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DE274158C - - Google Patents

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Publication number
DE274158C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
kiln
drum
fired
heating gases
rotary kiln
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT274158D
Other languages
English (en)
Publication of DE274158C publication Critical patent/DE274158C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 274158 KLASSE 80 c. GRUPPE
PORTLAND CEMENTWERK GEISLINGEN-STEIG, C. HAEGELE & SOHN in GEISLINGEN-STEIG.
Drehrohrofen zum Brennen von Kalk. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. März 1912 ab.
Die Erfindung betrifft einen Drehrohrofen zum Brennen von Kalk. Es ist bekannt, daß Kalk im Drehrohrofen mit Gegenstrom, bei dem das Brenngut allmählich in höhere Temperaturen kommt, anstatt schon an der Eintrittsstelle die notwendige Höchsttemperatur anzutreffen, nicht gebrannt werden kann, weil die Temperatur zu hoch steigt und der Kalk überbrannt wird. Auch das Brennen ίο im Gleichstrom verfahren hat sich bislang noch nicht in die Praxis einführen können, weil bei dieser Brennart die Heizgase und das Brenngut in gleicher Richtung zusammen durch den Ofen laufen, so daß die kohlensäurehaltigen Heizgase mit der frei gewordenen Kohlensäure vermischt mit dem Brenngut in Berührung bleiben. Da also die Konzentration der Kohlensäure hoch ist, geht die Austreibung der Kohlensäure nur langsam oder gar nicht vonstatten.
Nach der Erfindung wird letzterer Ubelstand dadurch vermieden, daß die Heizgase getrennt vom Gute geführt werden.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform des Ofens schematisch dargestellt, und zwar ist Fig. ι ein Längsschnitt, und
Fig. 2 ein Querschnitt.
Der Ofen besteht aus einer konischen Brenntrommel a, die in bekannter Weise sich dreht.
An dem Verschlußdeckel b der engeren Öffnung befindet sich der Guteinlauf c und an dem Deckel der entgegengesetzten weiteren Öffnung der Gutauslauf d und der Kamin e. Die Trommel ist durch die feststehende, wagerecht gelagerte Trennwand f bis nahe an den Deckel b in zwei Kammern geteilt. Die Zuführung des Brennstoffes erfolgt durch die Leitung g, die in die rinnenartige Vertiefung h der Trennwand f eingebettet und ebenso wie die Teilungswand selbst mit feuerfestem Material abgedeckt ist. Die Ausströmdüse i der Brennstoff zuleitung ist zweckmäßig schräg nach unten gerichtet.
Das Brennen geht nun in der Weise vor sich, daß das bei c zugeführte Brenngut sofort in die höchste Temperatur, die naturgemäß in dem ungeteilten Raum des Ofens zwischen b und i herrscht, kommt, indem es außerdem noch infolge der schräg nach unten gerichteten Anordnung der Düse i unmittelbar von den ausströmenden Heizgasen bestrichen wird. Die Heizgase nehmen von hier, da ein Abzug durch die ständig mit v Gut gefüllte und, wenn notwendig, verschließbar gemachte Zuführung c nicht stattfinden kann, ihren Weg oberhalb der Trennwand f in der Richtung des Pfeiles k nach dem Kamin e und beheizen auf ihrem Wege fortgesetzt die Innenwand der Trommel a, die infolge der Drehung die Wärme auf das unterhalb der Trennwand liegende Gut überträgt. In dem unteren Teil der Trommel entsteht naturgemäß ein Zug im Sinne des Pfeiles I, durch den die frei werdende Kohlensäure abgezogen und dem Kamin β zugeführt wird.
Das Brenngut bewegt sich in der Richtung des Pfeiles m nach dem Materialauslauf d, der zweckmäßig an eine Kühltrommel angeschlossen wird, um eine zu frühe Abkühlung in der Bremstrommel zu verhindern.
Die Beheizung des Drehofens kann natürlich auch von der entgegengesetzten Seite, also durch den Deckel b erfolgen. Ebenso kann an Stelle der konischen auch eine zylindrische und entsprechend schräg gelagerte Brenntrommel treten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Drehrohrofen zum Brennen von Kalk, dadurch gekennzeichnet, daß das Ofeninnere durch eine wagerechte feststehende Trennwand (f) geteilt ist, über welcher , die Heizgase und unter der das Gut im Gleichstrom den Ofen durchlaufen, und daß an dem Einlaufende des Ofens ein ungeteilter Verbrennungsraum angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT274158D Active DE274158C (de)

Publications (1)

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DE274158C true DE274158C (de)

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DE (1) DE274158C (de)

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