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DE2638166C3 - Rotor für Drehflügelflugzeuge - Google Patents

Rotor für Drehflügelflugzeuge

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Publication number
DE2638166C3
DE2638166C3 DE2638166A DE2638166A DE2638166C3 DE 2638166 C3 DE2638166 C3 DE 2638166C3 DE 2638166 A DE2638166 A DE 2638166A DE 2638166 A DE2638166 A DE 2638166A DE 2638166 C3 DE2638166 C3 DE 2638166C3
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DE
Germany
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blade
rotor
angle
longitudinal axis
bending moment
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DE2638166A
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DE2638166A1 (de
Inventor
Emil Dipl.-Ing. 8011 Hohenbrunn Weiland
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Helicopters Deutschland GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
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Priority to FR7725877A priority patent/FR2362756A1/fr
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C27/00Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
    • B64C27/32Rotors
    • B64C27/37Rotors having articulated joints
    • B64C27/45Rotors having articulated joints with a feathering hinge only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

zweckmäßigerweise senkrecht zur Rotordrehachse und sind um der» zum vollständigen Ausgleich der statischen Biegemomentenanteile erforderlichen Abstand versetzt zueinander angeordnet Wahlweise ist es jedoch auch möglich, das Biegcmoment teilweise durch exzentrische Anordnung der Blattlängsachse und im übrigen durch Neigung der Blattlängsachse zur Rotordrehebene unter einem Konuswinkel auszugleichen; durch diese Kombination von exzentrischer und schräger Anordnung der Blattlängsachse läßt sich der Neigungswinkel der Blattlängsachse, der in jedem Fall unter dem üblichen, für den gesamten Biegemomentenausgleich erforderlichen Konuswinkel liegt, je nach der Größe der gewählten Exzentrizität in einem weiten Bereich variieren und so der für den jeweiligen Anwendungsfall günstigste Kompromiß zwischen leichter Steuerbarkeit, einfacher Gestaltung, vorteilhafter Kräfteverteilung und gutem Dämpfungsverhalten des Rotors erzielen. In besonders bevorzugter Weise verläuft in diesem Fall die Blattlängsachse im Bereich der Blattanschlußstelle unter dem Konuswinkel geneigt ;'.ur Mittellinie des Tragholms und diese senkrecht zur Rotonirehechse. Diese Verbindung von exzentrischer Anordnung und dem erwähnten Predrooping der Blattlängsachse ergibt bei einfacher Raumform des Rotors mit einem Steuerachskonuswinkel von 0° einen mit steigender Exzentrizität zunehmend kleineren Predroop-Winkel, der sich daher so einstellen läßt, daß die beim üblichen Predrooping auftretenden, nachteiligen Auswirkungen fortfallen bzw. auf ein annehmbares Maß verringert werden.
Bei Verwendung eines das Blatt zur Einstellwinkelbe wegung drehbar am Rotorkopf abstützenden Blattwinkellagers können die Kräfteverteilung und das Flug- und Steuerverhalten des Rotors durch die Einstellung der Achse des Blattwinkellagers zur Blattlängsachse und/oder zur Mittellinie des Tragholms beeinflußt werden. Falls das Blatt beim Winkeln eine reine Drehbewegung um die Blattlängsachse ausführen soll, verläuft die Blattlängsachse im Bereich der Blattanschlußstelle koaxial zur Achse des Blattwinkellagers. Besonders bevorzugterweise verläuft jedoch die Blattlängsachse im Bereich der Blattanschlußstelle mit Abstand zur Achse des Blattwinkellagers: durch diese exzentrische Anordnung von Blattlängsachse und Blattwinkellagerachse lassen sich die erforderlichen Steuerkräfte in den meisten Fällen bereits mit einem verhältnismäßig kleinen Achsabstand erheblich herabsetzen und das Blatt bewegt sich beim Winkeln zwar zugleich auch auf einer Kreisbahn um die Winkellagerachse, die Größe dieser Kreisbewegung ist jedoch entsprechend dem vergleichsweise kleinen Achsabstand zwischen Lager- und Blattachse über die gesamte Blattlänge gleichförmig gering.
In besonders bevorzugter Weise sind jeweils zwei v, sich diametral gegenüberliegende Rotorblätter fest mit einem durchgehenden Tragholm verbunden und dieser ist über die Blattwinkellager drehbar am Rotorkopf abgestützt. Hierdurch wird eine weitere Biegemomentenentlastung erreicht, da die aus dem Eigenschwingun- 6n gen sich gegenüberliegender Rotorblätter resultierenden Biegemomente ebenso wie die Zentrifugalkräfte über den Traghoim übertragen und ausgeglichen werden und daher der Rotorkopf im Bereich der Blattwinkellager im wesentlichen nur mit Querkräften belastet ist, ohne daß der Tragholm beim zyklischen Wifikeln der Blätter in Torsionsrichtung verdrillt werden muß. in baulich besonders zweckmäßiger Weise sind die Blattwinkel'ager in diesem FaIi als in eine Aussparung des Tragholms eingreifende Innenlager ausgebildet, und damit die Steuerbarkeit des Rotors bei einem Versagen, etwa einem Bruch des Lagerzapfens der Blattwinkellager nicht verlorengeht, bildet jedes Blattwinkellager aus Sicherheitsgründen vorzugsweise ein Notauflager.
Bei dem erfindungsgemäßen Rotor läßt sich infolge der exzentrischen Anordnung von Blattlängsachse und neutraler Mittellinie des Tragholms somit zum Biegemomentenausgleich im Bereich der Blattanschlußstelle der übliche Konus- oder Predroop-Winkel bis auf 0° verringern und zugleich bietet sich die Möglichkeit, bei konstruktiv einfacher Ausbildung des Rotorkopfes geringe Steuerkräfte und ein günstiges Flug- und Steuerverhalten des Rotors sicherzustellen. Mit besonderem Vorteil ist die Erfindung auf schlag- und schwenkgelenkfreie, aber nicht starre Rotoren anwendbar, bei denen die Tragholme über Blattwinkellager drehbar im Rotorkopf abgestützt sind.
Ausführungsbeispiele der Erfincüig ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Ve.bindung mit der Zeichnung. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Teildarstellun? eines Vierblatt-Rotors, wobei jedoch nur ein Rotorblatt dargf itellt ist,
F i g. 2 eine schematische Seitenansicht einer Rotorkopfhälfte gemäß F i g. 1,
F i g. 3 eine der F i g. 2 entsprechende Darstellung, jedoch mit einer abgewandelten Achsenanordnung,
F i g. 4 einen Teiischnitt einer weiteren Ausführungsform im Bereich der Blattanschlußstelle und
Fig. 5 die Ansicht längs der Linie 5-5 der Fig.4 in Blickrichtung der Pfeile.
Gemäß F i g. 1 enthält der Rotor 2 einen Rotorkopf 4, der mit der Rotorwelle 6 starr verbunden ist und vier Rotorarme 8 aufweist, welche jeweils an ihrem Ende ein Blattwinkellager 10 tragen, über das das aus einem bis zur Blattspitze reichenden Flügelabschnitt 12 und einem in Schlag- und Schwenknchtung biegeweichen, jedoch torsionssteifen Halsabschnitt 14 bestehende Rotorblatt Io um die Winkellagerachse A drehbar am Rotorkopf 4 abgestützt ist. Der Anschluß des Rotorblatts 16 am Blattwinkellager 10 erfolgt durch einen die Blattwurzel einfassenden Beschlag 18, in dessen gabelförmig erweitertes Ende ein durch einen (oder mehrere) Anschlußbolzen 20 gesicherter Traghoim 22 eingreift, der an der um die Achse A drehbaren Innenhülse 24 des Blattwinkellagers 10 befestigt ist. Die Verbindung zwischen dem Beschlag 18 und der Innenhülse 24 ist starr, d. h. sie läßt weder Schlag- noch Schwenkbewegungen zu. Die Blattwinkelbewegung wird in bekannter Weise über eine nich: gezeigte Steuerstange, die an einem am Tragholm 22 befestigten Steuerhorn 26 angelenkt ist, gesteuert.
Der Beschlag ι'β ist derart exzentrisch ausgebildet, daß die Blattlängsachse ßim Bereich der Blattanschluüstelle in Schlaglichtung oberhalb der neutralen Mittellinie M des Tragholms 22 liegt. Gemäß F i g. 2 verlaufen die Blattlängsachse Sund die neutrale Mittellinie Λ/des Tragholms 22 senkrecht zur Rotordrehachse und parallel zueinander, wobei ihr gegenseitiger Austand ei SO groß gewählt ist, daß sich das durch die am Rotorblatt 16 angreifenden Luftauftriebskräfte erzeugte Biegemoment und das infolge der Exzentrizität ei durch die am Blattschwerpunkt angreifende Zentrifugalkraft bewirkte Gegenmoment bei Nenndrehzahl und -belastung des Rotors hinsichtlich ihrer statischen Momentenanteile im
Bereich der Blattanschlußstelle gegeneinander aufheben. Die Größe dieser Exzentrizität ei ist von der Bauart des Rotors abhängig und liegt in einem typischen Ausführungsbeispiel in der Größenordnung von 25 mm.
Um die zur Blattwinkelbewegung erforderlichen Steuerkräfte möglichst klein zu halten, kann die Blattlängsachse B auch zur Winkellagerachse A nicht koaxial, sondern ebenfalls exzentrisch angeordnet sein, und zwar je nach Anwendungsfall mehr oder weniger weit oberhalb oder unterhalb der Winkellagerachse A. So verläuft die Blattlängsachse B gemäß Fig.2 im Bereich der Blattanschlußstelle um den Abstand e? parallel oberhalb der Winkellagerachse A.
Fig.3 zeigt eine abgewandelte Achsenanordnung, beider die Blattlängsachse B exzentrisch zur Tragholm-Mittellinie M verläuft und zugleich unter einem Konuswinkel oc, der der Deutlichkeit halber stark vergrößert dargestellt ist, schräg zur Rotordrehebene eingestellt ist, während die Winkellagerachse A und die Mittellinie Mdes Tragholms 22 parallel zueinander und senkrecht zur Rotordrehachse ausgerichtet sind. Der Biegemomentenausgleich im Bereich des Anschlußbolzens 20 beruht auf der kombinierten Wirkung einerseits des Konuswinkels α und andererseits der Exzentrizität ei zwischen der Mittellinie Mund der Blattlängsachse B am Anschlußbolzen 20. Daher läßt sich der Winkel α erheblich kleiner bemessen als der übliche Konus- oder Predroopwinkel, der sonst allein für den Ausgleich der statischen Biegemomentenanteile sorgen muß. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Blattlängsachse ßim Bereich der Blattanschlußstelle nicht exzentrisch zur Winkellagerachse A versetzt, sondern schneidet diese am AnschJußbolzen 20.
Die Fig.4 und 5 zeigen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel, wobei die den F i g. I bis 3 entsprechenden Bauteile durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet sind.
Das Rotorblatt 16 ist ähnlich wie gemäß Fig.2 im Bereich seines in Schwenk- und Schlagrichtung biegeweichen Halsabschnitts 14 über einen die verstärkte Blattwurzel 28 einfassenden, exzentrisch abgebogenen Beschlag 18 an das ebenfalls verstärkte Ende 30 eines über das Blattwinkellager 10 drehbar am nicht gezeigten Rotorkopf abgestützten Tragholms 22 mit Hilfe von Bolzen 20 angeschlossen, derart daß die Blattlängsachse ßim Bereich der Blattanschlußstelle zur neutralen Mittellinie M des Traghclms 22 um den zum Biegemomentenausgleich erforderlichen Abstand ei in Richtung der Luftauftriebskräfte, also im Sinne der F i g. 4 nach oben, versetzt ist und aus Gründen einer Verringerung der Steuerkräfte auch zur Winkellagerachse A exzentrisch (um den Abstand d) verläuft, wobei die Achsen A, B und M parallel zueinander und senkrecht zur Rotordrehachse angeordnet sind.
An seinem anderen Ende ist der Tragholm 22 in gleicher Weise an das diametral gegenüberliegende Rotorblatt angeschlossen und über ein zweites Blattwinkellager drehbar am Rotorkopf abgestützt Ferner ist der Tragholm 22 zugfest ausgebildet so daß er für einen unmittelbaren Ausgleich der entgegengesetzt gerichteten Zentrifugalkräfte zwischen den sich diametral gegenüberliegenden Rotorblättem 16 sorgt und zusätzlich auch in Schwenk- und Schlagrichtung biegefest so daß er die aus den Eigenschwingungen der Rotorblätter 16 resultierenden, dynamischen Biegemomentenanteile zwiscfaes den sich diametral gegenüberliegenden Rotorblättem 16 überträgt was in Verbindung mit der Abstützung des Tragholms 22 an den beiden, mit großem gegenseitigem Abstand radial außen am Rotorkopf angeordneten Winkellagern 10, die weiter unten im einzelnen beschrieben werden und nach Art Von Pendellagern eine — wenn auch geringfügige — Durchbiegung des Tragholms 22 gestatten, zu einer erheblichen Biegeentlastung ohne Beeinträchtigung der aeroelastischen Eigenschaften des Rotors führt. Dies ist eine wesentliche Verbesserung einerseits gegenüber der Anordnung gemäß den F i g. 1 bis 3, wo die Rotorblätter 16 an den Winkellagern 10 einseitig fest eingespannt sind und die dynamischen Biegemomentenanteile höhe Belastungen der Lager 10 und des Rotorkopfes hervorrufen, und andererseits auch gegenüber bekannten Rotoranordnungen mit in Schwenk- und/oder Schlagrichtung biegeweichen Tragholmen, die im Bereich der Rotordrehachse über eine oder mehrere dicht beieinanderliegende Lagerstellen am Rotorkopf abgestützt sind, was zu starken Biegemomentspitzen irr Bereich der Rotordrehachse ffihrt und eine ungünstige Lage der äquivalenten Schlag- bzw. Schwenkgelenke und im allgemeinen auch höchst störende Flatterbewegungen Aev Rotorblätter zur Folge hat Im Gegensatz dazu werden bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig.4 und 5 von den Lagerstellen 10 im wesentlichen lediglich Querkräfte an den Rotorkopf übertragen und die maximale Belastung des biegefesten Tragholms 22 wird gegenüber den sonst erreichten Spitzenwerten belrächf'ich reduziert.
Um eine Blattwinkelbewegung der beiden über den Tagholm 22 miteinander verbundenen Einzelblätter 16 zu ermöglichen, ist dieser ferner in bestimmten Grenzen torsionselastisch ausgebildet Da < <ei Tragholm 22 jedoch über seine gesamte Länge drehbar am Rotorkopf gelagert ist, muß er lediglich um den Drehwinkel der kollektiven Blatteinstellbewegung zwischen seinen Enden torsionselastisch verwunden werden, während die zyklische Blattwinkelsteuerung ohne Torsion des Tragholms 22 erfolgt sondern dieser dabei über seine gesamte Länge um die Winkellagerachse A gedreht wird.
Im Hinblick auf eine zug- und biegefeste, in bestimmten Grenzen jedoch torsionselastische Ausbildung des Tragholms 22 ist dieser zweckmäßigerweise aus faserverstärktem Kunststoff mit unidirekter Faser-
•»5 richtung hergestellt wobei die Fasern im Bereich der Tragholmenden 30 schlaufenartig um die zugehörigen Anschlußbolzen 20 gelegt sind. Ferner hat der Tragholm 22 einen offenen Hohlquerschnitt der etwa U-förmig (Fig.5) mit im Bereich des Winkellagers 10 um die Winkellagerachse A konzentrisch verlaufenden, inneren und äußeren Ringflächen 32 und 34 ausgebildet i*t Da die Rotorblätter 16 ebenfalls aus faserverstärktem Kunststoff bestehen, können der Tragholm 22 und das Rotorblatt 16 unter Fortfall der Beschläge 18 und Änschlußbolzen 20 auch aus einem Stück mit im wesentlichen unidirekter, im Bereich der Anschlußstelle um den Abstand ei abknickender Faserrichtung hergestellt sein, wobei sich der Tragholm 22 gewünschtenfalls im Bereich der Rotordrehachse unterteilen läßt
Das Winkellager 10 enthält ein fest mit dem Tragholm 22 verbundenes Lagergehäuse 36 mit einer unteren, den Tragholm 22 auf der Außenseite umgreifenden Gehäusehälfte 38, an der das Steuerhorn 26 befestigt ist und einer damit verschraubten, in die Ausnehmung des U-förmigen Tragholms 22 eingreifen- s.n obe
ren f^
lagerachse A definierenden Lagerzapfen 42 trägt Der Lagerzapfen 42 ist beidseitig in den in das Hohlprofil
des Tragholms 22 eingreifenden Augen 44 eines zweiarmigen, fest mit derii Rotorkopf verbundenen Lagerbocks 46 drehbar gelagert.
Aus Sicherheitsgründen ist das Winkellager 10 ferner als bei einer Überbelästung oder einem Bruch des S Lagerzapfens 42 wirksames Notauflager ausgebildet. Zu diesem Zweck wirken die Lageraugen 44 im Gleitsitz mit der inneren Ringfläche 32 des Tragholms 22 zusammen, und auf der Unterseite des Trägholms 22 ist eine zweiarmige Lagerschale 48 am Rotorkopf befestigt, die konzentrisch zur Winkellagerachse A verlas fende, mit der äußeren Ringfläche 34 des Tragholms 22 gleitend zusammenwirkende Lägefflächeri 50 trägt. Bei einem Bruch oder einer Überbelastung des Lagerzapfens 42 ist der Tragholm somit an den Ringflächen 32,34 zwischen den Augen 44 des Lagerbocks 46 und den Lagerflächen 50 der Lagerschale 48 um die Winkellagerachse A drehbar am Rotorkopf abgestützt. Die Ringflächen 32, 34 können mit einem reibuhgsarrhen Material, etwa Polytelräfluoräthylen, beschichtet sein.
Um ein Durchbiegen des Tragholms 22 zwischen den Lagerstellen 10 zu gestatten, ermöglichen diese geringfügige Axialverschiebungen und — nach Art von Pendellagern — Kippbewegungen des Tragholms 22 in Schwenk- und Schlagrichtung gegenüber dem Rotorkopf, wie dies durch die elastischen Zwischenschichten 52 und 54 an den Befestigungsstellen des Lägerbocks 46 bzw. der Lagerschale 48 mit dem Rotorkopf angedeutet ist. Zur Zentrierung der aus dem Tragholm 22 und den sich diametral gegenüberliegenden Rotorblättern 16 bestehenden Anordnung am Rotorkopf in Richtung der Mittellinie M kann der Tragholm 22 an der Rotöfdfelv achse durch eine eine Drehbewegung des Tragholms 22 sowie ein Durchbiegen in Schwenk- und Schlagrichtung zulassende Zentriervorrichtung axial ürivefschiebbäf gehaltert sein, oder wahlweise nur eines der Biattwinkellager 10 ein eine Axialbewegung zulassendes Loslager bilden, während das andere Winkellager 10 als axiales Festlager ausgebildet ist. Anstelle von Gleitlagern sind als Blattwinkellager 10 auch Wälz- oder Eiastomeriager verwendbar.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Rotor für Drehflügelflugzeuge, bei dem die Rotorblätter jeweils schlag- und schwenkgejenklos an einen am Rotorkopf abgestützten Tragholm angeschlossen sind, wobei jedes Rotorblatt derart angeordnet ist, daß das von den Luftkräften herrührende Biegemoment durch ein durch die Blattzentrifugalkraft erzeugtes, entgegengesetzt ge- ίο richtetes Biegemoment im Bereich der Blal.tanschlußstelleausgeglichen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattlängsachse (B) im Bereich der Blattanschlußstelle in Richtung der Luftkräfte exzentrisch um einen zumindest zum teilweisen '5 Biegemomentenausgleich erforderlichen Abstand versetzt zur Mittellinie (M) des Tragholms (22) angeordnet ist
Z Rotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattlängsachse (B) in Richtung des Blattauflriebs versetzt zur Mittellinie (M) des Traghoims (22) angeordnet ist.
3. Rotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittellinie (M) des Tragholms (22) und die Blattlängsachse (B) im Bereich der Blattanschlußstelle senkrecht zur Rotordrehuchse verlaufen und um den zum vollständigen Biegemomentenausgleich erforderlichen Abstand (et) versetzt zueinander angeordnet sind.
4. Rotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Biegemoment teilweise durch exzctrische Anordnung der Blaulängsachse (B) und im übrigen diirch Ne^ngder Blattlängsachse zur Rotordrehebene unter einem Konuswinkel («) ausgeglichen ist.
5. Rotor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattlängsachse (B) im Bereich der Blattanschlußstelle unter dem Konuswinkel (λ) geneigt zur Mittellinie (M) des Tragholms (22) und diese senkrecht zur Rotordrehachse verläuft.
6. Rotor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattlängsachse (B) im Bereich der Blattanschlußstelle koaxial zur Ac!,se (A) eines das Blatt (16) zur Einstellwinkelbewegung drehbar am Rotorkopf (4) abstützenden Blattwinkellagers (10) verläuft.
7. Rotor nach einem der Ansprüche 1 bis. 5. dadurch gekennzeichnet, daß die Blattlängsachse (B) im Bereich der Blattanschlußstelle mit Abstand (eil zur Achse (-4J eines das Blatt (16) zur Einstellwinkelbewegung drehbar am Rotorkopf (4) abstützenden Blattwinkellagers (10) verläuft.
8. Rotor nach Anspruch 6 oder 7. dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei sich diametral gegenüberliegende Rotorblätter (16) fest mit einem durchgehenden, zug- und biegefesten, jedoch torsionselastischen Tragholm (22) verbunden sind und dieser über die Blattwinkellager (10) drehbar am Rotorkopf abgestützt ist.
9. Rotor nach Anspruch 8. dadurch gekennzeich-
net, daß die Blattwinkellager (10) als in eine Aussparung des Traghoims (22) eingreifende Innenlager (36 bis 46) ausgebildet sind.
10. Rotor nach Anspruch 9, dadurch gekennzekhnet, daß das Blattwinkellagcr (10) zusätzlich ein ^ Notlauflager (32,34,44,48,50) bildet.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Rotor für Drehflügelflugzeuge, bei dem die Rotorblätter jeweils schlag- und schwenkgelenklos an einen am Rotorkopf abgestützten Traghoirn angeschlossen sind, wobei jedes Rotorblatt derart angeordnet ist, daß das von den Luftkräften herrührende Biegemoment durch ein durch die Blattzentrifugalkraft erzeugtes, entgegengesetzt gerichtetes Biegemoment im Bereich der Blattanschlußstelle ausgeglichen ist
Bei Rotoren für Drehflügelflugzeuge, und insbesondere Hubschrauber-Hauptrotoren, bei denen die Rotorblätter über ein die Einstellwinkelbewegung zulassendes Blattwinkellager drehbar am Rotorkopf abgestützt sind, ist es bekannt, die Btettlängsachse unter einem festen Winkel, dem sog. Konuswinkel, schräg zur Rotordrehebene anzuordnen, so daß der Blattschwerpunkt im Mittel so weit oberhalb der Biattanschlußstelle liegt, daß sich bei Nennlast und -drehzahl des Rotors ein Drehmomentenausgleich im Bereich der Blattanschlußstelle zwischen dem infolge der angehobenen Schwerpunktslage unter Zentrifugalkraftwirkung erzeugten und dem durch die Luftkräfte bewirkten Biegemoment einstellt. Zu diesem Zweck werden entweder die Blattlängsachse und die Achse des Blattwinkellagers koaxial zueinander angeordnet und gemeinsam unter dem zum Biegemomentenausgleich erforderlichen Konuswinkel gegenüber der Rotordrehebene nach oben geneigt angestellt (GB-PS 6 39 572, DE-PS 15 31 375), was jedoch vor allem fertigungstechnische Nachteile hat, da die tragenden Elemente des Rotorkopfes einschließlich de.~ entsprechenden Rotorkopfbohrungen an diese Schräglage angepaßt werden müssen, oder der Konuswinkel wird in den Bereich der Blattanschlußstelle, also bei Verwendung von Blattwinkellagern radial außerhalb des Blattwinkellagers verlegt (sog. Predroop-Winkel), wodurch zwar die Gestaltung des Rotorkopfes bei zur Rotordrehachse senkrechter Anordnung der Mittelachse des Traghoims vereinfacht wird und sich ein Steuerachskonuswinkel von 0' ergibt, die Blattlängsachse bei Einstellwinkelbewegungeii jedoch auf einem geraden Kreiskegel mit vergleichsweise großem, dem zum Biegemomentenausgleich erforderlichen Konuswinkel entsprechenden Öffnungswinkel wandert und das Blatt daher beim Winkeln zugleich auch in Richtung der Blattspitze zunehmend stärkere Bewegungen in Schwenkrichtung ausführt, die sich vor allem auf das Steuerverhalten des Rotors nachteilig auswirken.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, einen Rotor zu schaffen, der zum Biegemomentenausgleich mit einem beliebig stark, ggf. auf Null verringerten Konuswinkel auskommt und ein günstiges Steuerverhalten bei zugleich einfacher Gestaltung des Rotorkopies garantiert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Rotor der beanspruchten Art gelöst, der dadurch gekennzeichnet ist, daß die Blattlängsachse im Bereich der Blattanschlußstelle in Richtung der Luftkräfte exzentrisch um einen zumindest zum teilweisen Biegemomentenausgleich erforderlichen Abstand versetzt zur Mittellinie des Tragholms angeordnet ist.
Um in jedem Fall die Biegemomentenanteile in Schlagrichtürtg der Rotorblätter auszugleichen, ist die Blattlängsachse Vorzugsweise in Richtung des Blattauftriebs versetzt zur Mittellinie des Tragholms angeordnet,
Im Hinblick auf eine möglichst einfache Raumform Verläufen die Mittellinie des Traghoims und die Blattlängsachse im Bereich der Blattanschlußstelle
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