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DE2748066A1 - Fluessigkeitkristallanzeigezelle mit bandpolarisatoren - Google Patents

Fluessigkeitkristallanzeigezelle mit bandpolarisatoren

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Publication number
DE2748066A1
DE2748066A1 DE19772748066 DE2748066A DE2748066A1 DE 2748066 A1 DE2748066 A1 DE 2748066A1 DE 19772748066 DE19772748066 DE 19772748066 DE 2748066 A DE2748066 A DE 2748066A DE 2748066 A1 DE2748066 A1 DE 2748066A1
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DE
Germany
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liquid crystal
crystal display
cell
polarizer
pleochroic
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DE19772748066
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DE2748066B2 (de
Inventor
Akio Maruyama
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Hitachi Ltd
Original Assignee
Hitachi Ltd
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Publication date
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Publication of DE2748066A1 publication Critical patent/DE2748066A1/de
Publication of DE2748066B2 publication Critical patent/DE2748066B2/de
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    • G02OPTICS
    • G02FOPTICAL DEVICES OR ARRANGEMENTS FOR THE CONTROL OF LIGHT BY MODIFICATION OF THE OPTICAL PROPERTIES OF THE MEDIA OF THE ELEMENTS INVOLVED THEREIN; NON-LINEAR OPTICS; FREQUENCY-CHANGING OF LIGHT; OPTICAL LOGIC ELEMENTS; OPTICAL ANALOGUE/DIGITAL CONVERTERS
    • G02F1/00Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics
    • G02F1/01Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics for the control of the intensity, phase, polarisation or colour 
    • G02F1/13Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics for the control of the intensity, phase, polarisation or colour  based on liquid crystals, e.g. single liquid crystal display cells
    • G02F1/133Constructional arrangements; Operation of liquid crystal cells; Circuit arrangements
    • G02F1/1333Constructional arrangements; Manufacturing methods
    • G02F1/1335Structural association of cells with optical devices, e.g. polarisers or reflectors
    • G02F1/133528Polarisers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Liquid Crystal (AREA)
  • Polarising Elements (AREA)
  • Devices For Indicating Variable Information By Combining Individual Elements (AREA)

Description

  • Fldssigkeitkristallanzeigezelle mit Bandpolarisatoren
  • Die erfindung bezieht sich auf eine Flüssigkristallanzeigezelle, insbesondere auf eine solche Zelle mit Bandpolisatoren.
  • winde typische Fltissigkristallanzeigezelle hat ein Paar von Elektrodensubstraten mit einem dazwischen eingefüllten Flüssigkristall. Unter Ausnutzung der rigenschaft, daß die Anlegung einer Spannung zwischen den Elektrodensubstraten die Änderung einer optischen wigenschaft des Flüssigkristalls hervorruft, kann ein gewünschtes Muster angezeigt werden. ine FlÜssigkristallanzeigezelle mit elektrischer Feldwirkung, wie z. B. eine Zelle des Typs mit wechselnder vertikaler Ausrichtung der Phase oder eine Zelle des verdrillten nematischen Typs, weist Polarisatorplatten zur Polarisierung des Lichts an den Außenseiten des Paares der r.lektrodensubstrate auf. Die Polarisatorplatte weist gewöhnlich einen Polarisierfilm mit einer Basismaterialschicht aus Polyvinylalkohol od. dgl. mit darin imprägniertem pleochroitischem Material, wie z. B. Jod oder Farbstoff, auf, welcher Polar:sirfilm auf ein optisch transparentes Substrat aus Zelluloseacetatbutylat, Triacetylzellulose od. dgl. aufgebracht ist. Andere Beispiele des Basismaterials umfassen ViNylchlorldpolymeres(Jap. Pat. Publ. 21 904/69) und Polyvlnylbromld-Polyvlnylldenchlorld (Jap. Pat. Publ.
  • 19 196/71). Das Basismaterial kann Glas oder ein transparenter organischer Film sein, worauf Al, Ag, Au, Pt oder Cu schräg abgeschieden ist, wie in der Jap. Pat. Publ. 14 512/66 beschrieben ist.
  • Solche Polarisatorplatten werden üblich als Bandpolarisatoren bezeichnet und sind beispielsweise von Polaroid Corporation erhiltlich. Statt der Verwendung gesonderter Bandpolarisatoren können auch die Oberflächen der Elektrodensubstrate mit einer Lösung von Farbstoff behandelt werden, die einen pleochroitischen Film bildet, wie in den US-PS 2 544 659, 2 524 286 und 2 400 877 beschrieben ist. Sie werden in Spalte 5, Zeilen 20 - 49 der US-PS 3 731 986 abgehandelt. Ublicherweise fallen die Bandpolarisatoren in drei Typen. Der erste Typ ist ein mikrokristalliner Polarisator, in dem kleine Kristalle eines dichroitischen Materials parallel zueinander in einem Kunststoffmedium ausgeriahtet sind. Der zweite Typ hängt für seinen Dichroismus von der Eigenschaft einer Jod-Wasser-Lösung ab. Der dritte Typ hängt ftlr seinen Dichroismus direkt von den MolekUlen des Kunststoffes selbst ab.
  • Die bekannten Polarisatorplatten können manchmal verschiedene optische Eigenschaften zwischen gegenÜberstehenden Polarisatorplatten aufweisen, doch ist rur eine gegebene Polarisatorplatte das optische Verhalten Uber die gesamte Oberfläche gleichmäßig. Daher sind die optischen Anzeigeeigenschaften, wie z. B. Anzeigefarbe und Anzeigekontrast eines Musters, wie z. B. von der Flüssigkristallanzeigezelle angezeigte Schriftzeichen oder Bilder, identisch, und es gibt keine Minderung im Anzeigezustand. Als ergebnis ist es schwer, das angezeigte Muster zu erkennen, oder das angezeigte Muster kann irrtümlich erfaßt werden. Vom Aufbaugesichtspunkt fehlt der Anzeige eine Änderungsmöglichkeit im Aussehen.
  • Der Frfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Flüssigkristallanzeigezelle zu schaffen, die eine Anzeige liefert, die leicht erkennbar ist und eine Anderungsmöglichkeit im Aussehen aufweist.
  • Gegenstand der erfindung, womit diese Aufgabe gelöst wird, ist eine Fltlssigkristallanzeigezelle mit einem zwischen zwei Flektrodensubstraten angeordneten Flüssigkristall und zwei in der Richtung des durch die Zelle durchgehenden Lichts vor bzw. hinter der Zelle angeordneten Bandpolarisatoren, mit dem Kennzeichen, daß wenigstens einer der beiden Bandpolarisatoren eine Mehrzahl von in bestimmter Lage angeordneten pleochroitischen Materialabschnitten aufweist, deren optische wigenscharten voneinander verschieden sind.
  • Weitere Ausgestaltungen der erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiele näher erläutert; darin zeigen: Fig. 1A und 1B eine Vorderansicht und eine Seitenansicht eines Polarisierfilms gemäß der erfindung; Fig. 2A und 2B eine Vorderansicht und eine Seitenansicht eines anderen Polarisierfilms; Fig. 3A und 3B eine Vorderansicht und eine Seitenansicht eines AusfUhrungsbeispiels einer Polarisatorplatte gemäß der erfindung; Fig. 4A, 4B und 4C eine Vorderansicht, eine Seitenansicht und eine Hinteransicht eines Ausführungsbeispiels einer FlUssigkristallanzeigezelle gemäß der wrrindung; Fig. 5A und 5B eine Vorderansicht und eine Seitenansicht zur Veranschaulichung des Anzeigebetriebs der in Fig. 4A bis 4C dargestellten FlUssigkristallanzeigezelle; Fig. 6A, 6B und 6C eine Vorderansicht, eine Seitenansicht und eine Hinteransicht eines anderen Ausführungsbeispiels der FlUss igkrista llanzeigezelle; Fig. 7A und 7B eine Vorderansicht eines anderen Polarisierfilms gemäß der Erfindung und eine Seitenansicht einer Polarisatorplatte mit diesem Polarisierfilm; Fig. 8A und 8B ein AusfUhrungsbeispiel zur Erläuterung des Herstellungsverfahrens der Polarisatorplatte, wobei Fig. 8A eine Vorderansicht eines Walzenkörpers und Fig. 8B die Arbeitsweise zum Imprägnieren von Jod oder Farbstoff auf einen Basisstreifen mittels des Walzenkörpers veranschaulichen; und Fig. 9 und lOA bis 10C Darstellungen zur Veranschaulichung der effekte des Ausftlhrungsbeispiels nach den Fig. 6A bis 6C.
  • Fig. 1A und 2A zeigen Vorderansichten der Polarisierfilme 1A bzw. 1B, und Fig. 1B und 2B zeigen Seitenansichten davon. Die Polarisierfilme 1A und 1B weisen jeweils eine Basis 2 aus Polyvinylalkohol, Vinylc hl oridpolymer> Polyvinylbromid oder Polyvinylidenchlorid auf, worin pleochroitische Materialien 3A oder nB, wie z. B. Jod oder Farbstoff (beispielsweise blau, rot oder guUn) selektiv imprägniert ist. Die Polarisierfilme 1A und 1B enthalten die pleochroitischen Materialien 3A bzw. 3B, die verschiedene optische Eigenschaften, wie z. B. Polarisierung, Farbe oder Durchlässigkeitsfaktor, aufweisen, und die Lagen in den Polarisierfilmen 1A und 113, worin die pleochroitischen Materialien 3A und dB imprägniert sind, sind voneinander unterschieden.
  • Die so hergestellten und aufgebauten Polarisierfilme 1A und 1B werden zwischen im wesentlichen transparenten Substraten 4 aus Zelluloseacetatbutylat oder Triacetylzellulose geschichtet und damit zur Bildung einstUckiger Polarisatorplatten oder Bandpolarisatoren 5 verbunden, wie in den Fig. 3A und 313 gezeigt ist.
  • Wie aus den Fig. 4A bis 4C zu ersehen ist, wird die in den Fig. 3A und 3B gezeigte Polarisatorplatte 5 auf gewUnschtes Format geschnitten und auf eine Oberfläche des vlektrodensubstrats 6 der FlUssigkristatLanzeigezelle aufgebracht, während eine herkömmliche Polarisatorplatte 7 mit gleichmä0igem optischem Verhalten auf ihrer gesamten Oberfläche auf der anderen Oberfläche des zweiten ilektrodensubstrats 6 zur Bildung der FlUssigkristallanzeigezelle 8 aufgebracht wird.
  • Zur Vereinfachung der Zeichnung ist eine FlUssigkristallschicht in Fig .413 nicht dargestellt. Wie gut bekannt ist, hat das Slektrodensubstrat 6 eine gemusterte lektrode, wie z. B. "Nesa" (Warenzeichen) -Film, zur Darstellung eines gewUnschten Anzeigemusters, und der zwischen die rlektrodensubstrate 6 eingefüllte FlUssigkristall ist vorzugsweise einer, der sich zum Betrieb mit Ausnutzung des Effekts eines angelegten elektrischen Feldes eignet Ewle z. B. eine Phase mit Wechsel der vertikalen Ausrichtung oder ein verdrillter nematischer Typ.
  • Diese Elektrodensubstrate und der Flüssigkristall sind unter Fachleuten wohl bekannt und sollen daher hier im einzelnen nicht erläutert werden.
  • Fig. 5A und 5B veranschaulichen den Anzeigebetrieb der Flüssigkristallanzeigezelle 8, die in der oben beschriebenen Weise aufgebaut ist. Wenn eine geeignete Spannung an die transparenten leitenden Elektroden der vlektrodensubstrate der Fltlssigkristallanzeigezelle angelegt wird, ändert sich das Lichtablenkungsverhalten des Flttssigkristalls, so daß beispielsweise die Bereiche 9A und 9B zur Anzeige kommen.
  • Da die pleochroltischen Materialien 3A und aB der Polarisatorplatte 5 entsprechend den Bereichen 9A und 9B unterschiedliche optische igenschaften, wie z. B. Polarisierung, Farbe und/oder Durchlässigkeitsfaktor, aufweisen, erscheinen die Anzeigen in den Bereichen 9A und gB unterschiedlich, d. h. die Farbe der Anzeige, der Anzeigekontrast und/oder die Anzeigehelligkeit erscheinen verschieden. Wenn beispielsweise das Material 3A ein roter Farbstoff und das Material 3B ein blauer Farbstoff sind, erscheint der Anzeigebereich 9A rot, und der Anzeigeberich 9B erscheint blau. Außerdem zeigt, da der rote Farbstoff eine andere Polarisation als der blaue Farbstoff hat, der Anzeigebereich 913 stärkere Polarisation als der Anzeigebereich 9A. Wenn die Polarisatorplatten 5 und 7 parallel zueinander angeordnet sind, erscheint der Anzeigebereich 9k in hellrot, während der Anzeigebereich 913 in hellblau erscheint. Andererseits erscheint, wenn die Polarisatorplatten 5 und 7 zueinander gekreuzt angeordnet sind, der Anzeigebereich 9A in dunkelrot, während der Anzeigebereich 913 in dunkelblau erscheint.
  • Die Fig. 6A bis 6C zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel der FlUssigkristallanzeigezelle. Während die in Fig. 4A bis 4C dargestellte FlUssigkristallanzeigezelle 8 die Polarisatorplatte 5 gemäß der erfindung auf einer Oberfläche des rlektrodensubstrats 6 und die herkömmliche Polarisatorplatte 7 auf der anderen Oberfläche des anderen lektrodensubstrats 6 aufweist, hat die FlUssigkristallanzeigezelle 10 dieses Ausführungsbeispiels die Polarisatorplatten 5 gemäß der erfindung auf den Außenflächen beider Elektrodensubstrate 6.
  • Dieser Aufbau kann eine weitere änderung in der Anzeige bieten und ähnliche effekte wie die des vorigen AusfUhrungsbeispiels liefern.
  • Dieser effekt soll nun anhand der Fig. 9 und der Fig. 1OA bis 1OC erläutert werden. Fig.9 zeigt ein Diagramm zur Darstellung der Beziehung zwischen dem Durchlässigkeitsfaktor der Polarisatorplatte und der Lichtwellenlänge. Ausgezogene Kurven sind fUr Polarisatorplatten mit rotem Farbstoff aufgetragen, während gestrichelte Kurven fUr Polarisatorplatten mit grUnem Farbstoff aufgetragen sind. Die Kurven la und 1b sind fUr eine einzelne Polarisatorplatte, die Kurven 2a und 2b fUr zwei Polarisatorplatten in Parallelanordnung und die Kurven 3a und 3b fUr zwei Polarisatorplatten in gekreuzter Anordnung aufgetragen. Fig. 10A bis 1OC zeigen verschiedene Anordnungen von Farbstoff auf einem Paar von Polarisatorplatten 5. In Fig. 1OA zeigt, wenn das Material 3A ein roter Farbstoff, das Material 3B dagegen ein grUner Farbstoff ist, ein Bereich K ein Verhalten der Kurve 2a oder 3a, während ein Bereich L das Verhalten der Kurve 2b oder 3b zeigt, so daß diese Bereiche in untereinander verschiedener Farbe und Helligkeit erscheinen. Im Fall von Fig.lOB zeigen die Bereiche K und L die gleichen Eigenschaften wie die in Fig.lOA, wobei ein Bereich M ein der Kombination der Kurven 2a und 2b der Fig. 9 oder der Kombination der Kurven 3a und 3b entsprechendes Verhalten zeigt. Weiter können, wie in Fig.1OC. dargestellt ist, auch Farbstoffe verschiedener Farben 3C, 3D, 3R und 3F vorgesehen werden. Der -:ffekt dieser Anordnung wird aus den Beispielen von Fig. 1OA und 10B ersichtlich.
  • Fig. 7A und 7B zeigen ein anderes AusfUhrungsbeispiel der Polarisatorplatte. Während die in Fig. 3A und 3B dargestellte Polarisatorplatte 5 ein Paar von Polarisierfilmen 1A und 1B aufweist, deren jeder die gesonderte Basis 2 mit pleochroitischem Material 3A oder 3B verschiedenen optischen Verhaltens imprägniert enthält, weist die Polarisatorplatte 12 dieses AusrUhrungsbeispiels nech Fig. 7A und 7B eine einzelne Basis 2 auf, in der pleochroitische Materialien 3A und 313 unterschiedlichen optischen Verhaltens unter Bildung eines einzigen Polarisierfilms 11 imprägniert sind,der zwischen Substraten 4 zur Bildung der Polarisatorplatte 12 geschichtet ist.
  • rin Verfahren zum Herstellen des Polarisierfilms 1A in Fig.1A wird nun anhand von Fig. 8A und 8B erläutert. Der in Fig. 2B dargestellte Polarisierfilm 1B und der in Fig. 7A dargestellte Polarisierfilm 11 lassen sich in gleicher Weise herstellen und werden nicht besonders erläutert. Man erkennt einen Walzenkörper 13 zum Aufbringen des pleochroitischen Materials 3A, wie z. B. Jod oder Farbstoff, auf die Basis 2, und dieser Walzenkörper kann aus porösem organischen oder anorganischen Material bestehen. Das pleochroitisohe Material 3A wird mit Lösungsmittel in geeigneter Konzentration gemischt und gleichmäßig auf den Walzenkörper 13 aufgebracht oder darin itriprägniert.
  • Die Basis 2 wird zwischen dem Walzenkörper 13, auf den das pleochroitische Material 3A aufgebracht ist, und einem Walzenkörper 13' bewegt, so daß das pleochroitische Material 3A in die Basis 2 imprägniert wird. Man erkennt außerdem die Wellen 14, 14' der Walzenkörper 13, 13'. Durch Andern der Größe und/oder Form des Walzenkörpers 13 ändert man die Abmessung und/oder Form des in die Basis 2 imprägnierten pleochroitischen Materials 3A. In dieser Weise lassen sich die Form und/oder Abmessung des imprägnierten plebchroitischen Materials 3A nach Wunsch variieren.
  • Alternativ kann man das pleochroitische Material durch BUrsten oder SprUhen durch ein in einer Platte gebildetes Maskenmuster aufbringen, um die Polarisatorplatte mit dem in gewUnschter Form und Abmessung imprägnierten pleochroitischen Material zu erzeugen. In Sonderfällen kann das pleochroitische Material durch Dampfabscheidung aufgebracht werden.
  • Wie gut bekannt ist, wird der mit Jod oder Farbstoff imprägnierte Basismaterialfilm in einer Richtung gestreckt, so daß die Jod- oder Farbstoffkörner regelmäßig ausgerichtet werden.
  • Die optischen Sigenschaften der Polarisatorplatte, wie z. B. Polarisierung, Farbe und/oder Durchlässigkeitsfaktor, lassen sich durch andern des Streckungsgrades der Polarisatorplatte (z. B. zwischen 120 und 200 mm Streckung für eine 100 mm-Platte), Anderen der Konzentration der Jod- oder Farbstofflösung zwecks Xnderung der Dichte der Jod- oder Farbstoffimprägnierung des Basismaterialfilms oder Andern der Art des Farbstoffs ändern.
  • Die Erfindung ist auf die vorstehend beschriebenen AusfUhrungsbeispiele nicht beschränkt. Beispielsweise kann, während die erläuterte Polarisatorplatte ein gesondertes rlektrodensubstrat vorsieht, die ElektrodensubsAratoberRlSche auch mit einer Farbstofflösung behandelt werden, die einen pleochroitischen Film bildet wie in den US-PS 2 544 659, 2 524 286 und 2 400 877 beschrieben ist, und man kann sie trocknen lassen, so daß der Polarisator einstUckig auf der Oberfläche des vlektrodensubstrsts gebildet wird, wie in der US-PS 3 731 986 offenbart ist.
  • Weiter kann, während die dargestellte Polarisatorplatte an der Außenseite des Rlektrodensubstrats angeordnet ist, die herkömmliche Polarisatorplatte auf der Innenseite des Elektrodensubs tests, d.h. zwischen dem PlUssigkrlstall und dem Elektrodensubstrat angeordnet werden, wenn eine der Polarisatorplatten eine pleochroitische Polarisatorplatte und die andere die herkömmliche Polarisatorplatte ist.
  • Wenn eine Durchlaßtyp-Flüssigkristallanzeigezelle benötigt wird, soll das Paar von Rlektrodensubstraten im wesentlichen transparent sein. Wenn jedoch eine Reflexionstypzelle benötigt wird und eine innere Polarisatorplatte relativ zu einem einfallenden Licht auf der inneren Seite des Elektrodensubstrats angeordnet ist, braucht das innere Elektrodensubstrat nicht transparent zu sein.
  • Weiter kann, obwohl der in Fig. 3B oder 7B dargestellte Polarisierfilm zwischen dem Paar von Substraten 4 geschichtet ist, um eine Beeinträchtigung durch Feuchtigkeit zu verhindern und die Handhabung zu erleichtern, der Polarisierfilm auch auf einem einzelnen Substrat angeordnet sein oder nur aus einem Polarisierfilm ohne Substrat bestehen.
  • Weiter kann, wenn ein chromatischer oder gefärbter FlUssigkristall als Phase mit Wechsel der Vertikalausrichtung oder verdrillter nematischer FlUssigkristall verwendet wird oder wenn ein einen den Gest-Host-Effekt zeigenden pleochroitischen Farbstoff enthaltender nematischer Flüssigkristall verwendet wird, um ein Farbanzeigemuster zu erzeugen, die Erfindung eine Anzahl von Effekten bieten.
  • Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, kann die FlUssigkristallanzeigezelle gemäß der Erfindung eine weite Auswahl von Anzeigezuständen liefern, SO daß sie eine Anzeige ermöglicht, die leicht zu erkennen und kaum irrtUmlich zu erfassen ist. Außerdem können, da der Anzeigezustand nach Wunsch geändert werden kann, vielfältige Anzeigeformen vorgesehen werden.

Claims (4)

  1. Patentansprtlche ============= 1. Flüssigkristallanzeigezelle mit einem zwischen zwei ktrodensubstraten angeordneten FlUssigkristall urd zwei in der Richtung des durch die Zelle durchgehenden Lichts vor bzw. hinter der Zelle angeordneten Bandpolarisatoren, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß wenigstens einer der beiden Bandpolarisatoren (5; 12) eine Mehrzahl von in bestimmter Lage angeordneten pleochroitischen Materialabschnitten (3A, 3B) aufweist, deren optische Eigenschaften voneinander verschieden sind.
  2. 2. Zelle nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens eine Bandpolarisator (5) einen ersten Polarisierfilm (1A) mit ersten pleochroitischen Materialabschnitten (3A) unter gegenseitigem Abstand und einen zweiten Polatisierfilm (1B) angrenzend an den ersten Polarisierfilm (1A) mit zweiten pleochroltischen Materialabschnitten (3B) unter gegenseitigem Abstand aufweist, wobei die ersten pleochroitischen Materialabschnitte (3A) zwischen den zweiten pleochroitischen Materialabschnitten (3B) angeordnet sind.
  3. 3. Zelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß der wenigstens eine Bandpolarisator (12) einen Polarisierfilm (11) mit ersten und zweiten pleochroitischen Materialabschnitten (3A, 3B) unterschiedlicher optischer Eigenschaften nebeneinander aufweist.
  4. 4. Zelle nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,daß die ersten und zweiten pleochroitischen Materialabschnitte (3A, 3B) Unterschiede der Polarisierung und/oder der Farbe und/oder des Durchlässigkeitsfaktors aufweisen.
DE19772748066 1976-10-29 1977-10-26 Flüssigkristallanzeigezelle mit Bandpolarisatoren Ceased DE2748066B2 (de)

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