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DE2743799C2 - Garn und dessen Verwendung zur Herstellung von Gegenständen großer Festigkeit - Google Patents

Garn und dessen Verwendung zur Herstellung von Gegenständen großer Festigkeit

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DE2743799C2
DE2743799C2 DE19772743799 DE2743799A DE2743799C2 DE 2743799 C2 DE2743799 C2 DE 2743799C2 DE 19772743799 DE19772743799 DE 19772743799 DE 2743799 A DE2743799 A DE 2743799A DE 2743799 C2 DE2743799 C2 DE 2743799C2
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DE
Germany
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yarn
aramid
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dtex
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DE19772743799
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DE2743799A1 (de
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Robert Michael Byrnes Sen.
Anton Jacob Omaha Nebr. Haas jun.
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Bettcher Industries Inc
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BYRNES SEN ROBERT M OMAHA NEBR US
Byrnes Sen Robert M Omaha Nebr
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Publication date
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Garn gemäß Oberbegriff des Anspruches 1.
Aus der DE-PS 19 406 ist das Verstärken eines Garns mit einer Metallseele bekannt. Bei den durch diesen Stand der Technik bekannten, für feuerfeste Gewebe angewendeten Fäden besteht das Hüllmaterial der Drahlseele aus Asbestfasern. Diese bekannten Fäden neigen bei mechanischer Beanspruchung zu Brüchen. Diese Fäden besitzen also nicht die für die Herstellung mechanisch hoch beanspruchbarer Gewebe erforderlichen Festigkeits- und Elastizitätseigenschaften.
In den US-PS 38 83 898 und 39 53 893 ist die Verwendung einer Aramid-Faser zur Herstellung insbesondere von Schutzhandschuhen, Schutzschürzen oder dgl. beschrieben. Als Aramid-Faser wird durch diesen Stand der Technik insbesondere eine unter der Handelsbezeichnung »Kevlar« von der Firma E. I. DuPont. Wilmington, Delaware, U.S.A. erhältliche Spinnfaser bzw. ein entsprechendes Filament-Garn vorgeschlagen. Bei diesen bekannten Aramid-Fasern handelt es sich aber nicht um ein Kernhüllgarn.
Ferner hat sich beim praktischen Einsatz gezeigt, daß auch die mit diesem bekannten Fas'Er-Material erreichten Festigkeitseigerischäften nicht Voll befriedigen, wobei es dem bekannten Material vibr allem an einer für daraus gefertigte Schutzbekleidung, insbesondere für Schützhandschuhe erforderlichen Festigkeit gegen Messerschniite fehlt. Ferner besitzt dieses bekannte Material nicht in gewünschtem Maße die für die Herstellung von Geweben und die Brauchbarkeit daraus gefertigter Schutzbekleidungsstücke wichtigen Elastizitätseigenschaften.
Die DE-OS 18 17 235 zeigt einen sogenannten Mischfaden, bei welchem vorzugsweise aus polynosischem Material bestehende Textilfaden und vorzugsweise aus Kupfer bestehende, mit einer geeigneten Ummantelung elektrisch isolierte, parallele Metalldrähte durch eine Umhüllung aus zwei aufeinanderfolgenden, aus synthetischen Filamenten bestehenden Textilfadenumspinnungen zusammengefügt sind, wobei die Umspinnungsfäden gegensinnig schraubenförmig aufgewickelt sind. Dabei wird zwar durch die zusätzlich zu den isolierten Metalldrähten vorhandenen, parallelen Textilfaden und die schraubenförmige Umspinnung eine hohe Dehnfestigkeit erreicht, jedoch wird durch die Anzahl der vorgesehenen Einzelfäden und Drähte der Gesamtdurchmesser so groß, daß eine zur Herstellung von Geweben erforderliche Schmiegsamkeit bzw. Flexibilität nicht gegeben ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Garn zu schaffen, dessen Bestandteile und Abmessungen so gewähii sind, daß das Garn bei einer Schmiegsamkeit und Elastizität, die eine Verarbeitung in üblichen Einrichtungen und Maschinen der Textilindustrie ermöglichen, gleichzeitig eine hohe Festigkeit, insbesondere eine hohe Zugfestigkeit eine große Widerstandsfähigkeit, insbesondere gegen Brüche, Schni.te und gegen Aufnahme von Feuchtigkeit, ein geringes Gewicht und
JO eine hohe Lebensdauer besitzt, und bei dessen Verwendung eine gute Hautverträglichkeit, Reinigungsmöglichkeit und Beweglichkeit aus diesem Garn hergestellter Gegenstände erreicht wird.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst. Die Unteransprüche betreffen vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sowie eine bevorzugte Verwendung des erfindungsgemäßen Garnes.
Das erfindungsgemäße Garn und daraus bei der bevorzugten Verwendung hergestellte Schutzhandschuhe oder dgl. zeichnen sich ^egenüa^r dem bisher bekannten Stand der Technik durch überlegene Eigenschaften aus.
Ein aus dem erfindungsgemäßen Garn hergestellter Handschuh zeichnet sich gegenüber einem üblichen, aus Drahtnetz oder Drahtringen hergestellten Handschuh durch erhöhte Fesiigkeit, Widerstandsfähigkeit gegen Bruch, gegen Aufnahme von Feuchtigkeit, durch bessere Hautverträglichkeit geringes Gewicht Schmiegsamkeit. bessere Reinigung und durch bessere Isolation aus. Der Handschuh ist auch sicherer, da er leicht von der Hand gleitet, falls ein Handschuhteil in einer sich bewegenden Maschine eingeklemmt wird; das ist bei Draiitnetzhandschuhen unmöglich, die durch Spangen festgelegt sind. Die Elastizität des Materials sorgt fur bessere Anpassung und die Schmiegsamkeit ermöglicht ein besseres Gefühl und ein sichereres Greifen von Werkstücken. Werkzeugen und. dergleichen. Der Handschuh ist bequemer und kann so ausgeführt werden, daß er sowohl links als a<jch rechts getragen werden kann, während Drahtnet/handschuhe entweder für die linke oder für die rechte Hand ausgebildet sind. Der Handschuh isoliert sowohl gegen Kälte als auch Wärme Und hat einen merklichen Gewichtsvorteil, da ein Ausführungsbeispiel etwa 57 g wiegt, gegenüber etwa 340—397 g eines Drahtnetzhandschuhs, Der Handschuh kann sterilisiert werden, falls das bei Benutzung in der Lebensmittelindustrie erforderlich ist,
und kann auch ohne weiteres auf vorhandenen Maschinen hergestellt werden, während z. B. ein aus Metallgliedern hergestellter Handschuh gewöhnlich Handarbeit ist.
Gegenüber einem Handschuh, wie in der US-PS 38 83 898 beschrieben, ergibt sich die bessere Herstellbarkeit durch bessere Verträglichkeit des Garnmaterials mit den vorhandenen Maschinen. Eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Spitzendurchdringung ergibt sich, da bei der Erfindung eine gewirkte oder eine Webmaschine sich nicht bei Spannungsbeanspruchung so weit auszieht. Ferner ist eine verbesserte Widerstandrfähigkeit gegenüber Schnitten vorhanden, da eine übermäßige Spannung der Aramid-Fasern über den Knöcheln bei Bildung eintr Faust durch den Metalldraht verhindert wird.
Die Erfindung sieht vor, ein Garn herzustellen aus einer metallischen, vollständig ausgeglühten und schmiegsamen Drahtlitze oder Drahtlitzen und einer Aramid-Faser-Litze oder -Litzen die entweder aus Fasern gesponnen oder aus Fäden hergestellt sind, wobei die Litzen einen Kern bilden, um den zwei Litzen oder Garnfäden aus gesponnener Aramid-^aser oder aus Aramid-Faden gewickelt sind, wobei die Stärken so gewählt sind, daß das Garn in üblichen Maschinen zur Herstellung von Handschuhen oder anderen Einrichtungen verarbeitet werden kann, die für die Herstellung von Bekleidung, Tuchen und dergleichen durch Weben, Wirken oder andere Garnverarbeitungsverfahren benutzt werden. Eine für dieses Garn brauchbare Aramid-Faser entweder in gesponnener Form oder als Filament ist das bereits erwähnte Produkt »Kevlar«.
Ein Garn, das in dieser oder ähnlicher Weise aus einem schmiegsamen, mit Aramid-Faser umwickelten Kern besteht, wird nach der Erfindung verwendet zur Herstellung von Schutzhandschuhen oder dergleichen. Dabei wird vorzugsweise für einen erfindungsgemäßen Handschuh ein Garn verwendet, das einen Kern aus einer Litze oder Litzen aus schmiegsamem, ausgeglühtem Draht und aus einer Litze oder aus Litzen von Aramid-Fas'r aufweist, die entweder in versponnener Form oder als Filament verwendet wird. Der aus den nebeneinander liegenden Litzen gebildete Kern ist mit zwei verhältnismäßig feinen Litzen oder Garnfäden umwickelt, die entweder aus gesponnener Faser oder aus Fäden bestehen und die in entgegengesetzten Richtunger um den Kern gewickelt i/nd.
Wesentlich ist. daß bei dem nach der Erfindung hergestellten und zu verwendenden Garn die Schmieg samkeit des Garnes, seine Abmessungen und anderen physikalischen Eigenschaften in solchen Grenzen gehalten werden, daß das Garn in üblichen Einrichtungen der Te-tilindus*rie verarbeitet werden kann.
Weitere Vorzüge und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen, in denen die Erfindung beispielsweise erläutert und dargestellt ist. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht eines .Schutzhandschuhes aus einem erfindungsgemäßen Garn.
Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht eines für die Herstellung eines Händschuhes nach Fig. 1 zu verwen« denden Garnes.
Ein fertiger Schutzhandschuh 10, siehe Fig. 1, wird aus einem Garn 12, Fig. 2, hergestellt, wobei aufgrund der Eigenschaften des Garns 12 für die Herstellung des Handschuhes 10 übliche Verfahren und Maschinen Verwendet werden. De·- Handschuh 10 weist übliche Fingerlinge 14 und einen Daumenabsehrvitt 16, eine Vorderseite 18, eine Rückseile 20 und eine Manschette oder Stulpe 22 auf.
Das Garn 12, Fig.2, besteht aus einem schmiegsamen, metallischen, ausgeglühten Draht 24 und einem Faden 25 aus schmiegsamer Aramid-Faser, wobei der Faden 25 aus versponnener Faser hergestellt oder ein Filament-Faden oder -Litze sein kann und mit dem Metalldraht 24 zusammen einen Kern bildet. Dieser Kern ist spiralig mit zwei Fäden oder Litzen 26 und 28 umwickelt, die aus Aramid· Faser bestehen, wobei der eine Faden im Uhrzeiger- und der andere im Gegenuhrzeigersinn um den Kern gewickelt ist Der für den Kern verwendete Faden 25 kann einen Titer im Bereich von 220 bis 1650 dtex haben, vorzugsweise im Bereich von 220 bis 440 dtex. Dabei wird vorzugsweise ein Monofil-Aramid-Fasen verwendet, der im wesentlichen frei von Verdrehungen ist Fal's ein Faden 25 aus versponnener Aramid-Faser benutzt wird, soll er vorzugsweise einen Titer im Bereich von 98,5 — 5910 dtex haben. Vorzugsweise soll ri°r Bereich von 169 bis 394 dtex gewählt werden, wou«ii besonders gute Ergebnisse mit einem Titer von 236 detx erzielt werden. Der Metalldraht 24 hat die Eigenschaft eines schmiegsamen Drahtes, insbesondere aus rostfreiem Stahl, schmiedbarem Eisen. Kupfer, Aluminium oder einem anderen schmiegsamen, schmiedbaren, vollständig ausgeglühten Metalldraht mit einem Durchmesser vorzugsweise im Bereich zwischen 0,089 und 0,165 mm. Die Hüllfäden oder -Litzen können Fäden entweder aus versponnenen Aramid-Fasern oder Aramid-Einzelfäden sein, wobei die Einzelfäden einen Titer im Bereich von 220 bis 1650 dtex, vorzugsweise 220 bis 440 dtex haben und die gesponnenen Garnfäden einen Titer von 98.5—5910 dtex, vorzugsweise im Bereich von 169—394 und am besten von 236 dtex haben. Nach den bisherigen Erfahrungen werden bevorzugt für die Hüllfäden 26 und 28 Garnfäden oder Litzen aus versponnener Aramid-Faser verwendet.
Das Garn 12 kann mit Standardnadeln verarbeitet werden, wie sie in Handschuhstrickmaschinen benutzt wenden. Es kann auch auf den verschiedensten Arten üblicher Maschinen verarbeitet werden, die für die Herstellung von Tuchen durch Web-, Wirk- oder andere Verfahren benutzt werden. Das Garn kann außerdem für alle solche Zwecke verwendet werden, wc es auf lange Lebensdauer, hohe Festigkeit und große Widerstandsfähigkeit gegen Schnittbeanspruchung ankommt. Insbesondere hat sich gezeigt, daß Produkte aus dem Garn 12 dort, wo es auf Widerstandsfähigkeit gegen Schnitt- und Durchslichbeanspruchung ankommt, bekannten, unter Verwendung von Aramid-Fasern hergestellten Materialien überlegen sind.
Die Abmessungen der Kernfäden oder Litzen können in Abhängigkeit von der schließlichen Verwendung des Garnes gewählt bzw. verändert werden. Die vorstehend angegebenen Abmessungen sind jedoch wesentlich, wenn Schutzhandschuhe hergestellt werden sollen, die besonders geeignet für das Erfassen oder die Handhabung von Gegenständen sein sollen, die scharfe Kanten oder spitze Enden aufweisen oder die in Arbeitsverfahren getragen werden sollen, bei denen scharfe oder spitze Gegenstände austreten. Zum Beispiel können die Handschuhe in Fleischverarbeitungsbetrieben getragen werden, in denen scharfe Messer benutzt we den, oder bei der Glasherstellung oder «Verarbeitung, bei der Flachglas oder dergleichen gehandhabt werden muß, oder bei der Blechherstellung
oder -Formung, bei der mit der Berührung von scharfen Blechkanten zu rechnen ist, und für viele andere Zwecke, bei denen eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Schnitte verlangt wird. Das Garn kann auch für zahlreiche andere Gegenstände anstelle bisher verwen- > deter natürlicher, synthetischer oder metallischer Garne benutzt werden, wobei die Eigenschaften des Kernes und der Arainid-Faserumwicklung zusammenwirken, um ein Garn zu erzeugen, das sich durch äußerst hohe Zugfestigkeit auszeichnet, sowie bei dem daraus in hergestellten Tuch durch Widerstandsfähigkeit gegen Schnitte, wobei jedoch das Garn auf üblichen Maschinen verarbeitet werden kann, die auch für die verschiedenen natürlichen, synthetischen oder metallischen Garne geeignet sind. Die Arämid-Faseriimhüllung erleichtert die Bewegung des Garnes für die Herstellung der verschiedenen Gegenstände und sorgt für eine merkliche zusätzliche Festigkeit. Bei Herstellung von Tuchen mil enger Bindung ergibt sich eine größere Widerstandsfähigkeit gegen das Durchdringen einer Messerspitze. Die aus Aramid-Faser hergestellte Seele macht das Garn elastisch und erhöht dessen Schmiegsamkeit.
Für besonders starke Beanspruchungen, z. B. für Kabel oder dergleichen können Vielfach-Garnfäden nach der Erfindung verwendet werden, wobei die Aramid-Kernlitze bzw. der Faden 25 fortgelassen und ein einziger Metalldraht 24 mil einem Durchmesser bis zu 254 mm verwendet werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Garn, welches einen Kern aus Metalldraht und eine aus Fasern hergestellte Umhüllung aufweist, zur Herstellung von Gegenständen hoher Festigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (26, 28) aus Aramid-Faser besteht und daß der Metalldraht (24) ausgeglüht ist und einen Durchmesser bis höchstens 0,254 mm aufweist
2. Garn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern neben dem Metalldraht (24) wenigstens einen Faden (25) aus Aramid-Faser aufweist.
3. Garn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aramid-Faserstränge des Garnes (12) Aramid-Filament-Fäden mit einem Titer im Bereich zwischen 220 und 1650 dtex sind.
4. Garn nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Titer der Aramid-Filament-Fäden im Bereich zwischen 220 und 440 dtex liegt.
5. Garn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichßfi, daß die Aramid-Faserstränge versponnene Aramid-Garnfaden mit einem Titer im Bereich zwischen 98,5 und 5910 dtex sind.
6. Garn nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Titer zwischen 169 und 394 dtex liegt
7. Garn nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet daß der Titer 236 dlex ist
8. Garn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Metalldraht (24) aus rostfreiem Stahl mit einem Durchmesser im Bereich von 0,089 bis 0,165 mm besteht
9. Verwend_.ig des Garnes nach einem der vorhergehenden Ansprüche für Schutzhandschuhe oder dergleichen.
DE19772743799 1976-10-05 1977-09-29 Garn und dessen Verwendung zur Herstellung von Gegenständen großer Festigkeit Expired DE2743799C2 (de)

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