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DE2745201A1 - Waessrige dispersion aus einem material auf naturharz-basis - Google Patents

Waessrige dispersion aus einem material auf naturharz-basis

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Publication number
DE2745201A1
DE2745201A1 DE19772745201 DE2745201A DE2745201A1 DE 2745201 A1 DE2745201 A1 DE 2745201A1 DE 19772745201 DE19772745201 DE 19772745201 DE 2745201 A DE2745201 A DE 2745201A DE 2745201 A1 DE2745201 A1 DE 2745201A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
alkyl
sample
natural resin
oligomer
dispersant
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19772745201
Other languages
English (en)
Inventor
Takashi Fujikawa
Hisayoshi Naka
Toshiharu Okumichi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Arakawa Chemical Industries Ltd
Original Assignee
Arakawa Chemical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Arakawa Chemical Industries Ltd filed Critical Arakawa Chemical Industries Ltd
Publication of DE2745201A1 publication Critical patent/DE2745201A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H17/00Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its constitution; Paper-impregnating material characterised by its constitution
    • D21H17/62Rosin; Derivatives thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L93/00Compositions of natural resins; Compositions of derivatives thereof

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Emulsifying, Dispersing, Foam-Producing Or Wetting Agents (AREA)

Description

  • Wässrige Dispersion aus einem Material
  • auf Naturharz-Basis Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf wässrige Dispersioneun, und sie betrifft insbesondere wässrige Dispersionen aus einem Material auf Naturharz-Basis, einem Dispersionsmittel und Wasser, die hohe mechanische Stabilität, gute Stabilität bei Verdünnung und geringe Schaumbildung zeigen und sehr gute Klebe- bzw.
  • Leimungsmittel ("sizing agents") für die Papierherstellung sind.
  • Es sind bereits wässrige Dispersionen von Materialien auf Naturharz-Basis (nachstehend kurz "Naturharzmaterialien" genannt) bekannt. Die Japanische Patentanmeldung 36703/1975 beschreibt * tyrosin based material"(z.B. Kolophonium) z.B. ein Verfahren zur Herstellung von wässrigen Dispersionen von Naturharzmaterial, die als Leimungsmittel für die Papierherstellung geeignet sind; gemäss diesem Verfahren wird ein Naturharzmaterial unter Mitverwendung eines wasserlöslichen kationischen Polymeren wie z.B. wasserlösliches Polyaminopolyamid-Epichlorhydrinharz, Alkylenpolyamin-Epichlorhydrinharz, Polydiallylamin-Epichlorhydrinharz oder dgl., in Wasser dispergiert. Aus der US-PS 3 565 755 ist weiterhin bekannt, dass wässrige, als Leimungsmittel für die Papierherstellung geeignete Dispersionen hergestellt werden können, indem man ein Naturharzmaterial in Benzol oder einem ähnlichen organischen Lösungsmittel löst, die Lösung mit einer bestimmten Menge einer wässrigen Alkalilösung vermischt, um das Naturharzmaterial bis zu einem gewissen Grad zu neutralisieren, die so erhaltene nicht-einheitliche Mischung dispergiert und das organische Lösungsmittel von der Dispersion abdestilliert. Schliesslich wird in der Japanischen Patentanmeldung 43202/1975 ein Verfahren beschrieben, bei dem ein Naturharzmaterial der gleichen Art wie bei den obigen Verfahren mit einer wässrigen Lösung von Alkalialkylbenzolsulfonat vermischt und durch Erhitzen geschmolzen wird, worauf man die geschmolzene Mischung dispergiert und eine wässrige Dispersion des Naturharzmaterials erhält, die sich ebenfalls als Leimungsmittel eignet Alle bekannten wässrigen Dispersionen besitzen zwar relativ gute Eigenschaften für die Verwendung als Leimungsmittel, aber ihre Stabilität lässt zu wünschen übrig.
  • Ebenso wie Dispersionen, die für andere Verwendungszwecke vorgesehen sind, werden die Leimungsmittel im allgemeinen mit Hilfe von Pumpen befördert und somit bereits vor ihrer eigentlichen Anwendung einer mechanischen Scherbeanspruchung ausgesetzt. Sie müssen daher eine gute mechanische Stabilität besitzen. Alle bisher bekannten wässrigen Dispersionen zeigen Jedoch nur geringe mechanische Stabilität unter Einwirkung mechanischer Scherkräfte werden die Teilchen gröber oder brechen sogar und bilden Agglomerate. Die Dispersionen mUssen daher mit besonderer Vorsicht gehandhabt werden. Aber selbst bei sorgfältigster Behandlung setzen sich die genannten Agglomerate und dgl. in den Pumpen und Leitungen ab, und der Betrieb muss von Zeit zu Zeit unterbrochen werden, um die Leitungen und Pumpen zu reinigen.
  • Als Wasser für die Papierherstellung wird im allgemeinen Flusswasser, Leitungswasser, Brunnenwasser und dgl. von hoher Härte verwendet, so dass das Leimungsmittel zweckmässigerweise in hartem Wasser stabil sein sollte. Wegen der hohen Transportkosten wird das Leimungsmittel meist in stark konzentrierter Form hergestellt und dann in sehr kleinen Mengen in eine wässrige, zur Herstellung von Papier bestimmte Pulpenaufschlämmung gegeben, die normalerweise bis zu einer Konzentration von etwa 5 Gew.-% verdünnt ist. In der Verdünnung zeigen die bisher bekannten Dispersionen von Naturharzmaterialien 3edoch nur eine geringe Stabilität, insbesondere in hartem Wasser. Wegen dieser geringen Stabilität darf man die wässrigen Dispersionen erst unmittelbar vor der Verwendung gleichmässig verdünnen und in die wässrige Pulpenautschlämmung geben, so dass eine besondere Vorrichtung für dieses Verdünnen benötigt wird.
  • Die bekannten, oben aufgeführten wässrigen Dispersionen -- insbesondere solche, bei denen Alkalialkylbenzolsulfonat als Dispersionsmittel verwendet wurde zeigen eine beträchtliche Schaumbildung und führen zu verschiedenen Nachteilen, wenn sie als Leimungsmittel bei der Papierherstellung eingesetzt werden. An den feinen, durch das Sieb hervorgerufenen Löchern in der Papierbahn bildet sich Schaum, und das Aufschäumen der Weisslauge (white water") unter dem Sieb während der Herstellung der Papierbahn führt zu starker Blasenbildung in dem Sammclbehälter für die Weisslauge und erschwert die Rückführung und erneute Verwendung der Weisslauge.
  • Es sollen daher neue wässrige Dispersionen von Naturharzmaterial geschaffen werden, die eine wesentlich höhere mechanische Stabilität, erheblich bessere Verdtinnungsstabilität in hartem Wasser und geringere Schaumbildung zeigen als die bisher bekannten /haft wässrigen Dispersionen, sehr vorteils als Leimungsmittel bei der Papierherstellung eingesetzt werden können und ausserdem wirtschaftlich sind.
  • von Naturharzmaterialien Die vorliegende Erfindung liefert nun wässrige Dispersionei, die aus einen Naturharzmaterial, einen Dispersionsaittel und Wasser bestehen und dadurch gekennzeiApnet sind, dass das Dispersionsmittel ein Oligomeres oder ein Salz desselben ist, wobei das Oligomere einen hydrophilen Teil mit einer Hauptkette mit 8 bis 100 Kohlenstoffatoien und wenigstens vier, an dieser Hauptkette hängenden Carboxylgruppen sowie einen hydrophoben Teil mit. einer Alkylsulfid-, Alkylsulfoxyd- oder Alkylsulfogruppe umfasst, die an eine Endgruppe der den hydrophilen Teil bildenden Hauptkette gebunden ist.
  • Erfindungsgemäss bevorzugte Naturharzmaterialien bestehen aus O bis 95 Gew.-% eines Naturharzes und 5 bis 100 Gew.-% eines Additionsproduktes aus einem Naturharz und einer i,ß-ungesättigten Carbonsäure (dieses Additionsprodukt wird nachstehend kurz als "Naturharzaddukt" bezeichnet). Beispiele für geeignete Naturharze sind Balsamharz("gum rosin") ,Wurzelharz'("wood rosin")* und TalDarz sowie modifizierte Produkte und Mischungen dieser Naturharze. Beispiele fUr solche modifizierten Produkte sind hydrierte, disproportionierte, polymerisierte, bzw. aldehyd-modifizierte Naturharze und dgl.; besonders bevorzugt werden die aldehyd-modifizierten Naturharze, da sie eine inhibierte Kristallisation zeigen. Aldehyd-modifizierte Naturharze werden im allgemeinen hergotellt, indem man ein Naturharz und 2 bis 8 Gew.-% Formaldehyd oder Acetaldehyd, bezogen auf das Gewicht des Naturharzes, 0,5 bis 3 Stunden in Anwesenheit von Schwefelsäure, p-Toluolsulfonsäure oder eines ähnlichen Säurekatalysators bei einer Temperatur von etwa 1400C bis etwa 2000C umsetzt. Das Naturharzaddukt, das auch als "verstärktes Naturharz" bezeichnet wird, kann hergestellt werden, indem man ein Naturharz (vorzugsweise ein aldehyd-modifiziertes Naturharz) mit einer d ,B-ungesättigten Carbonsäureumsetzt, wobei normalerweise mit einer Temperatur von etwa 1500C bis etwa 2500C gearbeitet wird.
  • * bzw. Holzharz Geeignet sind zahlreiche *,ß-ungesättigte Carbonsäuren. Bevorzugt werden Jedoch Acrylsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Itaconsäure, Anhydride und Mischungen dieser Säuren; besonders geeignet sind Fumarsäure, Maleinsäure und Maleinsäureanhydrid.
  • Die erfindungsgemäss verwendeten Naturharzmaterialien enthalten vorzugsweise 2 bis 30 Gew.-%, insbesondere 3 bis 15 Gew.-%, der «,ß-ungesättigten Carbonsäure, bezogen auf das Gesamtgewicht des Naturharzes. Sie können entweder direkt hergestellt werden, indem man eine bestimmte, in den obengenannten Bereich fallende Menge dert,ß-ungesättigten Carbonsäure mit dem Naturharz umsetzt, oder man kann eine geeignete Menge an «,ß-ungesättigter Carbonsäure mit Naturharz umsetzen und das so erhaltene Addukt mit zusätzlichem Naturharz mischen. Die Menge des so zugemischten Naturharzes kann bis zu 95 Gew. -% betragen. Das Mischungsverhältnis wird so gewählt, dass die fertige Mischung vorzugsweise 2 bis 30 Gew.-%lund insbesondere 3 bis 15 Gew.-%,der umgesetzten a,ß-ungesättigten Carbonsäure, bezogen auf das Gesamtgewicht des Naturharzes, enthält. Ist die,ß-ungesättigte Carbonsäure in zu geringer Konzentration anwesend, so reduziert sich die Stabilität und die Leimungswirkung der wässrigen Dispersion.
  • Die erfindungsgemässen wässrigen Dispersionen werden hergestellt, indem man das Naturharzzaterial itt Hilfe der genannten Dispersionsmittel in Wasser dispergiert.
  • Es ist von entscheidender Bedeutung für die vorliegende Erfindung, dass als Dispersionsmittel ein Oligomers oder ein Alkalisalz desselben verwendet wird; wobei das Oligomere enthält einen hydrophilen Teil mit einer Hauptkette mit 8 bis 100 Kohlenstoffatomen und wenigstens vier, an dieser Hauptkette hängenden Carboxylgruppen, sowie einen hydrophoben Teil, mit einer Alkylsultid -, Alkylsulfoxyd - oder Alkylsulfogruppe aufweist, die an eine Endgruppe der den hydrophilen Teil bildenden Hauptkette gebunden ist. Diese Oligomeren sind an sich bekannte Verbindungen und werden in den US-PS 3 668 230 und 3 839 405 beschrieben, wurden Jedoch bisher noch nie zum Dispergieren von Naturharzmaterialien verwendet. Die vorliegende Erfindung beruht auf der Feststellung, dass die Verwendung dieser Oligomeren oder ihrer Alkali salze zum Dispergieren von Naturharzmaterialien zu einer ungewöhnlich guten Dispersionswirkung führt und wässrige Dispersionen liefert, die ausgezeichnete mechanische Stabilität, sehr gute Verdünnungsstabilität und geringe Schaumbildung zeigen. Es ist noch nicht genau bekannt, warum die Verwendung/diesigomeren oder ihrer Alkalisalze zu wässrigen Dispersionen mit so guten Eigenschaften führt. Wahrscheinlich ist dies darauf zurUckzuführen, dass die Oligomeren auch Eigenschaften besitzen wie übliche oberflächenaktive Mittel, da sie aus einem hydrophilen und einem hydrophoben Teil bestehen und der hydrophile Teil als Polycarbonsäure mit niedrigem Molekulargewicht bezeichnet werden kann und als Schutzkolloid wirkt. Unabhängig von den Gründen, bleibt 3edoch die Tatsache bestehen, dass die Oligomeren und ihre Alkalisalze bisher noch niemals zum Dispergieren Ublicher Naturharzmaterialien verwendet wurden. Der Mechanismus, durch den diese Oligomeren die gewünschte Dispersion bewirken, unterscheidet sich völlig von dem bekannter Dispersionsmittel fUr Naturharzaaterialien, wie z.B. Fettsäuresalzen, Salzen von Materialien auf Naturharz-Basis, Alkylbenzolsulfonat und anderen üblichen anionischen oberflächenaktiven Mitteln. Auf diese Weise können erfindungsgemäss wässrige Dispersionen erhalten werden, deren ausgezeichnete Stabilität und geringe Schaumbildung mit den bekannten Dispersionsmitteln nicht erzielbar ist und die wegen ihrer sehr guten Leimungseigenschaften hervorragend zur Herstellung von Papier geeignet sind.
  • Bei einer bevorzugten AusfUhrungsform der Erfindung werden als Dispersionsmittel Oligomere verwendet mit einem hydrophilen Teil, der 4 bis 50 Einheiten von wenigstens einer Art, der durch Formel B dargestellten Gruppen umfasst: in der R1 für H, CH3 oder COOH und R2 iUr H, CH3 oder CH2COOH steht; und O bis 46 Einheiten von wenigstens einer Art, der durch Formel A dargestellten Gruppen enthält.
  • in der R3 und R4 gleiche oder unterschiedliche Bedeutung besitzen und 3eweils für H oder CH3 steten und X eine Gruppe CONH2, OCH3, OC2H5, CH20H, COOC2H4OH, COOC3H6OH, CONHCH2OH, CONHCH3, CONHC2H5, CONHC3H7, COOCH3, COOC2H5, CN, OOCCH3 oder OOCC2H5 ist, wobei die Gesamtzahl der Einheiten A + B bis zu 50 betrágt; sowie aus einem hydrophoben Teil, der eine Alkylsulfid-, Alkylsulfoxyd- oder Alkylsulfogruppe umfasst, wobei der Alkylrest eine gerad- oder verzweigtkettige Alkylgruppe mit 5 bis 20 Kohlenstoffatomen ist. Der Einfachheit halber können die bevorzugten Oligomeren durch folgende Formel dargestellt werden: In dieser Formel steht: R fUr eine gerad- oder verzweigtkettige Alkylgruppe mit 5 bis 20, vorzugsweise 6 bis 12 Kohlenstoffatomen; n für 0, 1 oder 2, vorzugsweise für 0; a für 0 oder eine ganze Zahl von 1 bis 46; b für eine ganze Zahl von 4 bis 50; a + b für eine ganze Zahl von 4 bis 50; und R1, R2, R3, R4 und X besitzen die obengenannten Bedeutungen.
  • Die beiden in Klammern gesetzten Einheiten sind regellos im Molekül verteilt; ausserdem müssen die einzelnen, Jeweils von einer Klammer umfassten und in den Anteilen a bezw. b im MolekUl verteilten Einheiten untereinander nicht gleich sein.
  • Steht in der obigen Formel a für 0, so ist b vorzugsweise 4 bis 30; steht a für eine andere Zahl als 0, so ist b vorzugsweise 5 bis 30. Das Molfraktionsverhältnis a a hängt von der Wasserlöslichkeit des Oligomeren oder seines Alkalisalzes ab; ist X eine stark hydrophile Cruppe, wie z.B. CONH2, so liegt dieses Verhältnis vorzugsweise zwischen 0,02 und 0,92, insbesondere bei 0,7 bis 0,867. Ist X dagegen eine schwach hydrophile Gruppe, so beträgt das Verhältnis 0,02 bis 0,6. Bevorzugt wird ein Verhältnis von 0,3 bis 0,5, wenn X für CN oder CONHCH20H steht, oder von 0,02 bis 0,3, wenn X für eine andere, schwach hydrophile Gruppe steht.
  • Die Oligomeren der Formel I besitzen im allgemeinen ein Molekulargewicht von etwa 400 bis etwa 5000. Besonders bevorzugte 01igomere der Formel I können durch die nachstehenden Formeln II bis IV dargestellt werden.
  • In dieser Formel steht R' für eine geradkettige Alkylgruppe mit 6 bis 12, vorzugsweise 8 bis 10 Kohlenstoffatomen; R'2 für H oder CH3, vorzugsweise H; b für 4 bis 50, vorzugsweise 4 bis 30 und insbesondere 4 bis 10; und n besitzt die obengenannte Bedeutung.
  • In dieser Formel besitzen R', n und R'2 die obengenannten Bedeutungen; a' + b' steht für 5 bis 30, vorzugsweise 12 bis 30; und a' ist 0,033 bis 0,6, vorzugsweise 0,2 bis 0,55 und a' + b' insbesondere 0,3 bis 0,5.
  • In dieser Formel steht R" für eine geradkettige Alkylgruppe mit 6 bis 20, vorzugsweise 6 bis 12 Kohlenstoffatomen; n, R4 und R2 besitzen die obengenannten Bedeutungen; a" + b" steht für 5 bis 30, vorzugsweise 12 bis 30; und a" ist 0,033 bis a" + b" 0,867, vorzugsweise 0,6 bis 0,867.
  • Nachstehend sind typische bevorzugte sowie andere, erfindungsgemäss geeignete Oligomere zusammengefasst.
  • Die Oligomeren der Formel I können einfach auf die in US-PS 3 668 230 und 3 839 405 beschriebene Weise oder durch ähnliche Verfahren hergestellt werden. So kann z.B. ein gewünschtes, mit einer Alkylsulfid-Endgruppe versehenes und eine enge Molekulargewichtsverteilung aufweisendes Oligomeres praktisch quantitativ erhalten werden, indem man das betreffende Monomere bei einer Temperatur von etwa 200C bis etwa 600C in Anwesenheit von Alkylmercaptan und in Abwesenheit von Wasser additionspolymerisiert und dabei als Lösungsmittel Methylalkohol, Äthylalkohol oder einen anderen niedrigen Alkohol und als Initiator Lauroylperoxyd, Ammoniumpersulfat oder dgl. verwendet. Falls erwünscht, wird dieses Oligomere in das entsprechende Alkalisalz umgewandelt, das dann bei einer Temperatur von etwa 300 bis 1000C unter Anwendung eines Oxydationsmittels, wie Wasserstoffperoxyd oder Ozon, in Wasser oxydiert wird; Je nach Menge des verwendeten Oxydationsmittels, erhält man dadurch ein Oligomeres mit endständiger Alkylsulfoxyd- oder Alkylsulfogruppe.
  • Geeignet sind Monomere mit einer oder mehreren Carboxylgruppen, XAcrylsäure, wie z. B. Methacrylsäure, ß-Methylacrylsdure, , ß-Dimethylacrylsäure, Itaconsäure, Maleinsäure, Fumarsäure etc; Monomere mit stark hydrophilen Gruppen, wie z.B. Acrylamid, Methycrylamid, Vinylmethyläther, Vinyläthyläther, Allylalkohol, Vinylpyrrolidon und dgl.; sowie Monomere mit schwach hydrophilen Gruppen, z.B.
  • Hydroxyäthylacrylat, Hydroxypropylacrylat, Hydroxyläthylmethacrylat, Hydroxypropylmethacrylat, N-Methylolacrylamid, N-Methylacrylamid, N-Äthylacrylamid, N-Isopropylacrylamid, Methylacrylat, Xthylacrylat, Methylmethacrylat, Acrylnitril, Methylacrylnitril, Vinylacetat, Vinylpropionat etc. Besonders bevorzugt werden Acrylsäure, Acrylnitril, Acrylamid, Itaconsäure, Methacrylsäure -und Methacrylamid.
  • Erfindungsgemäss können die Oligomeren in der anfallenden Form, d.h. als Säure, verwendet werden. Vorzugsweise werden sie Jedoch mit einem Alkali teilweise oder vollsRhdig zu dem entsprechenden Salz neutralisiert. Besonders empfehlenswert ist es, die Oligomeren so stark mit Alkali zu neutralisieren, dass das Verhältnis B a + b in Formel 1 wenigstens 0,05 beträgt, wobei B für die Zahl der neutralisierten Säuregruppen steht. Obgleich praktisch alle alkalischen Salze geeigenet sind, werden z.B. die Salze von Lithium, Natrium, Kalium und ähnlichen Alkalimetallen, Salze von Ammoniak und organischen Aminen, wie Monoäthanolamin, Äthylamin, Diäthanolamin, Dimethylamin, Pyridin, Triäthanolamin und dgl., bevorzugt.
  • Natriumsalz und Kaliumsalz sind besonders geeignet.
  • Ertindungsgemäss wird das Oligomere oder sein Alkalisalz (nachstehend kurz als "Dispersionsmittel" bezeichnet) in einer Menge von 0,25 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 3,0 Gew.-X, bezogen auf das zu dispergierende Naturharzmaterial, eingesetzt. Wird das Dispersionsmittel in wesentlich grösseren Mengen als 10 Gew.-% angewendet, so besitzt die erhaltene wässrige Dispersion zwar eine bessere mechanische Stabilität, aber andere, fUr die Papierherstellung erwUnschte Eigenschaften, z.B. die Leimungswirkung, können dadurch verschlechtert werden.
  • Zusammen mit dem Dispersionsmittel, können erfindungsgemäss bekamite nicht-ionische oder bekannte anionische oberflächenaktive Mittel verwendet werden und zwar in Mengen bis zur Menge des eingesetzten Dispersionsmittels. Besonders die Verwendung nichtionischer oberflächenaktiver Mittel führt zu wässrigen Dispersionen mit verbesserter mechanischer Stabilität und hoher Verdllnnui'gsstabilität in hartem Wasser. Beispiele fUr geeignete nicht-ionische oberflächenaktive Mittel sind: Polyoxyäthylenalkyläther; Polyoxyäthylenalkylphenyläther; Polyoxyäthylen-Polyoxypropylen-Blockmischpolymerisate; Fettsäureester von Polyoxyäthylensorbitan, Polyoxyäthylenglycerin bzw. Polyäthylenglykol; Polyoxyäthylenalkylamin; Fettsäuremonoglyceride; Fettsäureester von Sorbitan, Pentaerythrit, Propylenglykol, Saccharose bzw. Polyglycerid; Fettsäurealkanolamide, Aminoxyde und dgl.
  • Geeignete anionische oberflächenaktive Mittel sind z.B.
  • Fettsäuresalze; Alkylbenzolsulfonat; Alkylsulfonat, α-Olefin sulfonat; Dialkylsulfosuccinat; Sulfat von Polyoxyäthylennlkyla-ther oder Polyoxyäthylenalkylphenyläther; Natriumsalz von N-Lauroyl sarcosin ; Sulfonat des Naphthalin-Formalin-Kondensationsproduktes.
  • Da die Naturharzmaterialeien einen Erweichungspunkt von wenigsteins etwa 80°C besitzen, werden sie vorzugsweise gemäss folgendem Verfahren mit den erfindungsgemässen Dispersionsmitteln dispergiert. Zuerst wird das Naturharzmaterial in einem wasser unlöslichen organischen Lösungsmittel gelöst und eine Lösung mit einer Viskosität bis zu 1000 cPs, vorzugsweise bis zu 500 cPs, bei 250 sowie einer Konzentration von etwa 20 bis etwa 70 Gew.-%, vorzugsweise etwa 40 bis etwa 60 Gew.-%, hergestellt.
  • Geeignete wasser-unlösliche organische Lösungsmittel sind z.B. solche, die azeotrope Gemische mit Wasser bilden, wie Benzol, Toluol, Cyclohexan, Tetrachlorkohlenstoff und dgl.; besonders bevorzugt wird Benzol. Anschliessend wird die so erhaltene Lösung in einem organischen Lösungsmittel vordispergiert, indem man Wasser und das Dispersionsmittel oder eine wässrige Lösung des Dispersionsmittels zugibt, und dann bei einer Temperatur von etwa 100C bis etwa 800C, vorzugsweise bei etwa 300C bis etwa 600C, vollständig dispergiert. Die Wassermenge wird dabei so bemessen, /in der Mischung des Naturharzmaterials dass vor der Dispersion 10 bis 40 Gew.-% Naturharzmaterial in dem organischen Lösungsmittel und dem Wasser vorliegen. Das organische Lösungsmittel wird dann bei etwa 300C bis etwa 900C unter reduziertem Druck aus der fertigen Dispersion abgedampft und auf diese Weise die gewünschte wässrige Dispersion erhalten.
  • Dieses Verfahren wird nachstehend als "Lösungsmittelverfahren" bezeichnet. Da im allgemeinen bei Abdampfung des Lösungsmittels auch ein Teil des Wassers entfernt wird, ist die erhaltene wässrige Dispersion etwas stärker konzentriert. Durch das Lösungsmittelverfahren werden stabile wässrige Dispersionen mit /erhalten ausserqrdent-Teilchengrössen bis zu 1 P , und das Lösungsmittel lässt sicH lich leicht aus der Dispersion entfernen, da die erSindungsgemäss verwendeten Dispersionsmittel nur sehr wenig schäumen.
  • Die erfindungsgemässen wässrigen Dispersionen können auch in folgender Weise hergestellt werden: Das Naturharzmaterial wird zuerst durch Erhitzen geschmolzen und dann mit Dispersionsmittel und Wasser oder einer wässrigen Lösung des Dispersionsmittels versetzt, oder die drei Komponenten werden gleichzeitig unter Erhitzen vermischt. Dann wird die geschmolzene Mischung dispergiert. Das Naturharzmaterial muss bei einer Temperatur geschmolzen und dispergiert werden, bei der es zwar flieAbar/aber nicht zersetzt wird. Geeignet sind Temperaturen von etwa 1400C bis etwa 2000C, vorzugsweise etwa 1600C bis etwa 1800C. Vorzugsweise besitzt das bei Temperaturen in diesem Bereich geschmolzene Naturharzmaterial eine Viskosität bis zu 300 tops, vorzugsweise bis zu 100 cPs. Die verwendete Wassermenge ergibt sich aus der gewünschten Konzentration der wässrigen Dispersion. Dieses Verfahren wird nachstehend als "Schmelzverfahren" bezeichnet. Vorzugsweise werden hierbei als Dispersionsmittel die Alkalisalze der Oligomeren verwendet.
  • Sowohl beim Lösungsmittel- wie auch beim Schmelzverfahren kann die Dispersion mit Hilfe von Kolben- oder Ultraschall-Homogenisiervorrichtungen durchgeführt werden. Die besonders geeignete Kolben-Homogenisiervorrichtung enthält ein Homogenisierungs-Ventil, das auf einen Scherdruck von 50 bis 700 kg/cm2 eingestellt wird; die vordispergierte Dispersion wird durch den Kolben in dieses Ventil gepresst und durch die auftretenden Scherkräfte vollständig dispergiert. Im Handel erhältliche Vorrichtungen dieser Art sind z.B. "Model 15M-8TA" und "Model 31M-3TA" der Gaulin Corporation, USA. Mit diesen Vorrichtungen wird die Dispergierung vorzugsweise unter einen Schendruck von 100 bis 600 kg/cm² und insbesondere 200 bis 400 kg/cm² durchgeführt. Das zur Dispergierung verwendete Wasser, das ein Bestandteil der erfindungsgemässen wässrigen Dispersionen ist, muss nicht gereinigt werden, ist Jedoch vorzugsweise weiches Wasser.
  • Die so hergestellten, erfindungsgemässen wässrigen Dispersionen enthalten im allgemeinen 1 bis 60 Gew.-%, vorzugsweise 30 bis 45 Gew.-%, des Naturharzmaterials und 0,25 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 3,0 Gew.-%, des Dispersionsmittels, bezogen auf das Gewicht des Naturharzmaterials. Die Dispersionen enthalten das Naturharzmaterial in Form feiner Teilchen eines Durchmessers von etwa 0,03 bis etwa 4 je. Sie sind weiss bis milchig-weiss und haben einen pH-Wert von 3 bis 6,5. Die Dispersionen bleiben bei Zimmertemperatur wenigstens 6 Monate stabil und ohne Ausfällung und sind, wie die nachfolgenden Beispiele zeigen, durch hohe mechanische Stabilität, gute Verdünnungsstabilität in hartem Wasser und geringe Schaumbildung gekennzeichnet.
  • Die erfindungsgemässen wässrigen Dispersionen eignen sich als Leimungsmittel fUr die Herstellung von Papier; hierzu werden sie, zusammen mit Alaun oder einem ähnlichen Fixiermittel, in eine wässrige Aufschlämmung der Pulpe gegeben, worauf die Pulpe bei einem pH-Wert von 4 bis 6 zu Papierbahnen verarbeitet wird. Eine weitere M6glichkeitbesteht darin, die wässrige Dispersion mit einer kleinen Menge Alaun oder dgl. und sehr kleinen Mengen einer kationischen Fixierungshilfe in die wässrige Pulpenaufschlämmung zu geben und diese dann bei einem pH-Wert von 5 bis 7 zu Papierbahnen zu verarbeiten; dieses Verfahren ist in der JapanischenPatentanmeldung 30201/1974 beschrieben.
  • In beiden Fällen werden die erfindungsgemässen wässrigen Dispersionen in Mengen von 0,01 bis 5 Gew.-%, vorzugsweise 0,1 bis 2 Gew.-%, bezogen auf das Trockengewicht der Pulpe, angewendet.
  • Da die erfindungsgemässen wässrigen Dispersionen eine ausge-XVerdünnung zeichnete Stabilität bei der/ in hartem Wasser zeigen, können sie zufriedenstellend mit Flusswasser, Leitungswasser, Brunnenwasser und dgl. verdünnt werden und lassen sich leicht in den wässrigen Pulpeaufschlämmungen dispergieren. Die verdünnten Dispersionen sind sehr lange stabil. Im Gegensatz zu den bisher bekannten wässrigen Dispersionen, wird keine besondere Vorrichtung für das Verdünnen benötigt. Die erfindungsgemässen wässrigen Dispersionen schäumen nur sehr wenig und liefern ohne Schwierigkeiten Papier von hoher Qualität.
  • Die erfindungsgemässen wässrigen Dispersionen können auch zur äusseren Leimung von Papier verwendet werden; in diesem Falle werden sie mittels bekannter Verfahren, wie z.B. Aufsprtlhen, Eintauchen oder Überziehen, auf den nsssenPapierbogen aufgebracht.
  • Die nachstehenden Beispiele erläutern die vorliegende Erfindung.
  • Ebenfalls aufgeführt sind Bezugsbeispiele, die die Herstellung /erfindungsgemäss verwendbaren des Naturharzmaterials bezw. des Dispersionsmittels beschreiben.
  • Wenn nicht anders angegeben, sind alle genannten Teile und Prozentsätze Gew.-Teile bezw. Cew.-%. Die Erweichungspunkte wurden durch das Ring-und-Kugel-Vertahren ermittelt.
  • Bezugsbeispiel 1 Es wurden 2520 g Tallharz (Säurezahl: 170; Erweichungspunkt: 760C) durch Erhitzen geschmolzen und dann bei 1650C mit 3,8 g p-Toluolsulfonsäuremonohydrat als Katalysator unter Rühren versetzt.
  • An schliessend wurden innerhalb von 120 Minuten 231 g einer 37 eigen wässrigen Formaldehydlösung bei einer Temperatur von 1600 bis 170°C zugegeben. Die Mischung wurde 30 Minuten bei der genannten Temperatur gerüht und dann nur der Katalisator durch Zugabe von 1,7 g Natriumhydroxyd in 16,8 g Wasser neutralisiert. Nachdem weitere 1,5 Stunden gerührt worden war, erhielt man ein formaldehyd-modifiziertes Naturharz mit einer Säurezahl von 164 und einem Erweichungspunkt von 770C. In 1800 g des modifizierten Naturharzes wurden 1200 gBalsamharz (Säurezahl: 175; Erweichungspunkt: 770C) gegeben, worauf die Mischung 30 Minuten bei 1750C gerührt wurde.
  • 2950 g der so erhaltenen Mischung und 177 g Fumarsäure (6,0 Gew.-%, bezogen auf die Mischung) wurden durch Erhitzen geschmolzen und 3 Stunden bei 2000C umgesetzt; erhalten wurde ein Naturharzaddukt mit einer Säurezahl von 208 und einem Erweichungspunkt von 103,5°C. Dieses Produkt wird nachstehend als "Naturharzmaterial A" bezeichnet.
  • Bezugsbeispiel 2 Es wurden 1000 gBalsamharz (Säurezahl: 175; Erweichungspunkt: 77°C) und 190 g Fumarsäure geschmolzen und 4 Stunden bei 2000C umgesetzt. Das so erhaltene Naturharzaddukt hatte eine Säurezahl von 286 und einen Erweichungspunkt von 138,5°C.
  • Nun wurden 550 g des obigen Natutharzadduktes und 500 g des formaldehyd-modifizierten Naturharzes gemäss Bezugsbeispiel 1 auf 1700C erhitzt und 30 Minuten gemischt; das so erhaltene Naturharzmaterial enthielt, bezogen auf das Gesamtgewicht an Balsamharzund modifiziertem Harz, etwa 9,1 % Fumarsäure als Addukt. Dieses Produkt wird nachstehend als "Naturharzmaterial B" bezeichnet.
  • BezugsbeisPiel 3 Es wurden 1800 g hydriertes Naturharz (Säurezahl: 166; Erweichungspunkt: 70,50C; Bromzahl: 49) und 1200 gWurzelharz (Säure zahl: 167; Erweichungspunkt: 75°C) durch Erhitzen geschmolzen.
  • Dann wurden 120 g Fumarsäure und 60 g Maleinsäureanhydrid in die auf 1700C erhitzte Mischung gegeben. Nach 4-stUndiger Reaktion bei der genannten Temperatur wurde ein Naturharzmaterial mit einer Säurezahl von 210 und einem Erweichungspunkt von 980C erhalten. Die als Addukt anwesende Menge an Fumarsäure und Maleinsäureanhydrid betrug etwa 6,0 %, bezogen auf das Gesamtgewicht an hydriertem Naturharz und Wurzelharz. Dieses Produkt wird nachstehend als "Naturharzmaterial C" bezeichnet.
  • Bezugsbeispiele A bis L Ein Fünfhals-Kolben, der mit Rührwerk, Rückflusskühler, Tropftrichter, Thermometer und S$ickstoffzuleitung versehen war und in ein Wasserbad gestellt wurde, wurde mit 388,8 g (5,4 Mol) Acrylsäure, 286,2 g (5,4 Mol) Acrylnitril, 98,6 g (0,675 Mol) Octylmercaptan und 110,7 g Methylalkohol beschickt. Dann wurden 300 g Methylalkohol, die 2,5 g Ammoniumpersulfat enthielten, innerhalb von 9 Stunden unter Rühren in die Mischung getropft; während dieser Zeit wurde das Reaktionssystem bei einer Temperatur von 350 + 20C unter einer Stickstoffatmosphäre gehalten.
  • Nach Beendigung der Zugabe wurde das System eine weitere Stunde auf dieser Temperatur gehalten, bis die Reaktion beendet war.
  • Die Reaktionsmischung zeigte eine helle, gelblich grüne Färbung und enthielt 65,0 % nicht-flüchtige Stoffe (Theorie: 65,3 9a).
  • Bei reduziertem Druck von 2 mm Hg und 1000C wurde der Methylalkohol innerhalb von 30 Minuten aus der Reaktionsmischung abgedampft und der RUckstand an der Luft getrocknet; erhalten wurde ein weisses Pulver, das in MethYlalkohol, Aceton, Methyläthylketon und Cyclohexanon löslich war. Die Ergebnisse der Analyse sind nachstehend aufgeführt.
  • Ber. " Gef.
  • 1146 1100 Acrylsäure-Einheiten 50,3 X 50,0 % Acrylnitril-Einheiten 37,0 X 36,5 X OctylDkercaptan-Einheiten 12,7 X; 13,5 % Die Ergebnisse zeigen, dass das Produkt vorwiegend aus einer Verbindung der folgenden Formel besteht: In 115 g (etwa 0,1 Mol) des so erhaltenen Oligomeren wurden 40,4 g (0,72 Mol) Kaliumhydroxyd und 1276,6 g Wasser gegeben.
  • Die Mischung wurde bei etwa 700C gerührt und eine 10 ige wässrige Lösung des Kaliumsalzes des Oligomeren hergestellt, in der etwa 90 X der Säuregruppen des Oligomeren neutralisiert waren.
  • Diese Lösung wird nachstehend als "Dispersionsmittel A" bezeichnet.
  • Mit Hilfe des beschriebenen Verfahrens wurden unter geeigneten Reaktionsbedingungen und unter Verwendung entsprechender Materialien die Oligomeren der Tabelle'I hergestellt. Alle Oligomeren wurden zu 10 %igen wässigerigen Lösungen ihrer Alkalisalze verarbeite1(. Diese Produkte werden als "Dispersionmittel B bis L" bezeichnet. Tabelle 1 zeigt den Neutralisierungsgrad der Oligomeren sowie die Art der erhaltenen Alkalisalze.
  • Tabelle I
    Dispersions- Neutralisationsgrad
    mittel Oligomeres und Salz
    B C8H17S-#-CH2-CH-#-#-CH2-CH-#-H 90%,
    # # Kaliumsalz
    CN 8 COOH 12
    C C6H15S-#-CH2-CH-#-#-CH2-CH-#-H 100%,
    # # Natriumsalz
    CN 4 COOH 8
    D C10H21S-#-CH2-CH-#-#-CH2-C(CH3)-#-H 100%,
    # # Kaliumsalz
    CN 4 COOH 12
    Tabelle I- Fortsetzung
    Dispersions- Neutralisationsgrad
    mittel Oligomeres und Salz
    E C12H25S-#CH2-CH-#-#-CH2-CH-#-H 85 %,
    # # Kaliumsalz
    CN 12 COOH 18
    F C8H17S-#CH2-CH-#-H 30 %,
    # Natriumsalz
    COOH 4
    G C8H17S-#CH2-CH-#-H 5 %,
    # Kaliumsalz
    COOH 10
    H C10H21S-#CH2-CH-#-H 50 %,
    # Ammoniumsalz
    COOH
    Tabelle I - Fortsetzung
    Dispersions- Neutralisationsgrad
    mittel Oligomeres und Salz
    CH2COOH
    #
    C8H17S-#CH2-CH--#----#CH2-C------#-H 50 %,
    I # # Monoäthanol-
    CONH 2 16 COOH aminsalz
    J C10H21S-#CH2-CH---#--#CH2-CH---#-H 25 %,
    # # Natriumsalz
    CONH2 16 COOH
    K C8H17S-#CH2-CH----#--CH2-CH-#-H 100 %,
    # # Kaliumsalz
    COOCH3 5 COOH
    L C8H17S-#CH2-CH#-#CH2-CH----#-#CH2-CH--#-H 100 %,
    # # # Kaliumsalz
    CN 4 COOCH3 2 COOH 10
    Bezugsbeispiele M bis Q Der in Beispiel A verwendete Kolben wurde mit 115 g (etwa 0,1 Mol) des gemäss Beispiel A in Form einer freien Säure hergestellten, pulverförmigen Oligomeren, 40,4 g (0,72 Mol) Kaliumhydroxyd und 1281,3 g Wasser beschickt. Die Mischung wurde unter einer Sticktoffatmosphäre gerührt und gelöst, und dann wurden bei einer Temperatur bis zu 15°C tropfenweise 11,3 g (0,1 Mol) einer durch einen Tropfrichter 30 eigen wässrigen Wasserstoffperoxydlösung zugegeben. Nach Beendigung der Zugabe wurde die Mischung etwa 1 Stunde auf 600C gehalten, bis die Reaktion beendet war. Es wurde eine 10 Xige wässrige Lösung erhalten, die als Hauptkomponente ein zu 90 X neutralisiertes Produkt des Oligomeren der folgenden Formel enthielt: Diese Lösung wurde als"Dispersionsmittel M" bezeichnet.
  • Mit Hilfe des gleichen Verfahrens wurden aus entsprechenden Materialien die in Tabelle II aufgeführten Oligomeren hergestellt.
  • Die Oligomeren wurden zu 10 eigen wässrigen Lösungen ihrer Alkalisalze verarbeitet und lieferten die Dispersionsmittel N bis Q.
  • Tabelle II zeigt auch den Neutralisationsgrad der Oligomeren und die Art der hergestellten Alkalisalze.
  • Tabelle II
    Dispersions- Oligomeres Neutralisationsgrad
    mittel und Grad
    O
    #
    N C8H17S-#CH2-CH-#-#CH2-CH--#--H 80 %,
    # # Kaliumsalz
    CN 8 COOH 12
    O
    #
    O C8H17S-#CH2-CH--#--H 20 %,
    # Kaliumsalz
    COOH 4
    O CH2COOH
    # #
    P C8H17S-#CH2-CH---#--#CH2-C-------#-H 30 %,
    # # Kaliumsalz
    CONH2 16 COOH
    O
    #
    Q C10H21S-#CH2-CH---#--#CH2-CH--#-H 25 %,
    # # Natriumsalz
    CONH2 16 COOH 4
    Bezugsbeispiele R bis U Der Kolben des Beispiels A wurde mit 115 g (etwa 0,1 Mol) des pulverförmigen, als freie Säure erhaltenen Oligomeren des Beispiels A, 40,4 g (0,72 Mol) Kaliumhydroxyd und 1285,9 g Wasser beschickt. Die Mischung wurde unter einer Stickstoffatmosphäre verrührt und gelöst und dann bei einer Temperatur bis zu 15°C tropfenweise mit 22,7 g (0,2 Mol) einer 30 eigen wässrigen Wasserstoffperoxydlö.sung versetzt. Nach Beendigung der Zugabe wurde die Mischung etwa 1 Stunde auf 900 bis 1000C erhitzt, wodurch die Reaktion abgeschlossen wurde.
  • Dieses Verfahren lieferte eine 10 ziege wässrige Lösung, die als Hauptkomponente ein zu 90 % neutralisiertes Produkt des Oligomeren der folgenden Formel enthielt: Diese Lösung wird nachstehend als "Dispersionsmittel R" bezeichnet.
  • Unter Verwendung entsprechender Materialien wurden auf die oben beschriebene Weise die Oligomeren der Tabelle III in Form von 10 eigen wässrigen Lösungen ihrer Alkalisalze hergestellt; die so erhaltenen Lösungen werden als "Dispersionsmittel S bis U" bezeichnet. Aus Tabelle III ist auch der Neutralisationsgrad und die Art der erhaltenen Alkalisalze zu ersehen.
  • Tabelle III
    Dispersion- Neutralisationsgrad
    mittel Oligomeres und Salz
    O
    #
    S C8H17S-#CH2-CH-#-#CH2-CH--#--H 70 %,
    # # # Kaliumsalz
    O CN 8 COOH 12
    O
    #
    T C8H17S-#CH2-CH---4-H 20 %,
    # # Kaliumsalz
    O COOH 4
    O CH2COOH
    # #
    U C8H17S-#CH2-CH---#--#CH2-C------#-H 30 %,
    # # # Kaliumsalz
    O CONH2 16 COOH
    Beispiel 1 Es wurden 100 g Naturharzmaterial A (hergestellt gemäss Bezugsbeispiel 1) in 100 g Benzol gelöst. Die Benzollösung wurde mit 200 g einer wässrigen Lösung gemischt, die erhalten worden war, des entsprec enden Bezugsbeispiels indem man eine bestimmte Menge Dispersionsmittel' ;iit weichem Wasser verdünnte. Die Mischung wurde 1 Minute bei 400C in einem Homomischer (5000 U/Min) vordispergiert und dann bei gleicher Temperatur weiter dispergiert, indem man sie zweimal durch einen Hochdruck-Kolbenhomogenisieren ("Model 15M-STA") laufen liess, der auf einen Scherdruck von 300 kg/cm² eingestellt worden war.
  • Das Benzol wurde bei 400C und unter reduziertem Druck aus der so erhaltenen Dispersion abgedampft. Auf diese Weise wurden die Proben 1 bis 12 der erfindungsgemässen wässrigen Dispersionen unter Verwendung veIs=hiedener, gemäss den Bezugsbeispielen erhaltener Dispersionsmittel hergestellt. Aus Tabelle IV sind Art und Menge (berechnet als nicht-flüchtige Stoffe) des Jeweils verwendeten Dispersionsmittel zu ersehen. Tabelle V zeigt die Eigenschaften und die Lagerungsbeständigkeit (6 Monate bei 250C) der Dispersionen. Zum Vergleich wurden mittels des beschriebenen Verfahrens weitere Dispersionen hergestellt, wobei jedoch das Naturharzmaterial A durch das in Bezugsbeispiel 1 verwendete Balsamharzersetzt wurde; als Dispersionsmittel dienten ein bekanntes, wasserlösliches kationisches Hochpolymer, d.h. ein wasserlösliches, durch Polyaminopolyamid-Epichlorhydrin moditiziertes Harz (ein durch Epichlorhydrin modifiziertes Polyaminopolyamid-Produkt, hergestellt durch übliche Kondensation von Adipinsäure und Diäthylentriamin), das Kaliumsalz des Naturharzmaterials A und Natriumdodecylbenzolsulfonat in den Jeweils angegebenen Mengen. Diese Dispersionen werden in Tabellen IV und V als Vergleich 13 bis 16 bezeichnet.
  • Beispiel 2 Es wurden 100 g Naturharzmaterial A und 200 g einer wässrigen /Verdünnen Lösung, die durch der angegebenen Menge des Dispersionsmittels B in weichem Wasser, in einen Autoklav gegeben, der mit dem Hochdruck-Kolbenhomogenisierer des Beispiels 1 verbunden war.
  • Die Lösung wurde auf 18O0C erhitzt und zur Vordispergierung 1 Stunde bei dieser Temperatur gerührt. Dann wurde die Dispersion durch den Homogenisierer geleitet, der auf einen Scherdruck von 300 kg/cm² eingestellt war. Die so erhaltene wässrige Dispersion wurde in einem wassergekühlten Kühler gekühlt.
  • Das Verfahren wurde anschliessend mit dem Dispersionsmittel S wiederholt. Die so erhaltenen, erfindungsgemässen wässrigen Dispersionen werden in Tabellen IV und V als Proben 17 und 18 bezeichnet. Zu Vergleichszwecken wurde das Verfahren mit einer bestimmten Menge Natriumdodecylbenzolsulbnat als Dispersionsmittel wiederholt. Die hierbei erhaltene wässrige Dispersion ist als Vergleich 19 in Tabellen IV und V aufgeführt.
  • Tabelle IV Dispersions- Zu dispergierendes Art und Menge des verwendeten Dispersion verfahren Material Dispersiomsmittel Probe 1 Lösungsmittel- Naturharzmaterial A Dispersionsmittel A, 2,0 g verfahren Probe 2 " " " " Dispersionsmittel M, 2,0 g Probe 3 " " " " Dispersionsmittel R, 2,0 g Probe 4 " " " " Dispersionsmittel B, 2,0 g Probe 5 " " " " Dispersionsmittel B, 1,0 g Probe 6 " " " " Dispersionsmittel B, 0,5 g Probe 7 " " " " Dispersionsmittel N, 2,0 g Probe 8 " " " " Dispersionsmittel S, 2,0 g Probe 9 " " " " Dispersionsmittel C, 2,0 g Probe 10 " " " " Dispersionsmittel D, 2,0 g Probe 11 " " " " Dispersionsmittel D + Polyoxyäthylendodecyläther (7 : 3) 2,0 g Probe 12 " " " " Dispersionsmittel E, 2,0 g Vergleich 13 " " Balsamharz Dispersionsmittel B, 2,0 g Vergleich 14 " " Naturharzmaterial A Wasserlösliches, mit Polyaminopolyamid-epichlorhydrin modifiziertes Harz, 10,0 g Vergleich 15 " " " " Kaliumsalz von Naturharzmaterial A, 4,0 g Vergleich 16 " " " " Natriumdodecylbenzolsulfonat 2,0 g Tabelle IV - Fortsetzung Dispersion Zu dispergierendes Art und Menge des verwendeten Dispersion verfahren Material Dispersionsmittels Probe 17 Schmelzverfahr. Naturharzmaterial A Dispersionsmittel B, 2,0 g Probe 18 " " " " Dispersionsmittel S, 2,0 g Vergleich 19 " " " " Natriumdodecylbenzolsulfonat 2,0 g Tabelle V Eigenschaften der Dispersion Teilchengrösse, Konzentration, Lagerungsbeständigkeit, Dispersion Aussehen µ % pH-Wert 6 Monate bei 25°C Probe 1 milchig-weiss <1 35,0 5,2 keine Agglomerate Probe 2 " " <1 35,1 5,2 " " Probe 3 " " <1 35,3 5,2 " " Probe 4 " " <1 34,9 5,2 " " Probe 5 " " <1 35,1 5,0 " " Probe 6 " " <1 35,0 4,9 " " Probe 7 " " <1 35,2 5,2 " " Probe 8 " " <1 34,8 5,2 " " Probe 9 " " <1 35,0 5,4 " " Probe 10 " " <1 35,1 5,4 " " Probe 11 " " <1 34,9 5,1 " " Probe 12 " " <1 35,2 5,1 " " Tabelle V - Fortsetzung Eigenschaften der Dispersion Teilchengrösse, Konzentration, Lagerungsbeständigkeit, Dispersion Aussehen µ % pH-Wert 6 Monate bei 25°C Vergleich 13 milchig-weiss <1 35,3 5,2 Agglomerate Vergleich 14 weiss 2-3 35,0 2,1 " Vergleich 15 milchig-weiss <1 35,0 6,0 keine Agglomerate Vergleich 16 " " <1 35,0 4,1 " " Probe 17 weiss 1-3 34,5 5,2 " " Probe 18 " 1-3 34,7 5,2 " " Vergleich 19 " 1-3 34,1 4,0 " " Prüfung der Stabilität Die gemäss Beispielen 1 und 2 hergestellten Dispersionsproben 1 bis 19 wurden auf mechanische Stabilität und Verdtinnungssta bilität untersucht.
  • (1) Mechanische Festigkeit Jeweils 50 g der wässrigen Dispersion wurden in eine Maron-Stabilitätstestvorrichtung (Shinsei Sangyo Co., Ltd.) gegeben und 5 Minuten bei 25°C, 1000 U/Min und einer Belastung von 10 kg einer mechanischen Scherbeanspruchung ausgesetzt. Die hierbei gebildeten Agglomerate wurden mit einem 100-mesh-Sieb aus rostfreiem Stahl ausgesiebt. Die mechanische Stabilität wurde gemäss folgender Gleichung errechnet: Mechanische = ###################################### x 100 Stabilität in % (2) VerdUnnungsstabilität Die Dispersion wurde bei 250C mit Wasser einer Härte von 50, 100 oder 200 DH bis zu einer Konzentration von 5 % verdünnt.
  • Dann wurde die verdünnte Dispersion mit blossem Auge beobachtet, um den Zeitpunkt der Agglomeratbildung zu ermitteln.
  • Die Ergebnisse dieser Versuche sind in Tabelle VI zusammengefasst.
  • UntersuchunR der Schaumbildungseigenschaften Es wurde untersucht, wie stark die Dispersionsproben 1 bis 19 schäumten.
  • Zu diesem Zwecke wurden «jeweils 10 ccm Dispersion in ein Testrohr (Innendurchmesser: 1,65 cm; Länge: 16 cm) gegeben; das Rohr wurde mit einem Stöpsel verschlossen, 50-mal kräftig in Längsrichtung geschüttelt und bei 25°C aufrecht stehengelassen.
  • Nach 5, 10 und 30 Minuten wurde die Höhe des Schaumes über dem ursprünglichen Flüssigkeitsspiegel gemessen. Der Stöpsel befand sich 10 cm über dem Flüssigkeitsspiegel. Die Ergebnisse sind aus Tabelle VI zu ersehen.
  • Tabelle 6 Verdünnungsstabilität in hartem Wasser, Std. Schaumbildung, Höhe des Schaums in cm Mechanische Dispersion Stabilität 5° DH 10° DH 20° DH nach 5 Min. nach 10 Min. nach 30 Min.
  • Probe 1 0,15 48< 48< 48< 0,15 0,1 0 Probe 2 0,20 " " " 0,16 0,1 0 Probe 3 0,21 " " " 0,16 0,1 0 Probe 4 0,10 " " " 0,12 0,05 0 Probe 5 0,20 " " 48 0,1 0 0 Probe 6 0,25 " " 30 0,1 0 0 Probe 7 0,18 " " 48< 0,14 0,1 0 Probe 8 0,20 " " " 0,14 0,1 0 Probe 9 0,20 " " " 0,15 0,1 0 Probe 10 0,18 " " " 0,1 0 0 Probe 11 0,10 " " " 0,2 0,12 0 Probe 12 0,15 " " " 0,1 0 0 Vergleich 13 0,50 10 4 2 0,15 0,1 0 Vergleich 14 3,00 3 1 0,5 2,5 2,0 1,5 Vergleich 15 0,74 6 2 1 0,3 0,2 0 Vergleich 16 0,36 24 10 3 4,8 4,3 3,7 Probe 17 0,30 48< 48< 48< 0,1 0 0 Probe 18 0,35 " " " 0,1 0 0 Vergleich 19 1,08 16 8 2 3,5 3,4 3,2 Leimungsversuch Die Dispersionsproben 1 bis 19 wurden zur Leimung von Papier verwendet. Der erzielte Leimungsgrad (Sekunden) wurde mit Hilfe des Stöckig-Verfahrens (JIS P 8122) gemessen.
  • Pulpe (LBKP) mit einem Feinheitsgrad ("beating degree") von 300SR wurde mit Leitungswasser (Härte etwa 4,5O DH) zu einer 1 %igen Aufschlämmung verarbeitet und anschliessend in der unten aufgeführten Art (a) oder (b) mit Chemikalien versetzt. Die Aufschlämmung wurde auf einer TAPPI-Standardvorrichtung zu einem Papierbogen verarbeitet, der 60 + 1 g/m2 wog. Dieser Bogen wurde 5 Minuten bei 800C getrocknet und anschliessend 24 Stunden bei konstanten Bedingungen, d.h. Temperatur von 200C und relative Luftfeuchtigkeit von 65 X, einem Feuchtigkeitsausgleich unterworfen. Dann wurde der I,eimungseffekt gemessen.
  • (a) Dispersion (0,2 oder 0,5 96) Alaun (2,5 %) (b) Dispersion (0,2 oder 0,5 %) Alaun (0,5 %) kationische Fixierhilfe (0,05%) Die Menge an jedem zugesetzten chemischen Stoff wird ausgedrückt in % nichtflilchtigem Stoff, bezogen auf das Trockengewicht der Pulpe. Als kationische Fixierhilfe wurde das gleiche wasserlösliche Polyaminopolyamid-Epichlorhydrin-modifizierte Harz wie in Beispiel 1 verwendet. Tabelle VII zeigt die erzielten Leimungseffekte (Einheit: sec.), die beiden Arten der Chemikalienzugabe und den Jeweils verwendeten Mengen an Dispersion erhalten wurden.
  • Tabelle VII Art der Chemikalienzugabe (a) (b) Verwendete Dispersionsmenge 0,2 , 0,5 s 0.2 % 0.5 % Probe 1 26,3 33,0 25,7 33,2 Probe 2 25,7 32,6 25,5 32,4 Probe 3 25,6 32,5 25,4 32,2 Probe 4 26,8 33,7 26,0 34,0 Probe 5 27,0 33,1 25,9 33,8 Probe 6 27,3 32,7 26,3 33,5 Probe 7 26,0 32,6 25,4 33,2 Probe 8 25,8 32,4 25,2 32,4 Probe 9 25,6 32,0 25,0 32,4 Probe 10 26,7 33,4 25,2 32,8 Probe 11 25,5 31,5 24,8 31,0 Probe 12 27,1 34,0 26,3 33,0 Vergleich 13 18,5 26,3 19,1 25,4 Vergleich 14 15,3 20,5 15,5 20,8 Vergleich 15 25,5 32,2 24,8 31,0 Vergleich 16 24,7 31,2 23,7 29,8 Probe 17 25,3 31,2 24,7 32,0 Probe 18 24,9 30,5 24,5 31,3 Vergleich 19 22,1 28,6 21,3 28,2 Beispiel 3 Es wurden 100 g Naturharzmaterial B (hergestellt gemäss Bezugsbeispiel 2) in 100 g Cyclohexan gelöst. Dann wurden 200 g einer wässrigen Lösung, die erhalten wurde, indem man eine bestimmte /-wie eines wie oben hergestellten-Menge eines'Dispersionsmittels mit weichem Wasser verdünnte, in diese Cyclohexanlösung gegeben. Die Mischung wurde bei 55°C in dem Homomischer des Beispiels 1 vordispergiert und dann zur vollständigen Dispergierung bei gleicher Temperatur zweimal durch den Hochdruck-Kolbenhomogenisierer des Beispiels 1 geleitet; der Scherdruck betrug 300 kg/cm². Anschliessend wurde das Cyclohexan bei 55 0C und reduziertem Druck aus der so erhaltenen Dispersion abgedampft. Auf diese Weise wurden mit verschiedenen, gemäss den Bezugsbeispielen erhaltenen Dispersionsmitteln die als Proben 20 bis 24 bezeichneten erfindungsgemässen wässrigen Dispersionen hergestellt. Aus Tabelle VIII sind Art und Menge zur Herstellung der ispersionen (berechnet als nicht-flüchtige Stoffe) des 3eweils'verwendeten Dispersionsmittels zu ersehen. In Tabelle IX sind die Eigenschaften und die Lagerungsbeständigkeit der Dispersionen zusammengefasst. Zum Vergleich wurden ausserdem Dispersionen hergestellt, bei denen das Kaliumsalz des Naturharzmaterials B bezw.
  • Natriumdodecylbenzolsulfonat als Dispersionsmittel verwendet wurden. Diese Dispersionen sind als Vergleich 25 und 26 ebenfalls in den Tabellen aufgeführt.
  • Beispiel 4 ts wurden 100 g Naturharzmaterial B und 200 g einer wässrigen Lösung, die durch Verdünnen des Dispersionsmittels F mit weichen Wasser erhalten wurde, in einen Autoklav gegeben, der mit dem Hochdruck-Kolbenhomogenisierer des Beispiels 1 verbunden war. Zur Vordispergierung wurde die Lösung auf 19O0C erhitzt und 1 Stunde bei dieser Temperatur gertlhrt. Dann wurde die erhaltene Dispersion durch den Homogenisierer geleitet, der auf einen Scherdurck von 500 kg/cm² eingestellt war. Nach dem Abkühlen in einem mit Wasser gekühlten Kühler wurde eine erfindungsgemässe wässrige Dispersion erhalten, die in Tabellen VIII und IX als Probe 27 bezeichnet wird. Tabelle VIII Dispersion Zu dispergierendes Art und Menge des verwendeten Dispersion verfahren Material Dispersionsmittels Probe 20 Lösungsmittel- Naturharzmaterial B Dispersionsmittel F, 2,0 g verfahren Probe 21 " " " " Dispersionsmittel O, 2,0 g Probe 22 " " " " Dispersionsmittel T, 2,0 g Probe 23 " " " " Dispersionsmittel G, 2,0 g Probe 24 " " " " Dispersionsmittel H, 2,0 g Vergleich 25 " " " " Kaliumsalz von Naturharzmaterial B, 4,0 g Vergleich 26 " " " " Natriumdodecylbenzolsulfonat, 2,0 g Probe 27 Schmelzverfahren " " Dispersionsmittel F, 2,0 g Tabelle IX Eigenschaften der Dispersion Teilchengrösse, Konzentration, Lagerungsbeständigkeit, Dispersion Aussehen µ % pH-Wert 6 Monate bei 25°C Probe 20 milchig-weiss <1 34,8 4,9 keine Agglomerate Probe 21 " " <1 35,2 4,8 " " Probe 22 " " <1 35,0 4,8 " " Probe 23 " " <1 35,3 4,5 " " Probe 24 " " <1 34,9 4,5 " " Vergleich 25 " " <1 35,0 6,0 " " Vergleich 26 " " <1 35,1 6,1 " " Probe 27 weiss 1-3 34,5 4,9 " " Die in Beispielen 3 und 4 hergestellten Dispersionsproben 20 bis 27 wurden auf Stabilität, Schaumbildung und Leimungswirkung untersucht; die Ergebnisse sind in Tabellen X und XI zusammengefasst.
  • Tabelle X Verdünnungsstabilität in hartem Wasser, Std. Schaumbildung, Höhe des Schaums in cm Mechanische Dispersion Stabilität, % 5° DH 10° DH 20° DH nach 5 Min. nach 10 Min. nach 30 Min.
  • Probe 20 0,32 48< 45 21 0,20 0,15 0 Probe 21 0,37 " 42 17 0,25 0,18 0 Probe 22 0,38 " 41 16 0,25 0,19 0 Probe 23 0,43 " 36 12 0,1 0 0 Probe 24 0,40 " 40 15 0,15 0,1 0 Vergleich 25 0,92 4 1 0,5 0,4 0,2 0 Vergleich 26 0,56 15 1 1 4,9 4,5 3,9 Probe 27 48< 42 19 0,15 0,1 0 Verdünnungsstabilität Tabelle XI Art der Chemikalienzugabe (a) (b) Verwendete Dispersionsmenge 0,2 0.5 , 0,2 ffi 0,5 % Probe 20 21,3 28,1 22,0 27,8 Probe 21 20,6 27,3 21,5 27,2 Probe 22 20,3 27,2 21,3 27,0 Probe 23 22,8 29,5 22,5 28,6 Probe 24 20,0 27,1 21,0 27,4 Vergleich 25 20,2 27,3 20,9 26,7 Vergleich 26 20,0 27,1 21,3 27,0 Probe 27 20,2 27,0 20,5 26,8 Beispiel 5 Es wurden 100 g Naturharzmaterial C (hergestellt gemäss Bezugsbeispiel 3) in 100 g Toluol gelöst. Dann würden 200 g einer wie, oben hergestellten wässrigen Lösung, hergestellt durch VerdUnnen eines/Dispersionsmittels mit weichem Wasser, in diese Toluollösung gegeben. Die Mischung wurde bei 300 in dem Homomischer des Beispiels 1 vordispergiert und dann bei der gleichen Temperatur vollständig dispergiert, indem sie zweimal durch den Hochdruck-Kolbenhomogenisierer des Beispiels 1 geleitet wurde, der auf einen Scherdruck von 200 kg/cm2 eingestellt war. Aus der so erhaltenen Dispersion wurde das Toluol bei 400C und reduziertem Druck abgedampft. Auf diese Weise wurden mit verschiedenen, gemäss den Bezugsbeispielen erhaltenen Dispersionsmitteln erfindungsgemässe wässrige Dispersionen hergestellt, die als Proben 28 bis 33 bezeichnet werden. Aus Tabelle XII sind Art und Menge (berechnet als nichtflüchtige Stoffe) der Jeweils verwendeten Dispersionsmittel zu ersehen. Tabelle XIII zeigt die Eigenschaften und die Lagerungsbeständigkeit der Dispersionen. Zum Vergleich wurden ausserdem in der oben angegebenen Weise Dispersionen hergestellt, bei denen Jedoch das Kaliumsalz des Naturharzmaterials C bezw. Natriumdodecylbenzolsulfonat als Dispersionsmittel verwendet wurden. Diese Dispersionen sind als Vergleich 34 und 35 in den Tabellen aufgeführt.
  • Beispiel 6 Es wurden 100 g Naturharzmaterial C und 200 g einer wässrigen Lösung, hergestellt durch Verdünnen des Dispersionsmittels P mit weichem Wasser, in einen Autoklav gegeben, der mit dem Hochdruck-Kolbenhomogenisierer des Beispiels 1 verbunden war.
  • Die Lösung wurde auf 1600C erhitzt und zur Vordispergierung 30 Minuten bei gleicher Temperatur gerührt. Dann würde sie durch den, auf einen Scherdruck von 300 kg/cm² eingestellten Homogenisierer geleitet. Die so erhaltene wässrige Dispersion wurde in einem wassergekühlten Kühler abgekühlt und ergab die erfindungsgemässe Probe 36 der Tabellen XII und XIII. Tabelle XII Dispersion Zu dispergierendes Art und Menge des verwendeten Dispersion verfahren Material Dispersionsmittels Probe 28 Lösungsmittelverf. Naturharzmaterial C Dispersionsmittel I, 2,0 g Probe 29 " " " " Dispersionsmittel P, 2,0 g Probe 30 " " " " Dispersionsmittel U, 2,0 g Probe 31 " " " " Dispersionsmittel Q, 2,0 g Probe 32 " " " " Dispersionsmittel K, 2,0 g Probe 33 " " " " Dispersionsmittel L, 2,0 g Vergleich 34 " " " " Kaliumsalz von Naturharzm. C, 4,0 g Vergleich 35 " " " " Natriumdodecylbenzolsulfonat, 2,0 g Probe 36 Schmelzverfahren " " Dispersionsmittel P, 2,0 g Tabelle XIII Eigenschaften der Dispersion Teilchengrösse, Konzentration, Lagerungsbeständigkeit, Dispersion Aussehen µ % pH-Wert 6 Monate bei 25°C Probe 28 milchig-weiss <1 35,2 5,0 keine Agglomerate Probe 29 " " <1 35,0 4,8 " " Probe 30 " " <1 35,3 4,8 " " Probe 31 " " <1 34,8 4,8 " " Probe 32 " " <1 34,7 5,2 " " Probe 33 " " <1 35,0 5,2 " " Vergleich 34 " " <1 35,1 5,2 " " Vergleich 35 " " <1 34,7 4,1 " " Probe 36 weiss 1-3 34,6 5,2 " " Die gemäss Beispielen 5 und 6 hergestellten Dispersionsproben 28 bis 36 wurden auf Stabilität, Schaumbildung und Leimungswirkung untersucht; die Ergebnisse sind in Tabellen XIV und XV zusammengefasst.
  • Tabelle XIV Verdünnungsstabilität in hartem Wasser, Std. Schaumbildung, Höhe des Schaums in cm Mechanische Dispersion Stabilität, % 5° DH 10° DH 20° DH nach 5 Min. nach 10 Min. nach 30 Min.
  • Probe 28 0,30 48< 48 30 0,16 0,1 0 Probe 29 0,28 " 48< 48 0,1 0 0 Probe 30 0,31 " 47 27 0,13 0,05 0 Probe 31 0,29 " 48< 47 0,15 0,05 0 Probe 32 0,32 " 45 22 0,1 0 0 Probe 33 0,25 " 48< 48< 0,1 0 0 Vergleich 34 0,86 5 1,5 1 0,25 0,15 0 Vergleich 35 0,45 20 7 2 4,5 4,0 3,2 Probe 36 0,43 48< 46 23 0,12 0,05 0 Tabelle XV Art der Chemikalienzugabe (a) (b) Verwendete Dispersionsmenge 0,2 % 0,5 % 0,2 % 0,5 % Probe 28 23,1 30,4 23,7 30,5 Probe 29 23,8 30,6 23,8 31,2 Probe 30 23,5 30,0 23,1 30,6 Probe 31 23,3 30,8 23,0 31,6 Probe 32 24,2 31,7 24,5 31,6 Probe 33 24,0 30,9 24,3 31,5 Vergleich 34 22,3 29,3 23,1 30,2 Vergleich 35 22,0 28,5 22,5 29,3 Probe 36 23,0 29,7 22,8 30,2 - PatentansprUche -

Claims (14)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Wässrige Dispersion mit einem Material auf Naturharz-Bassis, einem Dispersionsmittel und Wasser, dadurch gekennzeichnet, dass das Dispersionsmittel ein Oligomeres oder ein Salz desselben ist, wobei das Oligomere einen hydrophilen Teil, der eine Hauptkette mit etwa 8 bis 100 Kohlenstoffatomen und wenigstens vier, an dieser Hauptkette hängenden Carboxylgruppen umfaßt, sowie einen hydrophoben Teil aufweist, der eine Alkylsulfid-, Alkylsulfoxyd- oder Alkylsulfogruppe umfasst, die an eine Endgruppe der den hydrophilen Teil bildenden Hauptkette gebunden ist.
  2. 2. Dispersion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Oligomere einen hydrophilen Teil aufweist, der etwa 4 bis 50 Einheiten wenigstens eine Art der durch Formel B dargestellten Gruppen umfaßt: in der R1 für H, CH3 oder COOH steht und R2 für H, CH3 oder CH2COOH steht; und etwa 0 bis 46 Einheiten wenigstens eine Art der durch Formel A darkestelltezi Gruppenumfaßt: in der R3 und R4 gleiche oder unterschiedliche Bedeutung besitzen und Jeweils fur H oder CH3 stehen und X eine Gruppe CONH2, OCH3, OC2H5, CH2OH, COOC2H40H, COOC3H6OH, CONHCH20H, CONHCH3, CONHC2H5, CONHC3H7, COOCH3, COOC2H5, CN, OOCCH3 oder OOCC2H5 ist, wobei die Gesamtzahl der Einheiten A + B bis zu etwa 50 beträgt; sowie einen hydrophoben Teil aufweist, der eine Alkylsulfid-, Alkylsulfoxyd- oder Alkylsulfogruppe umfasst, worin der Alkylrest eine gerad- oder verzweigtkettige Alkylgruppe mit etwa 5 bis 20 Kohlenstoffatomen ist.
  3. 3. Dispersion nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Oligomere einen hydrophilen Teil aufweist, der wenigstens eine Art der durch nachstehende Formel dargestellten Gruppen umfaßt: in der R2 die obengenannte Bedeutung besitzt und vorzugsweise für Wasserstoff oder CH3 steht, insbesondere für Wasserstoff steht; sowie einsihydrophoben Teil aufweist, der eine Alkylsuliid-, Alkylßulioxyd- oder Alkylsulfogruppe umfasst, die an eine Endgruppe der den hydrophilen Teil bildenden Hauptkette gebunden ist, wobei die Alkylgruppe in den genannten Gruppen insbesondere eine geradkettige Alkylgruppe mit etwa 6 bis 12'Kohlenstoffatomen, vorzugsweise etwa 8 bis 10 Kohlenstoffatomen, ist.
  4. 4. Dispersion nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Oligomere einen hydrophilen Teil aus 4 bis 30 Einheiten der folgenden Formel aufweist: in der R2 die obengenannte Bedeutung besitzt.
  5. 5. Dispersion nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Oligomere einen hydrophilen Teil aufweist, der wenigstens eine Art der durch folgende Formel dargestellten Gruppen enthält: in der R2 die obengenannte Bedeutung besitzt; sowie eine Einheit der folgenden Formel:
  6. 6. Dispersion nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Oligomere einen hydrophilen Teil aus einer Anzahl b von Einheiten der folgenden Formel: in der R2 für Wasserstoff oder CH3, vorzugsweise Wasserstoff steht, und einer Anzahl a von Einheiten der folgenden Formel: sowie einen hydrophoben Teil aufweist, der eine Alkylsulfid-, Alkylsulfoxyd- oder Alkylsulfogruppe umfasst, die an eine Endgruppe der den hydrophilen Teil bildenden Hauptkette gebunden ist, wobei die Alkylgruppe in den genannten Gruppen eine geradkettige Alkylgruppe mit etwa 6 bis 12 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise etwa 8 bis 10 Kohlenstoffatomen,ist, die Gesamtzahl von a + b = etwa 5 bis 30, vorzugsweise etwa 12 bis 30, und das Verhältnis ### = etwa 0,033 bis 0,6, vorzugsweise etwa0,2 bis 0,55, beträgt.
  7. 7. Dispersion nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Oligomere einen hydrophilen Teil aufweist, der wenigstens eine Art der durch folgende Formel dargestellten Gruppen in der R2 die obengenannte Bedeutung besitzt; sowie eine Einheit der folgenden Formel aufweist:
  8. 8. Dispersion nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Oligomere einen hydrophilen Teil aus einer Anzahl b von Einheiten der folgenden Formel: in der R2 für Wasserstoff oder CH3 steht, und einer Anzahl a von Einheiten der folgenden Formel: sowie einen hydrophoben Teil aufweist, der eine Alkylsulfid-, Alkylsulfoxyd- oder Alkylsulfogruppe umfasst, die an eine Endgruppe der den hydrophilen Teil bildenden Hauptkette gebunden ist, wobei die Alkylgruppe in den genannten Gruppen eine geradkettige Alkylgruppe lit etwa 6 bis 12 Kohlenstot£-atonen ist und die Gesamtzahl von a + b r etwa 5 bis 30, vorzugsweise etwa 12 bis 30, und das Verhältnis ### = etwa 0,033 bis 0,867, vorzugsweise etwa 0,6 bis 0,867, beträgt.
  9. 9. Dispersion nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Dispersionsmittel ein Alkalisalz des Oligomeren ist.
  10. 10. Dispersion nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Naturharzmaterialetwa0 bis 95 Gew.-% Balsamharz, Wurzelharz, Tallharz und/oder hydrierte, disproportionierte, polymerisierte oder aldehyd-modifizierte Produkte dieser Naturharze sowie etwa 5 bis 100 Gew.-% eines Additionsproduktes aus der Naturharzkomponente und ,ß-ungesättigter Carbonsäure umfaßt.
  11. 11. Dispersion nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie 1 bis 60 Gew.-% Naturharzmaterial und 0,25 bis 10 Gew.- Dispersionsmittel enthält, bezogen auf das Gewicht des Naturharzmaterials.
  12. 12. Verfahren zur Herstellung der wässrigen Dispersion nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass man das Naturharzmaterial in einem wasserunlöslichen organischen Lösungsmittel löst, die so erhaltene Lösung in Anwesenheit des Dispersionsmittels nach Anspruch 1 bis 11 dispergiert und das organische Lösungsmittel aus der Dispersion entfernt.
  13. 13. Verfahren zur Herstellung der wässrigen Dispersion nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass man das durch Erhitzen geschmolzene Naturharzmaterial mit Wasser und dem Dispersionsmittel nach Anspruch 1 bis 11 vermischt und die so erhaltene geschmolzene Mischung dispergiert.
  14. 14. Leimungsmittel bei der Papierherstellung, dadurch gekennzeichnet, daß es eine wässrige Dispersion nach Anspruch 1 bis 11 umfaßt.
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