DE274249C - - Google Patents
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- DE274249C DE274249C DENDAT274249D DE274249DA DE274249C DE 274249 C DE274249 C DE 274249C DE NDAT274249 D DENDAT274249 D DE NDAT274249D DE 274249D A DE274249D A DE 274249DA DE 274249 C DE274249 C DE 274249C
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- DE
- Germany
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- heads
- shaft
- rail
- rollers
- shafts
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G39/00—Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors
- B65G39/02—Adaptations of individual rollers and supports therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 274249 KLASSE 80«. GRUPPE 4L
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Januar 1913 ab.
Bei Ziegelpressen läuft der Tonstrang nach dem Verlassen der Presse über eine Rollbahn
einem Abschneidetisch zu. Die Rollen dieser Bahn sind mit Filz bezogen und müssen von
Zeit zu Zeit gewässert werden. Dabei ist es üblich, sie aus der Maschine herauszunehmen.
Das geschah bisher in der Weise, daß ihr eines Lager geöffnet und sie dann aus dem
anderen herausgezogen wurden. Hierbei war
ίο eine genaue Lagerung schwer möglich, da
durch das öftere Herausnehmen die Zapfen beschädigt wurden und auch die Lager selbst
dem Verschmutzen stark ausgesetzt waren.
Um diese Übelstände zu beseitigen, werden nach der Erfindung die Rollen nicht mehr
aus ihren Lagern herausgenommen, sondern ihre Wellen werden geteilt, und zwar so, daß
die Wellenenden zu Kapseln ausgebildet werden, in denen genaue Kugellager schmutz-
und staubfrei untergebracht sind. In die Kapseln werden die mit den Rollen fest verbundenen
Rollenwellen eingesteckt. Da dies achsial geschieht, muß an einer Seite das Wellenlager achsial verschiebbar sein. Um
nun diese achsiale Verschiebung zu erleichtern, setzt man nach der Erfindung sämtliche
Lager auf eine quer zur Rollbahn bewegliche Schiene. Dann können die Lager auf einer
Seite aller Rollen gleichzeitig zurückgezogen und wieder herausgeschoben werden.
Will man jedoch alle Lager gleichzeitig bewegen, so würde es schwierig sein, die Wellen
in die Wellenköpfe einzuführen, wenn nicht besondere Vorkehrungen getroffen würden.
Diese bestehen nach der Erfindung in einer senkrecht verschiebbaren Schiene, die vor dem
Abziehen der Lager auf der Seite, auf welcher die beweglichen Lager sitzen, unter die
Wellenzapfen gelegt wird. Sie erhält dann auch bei abgezogenem Lager die Zapfen in
genau der richtigen Höhe, so daß sie sich nach dem Wiedereinlegen der Rollen beim
Verschieben der beweglichen Kapsel von selbst in diese einführen.
Auf der Zeichnung ist eine nach der Erfindung ausgebildete Rollbahn mit Abschneidetisch
dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der Vorrichtung mit einzelnen Teilen im Schnitt,
Fig. 2 eine Einzelheit in Vorderansicht, und Fig. 3 eine Oberansicht der Rollbahn.
ι sind die Rollen, auf denen der Tonstrang dem Abschneidetisch 2 zuläuft. Jede Rolle
besitzt eine durchgehende Welle 16, die in eine Bohrung der Kapseln 17 bzw. 18 eingesetzt
sind. Die Kapseln aber umhüllen Kugellager und werden von Lagerböcken 19 und 20
getragen. Die Böcke 19 sind mit dem Maschinengestell fest verbunden, während die
Böcke 20 seitwärts verschiebbar sind. Letztere stehen sämtlich auf einer gemeinsamen Schiene
21 und diese läuft auf Führungen 22. In Fig. 2 sind die Böcke 20 in der Arbeitslage ausgezogen
und in der zum Herausnehmen der Wellen dienenden Lage punktiert dargestellt.
Unterhalb der Böcke 20 ist ein Handhebel 23 gelagert. Der Hebel ist über seine Lagerstelle
hinaus verlängert und trägt an seinem freien Ende einen Stab 24, der zwei senkrecht
in Führungen 25 verschiebbare Stäbe 26 trägt.
Die Stäbe 26 tragen eine Schiene 27 zum Stützen der Rollenwelle 16 bei abgezogenen
Kapseln 18. Zum Festhalten der Schiene in der Stützlage dient eine federbelastete Klinke
28, die beim Anheben der Schiene 27 über den Hebel 23 schnappt.
Will man die Rollen 1 herausnehmen, so verfährt man in folgender Weise:
Zunächst drückt man den Hebel 23 nieder
ίο und hebt dadurch die Schiene 27 in die Lage,
in der sie die Wellen 16 stützt. Dann zieht man die Böcke 20 mit den Kapseln 18 bzw.
die allen Böcken 20 gemeinsame Schiene 21 zur Seite und zieht nun die Rolle 1 bzw. ihre
Welle 16 auch aus der Kapsel 17 heraus. Ist die Rolle 1 gewässert, so wird sie wieder in
die Kapsel 17 eingesteckt und nun der Bock 20 mit der Kapsel 18 auch über das andere
Ende der Welle geschoben. Dabei sichert die Schiene 27 die richtige Einführung des Wellenendes.
Nunmehr wird die Schiene 27 gesenkt, worauf die Rollbahn wieder arbeitsfähig ist.
Die beschriebene Vorrichtung zum Herausnehmen der Rollen 1 hat den Vorteil, daß
die Lagerstellen selbst beim Herausnehmen überhaupt nicht berührt werden. Sie können
also weder hierbei schmutzig noch durch Schläge o. dgl. verdorben werden. Außerdem
wird durch die Teilung der Welle, d. h. durch das Aufsetzen der Endkapseln 17 und 18 die
Verwendung von Kugellagern ermöglicht, die in den Kapseln 17 und 18 absolut geschützt
untergebracht sind.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Herausnehmen der Rollen von Rollbahnen an Strangziegelpressen,
bei welcher die Wellen der den Strang führenden Rollen in Wellenköpfen ruhen, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wellenköpfe (17, 18) auf einer Seite des Abschneidetisches fest, auf der anderen
achsial verschiebbar gelagert sind, so daß nach Verschieben der beweglichen Köpfe
(18) die Wellen (16) auch aus den festen Köpfen (17) herausgezogen werden können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen
Köpfe (18) auf einer gemeinsamen Schiene (21) sitzen, so daß sie alle gleichzeitig zum
Herausnehmen der Rollen verschoben werden können.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter den Enden
der Wellen (16), die in den bewegliehen Köpfen (18) ruhen, eine Schiene (27)
angeordnet ist, die vor dem Abziehen der Köpfe (18) zur Unterstützung der Wellenenden
angehoben wird und so in ihrer angehobenen Lage die selbsttätige Einführung der Wellenenden in die Köpfe (18)
sichert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE274249C true DE274249C (de) |
Family
ID=530633
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT274249D Active DE274249C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE274249C (de) |
-
0
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