DE2639043A1 - Vorrichtung zum schmieren der hinteren laufbuchse im verlaengerungsgehaeuse eines kraftfahrzeuggetriebes - Google Patents
Vorrichtung zum schmieren der hinteren laufbuchse im verlaengerungsgehaeuse eines kraftfahrzeuggetriebesInfo
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Description
DipL-Chem. Bühling
J Dipl.-lng. Kinne
• Dipl.-lng. Grupe
263 9 04 3 Bavariaring 4, Postfach 20 24
8000 München 2
Tel.: (0 89)53 96 53-56
Telex:5 24 845tipat
cable. Germaniapatent München
30.August 1976 B 76oo
case A1629-O3 Toyota
Toyota Jidosha Kogyo Kabushiki Kaisha Toyota-shi, Japan
Vorrichtung zum Schmieren der hinteren Laufbuchse im Verlängerungsgehäuse eines Kraftfahrzeuggetriebes
Die Erfindung betrifft ein System zum Schmieren einer hinteren Laufbuchse, die nahe . dem hinteren Ende eines Verlängerungsgehäuses
eines Kraftfahrzeuggetriebes angeordnet ist, um eine Ausgangswelle oder ein mit dieser verkeiltes
oder kerbverzahntes Muffenjoch zu tragen.
Bei üblichen Kraftfahrzeuggetrieben erstreckt sich ein Verlängerungsgehäuse von einem Getriebegehäuse nach hinten
, um eine Ausgangswelle oder ein Muffenjoch, das mit dieser
verkeilt ist, mittels einer hinteren Laufbuchse zu tragen, die neben dem hinteren Ende des Verlängerunsgehäuses
angeordnet ist. Das Verlängerungsgehäuse enthält öl, um die hintere Laufbuchse zu schmieren. Die hintere Laufbuchse ist
mit ölnuten versehen, so daß das Schmieröl durch die hintere Laufbuchse unter der Schraubenpumpwirkung, die von der Drehung
der Ausgangswelle oder des Muffenjochs in der hinteren Laufbuchse erzeugt wird, nach vorn und hinten strömt. In
7098A9/0B09
Dresdner Bank (München) Kto. 3939 844 Posischeck (München) Kto. 670-43-804
HO/ba
einem Halterungsabschnitt des Verlangerungsgehauses ist eine
Vielzahl axial verlaufender Kanäle ausgebildet, um den Vorder- und Hinterraum vor und hinter der hinteren Laufbuchse zu verbinden,
so daß sowohl im Hinterraum als auch im Vorderraum genügend Schmieröl vorhanden sein kann.
Im allgemeinen werden Kraftfahrzeuggetriebe der beschriebenen
Art bei Fahrzeugen mit Frontmotor und Hinterradantrieb mit einem Winkel von 3 bis 4 gegenüber der Horizontalen
nach hinten geneigt eingebaut, was durch die Konstruktion der Fahrzeuge bedingt ist. Daher wird das Schmieröl in
einer solchen Menge in das Verlängerungsgehäuse gefüllt, dali die geneigte hintere Laufbuchse vollständig ins Schmieröl
eingetaucht sein kann. Mit anderen Worten die hintere Laufbuchse befindet sich unterhalb des Pegels des Schmieröls,
einer solchen Menge in das Verlängerungsgehäuse gefüllt, dali die geneigte hintere Laufbuchse vollständig ins Schmieröl
eingetaucht sein kann. Mit anderen Worten die hintere Laufbuchse befindet sich unterhalb des Pegels des Schmieröls,
wenn ein Fahrzeug auf einer flachen Straße oder einer Steigung fährt, während, wenn das Fahrzeug auf einem Gefälle
fährt, das Schmieröl zur Seite des Getriebegehäuses strömt und dort bleibt, so daß fast kein Schmierstoff in der hinteren
Laufbuchse zurückbleibt und ein Fressen der hinteren Laufbuchse die Folge ist.
fährt, das Schmieröl zur Seite des Getriebegehäuses strömt und dort bleibt, so daß fast kein Schmierstoff in der hinteren
Laufbuchse zurückbleibt und ein Fressen der hinteren Laufbuchse die Folge ist.
Die einfachste Lösung des Problems besteht darin, die Schmierölmenge im Verlängerungsgehäuse zu erhöhen, so daß die
hintere Laufbuchse selbst beim Gefällefahren eingetaucht
bleibt. Diese Möglichkeit ist jedoch nicht günstig, weil der Getriebewirkungsgrad mit steigendem Widerstand fällt, der
bleibt. Diese Möglichkeit ist jedoch nicht günstig, weil der Getriebewirkungsgrad mit steigendem Widerstand fällt, der
von dem vermehrten Schmieröl über die Getriebezahnräder ausgeübt wird. Auch wird die für das Schalten des Getriebes erforderliche
Kraft erhöht.
Um dieses Problem zu beseitigen, wurde ein Verfahren vorgeschlagen und praktiziert, bei dem im Verlängerungsgehäuse ein Damm angeordnet wurde, der sich von dessen Boden
nach oben erstreckte, um den Schmierölfluß zum Getriebege-
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häuse während des Gefallefahrens zu verhindern; dadurch wird
die hintere Laufbuchse ausreichend in das Schmieröl getaucht. Dabei müssen jedoch Mittel vorgesehen werden, um das von den
Getriebezahnräder verspritzte Schmieröl aufzufangen und das
aufgefangene öl einem von dem Damm begrenzten ölbecken zuzuführen.
Die Folge davon ist, daß die Anzahl der für die Schmierung der hinteren Laufbuchse erforderlichen Teile erhöht
wird und die Herstellung des Verlängerungsgehäuses mittels Formguß wegen des Vorhandenseins des Damms schwierig
wird. Dies führt zur Verwendung von unrentablen Sandformen mit einem komplexen Muster und zu einer Abnahme der Produktivität.
Aufgabe der Erfindung ist es, die oben genannten Probleme zu beseitigen und eine Vorrichtung zum Schmieren
einer hinteren Laufbuchse in einem Verlängerungsgehäuse eines Kraftfahrzeuggetriebes zu schaffen, die einen sehr einfachen
Aufbau besitzt und dennoch die verläßliche Schmierung der hinteren Laufbuchse mit einer geringen ölmenge für ein gewisses
Zeitintervall sicherstellt, auch wenn der größte Teil des Schmieröls während einer Gefällefahrt zum Getriebegehäuse
geflossen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine
Schmiervorrichtung für eine hintere Laufbuchse zur Verwendung bei einen Kraftfahrzeuggetriebe einer solchen Art gelöst,
bei der neben dem hinteren Ende eines Verlängerungsgehäuses des Kraftfahrzeuggetriebes eine zylindrische, hohle,
hintere Laufbuchse angeordnet ist, um eine Ausgangswelle oder eine zusammen mit dieser drehbare Hülse oder Muffe zu
tragen. In der Innenfläche der hinteren Laufbuchse sind Öl-So
nuten in einer solchen Weise ausgebildet, daß bei einer Rotation der Ausgangswelle das Schmieröl vom Vorder- und Hinterende
der hinteren Laufbuchse in die ölnuten gezogen wird, um gleichmäßig über die ganze Innenfläche der hinteren Lauf-
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buchse verteilt zu werden. Im Verlängerungsgehäuse ist ein
axialer Kanal oder sind axiale Kanäle ausgebildet, um den vorderen und den hinteren Raum vor und hinter der hinteren
Laufbuchse miteinander zu verbinden. Die Erfindung zeichnet sich bei dieser Vorrichtung dadurch aus, daß die ölnuten in
einem solchen Muster angeordnet sind, daß Schmieröl nur in
den hinteren Raum geliefert werden kann und daß die axialen
Kanäle für die gegenseitige Verbindung von hinterem und vorderem
Raum nur in einem Teil des Verlangerungsgehäuses aus-
To gebildet sind, der den oberen Teil der hinteren Laufbuchse umgibt.
Erfindungsgemäß wird bei der Fahrt auf einer flachen
Straße oder auf einer Steigung das Schmieröl vom vorderen
Raum in die ölnuten der hinteren Laufbuchse gezogen, um die hintere Laufbuchse zu schmieren, und in den hinteren Raum
ausgegeben. Das Schmieröl im hinteren Raum wird durch den axialen Kanal, zum vorderen Raum zurückgeführt. Selbst wenn
das Schmieröl bei einer Gefällefahrt von der hinteren Laufbuchse
wegfließt, wird die zufriedenstellende Schmierung der hinteren Laufbuchse für eine gewisse Zeit fortgesetzt, bis das
gesamte Schmieröl, das im hinteren Raum eingeschlossen ist,
durch den freien Raum zwischen der hinteren Laufbuchse und
der Ausgangswelle oder der mit dieser verkeilten Muffe in den vorderen Raum geleckt ist.
Angesichts der tatsächlichen Straßenverhältnisse kann man feststellen, daß die längste Gefällefahrtzeit höchstens
2o Minuten beträgt. Die erfindungsgemäße Schmiervorrichtung
für die hintere Laufbuchse stellt eine zufriedenstellende Schmierung der hinteren Laufbuchse für eine Gefällefahrtzeit
in der Größenordnung von 2o Minuten sicher.
Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einiger bevorzugter Aus führungs formen im Zusammenhang mit den beiliegen-
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den Zeichnungen. Es zeigen:
Fig. 1 eine Teil-Längsschnittansicht eines Verlängerungsgehäuses eines Kraftfahrzeuggetriebes, bei dem ein typisches
bekanntes Schmiersystem für die hintere Laufbuchse eingesetzt ist,
Fig. 2 eine abgewickelte Ansicht einer hinteren Laufbuchse von diesem System, das ein ölnutmuster der hinteren
Laufbuchse erkennen läßt,
Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie III-III von
Fig. 1,
Fig. 4 eine Teil-Längsschnittansicht eines Verlängerungsgehäuses eines Kraftfahrzeuggetriebes, bei dem ein erfindungsgemäßes
Schmiersystem für eine hintere Laufbuchse eingesetzt ist,
Fig. 5 eine Schnittansicht entlang der Linie V-V von Fig. 4,
Fig. 6 eine abgewickelte Ansicht einer hinteren Laufbuchse, bevor sie in eine zylindrische Form gebracht wurde,
die eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Ölnutmusters erkennen läßt,
Fig. 7 eine Ansicht ähnlich Fig. 6 einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen ölnutmusters, und
Fig. 8 eine ähnliche Ansicht einer Abwandlung der zweiten Ausführungsform gemäß Fig. 7.
In allen Figuren werden gleiche Teile mit denselben Bezugszahlen bezeichnet.
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Vor der Beschreibung der bevorzugten AusfUhrungsformen
der Erfindung soll kurz das bekannte Schmiersystem für eine hintere Laufbuchse in einem Verlängerungsgehäuse eines Kraftfahrzeuggetriebes
unter Bezug auf die Fig. 1 bis 3 beschrieben werden, um besonders auf dessen Probleme hinzuweisen.
Fig. 1 ist eine Längsschnittansicht eines bekannten Kraftfahrzeuggetriebes. Die Ansicht zeigt hauptsächlich den
Aufbau des Getriebes in der Umgebung einer hinteren Laufbuchse 3, die im Preßsitz in einen zylindrischen Halterungsabschnitt
2 des Verlangerungsgehauses 1 für die hintere Laufbuchse eingepaßt
ist. Ein Muffenjoch 5 ist über den hinteren Teil einer Ausgangswelle 4 gesetzt, um drehbar in der hinteren Laufbuchse
2 getragen zu werden. Das Muffenjoch 5 ist bei 6 mit der
Ausgangswelle verkeilt oder kerbverzahnt, um sich mit dieser zu drehen und entlang ihr axial bewegen zu können, um die
Axialbewegung einer mit dem Muffenjoch 5 verbundenen Antriebswelle
(nicht gezeigt) aufzufangen. Eine Öldichtung 7 ist über das hintere Ende des Verlängerungsgehäuses 1 gesetzt, um
das Muffenjoch 5 abzudichten. Manschetten 8 und 9 sind über
das Verlängerungsgehäuse 1 bzw. das Muffenjoch 5 gepaßt, um
ein Eindringen von Staub in das Verlängerungsgehäuse 1 zu verhindern. Die hintere Endöffnung des Muffenjochs 5 ist mit einem
Stöpsel 1o verschlossen.
Die hintere Laufbuchse 3 ist aus einer flachen Scheibe in eine zylindrische Form gebracht und besitzt ein in Fig. 2
gezeigtes ölnutmuster 11, so daß schraubenförmige Nuten 11' und 11", deren Schraubengang im wesentlichen der Länge der hinteren
Laufbuchse 3 entspricht und die einander am Mittelpunkt zwischen den Enden der hinteren Laufbuchse 3 schneiden, geschaffen
werden. Drei umfangsmäßig im Abstand angeordnete axiale Nuten 12, 13 und 14 sind in der Bohrung des Halterungsabschnitts
2 für die hintere Laufbuchse ausgebildet, wie in Fig. 3 gezeigt, um Durchgänge oder Kanäle zu schaffen, die
axial entlang dem äußeren Umfang der hinteren Laufbuchse 3
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verlaufen und die Räume vor und hinter der hinteren Laufbuchse miteinander verbinden.
Das Getriebe mit der hinteren Laufbuchse 3 wird so in ein Kraftfahrzeug eingebaut, daß es nach hinten mit einem Winkel
von 3 bis 4 bezüglich der Horizontalen geneigt ist. Wenn das Fahrzeug auf einer flachen Straße oder auf einer Steigung
fährt, ist der Schraierölpegel innerhalb des Verlangerungsgehäuses
1 hoch genug, damit die hintere Laufbuchse 3 eingetaucht ist. Das Schmieröl fließt durch die axialen Nuten oder
Kanäle 12, 13 und 14, um den Raum hinter der hinteren Laufbuchse
3 ebensogut wie den Raum vor der hinteren Laufbuchse 3 zu füllen. Wenn sich das Muffenjoch 5 in der durch den Pfeil A
in Fig. 2 angedeuteten Richtung dreht/ wird das Schmieröl im Raum vor der hinteren Laufbuchse (d.h. in Fig. 2 auf der
linken Seite) mitgenommen oder in die schraubenförmige Nut 11* unter der Schraubenpumpwirkung des Muffenjochs 5 hineingezogen
und nach Schmierung der hinteren Laufbuchse in den Raum hinter der hinteren Laufbuchse 3 (d.h. auf der rechten Seite
in Fig. 2) ausgegeben. Auf ähnliche Weise wird das Schmieröl im Raum hinter der hinteren Laufbuchse 3 gezwungen, durch die
schraubenförmige ölnut 11' in den Raum vor der hinteren Laufbuchse
3 zu fließen. Daher ist die GIeitkontakttrennfläche
zwischen der hinteren Laufbuchse 3 und dem Muffenjoch 5 vollständig mit öl geschmiert. Wenn das Fahrzeug jedoch beginnt,
auf einem Gefälle zu fahren, fließt das Schmieröl zum Getriebegehäuse (d.h. nach links in Fig. 1), so daß die hintere
Lagerbuchse 3 aus dem Schmieröl herauskommt, während das Schmieröl im Raum hinter der hinteren Laufbuchse 3 durch die
axialen Kanäle 12, 13 und 14 in den Raum vor der hinteren
Laufbuchse 3 fließt. Als Folge davon wird die hintere Laufbuchse 3 nicht mit Schmieröl versorgt, so daß die Schmierung
der hinteren Laufbuchse 3 sehr schädlich beeinflußt wird, was zu einem Fressen der hinteren Laufbuchse 3 und des Muffenjochs
5 führt.
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Mit der Erfindung soll das obige Problem des bekannten
Systems zur Schmierung einer hinteren Laufbuchse in einem
Verlängerungsgehäuse eines Kraftfahrzeuggetriebes vermieden werden. Dies wird unter Bezug auf die Fig. 4 bis 8 im folgenden
im einzelnen erläutert.
Ein erstes wesentliches Merkmal der Erfindung besteht
darin, daß der untere axiale Kanal 12 des bekannten Schmiersystems
für die hintere Laufbuchse entfällt, wie in Fig. 5 gezeigt, und daß die oberen axialen Kanäle 13 und 14 an einer
Position so hoch wie möglich angeordnet werden. Bei der bevorzugten Ausfuhrungsform der Erfindung wird im Verlängerungsgehäuse 1 unmittelbar oberhalb der hinteren Laufbuchse, wie
in den Fig. 4 und 5 gezeigt, nur ein einziger axialer Kanal 15 mit einem relativ großen Querschnitt ausgebildet. Anstelle
den axialen Kanal 12 völlig entfallen zu lassen, kann er als
Sacklochöffnung nur am hinteren Ende der Laufbuchse 3 ausgebildet werden, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist, so daß der
hintere Raum hinter der hinteren Laufbuchse 3 vorteilhafterweise
ein erhöhtes Volumen erhält, wie dies späterim einzelnen beschrieben wird.
Ein zweites wesentliches Merkmal der Erfindung ist ein besonderes ölnutmuster, das so ausgebildet ist, daß das
Einströmen von Schmieröl in den vorderen Raum aus den ölnuten
der hinteren Laufbuchse 3 verhindert wird» In Fig. 6 ist eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen ölnutmusters
gezeigt. Es ist zu erkennen, daß das Vorderende einer ölnut 16, die der schraubenförmigen ölnut 11", die
in Fig. 2 gezeigt ist, entspricht, neben dem Vorderende der hinteren Laufbuchse 3 endet. Bei der Drehung des Muffenjochs
5 wird Schmieröl daher zwangsweise in die schraubenförmige ölnut 11' gezogen und fließt durch diese Nut vom
vorderen zum hinteren Raum, während das Schmiermittel, das vom
hinteren Raum in die schraubenförmige Nut 16 gezogen wurde,
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-SK- 2639CH3
nicht zum vorderen Raum ausgeliefert wird.
Fig. 7 zeigt eine zweite Ausfuhrungsform eines erfindungsgemaßen
ölnutmusters. Bei dieser Ausführungsform ist
die in Fig. 2 gezeigte schraubenförmige Nut 11" durch zwei schraubenförmige Nuten 16' und 16" ersetzt, die am Mittelpunkt
zwischen den Enden der hinteren Laufbuchse unterbrochen sind, ohne die schraubenförmige Nut 11' zu schneiden. Da die Nut
16" mit dem hinteren Raum nicht in Verbindung steht, strömt das Schmieröl nicht in den vorderen Raum aus.
Fig. 8 zeigt eine Abwandlung der zweiten Ausführungsform von Fig. 7. Teilweise verlängerte ölnuten 16' und 16"
sind bezüglich der Vorder- bzw. der Rückseite der hinteren Laufbuchse 3 unter einem relativ größeren Winkel geneigt, so
daß sie sich über einen relativ längeren Abstand in Axialrichtung der hinteren Laufbuchse 3 erstrecken können und
folglich eine weitere Schmierverteilung erzielt werden kann.
Die ölnutmuster von Fig. 7 und 8 sind symmetrisch und führen zu dem Vorteil, daß beim Zusammenbau keine Rücksichtauf
die Richtung der hinteren Laufbuchse 3 genommen zu werden braucht.
Wenn bei der beschriebenen erfindungsgemaßen Vorrichtung
das Fahrzeug auf einer flachen Straße oder einer Steigung fährt, strömt das Schmieröl nach Schmierung der Gleitkontaktflächen
der hinteren Laufbuchse 3 und des Muffenjochs 5 nur in den hinteren Raum, während das in den hinteren Raum
eingeströmte Schmiermittel durch den axialen Kanal 15 zum vorderen Raum zurückkehrt. Wenn das Fahrzeug auf einem Gefälle
fährt, fließt das Schmiermittel zum Getriebegehäuse, so daß nahezu kein Schmiermittel unmittelbar vor der hinteren
Laufbuchse 3 zurückbleibt, jedoch eine erhebliche Schmiermittelmenge im hinteren Raum bleibt, da erfindungsge-
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maß ein axialer Kanal, der unterhalb der hinteren Laufbuchse
3 verläuft, nicht vorgesehen ist. Das Schmiermittel im hinteren Raum wird in die schraubenförmige Nut 16 oder 16' gezogen,
um die Gleitkontaktflächen zu schmieren. Diese ölnuten stehen jedoch nicht mit dem vorderen Raum in Verbindung, so
daß das in sie hineingezogene Schmiermittel abgesehen von einer kleinen Ölmenge, die durch den Zwischenraum zwischen
der hinteren Laufbuchse 3 und dem Muffenjoch 5 leckt, nicht in den vorderen Raum ausfließt. Daher kann die wirkungsvolle
Schmierung beibehalten werden, bis das gesamte, im hinteren Raum zurückgebliebene Schmiermittel durch den Zwischenraum
zwischen der hinteren Laufbuchse 3 und dem Muffenjoch 5 in den vorderen Raum geleckt ist. Im allgemeinen dauert eine
Gefällefahrt maximal 2o Minuten, und das im hinteren Raum eingeschlossene Schmieröl reicht mengenmäßig aus, um eine zufriedenstellende
Schmierung von hinterer Laufbuchse und Muffenjoch während 2o Minuten fortzusetzen. Wenn, wie zuvor
angegeben, das Sackloch 12 vorhanden ist, ergibt sich der Vorteil, daß die im hinteren Raum bei Beginn der Gefällefahrt
zurückbleibende ölmenge erhöht ist.
Eine weitere Maßnahme zur Verlängerung der Dauer der Schmierung des hinteren Raums während der Gefällefahrt besteht
darin, das hintere Ende der hinteren Laufbuchse 3 über das hintere Ende 17 des Halterungsabschnitts 2 des Verlängerungsgehäuses
1 hinaus zu verlängern, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Das im hinteren Raum eingeschlossene Schmieröl
wird während der Gefällefahrt von dem Muffenjoch aufgenommen und mit diesem herumgewirbelt, so daß eine ringförmige
ölschicht mit einer gewissen Dicke um das Muffenjoch gebildet
wird. Wenn sich diese herumwirbelnde Schmiermittelschicht radial über den äußeren Umfang der hinteren Laufbuchse
hinaus erstreckt, fließt das Schmieröl in den oberen axialen Kanal 15 und strömt in den vorderen Raum. Das von
dem Muffenjoch 5 hochgespritzte Schmieröl strömt ebenfalls
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durch die axiale Nut 15 in den vorderen Raum. Wenn das im
hinteren Raum eingeschlossene Schmieröl durch den axialen Kanal in der oben beschriebenen Weise in den vorderen Raum
ausströmt, nimmt die Menge des Öls für die Schmierung der hinteren Laufbuchse 3 und des Muffenjochs 5 relativ schnell
ab, was zu einer kürzeren Schmierzeit bei einer Gefällefahrt führt. Wenn jedoch das hintere Ende der hinteren Laufbuchse
axial gegenüber dem hinteren Ende 17 des Halterungsabschnitts
2 in der oben beschriebenen Weise nach hinten verlängert wird, dann befindet sich der Einlaß des axialen Kanals 15
in einem gewissen Abstand von der Außenfläche des Muffenjochs 5, so daß eine erhebliche Menge des Schmieröls heruntertropft,
bevor es den Einlaß des axialen Kanals 15 erreicht. Dadurch wird der Verlust an Schmieröl, das durch den axialen
Kanal 15 ausströmt, minimal gehalten.
Wie oben beschrieben, kann erfindungsgemäß das Problem
des Schmierens einer hinteren Laufbuchse bei einem Kraftfahrzeuggetriebe während einer Gefällefahrt durch lediglich
kleinere Abwandlungen des bekannten Schmiersystems vermieden werden, so daß die Erfindung praktisch gesehen gegenüber bisher
vorgeschlagenen Lösungen sehr vorteilhaft ist.
Zusammengefaßt wird mit der Erfindung eine Vorrichtung zum Schmieren einer hinteren Laufbuchse geschaffen, die
neben dem hinteren Ende eines Verlängerungsgehäuses eines
Kraftfahrzeuggetriebes angeordnet ist, um eine Ausgangswelle oder ein Muffenjoch, das sich zusammen mit der Ausgangswelle
dreht, drehbar zu tragen. Dabei ist die hintere Laufbuchse auf ihrer Innenfläche mit einem solchen ölnutmuster versehen,
daß das bei einer Drehung der Ausgangswelle in die Ölnuten eingezogene Schmiermittel nur in den hinteren Raum hinter der
hinteren Laufbuchse ausströmt. In einem Teil des Verlängerungsgehäuses, der den oberen Teil der hinteren Laufbuchse
umgibt, ist ein axialer ölkanal ausgebildet, der der Ver-
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bindung zwischen dem hinteren Raum und dem vorderen Raum
hinter und vor der Tiinteren Laufbuchse dient. Auf diese Weise
kann das Schmierfehlerproblem, das darauf beruht, daß das im
hinteren Raum eingeschlossene Schmiermittel in den vorderen Raum ausfließt und daß das Schmiermittel im vorderen Raum
während einer Gefällefahrt zum Getriebegehäuse fließt, vermieden werden»
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Claims (7)
1../ Schmiervorrichtung für eine hintere Laufbuchse zur Verwendung
bei einem Kraftfahrzeuggetriebe, bei dem eine zylindrische, hohle, hintere Laufbuchse nahe dem hinteren Ende
eines Verlängerungsgehäuses des Getriebes angeordnet ist, um drehbar eine Ausgangswelle oder eine zusammen mit der
Ausgangswelle drehbare Muffe zu tragen, bei der ölnuten in der Bohrung der hinteren Laufbuchse in einer solchen
Weise ausgebildet sind, daß bei einer Drehung der Ausgangswelle oder Muffe Schmieröl in die Ölnuten aus dem
vorderen und dem hinteren Ende der hinteren Laufbuchse gezogen
wird, um gleichförmig über die gesamte innere Oberfläche der hinteren Laufbuchse verteilt zu werden und bei
der ein axialer Kanal oder Kanäle im Verlängerungsgehäuse ausgebildet sind, um eine Verbindung zwischen dem vorderen
und dem hinteren Raum vor und hinter der hinteren Laufbuchse herzustellen, dadurch gekennzeichnet , daß
die Ölnuten (11, 11', 16, 16', 16") ein solches Nutmuster
besitzen, daß das Schmieröl nur in den hinteren Raum ausströmen kann, und daß die axialen Kanäle (15), die den
vorderen und den hinteren Raum miteinander verbinden, in einem Teil des Verlängerungsgehäuses (1) ausgebildet sind,
der den oberen Teil der hinteren Laufbuchse (3) umgibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ölnuten eine erste schrauben-
förmige Ölnut (11') als Verbindung zwischen dem vorderen
und dem hinteren Raum besitzen, deren Richtung mit der Drehrichtung der Ausgangswelle übereinstimmt, und eine
zweite schraubenförmige Ölnut (16) besitzen, die die erste ölnut schneidet und ein mit dem hinteren Raum in
Verbindung stehendes Ende sowie ein anderes , im
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Abstand vom vorderen Ende der hinteren Laufbuchse endendes Ende aufweist, wobei die Richtung der zweiten schraubenförmigen
ölnut zur Richtung der Drehung der Ausgangswelle entgegengesetzt ist (Fig. 6).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ölnuten eine erste schraubenförmige
ölnut (11') als Verbindung zwischen dem vorderen und
dem hinteren Raum besitzen, deren Richtung mit der Drehrichtung der Ausgangswelle übereinstimmt, und eine Paar
symmetrischer, teilweise schraubenförmiger ölnuten (16*,
16") besitzen, die vom Vorderende bzw. vom Hinterende der hinteren Laufbuchse (3) in der der ersten schraubenförmigen
ölnut entgegengesetzten Richtung ausgehen und an einem Punkt neben dem Mittelpunkt der ersten schraubenförmigen
1b Ölnut enden, ohne diese zu schneiden (Fig. 7).
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel jeder ölnut (16',16")
des Paares symmetrischer, teilweise schraubenförmiger ölnuten bezüglich der Vorder- oder Rückseite der hinteren
Laufbuchse (3) größer als der Winkel der ersten schraubenförmigen ölnut (111) bezüglich der Vorder- oder Rückseite
der hinteren Laufbuchse ist, und daß sich jede der symmetrischen, teilweise schraubenförmigen ölnuten bis zu einem
Punkt über den Mittelpunkt zwischen den Enden der hinteren Laufbuchse hinaus erstrecken (Fig. 8).
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die hintere Laufbuchse
(3) im Preßsitz in einen ringförmigen Halterungsabschnitt (2) für die hintere Laufbuchse eingepaßt ist, welcher
einstückig mit dem Verlängerungsgehäuse (1) ausgebildet ist und radial nach innen von diesem Verlängerungsgehäuse
in dessen Nähe vorsteht und daß nur ein axialer Kanal (15)
7 0 9 8 4 9/0609
26330Λ3
in der Bohrung des Halterungsabschnitts entlang der Oberseite der hinteren Laufbuchse ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß das hintere Ende der hinteren Laufbuchse
(3) nach hinten über das hintere Ende des Halterungsäbschnitts
(2) hinaus verlängert ist.
? 0 9 R /. q / 0 B 0 f)
Applications Claiming Priority (1)
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| JP6310176A JPS52145669A (en) | 1976-05-31 | 1976-05-31 | Lubricating device for extension housing rear bush of transmission for cars |
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|---|---|
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| DE2639043B2 DE2639043B2 (de) | 1979-01-25 |
| DE2639043C3 DE2639043C3 (de) | 1979-09-20 |
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Family Applications (1)
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| DE2639043A Expired DE2639043C3 (de) | 1976-05-31 | 1976-08-30 | Schmiereinrichtung für das hintere Gleitlager der Getriebeausgangswelle eines Kraftfahrzeugs |
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| DE (1) | DE2639043C3 (de) |
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-
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