DE263886C - - Google Patents
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- DE263886C DE263886C DENDAT263886D DE263886DA DE263886C DE 263886 C DE263886 C DE 263886C DE NDAT263886 D DENDAT263886 D DE NDAT263886D DE 263886D A DE263886D A DE 263886DA DE 263886 C DE263886 C DE 263886C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F15/00—Washing machines having beating, rubbing or squeezing means in receptacles stationary for washing purposes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Food-Manufacturing Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 263886 KLASSE Bd. GRUPPE
ANTON SCHMIDT in MODOS, Ungarn.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. März 1912 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März ι SS 3
14. Dezember lyoo auf Grund der Anmeldung in Ungarn vom 14. März ig 11 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung betrifft eine Waschmaschine mit schwingendem Reiber und herausnehmbarer
Reibfläche und besteht darin, daß am Rahmen des Wasserbehälters Spreizen drehbar
angeordnet sind, um die Reibfläche in emporgehobener Lage halten und das Ausdrücken
der bereits gewaschenen Wäsche in derselben Maschine bewirken zu können.
Eine beispielsweise Ausführungsform dieser Waschmaschine für Handbetrieb ist aus der Zeichnung ersichtlich, und zwar in Fig. 1 im Längsschnitt, in Fig. 2 aber im Querschnitt.
Eine beispielsweise Ausführungsform dieser Waschmaschine für Handbetrieb ist aus der Zeichnung ersichtlich, und zwar in Fig. 1 im Längsschnitt, in Fig. 2 aber im Querschnitt.
Über dem Sparherd α ist ein aus Zinkblech
hergestellter Kessel b derart angeordnet, daß der Boden dieses Kessels die Oberplatte des
Sparherdes bildet. Im Kessel b nimmt der aus Holz angefertigte, als Reibfläche dienende
Wäschebehälter c Platz, dessen oberer Rand an dem mit Winkeleisen d versteiften Rahmen
des Kessels b aufliegt. Der Boden des Wäschebehälters c wird durch gut verzinkte halbrunde
Eisenstäbe e gebildet, die in Abstand voneinander angeordnet werden, so daß der
Unterteil des Wäschebehälters c einen Rost von zylindrischer Fläche darstellt.
Im Wäschebehälter c ist der Reiber f schwingend gelagert in der Weise, daß die an
dessen beiden gegenüberliegenden Seiten angebrachten Zapfen g in den an den inneren
Längsseiten des Wäschebehälters c befestigten und als Führung ausgebildeten Lagern h
drehbar ruhen. Der Reiber f besteht aus zwei segmentförrriigen Seitenwänden und an
deren Kreisfläche befestigten, voneinander in Abstand stehenden Rippen i. Die beiden
Seitenwände des Reibers f verbindet überdies der Querhalter k miteinander, der gleichzeitig
zur Aufnahme des als Griff ausgebildeten Armes I dient.
Die Gebrauchsweise der oben beschriebenen Waschmaschine ist nunmehr folgende:
Nachdem in den Kessel b Wasser gefüllt und dieses durch Feuerung im Sparherd α erhitzt,
wurde, gibt man die zu reinigende Wäsche in den Wäschebehälter c. Danach setzt man den Reiber f in der Weise ein,
daß man dessen Zapfen g in den Führungen h hinunterläßt, wo sich dann die zylindrische
Unterfläche auf die hineingelegte Wäsche auflegt. Wenn man nunmehr die Stange I in
schwingende Bewegung bringt, so bewegt man die zwischen dem rostartigen Boden des
Wäschebehälters c und dem Reiber f befindliche Wäsche durch die Rippen i hin und
her. Indem die Wäsche sich hierbei beständig in warmem Wasser befindet und ihre Bewegungsrichtung
fortwährend wechselt, wobei sie noch zwischen der Rostfläche und den Rippen i hin und her gewälzt wird, erzielt
man eine rasche und sichere Reinigung. 6q
Je nachdem man mehr oder weniger Wäsche in dem Wäschebehälter c unterbringt, stehen
die Zapfen g in den als Lagerung dienenden Führungen h höher oder niedriger, und der
Reiber f liegt stets auf der Wäsche auf.
Will man die gereinigte Wäsche auswinden,
hebt man den Wäschebehälter c mittels seiner ösen m auf und dreht die an den den oberen
Rand des Kessels b versteifenden Winkeleisen
ίο scharnierartig angeordneten Platten η mit
2700 einwärts, so daß letztere unter die Einspränge 0 des Wäschebehälters c gelangen
und diesen dadurch in seiner emporgehobenen Lage festhalten. Die so aus dem Wasser herausgehobene
Wäsche bewegt man nunmehr dem beim Waschen befolgten Vorgehen ähnlich
durch Schwingen der Stange I hin und her, wodurch man das darin befindliche Wasser
herausdrückt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Waschmaschine mit schwingendem Reiber und herausnehmbarem Reibrost, dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmen des Wasserbehälters Spreizen (n) drehbar angeordnet sind, um den Reibrost in emporgehobener Lage zu halten und das Ausdrücken der bereits gewaschenen Wäsche in derselben Maschine zu bewirken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE263886C true DE263886C (de) |
Family
ID=521247
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT263886D Active DE263886C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE263886C (de) |
-
0
- DE DENDAT263886D patent/DE263886C/de active Active
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