DE2745741B2 - Verfahren und Vorrichtung zur Regulierung des in nach dem lithographischen Verfahren arbeitenden Druckmaschinen verwendeten Feuchtwassers - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Regulierung des in nach dem lithographischen Verfahren arbeitenden Druckmaschinen verwendeten FeuchtwassersInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regulierung des in nach dem lithographischen Verfahren arbeitenden
Druckmaschinen verwendeten Feuchtwassers nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie eine
Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 2.
Es ist bereits eine Vorrichtung zur Regulierung des in einer Druckmaschine verwendeten Fcuchtwassers bekannt,
die einen Wasserbehälter besitzt, der einen Schwimmermechanismus zur Nachregulierung des
Wasserpegels, einen Injektor zur Zuführung von Säure und eine Pumpe aufweist, durch die das Feuchtwasser
über ein Filter einer Druckmaschine zugeführt und von der Druckmaschine zurück in den Wasserbehälter
geführt wird. Ein Teil des Feuchtwassers wird hinler dem Filter abgezweigt und über eine pH-Durchflußmeßelektrode
in den Rückstrom von der Druckmaschine geführt. Die pH-Durchfiußmeßeleklrodc steuert
einen Regler für die Säurezugabe in den Wasserbehälter. Der Regler für die Säurezugabe arbeitet auch im
Zusammenhang mit dem Schwimmer, so daß bei Zugabe von Wasser in den Wasserbehälter entsprechend Saure
zugesetzt wird (DE-OS 23 55 393).
Da nur dann Wasser zugesetzl wird, wenn der Wasserspiegel auf einen vorgegebenen Wert abgesunken
ist, wird bei jeder Nachregulicriing eine relaiiv
große Wassermenge zugesetzt, was auch die Zugabe
einer relativ großen Säuremenge erfordert. Dies bedingt wiederum, daß die pH-Einstellung relativ grob
ist und einige Zeit erforderlich ist, bis sich der gewünschte Wert einstellt. Da die Wasserumwälzung im
Behälter nur durch den Wasserrückfluß erfolgt, stellen sirh im Laufe der Zeit über der Höhe Unterschiede im
pH-Wert ein, da die Wasserstoffionen sich im unteren Wasserbehälterteil starker konzentrieren als im oberen
Teil. Dadurch wird der Druckmaschine Wasser mit sich
υ; änderndem pH-Wert zugeführt. Die Meßelektrode für
den pH-Wert ist bei der bekannten Anordnjng in einer Meßleilung angeordnet und bestimmt nur den Säuregehalt
des Feuchtwassers. Dadurch ist nicht gewährleistet, daß der gemessene pH-Wert dem tatsächlichen
pH-Wert im Wasserbehälter entspricht. Da eine Regulierung nur nach dem Säuregehalt erfolgt, kann die
Regulierung nur sehr grob sein.
Es hat sich gezeigt, daß der in der Druckmaschine hergestellte Siebdruck schon auf geringe Schwankungen
des pH-Wertes des Feuchtwassers empfindlich reagiert. Mit der bekannlen Vorrichtung laß! sich, wie
Versuche gezeigt haben, der pH-Wert nicht in der erforderlichen Weise konstant halten.
Zur Temperaturregelung des Feuchtwassers einer
>■> Offset-Druckmsschine ist es außerdem bekannt, eine
Kühlvorrichtung für das Feuchtwasser vorzusehen, die dann wirksam wird, wenn die Temperatur einen oberen
Grenzwert überschreitet (US-PS 33 58 704). Die dadurch zugelassenen Temperaturschwankungen sind
«ι derart groß, daß der pH-Wert davon empfindlich
beeinflußt wird. Außerdem wird die Druckqualität noch dadurch beeinflußt, daß sich die Oberflächenspannung
des Wassers auf den Druckwalze' ändert, da die Oberflächenspannung eine Funktion der Temperatur ist.
;> Zum Stand der Technik gehört weiterhin ein
Mischsystem für das Feuchtmittel einer Offset-Druckmaschine, mit dem die wesentlichen Bestandteile eines
Feuchtmittels, nämlich Wasser, Alkhol und Säure oder Lauge gemischt werden, um eine den Anforderungen
entsprechende Feuchlflüssigkeit zu erhalten (US-PS 33 58 704). Eine Überwachung des pH-Werlcs der
Feuchtflüssigkeii: ist jedoch nicht vorgesehen.
Ebenfalls um Stand der Technik zählt ein Feuchtwerk
für lithographische Druckmaschinen, das mit
4r> einem pH-Meter zur Kontrolle der Wasserstoffionenkonzentralion
versehen ist, der in einem geschlossenen, eine Umwälzpumpe aufweisenden Flüssigkeitskreislauf
zwischen Wasserkasten und Vorratsbehälter eingesetzt ist (DE-PS 9 32 491). Auf diese Weise ist eine laufende
Überwachung des pH-Wertes der Feuchtflüssigkeit möglich.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht nun darin, das Verfahren nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 bzw. die Vorrichtung nach dem
v. Oberbegriff des Patentanspruchs 2 so auszubilden, daß eine Konzentration der Wasserstoffionen im Feuchtwasser,
bzw. der pH-Wert des Feuchtwassers im Wasserbehälter lokal gleichmäßig optimal eingestellt
und aufrechterhalten werden kann. Die Lösungsmittel
bo dieser Aufgabe sind verfahrensmäßig im Kennzeichen
des Patentanspruchs 1 und vorrichtungsmäßig im Kennzeichen des Patentanspruchs 2 zusammengefaßt.
Die erfindungsgemäßen Maßnahmen ermöglichen in ihrer Kombination eine äußerst genaue Einstellung und
hr. Beibehaltung des pH-Wertes des Feuchtwassers für
Druckmaschinen, wie sie bisher nicht erreicht werden konnten.
Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung
beispielsweise näher erläutert. Es zeigt
Fig. I eine erfindungsgemäße Feuchtwasser-Regelungsvorrichtung
von vorn,
Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung von oben,
Fig. 3 die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung von der Seile, und
Fig. 4 einen Querschnitt durch ein filter, das bei der
in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung verwendet wird.
Als Ergebnis verschiedener Untersuchungei, und
Tests wurde im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung ermittelt, daß auch dann, wenn Leitungs- oder
Brunnenwasser verwendet wird, durch geeignete Überwachung und Steuerung des pH-Werts und der
Temperaturbed-ngungen des Wassers, sowie der dem Wasser zugefügten Zusätze das Drucken unter stabilen
Voraussetzungen über einen langen Zeitraum hinweg möglich ist.
Der pH-Wert des Feuchtwassers gibt den Zusammenhang zwischen der lonenkonzentratLn der Wasserstoffionen
(H+) und der Hydroxyionen (OH"'/ im
Wasser wieder. Der pH-Wert kann in (H+) Mol/Liter angegeben werden. Wenn der Säureweri hoch ist,
oxidieren und korrodieren Metalle, so daß dadurch die Druckplatte beschädigt oder zerstört wird. Wenn das
Wasser dagegen alkalisch ist, wird der Druckplatlen-Untergrund verschmutzt und die Ölkomponente der
F'arbe wird verseift. In jedem Falle wird aber die
Qualität des Druckes verschlechtert.
Es hat sich weiterhin herausgestellt, daß die Temperatur des Feuchtwassers die Dicke der Wasserschicht
bzw. des Wasserfilms auf der Druckplatte beeinflußt. Die Dicke des Wasserfilms beeinflußt die
Druckfarben-Eigenschaften erheblich. Temperaturänderungen verursachen sowohl eine Viskositätsänderung
der Druckfarbe als auch der Abstoßung zwischen Wasser und Druckfarbe. Die Temperatur ändert sich
nicht nur in jahreszeitlichen Rhythmus, sondern auch in lageszeitlichem Rhythmus. Die Temperatur ändert sich
auch auf Grund des bei Dauerbetrieb auftretenden Temperaturanstiegs der Druckzylinder. Aus diesem
Grunde ist es erforderlich, die Temperatur des Feuchtwassers auf einen konstanten Wert einzuregeln,
um das gewünschte Gleichgewicht zwischen Druckfarbe und Wasser aufrechtzuerhalten, einen stabilen
Druckvorgang sichczustellen und den richtigen Oberfiächcnglanz,
die richtige Trocknung usw. des fertigen Druckproduktes zu gewährleisten.
Es ist bekanntermaßen erforderlich, das Feuchtwasser
mit einer erforderlichen Zusammensetzung, einer richtigcn Temperatur und einem angepaßten pH-Wert
umzuwälzen bzw. umlaufen zu lassen, um dadurch Kosten zu sparen. Beim Umwälzen des Feuchtwassers
ist es erforderlich, den Wasserpegel in einen: Vorratsbehälter auf einen konsianten Wert zu halten, und in das
Feuchtwasser hereinkommende Verunreinigungen zu entfernen.
Die erfindungsgemäße, in den F i g. I bis 3 dargestellte Steuer- bzw. Regelvorrichtung umfaß: ein Gehäuse
20 mit verschiedener. Reglern 21, einen Vorratsbehälter 18 im unteren Teil des Gehäuses 20, eine Trennwand 19
und ein Filter 4 auf einer Seite der Trennwand 19. Nicht dargestellte, mit Überlaufplatten versehene Wasserkästen
sind in der Druckmaschine vorgesehen, aus denen das Feuchtwasser den Druckplatten zujelührt wird. Das
von den Überlaufplatten kommende, über diese hinweg fließende Wasser strömt durch Rückführleiiungen 28
nach unten, die durch Öffnungen 22 der hinteren Wand
des Gehäuses 20 hindurchgehen. (Jas rüekgelührte
Wasser gelangt in den oberen Bereich des Filters 4. Das Feuchtwasser wird den Wasserkäsien von Auslaßöffnungen
11a von Pumpe 11 zugeführt, die am hinteren
oberen Bereich des Vorratsbehälter 18 angeordnet sind, wie dies in Fig.2 dargestellt ist. Ein Schwimmer
1Oj eines Pegehr.eßgeräts 10 liegt im Vorratsbehälter 18
auf der Wasseroberfläche und öffnet oder bchfießt ein
Wasserzuleilungsrohr 23. das mit eine, nicht dargestellten
Wasserversorgungsquelle in Verbindung sieht, so daß dadurch der Wasserpegel im Vorratsbehälter 18 auf
einem konstanten Wert gehalten wird. Wenn Wasser aus einem Brunnen zufließt, wird in der Wasserzufuhr
leitung 23 ein Zylinder 40 mit einem darin enthaltenen Ionenaustauschharz bzw. -mitte! eingesetzt, um das
Wasser weich zu machen. Am rechten unteren Ende des Gehäuses 20 befindet sich ein Kühlaggregat 7, über dem
ein Säurebehälter 5 und ein Neutralisierungsbehälter 6 angeordnet sind. Rohre 15 und 16 am Boden der
Behälter 5 und 6 sind über Chemiepnmpen 8 b/w. 9 und
Leitungen 13 bzw. 14s mh dem Vorr.itsbebälier 18
verbunden. Der Vorratsbehälter 18 besitzt ein Rührwerk
3. dessen Rührflügel 3a tief in den Vorratsbehälter 18 eintaucht. Der Vorratsbehälter 18 ist mit Elektroden
2 ausgerüstet, die den pH-Wert messen. Diese Elektroden 2 stellen den Chemiepumpen 8 und 9 Signale
über ein pH-Meßgerät 1 des Setzers 21 bereit. Ein Rohrheizgerät 12 befindet sich unter dem Pegel-Meßgerät
10. Ein Temperalurmeßglied 25 ist unter den Pumpen 11 angeordnet, um die Wassertemperatur im
Vorratsbehälter 18 zu messen. Das vom Temperalurmeßglied 25 bereitgestellte Signal gelangt zu einem
Temperaturregler 24, der dem Kühlaggregat 7 oder dem Heizgerät 12 ein Signal bereitstellt, um die Wassertempcratur
auf einen festgelegten Wert zu halten.
Wie aus Fig. 4 zu ersehen ist, sind in einer
Filterkammer 14 zyünderförmige Filter 4 enthalten, wobei ein kleiner Spalt zwischen den Außenrändern der
Filter 4 und der Innenwand der Filterkammer 14 vorliegt. Das von der Druckmaschine zurückgeführte
Wasser strömt durch laminierte Filtereinheiten 34 nach unten, wobei im Wasser enthaltene Feststoffe ausgefiltert
werden. Dann steigt das Wasser durch den Spalt nach oben und strömt dann über die Trennwand 19 in
den Vorratsbehälter 18. Wie F i g. 4 zeigt, wird ein abnehmbarer Trichter 32 von einem Halterungsteil 31
am oberen Ende des Filters 4 gehaltert Eine perforierte Platte 33 ist am Boden des aus den Filtereinheiten 34
bestehenden Stapels vorgesehen. Das über die jeweiligen Rückführleitungen 28 zurückgeführte Wasser
strömt durch den Trichter 32 nach unten auf den mittleren Bereich der obersten Filtereinheit 34. Es wird
daran gehindert, durch den Spalt in den Boden einzuströmen. Wie F i g. 3 zeigt, liegt das obere Ende des
Filters 4 höher als der Schwimmer 10a des Pegelmeßgeräls
10, so daß der Pegel des umgewälzten Feuchtwassers im Filter 4 etwas höher als der Pegel im
Vorratsbehälter 18 ist, so daß das Wasser mit relativ geringer Geschwindigkeit durch das Filter 4 fließt.
Es können irgendwelche, auf dem Markt erhältliche Filtereinheiten 34 benutzt werden. Wenn Polypropylenfasern
verwendet werden, so absorbieren sie Öl mit einer Menge von 1,5 g Öl pro 1 g Polypropylenfasern.
Die verbrauchten Fasern können nach dem Trocknen verbrannt werden. Es hat sich herausgestellt, daß eine
gute Filierwirkung bei dauerndem Drucken dadurch aufrechterhalten werden kann, daß die erste (oberste)
Einheit, beispielsweise jede Woche, die zweite Einheit.
beispielsweise alle 2 Wochen und die dritte Einheit,
beispielsweise jeden Monat, erneuert bzw. ausgewechselt wird.
Die pH-Wcrt-Meßelcklrodcn 2 werden abnehmbar
mittels eines U-förmigcn Bandes 3f> an einer Halterung
35 befestigt. Wenn die Elektroden 2 verschmutzt sind, können sie daher ausgebaut und durch bloßes
Abwischen, mit neutralen Reinigungsmitteln oder Alkohol gesäubert werden. Wenn hochmolekulare
Substanzen, Alkohole oder Säuren als l'euchtwasserzusäl.'.e
nicht verwende! werden, ist das Reinigen der Elektroden 2 leicht.
Der mit den Elektroden 2 gemessene und durch Chemikalien, die mit den Chemiepurnpcn 8 und 9
eingebracht werden, eingestellte pl !-Bereich ändert sich
in Abhängigkeit von der Art der Druckplatte, beispielsweise einer anodisieren Plätte, der An der
Druckfarbe und anderen Druckbedingungen. Normalerweise zulässige pH-Werte liegen zwischen 5,0 und 6,5.
Natürlich sollte ein genauer pH-Wert für bestimmte Druckbedingungen innerhalb dieses Bereichs gewählt
werden, wobei diese genauen pH-Werte von den Papiercigenschaften (einschließlich der Schicht- bzw.
Beschichtungsmittel), der Druckplatte und der Druckfarbe abhängt und mit ±0,5% schwankt.
D;. die Temperatur des Feuchlwassers im Vorratsbehälter
18 einen empfindlichen Einfluß auf die Druckfarbe und andere Druckparameter ausübt, sollte die
Temperatur vorzugsweise in einem Bereich von 9 bis 15". und insbesondere in einem Bereich von 10 bis 13 C,
liegen. Wenn die Temperatur also unter 9"C oder 10"C abfällt, wird das Rohr-Heizgerät 12 eingeschaltet. Wenn
die Temperatur auf I2"C ansteigt, wird das Rohr-Heizgerät
12 abgeschaltet. Wenn die Temperatur dagegen auf 15 C, vorzugsweise auf 13 C, ansteigt, wird das
Kühlgcrät 7 eingeschaltet, um das Feuehtwasser zu kühlen. Mit der auf diese Weise geregelten Temperatur
gelangt das Fcuchtwasscr in einer Menge zum Druckzylinder, die ausreicht, einen Wasserfilm mit
möglichst kleiner aber ausreichender Dicke zu bilden. Gleichzeitig wird eine Emulgicrung und Hunting der
Druckfarbe verhindert, so daß dadurch ein wirkungsvollcr.
richtiger Druckvorgang über einen langen Zeitraum hinweg sichergestellt bleibt.
Da tier Wasserpcgel im Vorratsbehälter 18 konstant
gehalten wird, bleibt die Zuführung des Feuchlwassers mit den Pumpen 11 zu den Wasserkästen stabil. Wenn
der Wasserpegel im Vorratsbehälter 18 schwankt bzw. pulsiert, schwankt bzw. pulsiert auch der Wasserpegel in
den Wasserkästen, su uaß dadurch eine unregelmäßige
Zuführung an Feuchlwasscr zum Druckzylinder verursacht wird. Da die Temperatur des Feuchtwasscrs
konstant gehalten wird, kann darüber hinaus auch die Temperatur des Druckzylinders und der verschiedenen,
mit dem Druckzylinder zusammenwirkenden Walzen konstant gehalten werden. Dadurch wird auch eine
richtige Druckfarbentempcraiur von beispielsweise 24
bis 27' C sichergestellt. Wenn der Farbkasten auf einer geeigneten Temperatur, beispielsweise auf 14 oder
15"C. gehallen wird, ist es möglich, das richtige
Gleichgewicht zwischen der Druckfarbcnmcnge und der Feuchtwassernicnge aufrechtzuerhalten. Da der
piI-Wert reguliert wird und Verunreinigungen entfernt
werden, kann darüber hinaus auch ein effektives und stabiles Drucken über einen langen Zeitraum hinweg
vorgenommen werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verfahren zur Regulierung des in nach dem lithographischen Verfahren arbeitenden Druckmaschinen
verwendeten Feuchtwassers, bei welchem das Feuchtwasser über die Wassc· kästen der
Druckmaschinen, einen Vorratsbehälter und einen Filter umgewälzt wird, der Wasserpegel und der
pH-Wert des Feuchtwassers gemessen und durch Zugabe von Frischwasser und Säure entsprechend
regu'iert werden, dadurch gekennzeichnet,
daß der pH-Wert des Feuchtwas:;ers direkt im Vorratsbehälter (18) gemessen wird und durch
Zugabe auch von Lauge in den Vorratsbehälter (18) reguliert wird, daß das Feuchiwasser im Vorratsbehälter
(18) gerührt wird und daß die Temperatur Jes Feuchtwassers in dem Vorratsbehälter (18) dauernd
gemessen und durch Kühlen oder Erwärmen innerhalb eines Bereichs von ±2°C um eine
Bezugstemperatur gehalten wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit Meß- und Regeleinrichtungen
für die Konstanthaltung der Feuchtwassermenge und des pH-Wer.es des Feuchtwassers im Vorratsbehälter,
die eine Einrichtung zum Zuführen von Säure in den Vorratsbehälter aufweist, und mit einer
Umwälzpumpe für das Feuchtwasser, gekennzeichnet durch die Anordnung der Meßeinrichtung (2) für
den pH-Wert direkt im Vorratsbehälter (18), durch eine Einrichtung (6) zur Zuführung von Lauge in den
Vorratsbehälter (18),durch einen im Vorratsbehälter (18) angeordneten Rührer (3, 3a), durch einen
ebenfalls im Vorratsbehälter (18) angeordneten Temperaturmesser (25) und durch eine davon
gesteuerte Heiz- (12) und Kühleinrichtung (7) für das Feuchtwasser.
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