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DE2743779A1 - Blendenrechner fuer computerblitzgeraete - Google Patents

Blendenrechner fuer computerblitzgeraete

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Publication number
DE2743779A1
DE2743779A1 DE19772743779 DE2743779A DE2743779A1 DE 2743779 A1 DE2743779 A1 DE 2743779A1 DE 19772743779 DE19772743779 DE 19772743779 DE 2743779 A DE2743779 A DE 2743779A DE 2743779 A1 DE2743779 A1 DE 2743779A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aperture
calculator according
voltage
digital
converter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772743779
Other languages
English (en)
Other versions
DE2743779B2 (de
Inventor
Bernhard Adler
Rolf Dietrich
Hans Karey
Gerhard Lang
Robert Oberheim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Braun GmbH
Original Assignee
Braun GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Braun GmbH filed Critical Braun GmbH
Priority to DE2743779A priority Critical patent/DE2743779B2/de
Publication of DE2743779A1 publication Critical patent/DE2743779A1/de
Publication of DE2743779B2 publication Critical patent/DE2743779B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/02Illuminating scene
    • G03B15/03Combinations of cameras with lighting apparatus; Flash units
    • G03B15/05Combinations of cameras with electronic flash apparatus; Electronic flash units
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B2215/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B2215/05Combinations of cameras with electronic flash units

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Indication In Cameras, And Counting Of Exposures (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

  • Blendenrechner für Computerblitzgeräte
  • Die Erfindung betrifft einen Blendenrechner nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Bei Computerblitzgeräten wird nur eine solche Lichtmenge abgegeben, die für die ordnungsgemaße Belichtung eines Bildes erforderlich ist. Hierzu ist es notwendig, die Filmempfindlichkeit und die eingestellte Kamerablende an dem Blitzgerät einzustellen, weil diese beiden Größen für die abgegebene Lichtmenge bestimmend sind.
  • ts sind bereits verschiedene Programmschalter für Elektronenblitzgeräte mit automatischer Licht steuerung vorgeschlagen worden, bei denen sowohl die Filmempfindlichkeit, als auch die Blende mit Hilfe von Drehscheiben und dergl. am Blitzgerät eingestellt werden können (vergl.
  • DT-OS 17 72 940, DT-AS 19 17 934). Diese Drehscheiben weisen Skalen auf, die relativ zu anderen Skalen verschoben werden, so daß bei eingestellter Blende und eingestellter Filmempfindlichkeit die Entfernung abgelesen werden kann, die maximal von dem Blitz mit ausreichender Helligkeit versorgt wird.
  • Nachteilig ist bei diesen sogenannten bekannten Blendenrechnern indessen, daß sie aufgrund der vielen Skalen oft unübersichtlich sind und somit Fehlbedienungen provozieren.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Blendenrechner zu schaffen, der ein sicheres Ablesen der relevanten Daten gewährleistet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß nach dem Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht insbesondere darin, daß durch starkes Hervortreten der wichtigsten Informationen die Gefahr einer Fehlbedienung reduziert wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen: Fig.l einen Blendenrechner mit digitaler Arbeitsblende, Fig.2 eine erste Schaltungsanordnung zur digitalen Darstellung der Arbeitsblende, Fig.3 eine zweite Schaltungsanordnung zur digitalen Darstellung der Arbeitsblende, Fig.4 eine dritte Schaltungsanordnung zur digitalen Darstellung der Arbeitsblende, Fig.5 eine vierte Schaltungsanordnung zur digitalen Darstellung der Arbeitsblende.
  • In der Fig.l ist eine Platte 1 dargestellt, die auf der Rückseite eines Computerblitzgerätes angeordnet ist.
  • Diese Platte 1 weist im wesentlichen zwei Bereiche auf, nämlich einen Bereich 2 für den Betrieb des Blitzgerätes ohne Computer und einen Bereich 3 für den Betrieb des Blitzgeräts mit Computer. Der Bereich 2 ist durch ein Schiebefenster 4 verdeckt, so daß die dahinter befindlichen Skalen, die so ausgebildet sein können wie bei den auf dem Markt befindlichen Braun-Blitzgeräten 28 BVC, 54 VC und 40 VCR, nicht erkennbar sind. Diese Skalen sind durch den gestrichelten Kreis 5 lediglich angedeutet. Auf dem unteren Rahmen der Platte 1 befindet sich eine Buchse 6 zur Aufnahme eines Ladesteckers, ein Ein/Aus-Schalter 7 und ein Knopf 8 fiAr die Handauslösung des Blitzgeräts.
  • Der rechte Bereich 3 der Platte 1 weist einen Schiebeschalter 9 für die Einstellung des Entfernungsbereichs auf, wobei in der untersten Stellung 0 des Schiebeschalters 9 der Computer ausgeschaltet ist. In der nächsten Stellung, die mit lo bezeichnet ist, ist der Nahbereich (z.B. 10-35 m) eingestellt, während in der darauffolgenden und mit 11 bezeichneten Stellung der mittlere Bereich (z.B. 45-56 m) eingestellt ist und in der letzten Stellung, die mit 12 bezeichnet ist, der Fernbereich (85-95 m) eingestellt ist. In einem Fenster 13, das über den Entfernungsangaben angeordnet ist, sind z.B. Flüssigkristalle für die digitale Anzeige der Arbeitsblende vorgesehen.
  • Vor einer Blitzaufnahme wird das Schiebefenster 4 mit Hilfe eines Vorsprungs 14 nach rechts verschoben, so daß die Skalen freigegeben sind. Jetzt kann auf die übliche Weise die Filmempfindlichkeit eingestellt werden. Bei Stellung 0 des Schiebeschalters 9 ist es möglich, auf die bisher Übliche Weise Blitzaufnahmen ohne Computer zu machen.
  • Wird jetzt das Schiebefenster 4 nach links geschoben und der Schiebeschalter 9 in die Stellung lo gebracht, so herrscht Computerbetrieb im Nahbereich. Die eine stellte Filmempfindlichkeit kann dabei durch eine Örfnung 15 im Schiebefenster 4 gesehen werden. Aufgrund der vorgegebenen Werte der Filmempfindlichkeit und des Entfernungsbereichs wird diejenige Blende automatisch errechnet, die an der Kamera einzustellen ist. Diese Blende wird in dem Fenster 15 angezeigt, wobei mit Hilfe von zusätzlichen Kennungen, z.B. Punkt 16, angezeigt werden kann, ob bei Zwischenwerten der eingestellten Filmempfindlichkeit der exakte Blendenwert eher nach oben oder nach unten tendiert.
  • Wird jetzt ein Probeblitz ausgelöst, so kann mittels einer Leuchtdiode 17 angezeigt werden, ob die im Blitzgerät vorhandene Energie ausreicht, um die eingestellten Bedingungen zu erfüllen. Dies ist deshalb wichtig, weil bei einem indirekten Blitz (bounced light) sehr viel Licht durch dunkle Körper absorbiert werden kann, so daß die vorhandene Lichtenergie nicht ausreicht, um unter den gegebenen Umständen eine ordnungsgemäße Belichtung durchzufilhren.
  • In Fig.2 ist eine Schaltungsanordnung dargestellt, die zeigt, auf welche Weise die Blende mit einem Flüssigkristallelement digital angezeigt werden kann. Mit Hilfe eines Widerstands 18 und einer Zenerdiode 19, die in Reihe an einer Gleichspannung U liegen, wird zunächst eine stabile Referenzspannung Uref gebildet, die zwischen dem Widerstand 1 und der Zenerdiode 19 abgegriffen wird.
  • Diese Referenzspannung Uref wird über einen Schalter 20, der sich in einer ersten Schaltstellung befindet, einem Spannunsteiler zugeführt, der aus zwei Widerständen 21 und 22 besteht. Von der Verbindungsleitung zwischen den beiden Widerständen 51 und 52 führt eine Verbindung auf den nichtinvertierenden Eingang eines Operationsverstärkers 23 in dessen Rückkopplungszweig zwei veränderliche Widerstände 24, 25 geschaltet sind. Von dem invertierenden Eingang des Operationsverstärkers 25, der mit den erwähnten veränderlichen Widerständen 24, 25 verbunden ist, führt auch noch über einen Widerstand 26 eine Verbindung auf Masse. Bezeichnet man die am nichtinvertierenden Eingang des Operationsverstärkers 23 anstehende Spannung mit Ue, so ist die Ausgangsspannung dieses Verstärkers (1+ Widerstand 24 + Widerstand 25 Ua = Ue Widerstand 26 Die veränderlichen Widerstände 24 und 25 sind dabei der Filmempfindlichkeit bzw. der Entfernung zugeordnet. Damit bestimmte diskrete Filmempfindlichkeiten oder Entfernungsbereiche exakt eingestellt werden können, ist es möglich, verschiedene Rast stellungen vorzusehen, in welchen die Schieber der Widerstände einrasten können.
  • Aus der oben angegebenen Formel erkennt man, daß die Ausgangsspannung Ua um so größer wird, je größer der Widerstand 24 oder der Widerstand 25 wird. Der Widerstand 24, der z.B. der Filmempfindlichkeit zugeordnet ist, wird somit größer, wenn eine kleinere Filmempfindlichkeit vorliegt, während der Widerstand 25, der z.B.
  • der Entfernung zugeordnet ist, größer wird, wenn die Entfernung größer wird. Durch Verändern der Widerstände 21 und 22 kann die Schaltungsanordnung an verschiedene Blitz-Leitzahlen angepaßt werden.
  • Die Ausgangsspannung Ua wird nun über einen Widerstand 27 dem invertierenden Eingang eines weiteren Operationsverstärkers 28 zugeführt, an dessen nicht-invertierenden Eingang ein Widerstand 29 liegt, der mit der Referenzspannung Uref verbunden ist, sowie ein Widerstand 30, der an Masse gelegt ist. Im Rückkopplungszweig dieses Operationsverstärkers mit dessen invertierendem Eingang verbindet.
  • Der Operationsverstärker 28 bildet nun eine Spannung, die der Differenz zwischen der Referenzspannung Uref und der Ausgangsspannung Ua proportional ist, wobei der Verstärkungsfaktor V von den Quotienten der Widerstände 3o/29 bzw. 31/27 gebildet wird. Somit steht am Ausgang des Verstärkers 28 die Spannung Up = V (URef - Ua) an. Durch den Verstärkungsfaktor V kann die Spannung Up an den Eingangsspannungsbereich des nachfolgenden Analog-Digital-Wandlers 52 angepaßt werden. Dieser Analog-Digital-Wandler lierert bspw. ein 3C3-3ignal an eine Versorgungsstufe 33, die einen Decoder und einen Treiber enthält, um die Flüssigkristalle anzusteuern.
  • Zweckmäßigerweise werden nur die Blendenwerte 1 bis 32 direkt angezeigt, während Zwischenwerte, z.3. + 1/3 Blende oder -1/3 Blende, durch Punkte 16 (Fig.1) dargestellt werden.
  • Mit den Schaltern 20, 35 können Verbindungen zu einem externen Kamerasystem hergestellt werden, das bspw. von sich aus Blitzgeräte mit Hilfe eines Mikroprozessors ansteuert. Die Verbindung zum Kamerasystem wird dabei hergestellt, indem die Schalter 20, 55 in die gestrichelten Positionen gebracht werden.
  • In der Fig.5 ist eine Variante der Schaltungsanordnung gemäß Fig.2 gezeigt, bei welcher der Ausgangsteil geändert ist, während der Eingangsteil bis zur Abgabe der Spannung Ua mit der Anordnung der Fig.2 übereinstimmt.
  • Die 3auteile des oingangsteils sind deshalb in der Fig.5 zur Sinrichtung 56 zusammengefaßt.
  • Die Spannung Ua gelangt von dem Ausgang der Einrichtung 36 auf einen Spannungs-Frequenz-Umsetzer 57, der eine der Spannung proporticnale Impulsfolge mit der Frequenz liefert. Die Umpulse werden in einem Zähler 58 zugeführt, der von einem Takt-Generator 39 fortgeschaltet wird. Innerhalb vorgebbarer Intervalle, die z.B. durch das Anhalten des Takt-Generators 39 markiert werden, wird der Zählerstand des Zählers 58 abgerufen und einer Decoder-und Treiberschaltung 40 zugeführt, die eine Flüssigkristallanzeige ansteuert. Die Zählerstände des Zählers 38 können eventuell auch in einem Zwischenspeicher zuerst abgespeicnert und dann erst auf den Decoder und Treiber 40 gegeben werden. Mit der Obergabe der Zählerstand-Information in den Zwischenspeicher wird der Zählerstand gelöscht. Die Kombination Zähler/Speicher ist an sich bekannt und als einheitlicher Baustein auf dem Markt erhältlich.
  • Die mit der Schaltungsanordnung nach Fig.3 erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß der Anzeigewert durch eine Frequenz f und ein Taktsignal bestimmt wird, wodurch sich eine leichtere Abgleichmöglichkeit ergibt. Außerdem ist nur eine Versorgungsspannung nötig.
  • In der Fig.4 ist eine Variante gezeigt, bei der eine binär codierte Printplatte 41 vorgesehen ist, die z.B.
  • fünf Bahnen für die Filmempfindlichkeiten 90 DIN bis 590 DIN aufweist, was einunddreißig Werten entspricht.
  • Diese Printplatte 41 ist entsprechend der Zahl und der Werte der einstellbaren Arbeitsblenden mechanisch verschiebbar, wobei auch die Entfernungsbereiche mit berücksichtigt sind.
  • Die Printplatte 41 weist z.B. fünf Zeilen 42-46 und zweiunddreißig Spalten 47-78 auf, von denen gleichzeitig die rünf Felder einer Spalte durch Schleifen 79-83 abgegriffen werden. Bei fünf Abgriffen sind 25 = 32 Werte abgreifbar, so daß bei Ausnutzung aller Möglichkeiten zweiunddreißig Spalten vorgesehen sind.
  • Zur Einstellung der Entfernung und der Einstellung der Filmempfindlichkeit wird die Printplatte 41 horizontal verschoben, und zwar so, daß eine höhere Filmempfindlichkeit eine Verschiebung nach rechts und eine geringere Entfernung eine Verschiebung nach links bedingt. Die Resultierende aus beiden Verschiebungen ist dann der Wert, der von den Schleifen 79-83 abgetastet wird.
  • Diese Resultierende wird nun auf einen ROM-Speicher 84 gegeben, der gewissermaßen eine Zuordnungs-Tabelle beinhaltet und einen digitalen Anzeigewert abgibt, welcher der jeweiligen Resultierenden fest zugeordnet ist.
  • Von diesem Speicher 84 führt eine Verbindung auf einen Treiber 85, der eine Flüssigkristallanzeige 86 mit dem erwähnten Anzeigewert ansteuert.
  • Für diese Adaption des Blitzgerätes an eine automatische Kamera mit Blitzsteuerung ist noch ein Digital-Analog-Wandler 87 vorgesehen, der mit seinem Eingang an den Schleifen 79.83 liegt und mit seinem Ausgang eine Kamera ansteuert Der Vorteil der Ausftihrungsform gemäß Fig.4 besteht darin, daß die Filmempfindlichkeit und die Entfernung leicht eingestellt werden können und daß keine Verfälschung der Anzeigewerte durch Umwandlungsfehler auftritt. Ein ROM-Speicher könnte dadurch umgangen werden, daß man eine Printplatte vorsieht, die im BCD-Code codiert ist.
  • Dies würde jedoch mehr Schleiferbahnen erfordern als bei der Anordnung nach Fig.4. Außerdem wäre der Digital-Analog-Wandler, welcher der Kamera eine Spannung zuführen soll, mit einfachen Mitteln nicht zu realisieren.-In der Fig.5 ist eine Schaltungsanordnung gezeigt, die sich von der Schaltungsanordnung der Fig.4 u.a. darin unterscheidet, daß sie eine andere Printplatte 88 aufweist. Diese Printplatte 88 besitzt sechs Zeilen 89, 9o 91, 92, 93, 94, welche - von unten nach oben - die Wertigkeiten 8, 4, 2, 1, 2/5, 1/3 haben. Jedem 6-bit Wert entspricht dabei ein Filmempfindlichkeitswert, wobei diese Werte in l/)-Stufen darstellbar sind.
  • Auf dieser Printplatte 88 ruhen die Enden von Schleifkontakten 95tloo, und zwar derart, daß jeder der Schleifkontakte 95-loo einer Zeile der Printplatte 88 zugeordnet ist. Schleifkontakte 95-loo und Printplatte 88 sind ge=Xseinander verschiebbar. Soll eine höhere Filmempfindlichkeit eingestellt werden, so werden die Schleifkontakte 95-100 nach links verschoben, während bei der Einstellung einer kleineren Entfernung die Printplatte 88 nach rechts verschoben wird.
  • Die mit Hilfe der Schleifkontakte 95-100 abgegriffenen Werte werden um einen Lese-Speicher lol zugeführt, der den abgegriffenen digitalen Werten jeweils einen bestimmten Blendenwert zuordnet und diesen Blendenwert (z.B.
  • 1, 1.4, 2, 2.8...) einem Treiber 102 zuführt, der eine Anzeigevorrichtung 105 ansteuert.
  • Die Werte der Schleifkontakte 95-loo werden auch noch einem Digital-Analog-Wandler 104 zugeführt, der eine nicht dargestellte Kamera ansteuert.
  • Da der Digital-Analog-Wandler 104 nur binär gewichtete Signale verarbeiten kann, wird mit Hilfe einer zusätzlichen ODER-Schaltung 105 aus dem 6-bit-Code der Schleifkontakte 95i100 ein 7-bit-Code mit den Gewichten 8,4,2, 1,1/2,1/4,1/8 gebildet, wobei jetzt die Blendenwerte F + 1/3 durch die Näherung F + 1/4 + 1/8 und die Werte F + 2/3 durch die Näherung F + 1/2 + 1/8 dargestellt werden. Da 1/4 + 1/8 = 0,375 und 1/2 + 1/8 = 0,625 erkennt man, daß der durch die Näherung hervorgerufene Fehler geringer als - 0,o42 Blendenstufen ist.
  • Die logische Zuordnung zwischen den Signalen der Schleifkontakte 95-100 und den am Eingang des Digital-Analog-Wandlers anstehenden Signalen ergibt sich aus folgender Tabelle
    a5 a4 a3 a2 a1 a0 b6 b5 b4 b3 b2 b1 b0
    F 8 4 2 1 2/3 1/3 8 4 2 1 1/2 1/4 1/8
    0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
    1 0 0 0 0 0 L 0 0 0 0 0 L L
    3 0 0 0 L 0 0 0 0 0 L 0 0 0
    400 0 L 0 L o o o L o L L
    5 o o o L L o o o o L L o L
    b2 = a1 b1 = a0 b0 = a1va0

Claims (19)

  1. Patentansprüche 9 lendenrechner für Computerblitzgeräte, bei denen sowohl Filmempfindlichkeiten als auch Entfernungen einstellbar sind und bei denen die sich aus diesen Einstellungen ergebenden Arbeitsblenden abgelesen werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeige der Arbeitsblenden durch Ziffern erfolgt, die durch elektrisch steuerbare Bauelemente dargestellt werden.
  2. 2. Blendenrechner nach Anspruch 1, dadurch kennzeichnet, daß als elektrisch steuerbare Bauelemente Plüssigkristall-Elemente vorgesehen sind, die mit Hilfe von sieben Segmenten Ziffern darstellen.
  3. 3. Blendenrechner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als elektrisch steuerbare Bauelemente Leuchtdioden vorgesehen sind.
  4. 4. Blendenrechner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernungen in Stufen einstellbar sind.
  5. 5. Blendenrechner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Platte (1) vorgesehen ist, die einen ersten Bereich (2) für den Nicht-Computer-Betrieb eines Blitzgerätes und einen zweiten Bereich (3) für den Computer-Betrieb des Blitzgerätes aufweist, wobei in dem zweiten Bereich ein Fenster (13) für die Darstellung des digitalen Blendenwerts und ein Schiebeschalter (9) für die Einstellung von mehreren EntSernungsstufen (lo, 11, 12) vorgesehen ist.
  6. 6. Blendenrechner nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) ein Schiebefenster (4) trägt, das von dem ersten Bereich (2) auf den zweiten Bereich (5) und umgekehrt verschiebbar ist.
  7. 7. Blendenrechner nach Anspruch 6, dadurch~gekennzeIchnet, daß das Schiebefenster (4) eine Öffnung (15) aufweist, durch die dann, wenn sich das Schiebefenster (4) über dem ersten Bereich (2) befindet, die eingestellte Filmempfindlichkeit erkennbar ist.
  8. 8. Blendenrechner, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß veränderbare Widerstände (24, 25) vorgesehen sind, von denen der eine Widerstand der Entfernung (25) und der andere Widerstand der Filmempfindlichkeit (24) zugeordnet ist, wobei diese Widerstände (24, 25) eine voreinstellbare Spannung (Ue) derart beeinflussen, daß die beeinflußte Spannun2 ein Maß für den an der Kamera einzustellenden Blendenwert ist, und daß die beeinflußte Spannung über Wandler (28, 32, 33) eine Digitalanzeige (34) ansteuert.
  9. 9. Blendenrechner nach Anspruch 8, dadurch eekennzeichnet, daß die voreinstellbare Spannung (Ue) durch einen Spannungsleiter (21, 22) erzeugt wird, der eine Referenzspannung (Uref) entsprechend der Leitzahl eines Blitzgeräts teilt.
  10. lo. Blendenrechner nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die veränderbaren Widerstände (24, 25) im Rückkopplungszweig eines Operationsverstärkers (23) angeordnet sind, der mit der voreinstellbaren Spannung beaufschlagt wird.
  11. 11. Blendenrechner nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Wandler ein Analog/Digital-Wandler (32) vorgesehen ist, der die Digitalanzeige (34) über einen Decoder (33) ansteuert.
  12. 12. Blendenrechner nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß dem Analog/DiOital-Wandler (52) ein Operationsverstärker (28) vorgeschaltet ist, der dem Analog/ Digital-Wandler ()2) pegelmäßig geeignete Spannungen zuführt.
  13. 13. Blendenrechner nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Wandler ein Spannungs-Frequenz-Umsetzer (37) vorgesehen ist, der einen Zähler (8) steuert, der über einen Decoder (40) eine Digitalanzeige (34) betreibt.
  14. 14. 3lendenrechner, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Codierscheibe (41) vorgesehen ist, die entsprechend den Entfernungs-und FilmempSindlichkeitswerten horizontal verschiebbar ist, wobei auf dieser Codierscheibe (41) Schleifen (79-85, 95-loo) aufliegen, die einem Speicher (84) zugeführt sind, der seinerseits über ggf. einen Treiber (85) eine Digitalanzeige (86) ansteuert.
  15. 15. Blendenrechner nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Schleifen (79-83) ein Digital-Analog-Wandler (87) verbunden ist, dessen Ausgang auf eine Automatik-Kamera führt.
  16. 16. Blendenrechner nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Codierscheibe aus fünf Zeilen (42-40) und zweiunddreißig Spalten (47-70) besteht.
  17. 17. Blendenrechner nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Codierscheibe (88) sechs Zeilen (89-94) aufweist, deren Wertigkeit 1/5, 2/5, 1 ? 4 8 beträgt.
  18. 18. Blendenrechner nach Anspruch 14,dadurch gekennzeichnet, daß mit den Schleifen (95-ioo) ein Digital-Analog-Wandler (104) verbunden ist, dessen Ausgang auf eine Automatik-Kamera führt, wobei der Code der Schleifen (95-100) vor der Eingabe in den Analog-Digital-Wandler (104) in einen binär gewichteten Code umgewandelt wird.
  19. 19. Blendenrechner nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umwandlung des Cods ein ODER-Gatter (105) vorgesehen ist,das aus zwei bits des Schleifen-Codes eine neue Information herstellt, so daß die drei letzten Stellen des neuen Codes die Gewichtung 1/2, 1/4, 1/8 haben.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4297011A (en) 1979-05-10 1981-10-27 Rollei Of America, Inc. Photoflash device
US4540262A (en) * 1982-03-05 1985-09-10 Minolta Camera Camera accessory with data producer

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DE2743779B2 (de) 1981-02-12

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