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DE2741649A1 - Viertakt-verbrennungsmotor - Google Patents

Viertakt-verbrennungsmotor

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Publication number
DE2741649A1
DE2741649A1 DE19772741649 DE2741649A DE2741649A1 DE 2741649 A1 DE2741649 A1 DE 2741649A1 DE 19772741649 DE19772741649 DE 19772741649 DE 2741649 A DE2741649 A DE 2741649A DE 2741649 A1 DE2741649 A1 DE 2741649A1
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DE
Germany
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combustion engine
internal combustion
valve
engine according
inlet
Prior art date
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Pending
Application number
DE19772741649
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Thier
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE2741649A1 publication Critical patent/DE2741649A1/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B33/00Engines characterised by provision of pumps for charging or scavenging
    • F02B33/02Engines with reciprocating-piston pumps; Engines with crankcase pumps
    • F02B33/26Four-stroke engines characterised by having crankcase pumps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B33/00Engines characterised by provision of pumps for charging or scavenging
    • F02B33/02Engines with reciprocating-piston pumps; Engines with crankcase pumps
    • F02B33/28Component parts, details or accessories of crankcase pumps, not provided for in, or of interest apart from, subgroups F02B33/02 - F02B33/26
    • F02B33/30Control of inlet or outlet ports
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/027Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle four

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Viertakt-Verbrennungsmotor
  • Die Erfindung betrifft einen Viertakt-Verbrennungsmotor, wie er zum Antrieb von Kraftfahrzeugen und Krafträdern Verwendung findet.
  • Die Leistung eines derartigen Verbrennungsmotors ist bekanntlich von dem Füllungsgrad eines Zylinders nach dem Ansaugen des Luft-Benzindampfgemisches abhängig. Dieser Fü1-lungsgrad eines Verbrennungsmotors läßt sich, neben verschiedenen konstruktiven Maßnahmen, die jedoch nur einen geringen Einfluß auf den Füllungsgrad haben können, im wesentlichen nur dadurch erhöhen, daß der Druck des über das Einlaßventil in den Zylinderraum gelangenden Luft-Benzindampfgemisches durch Vorkompression desselben erhöht wird.
  • Zu diesem Zweck hat man bereits verschiedene Kompressionsanlagen entwickelt, die jedoch sämtlich den Nachteil haben, daß sie als Zusatzaggregate zu dem Verbrennungsmotor konstruiert und montiert werden müssen und somit erhebliche Kosten sowie auch einen zusätzlichen Raumbedarf mit sich bringen. Zudem sind derartige zusätzliche Kompressionseinrichtungen störanfällig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorkompression des in den Motorzylinder zu liefernden Gas-Benzindampfgemisches ohne besondere Zusatzaggregate zu bewirken, wobei der Motorkolben selbst die Verdichtungsarbeit leisten soll.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen das Gemischaufbereitungsaggregat mit dem Kurbelgehäuseraum verbindenden Ansaugkanal und mindestens einen das Einlaßventil mit dem Kurbelgehäuseraum verbindenden Überströmkanal gelöst, in deren Einmündungen in das Kurbelgehäuse in Abhängigkeit vom Kolbenhub und dem daraus resultierenden Druckwechsel betätigte atypische Ventile (Klappen oder Membranen) angeordnet sind.
  • In einem erfindungsgemäßen Verbrennungsmotor wird mithin erstmals der innerhalb des Kurbelgehäuseraumes beim Aufwärtshub des Kolbens entstehende Unterdruck ausgenutzt, um das Luft-Benzindampfgemisch über den Vergaser anzusaugen und anschließend während des Abwärtshubes des Kolbens dieses Gemisch zu verdichten und in einen Überströmkanal zum Einlaßventil des Zylinders zu leiten. Diese Vorgänge wiederholen sich bei einem Viertaktmotor im Rahmen eines Arbeitsspieles jeweils zweimal, so daß, wie später noch erläutert wird, der Überströmkanal vom Kurbelgehäuseraum zum Einlaßventil zweimallaufgeladen wird, ehe das Einlaßventil öffnet und das in dem Überströmkanal vorverdichtete Gemisch mit hoher Strömungsgeschwindigkeit in den Verbrennungsraum des Zylinders eintritt.
  • Außer den in Abhängigkeit vom Kolbenhub zu betätigenden Ventilen in den Einmündungsöffnungen des Ansaugkanals und des Überströmkanals zum Kurbelgehäuseraum werden keine zusätzlichen bewegten Teile benötigt. Die Ansaug- und Kompressionsarbeit wird von dem Motorkolben geleistet. Der erfindungsgemäße Verbrennungsmotor arbeitet deshalb sehr betriebssicher. Bei geringem konstruktiven Aufwand ist seine Leistung erheblich höher als diejenige eines herkömmlichen Verbrennungsmotors.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind in Unteransprüchen angegeben.
  • Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen: Fig.l bis 4 die schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Verbrennungsmotors in den vier Hubphasen des Zylinders, Fig.5 die schematische Darstellung des Längsschnittes durch den Zylinder eines erfindungsgemäßen Motors, Fig.6 einen zu dem Schnitt gem.Fig.7 senkrecht stehenden Schnitt durch das Zylindergehäuse, Fig.7 den schematisch dargestellten Längsschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Motors mit abgewandeltem Plattenventil im Ansaugkanal und seitlichem Überströmkanal, Fig.8 den schematisch dargestellten Längsschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Motors mit Plattendrehschieber-Einlaßsteuerung und einer elastischen Ventilklappe zum Abschluß des Überströmkanals während der Ansaugphase, Fig.9 einen schematisch dargestellten Längsschnitt durch einen Motor gem. Fig.8 in der Aufladephase, Fig.10 einen schematisch dargestellten Längsschnitt in der Kurbelwellenebene durch den Motor gern. den Fig.6 u.7 in der Aufladephase, Fig.ll einen schematisch dargestellten Längsschnitt in der Kurbelwellenebene durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Motors gem.Fig.13, der sogen.Zwangssteuerung der Ansaugklappe, Ei§.12 einen Längsschnitt durch den Motor mit federbelasteter Stößelsteuerung der Ansaugklappe gem. Fig.ll in einer senkrecht dazu liegenden Ebene, Fig. 13 einen schematisch dargestellten Längsschnitt entsprechend demjenigen gem. Fig.ll durch eine Zwangssteuerung der Ansaugklappe eines erfindungsgeiäßen Motors Fig. 14 einen Längsschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel mit Zwangssteuerung der Ventilklappe des Ansaugkanals und elastische.- Klappe des Uberströmkanals, Fig. 15 einen Längsschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel mit vierflilgeligen elastischen Ventil des Überströmkanals, Fig.15a die Draufsicht auf die geschlossene Ventilklappe, Fig. 15b die Draufsicht auf die geöffnete Ventilklappe, Fig.16 einen Längsschnitt durch ein anderes Ausführungsbeispiel mit vierfltlgeliger elastischer Ventilklappe im Ansaugkanal und im Überströmkanal, Fig.16a die Draufsicht auf eine geöffnete Ventilklappe nach Fig. 16, Fig.16b die Draufsicht auf die geschlossene Ventilklappe gem. Fig.16, Fig.17 einen Horizontaischnitt durch einen erfindungsgesMAen Motor mit eingezeichneter Frischgasführung und Fig. 18 verschiedene atypische Federklappenventile in verschiedener Funktionsstellung für die Ans auf kanal- und Überströmkanalsteuerung.
  • In den Fig.l u.4 sind anhand schematischer Längsschnitte die vier Arbeitstakte eines Viertakt-Kolbenmotors dargestellt, denen die erfindungsgemäße Vorkompression beigeordnet ist, die über die dargestellten erfindungsgemäßen Einrichtungen erzielt wird.
  • Gem. Fig.l ist der Vergaser 1 mit dem Kurbelgehauseraum 2 durch den Einlaßkanal 3 verbunden. Weiterhin ist der Kurbelgehäuseraum 2 durch den Überströmkanal 4 mit dem Einlaßventil 5 verbunden.
  • In der in Fig.l wiedergegebenen Phase soll der Kolben 6 einen Aufwärtshub durchführen und dabei das zuvor in den Zylinder 7 gelangte Gasgemisch verdichten. Die Aufwärtsbewegung des Kolbens 6 bewirkt naturgemäß einen Unterdruck im Kurbelgehäuseraum 2, demzufolge die schematisch angedeutete Ventilklappe 8 den Eintrittskanal 3 freigibt, so daß ein Frischluft-Benzindampf-Gemisch in Richtung der Pfeile 9 in den Kurbelgehäuseraum 2 strömt und dort verwirbelt wird.
  • Nach Erreichen der oberen Totpunktstellung des Kolbens 6 kehrt sich dessen Hubrichtung um, so daß jetzt, gem. Fig.2, eine Druckerhöhung innerhalb des Kurbelgehäuseraumes 2 eintritt. Dadurch wird die Ventilklappe 10 des Überströmkanals 4 geöffnet und ein Teil des im Kurbelgehäuseraum 2 befindlichen Frischgasgemisches in den Überströmkanal 4 gedrückt.
  • Beim anschließenden Aufwärtshub des Kolbens 6 gem. Fig.3 kehrt sich die Druckänderung innerhalb des Kurbelgehäuseraumes 2 erneut um, so daß jetzt die Ventilklappe 8 des Einlaßkanals 3 öffnet und wiederum Frischgasgemisch in den Kurbelgehäuseraum 2 eingesaugt wird. Dieser dritte Hub des Kolbens 6 ist der Ausstoßhub, bei dem das Auslaßventil 11 geöffnet ist.
  • Der anschlieftende Aufwärtshub des Kolbens 6 gem. Fig.4 ist mit eiher erneuten Kompression des im Kurbelgehäuseraum 2 befindlichen Frischgasgemisches verbunden, die zur Folge hat, daß der im Überströmkanal 4 herrschende Druck erhöht wird. Ein Zahlenbeispiel möge dies erläutern: Der Kurbelgehäuseraum 2 habe das Volumen V1 und der Überströmkanal das Volumen V2. Im Kurbelgehäuseraum V1 herrsche der Druck P1 und im Überströmkanal der Druck P2. Ist V1 = V2, so herrscht nach der ersten Füllung des Überströmkanals 4 dort ein Druck P1 P2 n Durch die zweite Aufladung des Überströmkanals, die während des in Fig.4 dargestellten Abwärtshubes des Kolbens 6 eintritt, besteht zunächst zwischen dem Kurbelgehäuseraum 2 und dem Überströmkanal 4 eine Druckdifferenz P1 D ' P1 ~ Diese Druckdifferenz gleicht sich, unter der Voraussetzung gleicher Volumina V1 und V2, während des Überströmvorgangs, wiederum auf etwa den halben Wert aus, so daß gegen Ende des Abwärtshubes des Kolbens 6 sowohl im Kurbelgehäuseraum 2 als auch im Überströmkanal 4 ein Druck von etwa 3 T P1 herrscht. Um diesen Druckaufbau so weit wie nur möglich zu erreichen, wird das Einlaßventil 12 erfindungsgemäß so gesteuert, daß es erst etwa 20-30° vor dem unteren Totpunkt UT öffnet, zu einem Zeitpunkt also, zu dem der Kolben 6 den größten Teil seiner Kompressionsarbeit im Kurbelgehäuseraum geleistet hat und der Überströmkanal 4 auf den größtmöglichen Innendruck gebracht worden ist.
  • Wenn jetzt das Einlaßventil 12 öffnet, strömt das Frischgasgemisch aus dem Überströmkanal 4 mit besonders hoher Geschwindigkeit in den Zylinderraum 13, weil sich dort, zufolge des Abwärtshubes des Zylinders 6, ein entsprechender Unterdruck gebildet hat. Dieses verstärkte Druckgefälle gewährleistet eine erhöhte Strömungsgeschwindigkeit in der Öffnung des Einlaßventils 12 und mithin eine vollständige Füllung des Zylinderraumes 13, deren Grad höher ist als bei herkömmlichen Verbrennungskraftmaschinen.
  • Für die Erfindung ist mithin wesentlich, daß die zweite Aufladung des Überströmkanals 4 während des Ansaughubes des Kolbens 6 möglichst lange aufrechterhalten wird und daß das Einlaßventil 12 erst zu einem möglichst späten Zeitpunkt geöffnet wird, sc daß sich die erhöhte Kompression im Überströmkanal 4 voll für die Aufladung des Zylinders 7 auswirken kann.
  • Im folgenden werden einige Ausführungsbeispiele für vorteilhafte Ausbildungen der Ventile, die den Einlaßkanal 3 und den Überströmkanal 4 während der entsprechenden Arbeitsphasen des Kolbens 6 verschließen bzw. öffnen, erläutert.
  • So ist in dem Ausführungsbeispiel gem. Fig.5 eine Scharnierklappe 14 in der Durchtrittsöffnung des Einlaßkanals 15 angeordnet und auch der Überströmkanal 16 ist durch eine Ventilklappe 17 verschließbar. In diesem Ausführungsbeispiel ist ein gemeinsamer Steuerkanal 18 vorgesehen, in den sowohl der Einlaßkanal 15 als auch der Überströmkanal 16 münden. Die Ventilklappen 14 u.17 sind zweckmäßig federbelastet. In Fig.5 wurden die Strömungslinien für das eintretende Frischgasgemisch beim Aufwärtshub des Kolbens 6 eingezeichnet.
  • In Fig.6 ist ein senkrecht zur Kurbelwangenebene gelegter Schnitt durch den die oberströmkanäle 16 enthaltenden Teil des Motorgehäuses dargestellt. Danach erstrecken sich die Überströmkanäle 16, ausgehend von dem gemeinsamen Steuerkanal 18, symmetrisch leicht geschwungen bis zu dem Einlaßkanal 5.
  • Fig.7 zeigt wiederum einen schematisch dargestellten Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Verbrennungsmotor, dessen Kolben 6 im Aufwärtshub begriffen ist und mithin durch den Einlaßkanal 3 ein Frischgasgemisch ansaugt, dessen Strömungslinien eingezeichnet sind. In der Austrittsöffnung des Einlaßkanals 3 sitzt die Ventilklappe 19, die einmal in der geschlossenen und zum anderen in der geöffneten Stellung dargestellt ist.
  • Die Fig.8 u.9 zeigen ebenfalls schematisch dargestellte Längsschnitte durch einen erfindungsgemäßen Verbrennungsmotor, der im Kurbelgehäuse mit einer Plattendrehschieber-Einlaßsteuerung arbeitet. Der Überströmkanal 20 ist durch eine Ventilklappe 21 aus elastischem Material, beispielsweise PVC, abgeschlossen (s.Fig.8), die auf einer Seite mit der Wandung des Überströmkanals 20 beispielsweise durch Verkleben verbunden ist. Während des in Fig.8 dargestellten Aufwärtshubes des Kolbens 6 verschließt diese Vcntilklappe 21 den Überströnkanal 20, während sie denselben gem. Fig.9, die den Abwärtshub zeigt, freigibt, so daß das Frischgasgemisch entsprechend den Pfeilen 22 in den Überströnkanal 20 eintreten kann. Unmittelbar hinter dem Ende der Ventilklappe 21 tritt ein TeilrUckstrom des Frischgas gemisches auf, der zur Folge hat, daß diese Ventilklappe 21 sofort geschlossen wird, wenn im Kurbelgehäuseraum 2 ein Druckrichtungswechsel stattfindet.
  • Gen, Fig.8 wird die Ansaugkanalöffnung 34 nicht von der Drenschiebersteuerplatte 35 abgedeckt. Di e Die Ansaugkanalöffnung 34 liegt vielmehr im Bereich der Steueröffnung der Plattendrehschieber-Steuerungseinrichtung.
  • Dagegen ist gem. Fig.9 die Ansaugkanalöffnung 34 durch die Drehschiebersteuerplatte 35 vollstindig abgedeckt.
  • Dieser Zustand dauert jeweils 1800 Kurbeldrehwinkel an.
  • Der Kolben 6 hat in seinem unteren Rand bereits Steueröffnungen 36 u.37, die in der unteren Kolbenlage, in der der Kolben sonst die Ansaugkanalöffnung 34 und die oberdruckkanalöffnung 38 abdecken würde, dieses Abdecken verhindern.
  • Aus Fig.10, die einen zur Fig.6 senkrechten, schematisch dargestellten Schnitt wiedergibt, ist ersichtlich, daß auch zwei parallel arbeitende Überströmkanäle 20 vorgesehen sein können, in deren Öffnung zum Kurbelwellengehäuse elastische Ventilklappen 21 sitzen. Der Strömungsverlauf des Frischgases ist auch in dieser Figur durch Pfeile wiedergegeben. Größe und Richtung des Verlaufs der Überströmkanäle 20 ist den jeweiligen örtlichen Verhältnissen innerhalb eines Verbrennungsmotors anzupassen.
  • Die Fig.ll gibt den senkrecht zur Kurbelwangenebene verlaufenden Querschnitt durch das Beispiel gem. Fig.13 eines erfindungsgemäßen Verbrennungsmotors wieder. In diesem Falle sind die Kurbelwangen als Kreisscheiben 23 u.24 ausgebildet, deren Form aus den Fig. 11 u.13 ersichtlich ist.
  • Jede Kreisscheibe trägt auf ihrem Umfang bis zur Hälfte desselben (1800) eine durchgehende Laufnut 25, in die jeweils eine Rolle 26 eingreift, auf der wiederum ein verschiebbarer Stößel 27 sitzt. In die obere Lagermulde jedes Stößels 27 greift eine Stößelstange 28 ein, deren oberes Ende gem. den Fig.12 u.13 an einem Pendelarm 29 bzw. 30 angelenkt ist.
  • Auf der Pendellagerachse 32 der Pendelarme 29 bzw. 30 sitzt jeweils eine Ventilklappe 31 (s.Fig.ll), die, je nach Stellung der Pendelarme 29 bzw. 30, die Öffnung des Einlaßkanals 15 entweder freigibt oder verschließt. Gem. der Fig.12 ist der Einlaßkanal 15 freigegeben worden, da der Kolben 6 seinen Aufwärtshub durchführt.
  • Gem. Fig.13 ist der Einlaßkanal 15 noch geschlossen, und der Kolben 6 befindet sich im unteren Totpunkt. In dieser Stellung beginnt die Hubrolle 26, auf den erhöhten Teil der Steuernut 25 aufzulaufen, so daß das Öffnen der Ventilklappe des Einlaßkanals 15 unmittelbar danach beginnt.
  • Die Besonderheit des Ausführungsbeispiels gem. den Fig.ll u.13 besteht darin, daß dort zwei Stößelstangen 28 an den Pendelarm 30 angreifen, deren gegenläufige Pendelbewegungen auf die gemeinsame Pendel achse Ubertragen werden.
  • Die zugehörigen Steuernuten 25 auf den beiden Kreisscheiben 23 u.24 um 1800 sind gegeneinander versetzt, so daß immer eine der beiden Stößelstangen 28 den Pendelarm 30 entweder in die Offenlage oder die Schließlage der Ventilklappe 31 schwenkt. Damit ist eine absolut spielfreie und kurbelwinkelgetreue Zwangssteuerung der Ventilklappe 31 des Einlaßkanals 15 verwirklicht.
  • Das Ausführungsbeispiel in Fig.12 arbeitet, wie bereits erwähnt, mit nur einem federbelasteten Stößel 27 und einer Stößelstange 28, die die Ventilklappe 33 während jeweils 1800 Kurbelwinkel schließt und danach während der nächsten 1800 Kurbelwinkel offenhält. Auch dadurch ist eine fortlaufende Zwangssteuerung der dem Einlaßkanal 15 zugeordneten Ventilklappe 33 gewährleistet.
  • In Fig.14 ist eine weitere Variante der Zwangssteuerung der Ansaugventilklappe 19 dargestellt, die folgendermaßen arbeitet: Wenn der Kolben 6 den Abwärtshub (Radstellung) durchführt, befindet sich der Schleppstößel 29 in der untersten Stellun g, so daß die Ventilklappe 19 geschlossen ist. Das Frischgasgemisch strömt in diesem Steuer zustand in den oberströmkanal, wenn die kreisscheibenförmige Kurbelwange 23 weitergedreht worden ist und die Gleitnocke 46 des Schleppstößels 39 auf den erhöhten Umfang der Kurbelwange 23 gelangt, wird die Ansaugventilklappe 19 geöffnet und es tritt Frischgasgemisch in den Kurbelgehäuseraum 2.
  • Das Ausführungsbeispiel gem. den Fig.15, 15a u.15b zeigt die Anordnung eines besonderen vierflügeligen elastischen Ventils im Eingang des Überströmkanals 16. Dieses elastische Ventil 41 ist in Fig.15 geöffnet, und es findet die Aufladung statt. Fig.15b zeigt das elastische Ventil 41 in dieser offenen Stellung, während Fig.15a das elastische Ventil 41 in der geschlossenen Stellung zeigt.
  • Der Motor saugt gem. Fig.15 durch die seitliche Ansaugkanalöffnung 34 Frischgas an, di in der dargestellten Lage durch die Drehschiebersteuerungsplatte 35 freigegeben ist.
  • Das Frischgas strömt gem. den eingezeichneten Pfeilen in das Kurbelgehäuse 2 und wird während des Ladeaktes in den Überströmkanal 16 gedrückt.
  • Gem. Fig.16 haben sowohl der Überströmkanal 16 als auch der Ansaugkanal 15 vierflügelige elastische Ventile 42 u.43. Die Öffnungen des Ansaugkanals und des Überströmkanals liegen einander gegenüber.
  • Fig.l6a zeigt eines der Ventile 42 bzw.43 in der geöffneten und Fig. l6b in der geschlossenen Stellung, wie sie bei Draufsicht zu erkennen ist. Es ist hier nur ein Ansaug-und ein Überströmkanal vorgesehen. Dies erlaubt die Anordnung des Überströmkanals 16 mit dem Einlaßventil 43 in Fahrtrichtung vor dem Zylinder.
  • Der Horizontalschnitt durch einen erfindungsgemäßen Motor nach Fig. 17 stellt die Strömungsrichtung verschiedener Gaswechselvorgänge dar. Dabei geben die Pfeile 44 einen Strömungsverlauf wieder, wie er auch in Fig.14 dargestellt ist. Das Frischgasgemisch tritt danach durch den Ansaugkanal 15 ein, wird im Kurbelgehäuse 2 umgelenkt und tritt dann in den Überströmkanal 16.
  • Die Pfeile 45 geben den Strömungsverlauf des Frischgasgemisches gem. Fig.15 wieder. Das Frischgasgemisch strömt dabei einmal aus dem Ansaugkanal 15 durch das Kurbelgehäuse 2 in den in Fig.17 unten liegenden Überströmkanal 16 und zum anderen in den in Fig.17 oben liegenden Überströmkanal 16.
  • Die Pfeile 46 schließlich geben den Strömungsverlauf des Frischgasgemisches gem. Fig.16 wieder. Das Frischgasgemisch strömt dabei aus dem Ansaugkanal 15 durch das Kurbelgehäuse 2 in den Überströmkanal 16.
  • Im oberen Teil der Fig.18 ist der Strömungsverlauf des Frischgasgemisches bei übereinanderliegendem Ausgangskanal 15 und Überströmkanal 16 wiedergegeben. Dabei zeigt der linke Schnitt den Ansaugtakt und der rechte den Überströmtakt.
  • Im mittleren Teil und unteren Teil der Fig.18 sind zwei Ventilklappen schematisch dargestellt, und zwar linkerhand eine zweilwügelige 47 und rechterhand eine vierflügelige Ventilklappe 48, jeweils in Draufsicht, Vorderansicht und Seitenansicht, einmal in der geschlossenen Stellung (mittlerer Teil) und der geöffneten Stellung (unterer Teil). Der Strömungskanal 49 dieser Ventilklappen 47 bzw.48 wird durch den Dichtungssteg 50 bzw.51 unterteilt, an den sich im geschlossenen Zustand die Federmembranen 52 legen.

Claims (10)

  1. Ansprüche: Viertakt-Verbrennungsmotor, g e k e n n z e i c h n e t durch eins das Gemischaufbereitungsaggregat (Vergaser) mit dem Kurbelgehäuseraum verbindenden Ansaugkanal und mindestens einen das Einlaßventil (12) mit dem Kurbelgehäuseraum (2) verbindenden Überströmkanal (4), in deren Einmündungen in den Kurbelgehäuseraum (2) in Abhängigkeit vom Kolbenhub betätigte atypische Ventile (1,8,10,14,19,21, 31,33,35) angeordnet sind.
  2. 2. Verbrennungsmotor nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die atypischen Ventile als federbelastete Klappen (14,17) ausgebildet sind.
  3. 3. Verbrennungsmotor nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die atypischen Ventile als elastische Klappen (21) ausgebildet sind.
  4. 4. Verbrennungsmotor nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die atypischen Ventile als pendelarmgesteuerte Klappen (31, 33) ausgebildet sind.
  5. 5. Verbrennungsmotor nach Anspruch 1 u.4, g e k e n n -z e i c h n e t durch kreisscheibenförmige Kurbelwangen (23), auf deren Umfang eine Steuernut (25) angeordnet ist, deren Grundfläche eine Steuerkurve für eine in der Kurbelgehäusewandung gelagerte Hubrolle (26) bildet, deren Hub über einen Stößel (27) und eine darin eingreifende Stößelstange (28) auf einen Pendelarm (29) übertragen wird, dessen Lagerwelle (32) eine Ventilklappe (33) trägt.
  6. 6. Verbrennungsmotor nach Anspruch 1, 4 u .5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Steuerkurven auf zwei benachbarten, zu den gleichen Kurbelbolzen gehörenden Kurbelwangen um 180° gegcneinander versetzt sind, so daß die darin eingreifenden Hubrollen bzw.
    Gleitköpfe sowie die mit ihnen verbundenen Stößel, die zu jeweils einem, mit einer Ventilklappe verbundenen Pendelarm (30) führen, gegenläufige Hübe ausführen.
  7. 7. Verbrennungsmotor nach Anspruch 5 u.6, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Hubrolle (26) als Wälzlager ausgebildet ist.
  8. 8. Verbrennungsn tor nach Anspruch 5 u.6, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß anstelle der Hubrolle (26) ein Gleitkopf vorgesehen ist.
  9. 9. Verbrennungsmotor nach Anspruch 1, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Ansaugkanalöffnung (34) mit der Kurbelwelle umläuft, während des Aufwärtshubes des Kolbens (6) freigegeben und während des Abwärtshubes desselben abgedeckt ist.
  10. 10. Verbrennungsmotor nach Anspruch 1 bis 9, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Kolben (6) in seinem unteren Rand Steueröffnungen (36 u.37) aufweist, die im Bereich seiner unteren Stellungen, iii denen der Kolbenmantel die Ansaugkanaöffnung (34) und die Überdruckkanalöffnung (38) überdecken würde, dieses Überdecken verhindern.
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