DE2638363A1 - Laengenverstellbare gasfeder - Google Patents
Laengenverstellbare gasfederInfo
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Description
Nürnberg, den 25.08.1976 18/Ka
Suspa Federungstechnik Fritz Bauer & Söhne oHG, Industriestraße 12-14, 85o3 Altdorf
"Längenverstellbare Gasfeder"
Die Erfindung betrifft eine stufenlos längenverstellbare Gasfeder, insbesondere zum Höhenverstellen von Stuhlsitzen,
Tischplatten o. dgl., mit zwei einander konzentrisch umschließenden, mit Druckgas gefüllten und durch mindestens
zwei Überströmkanäle miteinander verbundenen zylindrischen Rohr%n, wovon das Außehrohr das Gehäuse bildet, mit einem
in dem Innenrohr koaxial verschiebbar angeordneten und an dessen Innenwand mit einer Dichtung anliegenden Kolben,
der mit einer zu einem Gehäuseende hin nach außen gas- ' dicht durch einen Verschlußstopfen herausgeführten Kolbenstange
verbunden ist, und mit einem die beiden Rohre am gegenüberliegenden Ende gasdicht abschließenden Verschlußstopfen, in dem ein als Auslösestift eines Ventils dienender
Ventilstößel zum Verbinden bzw. Trennen der durch den Kolben ,der Kolbenstange gasdicht getrennten Gehäuseräume im Innenrohr
über einen im Bereich des Ventilstößels befindlichen ümgehungskanal, über im Bereich der Verschlußstopfen befindliche
Überströmkanäle und über einen zwischen dem Innenrohr und dem Außenrohr befindlichen Ringkanal koaxial
verschiebbar angeordnet ist, wobei eine Dichtung vorge-
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sehen ist, die in der eingeschobenen Lage des Ventilstößels durch den Umgehungskanal überbrückt wird.
Bei einer derartigen, aus der DT-AS 18 12 282 bekannten
längenverstellbaren Gasfeder weist der Ventilstößel als Umgehungskanal eine etwa in der Mitte des Verschlußstopfens
befindliche Ringnut auf, durch die in der eingeschobenen Lage des Ventilstößels eine zum Innenraum des
Gehäuses hin angeordnete, im Verschlußstopfen befindliche Dichtung überbrückt wird. Am inneren Ende des Ventilstößels
ist eine Platte oder eine Verdickung angebracht, die in der ausgeschobenen Lage des Ventilstößels, in der das
Ventil geschlossen ist, als Anschlag gegen den Verschlußstopfen anliegt, wodurch verhindert wird, daß der Ventilstößel
völlig aus der Gasfeder herausgeschoben wird. Diese bekannte Gasfeder hat sich in der Praxis außerordentlich
bewährt; nachteilig an ihr ist lediglich, daß der Fertigungsaufwand verhältnismäßig groß ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Gasfeder der eingangs beschriebenen Art so weiterzubilden,
daß der Fertigungsaufwand erheblich gesenkt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Verschließelement des Ventils durch einen am inneren
Ende des Ventilstößels gasdicht angebrachten und an der Innenwand des Innenrohres mittels einer Dichtung gasdicht
aber verschiebbar anliegenden Kolben gebildet ist, und daß der umgehungskanal in der Innenwand des Innenrohres
im Verschiebeweg des Kolbens des Ventilstößels angeordnet ist.
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Das Wesen der Erfindung liegt also darin, daß das eigentliche Ventil aus dem ventilseitigen Verschlußstopfen in
den diesem Verschlußstopfen benachbarten Bereich des Innenrohres verlegt wird. Dies führt dazu, daß beide Verschlußstopfen
der Gasfeder, die hinsichtlich des Fertigungsaufwandes mit ihren Dichtungen einen wesentlichen Teil bei
der Gasfederfertigung ausmachen, völlig identisch ausgebildet werden können. Diese Ausgestaltung hat weiterhin
zur Folge, daß auch die beiden Kolben, nämlich der an der Kolbenstange befestigte Kolben und der an dem Ventilstößel
befestigte Kolben völlig identisch ausgebildet werden können, da sie beide gasdicht abgedichtet im Innenrohr
geführt werden, und da sie beide auch ansonsten keinerlei Gasdurchlässe aufweisen. Schließlich können auch die Kolbenstange
einerseits und der Ventilstößel andererseits abgesehen von ihrer unterschiedlichen Lange völlig identisch aufgebaut
sein. Abgesehen von dem nur im Bereich des Ventils im Innenrohr angebrachten Umgehungskanal kann die erfindungsgemäße
Gasfeder also völlig symmetrisch aufgebaut sein, d.h. die Zahl der für ihre Fertigung erforderlichen unterschiedlichen
Teile halbiert sich praktisch.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der
Zeichnung. In der Zeichnung zeigt
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- y-
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße
Gasfeder mit geschlossenem Ventil und
Fig. 2 einen Teillängsschnitt durch den Ventilbereich bei geöffnetem Ventil.
Die in der Zeichnung dargestellte längenverstellbare Gasfeder weist ein zylindrisches Gehäuse 1 auf, in dem koaxial
ein ebenfalls zylindrisches Innenrohr 2 angeordnet ist, wobei zwischen dem das Gehäuse 1 bildenden Außenrohr und dem Innenrohr
2 ein Ringkanal 3 gebildet ist.
In dem Innenrohr 2 ist eine ebenfalls zylindrische Kolbenstange 4 koaxial angeordnet, die in Richtung der Achse 5
des Gehäuses 1 verschiebbar ist. Ihr eines - äußeres Ende 6 befindet sich außerhalb des zylindrischen Gehäuses
Im Bereich des anderen Endes des zylindrischen Gehäuses 1 ist ebenfalls koaxial zu diesem ein in Form einer zylindrischen
Stange ausgebildeter Ventilstößel 4a in Richtung der Achse 5 verschiebbar angeordnet, dessen äußeres Ende sich
ebenfalls außerhalb des Gehäuses 1 befindet. Die Kolbenstange 4 und der Ventilstößel 4a sind jeweils im Bereich des zugeordneten
Endes des zylindrischen Gehäuses 1 abgedichtet in völlig identischen Verschlußstopfen 8 bzw. 8" geführt. In
der nachfolgenden Beschreibung werden daher alle Teile, die dem Ventilstößel 4a zugeordnet sind, mit der gleichen Bezugsziffer
wie die der Kolbenstange 4 zugeordneten Teile versehen, wobei ihnen jeweils noch ein hochgesetzter Strich
hinzugefügt wird. Jeder Verschlußstopfen 8, 81 besteht
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aus einem axial außenliegenden Teil 9, 91 und einem
axial innenliegenden Teil 1o, 1o'. Der außenliegende Teil 9 bzw. 9' weist eine koaxiale Bohrung auf, deren
Durchmesser etwa gleich dem Durchmesser der Kolbenstange 4 bzw. dem identischen Durchmesser des Ventilstößels
4a ist, so daß hierdurch eine Führungshülse 11 bzw. 11' für die Kolbenstange 4 bzw. den Ventilstößel
4a gebildet wird. Im Anschluß an diese Führungshülse 11 bzw. 11* ist eine ringnutartige Ausnehmung 12
bzw. 12' vorgesehen, die zu dem benachbarten,innenliegenden
Teil 1o bzw. 1o' hin offen ist. In diese Ausnehmung 12
bzw. 12* ist eine an den Wänden der Ausnehmung 12 bzw. 12'
dicht anliegende Dichtung 13 bzw. 13' eingelegt, die mit Dichtlippen 14 bzw. 141 an der Kolbenstange 4 bzw. dem
Ventilstößel 4a anliegt und so eine gasdichte Abdichtung zwischen dem außenliegenden Teil 9 bzw. 9' des Verschlußstopfens
8 bzw. 8' und der in diesem axial beweglich geführten Kolbenstange 4 bzw. dem Ventilstößel 4a bewirkt.
Das sich an das außenliegende Teil 9 bzw. 91 anschließende
innenliegende Teil 1o bzw. 1ο1 schließt die Ausnehmung 12
bzw. 12' ab. Es weist ebenfalls eine koaxiale Bohrung 15
bzw. 15' auf, deren Durchmesser aber etwas größer ist als der Durchmesser der Kolbenstange 4 bzw. des Ventilstößels 4a.
In ihren aneinanderliegenden Bereichen sind jeweils der
außenliegende Teil 9 bzw. 91 und der innenliegende Teil 1o,
1o" mit einer halben Ringnut versehen, die sich bei aneinander
liegendem äußeren Teil 9, 9* und innenliegendem Teil 1o, 1ο1 zu einer vollen außen umlaufenden Ringnut 16,
16' ergänzen, in die ein Dichtungsring 17 bzw. 17' eingelegt
— 6 —
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wird, der gegen alle drei Wände der Ringnut 16 und gegen
die Innenwand des zylindrischen Gehäuses 1 gasdicht abdichtend anliegt. Aufgrund der Dichtung 13 bzw. 13" und
des Dichtungsrings 17 bzw. 17' ist die Gasfeder an beiden
Enden ihres Gehäuses 1 absolut gasdicht abgedichtet.
Das innenliegende Teil 1o bzw. 1ο1 weist einen zum Inneren
des zylindrischen Gehäuses 1 hin vorspringenden zylindrischen Zapfen 18, 18' und eine sich radial erstreckende Anschlagfläche
19 auf. Der Außendurchmesser des zylindrischen Zapfens
18 bzw. 18' ist etwa gleich dem Innendurchmesser des Innenrohres 2, so daß letzteres nach Einschieben der Zapfen 18 bzw.
18' in das Innenrohr 2 auf dem jeweiligen innenliegenden Teil 1o bzw. 1o' des Verschlußstopfens 8 bzw. 81 radial gehalten
und durch Anliegen an der Anschlagfläche 19 bzw. 19' axial
zum Gehäuse 1 festgelegt ist. In der Anschlagfläche 19 bzw.
19' sind sich radial erstreckende Vertiefungen 2o bzw. 2o',
die sich in axialen Vertiefungen 21 bzw. 21 * in der äußeren Oberfläche der Zapfen 18 bzw. 18' fortsetzen, vorgesehen,
wodurch überströmkanäle 2o, 21 bzw. 2o', 21' zwischen dem
Raum innerhalb des Innenrohres 2 und dem Ringkanal 3 gebildet werden, die ständig offen sind.
Am inneren Ende der Kolbenstange 4 bzw. des Ventilstößels 4a ist ein Kolben 22 bzw. 22· befestigt, der etwa zylinderringförmig
ausgebildet ist. Der Kolben 22 bzw. 22" weist in seiner zylindrischen Außenfläche 23, 23' eine umlaufende Ringnut 24
bzw. 24' auf, in der ein Dichtungsring 25 bzw. 25' angeordnet
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ist, der eine gasdichte Abdichtung zwischen der Innenwand
des Innenrohres 2 und dem Kolben 22 bewirkt.
Der Kolben 22 bzw. 22' weist eine kegelstumpfförmige
Bohrung 26 bzw. 26' auf, der ein kegelstumpfförmiger Zapfen
27 bzw. 27' am inneren Ende der Kolbenstange 4 bzw. des
Ventilstößels 4a entspricht. In das innere Ende der Kolbenstange 4 bzw. des Ventilstößels 4a ist koaxial eine kurze
Bohrung 28 bzw. 28' gebohrt, so daß die Kolbenstange 4 bzw. der Ventilstößel 4a hier nur noch verhältnismäßig dünnwandig
ist. Nach Aufstecken des Kolbens 22 bzw. 22* mit seiner kegelstumpfförmigen Bohrung 26 bzw. 26" auf den
kegelstumpfförmigen Zapfen 27 bzw. 27' wird dann der Rand
29 bzw. 29' umgebördelt und gegen die zum Innenraum des Innenrohrs 2 hin liegende Fläche des Kolbens 22 bzw. 22'
gepreßt, wodurch eine völlig gasdichte Kegelsitzverbindung zwischen dem Kolben 22 bzw. 22' und der Kolbenstange 4 bzw.
dem Ventilstößel 4a gebildet wird.
Im axialen Verschiebeweg des Ventilstößels 4a, der im wesentlichen
durch die Länge a seines aus dem Gehäuse 1 herausragenden äußeren Ende 7 bestimmt wird, ist in der
Innenwand des Innenrohres 2 ein Umgehungskanal 3o angebracht, dessen Länge in Richtung der Achse 5 der Gasfeder
nur wenig größer ist als die axiale Dicke des zugeordneten Kolbens 22'. Dieser Umgehungskanal 3o kann - wie im vorliegenden
Ausführungsbeispiel - durch eine sich axial erstreckende Sicke oder eine an dieser Stelle eingestochene
Nut gebildet sein. Dieser Umgehungskanal 3o ist außer
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der unterschiedlichen Länge von Kolbenstange 4 und Ventilstößel 4a und der unterschiedlichen Ausgestaltung der
äußeren Enden 6 bzw. 7 von Kolbenstange 4 und Ventilstößel 4a der einzige nichtsymmetrische Teil der gesamten Gasfeder
.
Die Herstellung und die Montage der Gasfeder ist äußerst einfach, da die Verschlußstopfen 8, 8', die Kolben 22, 22'
und die Art ihrer Verbindung mit der Kolbenstange 4 bzw. dem Ventilstößel 4a völlig identisch sind. Auch die Kolbenstange
4 und der Ventilstößel 4a werden aus Stangen gleichen Durchmessers hergestellt. Nach der Anbringung der Kolben
22 bzw. 22' an der Kolbenstange 4 bzw. dem Ventilstößel 4a werden die innenliegenden Teile 1o bzw. 1or der Verschlußstopfen
8 bzw. 81 auf die Kolbenstange 4 bzw. den Ventilstößel
4a aufgeschoben. Dann wird jeweils eine Dichtung 13 bzw. 13· in einen außenliegenden Teil 9 bzw. 9' des jeweiligen
Verschlußstopfens 8 bzw. 8* eingeschoben und ein Dichtungsring 17 bzw. 17' in den im innen!legenden Teil 1o
bzw. 1o' befindlichen Teil der Ringnut 16 bzw. 16' eingelegt.
Dann wird das außenliegende Teil 9 bzw. 9' vom äußeren Ende 6 bzw. 7 her auf die Kolbenstange 4 bzw. den Ventilstößel
4a geschoben. Anschließend werden die Kolben 22 bzw. 22' mit den auf der Kolbenstange 4 bzw. dem Ventilstößel 4a
befindlichen, fertigmontierten Verschlußstopfen 8 bzw. 81
in die beiden Enden des Innenrohres 2 eingeschoben, bis die Zapfen 18 bzw. 18' in das Innenrohr 2 eingreifen. Diese
komplette Einheit wird dann in ein das zylindrische Gehäuse 1 bildendes Außenrohr eingeschoben. Anschließend werden die
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beiden Ränder 31 , 31f des Außenrohres nach innen umgebördelt,
wobei sie sich gegen einen entsprechenden Anschlag 32, 32'
des außenliegenden Teiles 9 bzw. 9' legen. Hierdurch wird auch die gesamte aus Innenrohr 2, den beiden innenliegenden"
Teilen 1o, 1o' und den beiden außenliegenden Teilen 9, 91
gebildete Einheit axial zusammengepreßt, so daß diese Teile axial exakt festliegen. Im Anschluß daran erfolgt in bekannter
Weise eine Füllung der Gasfeder zuerst mit einigen Kubikzentimetern Schmieröl und dann mit Druckgas, bei dem es
sich regelmäßig um Stickstoff handelt.
Die grundsätzlich aus der DT-AS 18 12 282 bekannte Wirkungsweise dieser Gasfeder ist wie folgt: Wenn sich der
an dem Ventilstößel 4a befestigte Kolben 22' in der in Fig. 1 dargestellten Ruhelage befindet, in der er gegen
das zugeordnete innere Teil 1o' des Verschlußstopfens 81
anliegt, dann kann kein Gas aus dem zwischen den beiden Kolben 22 und 22' befindlichen Gehäuseraum 33 im Innenrohr 2
durch die Überströmkanäle 2o', 21', den Ringkanal 3 und die
Überströmkanäle 2o, 21 in den Gehäuseraum 33a zwischen dem Kolben 22 und dem Verschlußstopfen 8 strömen. Hierbei stellt
sich der Kolben 22 und damit auch die Kolbenstange 4 in einer Ruhelage ein, bei der die Summe der angreifenden Gaskräfte
und der von außen an der Kolbenstange 4 angreifenden Kräfte gleich Null ist. Wenn sich diese von außen an der
Kolbenstange 4 angreifenden Kräfte ändern, kann die Kolbenstange 4 gegenüber dem Gehäuse 1 noch federn, und zwar
wie eine verhältnismäßig steife Feder.
-1ο-
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Wenn - wie in Fig. 2 dargestellt - der Ventilstößel 4a in das Gehäuse 1 eingeschoben wird, kommt der Kolben 22'
mit dem Dichtungsring 25' in den Bereich des Umgehungskanals
3o, der diesen Dichtungsring 25* überbrückt, wodurch eine Verbindung zwischen dem Gehäuseraum 33 und dem Ringkanal
3 über die Überströmkanäle 2o, 21' hergestellt wird.
Bei Ausübung einer entsprechenden Kraft auf die Kolbenstange 4 wird dann Gas aus dem Gehäuseraum 33 durch den
Umgehungskanal 3o, die Überströmkanäle 2o'f 21', den
Ringkanal 3 und die Überströmkanäle 2o, 21 in den Gehäuseraum 33a geschoben. Wenn die auf die Kolbenstange 4 ausgeübte,
ins Gehäuseinnere gerichtete Kraft kleiner ist als dem Produkt aus dem Querschnitt der Kolbenstange 4 und
dem im Gehäuse herrschenden Gasdruck, dann wird die Kolbenstange 4 mit Kolben 22 aus dem Gehäuse 1 ausgeschoben, wobei
Gas aus dem Gehäuseraum 33a, durch die Überströmkanäle 2o, 21, den Ringkanal 3, die Überströmkanäle 2o', 21 ' und den Umgehungskanal
3o in den Gehäuseraum 33 strömt.
Beim Loslassen des Ventilstößels 4a geht dieser wieder in seine in Fig. 1 dargestellte Ruhelage zurück, in die er
durch den Gasdruck geschoben wird, wonach sich dann wieder die oben geschilderte statische Ruhelage des Kolbens 22
mit Kolbenstange 4 einstellt.
Ein wichtiges Anwendungsgebiet einer derartigen längenverstellbaren
Gasfeder ist die Verwendung als längenverstellbare Stuhlsäule, wie es in dem deutschen Patent
19 31 o12 dargestellt und beschrieben ist. Um einen der-
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'0V
artigen, dort im einzelnen beschriebenen Einbau als Stuhlsäule zu ermöglichen, kann das äußere Ende 6 der
Kolbenstange 4 auch - wie in Fig. 1 dargestellt - als gegenüber der Kolbenstange 4 verjüngter Zapfen ausgebildet
sein.
Da das innenliegende Teil 1o bzw. 1o" nicht zur Führung
bzw. Abstützung der Kolbenstange 4 bzw. des Ventilstößels 4a dient, kann dieses aus Metall, beispielsweise aus Zinkdruckguß
, hergestellt sein, während das außenliegende Teil 9 bzw. 9' zweckmäßigerweise aus einem geeigneten hartelastischen
Kunststoff besteht, da es ja die Führungshülse bzw. 11' aufweist.
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Le
ersei fe
Claims (6)
- Ansprüche1 ./ι Stufenlos längenverstellbare Gasfeder, insbesondere zum Höhenverstellen von Stuhlsitzen, Tischplatten o. dgl., mit zwei einander konzentrisch umschließenden, mit Druckgas gefüllten und durch mindestens zwei Überströmkanäle miteinander verbundenen zylindrischen Rohren, wovon das Außenrohr das Gehäuse bildet, mit einem in dem Innenrohr koaxial verschiebbar angeordneten und an dessen Innenwand mit einer Dichtung anliegenden Kolben,der mit einer zu einem Gehäuseende hin nach außen gasdicht durch einen Verschlußstopfen herausgeführten Kolbenstange verbunden ist, und mit einem die beiden Rohre am gegenüberliegenden Ende gasdicht abschließenden Verschlußstopfen, in dem ein als Auslöse— stift eines Ventils dienender Ventilstößel zum Verbinden bzw. Trennen der durch den Kolben der Kolbenstange gasdicht getrennten Gehäuseräume im Innenrohr über einen im Bereich des Ventilstößels befindlichen Umgehungskanal, über im Bereich der Verschlußstopfen befindliche Überströmkanäle und über einen zwischen dem Innenrohr und dem Außenrohr befindlichen Ringkanal koaxial verschiebbar angeordnet ist, wobei eine Dichtung vorgesehen ist, die in der eingeschobenen Lage des Ventilstößels durch den Umgehungskanal überbrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschließelement des Ventils in dem Innenrohr (2) als gasdicht am Ventilstößel (4a) angebrachter Kolben (22') gasdicht geführt verschiebbar angeordnet ist und den in dem Innenrohr vertieft angebrachten Umgehungskanal (3o) öffnet bzw. schließt.809809/0201
- 2.) Gasfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umgehungskanal (3o) durch eine Einsickung in der Innenwand des Innenrohres (2) gebildet ist.
- 3.) Gasfeder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Verschlußstopfen (8, 81) identisch ausgebildet sind,
- 4.) Gasfeder nach einem der Ansprüche 1 b is 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Kolben (22, 22') identisch ausgebildet sind.
- 5.) Gasfeder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (4) und der Ventilstößel (4a) gleichen Durchmesser aufweisen.
- 6.) Gasfeder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung zwischen jeweils dem Kolben (22 bzw. 22') und der Kolbenstange (4) bzw. dem Ventilstößel (4a) identisch ist.809809/0201
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| DE19762638363 DE2638363A1 (de) | 1976-08-26 | 1976-08-26 | Laengenverstellbare gasfeder |
Publications (1)
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Family Applications (1)
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| JP (1) | JPS5927459B2 (de) |
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