DE2742769C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren der im
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 vorausgesetzten Art und
danach hergestellte Werkstoffe oder Werkstücke.
Es ist bekannt, Metallzusammensetzungen mit einem
Gehalt bis zu etwa 65 Gew.-% degenerierter Dendrite
herzustellen. Solche Zusammensetzungen und ihre Herstellungsverfahren
sind in der DE-OS 22 29 453 und in
den US-PS 39 48 650 und 39 54 455 beschrieben. Wie
darin erläutert ist, wird eine Metallegierung zur Bildung
einer flüssig-festen Mischung erhitzt, die kräftig gerührt
wird, um die aus der Legierung stammenden Dendriten in
degenerierte Dendriten umzuwandeln. Diese Zusammensetzungen
lassen sich direkt gießen oder zur Erstarrung bringen und
anschließend zur Bildung einer thixotropen Zusammensetzung
wiedererhitzen, die dann direkt gegossen werden kann.
Wesentliche Vorteile werden erreicht, wenn man diese
Zusammensetzung gießt, da die Form nicht der Schmelzwärme
des Materials ausgesetzt wird, das bereits vor dem Gießen
erstarrt ist. Weiter erfährt das gegossene Material weit
weniger Schrumpfung beim Erstarren im Vergleich mit
völlig geschmolzenen Zusammensetzungen, und daher zeigt
der endgültige Gußgegenstand viel weniger Erstarrungsschrumpfung
im Vergleich mit einem Gegenstand, der aus einer
völlig flüssigen Metallzusammensetzung gegossen ist.
Die DE-OS 23 39 747 und die US-PS 39 51 651 und
39 36 298 offenbaren ein Verfahren zum Modifizieren der
die degenerierten Dendriten enthaltenden Zusammensetzung
durch Zusatz von Drittphasenteilchen mit einer Oberflächenzusammensetzung,
die von der Schmelze und degenerierte
Dendriten enthaltenden Metallzusammensetzung nicht benetzt
wird, wobei die erhaltene Zusammensetzung bis zu
65 Gew.-% degenerierte Dendriten enthalten kann. Die
US-PS 39 02 544 offenbart ein kontinuierliches Verfahren
zur Bildung der degenerierte Dendriten enthaltenden Zusammensetzungen,
die bis zu etwa 65 Gew.-% degenerierte
Dendriten enthalten.
Die DE-OS 25 10 853 offenbart ein Verfahren der eingangs
vorausgesetzten Art, bei dem ebenfalls bis zu 65 Gew.-%
primär erstarrte Festteilchen erhalten werden, wobei man
eine Vorrichtung mit einer Aufschmelzzone und wenigstens
einer daran anschließenden, gegen Mitreißen von Gas abgedichteten
Rührzone verwendet, aus der man die abgekühlte Flüssig-Fest-
Mischung laufend entsprechend dem Überführungsdurchsatz
der Schmelze von der Aufschmelzzone in die Rührzone abzieht.
Die in diesen Offenlegungsschriften und Patentschriften
beschriebenen Metallzusammensetzungen ergeben wesentliche
Vorteile gegenüber dem Stand der Technik, insbesondere bei
Gießprozessen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
der eingangs vorausgesetzten Art zu entwickeln, das die
Herstellung von Metallen und Legierungen ermöglicht, die
mehr als etwa 65 Gew.-% degenerierte Dendriten enthalten
und so formbar sind, daß sich noch mehr Schmelzwärme aus
der Zusammensetzung vor dem Formen abführen läßt, um dadurch
die Lebensdauer der Formvorrichtung zu erhöhen und geformte Gegenstände zu erhalten, die noch weniger Erstarrungsschrumpfung
zeigen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet.
Gegenstand der Erfindung ist auch ein Werkstoff oder
Werkstück gemäß Patentanspruch 8.
Die Erfindung stellt also ein Verfahren zur Erzeugung
bestimmter Metalle und Legierungen zur Verfügung, die degenerierte
Dendriten in einer Konzentration von mehr als
65 Gew.-% bis zu einer oberen Grenze von primären
Festteilchen enthalten, die von der Teilchengröße, dem
Schergrad, der Zusammensetzung und der Abkühlungsgeschwindigkeit
abhängt und meist bei etwa 85 Gew.-% liegt.
Die obere Grenze des Anteils der primären Festteilchen
wird erreicht, wenn die flüssige Phase aufhört, zusammenhängend
zu sein, so daß die primären Festteilchen nicht
länger längs ihrer Grenzen gleiten und eine ausreichende
gegenteilige Verbindung oder Verschweißung der primären
Festteilchen miteinander auftritt, die ein Gleiten der Festteilchen
längs ihrer Grenzen, wenn die Zusammensetzung
Scherkräften ausgesetzt wird, verhindert.
Die ggf. zugesetzten Drittphasenteilchen können Oberflächen
aufweisen, die vom flüssigen Teil der Flüssig-Fest-
Mischung, aus der die degenerierten Dendriten gebildet
werden, benetzt oder nicht benetzt werden.
Die Flüssig-Fest-Mischungen werden durch Steigerung
der Temperatur eines zu gießenden Metall- oder Legierungsmaterials
auf einen Wert, bei dem es sich im flüssigen
Zustand bzw. in einem flüssig-festen Zustand befindet,
und kräftiges
Rühren des so gebildeten Materials erzeugt.
Die Wärme wird dann von der Schmelze unter fortgesetztem
Rühren abgeführt, um den Feststoffanteil aus einzelnen
degenerierten Dendriten oder Noduln unter Vermeidung
der Bildung eines Dendritnetzwerks zu steigern. Es wurde
gefunden, daß durch Ausbildung der Wände der Rührzone
aus einem Material, das durch die Flüssig-Fest-Mischung
nicht benetzt wird, Metallzusammensetzungen mit
einem viel höheren Gewichtsprozentsatz an degenerierten
Dendriten, als er früher erhältlich war, direkt aus der
Rührzone gewonnen werden können. Die anscheinende Viskosität
der Flüssig-Fest-Mischung wird kontinuierlich
überwacht, und das Meßergebnis wird zur Steuerung der
Verweilzeit der Flüssig-Fest-Mischung in der Rührzone,
wo Wärme abgeführt wird, verwendet. Außerdem kann in der
Rührzone eine Druckdifferenz zur Verbesserung der Aufrechterhaltung
des ständigen Stroms der Metallzusammensetzung
durch die Rührzone ausgenutzt werden. Die so erzeugten
Zusammensetzungen können gegossen oder geformt oder auch
abgekühlt werden, um eine vollständige Erstarrung zum
Speichern und späteren Einsatz zu bewirken. Diese Zusammensetzungen
weisen einen wesentlichen Vorteil dadurch auf,
daß der weit überwiegende Anteil der Schmelzwärme daraus
vor dem Gießen oder Formen abgeführt wird und die Schrumpfung
der gegossenen oder geformten Metallzusammensetzung erheblich
verringert ist, so daß sie unbedeutend ist.
Die Erfindung liefert eine Metallzusammensetzung, die
entweder fest oder teilweise fest und teilweise flüssig
sein kann und einzelne primäre Festteilchen und eine zweite
Phase aufweist. Die zweite Phase ist fest, wenn die
Metallzusammensetzung fest ist und ist flüssig, wenn die
Metallzusammensetzung teilweise fest und teilweise flüssig
ist. Diese Zusammensetzungen lassen sich aus einer großen
Auswahl von Metallen oder Metallegierungszusammensetzungen
erzeugen. Die primären Festteilchen sind kleine degenerierte
Dendriten oder Noduln, die allgemein kugelförmig sind
und als Ergebnis des Rührens der Schmelze, wenn die sekundäre
Phase flüssig ist, gebildet werden. Die primären Festteilchen
bestehen aus einer einzelnen Phase oder einer Mehrzahl
von Phasen mit einer Durchschnittszusammensetzung,
die sich von der Durchschnittszusammensetzung der umgebenden
Matrix unterscheidet, die ihrerseits primäre und sekundäre
Phasen bei weiteren Erstarrungsvorgängen aufweisen kann.
Mit dem hier verwendeten Begriff "primäre Festteilchen"
sind die Phase oder Phasen gemeint, die zur Bildung einzelner
degenerierter Dendritteilchen erstarrt sind, wenn die
Temperatur der Schmelze unter die Liquidustemperatur
in den flüssig-festen Temperaturbereich vor dem
Gießen des gebildeten flüssig-festen Schlammes verringert
ist. Mit dem hier verwendeten Begriff "sekundäre feste
Phase" sind die Phase oder Phasen gemeint, die aus dem
im Schlamm vorhandenen flüssigen Anteil bei einer niedrigeren
Temperatur als der, bei der die primären Festteilchen
gebildet sind, nach Beendigung des Rührens erstarren. Die
in der Zusammensetzung gemäß der Erfindung erhaltenen primären
Festteilchen unterscheiden sich von normalen Dendritgefügen
dadurch, daß sie einzelne, in der restlichen flüssigen
Matrix suspendierte Teilchen darstellen. Normal, d. h.
ohne Rühren, erstarrte Metalle oder Legierungen haben verzweigte Dendriten,
die untereinander in den frühen Stufen der Erstarrung,
d. h. bis zu 12-20 Gew.-% Feststoffanteil, getrennt
sind und sich zu einem zusammenhängenden Netzwerk verbinden,
wenn die Temperatur verringert wird und der Feststoffgewichtanteil
steigt. Der Aufbau der erfindungsgemäßen Zusammensetzung
verhindert dagegen die Bildung des zusammenhängenden
Netzwerks durch Getrennthaltung der einzelnen
Primärteilchen voneinander mittels der flüssigen Matrix
sogar bis zu Feststoffanteilen von etwa 85 Gew.-% oder
darüber. Die primären Festteilchen sind degenerierte
Dendriten, indem sie durch glattere Oberflächen und weniger
verzweigte Gestalten, die einer Kugelform nahekommen,
als normale Dendriten gekennzeichnet sind und eine quasidendritische
Struktur an ihren Oberflächen, jedoch nicht
in einem solchen Ausmaß aufweisen können, daß eine gegenseitige
Verbindung der Teilchen unter Bildung eines dendritischen
Netzwerkgefüges auftritt. Die primären Teilchen
können in sich während ihrer Erstarrung Flüssigkeit einschließen
oder nicht, was von der Stärke des Rührens und
der Zeitdauer abhängt, während der die Teilchen im flüssigfesten
Bereich gehalten werden. Jedoch ist der Gewichtsanteil
an eingeschlossener Flüssigkeit geringer als der
in einer normal erstarrten Legierung bei der gleichen wie
beim erfindungsgemäßen Verfahren angewandten Temperatur
zum Erhalten des gleichen Feststoffgewichtsanteils auftretende.
Die sekundäre feste Phase, die sich während der Erstarrung
aus der flüssigen Matrix nach der Bildung der primären
Festteilchen bildet, enthält eine oder mehrere Phasen
der Art, die auch während der Erstarrung flüssiger Metalle
oder Legierungen gleicher Zusammensetzung nach bisher üblichen
Gießprozessen erhalten würde. Und zwar kann die sekundäre
feste Phase Dendriten, Einzel- oder Mehrphasenverbindungen,
feste Lösungen oder Mischungen von Dendriten, Verbindungen
und/oder festen Lösungen enthalten.
Die Größe der primären Festteilchen hängt von der
angewandten Legierungs- oder Metallzusammensetzung, der
Temperatur der Flüssig-Fest-Mischung und dem angewandten
Rührgrad ab, wobei größere Teilchen bei niedrigerer Temperatur
und bei Anwendung weniger kräftigen Rührens gebildet
werden. So kann die Größe der primären Festteilchen im
Bereich von etwa 1 bis etwa 10 000 µm liegen. Vorzugsweise
enthält die Zusammensetzung einen möglichst hohen
Prozentsatz primärer Festteilchen unter Berücksichtigung
einer Viskosität, die ein leichtes Gießen oder Formen ermöglicht
und Wärmeschädigungen der Form- oder Gießeinrichtung
äußerst gering hält.
Gemäß dem Verfahren nach der Erfindung zum Erhalten
von Metallzusammensetzungen mit degenerierten Dendriten
über etwa 65 Gew.-% wird das kräftige Rühren der Metallzusammensetzung
in einer Rührzone durchgeführt, die aus
einem Werkstoff gebildet ist, der von der Metallzusammensetzung
nicht benetzt wird und sowohl gegenüber der Metallzusammensetzung
chemisch stabil als auch thermisch stabil
ist. Die Oberfläche in der Rührzone wird durch die flüssigfeste
Mischung nicht benetzt, so daß kein merkliches Haften
zwischen der Flüssig-Fest-Mischung und der Oberfläche
der Rührzone auftritt. So wird beispielsweise hochdichtes
rekristallisiertes Aluminiumoxid durch Eisenmetalle, insbesondere
Stähle, nicht benutzt. Weiter wird es durch
Eisenmetalle, wie z. B. Stähle, nicht beeinträchtigt.
Daher ist das hochdichte Aluminiumoxid ein idealer zur
Herstellung von Eisenmetallzusammensetzungen mit hohen
Konzentrationen an degenerierten Dendriten verwendeter
Werkstoff. Andere Beispiele von Werkstoffen, die nicht
benetzt werden, umfassen Graphit für die Herstellung
einer Aluminiumlegierung und rostfreien Stahl für die
Herstellung einer Zinn-Blei-Legierung. Zusätzlich kann
die kräftig gerührte Zusammensetzung einer Druckdifferenz
innerhalb der Rührzone unterworfen werden, um die Strömung
der Flüssig-Fest-Mischung durch die
Rührzone zu verstärken. Dies kann man durch Schaffung
eines metallostatischen Kopfes aus flüssigem oder halbflüssigem
Metall über der gerührten Metallzusammensetzung
und/oder durch Kompression der Oberfläche der Metallzusammensetzung
über der gerührten Metallzusammensetzung oder
durch Verringerung des Drucks am Ausgang der Rührzone
erreichen.
Um die erfindungsgemäße Zusammensetzung zu erhalten,
wurde als wesentlich gefunden, einen Werkstoff zur Bildung
des Inneren der Rührzone zu verwenden, der von der gerührten
Metallzusammensetzung nicht benetzt wird. Da das Ausmaß
der Viskositätsänderung als Funktion des Feststoffgehalts
der Flüssig-Fest-Mischung mit dem Anstieg
des Anteils an primären Festteilchen bei hohen Anteilen
der primären Festteilchen scharf ansteigt, tritt in Rührzonen,
die aus einem Material gebildet sind, das durch die
Flüssig-Fest-Mischung benetzt wird, häufig
eine Verstopfung der Rührzone mit dem in hohem Anteil vorliegenden
festen Material auf, die sich nicht allein durch
Erhöhen der Scherkräfte überwinden läßt. Als Ergebnis des
hohen Ausmaßes der Viskositätsänderung in der Rührzone beim
Anstieg des Gehalts an primären Festteilchen bei einer
Zusammensetzung gemäß der Erfindung mit hohem Anteil von
primären Festteilchen ist es erforderlich, einen Viskositätsfühler
vorzusehen, der die Viskosität direkt oder einen
Analogwert der Viskosität mißt, um die Scherkräfte, die
Metallströmungsgeschwindigkeit (Metallverweilszeit in der
Rührzone) und/oder die Abkühlungsgeschwindigkeit in der
Rührzone zu steuern und so den hohen Anteil von Feststoffen
in der gebildeten Metallzusammensetzung beizubehalten.
Ein geeignetes Verfahren zum Erhalten der Messung verwendet
die Anordnung eines Elektromotors konstanter Drehzahl
zum Antrieb des Rührers und die Messung des zum Antrieb
des Motors mit konstanter Drehzahl benötigten Stroms.
Wenn der erforderliche Strom größer als erwünscht ist,
was einen höheren Anteil der primären Festteilchen als
den erwünschten anzeigt, wird der Anteil der primären
Festteilchen in der Rührzone entweder durch Steigern der
Metallströmungsgeschwindigkeit durch die Rührzone und/oder
durch Verringerung der Abkühlungsgeschwindigkeit in der
Rührzone verringert. Wenn der Strom geringer als erwünscht
ist, was einen niedrigeren Anteil der primären Festteilchen
als den erwünschten anzeigt, wird der Anteil der
primären Festteilchen in der Rührzone entweder durch Verringern
der Metallströmungsgeschwindigkeit durch die Rührzone
und/oder durch Erhöhung der Abkühlungsgeschwindigkeit
in der Rührzone erhöht. Sorge ist auch zu tragen,
wenn Metalle verarbeitet werden, die an Luft Schlacke
bilden, wie z. B. Stähle, um den Rührzonenausgang mit
einem inerten Gas abzuschirmen und so eine Verstopfung
der Rührzone zu verhindern.
Die Zusammensetzungen gemäß der Erfindung lassen sich
aus jedem Metallegierungssystem oder reinem Metall der beanspruchten Gruppe
erzeugen.
Obwohl reine Metalle und Eutektika bei einer bestimmten
Temperatur schmelzen, lassen sie sich zur Erzeugung der
erfindungsgemäßen Zusammensetzung verwenden, da sie in
einem flüssig-festen Gleichgewicht am Schmelzpunkt existieren
können, indem man die Wärmezufuhr zur oder die
Wärmeabfuhr von der Schmelze so steuert, daß das reine
Metall oder Eutektikum am Schmelzpunkt ausreichend Wärme
enthält, um nur einen Teil des Metalls oder Eutektikums
geschmolzen zu halten. Dies ist möglich, da eine vollständige
Abführung der Schmelzwärme in einem beim Gießverfahren
gemäß der Erfindung verwendeten Schlamm aufgrund
der Abmessungen des normalerweise verwendeten Gusses nicht
augenblicklich durchführbar ist, und man erhält die gewünschte
Zusammensetzung durch Ausgleichen der beispielsweise
durch kräftiges Rühren zugeführten Wärmeenergie
und der durch eine kühlere Umgebung abgeführten Wärmeenergie.
Geeignete Legierungen sind z. B.
Blei-Zinn, Zink-Aluminium, Zink-Kupfer-, Magnesium-
Aluminium-, Magnesium-Aluminium-Zink-, Magnesium-Zink-,
Aluminium-Kupfer-, Aluminium-Silizium-, Aluminium-Kupfer-
Zink-Magnesium-Legierungen, Kupfer-Zinn-Bronzen, Messing,
Aluminiumbronzen, Stähle, Gußeisen, Werkzeugstähle, rostfreie
Stähle, Superlegierungen, wie z. B. Nickel-Eisen-
Legierungen, Nickel-Eisen-Kobalt-Chrom-Legierungen und
Kobalt-Chrom-Legierungen.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert; darin zeigt
Fig. 1 eine Wiedergabe einer Mikroskopaufnahme, die
das Gefüge eines halbfesten Schlammes eines
rostfreien "AISI 304"-Stahls zeigt;
Fig. 2 eine Schnittdarstellung einer erfindungsgemäß
verwendeten Rührzone; und
Fig. 3 eine schematische Ansicht einer zur Durchführung
der erfindungsgemäßen Prozesse geeigneten
Vorrichtung.
Bezüglich Fig. 1 wurde der rostfreie "AISI 304"-Stahl
in einer Zone mit einem Rotor mit einem qadratischen
Querschnitt gerührt, wobei die Innenoberfläche der Rührzone
aus einer Muffe aus hochdichtem rekristallisiertem
Aluminiumoxid bestand. Der flüssig-feste Stahl wurde kontinuierlich
mit einer Strömungsgeschwindigkeit von etwa
0,454 kg/min erzeugt und in der Rührzone auf eine Temperatur
von etwa 1420°C abgekühlt. Die erhaltene Zusammensetzung
hatte etwa 75 Gew.-% primäre Festteilchen 2
und etwa 25 Gew.-% sekundäre Festphase 4.
In Fig. 2 ist eine zur Erzeugung von rostfreiem
Stahl mit hohem Anteil primärer Festteilchen geeignete
Vorrichtung dargestellt. Ein im flüssigen Zustand befindlicher
rostfreier Stahl 6 ist im Behälter 8 enthalten.
Der rostfreie Stahl 6 kann geeignet mittels der Induktionsheizspulen
10, die den Behälter 8 umgeben, bis zum
flüssigen Zustand erhitzt oder bei oder über der Liquidustemperatur
gehalten werden. Der Behälter 8 ist aus graphitisiertem
Aluminiumoxid, das gegenüber Korrosion durch den
rostfreien Stahl 6 beständig ist. Der Behälter 8 ist mit
einer Öffnung 16 zur Verbindung mit der Rührzone 14 versehen.
Die Rührzone 14 weist eine Muffe oder Buchse 18
aus hochdichtem rekristallisiertem Aluminiumoxid auf,
das thermisch stabil und gegenüber der flüssig-festen
rostfreien Stahlzusammensetzung 20 in der Zone 14 chemisch
stabil ist und durch den flüssig-festen Stahl nicht benetzt
wird. Eine Abdeckung aus inertem Gas, z. B. Argon,
wird durch den Einlaß 26 eingeblasen, um den flüssigen
rostfreien Stahl 6 gegen Oxidation zu schützen. Das überschüssige
Inertgas wird durch die Öffnung 28, die den
Rührer 30 umgibt, abgelassen. Der Horizontalquerschnitt
des Rührers 30 im Bereich des flüssigen Stahls 6 ist
kreisförmig, während der Horizontalquerschnitt des Rührers
32 in der Rührzone 14 quadratisch ist, so daß die Scherkräfte,
die auf die flüssig-feste Zusammensetzung 20 in
der Rührzone einwirken, größer als die auf die flüssige
Zusammensetzung 6 einwirkenden Scherkräfte sind. Die
Rührzone 14 ist mit einem Auslaß 38 versehen und von einer
Kühlwendel 40 umgeben, die zur Wärmeabfuhr vom rostfreien
Stahl zur Bildung einer Flüssig-Fest-Mischung mit
über etwa 65 Gew.-% primären Festteilchen betrieben wird.
Die weitere Wendel 42 wirkt zur Beibehaltung der gewünschten
Temperatur am Auslaß 38 auf einem ausreichend hohen
Wert zum Verhindern einer Verstopfung am Auslaß 38. Um
eine Schlackenbildung am Auslaß 38 durch Oxidation aufgrund
eines Kontakts mit Luft zu verhindern, wird ein
inertes oder reduzierendes Gas, z. B. Argon mit 4% Wasserstoff,
durch den Einlaß 44 eingeführt, um den Auslaß 38
zu umgeben und eine Stahloxidation bis nach der Erfassung
des flüssig-festen Stahls zu verhindern.
Der Betrieb der Vorrichtung nach Fig. 2 soll nun
anhand der Fig. 2 und 3 erläutert werden. Rostfreier
Stahl wird in die Zone 8 völlig geschmolzen, teilweise
erstarrt oder völlig fest eingeführt. In jedem Fall wird
der rostfreie Stahl in der Zone 8 durch die Heizinduktionsspulen
10 in den geschmolzenen Zustand gebracht. Der geschmolzene
Stahl fließt in die Zone 14, während die axial
zusammenhängenden Rührer 30 und 32 durch den Motor 50
konstanter Drehzahl gedreht werden. In der Zone 14 wird
der Stahl durch die Wendel 40 in den flüssig-festen Bereich
mit über 65 Gew.-% Festteilchen gekühlt. Die anscheinende
Viskosität des flüssig-festen Stahls wird durch
das Ampèremeter 52 erfaßt, das den zum Antrieb des Motors
50 mit konstanter Drehzahl erforderlichen Strom mißt. Die
Größe des Auslasses 38 wird durch eine Ventilsteuerung 54
reguliert, die ein Anheben oder Senken der Rührer 30 und
32 im Ansprechen auf die Anzeige des Ampèremeters 52 bewirkt.
Wenn die Stromanzeige, d. h. die anscheinende Viskosität,
zu hoch ist, hebt die Ventilsteuerung 54 die
Rührer 30 und 32 zur Vergrößerung des Auslasses 38 und
Steigerung der Strömungsgeschwindigkeit des flüssig-festen
Stahls durch die Zone 14. Wenn die Stromanzeige zu niedrig
ist, werden die Rührer 30 und 32 zur Verringerung der Größe
des Auslasses 38 gesenkt, wodurch die Verweilszeit des Stahls
in der Zone 14 erhöht und dadurch der Anteil des Stahls an
den primären Festteilchen auf den gewünschten Anteil über
65 Gew.-% gesteigert wird. Der flüssig-feste Stahl wird
durch das rekristallisierte hochdichte Aluminiumoxid 18
nicht benetzt und läuft durch den Auslaß 38 zu einer
(nicht dargestellten) Erfassungseinrichtung, wie z. B.
durch Gießen. Es wurde gefunden, daß durch Überwachung
der anscheinenden Viskosität der Gehalt des Stahls an
primären Festteilchen über 65 Gew.-% leicht steuerbar
ist, was im Gegensatz beispielsweise zur Steuerung der
Verweilszeit in der Zone 14 durch Überwachung der Temperatur
steht, die eine Zeitverzögerung oder Wärmeansprechzeit
mit sich bringt, so daß der Feststoffgehalt nicht unverzüglich
reguliert werden kann. Im Fall der Wärmeregulierung
gibt es einen unerwünscht hohen Erstarrungsgrad bis
zu einem Ausmaß, wo die Rotation der Rührer 30 und 32
nicht leicht beibehalten werden kann und eine Metallverstopfung
auftritt.
Die Flüssig-Fest-Mischung kann, wenn das gewünschte
Flüssig-Fest-Verhältnis erreicht ist, rasch zur Bildung
eines Festkörpers zwecks leichter Lagerung gekühlt werden.
Später kann der Festkörper auf die Temperatur der
Flüssig-Fest-Mischung mit dem jeweils gewünschten besonderen
Verhältnis erhitzt und dann, wie zuvor, gegossen oder
anderweitig unter Anwendung üblicher Techniken geformt werden.
Gemäß dem soeben erläuterten Verfahren hergestellte
Metalle oder Legierungen besitzen thixotrope Eigenschaften.
Ein solches Material kann somit in eine modifizierte Formgußmaschine
oder andere Vorrichtung in scheinbar fester
Form eingeführt werden. Indessen bewirkt eine Scherkraft,
die sich ergibt, wenn dieses scheinbar feste Metall- oder
Legierungsmaterial in einen Formhohlraum getrieben wird,
daß sich das halbfeste Material in ein Material umwandelt,
dessen Eigenschaften mehr denen einer Flüssigkeit gleichen.
Ein Metall oder eine Legierung mit thixotropen Eigenschaften
kann auch durch Abkühlen der Flüssig-Fest-Mischung
auf eine Temperatur über der, bei der der gesamte flüssige
Anteil erstarrt, erhalten werden, und die erhaltene Zusammensetzung
kann zur gewünschten Gestalt geformt werden.
Diese Technik läßt sich auch mit Metallzusammensetzungen
durchführen, die bis zu etwa 85 Gew.-% degenerierte
Dendriten enthalten.
Es wurden Flüssig-Fest-Mischungen unter Verwendung
einer Vorrichtung wie der in Fig. 2 dargestellten und
bei Drehzahlen von 800 U/min für den Rotor hergestellt.
Die Temperatur des erfindungsgemäß erzeugten flüssig-festen
Materials mit 75% Festteilchen ist für verschiedene Legierungen
im folgenden angegeben:
Sn-10% Pb 192°C
rostfreier "AISI 440 C"-Stahl1392°C
Kupferlegierung "905" 911°C
Nickelbasis-Superlegierung "Udimet 700"1300°C
Abweichungen von der 75% primäre Festteilchen enthaltenden
Flüssig-Fest-Mischung nach oben oder unten ergeben
sich aus Änderungen der gegebenen Temperaturwerte.
Ein Gußstück, das unter Verwendung einer 25%
flüssigen Anteil und 75% degenerierte Dendriten enthaltenden
Mischung hergestellt wurde, weist eine Erstarrungsschrumpfung
von etwa 25% eines Gußstücks auf, das
aus einem völlig flüssigen Metall hergestellt wird. Die
Erstarrungsschrumpfungen einiger Metalle sind: Eisen 4,0%;
Aluminium 6,16%; und Kupfer 4,9%
Eine Formung des hier offenbarten teilweise erstarrten
Metallschlammes oder -gemisches kann durch Gießen, Einspritzen
oder andere Mittel erfolgen, und das offenbarte
Verfahren ist brauchbar zum Formguß, Dauerform- oder
Kokillenguß, Strangguß, Geschlossenformschmieden, Heißpressen,
Vakuumformen (dieses Materials) und andere. Die
besonderen Eigenschaften dieser Schlämme führen dazu,
daß Abänderungen existierender Gieß- und Formverfahren
nützlich angewendet werden können. Beispielsweise kann
die effektive Viskosität der Schlämme durch Steuern des
Anteils der primären Festteilchen, der Teilchengröße und
-gestalt und des Scherkraftausmaßes gesteuert werden;
die hohen möglichen Viskositäten bei Anwendung der erfindungsgemäßen
Lehre führen zu geringerem Metallverspritzen
und Lufteinschluß bei Gießprozessen. Weiter ergeben
sich nach dem erfindungsgemäßen Verfahren Gegenstände
gleichmäßigerer Festigkeit und größerer Dichte.
Das Mittel, mit dem nach Fig. 2 und der Erläuterung
das Rühren vorgenommen wird, ist ein Rotor, doch kann man
auch das elektromagnetische Rühren, das Gaseinblasen und
andere eine Rückwirkung ergebende Mechanismen verwenden,
sofern das Rühren ausreichend ist, um die Bildung von zusammenhängenden
dendritischen Netzwerken zu vermeiden oder
bereits an den primären Festteilchen gebildete dendritische
Zweige im wesentlichen zu beseitigen oder zu verringern.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist eine
Metall-Metall- oder Metall-Nichtmetall-Mehrstoffzusammensetzung
vorgesehen, die eine Metall- oder Metallegierungsmatrix
ist, die feste Drittphasenteilchen enthält, die
homogen innerhalb der Matrix verteilt sind und eine vom
Metall oder von der Metallegierung verschiedene Zusammensetzung
aufweisen. Die Drittphasenteilchen werden in die
Schlammzusammensetzungen der Erfindung eingebracht, indem
man sie dem Schlamm zusetzt und die erhaltene Zusammensetzung
rührt, bis die Drittphasenteilchen homogen dispergiert
sind. Die als Drittphasenteilchen dem Schlamm zugesetzten
Teilchen haben eine Oberflächenzusammensetzung,
die vom flüssgen Teil des Metalls, dem sie zugesetzt
werden, benetzt oder nicht benetzt werden, um ihr homogenes
Zurückhalten innerhalb der Metallmatrix zu bewirken. Hierbei
wird unter einer Zusammensetzung, die benetzt wird,
eine Zusammensetzung verstanden, die bei Zusatz zu einem
Metall oder einer Metallegierung bei oder etwas über der
Liquidustemperatur des Metalls oder der Legierung und
Einmischung, wie durch Rühren mit rotierenden Flügeln,
für eine geeignete Zeitdauer zur Erreichung innigen Kontakts
damit, z. B. etwa 30 Minuten, in meßbaren Konzentrationen
innerhalb der Flüssigkeit zurückgehalten wird,
nachdem das Rühren derselben beendet wurde und man die
erhaltene Zusammensetzung zu einem ruhigen Zustand zurückkehren
ließ, wenn das Metall oder die Legierung bei oder
etwas über der Liquidustemperatur ist. Wenn man Drittphasenteilchen
einem Metall oder einer Legierung zusetzt, das bzw.
die die Teilchen bei der Liquidustemperatur des Metalls oder
der Legierung benetzt, werden die Teilchen darin in Konzentrationen
von einer meßbaren Konzentration von etwas über 0
Gew.-% und allgemein bis zu etwa 5 Gew.-% zurückgehalten.
Beispiele der Benetzung umfassen ein System, das nickelüberzogenen
Graphit in Aluminiumlegierungen enthält, wie in
der US-PS 36 00 163 beschrieben ist, und ein System, das
Wolframkarbid in Aluminium, Magnesium oder Zink enthält,
wie in der US-PS 35 83 471 beschrieben ist. In einigen
Fällen kann die Konzentration der Drittphasenteilchen
bis zu etwa 30 Gew.-% reichen. Beispiele von Festteilchen,
die durch bestimmte Metallzusammensetzungen nicht benetzt
werden, umfassen Graphit, Metallkarbid, Sand, Glas, keramische
Stoffe, Metalloxide, wie z. B. Thoriumoxid, reine
Metalle und Legierungen usw.
Erfindungsgemäß können die Drittphasenteilchen der
Schlammzusammensetzung in Konzentrationen bis zu etwa 30
Gew.-% zugesetzt werden. Das Metall oder die Metallegierung
kann fest oder teilweise fest sein und hat bis zu etwa
85 Gew.-% eines Gefüges mit einzelnen festen degenerierten
Dendriten oder Noduln, die in einer sekundären Phase mit
einem niedrigeren Schmelzpunkt als dem der primären Teilchen
suspendiert sind, welche sekundäre Phase fest oder
flüssig sein kann. Diese Zusammensetzungen werden durch
Erhitzen einer metallischen Zusammensetzung auf eine Temperatur
erzeugt, bei der der größte Teil oder die Gesamtheit
der Metallzusammensetzung im flüssigen Zustand ist, worauf
die Zusammensetzung kräftig gerührt wird, um irgendwelche
festen Teilchen darin zu degenerierten Dendriten oder Noduln
mit allgemein Kugelform umzuwandeln. Die die dritte
Phase der Zusammensetzung bildenden festen Teilchen werden
der flüssig-festen Metallzusammensetzung zugesetzt, nachdem
alle oder ein Teil der primären Festteilchen gebildet sind,
und die Drittphasenteilchen werden innerhalb der Metallzusammensetzung
etwa durch Rühren dispergiert. Nachdem die
Drittphasenteilchen in der metallischen Zusammensetzung
dispergiert sind, kann die Schmelze in eine gewünschte
Form gegossen oder zur Bildung einer Zusammensetzung abgekühlt
werden, die nachher durch Erhitzen und Formgebung
geformt oder gegossen werden kann. In jedem Fall enthält
die endgültig geformte Zusammensetzung primäre Festteilchen.
Die Drittphasenteilchen enthaltende Zusammensetzung
gemäß der Erfindung läßt sich aus der großen Anzahl von
Metallen oder Legierungen, wie oben erwähnt, in Kombination
mit nichtmetallischen oder metallischen Drittphasenteilchen
herstellen. Die Zusammensetzung enthält eine sekundäre Phase,
die entweder fest oder flüssig sein kann, und eine dritte
Phase, die fest ist und eine von den primären Festteilchen
und der sekundären Phase unterschiedliche Zusammensetzung
aufweist. Die sekundäre Phase ist fest, wenn die Metallzusammensetzung
fest ist, und flüssig, wenn die Metallzusammensetzung
teilweise flüssig ist.
Die dritte Phase der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
wird durch die Festteilchen gebildet, die dem Schlamm
aus primären Festteilchen und sekundärer flüssiger Phase
zugesetzt werden. Für Zwecke gemäß der Erfindung kann die
Zusammensetzung der die dritte Phase bildenden Teilchen
eine beliebige feste Zusammensetzung umfassen, die normalerweise
den Legierungszusammensetzungen zugesetzt wird,
um eine oder mehrere physikalische Eigenschaften der Metallegierungszusammensetzungen
zu ändern.
Der Gewichtsprozentsatz der die dritte Phase bildenden
Teilchen, der einer Metallegierung zusetzbar ist, kann in
weiten Grenzen variieren. Ein höherer Gewichtsprozentsatz
von Drittphasenteilchen kann zugesetzt werden, wenn der
Gewichtsprozentsatz der primären Festteilchen verhältnismäßig
niedrig ist. Jedoch sollten die primären Festteilchen
nicht so klein oder weit verteilt in der sekundären Phase
sein, daß sie im wesentlichen keine Wechselwirkung mit den
zugesetzten Drittphasenteilchen zeigen. Allgemein sollten
die primären Festteilchen in der Legierung in Mengen von
wenigstens 65 Gew.-% vorliegen, und ihre Menge kann bis
etwa 85 Gew.-% variiert werden.
Während des Teilchenzusatzschrittes werden die Teilchen
bis zur Kapazität der sekundären Phase, sie festzuhalten,
und/oder bis zu einem Gewichtsanteil zugesetzt, wo der
Gesamtgewichtsanteil der primären Festteilchen und der
Drittphasenteilchen bis zu etwa 95 Gew.-% betragen kann.
Diese Festhaltekapazität der Drittphasenteilchen durch
die sekundäre Phase wird überschritten, wenn man beobachtet,
daß die Teilchen auf der Schmelzenoberfläche zu
schwimmen oder zum Boden der Schmelze abzusinken beginnen.
Die Bildung zusätzlichen flüssigen Anteils nach dem Zusatz
der Drittphasenteilchen bewirkt nicht die Entfernung der
vorher zugesetzten Drittphasenteilchen, da diese Zeit
hatten, von der sekundären flüssigen Phase benetzt zu
werden und/oder in Wechselwirkung mit den darin vorliegenden
primären Festteilchen zu treten, so daß sie in der
Metallzusammensetzung festgehalten werden. Durch Arbeiten
in dieser Weise ist es möglich, bis zu 30 Gew.-% Drittphasenteilchen
der Metallegierung zuzusetzen. Die bevorzugte
Konzentration der Drittphasenteilchen hängt von den
gewünschten Eigenschaften der endgültigen Metallzusammensetzung
und damit von der Legierung und den Teilchenzusammensetzungen
ab. Die Drittphasenteilchen sind von einer
Größe, die ihr Zusetzen zur Bildung homogener Zusammensetzungen
begünstigt, und weisen vorzugsweise eine Größe
von 1/100 bis 10 000 µm auf.
Es ist wünschenswert, eine gleichmäßige Verteilung
der Drittphasenteilchen zu erzielen, die sich durch Erhöhen
des Grades und der Dauer des Mischens steuern läßt,
wobei verhältnismäßig geringe Zusatzgeschwindigkeiten
der Drittphasenteilchen angewandt werden und man den Gewichtsprozentsatz
der dem Metall zugesetzten Drittphasenteilchen
für einen gegebenen Gewichtsprozentsatz der primären Festteilchen
im Metall steuert.
Wenn die gewünschte Zusammensetzung erzeugt ist,
die aus primären Festteilchen, sekundärer flüssiger Phase
und Drittphasenteilchen besteht, kann sie zur Bildung
eines Festkörpers zur leichten Lagerung abgekühlt werden.
Später kann der Festkörper auf eine Temperatur erhitzt werden,
wo eine Mischung aus primären Festteilchen, sekundärer
flüssiger Phase und Drittphasenteilchen erhalten wird.
Weiter kann man einen Festkörper herstellen, der thixotrope
Eigenschaften aufweist, wenn er in den flüssig-festen
Zustand wiedererhitzt wird. Er kann so in eine modifizierte
Formgußmaschine oder andere Vorrichtung in scheinbar fester
Form eingeführt werden. Jedoch verursacht eine Scherkraft,
die sich beim zwangsweisen Einführen dieser scheinbar festen
Zusammensetzung in die Formhöhlung ergibt, daß sich die
Zusammensetzung in eine Metallegierung umwandelt, deren
Eigenschaften denen einer Flüssigkeit näherkommen, wodurch
ihre Formung entsprechend dem Formhohlraum ermöglicht wird.
Eine Zusammensetzung mit thixotropen Eigenschaften kann
auch durch Abkühlen der Zusammensetzung aus primären Festteilchen,
sekundärer flüssiger Phase und Drittphasenteilchen
auf eine höhere Temperatur als die erhalten werden,
bei der die Gesamtheit der sekundären flüssigen Phase erstarrt,
und die erhaltene thixotrope Zusammensetzung kann
gegossen werden.
Alternativ kann man das Gießen direkt nach dem erfolgreichen
Zusetzen der Drittphasenteilchen zur Mischung
aus primären Festteilchen und sekundärer Flüssigkeit durch
eigentliches Gießen, Einspritzen oder andere Maßnahmen
vornehmen. Das angegebene Verfahren ist brauchbar zum Formguß,
Kokillenguß, Strangguß, Geschlossenformschmieden, Heißpressen,
Vakuumformen und andere Formverfahren. Die wirksame
Viskosität der Zusammensetzungen und die hohe Viskosität,
die mit den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen erhältlich
sind, führen zu geringeren Metallspritzen und
Lufteinschluß beim Formguß und ermöglichen höhere Metalleintrittsgeschwindigkeiten
bei diesem Gießverfahren.
Außerdem ergeben sich aufgrund des erfindungsgemäßen Verfahrens
dichtere Gußstücke mit gleichmäßigerer Festigkeit.
Claims (8)
1. Verfahren zur Herstellung eines Metalls der Gruppe
Magnesium, Zink, Aluminium, Kupfer, Eisen, Nickel, Kobalt
und Blei oder einer Legierung davon, mit darin homogen
verteilten, primär erstarrten Festteilchen, die aus
einzelnen degenerierten Dentriten bestehen, durch
Erschmelzen einer Flüssig-Fest-Mischung aus dem
Metall oder der Legierung, kräftiges Rühren und
Abkühlen der Mischung,
dadurch gekennzeichnet, daß
- a) eine Flüssig-Fest-Mischung mit mehr als 65 Gew.-% primären Festteilchen erschmolzen wird, wobei die Obergrenze des Anteils der primären Festteilchen dann erreicht ist, wenn die flüssige Phase nicht mehr zusammenhängend ist,
- b) das kräftige Rühren in einem Behälter erfolgt, dessen Oberfläche von der Flüssig-Fest-Mischung nicht benetzt und korrodiert wird, und
- c) die Viskosität der Flüssig-Fest-Mischung direkt oder indirekt fortlaufend gewonnen wird und hiermit die von der Flüssig-Fest-Mischung abgegebene Wärme so gesteuert wird, daß der Anteil der primären Festteilchen über 65 Gew.-% bleibt.
2. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung eines Metalls
oder einer Legierung mit einem zusätzlichen Gehalt an
homogen suspendierten Drittphasenteilchen,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Flüssig-Fest-Mischung bis zu 30 Gew.-%, bezogen
auf das Gesamtgewicht, Drittphasenteilchen zugesetzt
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Erschmelzen der Flüssig-Fest-
Mischung durch Erhitzen der Ausgangsmetallzusammensetzung
über ihre Liquidustemperatur und anschließendes
Abkühlen erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Erschmelzen der Flüssig-Fest-
Mischung durch Erhitzen der Ausgangsmetallzusammensetzung
auf eine Temperatur unter ihrer Liquidustemperatur
erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flüssig-Fest-Mischung gleichzeitig
mit dem kräftigen Rühren abgekühlt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flüssig-Fest-Mischung bis zum Entstehen
einer thixotropen Zusammensetzung abgekühlt und dann
vergossen wird.
7. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flüssig-Fest-Mischung vor dem Zusatz der Drittphasenteilchen
gleichzeitig mit dem kräftigen Rühren
abgekühlt wird.
8. Werkstoff oder Werkstück aus einem Metall der Gruppe
Magnesium, Zink, Aluminium, Kupfer, Eisen, Nickel,
Kobalt und Blei oder einer Legierung davon,
hergestellt durch das Verfahren nach einem der Ansprüche
1 bis 7.
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