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Flaschenpackrost
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Die Erfindung bezieht sich auf Linrichtungen zum Verpacken von Flaschen
mittels eines Rostes, wobei die Flaschen in einer geordneten Reihe innerhalb eines
Flaschentragkastens oder dergleichen ausgerichtet werden. Obwohl die vorliegende
Konstruktion insbesondere für die Verwendung mit einem Rost gedacht ist, der ein
Abpacken der Flaschen in umgekehrter Stellung verlangt, ist doch in Betracht zu
ziehen, daß die vorliegende Konstruktion bei beliebig ausgerichteten Flaschen verwendbar
ist.
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Der vorliegende Rost ist verwendbar, um beliebig zugeführte Flaschen
in eine geordnete Reihe zu bringen. Diese Flaschen sind recht schwer an Gewicht
und verlangen daher eine robuste Vorrichtung, die beim Durchgang der Flaschen durch
den Rost eine etwaige Splitterwirkung auf ein Minimum herabsetzt. Wenn jedoch ein
Flaschenpackrost von ausreichender Festigkeit benutzt wird,
dann
ist ein Zersplittern des Glases an 4etall faunmöglich zu vermeiden, und daher schafft
die vorliegende Frfindung eine T;inrichtung zum Vermeiden der Glas-Metallberührung
durch Verwendung en von Ablenkern bzw. Fangeinrichtuna/(Pagoden), Abdeckungen auf
den Führungsflächen, nach unten gerichteten flexiblen Fingern und Linsdtzen, die
insgesamt aus weichem Material, wie beispielsweise Nylon, Teflon, Plastik oder dergleichen
hergestellt sind.
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Bei dieser Formgebung wird das Zersplittern, welches auf diesem Gebiet
der Technik seit langem ein Problem darstellte, vermieden.
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Es sind bisher zahlreiche Vorrichtungen benutzt worden, ur Flaschen
in einer geordneten Reihe zum Einbringen in Flaschentragkästen oder dergleichen
auszurichten. Jedoch ist noch keine Vorrichtung erdacht worden, die die Glas-Metallberührung
ausschaltet und eine glattfließende Abwärtsbewegung der Flaschen zur Ausrichtung
mit der Achse der Zellen des Kastens vermittelt.
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Das US-Patent Nr. 3 142 141 ist ein Beispiel einer solchen Flaschenabpackmaschine,
welche nach unten verlaufende Finger eiithält, jedoch Trenntiände verwendet, die
sich in zwei Richtungen lotrecht zueinander erstrecken, ura die Zellenreihe vorzusehen,
in welche die Flaschen hineingeführt werden. Der vorliegende Packrost verwendet
Trennwände, die sich nur in eine einzige Richtung erstrecken, und die geordnete
Reihe wird durch Anordnung der Führungsflächen der Lagerblöcke für die Finger geschaffen.
Die bekannte Konstruktion von Walter vermeidet weder die Glas-Metallberührung, noch
löst sie das Problem des Zersplitterns der Glasflaschen, wie es bei der vorliegenden
Erfindung der Fall ist.
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Weitere Patente wie 3 271 928, 2 686 632 und 2 727 664 schaffen Vorrichtungen
zum ALpacken von Flaschen. Jedoch enthält keine dieser TConstruktionen weiche Einsätze
längs der Oberkante der Trennw«nde, noch die Führungsflächen der vorliegenden Erfindung,
welche die Lluchtlage für den glatten Ubergang der Flaschen gewährleisten, sowie
sie die Ablenker und die oberen Kanten der Trennwände passiert haben. Auch verwenden
zahlreiche dieser Konstruktionen Finger, die sich von der oberen Kante der Trennwände
nach unten erstrecken, so daß das Fingerniaterial in einem scharfen zinke unibiegt
und hierauf die sich nach unten bewegenden Flaschen aufschlagen. In dieser Anordnung
bilden die scharfen Biegewinkel der Finger über der Trennwand einen konstruktionsbedingten
geschwächten Bereich, der infolge häufigen Bruchs der Finger an dieser Stelle zu
W.artungsproblemen führt. Die vorliegende Erfinduno enthalt einzeln gelagerte Finger,
die durch Nylonabdeckunyen fest an ihrem Platz befestigt sind und keinerlei scharfe
Hiegewin];el beinhalten, was somit Brüche ausschaltet. Auf diese Weise werden die
finger der vorliegenden Konstruktion durch Nylondeckplatten vor Bruch bewahrt.
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Bei anderen Konstruktionen wurden außerdem starre Führungselemente
verwendet, während die vorliegende Erfindung einen beweglichen Ablenker oder Führungsblock
beinhaltet, der schwenkbar oder anderweitig beweglich an der Trennwand befestigt
ist, um ein Zersplittern der sich nach unten bewegenden Flaschen zu verhindern,
wenn diese auf die Ablenker hart aufprallen. Außerdem sind die Plastikeinsätze seitwärts
leicht beweglich, um eine Nindestdurchbiegung
in Abhängigkeit
von einem starken Aufprall zwischen den sich nach unten bewegenden Flaschen und
den Einsätzen zuzulassen.
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Die Erfindung schafft eine Vorrichtung, insbesondere für Flaschen
mit dem Hals nach unten, welche die Metall-Glasberührung zwischen dem Rost und den
Glasflaschen vermeidet. In einer Ausführungsform erstreckt sich eine Anzahl Trennwände
etwa parallel zueinander, auf denen eine Anzahl Ablenker aus weichem Material, wie
beispielsweise Nylon oder dergleichen, angeordnet ist. Diese Ablenker oder Fangeinrichtungen
sind vorzugsweise in festen Abständen angeordnet, um eine Zellenreihe zwischen benachbarten
Fangeinrichtungen zu bilden. Auf jeder gegenüberliegenden Seite der Trennwände unterhalb
jeder Fangeinrichtung ist ein sich abwärts erstreckender Stützblock angeordnet,
an welchem sich weiter von ihm nach unten erstreckende Finger befestigt werden können.
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Die Stützblöcke sind unterhalb jedes Ablenkers an den Trennwänden
befestigt, um nach unten und nach außen verlaufende Führungsflächen zu bilden, welche
von der Trennwand fort leicht schräg verlaufen, um bei der Bildung benachbarter
Flaschenaufnahmezellen unterstützend mitzuwirken. Die Finger sind an jeder der Führungsflächen
starr befestigt und erstrecken sich von dort nach unten und nach innen in Richtung
auf die Achse jeder benachbarten Zelle zu. Diese Anordnung bildet daher Zellen,
welche durch zwei Flächen benachbarter Trennwände und vier Führungsflächen der Stützblöcke
begrenzt sind, die an den Ecken der Zellen befestigt sind. Die Ecken jeder Zelle
enthalten einen Ablenker an den oberen Kanten der Trennwände zur Erleichterung der
Führung und Abwärtsbewegung
der Flaschen mit dem Hals nach unten
für eine anfängliche Orientierung in die Zellen hinein.
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Zur Verringerung der Glas-Metallberührung zwischen der sich nach unten
bewegenden Flasche und der Packeinrichtung kann längs den Oberkanten der Trennwände
ein Linsatz aus Nylon,Teflon oder anderem weichen Material angeordnet werden. Auch
die Ablenker sind vorzugsweise aus einen ähnlichen weichen Material gebildet, sowie
auch die Finger, die vorzugsweise aus Nylon bestehen. Zur Ausschaltunct der Detall-
Clasberührung zwischen den Fingerblöcken und den Flaschen ist auf den Führungsflächen
der Fingerstützblöcke eine Abdeckung sicher befestigt, die für eine glatte Uberganqsflache
für die sich nach unten bewegende Flasche von den Fangeinrichtungen auf die Finger
sorgt.
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Jede Zelle ist ferner begrenzt durch Nylonfinger, die sich von jeder
Socke der Zelle her in Richtung auf die Achse der Zelle nach innen erstrecken. Diese
Nylonfinger wirken bei der Führung der Flaschen in eine einwandfreie Ausrichtung
innerhalb der Zelle hinein unterstützend mit. Zur Verstärkung des in Richtung auf
die Achse der Zelle nach innen gerichteten Druckes können diese zusätzlich beaufschlagt
sein, beispielsweise durch eine flache Feder oder dergleichen, die mit der Rückseite
der Nylonfinger in Berührung steht, um sie nach innen zu drücken und dadurch den
Druck zu verstrken.Eine weitere Hilfe bei der Führung der Flaschen in eine einwandfreie
Ausrichtung innerhalb der Zellen hinein kann durch einen beweglich gelagerten Ablenker
gegeben sein. Dieser Deflektor bzw.Fangeinrichtung kann an einem Lagerstück befestigt
sein, welches beweglich an einer Basis befestigt sein kann, die wiederum sicher
an den Oberkanten der Trennwände an der Stelle jedes Abweisers befestiqt
ist.
Auf diese Weise kann eine Stifteinriclltung oder ancere drehlewegliche Vorrichtung
das Lagerstück mit der Basis verbinden um eine leichte Bewegung des Abweisers zuzulassen,wenn
dieser einen starken Aufschlag von einer sich nach unten bewegenden Flache erfährt.
Auf diese Weise bewegt sich der Abweiser leicht, um etsfas nachzugeben und eine
Beschädigung der Glasflaschen zu verhindern.
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Die Nyloneinsätze können durch Halter verschiedener Fornigebungen
an ihrem Platz befestigt werden. Insbesondere können die Ablenker Schlitze aufweisen,
in welche die Einsätze eingesetzt werden können, um sie an ihrem Platz angrenzend
an die Oberkanten der Trennwand zu halten. Auf kiese Weise wird jeuer Einsatz, der
sich von einem Ablenker zum nächsten erstreckt, durch die Schlitze in Stellung gehalten.
Bei einer anderen Formgebung kann ein Plattenkörper an der Trennwand oder der Basis
der Ablenker befestigt werden, so daß er sich über beide Seiten des Einsatzes erstreckt,
um ihn angrenzend an die Oberkante der Trennwand einwandfrei orientiert zu halten.
Weitere Einrichtungen zum Halten des Einsatzes in seiner Stellung über der Trennwand
wären gegeben durch eine Zungen- und Nut enverbindung, bei welcher entweder in dem
Einsatz oder in der Oberkante der Trennwand eine Nut entsprechend einem Lappen oder
einer Zunge in dem gegenüberliegenden Teil angeordnet ist, um eine feste Verbindung
zwischen /der Oberkante der Trennwand und dem Nyloneinsatz zu gewährleisten.
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Bei dieser Formgebung sorgt die Kombination des Einsatzes, der Ablenker,der
Abdeckung und der Nylonfinger, die insgesamt aus
weichem Material
hergestellt sind, ftir ein in Abwärtsrichtung fluchtendes Profil bzw. ffir einen
glatten Ubergang der Flaschen in den darunter befindlichen Katen, sowie sie die
Oberkanten der Trennwände passiert haben. Auch diese Konstruktion verhindert Fingerbruch
dank dem durch die Nylonabdeckkörper gewährleisteten Schutz, und, was das Wichtigste
ist, die Glas-Metallberührung, die bei den Flaschenabpacksystemen nach dem Stand
der Technik unvermeidlich war, ist durch die verschiedenen Bestandteile aus Nylon
oder anderem weichem laterial ausgeschaltet.
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Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung eines Flaschenpackrostes,
welcher die Berührung zwischen dem Metall der Verpackungseinrichtung und dem Glas
der Flaschen ausschaltet. Es handelt sich hier um einen Packrost bei Anordnung der
Flaschen mit dem Hals nach unten, bei dem alle Teile der Flaschenmaschine, die die
Glasflaschen berühren, aus Nylon hergestellt sind.
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Der Flaschenpackrost gemäß der Erfindung ist einfach, nicht kostsnielig
und verlangt wenig Wartung. Außerdem ist bei dem Flaschenpackrost gemäß der Erfindung
die Lebensdauer der Führungsfinger im Betrieb erheblich erhöht, und das Zersplittern
der durch den Packrost fallenden Flaschen wird verhindert.
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Ein besonderes Merkmal des Flaschenpackrostes gemäß der Erfindung
besteht in beweglich gelagerten Fiihrungsblöcken oder
Ablenkern
zum Ausrichten der sich nach unten bewegenden Flaschen unter Druck innerhalb benac!1barter
Zellen.
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Der Flaschenpackrost gemäß der Erfindung bietet ferner den Vorteil,
daß bei ihn die Verwendung einer Vielfalt von Flascllendurchmessern moglich ist.
Außerdem sind die Einsätze und Finger leicht austauschbar.
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Ein weiterer Vorteil des Flaschenpackrostes gemäß der Erfindung besteht
darin, daß er eine fluchtende Fiihrungsfläche fiir den glatten Übergang der Flaschen
bei ihrer Vorbeibewegung an den Ablenkern und den Führungsfingern aufweist.
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Der Flaschenpackrost gemäß der Erfindung sichert eine genaue senkrechte
Fluchtlage der Fiihrungsflächen und der ablenker oder Führungsblöcke.
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Ferner ist der Flaschenpackrost gemäß der Erfindung von starker Konstruktion,
die bei kleineren und größeren Flaschenmassen verwendbar ist.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der folgenden Beschreibung
anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
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Es zeigen: Fig. 1 eine Vorderansicht einer fertig montierten Trennwand
in einer Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 eine auseinandergezogene
Darstellung der dcfestigung der Fingeranordnung; Fig. 3 eine Draufsicht auf eine
gemäß der Erfindung ausgebildete Zelle; Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4
der Fig. 1; Fig. 5 eine weitere Ansführungsform eines Einsatzes und der Trennwand
gemäß der Erfindung; Fig. 6 eine perspektivische Darstellung der fertig montierten
Filhrungsmittel; Fig. 7 eine Vorderansicht verschiedener Ausffthrungsformen der
Lagerung der Ablenker; Fig. 8 eine Draufsicht auf eine andere Ausfiihrungsform der
Einsatzhalteplatten; Fig. 9 eine perspektivische Darstellung eines Stützblockes
für einen Finger und Fig. lo eine Vorderansicht eines Ablenkers, der Abdeckungen
und der Finger im endgltig zusammengebauten Zustand.
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Die Erfindung schafft eine Einrichtunq zum Anbringen von Flaschen
mit dem fIals nach unten in Behälter, bei der willkürlich ausgerichtete Flaschen
in geordnete Reihen zum Einbringen in Flaschentragkästen und dergleichen iiberfiihst
werden. Die vorliegende Erfindung vermindert das normalerweise beim Eintritt der
Flaschen in den Rost infolge der 01etall-Glashertihrung zwischen der Flaschenpackvorrichtung
und den Glas flaschen auftretende Zersplittern. Der vorliegende Flaschenpackrost
begrenzt eine Reihe Flaschenaufnahmezellen 42 zwischen einer Anzahl Trennwände 20.
Die Trennwände 20 sind in Längsrichtung verlaufende rtetallteile, die etwa parallel
zueinander angeordnet sind, und enthalten eine Anzahl Ablenker oder Flaschentrennblöcke
längs ihrer Oberkante. Jeder Abweiser 22 hat etwa den gleichen Abstand von dem benachbarten
Ablenker und ist auf einer Lagerung 40 befestigt. Diese können entweder beweglich
oder fest an dem Ablenker 22 befestigt sein, um die relative Ausrichtung zwischen
seinen Führungsflächen aufrecht zu erhalten.
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Auf jeder Seite der Trennwand 20 ist an jeder Stelle der Ablenker
22 ein Stützblock 34 angeordnet. Die Stfitzblöcke sind im allgemeinen dreieckig
und verbreitern sich nach unten und von der Trennwand 20 fort. Diese nach unten
und nach außen geneigte Fläche wird als Führungsfiäche 44 definiert. Die Führungsflächen
weisen Öffnungen 45 auf, um die Lagerung von Abdeckungen 26 auf den Führungsflächen
44 zu erleichtern. Wie
in Fig. 2 gezeigt, können Abdeckschrauben
28 zur Befestigung der Abdeckkörper 26 an den durch die Führungsflächen 44 begrenzten
Öffnungen 46 zweckmäßig sein.
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Vorzugsweise ist eine Anzahl Finger 30 mit den oberen Enden fest an
den Stiitzblöcken 34 befestigt und enthalten einen unteren Abschnitt 50, der von
den Trennwänden 20 fort und in Richtung auf die Achse 58 der Zelle 42 zu nach außen
beaufschlagt ist. Jede Zelle wird durch zwei benachbarte Trennwandabschnitte und
vier Führungsflächen 44 sowie vier nach unten verlaufende Finger 30 begrenzt. Auf
diese Weise ist jede Zelle geeignet, eine sich nach unten bewegende einzelne Flasche
60 in sich aufzunehmen. Es sind an jeder Ecke der Zelle 58 vier identische Führungsflächen
vorgesehen. Die gesamten Führungsflächen umfassen zunächst den Ablenker 22, welcher
von pyramidenförmiger Konstruktion sein kann, um Oberflächen zu bilden, die geeignet
sind, die Flaschen nach innen in Richtung auf den Mittelounkt der Zelle zuzuführen;
zweitens ist der Abdeckkörper 26 in der Lage, die Flasche 60 aufgrund der Führungsfläche
44, welche die Flasche in Richtung auf die Zellenachse drückt, weiter in Richtung
auf den Zellenmittelpunkt zu zu führen. Schließlich sind die vier sich nach unten
erstrekkenden Finger 30 und die unteren Fingerabschnitte 50 geeignet, die Flasche
in eine einwandfreie Ausrichtung innerhalb der Zelle hineinzudrcken. Auf diese Weise
wird ein glatter Übergang der Flaschen bei ihrer Vorbeibewegung an den Ablenkern
erreicht, um sie zum Eintritt in die ihnen zugeordnete Zele auszurichten.
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Diese gesamte Bewegung wird ermöglicht ohne irgendeine Glas-Metallberührung
zwischen dem Flaschenpackrost und der sich abwärts bewegenden Glasflasche.
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Um die Berührung zwischen der sich nach unten bewegenden Flasche und
der Oberkante der Trennwand 20 zu vermeiden, ist eine Anzahl Einsätze 24 auf den
Oberkanten der Trennwände angeordnet. Diese Einsätze 24 werden auf der Oberkante
der Trennwand 20 durch Halter 36 gehalten, die verschiedene Formen annehmen können.
In einer Formgebung erstrecken sich die Endabschnitte der Einsätze 24 zwischen benachbarten
Ablenkern in Schlitze 56 hinein, die in den benachbarten Ablenkern 22 gebildet sind,
um dadurch solange an ihrem Platz gehalten zu werden, wie der Ablenker in seiner
Stellung bleibt. In einer anderen Formgebung, wie in Fig. 5 gezeigt ist, kann der
Einsatz 24 eine Nut 54 aufweisen, die in der Lage ist, die Oberkante der Trennwand
20 aufzunehmen. In dieser Zungen-und-Nut-Konstruktion wird der Einsatz 24 starr
auf der Oberkante der Trennwand 20 gehalten.
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Andererseits könnte die Oberkante der Trennwand eine Nut enthalten,
die zur Aufnahme einer in dem Einsatz (nicht gezeigt) gebildeten Zunge geeignet
wäre. In einer noch weiteren Ausführungsform entsprechend der Darstellung in den
Fig. 7c und 8 kann ein Plattenkörper 48 an der Trennwand oder der Basis 38 befestigt
werden und sich über die Kanten benachbarter Einsätize 24 hinweg erstrecken, um
sie dadurch an ihrem Platz zu halalten. Auf beiden Seiten der Fangeinrichtungsgrundfläche
sollte ein Plattkörper 48 in Stellung gebracht werden, um eine feste
Halterung
des Einsatzes zu sichern.
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In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung mag es
wünschenswert sein, eine leichte Bewegung der Zentrierkörper 22 zuzulassen, um Beschädigungen
der Flaschen bei harten Aufschlägen zu verhindern. Auf diese Weise kann ein Stift
52 benutzt werden, um eine Drehbarkeit zwischen den Teilen 38 und den Lagern 40
vorzusehen. So wird eine leichte Drehbewegung zwischen den Teilen 38 und den Lagerungen
40 ermöglicht, wie durch die Pfeile 62 angedeutet ist.
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Um eine richtige Orientierung der Flaschen auf der Achse 58 der Zellen
42 sicherzustellen, mag es wünschenswert sein, die von den unteren Fingerabschnitten
50 gegen die Achse 58 nach innen gerichtete Beaufschlagung zu verstärken. Um diesen
erwünschten Zweck zu erreichen, kann eine Vorspanneinrichtung gegen die Unterseite
der Finger 30 anstoßen. Eine solche Vorrichtung kann die Form einer flachen Feder
32 haben, die fest an dem Stützblock 34 befestigt ist und gegen die Rückseite der
Finger 30 anstößt, um dadurch die Finger in Richtung auf die Zellenachse 58 zu drücken
und eine richtige Orientierung der sich durch die Flaschenpackvorrichtung hindurchbewegenden
Flaschen sicherzustellen. Diese flachen Federn 32 können mit der richtigen Spannung
ausgelegt werden, um die Geschwindigkeit der sich nach unten bewegenden Flasche
zu vermindern und das gefährliche Aufschlagen in dem darunter befindlichten Karton
mit Sicherheit zu verhindern.
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Von den zahlreichen Vorzügen der vorliegenden Konstruktion ist die
Ausschaltung des Zersplitterns infolge der angrenzend an die eingelegten Nyloneinsätze
oder Streifen 24 angeordneten Nylonablenker 22 der bedeutendste. Auf diese Weise
wird die Glas-Metallberührung ausgeschaltet. Auch die federgestützten Finger an
den Ecken der Zellen 42 sorgen für einen glatten Übergang der Flaschen in die Zellen
hinein in einwandfreier Fluchtlage. Gegenwärtig beim Flaschenabpacken benutzte Konstruktionen
bei Anordnung des Halses nach unten enthalten nicht die Vorteile der vorliegenden
Konstruktion, und zwar wegen des Zersplitterns infolge der Glas-Metallberührung,
und des häufigen Bruchs der nach unten verlaufenden Finger 30. Die Ausschaltung
der Schwierigkeit des Fingerbruchs wird in der vorliegenden Konstruktion erreicht
durch die fest angeordneten Abdeckungen 26, die sich über die Fingerblöcke 34 hinweg
erstrecken, um direkten Aufschlag der Flaschen gegen die Finger 30 auszuschalten.
Auf diese Weise wird eine bessere Ausrichtung der Flaschen innerhalbßer Zellen erreicht,
wie auch eine bessere Steuerung der Flasche bei ihrer Abwärtsbewegung in Richtung
auf den Ausrichtungspunkt innerhalb der Zellen zu. Bei der vorliegenden Konstruktion
ist auch eine Anpassungsfähigkeit für eine Verwendung mit Flaschen verschiedener
Durchmesser gegeben, ohne daß irgendwelche Umstellungen der Vorrichtung erforderlich
wären. Außerdem sind infolge der leichten Entfernbarkeit der Ablenker 22 auch die
Einsätze zwischen benachbarten Fangeinrichtungen leicht entfernbar und können mit
einem Mindestmaß an Wartungskosten ausgetauscht werden. Ein weiterer bedeutender
Vorteil der vorliegenden Konstruktion bei Benutzung
des Stiftes
52 zur Verbindung der Teile 38 und der Lager 40 miteinander besteht in der einwandfreien
senkrechten Ausrichtung, die zwischen den zwei Lagerschrauben 64, welche den Fingerblock
34 an der Trennwand 20 lagern, und der Lagerstelle der Fangeinrichtungen ermöglicht
ist. Diese einwandfreie Ausrichtung ist nicht möglich, wenn die Verbindung zwischen
den Teilen 38 und den Lagerungen 40 durch Schweißung erfolgt. Es wird daher bei
Verwendung der Stiftverbindung zwischen diesen beiden eine genaue Ausrichtung erreicht,
die eine richtige Zellenfluchtlage sicherstellt.
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Die Formgebung der Stützblöcke 34 wird in Fig. 9 gezeigt. Wie aus
dieser Zeichnung ersichtlich, ist der Abstand X größer als der Abstand Y, was die
Abschrägung der Führungsflächen 44 von der Trennwand 20 zeigt. Das Ausmaß der nach
unten gerichteten und nach außen verlaufenden Abschrägung kann gemäß dem jeweiligen
Verwendungszweck, dem die Flaschenabfüllvorrichtung zuzuführen ist, verändert werden.
Jedoch ist bei den gängigsten Flaschengrößen und -gewichten eine einzige Ausführung
ausreichend.
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Wie die auseinandergezogene Darstellung in Fig. 2 zeigt, ist bei der
bevorzugten Ausführungsform der Stützblock 34 an der Trennwand 20 befestigt. Sodann
wird ein Abdeckkörper 26 durch Schrauben 28 befestigt, die in Aufnahmeöffnungen
46 eingeschraubt werden, die in dem Block 34 vorgesehen sind und die Abdeckungsschrauben
aufnehmen. Zwischen der Abdeckung 26 und dem Fingerblock 34
ist
der Finger 30 und die flache Federbeaufschlagungseinrichtung 32 festgehalten. Bei
Befestigung dieser sicheren Anordnung an jeder Führungsfläche 44 jedes Fingerblocks
34 wird eine geordnete Reihe Flaschen in die einzeln begrenzten Zellen hineingeführt.
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Um ein Zersplittern infolge Glas-Metallberührung zu verhindern, verwendet
die vorliegende Erfindung vorzugsweise Nyloneinsätze 24, Nylonablenker 22, Nylonfinger
30 sowie auch Nylonabdeckungen 26.
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Auch die Schrauben 28 werden wünschenswerterweise leicht in die Abdeckung
26 eingesenkt, um eine Berührung zwischen den Schrauben und der sich nach unten
bewegenden Flasche 60 zu verhindern. Diese gesamte Konstruktion schafft daher eine
glatte Führungsfläche zur Lenkung der sich nach unten bewegenden Flaschen mit nach
unten gerichtetem Flaschenhals in eine Orientierung innerhalb der einzelnen Zellen
hinein, ohne daß eine Glas-Metallberührung zugelassen wäre, und verhindert dadurch
ein Zersplittern der Flaschen 60.
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Während in den Zeichnungen besondere Ausführungsformen der Erfindung
gezeigt und oben beschrieben wurden, liegt es doch auf der Hand, daß zahlreiche
Veränderungen in der Form, der Anordnung und der Einstellung der verschiedenen Elemente
der Kombination vorgenommen werden können. In Anbetracht dessen sind die hier offenbarten
bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung lediglich als erläuternd und keinesfalls
als Begrenzung des Bereichs der Erfindung aufzufassen.