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DE2742867A1 - Verfahren und vorrichtung zum stapeln, bearbeiten und entstapeln von gegenstaenden - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum stapeln, bearbeiten und entstapeln von gegenstaenden

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Publication number
DE2742867A1
DE2742867A1 DE19772742867 DE2742867A DE2742867A1 DE 2742867 A1 DE2742867 A1 DE 2742867A1 DE 19772742867 DE19772742867 DE 19772742867 DE 2742867 A DE2742867 A DE 2742867A DE 2742867 A1 DE2742867 A1 DE 2742867A1
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DE
Germany
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stacking
objects
arrangement
pivoting
pivot
Prior art date
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Application number
DE19772742867
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English (en)
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DE2742867C2 (de
Inventor
Hudo Ing Grad Kordts
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Engeler Geb Konerding Wilhelmine B 4401 Saerb
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of DE2742867A1 publication Critical patent/DE2742867A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2742867C2 publication Critical patent/DE2742867C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G57/00Stacking of articles
    • B65G57/02Stacking of articles by adding to the top of the stack
    • B65G57/08Stacking of articles by adding to the top of the stack articles being tilted or inverted prior to depositing
    • B65G57/081Stacking of articles by adding to the top of the stack articles being tilted or inverted prior to depositing alternate articles being inverted

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Stacking Of Articles And Auxiliary Devices (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

  • "Verfahren und Vorrichtung zum Stapeln, Bearbeiten und Ent-
  • stapeln von Gegenständen" Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Stapeln, Bearbeiten und Entstapeln von im wesentlichen plattenförmigen Gegenständen mit einer um eine horizontale Achse um wenigstens 1800 drehbaren Schwenkanordnung, die in einem Maschinengestell gelagert ist und Greifeinrichtungen zur Halterung für die plattenförmigen Gegenstände aufweist. Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
  • Plattenförmige Gegenstände zu Stapeln und zu Entstapeln ist im Prinzip bekannt und wird beispielsweise in der DT-AS 24 10 301 beschrieben. Diese bekannte Anordnung besteht im wesentlichen aus zwei Schwenkarmen, die an ihrem vorderen Ende eine Greifeinrichtung tragen, wobei diese Schwenkarme um eine horizontale Achse um mehr als 1800 drehbar gelagert sind, wobei die an den freien Enden der Schwenkarme angeordnete Greifeinrichtung üblicherweise frei drehbar ist, so daß sie stets der Schwerkraft folgend nach unten ausgerichtet ist. Mit einer solchen Anordnung ist es möglich, die auf einem Stapel gelagerten, plattenförmigen Gegenstände, beispielsweise Holzplatten, mittels der Greifeinrichtung, die an den Schwenkarmen angeordnet ist, zu ergreifen und durch Drehung der Schwenkarme nunmehr an einem anderen Platz abzugeben, beispielsweise auf einem Kraftfahrzeug, wobei die von den Greifeinrichtungen der Schwenkarme ergriffenen Platten sich bei der Schwenkbewegung der Schwenkarme durch den zwischen den beiden Schwenkarmen vorhandenen freien Raum hindurchbewegen.
  • Bei diesen bekannten Anordnungen erfolgt lediglich ein Transportieren der Platten von einer zur anderen Stelle. Es erfolgt keine Bearbeitung der Platten während des Transportes und die Platten werden in einfachster Weise übereinandergestapelt gelagert.
  • Bei plattenförmigen Gegenständen, deren eine Oberfläche aber in bestimmter Weise profiliert ausgebildet ist, ist es erstrebenswert, daß die Platten nicht einfach durch Aufeinanderlagerung abgelegt werden, sondern daß sie der Profilierung entsprechend gegeneinander verschoben werden, so daß die Profilierungen der Platten ineinandergreifen, wodurch die Stapelhöhe der abgelegten plattenförmigen Gegenstände erheblich verringert werden kann.
  • Dieses Problem tritt insbesondere bei der Herstellung, Lagerung und beim Transport von Paletten auf. Derartige Paletten weisen eine ebene Transportfläche auf, wobei an der Unterseite vorstehende Tragrippen angeordnet sind, die das Ergreifen der Paletten mittels Gabelstapler od. dgl. ermöglichen. Es ist erstrebenswert dafür Sorge zu tragen, daß beim Stapeln derartiger Paletten nunmehr die an der Unterseite vorgesehenen Tragrippen ineinandergreifend angeordnet werden, so daß nunmehr Paletten ineinander gestapelt werden können.
  • Es ist offensichtlich, daß mit den zum Stand der Technik gehörenden einfachen Stapel- und Entstapelvorrichtungen diese Aufgabe nicht gelöst werden kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, bei welcher unter Berücksichtigung der besonderen Verhältnisse beim Stapeln, Lagern und Transportieren von Paletten ein raumsparendes, ineinander verschachteltes Lagern und Stapeln der Paletten möglich ist.
  • Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die von einer Fertigungsstelle kommenden plattenförmigen Gegenstände, nämlich Paletten in einer von unten beschickbaren, absatzweise arbeitenden Hubvorrichtung angehoben, bearbeitet und dabei gleichzeitig gestapelt werden, wobei der oberste Gegenstand, d.h. die oberste Palette dieses Stapels von einer ersten Schwenkanordnung ergriffen,entstapelt und auf einem zweiten Stapel abgelegt wird, wobei die Schwenkanordnung in horizontaler Richtung quer zur allgemeinen Vorschubrichtung der zu bearbeitenden Gegenstände um ein gewisses Maß verfahrbar ist und selbst eine zweite Schwenkanordnung trägt, die während der Schwenkbewegung der ersten Schwenkanordnung gegebenenfalls ein Schwenken des mittelbar von der ersten Schwenkanordnung getragenen Gegenstandes ermöglicht.
  • Die Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens kennzeichnet sich im wesentlichen durch eine in der Vorschubrichtung der zu bearbeitenden Gegenstände gesehen zwischen den beiden Stapeleinrichtungen angeordnete Schwenkanordnung, die aus zwei von einer Schwenkwelle getragenen Schwenkarmen besteht, die an ihren äußeren freien Enden drehbar einen mit Haltevorrichtungen für die Gegenstände versehenen Rahmen tragen, der bezüglich seiner Drehbewegung antreibbar ist.
  • Durch diese Vorschläge gemäß der Erfindung wird im wesentlichen folgendes erreicht. Die von einer Fertigungsstelle, beispielsweise einer Nagelmaschine kommenden Paletten werden nunmehr in einer ersten Stapelvorrichtung gestapelt, d.h. im wesentlichen in vertikaler Richtung gefördert und angehoben. Während dieser Förderbewegung, die also sehr platzsparend in vertikaler Richtung erfolgt - im Gegensatz zu bei bisher bekannten Anordnungen, bei welchen die Förderbewegung in diesem Verfahrensabschnitt in horizontaler Richtung erfolgt - erfolgt ein Bearbeiten der Paletten beispielsweise durch Einschalten einer Sägestation, die dafür Sorge trägt, daß entsprechend den gesetzlichen Vorschriften die Kanten der Paletten abgeschrägt werden. In einem zweiten Abschnitt kann dann das Aufprägen der erforderlichen Markierung erfolgen und es ist für einen Fachmann offensichtlich, daß weitere Bearbeitungsstationen in dem vertikalen Arbeitsweg eingeschaltet werden können, falls solche Bearbeitungsstationen notwendig sind, wie beispielsweise das Anbringen von Beschlägen, das Anbringen weiterer Aufdrucke usw.
  • Sobald die in dieser vertikalen Förderanordnung nach oben geförderten Paletten eine obere Endstellung erreicht haben, d.h.
  • also die oberste Palette in diesem Stapel eine oberste Endstellung erreicht hat, gelangt sie in den Greifbereich von seitlich an den Paletten angreifenden Greifern und werden hier festgehalten. Die Greifer sind dabei an einer Schwenkanordnung angeordnet und bei Inbetriebnahme der Schwenkanordnung werden nunmehr die Paletten von dem Stapel abgehoben und entsprechend der Bewegungslänge der Greifeinrichtung, beispielsweise um 1800 geschwenkt,auf einem anderen Stapel abgelegt. Hierbei führen also zwangsläufig die Paletten eine Schwenkbewegung um 1800 aus, d.h. wenn die Tragoberfläche der Palette - die im nachfolgenden grundsätzlich als Lagerfläche bezeichnet wird - sich in der nach oben arbeitenden Stapelvorrichtung oben befand, dann würde sich diese Lagerfläche in der Ablagestellung durch die Greifeinrichtung nach unten gerichtet befinden und die eigentlichen Füße der Palette wären in der ersten Stapelvorrichtung nach unten gerichtet und in der zweiten Stapel- und Entstapelvorrichtung nach oben. Bei einer solchen Anordnung wäre ein raumsparendes Stapeln und damit Abtransportieren der Paletten nicht möglich und es ist nunmehr erforderlich, während der Schwenkbewegung und während des Transportweges von einer Stapelvorrichtung zur anderen die Palette noch einmal zu drehen, und zwar nicht jede Palette sondern jede zweite Palette, so daß dadurch sichergestellt ist, daß einmal die eine Palette mit der Lagerfläche nach unten und die nachfolgende Palette mit der Lagerfläche nach oben gerichtet aus der Greifeinrichtung abgegeben wird. Gleichzeitig ist aber auch noch erforderlich, die Paletten gegeneinander zu verschieben und dadurch sicherzustellen, daß nunmehr die Füße der Palette ineinander eingeschachtelt in der zweiten Stapelvorrichtung angeordnet sind.
  • Eine solche Anordnung wird in den Unteransprüchen der vorliegenden Patentanmeldung näher gekennzeichnet.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen erläutert. Die Zeichnungen zeigen dabei in Fig. 1 ganz schematisch die Richtung und das Verhalten der Paletten innerhalb des Verlaufes des erfindungsgemäßen Verfahrens und in Fig. 2 schematisch aber schaubildlich die erfindungsgemäße Vorrichtung.
  • In der Zeichnung in Fig. 1 ist der Weg der Paletten erkennbar, die in Vorschubrichtung des Pfeiles R von einer Herstellungseinrichtung, beispielsweise einer sogenannten Nagelmaschine, kommen.
  • Die Palette bewegt sich dabei in horizontaler Richtung in Richtung des Pfeiles R und gelangt in eine Stapelvorrichtung, die allgemein mit S1 bezeichnet ist. In dieser Stapelvorrichtung werden die Paletten übereinander gestapelt und während der Hubbewegung aus der Ebene in der sie aus der Nagelmaschine kommen in die hohe Endstellung zusätzlich bearbeitet, beispielsweise werden die Kanten beschnitten, werden Prägestempel aufgebracht usw.
  • Dann wird die oberste Palette der Stapelvorrichtung S1 ergriffen und auf die Stapelvorrichtung S2 abgelegt, die die Paletten nach unten fördert und in Richtung des Pfeiles RF abgibt.
  • Es ist erkennbar, daß bei der Anordnung der Paletten in der Stapelvorrichtung S1 die Paletten stets mit ihrer Lagerfläche L nach oben gerichtet sind, während die Füße 7 nach unten ausgerichtet sind.
  • In der Stapelvorrichtung S2 sind demgegenüber die Paletten so angeordnet, daß bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die unterste Palette mit ihrer Lagerfläche L nach oben gerichtet ist.
  • Hieran schließt sich eine Palette an, deren Lagerfläche L nach unten gerichtet ist und die ineinandergeschachtelt eine Palette trägt, deren Lagerfläche L nach oben gerichtet ist, wie dies auch dadurch erkennbar ist, daß zwischen den Füßen 7 der untersten Palette Freiräume sind, während in der Schicht darüber die Füße 7a der einen Palette und die Füße 7b der anderen Palette erkennbar sind.
  • Diese Anordnung wurde dadurch erreicht, daß die oberste Palette vom Stapel S1 nicht nur zum Stapel S2 gefördert und gedreht wird, sondern daß abwechselnd eine zusätzliche Drehung derart erfolgt, daß einmal die Lagerfläche nach unten, einmal die Lagerfläche nach oben gerichtet ist und daß außerdem eine zusätzliche Bewegung der Palette in Richtung des Pfeiles F in Fig. 1 durch geführt wird.
  • In Fig. 2 ist allgemein mit 1 ein Rollgang bezeichnet, auf dem Paletten 2, beispielsweise von einer Nagelmaschine kommend, zu der Stapelvorrichtur.g S1 geführt werden. Die Stapelvorrichtung besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer hydraulischen Hubvorrichtung 3, die innerhalb eines Rahmengestelles 4 angeordnet ist und an ihrem oberen Ende eine Hub-und Lagervorrichtung 5 trägt, auf die vom Rollgang 1 kommend, die Palette 2 abgegeben wird und nunmehr um das Maß einer Palettenstärke angehoben wird. Jede Palette weist eine Lagerfläche L auf, an die sich nach unten hin Querlatten 6 anschließen, die die Füße 7 tragen, wobei die Füße 7 in einer Richtung untereinander durch quer zu den Querlatten 6 verlaufende Bodenbretter 8 miteinander verbunden sind. Hierdurch werden Tragrippen gebildet.
  • Die Stapelvorrichtung S2 dient im wesentlichen zum Fördern der Paletten nach unten hin aus der Endhöhe, die die Paletten in der Stapelvorrichtung S1 erhalten, wobei dann die Paletten weiterhin über einen Rollgang 9 in Richtung des Pfeiles RF abgefördert werden können,und zwar als ganzer Stapel,. beispielsweise in Lastwagen oder in sonstige Transporteinrichtungen.
  • In der Stapelvorrichtung S2 ist eine hydraulische Hubvorrich6..ng 10 erkennbar, die für das absatzweise oder impulsweise Abförern der einzelnen Paletten Sorge trägt.
  • Zwischen den beiden Stapelvorrichtungen S1 und S2 ist ein Maschinengestell 11 angeordnet, das. im wesentlichen an seiner Oberseite die eigentliche Schwenkvorrichtung trägt, die bei dem- dargestellten Ausführungsbeispiel aus zwei Schwenkarmen 12 und 14 besteht, die an eine Schwenkwelle 15 anschließen, die über den rein schematisch dargestellten Antrieb 16 in eine Schwenkbewegung angetrieben werden kann. Die Schwenkwelle 15 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in einer Tragvorrichtung angeordnet, die allgemein bei 17 erkennbar ist und an ihrer unteren Seite bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Führungen 18 und 19 aufweist, die Schiebeführungen 20 tragen. Die zur Durchführung der Schubbewegung erforderlichen Einrichtungen sind in der Zeichnung aus Ubersichtlichkeitsgründen nicht dargestellt, aber es ist offensichtlich, daß es möglich ist nunmehr über die Bauteile 17 die gesamte Schwenkanordnung quer zur Vorschubrichtung hin und her zu verschieben.
  • Die Schwenkarme 12 und 14 tragen schwenkbar an ihrem vorderen Ende gelagert einen Schwenkrahmen 21, der bei dem dargestellten t Ausführungsbeispiel als geschlossener Rahmen ausgebildet ist, aber selbstverständlich auch als U-förmiger Rahmen oder einfache Parallelführungen gestaltet sein kann. Dieser Rahmen trägt Haltevorrichtungen 22, die als Greifer ausgebildet sein können und die in der Lage sind, die oberste in der Stapelvorrichtung S1 angeordnete Palette zu ergreifen und zu halten. Bei Inbetriebnahme der Schwenkanordnung, d.h. der beiden Schwenkarme 12 und 14 würde nunmehr die Palette aus der in Fig. 2 in der Stapelvorrichtung S1 dar gestellten Stellung in die in Fig. 2 in de Stapelvorrichtung S2 dargestellte Stellung geschwenkt. Wird zwischendurch der Rahmen 21 noch einmal geschwenkt, wie dies über die ganz allgemein bei 23 erkennbare Zahnstangenanordnung möglich ist, wird die von dem Rahmen 21 ergriffene Palette noch einmal geschwenkt, so daß nunmehr die Füße der einen Palette mit den Füßen der anderen abgelegten Palette in Kontakt kommen. Wird dabei zusätzlich der Rahmen 21 bzw. die gesamte Schwenkanordnung quer zur Vorschubrichtung verschoben, wird erreicht, daß sich nunmehr die Füße der einen Palette in die Füße der anderen Palette einlegen, so daß hierdurch ein raumsparendes Stapeln der Paletten gewährleistet. wird.
  • In der Zeichnung sind bei 24 zusätzliche Sägen dargestellt, die in den Weg der Hubbewegung der Stapelvorrichtung S1 eingeschaltet sein können und für ein Bearbeiten der Kanten der Palette Sorge tragen. Gleichzeitig können in diesen Weg auch die Prägestempel 25 eingeschaltet sein und es ist erkennbar, daß ohne weiteres weitere Bearbeitungswerkzeuge in diesen Hubweg eingeschaltet werden können.
  • Aus der voraufgehenden Beschreibung ist weiterhin ersichtlich, daß das der Erfindung zugrundeliegende Ziel durch die in den Zeichnungen dargestellten Anordnungen erreicht wird. Selbstverständlich ist es aber möglich, konstruktive Merkmale dieser Anordnung durch andere konstruktive Merkmale zu ersetzen. So kann beispielsweise selbstverständlich anstatt der Hydraulik eine Pneumatik eingesetzt werden oder auch Hubketten usw., ohne daß hierdurch der Grundgedanke der Erfindung verlassen wird.
  • Selbstverständlich ist auch, daß die gesamten Bewegungsabläufe voll automatisch gesteuert werden können, beispielsweise über entsprechende Endanschläge, Taster oder Fotozellen, die bei Erreichen bestimmter Positionen der plattenförmigen Gegenstände bzw. Paletten, die jeweiligen Bearbeitungsmaschinen in Tätigkeit setzen.

Claims (10)

  1. "Verfahren und Vorrichtung zum Stapeln, Bearbeiten und Entstapeln von Gegenständen" Patentansprüche: U Verfahren zum Stapeln, Bearbeiten und Entstapeln von im wesentlichen plattenförmigen Gegenständen mit einer um eine horizontale Achse um wenigstens 1800 drehbaren Schwenkanordnung, die in einem Maschinengestell gelagert ist und Greifeinrichtungen zur Halterung für die plattenförmigen Gegenstände aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die von einer Fertigungsstelle kommenden, plattenförmigen Gegenstände (2) in einer von unten beschickbaren, absatzweise arbeitenden Hubvorrichtung (S1) angehoben, bearbeitet und gestapelt werden, wobei der oberste Gegenstand von einer ersten Schwenkanordnung (12, 14) ergriffen, entstapelt und auf einer zweiten Stapelvorrichtung abgelegt wird, wobei die Schwenkanordnung in horizontaler Richtung um ein gewisses Maß verfahrbar ist und selbst eine zweite Schwenkanordnung (21) trägt, die während der Schwenkbewegung der ersten Schwenkanordnung gegebenenfalls ein Schwenken des mittelbar von der ersten Schwenkanordnung getragenen Gegenstandes ermöglicht.
  2. 2. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in der Vorschubrichtung (R) der zu bearbeitenden Gegenstände gesehen zwischen den beiden Stapeleinrichtungen (S1, S2) angeordnete Schwenkanordnung, die aus zwei von einer Schwenkwelle (15) getragenen Schwenkarmen (12, 14) besteht, diean ihren äußeren, freien Enden drehbar einen mit Haltevorrichtungen (22) für die Gegenstände versehenen Rahmen (21) tragen, der bezüglich seiner Drehbewegung antreibbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (21) quer zur Vorschubrichtung (R) hin und her verschiebbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme (12, 14) quer zur Vorschubrichtung (R) hin und her verschiebbar sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme (12, 14) zusammen mit der Schwenkwelle (15) und deren Lagerungen und Antrieb (16) mittels Schiebeführungen (20) auf von dem Maschinengestell (11) getragenen Führungen (18, 19) verschiebbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß von der Stapelvorrichtung (S1) im Weg der Hubbewegung der Gegenstände Bearbeitungswerkzeuge angeordnet sind, die mit den Gegenständen in Kontakt bringbar gelagert sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch gegebenenfalls schwenkbar gelagerte Kantensägen (24).
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch hin und her bewegbare Prägestempel (25).
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 8, gekennzeichnet durch die verschiedenen Arbeitsabläufe selbsttätig steuernde Schaltvorrichtungen.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtungen (22) aus an den plattenförmigen Gegenständen seitlich angreifenden Greifern bestehen.
DE19772742867 1977-09-23 1977-09-23 Vorrichtung zum raumsparenden Stapeln von identischen plattenförmigen Gegenständen, insbesondere Paletten Expired DE2742867C2 (de)

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