erhaltenen Bildes gelbbraum bis gelb, was unzureichend ist. Es wurde auch festgestellt, dass das thermisch-entwicklungsfähige lichtempfindliche Material (E) und (F) unter Verwendung von Phthalimiden mit einem Halogenatom als Substituenten weniger Schleier besass.
Beispiele 7 bis 8
Es wurden thermisch-entwicklungsfähige lichtempfindliche Materialien (0) bzw. (P) in ähnlicher Weise wie in Beispiel 1 mit Ausnahme der folgenden Unterschiede hergestellt. Das heisst, in der Überzugsmasse (A) von Beispiel 1 wurde anstelle von Phthalazinon (III) 4-Hydroxymethylphthalazinon oder 4-Methylphthalazinon in den in der nachfolgenden Tabelle IV angegebenen Mengen verwendet.
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Andererseits wurden thermisch-entwicklungsfähige, lichtempfindliche Materialien (Q) und (B) in gleicher Weise wie bei der Herstellung der thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materialien (O) und (F) mit der Ausnahme hergestellt, dass kein Phthalimid darin eingearbeitet wurde.
Beispiel
Nr.
Probe
Nr.
7 0
Q
8 P
R
Tabelle IV Komponente (d)
4-Hydroxymethylphthalazinon
(3gew.%ige Methylcelloso Iv elö sung) 9 ml
4-Methylphthalazinon
(5gew.%ige Methylcellosolvelösung) 7 ml
Phthalimid (Komponente (e))
anwesend abwesend
anwesend abwesend
Die oben beschriebenen thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materialien (O) bis (R) und (C) wurden belichtet und wärmeentwickelt und der forcierten Verschlechterung unterworfen und anschliessend wieder belichtet und wärmeentwickelt, wie in Beispiel 1, um die photographischen Eigenschaften zu prüfen. Sie erhaltenen Ergebnisse sind ind der nachfolgenden Tabelle V wiedergegeben.
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co
Probe
Nr.
Tabelle V max Relative
Empfind
lichkeit
- Nach der forcierten Ver
schlechterung
1,15 Relative
Empfind
lichkeit
Bei
spiel
Vor der forcierten Ver
schlechterung
1,39 108 100 Schlei- Dmax 0,23 75
Nr. 0 Schlei
er
0,55 68 0,15 16
7 Q 0,12 0,12 1,04
0,11 1,18 95 0,17 65
8 P 0,18 0,11 0,44 -
R 0,11 1,39 0,12 21
C 0,12 0,14
0,12
Aus den in Tabelle V gezeigten Ergebnissen ist ersichtlich, dass die thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materialien (0) und (P) gemäss der Erfindung weniger Abfall der Empfindlichkeit auf Grund der forcierten Verschlechterung und ausgezeichnete Lebensdauer im Vergleich zu thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materialien (Q), (R) und (C), die kein Phthalimid enthielten, zeigten. Ferner lieferten die thermisch-entwicklungsfähigen lichtempfindlichen Materialien (0) und (P) gemäss der Erfindung rein schwarze Bilder und dieser Farbton wurde konstant selbst nach der forcierten Verschlechterung erzeugt.
Thermisch-entwicklungsfähige lichtempfindliche Materialien (Q) und (R), welche als Farbtönungsmittel 4-Hydroxymethylphthalazinon allein oder 4-Methylphthalazinon allein enthielten, besassen unzureichende photographische Eigen-
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schäften vor der forcierten Verschlechterung und der Farbton der dabei erhaltenen Bilder veränderte sich auch von Schwarz-Braun (vor der forcierten Verschlechterung) zu Braun (nach der forcierten Verschlechterung).
Die Erfindung wurde vorstehend anhand bevorzugter Ausführungsformen beschrieben, ohne darauf begrenzt zu sein.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Thermisch-entwicklungsfähiges lichtempfindliches Material, das wenigstens
    (a) ein organisches Silbersalz,
    (b) einen Photokatalysator, und
    (c) ein Reduktionsmittel
    in einem Träger und/oder in einer oder mehreren darauf befindlichen Schichten enthält, dadurch gekennzeichnet, dass das thermisch-entwicklungsfähige lichtempfindliche Material zusätzlich
    (d) wenigstens ein Phthalazinon und
    (e) wenigstens ein Phthalimid
    in einer oder mehreren Schichten, in einer Decküberzugsschicht auf einer oder mehreren Schichten, in einer Grundierschicht zwischen dem Träger und einer oder mehreren Schichten und/oder in dem Träger enthält.
    2. Thermisch-entwicklungsfähiges lichtempfindliches Material nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Phthalazinon die nachfolgende allgemeine Formel aufweist:
    (D
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    2748V72
    worin R^, Rp, R^, R^ und Rn, die gleich oder verschieden sein können, Jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Hydroxygruppe, eine Nitrogruppe, eine Aminogruppe oder einen kohlenstoffhaltigen Substituenten mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, der auch ein Sauerstoffatom, ein Stickstoffatom, ein Schwefelatom und ein Halogenatom enthalten kann und M ein Wasserstoffatom, ein einwertiges Metallatom, eine Hydroxyalkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen und eine Carbamoylgruppe, die einen kohlenstoffhaltigen Substituenten mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen enthält, der ferner ein Sauerstoffatom, ein Schwefelatom, ein Stickstoffatom oder ein Halogenatom enthalten kann, darstellen.
    3· Thermisch-entwicklungsfähiges lichtempfindliches Material nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der kohlenstoffhaltige Substituent für die Reste R^ bis R^ eine Alkyl gruppe mit 1 bis 4· Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Halogenalkylgruppe mit 1 bis 4· Kohlenstoffatomen, eine Hydroxyalkylgruppe mit 1 bis 4- Kohlenstoffatomen, eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4- Kohlenstoffatomen, eine Aryl gruppe, die mit einer Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder einem Halogenatom substituiert sein kann, eine Aralkylgruppe mit 7 bis 12 Kohlenstoffatomen, eine Acylgruppe mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Alkenylgruppe mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und die mit einer ftorpholinogruppe substituiert ist, eine 2-substituierte Vinylgruppe, eine Aminoalkyl gruppe mit 1 bis 4· Kohlenstoffatomen, eine A min ο alkyl gruppe mit 1 bis 4- Kohlenstoffatomen und die ferner mit einer Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen substituiert sein kann oder eine Aminogruppe, die mit einer Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen substituiert ist, darstellt.
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    4. Thermisehentwicklungsfähiges lichtempfindliches Material nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Phthalimid die nachfolgende allgemeine Formel aufweist:
    (II)
    wori Bn, Bg, Rq und R^0 jeweils ein Wasserstoffatom,ein Halogenatom, eine Hydroxygruppe, eine Nitrogruppe, eine Aminogruppe und einen kohlenstoffhaltigen Sübstituenten mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, der ferner ein Sauerstoffatom, ein Stickstoffatom, ein Schwefelatom oder ein Halogenatom enthalten kann, darstellen und Ro und Rg, Rg und Rq und Rq und R^q jeweils, wenn sie zusammen vereinigt sind, einen aromatischen Ring bilden können und M' ein.Wasserstoffatom oder ein einwertiges Metallatom bedeutet.
    5· Thermisch-entwicklungsfähiges lichtempfindliches Material nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der kohlenstoffhaltige Substituent für die Reste Rr7 bis R10 eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Halogenalkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Hydroxyalkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Alkoxygruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Aralkoxygruppe mit 7 bis 12 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkoxygruppe mit 5 bis 12 Koh-
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    1enstoffatοmen, eine Aminogruppe, die mit einer Alkylgruppe mit 1 bis 4- Kohlenstoffatomen substituiert ist, eine Acylgruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Alkenylgruppe mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Arylgruppe, die mit einer Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder einem Halogenatom substituiert ist, oder eine Aralkylgruppe mit 7 bis 12 Kohlenstoffatomen darstellt.
    6. Thermisch-entwicklungsfähiges lichtempfindliches Material nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (d) in einer Menge von etwa 0,1 Mol bis etwa 2 Mol je Mol des organischen Silbersalzes (a) vorliegt.
    7· Thermisch-entwicklungsfähiges lichtempfindliches Material nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (e) in einer Menge von etwa 0,1 Mol bis etwa 4 Mol je Mol der Komponente (d) vorliegt.
    8. Verfahren zur Herstellung eines Bildes, dadurch gekennzeichnet, dass das thermisch-entwicklungsfähige lichtempfindliche Material nach Anspruch 1 bis 7 belichtet wird und dann das belichtete lichtempfindliche Material auf Temperaturen von etwa 80 bis etwa 180° C erhitzt wird.
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Date Code Title Description
8130 Withdrawal
8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: KOHLER, M., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT., PAT.-ANW., 80