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Eierkocher
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Die Erfindung betrifft einen Eierkocher mit einer in einem Gehause
angeordneten elektrischen Heizung.
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Bei den bekannten Eierkochern dieser Art müssen die Eier, falls sie
warm gegessen werden sollen, sofort nach Beendigung des Kochvorganges und dem anschließenden
Abschrecken serviert werden,da sie nicht im Eierkocher belassen werden können, ohne
relativ schnell abzukühlen. Dies ist oft störend und führt dazu, daß der Eierkocher
nicht verwendet 9der nicht wirtschaftlich genutzt wird.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Eierkocher zu schaffen,
der frei von diesem Nachteil ist. Diese Aufgabe ist mit einem Eierkocher der eingangs
genannten Art erfindungsgemäß durch eine die Eier nach dem Kochen warmhaltende Warmhalteeinrichtung
gelöst.
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Der Aufwand für eine solche Warmhalteeinrichtung kann sehr gering
gehalten werden,wenndie Warmhalteeinrichtung beispielsweise als Warmhalteplatte
ausgebildet ist, welche beim Kochvorgang erwärmt wird und ohne Schwierigkeiten mit
einer so großen Wärmekapazität ausgebildet werden kann, daß die Eier nach Beendigung
des Kochvorganges ausreichend lange auf Esstemperatur gehalten werden. Die elektrische
Heizung liegt bei einer solchen Ausführungsform vorteilhafterweise in der Warmhalteplatte.
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Der Aufwand für die Warmhalteeinrichtung ist aber auch dann gering,
wenn die Warmhalteeinrichtung durch eine zusätzliche elektrische Heizung gebildet
ist, wie dies bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform der Fall ist. Diese
zusätzliche Heizung kann, beispielsweise mittels eines manuell oder durch den übli-':
cherweise vorhandenen Thermostaiten+/, erst nach Beendigung des Kochvorgangs eingeschaltet
werdendes ist jedoch auch möglich, sie solange eingeschaltet zu halten, als der
Netzschalter des Eierkochers eingeschaltet ist. in eigentliche Heizung kann dann
entsprechend schwächer ausgelegt sein, was den Aufwand ebenfalls vermindert, und
es bedarf keiner zusätzlichen Schalteinrichtung Ein weiterer Vorteil der zusätzlichen
Heizung besteht darin, daß +/betätigbaren Schalter
mit ihr die Eier
beliebig lange auf Esstemperatur gehalten werden können und daß der Kochvorgang
durch sie nicht verzögert wird.
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Ebenfalls beliebig lange kann die Warmhalteeinrichtung dann wirksam
sein, wenn sie aus einer elektrischen Heizung und einem erst nach dem Kochvorgang
wirksam werdenden Thermostaten besteht.
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Die Heizung, bei der es sich zweckmäßiger Weise um diejenige Heizung
handelt, mittels deren der Kochvorgang durchgeführt wird, erzeugt dann nach Beendigung
des Kochvorgangs nur noch so viel Wärme, daß die Eier auf Esstemperatur gehalten
werden.
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Es kann hierbei vorteilhaft sein, den Thermostaten der Warmhalteeinrichtung
zusätzlich zu einem ersten Thermostaten vorzusehen, welcher den Kochvorgang beendet,
wenn alles Wasser verbraucht ist, wobei die Umschaltung vom ersten auf den zweiten
Thermostaten manuell oder mittels des ersten Thermostaten bewirkt werden kann.
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Mit einem sehr geringen Aufwand läßt sich eine Warmhalteeinrichtung
verwirklichen, die durch eine das Gehäuse zumindest teilweise bedeckende Wärmeisolierschicht
gebildet ist. Diese Wärmeisolierschicht bedeckt bei einer bevorzugten Ausführungsform
eine vom Gehäuseunterteil abnehmbare Haube.
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Im folgenden ist die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispielen im einzelnen erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen schematisch
und unvollständig dargestellten Schnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel, Fig.
2 einen schematisch und unvollständig dargestellten Schnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel,
Fig. 3 einen schematisch und unvollständig dargestellten Schnitt durch ein drittes
Ausführungsbeispiel, Fig. 4 einen schematisch und unvollständig dargestellten Schnitt
durch ein viertes Ausführungsbeispiel.
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Ein als Tischgerät ausgebildeter Eierkocher weist, wie Fig. 1 zeigt,
einen Gehäuseunterteil 1 auf, der aus Kunststoff besteht.
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In diesen Gehäuseunterteil 1 ist, wie an sich bekannt, ein schalenförmiger
Einsatz
2 eingesetzt, der mit seinem Rand auf dem oberen Rand des Gehäuseunterteils 1 aufliegt.
Eine den Gehäuse oberteil bildende Haube 3 liegt abnehmbar auf dem Rand des Einsatzes
2. Die übrigen Teile des Eierkochers wie z.B. der Halter für die Eier, der Wasserbehälter
und der Netzschalter für die elektrische Heizung sind in üblicher Weise ausgebildet
und angeordnet und daher nicht dargestellt.
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Der schalenförmige Einsatz 2,in dessen Boden die elektrische Heizung
4 eingebettet ist, ist als Warmhalteplatte ausgebildet.
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Er besteht daher aus einem wärmespeichernden Material,und seine Dicke
ist so gewählt, daß er die gewünschte Wdrmespeicherkapazität hat.
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Da der Einsatz 2 während des Kochvorgangs durch die eingebettete Heizung
4 erwärmt wird, enthält nach Beendigung des Kochvorgangs und der damit verbundenen
Abschaltung der Heizung 4 der Einsatz 2 eine ausreichende Wärmemenge, um über einen
ausreichend langen Zeitraum die zur Warmhaltung der Eier erforderliche Wärme abgeben
zu können.
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Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind der Gehäuseunterteil
11 und die den Gehäuseoberteil bildende Haube 1 in der gleichen Weise wie bei dem
Ausführungsbeispiel gemäß Fig.1 ausgebildet. Ebenso ist ein schalenförmiger Einsatz
12 vorhanden, der mit seinem Rand auf dem Rand des Gehäuseunterteils 11 aufliegt.
Der aus Metall bestehende Einsatz 12 hat aber eine verhältnismäßig geringe Dicke,und
die der Heizung 4 entsprechende Heizung 14 ist an der Unterseite des Einsatzes 12
vorgesehen. Die Heizung 14 wird durch einen Thermostaten 15 gesteuert.
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Als Warmhalteeinrichtung ist eine zusätzliche Heizung 16 vorgesehen,
welche wie die erste Heizung 14 im Ausführungsbeispiel an der Unterseite des Einsatzes
12 angeordnet ist und neben dieser liegt, wie Fig. 2 zeigt. Die zusätzliche Heizung
16, die solange eingeschaltet ist, als der nicht dargestellte Netzschalter eingeschaltet
ist, die also auch dann noch eingeschaltet ist, wenn der
Thermostat
15 die erste Heizung 14 nach Beendigung des Kochvorganges abgeschaltet hat, ist
so bemessen, daß die von ihr erzeugte Wärme die gekochten Eier auf Esstemperatur
hält. Man kann aber auch einen Schalter für die Heizung 16 vorsehen, der nach Beendigung
des Kochvorganges betätigt wird.
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Das in Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel weicht von demjenigen
gemäß Fig. 2 nur dadurch ab, daß die Warmhalteeinrichtung durch die für die Durchführung
des Kochvorganges erforderliche Heizung 24 und einem zusätzlichen Thermostaten 27
gebildet wird.
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Dieser zusätzliche Thermostat 27 ist wie der Thermostat 25, welcher
nach dem Verbrauch des in den Kocher eingefüllten Wassers die Heizung 24 zunachst
abschaltet, unterhalb des Einsatzes 22 angeordnet, der in den Sehäuseunterteil 21
eingesetzt ist. Er wird nach Beendigung des Kochvorganges mittels eines nicht dargestellten,
manuell oder vom ersten Thermostaten 25 betätigbaren Schalters wirksam gemacht und
steuert die Heizung 24 so, daß ihre Wärmeabgabe für den Wärmebedarf zur Aufrechterhaltung
der Esstemperatur der gekochten Eier ausreicht. Erst nach dem Betätigen des Netzschalters
26, der in das Gehäuseunterteil 21 eingebaut ist, wird die elektrische Heizung 24
entgültig abgeschaltet.
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Das in Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel weist wie die zuvor
beschriebenen einen aus Kunststoff bestehenden Gehäuseunterteil 31 auf, auf dessen
Rand ein schalenförmiger Einsatz 32 aufliegt, der nach oben von einer den Gehäuseoberteil
bildenden, abdehnbaren Haube 33 abgedeckt wird. An der Unterseite des Einsatzes
32 ist eine elektrische Heizung 34 befestigt, welche die für den Kochvorgang erforderliche
Wärme erzeugt. Ein unterhalb des Einsatzes 32 angeordneter Thermostat 35 schaltet
die Heizung ab, nachdem das in den Eierkocher eingefüllte Wasser verbraucht ist.
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Der Eierhalter und das Wassergefäß ist wie bei den übrigen Ausführungsbeispielen
nicht dargestellt. Ebenso zeigt die Fig. 4 nicht den vorhandenen Netzschalter.
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Als Warmhalteeinrichtung weist dieses Ausführungsbeispiel eine die
Außenseite der aus Kunststoff bestehenden Haube 33 bedeckende Schicht 39 aus einem
gut wärmeisolierenden Material auf, beispiels weise aus Polystyrol. Die Außenseite
der Schicht 39 kann ebenfalls von einer Schicht bedeckt sein, um die Haube einschließlich
der Schicht 39 ohne Schwierigkeiten reinigen zu können. Die Dicke der Schicht 39
wird so bemessen, daß das Abkühlungsvorgang der gekochten Eier ausreichend langsam
erfolgt.