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DE2745169A1 - Rundstrickmaschine - Google Patents

Rundstrickmaschine

Info

Publication number
DE2745169A1
DE2745169A1 DE19772745169 DE2745169A DE2745169A1 DE 2745169 A1 DE2745169 A1 DE 2745169A1 DE 19772745169 DE19772745169 DE 19772745169 DE 2745169 A DE2745169 A DE 2745169A DE 2745169 A1 DE2745169 A1 DE 2745169A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
working
feet
track
machine according
lock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772745169
Other languages
English (en)
Inventor
Ottomar Nacke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Spaichingen GmbH
Original Assignee
Maschinenfabrik Spaichingen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Spaichingen GmbH filed Critical Maschinenfabrik Spaichingen GmbH
Priority to DE19772745169 priority Critical patent/DE2745169A1/de
Priority to IT2843878A priority patent/IT1099256B/it
Priority to FR7828696A priority patent/FR2405319A1/fr
Priority to GB7839625A priority patent/GB2006840B/en
Publication of DE2745169A1 publication Critical patent/DE2745169A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/20Circular knitting machines with independently-movable needles with provision for narrowing or widening; with reciprocatory action, e.g. for knitting of flat portions
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/10Patterned fabrics or articles
    • D04B1/102Patterned fabrics or articles with stitch pattern
    • D04B1/108Gussets, e.g. pouches or heel or toe portions
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/22Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration
    • D04B1/24Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel
    • D04B1/243Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel upper parts of panties; pants
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/32Cam systems or assemblies for operating knitting instruments
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/42Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration
    • D04B9/46Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Rundstrickmaschine
  • Die Erfindung betrifft eine Rundstrickmaschine der im Oberbegriff des Anspruchs 1 bezeichneten Gattung.
  • Rundstrickmaschinen der oben bezeichneten Gattung (DT-PS 1 140 660) dienen hauptsächlich zur Herstellung von Strümpfen oder Strumpfhosen mit durch Pendelstricken gebildeten Warenflächen, z.B. Pendelfersen, und besitzen in der Regel eine Minder- und Zunahmeeinrichtung mit Minder- und Zunahmefingern, die über aufwendige Hebelsysteme gesteuert werden.
  • Neuerdings werden Rundstrickmaschinen mit Minder- und Zunahmeeinrichtungen auch zur Herstellung von Strumpfhosen mit im Pendelgang hergestellten Hosenteilen (DT-OS 25 48 208) eingesetzt.
  • Die Herstellung dieser Strumpfhosen erfolgt in der Weise, daß zunächst der eine Längen im Rundlauf gestrickt wird, dann die Maschine in den Pendelgang geschaltet wird, um bei gleichzeitiger Abnahme der am Pendelstricken beteiligten Nadeln die eine Hälfte des Hosenteils und des durch Umhängen erhaltenen Bundes herzustellen, anschließend die erste Hälfte des Doppelrandes abgesprengt wird, dann die zweite Hälfte des Bundes und des Hosenteils gestrickt wird, wobei durch entsprechende Zunahme der am Pendelstricken beteiligten Nadeln längs der sogenannten Mindernaht Verbindungen mit der ersten Hälfte des Bundes bzw.
  • des Hosenteils geschaffen werden, und abschließend der zweite Längen im Rundlauf hergestellt wird0 Die Herstellung derartiger Strumpfhosen unter Verwendung von Minder- und Zunahmefingemist begrenzt und zeitaufwendig.
  • Die Verwendung anderer Minder- und Zunahmeeinrichtungen, z.B.
  • Schnabelstößereinrichtungen, scheitert Jedoch bisher daran, daß diese Einrichtungen nicht zum Pendelstricken, sondern nur zum kontinuierlichen Rundstricken geeignet sind (D?-PS'en 1 204 771 und 1 251 456).
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die eingangs bezeichnete Rundstrickmaschine derart auszubilden, daß die kl der am Pendelstricken beteiligten Nadeln bei vergleichsweise geringem konstruktiven Aufwand und unter Vermeidung von Minder- und Zunahmefingern in wenigstens einer Drehrichtung des Nadelzylinders verkleinert bzw. vergrößert, in der entgegengesetzten Drehrichtung des Nadel zylinders dagegen wenigstens konstant gehalten werden kann.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sind die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 vorgesehen.
  • Die Erfindung schafft erstmals die Möglichkeit, an sich bekannte Sclmabelstößereinrichtungen auch beim Pendelstricken einzusetzen.
  • Hierdurch können herkömmliche Strumpf-Rundstrickmaschinen ohne großen Aufwand so gestaltet werden, daß sie sich auch zur Herstellung der eingangs genannten, im Pendelgang hergestellten Strumpfhosen eignen und daher einen wesentlich größeren Einsatzbereich als bisher haben.
  • Eine konstruktiv besonders einfache Ausgestaltung der erfindangsgemäßen Schnabelstößereinrichtung ergibt sich dadurch, daß die Arbeitsfüße der Musterschieber bei Jedem Pendelhub in eine Arbeitsspur, eine Strickspur, eine Ruhe spur und eine zwischen der Arbeitsspur und der Ruhe spur angeordnete Vorwahlspur steuerbar sind. Die Schaffung einer im Vergleich zu bekannten Schnabelstößereinrichtungen zusätzlichen Vorwahlspur bringt den Vorteil mit sich, daß Schloßteile vorgesehen werden können, die zwischen den einzelnen Pendelhüben nicht umgeschaltet werden brauchen, solange die Zahl der am Pendelstricken beteiligten Nadeln kontinuierlich vergrößert bzw. verkleinert oder nicht verändert werden soll, d.h. daß die Zahl der am Pendelstricken beteiligten Nadeln einfach dadurch in beiden Drehrichtungen des Nadelzylinders vergrößert, verkleinert oder konstant gehalten werden kann, daß einige Schloßteile einmalig in eine andere Stellung geschaltet werden.
  • Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die seitlich abgebogenen Fuße der Musterschieber teilweise nach der einen Seite und teilweise nach der anderen Seite abgebogen und beide Arten von Musterschiebern unterschiedlichen Systemen zugeordnet, wobei zweckmäßig die denterschiedlichen Systemen zugeordneten Schloßteile der Schnabelstößereinrichtung spiegelsymmetrisch ausgebildet sind. Hierdurch kann das durch Pendelstricken hergestellte Warenstück an beiden Seiten in genau derselben Weise gemindert oder erweitert werden.
  • Die Musterschieber weisen außerdem vorzugsweise Arbeitsfüße in wenigstens zwei Ebenen auf, wobei die Schnabelstößereinrichtung Abzugs- und Austriebsteile aufweist, die an unterschiedlichen Systemen in unterschiedlichen Ebenen wirksam sind. Hierdurch lassen sich den im Einzelfall vorhandenen Stricksystemen bestimmte Gruppen von benachbarten Musterschiebern zuordnen oder Gruppen von Musterschiebern für Warenflächen vorsehen, die nicht im Pendelgang, sondern im normalen Rundlauf hergestellt werden.
  • Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläuterm. Es zeigen: Fig. 1 schematisch eine Schloßabwicklung von zwei benachbarten Systemen einer Rundstrickmaschine mit einer erfiudungsgemäßen Schnabelstößereinrichtung; und Fig. 2 bis 9 schematisch die der Schnabelstößereinrichtung nach Fig. 1 unmittelbar zugeordneten Schloßteile während unterechiedlicher Betriebszustände.
  • Nach Fig. 1 sind in den Nuten des nicht dargestellten, in beide Richtungen pendelnd hin- und herbewegbaren Nadelzylinders einer Rundstrickmaschine untereinander Je eine Stricknadel 1, ein Zwischenschieber 2 und ein Musterschieber 3 angeordnet. Während die Nadelnl je einen Fuß 4 und die Zwischenschieber je einen Fuß 5 aufweisen, besitzt eine Gruppe von benachbarten Musterschiebern 3 in einer unteren Ebene Je einen hohen Arbeitsfuß 6, eine andere Gruppe von benachbarten Musterschiebern 3 dagegen in der unteren Ebene einen tiefen Arbeitsfuß 7 und in einer oberen Ebene einen Arbeitsfuß 8. Außerdem sind die Musterschieber 3 als Schnabelstößer ausgebildet und besitzen infolgedessen unterhalb des hohen bzw. tiefen Arbeitsfußes 6 bzw. 7 noch einen seitlich weggebogenen, schnabelförmigen Fuß 9, der nach der einen oder anderen Seite derart umgebogen ist, daß er beim Anheben oder Absenken des zugehörigen Musterschiebers 3 unter den Arbeitsfuß 6 bzw. 7 eines benachbarten Musterschiebers 3 greifen und diesen ebenfalls anheben oder absenken kann.
  • Auf die Fuße 4 der Nadeln 1 wirken an Jedem System schaltbare Austriebsteile 11, mittels derer die Nadeln 1 beim Rundlauf des Nadelzylinders in Richtung eines Pfeils V unabhängig davon in die Einschließstellung gehoben werden können, ob und in welcher Weise auf die Zwischenschieber 2 und die Musterschieber 3 eingewirkt wird. Außerdem weist jedes System zwei Abzugskurven auf, die an Schloßteilen 12, 13 und 14 ausgebildet sind und von denen jeweils die eine Abzugskurve während der Drehbewegung des Nadelzylinders in Richtung des Pfeils V (nachfolgend als "Vorlauf" bezeichnet) und die andere Abzugskurve während der Drehbewegung des Nadelzylinders in der entgegengesetzten Richtung eines Pfeils R (nachfolgend als "Rücklauf" bezeichnet) den Abzug der Nadeln 1 in die Abschlagstellung bewirkt. Beim Anheben der Nadeln 1 in die Einschließstellung wird in ihre Haken mittels Fadenführern 17 bzw. 18 bei beiden Drehrichtungen des Nadelzylinders ein Grundfaden eingelegt.
  • Zur Einwirkung auf die Füße 5 der Zwischenschieber 2 sind Austriebsteile 20 für den Vorlauf und Austriebsteile 21 für den Rücklauf vorgesehen, die dazu dienen, die Musterschieber 2 und mit ihnen die Nadeln 1 in die Einschließstellung zu heben, nachdem ihre Füße 5 von Musterschiebern 3 aus einer Durchlaufspur 23 derart angehoben worden sind, daß sie von den Austriebsteilen 20 bzw. 21 erfaßt werden. Außerdem sind den Füßen 5 geeignete Abzugskurven zugeordnet, die an einem gemeinsamen Schloßteil 24 vorgesehen sind und die angehobenen Musterschieber 2 wieder in die Durchlaufspur 23 abziehen.
  • Unterhalb der bisher beschriebenen Schloßteile sind die Schloßteile einer erfindungsgemäßen Schnabelstößer einrichtung vorgesehen. Diese Schloßteile sind in zwei Ebenen angeordnet, wobei die in der unteren Ebene angeordneten Schloßteile des rechten Systems auf die unteren Arbeitsfüße 6 bzw. 7 der Musterschieber 3 und die in der oberen Ebene angeordneten Schloßteile des linken Systems auf die oberen Arbeitsfüße 8 der Musterschieber 3 einwirken.
  • Gemäß Fig. 1 können die Füße 6 bzw. 7 im rechten System erfindungsgemäß vier Spuren durchlaufen, und zwar von unten nach oben gesehen eine Ruhespur 26, eine Vorwählspur 27, eine Arbeitsspur 28 und eine Strickspur 29. Der Abstand dieser Spuren ist so gewählt, daß der Fuß 9 eines Musterschiebers, dessen Arbeitsfuß 6,7 bzw. 8 in der Arbeitsspur 28 oder in der Strickspur 29 gleitet, dicht unterhalb des in der Ruhespur 26 oder in der Vorwahlspur 27 gleitenden Arbeitsfußes 6 bzw. 7 eines benachbarten Musterschiebers angeordnet ist. In Fig. 1 von rechts nach links gesehen weist die Schnabelstößereinrichtung zunächst ein dreieckiges schaltbares Austriebsteil 31 auf, mittels dessen die Arbeitsfüße 6 bzw. 9 in beiden Drehrichtungen des Nadelzylinders aus der Ruhe spur 26 in die Vorwahlspur 27 angehoben werden können. Daran anschließend ist ein Abzugsteil 32 mit zwei Abzugekurven vorgesehen, welche die Arbeitsfüße 6 bzw. 7 beim Vorlauf bzw. beim Rücklauf aus der Strickspur 29 in die Arbeitsspur 28 abziehen können. Unter dem Abzugsteil 32 weist die Schnabelstößereinrichtung ein Schloßteil 33 mit einer Austriebskurve auf, die beim Vorlauf sowohl auf die in der Arbeitsspur 28 als auch auf die in der Vorwahlspur 27 befindlichen Arbeitsfüße 6 bzw. 7 einwirken und diese in die Strickspur 29 anheben kann. Das Schloßteil 33 weist weiterhin eine Austriebskurve auf, die beim Rücklauf wirksam ist, Jedoch nur die in der Arbeitsspur 28 befindlichen Arbeitsfüße 6 bzw. 7 in die Strickspur 29 anheben kann. Schließlich weist das Schloßteil 33 noch eine Abzugskurve auf, die beim Rücklauf dazu dient, die in der Vorwählspur 27 befindlichen Arbeitsfüße 6 bzw. 7 in die Ruhe spur 26 abzuziehen.
  • In Richtung des Pfeils V ist hinter dem Schloßteil 33 ein schaltbares dreieckförmiges Abzugsteil 34 mit zwei Abzugskurven angeordnet, die dazu dienen, beim Vorlauf bzw. beim Rücklauf die in der Vorwahl spur 27 befindlichen Füße 6 bzw. 7 in die Ruhespur 26 abzuziehen. Dabei ist die in Fig. 1 rechte Abzugskurve gegenüber der linken Austriebskurve des Schloßteils 33 derart nach links versetzt, daß die von der linken Abzugskurve des Abzugsteils 34 abgesenkten Arbeitsfüße 6 bzw. 7 parallel zur linken Austriebskurve des Schloßteils 33 wieder in die Vorwahlspur 27 angehoben werden können.
  • Hinter dem Abzugsteil 34 befindet sich ein Schloßteil 35, das eine beim Vorlauf wirksame Abzugskurve und eine beim Rücklauf wirksame Austriebskurve aufweist, wobei die Abzugs)nirve die in der Arbeitsspur einlaufenden Arbeitsfüße 6 bzw. 7 in die Vorwahl spur 27 abzieht, während die Austriebskurve die in der Arbeitsspur 28 befindlichen Arbeitsfüße 6 bzw. 7 in die Strickspur 29 austreibt. Unterhalb des Schloßteils 35 und etwas nach links versetzt ist ein schaltbares Abzugsteil 36 angeordnet, das beim Vorlauf alle in der Vorwahlspur 27 befindlichen Arbeitsfüße 6 bzw. 7 in die Ruhe spur 26 befördert.
  • Auf die Schloßteile 35 und 36 folgt ein Abzugsteil 37, das entsprechend dem Abzugsteil 32 ausgebildet ist und auch dieselbe Funktion wie dieses hat. Unter diesem Schloßteil ist schließlich noch ein Austriebsteil 38 vorgesehen, welches beim Vorlauf auf die in der Vorwahlspur 27 befindlichen Arbeitsfüße 6 bzw. 7 einwirken und diese in die Arbeitsspur 28 anheben kann.
  • Wie im rechten System die Arbeitsfüße 6 bzw. 7 können im linken System der Fig. 1 die Arbeitsfüße 8 vier Spuren, nämlich eine Ruhespur 40, eine Vorwahlspur 41, eine Arbeitsspur 42 und eine Strickspur 43 durchlaufen, die in derselben Weise wie die entsprechenden Spuren des rechten Systems beabstandet sind. Außerdem weist das linke System ein dem Abzugsteil 34 entsprechendes Abzugsteil 44, ein dem Austriebsteil 38 entsprechendes, allerdings schaltbares Austrieb steil 45 und im Bedarfsfall zwei den Abzugsteilen 32 und 37 entsprechende, nicht dargestellte Abzugsteile auf. Im Gegensatz zum rechten System ist das dem Schloßteil 33 entsprechende Schloßteil 46 so ausgebildet, daß es beim Vorlauf alle in der Arbeitsspur 42 einlaufenden Arbeitsfüße 8 in die Strickspur 43 anhebt, beim Rücklauf dagegen alle in der Vorwahlspur 41 oder in der Arbeitsspur 42 einlaufenden Arbeitsftiße 8 in die Ruhe spur 40 abzieht. Außerdem ist zwischen der Absugskurve des Schloßteils 46 und dem Abzugsteil 44 eine Lücke, die beim Rücklauf das Abziehen der in der Arbeitaspur 42 einlaufenden Arbeitsfüße 8 gestattet.
  • Im weiteren Gegensatz zum rechten System weist das linke System im Anschluß an das Abzugsteil 44 ein schaltbares Schloßteil 47 auf, dasdazu dient, beim Vorlauf alle in der Arbeitsspur 42 oder in der Vorwahispur 41 einlaufenden Arbeitsfüße 8 in die Ruhe spur 40 zu überführen und beim Rücklauf alle in der Vorwahlspur 41 oder in der Arbeitsspur 42 einlaufenden Arbeitsfüße 8 in die Strickspur 43 zu heben. Diesem Schloßteil 47 ist, in Drehrichtung des Pfeils V, ein Schloßteil 48 nachgeordnet, das beim Vorlauf alle in der Arbeitsspur 42 befindlichen ArbeitafEBe 8 in die Vorwahispur 41 absenkt und beim Rücklauf alle in der Arbeitsspur 42 befindlichen Arbeitsfüße 9 in die Strickspur 43 anhebt. Oberhalb des Schloßteils 47 ist ein schaltbares Fangteil 49 vorgesehen, das beim Rücklauf auf die Füße 5 der Zwischenschieber 2 einwirken und diese zusammen mit den Nadeln 1 in eine Fangstellung anheben kann, sobald die Arbeitsfüße 8 der Musterschieber 3 mittels des Schloßteils 47 in die Strickspur gehoben sind.
  • Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Schnabelstößereinrichtung wird nachfolgend in Verbindung mit den Fig. 1 bis 9 anhand einiger möglicher Schloßeinstellungen beschrieben, wobei die von den verschiedenen Füßen durchlaufenen Bahnen durch gestrichelte, strichpunktierte und durchgezogene Linien angedeutet sind.
  • Gemäß Fig. 1 sind beim Vorlauf des Nadelzylinders im rechten System die Schloßteile 32, 33, 35, 36, 37 und 38 der Schnabelstößereinrichtung derart geschaltet, daß sie nur auf die hohen Arbeitsfüße 6, nicht aber auf die tiefen Arbeitsfüße 7 der Musterschieber 3 einwirken können. Das Schloßteil 34 ist ausgeschaltet und kann daher auch die hohen Arbeitsfüße 6 nicht beeinflussen. Im linken System sind die Schloßteile 46 und 48 der Schnabelstößereinrichtung eingeschaltet, während die Schloßteile 44, 45 und 47 ausgeschaltet sind, eo daß die Arbeitsfüße 8 nur von den Schloßteilen 46 und 48 erfaßt werden können. Schließlich sind die Füße 9 der Musterschieber, von den Schloßteilen her betrachtet, nach rechts abgebogen.
  • Es sei nun angenommen, daß die Musterschieber 3 einer Gruppe von benachbarten Musterschiebern je einen Arbeitsfuß 6 aufweisen und daß diese Gruppe von benachbarten Musterschiebern zu beiden Seiten an Musterschieber angrenzt, die nur einen Arbeitsfuß 7 oder Arbeitsfüße 7 und 8 aufweisen. Ferner sei angenommen, daß die Gruppe von Musterschiebern mit dem Arbeitsfuß 6 die zugehörigen Nadeln in die Einschließstellung anheben soll (daher nachfolgend als "strickende" Gruppe oder Gruppe der "strlokendenw Musterschieber bezeichnet) und alle Arbeitsfüße 6 in der Arbeitsspur 28, alle anderen Arbeitsfüße dagegen in den Ruhespuren 26 bzw. 40 gleiten. Für diesen Fall wird beim Vorlauf der Arbetsfuß 6 des ersten strickenden Musterschiebers vom Schloßteil 33 in die Strickspur 29 gehoben, was einerseits zur Folge hat, daß der Fuß 9 dieses Musterschiebers unter den Arbeitsfuß 7 des vorlaufenden nicht strickenden Musterschiebers greift und diesen in die Vorwahlspur 27 hebt, während andererseits der Fuß 5 des über dem ersten strickenden Musterschiz ber befindlichen Zwischenschiebers 2 auf die Austriebskurve 20 und daher die zugehörige Nadel 1 in die Einschließstellung gehoben wird. Am Ende des rechten Systems verbleibt der Arbeitsfuß 7 dieses vorlaufenden Musterschiebers in der Vorwahlspur, weil er durch die Schloßteile dieses Systems nicht beeinflußt werden kann, während der Arbeitsfuß 6 des ersten strickenden Musterschiebers vom Abzugsteil 37 in die Arbeitsspur 28 abgezogen wird. Alle folgenden Musterschieber der strikkenden Gruppe werden entsprechend gesteuert, wobei der Fuß 9 des letzten strickenden Musterschiebers 3 keinen Einfluß auf den ersten Musterschieber der nachfolgenden zweiten Gruppe von nicht strickenden Musterschiebern haben kann. Läuft dem ersten strickenden Muterschieber schließlich ein Musterschieber mit einem Arbeitsfuß 6 voraus, der bei irgendeinem vorhergehenden Mindervorgang in die Ruhespur 26 gesteuert wurde, dann wird dieser Arbeitsfuß 6 vom ersten strickenden Musterschieber zwar in die Vorwahlspur 27 gehoben, dann Jedoch vom Schloßteil 36 wieder in die Ruhespur 26 zurückgeführt. Nach dem Durchlauf durch das rechte System nach Fig. 1 ist daher die Zahl der am Strickvorgang beteiligten Nadeln unverändert geblieben.
  • Wird nun bei entsprechender Schaltung der Schloßteile im rechten System die Drehrichtung (Pfeil R) des Nadelzylinders umgekehrt, dann durchlaufen zunächst die nicht strickenden Musterschieber unbeeinflußt das rechte System. Der erste Musterschieber und alle nachfolgenden Musterschieber der strickenden Gruppe werden dagegen, da ihre Arbeitsfüße 6 in der Arbeitsspur 28 gleiten, vom Schloßteil 35 in die Strickspur 29 und dann vom Schloßteil 32 in die Arbeitsspur 28 befördert.
  • Der letzte Musterschieber der strickenden Gruppe könnte mittels seines Fußes 9 den Arbeitsfuß 7 des nachfolgenden ersten Musterschiebers der nicht strickenden Gruppe allenfalls erneut in die Vorwahlspur 27 heben, sollte dieser inzwischen in die Ruhespur abgefallen sein. Folgt dem letzten strickenden Musterschieber schließlich ein Musterschieber mit einem Arbeitsfuß 6, der sich aufgrund irgendeines vorhergehenden Minder vorgangs in der Ruhespur 26 befindet, dann wird dieser Arbeitsfuß 6 zwar zunächst in die Vorwahlspur 27 gezogen, dann Jedoch durch das Schloßteil 33 in die Ruhespur 26 zrUckgefilhrt. D;e ::ahl der strickenden Musterschieber 3 bleibt daher auch beim Rücklauf unverändert (Fig. 2).
  • Entsprechendes gilt für das linke System, wenn angenommen wird, daß bei gleicher Biegung der Füße 9 eine Gruppe von strickenden Musterschiebern, die einen Arbeitsfuß 8 aufweisen, zwischen nicht strickenden Musterschiebern angeordnet ist, die keinen Arbeitsfuß 8 aufweisen. In diesem Fall werden nämlich alle in der Arbeitsspur befindlichen Arbeitsfüße 8 beim Vorlauf durch das Schloßteil 46 in die Strickspur 43 ausgetrieben und, nachdem die zugehörigen Nadeln den Grundfaden erfaßt haben, durch das dem Abzugsteil 37 entsprechende Abzugsteil wieder in die Arbeitsspur 42 abgezogen, beim Rücklauf dagegen zunächst durch das Austriebsteil 48 in die Strickspur 43 und dann durch ein dem Abzugsteil 32 entsprechendes Abzugsteil wieder in die Arbeitsspur 42 gesteuert. Beim Vorlauf wird der letzte nicht strickende Musterschieber zwar durch den ersten strickenden Musterschieber in die Vorwahlstellung gehoben.
  • Hierdurch wird jedoch entsprechend dem rechten System die Zahl der strickenden Nadeln nicht verändert. ,Die Schloßeinstellung nach Fig. 1 und 2 ermöglicht somit ein Pendelstricken ohne Änderung der am Strickvorgang beteiligten Nadeln.
  • Die Einstellung des der Schnabelstößereinrichtung zugeordneten Teils des Schlosses gemäß Fig. 3 und 4 unterscheidet sich im rechten System von der Einstellung gemäß Fig. 1 und 2 nur dadurch, daß das Abzugsteil 34 im Vor- und Rücklauf so vorgeschoben ist, daß es sowohl auf die Arbeitsfüße 6 einer zwischen nicht strickenden Musterschiebern angeordneten strickenden Gruppe von Musterschiebern 3 als auch auf die Arbeitsfüße 7 dieser nicht strickenden Musterschieber einwirken kann. Dies hat zur Folge, daß im Vorlauf der letzte nicht strickende Musterschieber 3 über den Fuß 9 vom ersten strickenden Musterschieber angehoben wird, wenn dieser auf die Austriebskurve des Schloßteils 33 aufläuft. Beim Erreichen der Abzugskurve des Abzugsteils 34 wird Arbeitsfuß 7 dieses vorlaufenden Musterschiebers jedoch in die Ruhespur 26 abgezogen, wodurch aufgrund der über den Fuß 9 bewirkten Kopplung der Arbeitsfuß 6 des ersten nachlaufenden strickenden Musterschiebers in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise zunächst in die Arbeitsspur abgezogen dann Ton der Abzugskurve des Schloßteils 35 in die Vorwahlapur befördert und schließlich vom Abzugsteil 36 erfaßt und dadurch in die Ruhespur 26 überführt wird. Bei Jedem Vorlauf wird daher der erste noch strickende Musterschieber aus dem Strickprozess ausgeschaltet, d.h. es findet eine Minderung um eine Nadel statt.
  • Beim Rücklauf werden die noch in der Arbeitsspur 28 befindlichen Arbeitsfüße 6 vom Schloßteil 35 in die Strickspur 35 gehoben. Dabei zieht der letzte strickende Musterschieber den ersten nachlaufenden nicht strickenden Musterschieber derart nach oben, daß dessen Arbeitsfuß 6 (oder 7) entsprechend Fig. 4 in die Vorwählspur 27 angehoben wird. Dieser Arbeitsfuß wird vom Abzugsteil 34 unter Mitnahme des vorlaufenden Musterschiebers zunächst in die Ruhe spur 26 abgezogen, anschließend vom vorlaufenden Musterschieber, dessen Arbeitsfuß 6 auf die Austriebskurve des Schloßteils 33 aufläuft, wieder in die Vorwahlspur 27 angehoben, und dann durch die Abzugskurve des Schloßteils 33 endgültig in die Ruhespur zurückgeführt. Beim Rücklauf bleibt daher die Zahl der strickenden Nadeln stets unverändert.
  • In dem in Fig. 3 und 4 linken System findet in entsprechender Weise nur beim Vorlauf eine Minderung um eine Nadel statt. Beim Vorlauf (Fig. 3) zieht der zunächst in die Vorwahlstellung gehobene letzte nicht strickende Musterschieber den nachlaufenden ersten strickenden Musterschieber in die Arbeitsstellung, so daß dessen Arbeitsfuß 8 von der Abzugskurve des Schloßteils 48 erfaßt und in die Vorwahlspur 41 abgezogen wird. Nach Beendigung des Vorlaufs wird das beim Vorlauf nicht eingeschaltete Schloßteil 47 vorgeschoben. Dies hat einerseits zur Folge, daß beim Rücklauf alle noch in der Arbeitsspur 42 befindlichen Arbeitsfüße 8 durch das Austriebsteil 48 in die Strickspur 43 gehoben und infolgedessen die Füße 5 der zugehörigen Zwischenschieber 2 auf das Austriebsteil 21 gehoben werden, eo daß die zugehörigen Nadeln stricken. Andererseits läuft der in die Vorwahlspur 41 gesteuerte Arbeitsfuß 8 des beim Vorlauf letzten strickenden Musterschiebers beim Rücklauf auf die Austriebskurve des Schloßteils 47 auf und wird von dieser in die Strickspur 43 befördert, wodurch der Fuß 5 des zugehörigen Zwischenschiebers 2 auf das Fangteil 49 gehoben wird und die zugehörige Nadel 1 einen zusätzlichen Fanghenkel erhält. Sobald jedoch der Arbeitsfuß 8 des ersten nicht strickenden Musterschiebers von der Abzugskurve des Abzugsteils 44 abgezogen wird, wird durch die Kopplung mit dem Fuß 9 der fUr den Fanghenkel verantwortliche Musterschieber derart abgesenkt, daß sein Arbeitsfuß 8 in den Bereich des Schloßteils 46 gelangt und von diesem in die Ruhespur 40 überführt wird.
  • Zie Minderung um je eine Nadel bei jedem Vorlauf im linken System unterscheidet sich somit von der Minderung im rechten System dadurch, laß der Arbeitsfuß des aus dem Strickprozess heraus zunehmenden Musterschiebers beim Vorlauf nicht Ln je Ruhespur 40, sondern lediglich Ln die Vorwahlspur 41 abgezogen wird, damit er beim Rücklauf zwecks Auflage eines zusätzlichen Fanghenkels noch einmal ausgetrieben werlen kann. Diese Möglichkeit kann beim beschriebenen Beispiel allerlings nur dadurch geschaffen werden, daß das Schloßteil 47 nach Jelem Pendelhub ein- bzw. ausgeschaltet wird.
  • tie aus Fig. 5 und 6 ersichtliche Einstellung der Schloßteile der 3chnabelstößereinrichtung unterscheidet sich von der Einstellung ach Fig. 1 und 2 dadurch, daß im rechten System das Abzugsteil 36 ausgeschaltet ist und die Austriebsteile 38 und 33 so geschaltet sind, daß sie die Füße 7 der nicht strickenden Mustersehieber erfassen können, wohingegen im linken System das Austriebsteil +5 eingeschaltet ist. Beim Durchlauf durch das rechte System ebt daher der erste strickende Musterschieber den vorlaufenlen ersten nicht strickenden Musterschieber 80 an, daß dessen trbeitsfuß 6 in die Vorwahlspur 27 und dann vom Austribsteil 38 in die Arbeitsspur 28 gehoben wird und der zugehörige Xsterschieber bzw. die zugehörige Nadel 1 beim nächsten Rücklauf am Strickprozess teilnimmt. Entsprechend werden im Linken System die Arbeitsfüße 8 aller strickenden Musterschieber rom Schloßteil 46 angehoben, wobei der Arbeitsfuß 8 des vorlauwenden letzten nicht strickenden Musterschiebers in die Vorwahlspur 41 und dann vom Austriebsteil 45 in die Arbeitsspur gehoben wird. Beim Rücklauf findet keine Änderung der Zahl der am Strickprozess beteiligten Musterschieber bzw. Nadeln statt, da der Arbeitsfuß des ersten am Strickprozess nicht beteiligten Musterschiebers beim Rücklauf nur in die Vorwahlspur 41 gehoben und dann von der Abzugskurve des Schloßteils 46 in die Ruhespur 40 zurückgeführt wird.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 wird daher bei Jedem Vorlauf in Jedem System eine Nadel zusätzlich in den Strickprozess eingeschaltet, während die Zahl der strickenden Nadeln beim Rücklauf unverändert bleibt.
  • Eine weitere Einstellungsmöglichkeit der Schloßteile der erfindungsgemäßen Schnabelstößereinrichtung ist in Fig. 7 und 8 gezeigt. Während die Einstellung im Jeweils rechten System der Einstellung nach Fig. 3 und 4 entspricht, ist im linken System im Gegensatz zu Fig. 3 und 4 das Schloßteil 47 beim Vorlauf eingeschaltet und beim Rücklauf ausgeschaltet. Dies hat beim Vorlauf zur Folge, daß der Arbeitsfuß 8 des ersten strickenden Musterschiebers schon durch das Schloßteil 47 in die Ruhe spur abgezogen wird, wodurch der Arbeitsfuß 8 des nachlaufenden zweiten strickenden Musterschiebers zunächst in die Arbeitsspur 42 und dann unter dem Einfluß des Schloßteils 48 in die Vorwahlspur 41 befördert wird. Beim Rücklauf wird dieser Arbeitsfuß 8 durch das Abzugsteil 44 in die Ruhespur 40 abgezogen, was zur Folge hat, daß der dem zugehörigen Musterschieber vorauslaufende Musterschieber derart abgezogen wird, daß sein Arbeitsfuß 8 vom Schloßteil 46 erfaßt und ebenfalls in die Ruhe spur überführt wird. Im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4, das sich durch eine Minderung um eine Nadel während des Vorlaufs kennzeichnet, wird bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 und 8 beim Vorlauf um zwei Nadeln, beim Rücklauf dagegen um eine Nadel gemindert.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 entspricht die Einstellung der Schloßteile im rechten System der Einstellung nach Fig. 2. Im linken System ist im Gegensatz zu Fig. 5 und 6 das Schloßteil 47 eingeschaltet, während die Schloßteile 20 und 49 ausgeschaltet sind. Dies hat beim Rücklauf zur Folge, daß der letzte strickende Musterschieber den ersten nicht strickenden Musterschieber derart anhebt, daß dessen Arbeitsfuß 8 in den Bereich des Schloßteils 47 gelangt und von diesem in die Strickspur 43 gehoben wird. Im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 und 6 findet daher auch beim Rücklauf eine Zunahme um eine Nadel statt. Wird zusätzlich im Rücklauf das Schloßteil 46 ausgeschaltet, so findet eine Zunahme um zwei Nadeln statt.
  • Außer den beschriebenen Einstellungen der Schloßteile der erfindungsgemäßen Schnabelstößereinrichtung sind weitere, in der Zeichnung nicht dargestellte Einstellungen möglich. Abweichend von dem AusfUhrungbeispiel nach Fig. 3 und 4 könnte beispielsweise das Abzugsteil 44 im Vorlauf ausgeschaltet, im Rücklauf dagegen eingeschaltet und das Schloßteil 47 sowohl im Vorlauf als auch im Rücklauf eingeschaltet sein. In diesem Fall würde der erste nicht strikkende Musterschieber beim Vorlauf erst durch das Schloßteil 47 in die Ruhespur überführt.
  • Weiterhin ist es möglich, beim Vorlauf das Abzugsteil 44 auszuschalten und das Schloßteil 47 einzuschalten, beim Rücklauf dagegen das Abzugsteil 44 einzuschalten und das Schloßteil 47 auszuschalten. In diesem Fall würde sowohl beim Vorlauf als auch beim Rücklauf um Je eine Nadel gemindert. Dasselbe Ergebnis würde erhalten, wenn im Vorlauf und im Rücklauf das Schloßteil 47 ausgeschaltet und das Abzugsteil 44 eingeschaltet wäre.
  • Die beschriebene Schnabelstüßereinrichtung eignet sich bei der Herstellung von Strümpfen oder Strumpfhosen für eine Vielzahl von unterschiedlichen Pendelvorgängen einschließlich der Minderung und Zunahme der am Strickvorgang beteiligten Nadeln. Besonders geeignet ist die beschriebene Schnabelstößereinrichtung in Verbindung mit Rundstrickmaschinen zur Herstellung von Einstück-Strumpfhosen mit im Pendelgang hergestellten Hosenteilen (vgl.
  • z.B. DT-OS 25 48 208). Wird beispielsweise eine Rundstrickmaschine mit vier Systemen verwendet, von denen zwei beim Pendelgang eingesetzt werden, kann die Einstellung der Schnabelstößereinrichtung so gewählt werden, daß beim Vorlauf nur am Jeweils zweiten System, beim Rücklauf dagegen an keinem System gemindert oder zugenommen wird. In diesem Fall entstehen während der Herstellung der ersten Hälfte des Hosenteils bei Jedem aus zwei Pendelhüben bestehenden Pendelzyklus vier Teilreihen, wobei eine dieser vier Teilreihen im Vergleich zu den anderen drei Teilreihen eine Masche weniger aufweist und während der Herstellung der zweiten Hälfte des Hosenteils längs der Mindernaht mit einer entsprechenden Teilreihe verbunden wird.
  • Wird hierbei zur Minderung ein Schloß entsprechend dem linken System in Fig. 3 und 4 vorgesehen, ergibt sich der zusätzliche Vorteil, daß dadurch, daß die zu mindernde Nadel beim Rücklauf noch einmal in die Fangstellung ausgetrieben wird, eine erhebliche Verstärkung der Mindernaht erzielt wird.
  • Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Beispielsweise können anstelle der Zwischenschieber 2 oder zusätzlich zu diesen weitere Schieber oder Stößer vorgesehen sein (vgl. z.B. DT-PS 1 251 456). Weiterhin können auch die Nadeln 1 und die Zwischenschieber 2 unterschiedlich hohe und/oder mehrere Füße aufweisen, falls dies für andere Zwecke erwünscht ist. Weiterhin ist es nicht erforderlich, die Arbeitsfüße 6,7 bzw. 8 in zwei unterschiedlichen Ebenen anzuordnen, vielmehr können diese Arbeitsfüße auch nur in einer Ebene oder auch in mehr als zwei Ebenen angeordnet sein. Auch ist es nicht erforderlich, entsprechend Fig. 1 bis 9 möglichst viele Austriebs- und Abzugskurven an einem einzigen Schloßteil vorzusehen, da für jede einzelne Kurve ein besonderes Schloßteil vorgesehen werden könnte. Außerdem können die die Zu- oder Abnahme steuernden Schloßteile 34,36,38,44,45 und 47 auf die für die Zu- und Abnahme notwendigen Systeme begrenzt sein. Schließlich können die Austriebsteile 38 und 45 weggelassen werden, da die Schloßteile 33 und 46 beim Vorlauf ebenfalls bis in die Vorwahlapur 27 bzw. 41 ragen und daher beim Vorlauf dieselbe Wirkung wie die Austriebsteile 38 und 45 ausüben können.
  • Weiterhin kann die beschriebene Schnabelstößereinrichtung auch in bekannter Weise zur Herstellung von Verstärkungsflächen oder zum Mindern und Zunehmen im Bereich der Fersen, Spitzen und Zwickel von Strumpfhosen oder Strtiapfen eingesetzt werden. Zu diesem Zweck ist in Fig. 1 ein zweiter Fadenführer 51 an Jedem System angedeutet, mittels dessen ein Verstärkungsfaden zugeführt werden kann. Zur Auswahl derJenigen Bereiche, in denen die Verstärkungsflächen gearbeitet werden, dienen für das rechte System die kurzen Arbeitsfüße 7, die durch die beschriebenen Schloßteile des in Fig. 1 bis 9 rechten Systems beeinflußt werden können, wenn diese Schloßteile ausreichend weit vorgeschoben sind.
  • In Verbindung mit der beim Pendeln erfdgenden Herstellung von Hosenteilen für Strumpfhosen ist es weiterhin möglich, die Füße 9 eines Teils der Musterschieber 3 nach der einen Seite und die Füße 9 eines anderen Teils nach der anderen Seite umzubiegen und beide Arten von Musterschiebern an unterschiedlichen Systemen zu beeinflussen. Hierdurch kann die Zahl der am Strickvorgang beteiligten Nadeln zu beiden Seiten einer ausgewählten, beispielsweise zur Herstellung eines Zwikkels dienenden Gruppe von Nadeln spiegelsymmetrisch vergrößert bzw.
  • verkleinert werden. Um hierbei auch für die nach der anderen Seite gebogenen Füße 9 eine Steuerung im Sinne der Fig. 1 bis 9 zu erhalten, werden die den beiden Arten von Musterschiebern zugeordneten Schloßteile der Schnabelstößereinrichtung vorzugsweise spiegelsymmetrisch zu den anhand der Fig. 1 bis 9 beschriebenen Schloßteilen ausgebildet.
  • Zur Vergrößerung der Mustermöglichkeiten können zusätzlich zu der beschriebenen Vorwahlspur weitere Vorwahlspuren vorgesehen werden.
  • Schließlich ist es bei Anwendung der erfindungsgemäßen Rundstrickmaschine nicht erforderlich, die beim Vorlauf geminderte Nadel beim Rücklauf noch einmal in die Fangstellung auszutreiben. Die Bildung von Fanghenkeln mit den geminderten Nadeln bietet Jedoch den folgenden Vorteil: Werden die aus dem Strickvorgang herausgenommenen Nadeln in eine höher gelegene Nichtstrickspur gebracht, dann wird auf den Schaft der Jeweils geminderten Nadel ein zusätzlicher Faden aufgelegt, der beim späteren Wiedereinschalten dieser Nadel in den Strickprozeß als zusätzlicher Fadenhenkel eine doppelte Verbindung im Bereich der sogenannten Mindernaht schafft. Wird Jedoch die geminderte Nadel in eine in Kulierhöhe liegende Durchlaufspur gesteuert, wie es bei Anwendung der erfindungsgemäßen Rundstrickmaschine der Fall ist, dann entfällt die zuästzliche Fadenauflage, wodurch beim späteren Zuschalten der geminderten Nadel nur Jeweils ein einzelner Fadenhenkel die Verbindung in der Mindernaht herstellt. Derartige Verbindungen sind sehr lose und lassen sich stark ausziehen, wodurch die im Bereich der Mindernaht entstehenden Löcher yerg t L;t werden und die Haltbarkeit der Mindernaht verringert wird. Wird dagegen die geminderte Nadel beim Rücklauf noch einmal in Fanghöhe ausgetrieben, erhält diese Nadel zusätzlich zu dem von ihr getragenen Maschenhenkel noch einen Fanghenkel, so daß beim späteren Zuschalten dieser Nadel eine doppelte wesentlich haltbarere Verbindung entsteht.

Claims (20)

  1. Patentansprüche 1) Rundstrickmaschine mit einem zum Pendelstricken hin- und herdrehbaren Nadelzylinder, in dessen Nuten Stricknadeln und unterhalb derselben angeordnete Musterschieber verschiebbar gelagert sind, mit einem Schloßmantel mit auf Füße der Nadeln und Musterschieber einwirkenden Austriebs- und Abzugsschloßteilen und mit einer Minder- und Zunahmeeinrichtung zur Vergrößerung oder Verkleinerung der Zahl der am Pendelstricken beteiligten Nadeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Minder-und Zunahmeeinrichtung aus einer während des Pendelstrickens in beide Drehrichtungen des Nadelzylinders wirksamen Schnabelstößereinrichtung besteht, die als Schnabelstößer ausgebildete, wenigstens Je einen Arbeitsfuß (6,7,8) und einen seitlich abgebogenen Fuß aufweisende Musterschieber (3) sowie Schloßteile (32 bis 38; 44 bis 49) mit auf die Arbeitsfüße (6,7,8) einwirkenden Austriebs- und Abzugskurven für beide Drehrichtungen des Nadelzylinders aufweist, mittels derer die Zahl der am Pendelstricken beteiligten Musterschieber (3) wenigstens bei Jedem zweiten Pendelhub wahlweise vergrößert, verkleinert oder unverändert gelassen werden kann.
  2. 2) Rundstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsfüße (6,7,8) der Musterschieber (3) bei Jedem Pendelhub in eine Arbeitsspur (28,42), eine Strickspur (29,43), eine Ruheapur (26,40) und eine zwischen der Arbeitsspur und der Ruhespur angeordnete Vorwahlspur (27,41) steuerbar sind0 3) Rundstrickmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie mehrere Stricksysteme aufweist und an jedem Stricksystem Austriebs- und Abzugsschloßteile (32 bis 38 bzw.
  3. 44 bis 49) der Schnabelstößereinrichtung vorgesehen sind.
  4. 4) Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Austriebs- und Abzugskurven der Schnabelstößereinrichtung so eingestellt sind, daß eine Verkleinerung oder Vergrößerung der Zahl der am Pendelstricken beteiligten Musterschieber (3) nur bei jedem zweiten Pendelhub möglich ist, während bei den dazwischenliegenden Pendelhüben die Zahl der am Pendelatricken beteiligten Musterschieber (3) unverändert bleibt.
  5. 5) Rundstrickmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich abgebogenen Füße (9) der Musterschieber (3) teilweise nach der einen Seite und teilweise nach der anderen Seite abgebogen sind, und daß beide Arten von Musterschiebern (3) unterschiedlichen Systemen zugeordnet sind.
  6. 6) Rundstrickmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den unterschiedlichen Systemen zugeordneten Schloßteile der Schnabelstößereinrichtung spiegelsymmetrisch ausgebildet sind.
  7. 7) Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnabelstößereinrichtung wenigstens ein in der Vorwahlspur (27,41) wirksames Abzugsteil (34,44) aufweist, mittels dessen die Verminderung der Zahl der am Pendelstricken beteiligten Musterschieber (3) einleitbar ist.
  8. 8) Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnabelstößereinrichtung wenigstens ein in der Vorwahlspur (27,41) wirksames Austriebsteil (38,45) aufweist, mittels dessen die Zunahme der Zahl der am Pendelstricken beteiligten Mustersohieber (3) einleitbar ist.
  9. 9) Rundstrickmaschine nach Szlspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Austriebsteil (38,45) eines Systems ein Teil eines Schloßteils (33,46) des in Drehrichtung des Nadelzylindern folgenden Systems ist.
  10. 10) Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Abzugsteil (34) und dem Austriebsteil (38) ein weiteres in der Vorwahlspur (27,41) wirksames Abzugsteil (36) vorgesehen ist.
  11. 71) Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzugsteile (34,36,44) und das Austriebsteil (38,45) nur an Jedem zweiten System vorgesehen sind.
  12. 12) Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Abzugsteil (44) und dem Austriebsteil (45) ein weiteres in der Vorwahlspur (41) wirksames Schloßteil (47) vorgesehen ist, das in der einen Drehrichtung des Nadelzylinders einen Abzug der in der Vorwahlspur (41) befindlichen Arbeitsfüße (8) in die Ruhespur (40) bewirkt, in der entgegengesetzten Drehrichtung des Nadelzylinders dagegen als Austriebsteil zum Austreiben der in der Vorwahlspur (41) befindlichen Arbeitsfüße (8) in die Strickspur (43) dient.
  13. 13) Rundstrickmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schloßteil (47) ein weiteres Abzugsteil (48) nachgeordnet ist, das in der einen Drehrichtung des Nadelzylinders zum Abziehen der Arbeitsfüße (8) aus der Arbeitsspur (42) in die Vorwahlspur (41) und in der entgegengesetzten Drehrichtung des Nadelzylinders zum Austrieb der in der Arbeitsspur (42) befindlichen ArbeitsfüBe (8) in die Strickspur (43) dient.
  14. 14) Rundstrickmaschine nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß dem einen Schloßteil (47) ein Fang-Schloßteil (49) und dem anderen Schloßteil (48) ein Strick-Schloßteil (21) zugeordnet ist, und daß beide Schloßteile (49,21) in der entgegengesetzten Drehrichtung des Nadelzylinders auf die Füße (4) der Nadem (1) oder auf die Füße (5) von zwischen den Nadeln (1) und den Musterschiebern (3) gelagerten Zwischenschiebern (2) einwirken.
  15. 15) Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 Es 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnabelstößereinrichtung zusätzliche Abzugsteile (32,37) aufweist, mittels derer alle in der Strickspur (29) befindlichen Arbeitsfüße (6,7) vor und nach dem Durchgang durch ein System in die Arbeitsspur (28) überführbar sind.
  16. 16) Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Musterschieber (3) Arbeitsfüße (6,7,8) in wenigstens zwei Ebenen aufweisen und daß die SchnabelstöBereinrichtung Abzugs- und Austriebsteile aufweist, die an unterschiedlichen Systemen in unterschiedlichen Ebenen wirksam sind.
  17. 17) Rundstrickmaschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gruppe von benachbarten Musterschiebern (3) hohe Arbeitsfüße (6) in einer Ebene und eine andere Gruppe von Musterschiebern (3) tiefe Arbeitsfüße (7) in derselben Ebene und außerdem Arbeitsfüße (8) in wenigstens einer anderen Ebene aufweist.
  18. 18) Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß in den Nuten des Nadelzylinders zwischen den Musterschiebern (3) und den Nadeln Zwischenschieber (2) mit Füßen (5) vorgesehen sind.
  19. 19) Rundstrickmaschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschieber (2) mehrere Füße und/oder unterschiedlich hohe Füße aufweisen.
  20. 20) Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die Schloßteile (34,36,44,45,47) schaltbar sind.
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