DE2740110A1 - Modulator fuer seitliche kissenkorrektur - Google Patents
Modulator fuer seitliche kissenkorrekturInfo
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- H04N3/10—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
- H04N3/16—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical by deflecting electron beam in cathode-ray tube, e.g. scanning corrections
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Description
Modulator für seitliche Kissenkorrektur
Die Erfindung betrifft Kissenkorrekturschaltungen, insbesondere für Fernsehgeräte.
Eine Korrekturschaltung für Ost-West- oder Seitenkissenkorrektur ist in der US-Patentanmeldung Ser. No. 722,600 vom 13. September
1976 mit dem Titel "Pincushion Correction Circuit" erörtert, wobei eine Impedanz in Reihe mit der Horizontalablenkwicklung
geschaltet ist. Parallel zur Impedanz liegt ein Schalter, der während der zweiten Hälfte des Horizontalrücklaufintervalls zu
Zeitpunkten betätigt wird, die während der Vertikalablenkzyklen progressiv vorverlegt und rückverlegt werden. Auf diese Heise
wird die in Reihe mit der Horizontalablenkspule liegende mittlere Impedanz vertikalfrequent in einer solchen Weise verändert,
daß man eine Korrektur der horizontalen oder seitlichen Kissenverzerrung erhält. An die Impedanzschaltung ist eine Dämpfungsschaltung mit einem Widerstand angeschlossen, um die Wirkungen
von Schaltübergangsschwingungen minimal zu halten und auf diese Weise unerwünschte Schwingungen in der geschalteten Impedanz
zu verhindern. Der Widerstand kann jedoch eine erhebliche
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-5-Energie verbrauchen.
Bei der vorbeschriebenen Anordnung wird die Kissenkorrektur erreicht, indem man die Energie oder Strommenge in der Ablenkwicklung zu Beginn des HinlaufIntervalls steuert. Dies wiederum bewirkt man über eine Steuerung der mit der Ablenkwicklung in
Reihe geschalteten Impedanz während der zweiten Hälfte des Rücklaufintervalls. Wenn die mittlere Impedanz groß ist, dann neigt
weniger Strom dazu, in der Ablenkwicklung zu fließen, und die horizontale Hinlaufbreite ist verringert. Ist dagegen die mittlere Impedanz niedrig, dann fließt in der Ablenkwicklung mehr
Strom, und die Hinlaufbreite ist größer. Die in Reihe mit der Ablenkwicklung liegende mittlere Impedanz wird durch die relative Schließzeit des Schalters gesteuert. Eine weiche, kontinuierlich veränderbare Kissenkorrektur erfordert, daß die an der
Impedanzschaltung liegende Spannungsform der Kurvenform des Rücklaufimpulses ohne willkürliche ungedämpfte Schwingungen folgt.
Solche Schwingungen haben nämlich zur Folge, daß sich die Kissenkorrektur nicht in einer kontinuierlichen Beziehung zur
Schließzeit des Schalters ändert.
Entsprechend einer Ausführungsform der Erfindung enthält eine
geschaltete Ost-West- oder Seitenkissenkorrekturschaltung eine mit einer Horizontalablenkwicklung, durch welche ein Horizontalablenkstrom fließt, gekoppelte Impedanζschaltung, von der zumindest ein Teil mit einem steuerbaren Schalter gekoppelt ist,
der zu einem Zeitpunkt während des Horizontalablenkintervalles betätigt wird. Dieser Zeitpunkt wird während eines ersten Abschnittes des Vertikalabtastintervalls progressiv vorverlegt
und während eines zweiten Abschnittes des Vertikalabtastintervalls progressiv zurückverlegt. Eine verlustlose Dämpfungsschaltung enthält eine Spannungsquelle, welche mit Hilfe eines weiteren Schalters periodisch an die Impedanzschaltung während
mindestens eines Teils des Horizontalablenkintervalls angekoppelt wird.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den beiliegenden Figuren veranschaulichten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 das Schaltbild eines Teils eines Fernsehempfängers mit der früher verwendeten geschalteten Kissenkorrekturschaltung ;
Fig. 2 einen Teil eines Fernsehempfängers mit der erfindungsgemäßen Korrekturschaltung; und
Fig. 3, 4 und 5 verschiedene Ausführungsformen von Teilen der
Empfängerschaltung gemäß Fig. 2.
Fig. 1 zeigt die Ablenkschaltung eines Fernsehempfängers mit einer Synchronsignaltrennschaltung 20, deren Eingang 19 von
einem nicht dargestellten Videodemodulator ein Bildsignalgemisch zugeführt wird. Die Trennschaltung 20 trennt die Vertikalsynchronsignale aus dem Videosignalgemisch ab und führt sie einem
Eingangsanschluß eines Vertikalablenkgenerators 22 zu, der sie zur Synchronisierung des erzeugten Vertikalablenkstroms verwendet, welcher einer Vertikalablenkwicklung 21 zugeführt wird.
Die Trennschaltung 22 trennt auch Horizontalsynchronsignale aus dem Videosignalgemisch ab und führt sie einem Eingang eines
Horizontalablenkgenerators 24 zu, der mit ihrer Hilfe einen Sägezahnstrom erzeugt, welcher durch die Horizontalablenkwicklung 26 geschickt wird. Mit Hilfe eines in Reihe mit der Horizontalablenkwicklung 26 geschalteten Kondensators 28 gibt man
dem Horizontalablenkstrom eine S-Form. Zwischen den Ausgang
des Horizontalablenkgenerators und Masse ist ein Rücklaufkondensator 13 geschaltet. Eine als Schwingungsform 34 mit Rücklaufimpulsen 35 dargestellte horizontalfreguente Spannung erscheint
an der Horizontalablenkwicklung 26, dem S-Kondensator 28 und einer in Reihe geschalteten und im ganzen mit 30 bezeichneten
Kissenkorrekturschaltung.
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Die Kissenkorrekturschaltung 30 enthält einen steuerbaren Schalter,
insgesamt mit 40 bezeichnet, der mit einer Impedanzschaltung 31 gekoppelt ist, die eine Induktivität 32 und einen Kondensator
36 enthält. Der Schalter 40 enthält einen Thyristor 44 mit einer antiparallel geschalteten Diode 42. über der Induktivität 32 liegt
ein Dämpfungswiderstand 33. In der zuvor erwähnten US-Patentanmeldung Ser. No. 722,600 wird anstelle der Induktivität 32 ein
Transformator benutzt. Durch die Verwendung einer Induktivität gemäß Fig. 1 wird die am Schalter 40 auftretende Spitzenspannung
herabgesetzt, im übrigen ist die Funktion äquivalent zu einem Transformator.
Ein Schaltsignalgenerator 18 ist mit seinen Eingängen an die Vertikal- und Horizontalablenkgeneratoren angeschlossen und erzeugt
eine periodische Folge 48 von Tastimpulsen 50, deren jeder während der zweiten Hälfte des Horizontalrücklaufintervalles auftritt.
Die Rückflanken der einzelnen Impulse 50 der Impulsfolge 48 fallen zeitlich mit dem Ende der Rücklaufimpulse zusammen.
Zum Beginn jeder periodischen Folge 48, also am Anfang der Vertikalabtastung, tritt die Vorderflanke jedes Impulses 50 unmittelbar
vor der Rückflanke auf, so daß die Impulse 50 von kurzer Dauer sind. Die Vorderflanken der nach dem Beginn des Vertikalabtastintervalls
aber vor dessen Mitte auftretenden Impulse 50 werden zeitlich gegenüber der Rückflanke zunehmend vorverlegt.
In der Mitte der Vertikalabtastung, also in der Mitte der Impulsfolge 48, nähert sich der Zeitpunkt des Auftretens der Vorderflanken
der einzelnen Impulse 50 der Mitte der Rücklaufimpulse 35. Von der Mitte der Impulsfolge 48 zum Ende jeder Folge, also
entsprechend von der Mitte zur Bildunterseite, werden die Vorderflanken der Impulse 50 bezüglich der Mittenzeitpunkte der
RücklaufIntervalle progressiv zurückversetzt, bis am unteren
Ende der Vertikalabtastung die Vorderflanke maximal verzögert ist und die Impulse 50 wiederum kurz sind.
Der zunehmend vorverlegte Schließzeitpunkt des Schalters 40 während der ersten Hälfte des Vertikalabtastintervalls ver-
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ringert progressiv die mittlere Impedanz, welche in Reihe mit der Ablenkwicklung 26 geschaltet ist, so daß die in der Ablenkwicklung 26 in Form des Stromes zu Beginn des Horizontalhinlaufintervalls gespeicherte Energie progressiv vergrößert wird. Während der zweiten Hälfte des Vertikalabtastintervalls wird durch
die zunehmende Verzögerung des Schließzeitpunktes des Schalters 40 während der zweiten Hälfte des Horizontalrücklaufintervalls
die in Reihe mit der Ablenkwicklung 26 liegende mittlere Impedanz zunehmend vergrößert, so daß die zu Beginn des Horizontalhinlaufintervalls gespeicherte Energie zum Ende des Vertikalabtastintervalls hin zunehmend abnimmt: Auf diese Weise wird
eine seitliche Kissenkorrektur erreicht. Der Schalter 40 bleibt während des Horizontalhinlaufintervalles geschlossen, und in der
die Spule 32, den Kondensator 36 und den Schalter 40 enthaltenden Schaltung fließt ein sinusförmiger Resonanzstrom. Am Ende
jedes Horizontalhinlaufintervalls wird der Schalter 40 durch die Umkehr des Stromes geöffnet, welcher dann durch die Diode 42
fließt, während der Thyristor 44 nicht durch die Tastimpulsfolge 48 in den Leitungszustand gesteuert ist.
Es ist bereits darauf hingewiesen worden, daß in der Impedanzschaltung 31 bei offenem Schalter 40 infolge von Ausgleichsvorgängen oder aus anderen Gründen Schwingungen auftreten können.
Diese können dazu führen, daß die an der Impedanzschaltung 31 auftretende Spannung sich in unkontrollierter Weise ändert anstatt weich der Rücklaufspannung nachzufolgen. Beispielsweise
kann die an der Kissenkorrekturschaltung 30 gemäß Fig. 1 auftretende Spannung ein Bruchteil der Rücklaufspannung 35 sein, der
von der Größe der Impedanzschaltung 31 gegenüber der Impedanz der Ablenkwicklung 26 und des Kondensators 28 abhängt..
Fig. 2 zeigt teilweise in Blockdarstellung ein Schaltbild eines
Horizontalablenkgenerators, wie er in der US-PS 3 452 444 beschrieben ist, als Beispiel für den Generator 24 in Fig. 1, zusammen mit einer geschalteten Kissenkorrekturschaltung gemäß der
Erfindung. In Fig. 2 ist der Horizontalablenkgenerator insgesamt
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mit 52 bezeichnet. Er enthält einen Phasendetektor 54, dessen
Eingang Horizontalsynchronimpulse von einer Quelle wie etwa der Synchronsignaltrennschaltung 20 aus Fig. 1 zugeführt werden.
Ein Ausgang des Phasendetektors 54 ist mit dem Eingang eines Horizontaloszillators 56 gekoppelt, welcher horizontalfrequente
Impulse liefert. Die vom Oszillator 56 erzeugten Impulse werden über einen Transformator 58 und eine Kurvenformungsschaltung
mit Widerständen 60, 62, einem Kondensator 64 und einer Diode übertragen. Die am Widerstand 62 auftretenden horizontalfrequenten
Impulse gelangen über einen Kondensator 68 zur Steuerelektrode eines Thyristors 70, der zusammen mit einer antiparallel geschalteten
Diode 72 einen insgesamt mit 74 bezeichneten Kommutatorschalter bildet. Ein Anschluß des Kommutatorschalters 74
liegt an Masse, sein anderer Anschluß liegt über eine Eingangsinduktivität 76 relativ großen Wertes an der Betriebsspannungsquelle
B+.
Ein weiterer mit 78 bezeichneter in beiden Richtungen leitender Schalter enthält einen Thyristor 80 mit einer antiparallelen
Diode 82. Ein Ende des Schalters 78 liegt an Masse, sein anderes Ende über eine Kommutatorschaltung 84 am Verbindungspunkt des
Schalters 74 mit der Eingangsinduktivität 76. Die Kommutatorschal tung 84 enthält eine Kommutatorinduktivität 86, die in Reihe
mit einem Kommutatorkondensator 88 geschaltet ist, und einen von dem Verbindungspunkt nach Masse geführten Hilfskondensator
90. Eine Wicklung 92 ist magnetisch mit der Eingangsinduktivität 76 gekoppelt und die Wicklung 92 ist ferner über eine Kurvenformung
sschaltung 94 mit der Steuerelektrode des Hinlaufthyristors
80 gekoppelt.
Ein Ausgangstransformator 96 weist zwei in Reihe geschaltete Wicklungen
96a und 96b auf. Das niederspannungsseitige Ende der Wicklung 96b ist über einen Kondensator 98 an Masse gelegt, daß der
Wicklung 96b abgewandte Ende der Wicklung 96a liegt an dem nichterdseitigen Ende des Hinlaufschalters 78. Der Transformator 96
hat eine dritte Wicklung 96c, die an einen Eingang des Phasen-
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detektors 54 gelegt ist und diesem ein Zeitbezugssignal zuführt.
Eine vierte Wicklung 96d des Transformators 96 liegt einseitig
an dem masseabgewandten Ende der Wicklung 96a, so daß ein Autotransformator gebildet wird. Das hochspannungsseitige Ende der
Wicklung 96d liegt unter Bildung eines Anschlusses A an einem Ende der Reihenschaltung aus Ablenkwicklung 126 und S-Formungskondensator 128. Das andere Ende der Reihenschaltung aus Wicklung 126 und Kondensator 128 ist über eine Kissenkorrekturschaltung 130 an den Masseanschluß B geführt.
Die Kissenkorrekturschaltung 130 enthält eine Wicklung 132 einer
Impedanzschaltung 131, die in Reihe mit der Ablenkwicklung 126
liegt. Ein Kondensator 136 ist mit einem Ende an den Verbindungspunkt 148 der Wicklung 126 und 132 gelegt, sein anderes Ende
liegt über einen in zwei Richtungen leitenden Schalter 140 aus der Antiparallelschaltung eines Thyristors 144 mit einer Diode
142 an Masse. Mit der Impedanzschaltung 131 ist am Verbindungspunkt von Kondensator 136 und Schalter 140 eine Diode 133 angeschlossen, die zu einer Anzapfung C des Ausgangstransformators
96 geführt ist.
Die Betriebsweise der Horizontalablenkschaltung 52 ist im einzelnen in der US-PS 3 452 444 beschrieben. Hier sei jedoch eine
kurze Beschreibung angeführt. Während der zweiten Hälfte des Horizontalhinlaufintervalls leitet der Thyristor 80 sowohl den
Ablenkstrom als auch den Primärstrom des Autotransformators 96.
Dieser Strom nimmt wegen der als Spannung der Kondensatoren 98 und 128 gespeicherten Energie zeitlich zu. Der Kommutatorkondensator 88 und der Hilfskondensator 90 speichern eine relativ
große Spannung, und der Kommutatorschalter 74 ist offen. Vor dem Ende des Horizontalhinlaufintervalls erzeugt der Horizontaloszillator 56 einen Impuls, welcher den Kommutatorschalter 74
in den Leitungszustand steuert. Dadurch wird ein Resonanzkreis mit der Kommutatorschaltung 84, dem Kommutatorschalter 74 und
dem Hinlaufschalter 78 geschlossen. In diesem Resonanzkreis
baut sich solange ein Strom auf, bis dieser Strom den Gesamt-
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strom aus Ablenkstrom und Ausgangstransformatorprimärstrom erreicht
und überschreitet. Daher öffnet der Transistor 80 und die Diode 82 wird leitend, um den den Ablenk- und Transformatorprimärstrom
übersteigenden überschüssigen Resonanzstrom zu führen.
Der durch die Kommutatorschaltung 84 und die Schalter 74
und 78 fließende Strom verringert sich dann, die Diode 82 sperrt und der Schalter 78 öffnet. Damit beginnt das Rücklauf-Intervall.
Während des Rücklaufs steigt die Spannung an den Konunutatorkondensatoren 88 und 90 auf einen Spitzenwert, und
der Strom im Resonanzkreis, welcher die Kommutatorschaltung 84, den Schalter 74, die Ablenkwicklung 126 und die Primärwicklungen
96a und 96b enthält, kehrt sich dann um, so daß die Diode 72
im Kommutatorschalter 74 den Strom führt. In der Ablenkwicklung
und der Primärwicklung des Transformators 96 steigt der Strom an, wenn die Spannung an den Kommutierungskondensatoren absinkt.
Wenn die Spannung am Hinlaufschalter den Wert 0 erreicht, wird
die Diode 82 zur Beendigung des RücklaufIntervalls und zum Beginn
des HinlaufIntervalls leitend. Die als Strom in der Ablenkwicklung
gespeicherte Energie lädt den S-Kondensator mit einem linear abfallenden Ablenkstrom während der ersten Hälfte
des HinlaufIntervalls auf.
Die Kissenkorrekturschaltung 130 arbeitet mit der Ablenkwicklung zusammen, wie dies auch bei der Kissenkorrekturschaltung
30 in Fig. 1 der Fall ist. Bei fehlender Dämpfung können Schwingungen auf dem Gipfel des an der Impedanzschaltung auftretenden
Teils der Rücklaufspannung vorhanden sein. Die an der Impedanzschaltung und am Schalter liegende Spannungsform
sollte jedoch genau der Kurvenform der Rücklaufimpulse, wenn auch mit niedriger Amplitude, folgen, da andernfalls eine kontinuierliche
Änderung des Zeitpunktes, in welchem der Schalter 140 während des RücklaufIntervalls in den Leitungszustand gesteuert
wird, nicht zu einer entsprechenden Änderung der Horizontalablenkamplitude führen würde. Weil die Form der an der
Impedanzschaltung 131 auftretenden Spannung möglichst genau
gleich der Rücklaufimpulsform sein soll, kann man die Impedanζ-
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schaltung 131 an den Anschluß C anschließen. Die Impulsamplitude am Anschluß C wird etwas niedriger gewählt als die Amplitude der Rücklaufspannung, die am Kissenkorrekturschalter 140
auftritt, wenn dieser gesperrt ist. Wenn die Dämpfungsdiode 133 leitet, dann ist die Spannung am Verbindungspunkt der Diode mit
der Impedanzschaltung praktisch gleich der Spannung an der Anzapfung C.
Wenn der Schalter 140 zu einem Zeitpunkt während der zweiten Hälfte des HorizontalrücklaufIntervalls leitend wird, dann sinkt
die Spannung am der Anzapfung C abgewandten Ende der Diode 133 etwa auf Massepotential. Die Spannung an der Anzapfung C ist
während des Rücklaufintervalls die Summe der am Transformator auftretenden positiven RUcklaufspannung und der am Kondensator
98 auftretenden positiven Gleichspannung. Daher ist während des RücklaufIntervalls die Anzapfung C positiv gegen Masse und,
wenn der Schalter 140 leitend wird, wird dLe Kathode der Diode 133 positiv und die Diode sperrt.
Während des nachfolgenden Hinlaufintervalls bleibt der Schalter
140 leitend, so daß die Anode der Diode 133 auf Massepotential bleibt. Die Anzapfung C ist so gewählt, daß die durch den Transformator bedingte negative Hinlaufintervallspannung die positive Spannung am Kondensator 98 nicht übersteigt. Daher bleibt
die Diode 133 während des HorizontalhinlaufIntervalls gesperrt
und wird nur während desjenigen Teils des Horizontalrücklauf-Intervalls leitend, in welchem der Kissenkorrekturschalter 140
gesperrt ist. Die Spannungen an der Anzapfung C und am Schalter 140 werden jeweils durch die Schwingungsformen 150 und 152 dargestellt. Wie man mit einem Oszillographen im VertikalIntervall
sehen kann, erscheinen die Seiten der zeilenfrequenten Impulse wegen der Änderung der Tastzeit über das VertikalIntervall verdickt.
Die Diode 133 koppelt die Spannung an der Anzapfung C der
Primärwicklung des Horizontalausgangstransformators 96 während
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eines Teils des HorizontalrücklaufIntervalls auf die Kissenkorrekturschaltung
130. Während dieses Teils, wo also diese Kopplung vorliegt, werden Schwingungen in der Impedanzschaltung oder am
Schalter stark gedämpft. Es tritt kein Energieverbrauch auf, da Leistung von der Impedanzschaltung zurück zum Horizontalausgangstransformator
und den diesen belastenden Schaltungen übertragen wird. Diese Leistungsübertragung hat eine zusätzliche Kissenkorrektur
zur Folge, da die Leistung von der Ablenkschaltung während der Zeit, wo der Schalter 140 offen ist, entnommen wird,
und da diese Zeiträume mit der Vertikalablenkfrequenz moduliert werden, ist auch die Länge der übertragenen Leistung entsprechend
moduliert. Ist die Diode 133 offen, dann wird keine Leistung verbraucht und es wird keine Dämpfung benötigt, weil der Schalter
140 geschlossen, also leitend, ist.
Die Induktivität der Linearitätsspule, die in praktischen Fernsehempfängerschaltungen
verwendet wird, kann mit der Vertikalfrequenz moduliert werden: Hierzu kann man den sinusförmigen
Resonanzstrom heranziehen, der während des Hinlaufintervalls in der Kissenkorrekturschaltung fließt.
In den Fig. 3, 4 und 5 sind Abwandlungen der Schaltungen für Ablenkung
und gedämpfte Kissenkorrektur dargestellt, die zwischen die Anschlüsse A, B und C der Fig. 2 eingefügt werden können und
eine zusätzliche Modulation der Linearitätsspule bewirken. Die Hunderterbezugszeichen in Fig. 2 treten in Fig. 3 als Dreihunderterzeichen,
in Fig. 4 als Vierhunderterzeichen und in Fig. 5 als Fünfhunderterzeichen auf. Die Linearitätsspule, die in allen
drei Fällen moduliert wird, ist in jeder dieser Bezugsziffernserien mit 50 identifiziert.
In Fig. 3 fließt der sinusförmige Resonanzstrom, der während des HinlaufIntervalls in der Induktivität 33 2, dem Kondensator
336 und dem Schalter 340 auftritt, ebenfalls in demjenigen Teil der Linearitätsspule 350, der zwischen der Anzapfung 348 der
Linearitätsspule und der Induktivität 332 liegt und ändert dabei
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-14-die Kernsättigung und somit die Induktivität der Spule 350.
Gemäß Fig. 4 hat die Linearitätsspule 450 eine erste Wicklung
45Oa, deren Induktivitätswert durch den in einer zweiten Wicklung 45Ob fließenden Strom bestimmt wird. Die Steuerwicklung
45Ob liegt in Reihe mit der Induktivität 432 und verändert den Induktivitätswert der Wicklung 45Oa in Übereinstimmung mit dem
in der Wicklung 432, dem Kondensator 436 und dem Schalter 440 fließenden Resonanzstrom. Damit man im Schalter 440 Thyristoren
und Dioden für höhere Spannung und niedrigeren Strom verwenden kann, ist die Ablenkschaltung an einer Anzapfung der Wicklung
432 angeschlossen, die auf diese Weise als Autotransformator wirkt.
Die Schaltung gemäß Fig. 5 trägt der Forderung nach niedriger Spannung und hohem Strom für die Schalterkomponenten Rechnung,
indem der Ablenkstrom einem hochohmigen Punkt der als Autotransformator geschalteten Induktivität 432 zugeführt wird. Die niederohmige
Anzapfung der Wicklung 532 ist über eine Steuerwicklung 55Ob der Linearitätsspule 550 an einen Kondensator 536 und einem
Schalter 540 angekoppelt. Der im Kondensator 536, der Wicklung 532, der Spule 55Ob und dem Schalter 540 fließende Resonanzstrom
moduliert die in Reihe mit der Ablenkspule liegende Wicklung 55Oa.
Es versteht sich von selbst, daß anstelle der Diode 133 auch irgendwelche anderen, in einer Richtung leitenden Elemente verwendet
werden können, wie etwa Gleichrichter oder Transistoren, und daß auch thermionische Einwegleiter ebenso wie Halbleiterelemente
verwendet werden können, je nach den Schaltungsparametern. Auch kann die Spannungsquelle, an welche die Impedanzschaltung
angeschlossen ist, einen erheblichen Innenwiderstand haben, solange dieser nur klein gegenüber der Impedanz der zu dämpfenden
Schaltung ist, und daß - wenn die Impedanz der Spannungsquelle genügend klein ist - auch ein Impedanzelement wie ein Widerstand
in Reihe mit der Kissenkorrekturdämpfungsdiode zur Bestimmung
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des Dämpfungsstromes geschaltet werden kann. Weiterhin kann die Kissenkorrekturdämpfungsdiode an eine ganze Anzahl von Punkten
der Impedanzschaltung angeschlossen werden, wodurch die der Spannungsquelle
dargebotene effektive Impedanz geändert werden kann.
In der Schaltung gemäß Fig. 3 haben sich die folgenden Schaltungsparameter als besonders geeignet erwiesen:
L 332 35ΟμΗ
L 326 1,12mH
C 98 12pF
C 328 1pF
C 336 1yF
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Claims (9)
- RCA 71203 Sch/BaBrit. Ser.No. 36864/76 ,. - ^vom 6. September 1976 «, . 7 ~ ο,α-*.r Dipl.-Ing. Foter ScliutxDIpI.-Ing. Wolfgang Haualar β München 86. Postfach 880βββRCA Corporation, New York, N.Y. (V.St.A.) PatentansprücheGeschaltete Ost-West-Rasterkorrekturschaltung für eine Fernsehablenkschaltung mit einem Generator für einen zeilenfrequenten Ablenkstrom, an den eine Zeilenablenkwicklung angeschlossen ist, durch welche ein Horizontalablenkstrom fließt, der während abwechselnder periodischer Abtastintervalle eine abwechselnde Vorwärts- und Rückwärtsabtastung zur Folge hat, mit einer mit der Ablenkwicklung zusammengeschalteten Impedanzschaltung, die zusammen mit der Ablenkwicklung einen Strompfad für den Zeilenablenkstrom bildet, mit einem an die Impedanzschaltung angeschlossenen steuerbaren Schalter, der während abwechselnder Horizontalabtastintervalle zu Zeitpunkten betätigt wird, die progressiv derart verschoben werden, daß Rasterverzerrungen verringert werden, dadurch gekennzeichnet , daß eine Dämpfungsschaltung mit809810/0996ORIGINAL INSPECTED27A011 0einer Spannungsquelle (C) und einem zweiten Schalter (133) zur Kopplung der Spannungsquelle an die Impedanzschaltung (131) während mindestens eines Teils abwechselnder der periodischen Abtastintervalle zur Verringerung von Schwingungen vorgesehen ist.
- 2) Korrekturschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abwechselnden HorizontalabtastintervalIe ein Hinlauf- und ein RücklaufIntervall umfassen.
- 3) Korrekturschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der steuerbare Schalter (14O) während der zweiten Hälfte des Rücklaufintervalls zu einem Zeitpunkt betätigt wird, der während eines ersten Abschnittes des Vertikalabtastintervalls progressiv vorverlegt wird und während eines zweiten Abschnittes des Vertikalabtastintervalls progressiv zurückverlegt wird, und daß der zweite Schalter (133) die Spannungsquelle (C) während mindestens eines Teils des Rücklaufintervalls an die Impedanzschaltung (131) ankoppelt.
- 4) Korrekturschaltung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsquelle (C) einen mit dem Horizontalablenkgenerator (52) gekoppelten Schaltungspunkt(C) eines Horizontalausgangstransformators (96) umfaßt.
- 5) Korrekturschaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schalter (133), welcher den Punkt des Horizontalausgangstransformators (96) mit der Impedanzschaltung (131) koppelt, ein in einer Richtung stromleitendes Schaltungselement (133) umfaßt.
- 6) Korrekturschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das in einer Richtung stromleitende Element eine Diode (133) aufweist.
- 7) Korrekturschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Punkt des Horizontalausgangstransformators (96) mit einer809810/0996-3-Gleichspannungsquelle gekoppelt ist.
- 8) Korrekturschaltung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichspannungsquelle eine in Reihe mit einer Wicklung des Horizontalausgangstransformators (96) gekoppelte Kapazität (98) aufweist.
- 9) Korrekturschaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Kapazität (98) auftretende Spannung größer ist als die Spannung, welche an demjenigen Teil des Horizontalausgangstransformators auftritt, der zwischen die Kapazität und den erwähnten Punkt des Horizontalausgangstransformators liegt.80981 0/0 996
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