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DE274292C - - Google Patents

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Publication number
DE274292C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
water
engine compartment
lubricating material
engine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT274292D
Other languages
English (en)
Publication of DE274292C publication Critical patent/DE274292C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
    • H02K5/12Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof specially adapted for operating in liquid or gas
    • H02K5/132Submersible electric motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 274292 KLASSE 21 d. GRUPPE
SIGNAL GESELLSCHAFT m. b. H. in KIEL.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. August 1913 ab. Längste Dauer: 29. März 1928.
Bei der in dem Patent 272860 beschriebenen Einrichtung kann der Fall eintreten, daß unter dem Einfluß des Wasserdruckes, der in dem Druckwasserraum herrscht, ein Übertritt von Schmiermaterial in das Motorgehäuse stattfindet, wodurch Ubelstände verschiedenster Art hervorgerufen werden können. Bekanntlich gelingt es nicht, Stopfbuchsen derart dicht herzustellen, daß sie den Übertritt eines unter Druck stehenden Mediums verhindern. Zu dem Zweck ist ja auch bereits in dem Hauptpatent eine Einrichtung getroffen, um das durch die Dichtung übertretende Wasser wieder entfernen zu können. Eine solche Vorrichtung wird das austretende Wasser fortschaffen, sie kann indessen nicht verhindern, daß das flüssige oder verflüssigte Schmiermaterial an der Antriebswelle emporsteigt und so allmählich in das Motorgehäuse gelangt.
Diesem Übelstand soll die Erfindung abhelfen. Sie erfüllt ihre Aufgabe dadurch, daß der Motorraum und der zwischen dem Motor- und dem Druckwasserraum befindliche Schutzraum derart unter Druck gehalten werden, daß das Eindringen von flüssigem Schmiermaterial in den Motorraum verhindert wird. Diese Aufgabe kann beispielsweise dadurch gelöst werden, daß von einer Gaszuleitung ein Zweig zu dem Motorraum und der andere oder die anderen Zweigleitungen zu den anstoßenden Räumen geführt werden, die in ihren Scheidewänden die Stopfbuchsendichtungen oder Lagerteile enthalten. Zweckmäßig wird man dabei im Motorraum und den übrigen Schutzräumen einen gleich hohen Druck halten, und man kann weiter bei der Bemessung dieses Druckes selbst so vorgehen, daß der Gasdruck in Abhängigkeit von dem Druck des Betriebswassers verändert wird. Dadurch ist bereits einigen Betriebsbedingungen Rechnung getragen; es kann aber, um allen Anforderungen gerecht zu werden, diese Abhängigkeit so weit getrieben werden, daß der Gasdruck auch von dem Tiefendruck der Flüssigkeit, entsprechend der Tiefe, in der die Einrichtung verwendet wird, verändert werden kann. Die dazu notwendige Steuerung wird man in beiden Fällen zweckmäßig selbsttätig vom Wasserdruck erfolgen lassen; beispielsweise kann dies in der Weise bewirkt werden, daß das Wasser auf ein an einem Gasdruckbehälter oder in der Rohrleitung angeordnetes Reglungsventil wirkt, das den Gasdruck im Motor- und Schutzraum beeinflußt.
Auf der Zeichnung ist, um das Prinzip der Erfindung möglichst einfach zur Anschauung zu bringen, die Fig. 1 des Hauptpatents zugrunde gelegt und an ihr die gemäß der Erfindung gedachte Einrichtung in einer als
Beispiel dienenden Ausführungsform vorgesehen. Zur Erleichterung des Verständnisses sind in der Figur die Bezugszeichen der Fig. ι des Hauptpatents wiederholt. Gemäß der Erfindung ist eine Rohrleitung ο vorgesehen, die sich in zwei Leitungen verzweigt, deren eine (f) an das den Motor umhüllende Gehäuse k angeschlossen ist, während die zweite Leitung -p1 zu dem zwischen Druckwasserraum und Motorgehäuse befindlichen Schutzraum geführt ist. In den beiden über dem Druckwasserraum befindlichen Teilen des Gehäuses besteht somit Druckausgleich. Der Druck selbst ist dabei gleich dem Betriebswasserdruck oder höher als dieser, so daß ein Übertritt von Schmiermaterial in den Motorraum mit Sicherheit vermieden wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zum elektrischen Betrieb von Pumpen, Wassersirenen usw. unter Wasser nach Patent 272860, dadurch gekennzeichnet, daß der Motorraum und die zwischen Motor- und Druckwasserraum befindlichen Schutzräume derart unter zweckmäßig gleichem Druck gehalten werden, daß flüssiges Schmiermaterial in den Motorraum nicht eindringen kann.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasdruck in Abhängigkeit vom Druck des Betriebswassers oder von dem Tiefendruck der die Einrichtung umgebenden Flüssigkeit oder in Abhängigkeit von beiden Drucken veränderbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT274292D Active DE274292C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE274292C true DE274292C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT274292D Active DE274292C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE274292C (de)

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