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DE2638150B2 - Steuereinrichtung für eine Formschließvorrichtung einer Kunststoff -Spritzgießmaschine, insbesondere einer Schuhsohlen-Anspritzmaschine - Google Patents

Steuereinrichtung für eine Formschließvorrichtung einer Kunststoff -Spritzgießmaschine, insbesondere einer Schuhsohlen-Anspritzmaschine

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Publication number
DE2638150B2
DE2638150B2 DE19762638150 DE2638150A DE2638150B2 DE 2638150 B2 DE2638150 B2 DE 2638150B2 DE 19762638150 DE19762638150 DE 19762638150 DE 2638150 A DE2638150 A DE 2638150A DE 2638150 B2 DE2638150 B2 DE 2638150B2
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DE
Germany
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control
valve
injection molding
switching
line
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Application number
DE19762638150
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English (en)
Other versions
DE2638150A1 (de
DE2638150C3 (de
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gustav Hoffmann 4190 Kleve GmbH
Original Assignee
Gustav Hoffmann 4190 Kleve GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Gustav Hoffmann 4190 Kleve GmbH filed Critical Gustav Hoffmann 4190 Kleve GmbH
Priority to DE19762638150 priority Critical patent/DE2638150C3/de
Publication of DE2638150A1 publication Critical patent/DE2638150A1/de
Publication of DE2638150B2 publication Critical patent/DE2638150B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2638150C3 publication Critical patent/DE2638150C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/64Mould opening, closing or clamping devices
    • B29C45/67Mould opening, closing or clamping devices hydraulic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

rung eingestellten Schlüsselventils ausübt. In betätigtem Zustand übt es die Funktion des bei der Hauptanmeldung auf Automatiksteuerung eingestellten Schlüsselventils aus.
Um die Formenschließgeschwindigkeh beim Einrichten der Spritzgießformen regulieren zu können, lehrt die Erfindung ferner, daß zwischen dem als Rollenventil ausgeübten ersten Schlüsselventil und dem Umsteuerventil in dem zugeordneten Schaltleitungszweig ein federbelastetes zweites Schlüsselventil, daß in eine von dem Umsteuerventil zu der Kolben-Zylindereinheit führende Entlüftungsleitung eine verstellbare Drossel eingesetzt ist und daß das zweite Schlüsselventil über eine Entlüftungsleitung und das erste, als Rollenventil ausgebildete Schlüsselventil über eine Entlüftungsleitung mit dem Steuerventil in Verbindung stehen. Zum Einrichten der einzelnen Formenteile beim Formenaufbau ist es notwendig, die Formen-Schließgeschwindigkeit in jeder Stellung des jeweiligen Formenxeils bis auf den Wert 0 regulieren zu können. Hierzu muß der Steuerkreis für die Automatiksteuerung wirksam werden und die Entlüftung der betreffenden Zylinderkammer der Kolben-Zylindereinheit reguliert werden können. Das ermöglichen die beanspruchten Maßnahmen nunmehr im Handsteuerungsbereich. Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß die erfindungsgemäße Steuereinrichtung für eine Formschließvorrichtung einer Kunststoff-Spritzmaschine, insbesondere einer Schuhsohlen-Anspritzmaschine, eine in ergonomischer Hinsicht optimale Anordnung der Steuerelemente bei sämtlichen Ausführungsformen der Spritzgießmaschinen ermöglicht, insbesondere eine Verminderung des Steuerungsaufwandes sowie den Wegfall der manuellen Umstellung von Handsteuerung auf Automatiksteuerung und umgekehrt gewährleistet. Darüber hinaus kann nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung die Formenschließgeschwindigkeit beim Einrichten der Spritzgießformen reguliert werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert.
Die einzige Figur zeigt schematisch eine Steuereinrichtung für eine Formschließvorrichtung einer Kunststoff-Spritzgießmaschine, insbesondere einer Schuhsohlen-Anspritzmaschine, mit einer Kolben-Zylindereinheit 1 zum öffnen und Schließen einer Spritzgießform, mit einem jeweils eine Zylinderkammer 4 der Kolben-Zylindereinheit 1 mit einer Druckmediumquelle 5 und jeweils die andere Zylinderkammer 3 mit einem Auslaß verbindenden vorgesteuerten Umsteuerventil 2, dessen erste Vorsteuerseite 6 über eine erste Steuerleitung 7 an eine Steuermediumquelle 8 und über eine Schahleitung 9, 10 an seine zweite Vorsteuerseite 11 angeschlossen ist. Ferner weist die Steuereinrichtung ein in der Schaltleitung 9,10 angeordnetes, von Hand betätigbares Schaltventil 12 mit selbsttätiger Rückstellung auf, welches in seiner Ausgangsstellung die beiden Zweige der Schaltleitung 9, 10 miteinander verbindet und in seiner handbetätigten Schaltstellung die Schaltleitung 9, 10 unterbricht, wobei in dem das von Hand betätigbare Schaltventil 12 mit der ersten Vorsteuerseite 6 des vorgesteuerten Umsteuerventils 2 verbindenden Schaltleitungszweig 9 ein über eine Rolle betätigbares Rollenschaltventil 14 angeordnet ist, welches von einer mit dem Kolben 15 der Kolben-Zylindereinheit 1 gekoppelten Steuerkurve 16 derart ansteuerbar ist, daß auf dem Restschließweg der Spritzgießform der mit der Steuermediumquelle 8 verbundene Teil Sa des Schaltlei· tungszweiges 9 verschließbar und der zum Schaltventil 12 führende Teil 9b des Schaltleitungszweiges 9 entlüftbar ist. Dabei sind die mit einem Rückschlagventil 17 versehene erste Steuerleitung 7 sowie eine mit der zweiten Vorsteuerseite 11 des Umsteuerventils 2 verbundene mit einem Drosselrückschlagventil 19 versehene zweite Steuerleitung 18 mittels eines Steuerventils 20 alternativ mit der Steuermediumquelle
ίο 8 bzw. der freien Atmosphäre verbindbar. Der mit der zweiten Vorsteuerseite 11 des Umsteuerventils 2 verbundene Schaltleitungszweig 10 isi vermittels eines zwischengeschalteten Schlüsselventils 21 unter Verschluß der Leitungsenden der Schaltleitung 10 unterbrechbar. Zu Beginn eines Handsteuerbereiches ist eine Steuerkulisse 22 feststehend angeordnet, durch die das Steuerventil 20, welches auf einem bewegten Maschinentisch, z. B. Runddrehtisch, befestigt ist, auf seiner der manuellen Bewegungsseite 20a abgewandten Seite 20b zum automatischen Vorsteuern betätigbar ist. Jn Bewegungsrichtung des bewegten Maschinentisches ist nach der Steuerkulisse 22 für den Handsteuerbereich zu Beginn des Automatiksteuerbereiches eine Steuerkurve 23 angeordnet, durch die das Schlüsselventil 21, welches als ein federbelastetes Rollenventil ausgebildet und auf dem bewegten Maschinentisch befestigt ist, zum Umstellen auf Automatiksteuerung betätigbar ist. Zwischen dem als Rollenventil ausgebildeten ersten Schlüsselventil 21 und dem Umsteuerventil 2 in dem zugeordneten Schaltleitungszweig 10 ist ein federbelastetes zweites Schlüsselventil 24 eingesetzt. Ferner ist in eine von dem Umsteuerventil 2 zu der Kolben-Zylindereinheit 1 führende Entlüftungsleitung 25 eine verstellbare Drossel 26 eingesetzt Das zweite Schlüsselventil 24 und das erste als Rollenventil ausgebildete Schlüsselventil 21 stehen über Entlüftungsleitungen 27a bzw. 27b mit dem Steuerventil 20 in Verbindung, damit zur Ermöglichung der Formenschließbewegung die auf der zweiten Vorsteuerseite 11 anstehende Steuerluft entlüftet werden kann. Das Entlüften dieser Steuerluft geschieht entweder bei Automatikeinstellung des Schlüsselventils 24 zum Formeneinrichten durch das Schlüsselventil 24, die Entlüftungsleitung 27a und das Steuerventil 20 in die freie Atmosphäre.
Die Funktion der beschriebenen Steuervorrichtung ergibt sich unschwer aus der Figur, welche den Ausgangspunkt für eine manuelle Steuerung zeigt. Der Kolben 15 der Kolben-Zylindereinheit 1 befindet sich in der oberen Stellung, d. h. die betreffende Spritzgußform
so ist geöffnet, weil die Zylinderkammer 4 über das Umsteuerventil 2 von der Druckmediumquelle 5 beaufschlagt ist. Das Umsteuerventil 2 ist über die erste Steuerleitung 7 auf seiner ersten Vorsteuerseite 6 und über die Schallleitung 9, 10 mit den auf Durchgang stehenden Ventilen 14,12,21 und 24, und auch auf seiner anderen zweiten Vorsteuerseite 11 mit dem Druck der Steuermediumquelle 8 beaufschlagt. Durch Handbetätigung des Schaltventils 12 wird die Schaltleitung 9, 10 unterbrochen, das Ende des Schaltleitungszweiges 9 verschlossen und der Schaltleitungszweig 10 entlüftet; das Umsteuerventil 2 bewegt sich in seine andere Schaltstellung, in welcher die Zylinderkammer 3 mit Druckluft aus der Druckmediumquelle 5 versorgt und die Zylinderkammer 4 entlüftet wird, so daß sich der Kolben 15 nach unten bewegt und die Spritzgießform geschlossen wird. Wird das Schaltventil 12 losgelassen, bewegt es sich infolge einer zugeordneten Rückstellfeder wieder in die in der Figur gezeigte Schaltstellung, in
welcher beide Vorsteuerseiten 6, 11 des Umsteuerventils 2 vom gleichen Steuerdruck beaufschlagt sind. Solange das Rollenschaltventil 14 von der Steuerkurve 16 in seine zweite Schaltstellung gebracht, in welcher der Teil 9a des Schaltleitungszweiges 9 an seinem Ende verschlossen und der Teil 9b entlüftet ist, so wird das Schaltventil 12 funktionslos. Die Spritzgießform bleibt daher geschlossen. Zum öffnen der Spritzgießform nach erfolgtem Spritzvorgang wird das Steuerventil 20 in seine andere Schaltstellung gebracht, in welcher die zweite Vorsteuerseite 11 über das Drosselrückschlagventil 19 und die erste Steuerleitung 18 vom Steuerdruck der Steuermediumquelle 8 beaufschlagt wird, so daß das Umsteuerventil 2 umgeschaltet und die Spritzform geöffnet wird.
DieBetätigung des Schlüsselventils 21 erfogt durch Auflaufen einer Rolle auf die zugeordnete Steuerkurve 23, die sich z. B. auf einem Drehkreis des Formträgers bzw. Rundliches befindet. Durch entsprechende Anordnung dieser Steuerkurve 23 auf dem Drehkreis des Rundtisches läßt sich die Automatiksteuerung für einen bestimmten Maschinenbereich durchführen, ohne daß eine vorherige manuelle Umstellung des Steuerkreises auf diese Steuerungsart erfolgen muß. Im Ausführungsbeispiel ist der Maschinenbereich, in dem von Hand an den Spritzgießformen manipuliert werden kann, grundsätzlich auf Handsteuerung eingestellt, da in diesem Bereich durch das Fehlen der Steuerkurve 23 keine Betätigung des Schlüsselventils 21 erfolgt. In diesem Maschinenbereich kann somit durch bloßes Betätigen des Schaltventils 12 die jeweilige Schließbewegung der Spritzgießformen herbeigeführt werden, wenn die erforderliche Vorsteuerung durch das Steuerventil 20 gegeben ist. Die sonst zur Ermöglichung der Handsteuerung erforderliche Vorsteuerung durch manuelle Betätigung des Steuerventils 12 entfällt nunmehr, da der Steuerventilkolben entgegengesetzt der manuellen Bewegungsseite 20a auf der mittels der Steuerkulisse 22 betätigten Seite 206 des Steuerventils 20 daraus herausgeführt ist und somit eine horizontale Verschie bung bei Überfahren der Steuerkulisse 22 ermöglicht die nunmehr die Vorsteuerung bewirkt. Diese Steuerku lisse 22 ist einmalig zu Beginn des Handsteuerbereiche! bzw. entsprechenden Arbeitsbereiches an einem Ma schinenständer angebracht. An diesen Arbeitsbereich schließt sich der Automatikbereich an. Die Steuerkuliss« 22 wird von sämtlichen Steuerventilen 20 des Rundti sches der Maschine passiert. — Bewegt sich eine Spritzgießform aus dem unbetätigten Bereich de! Schlüsselventils 21 in den durch die vorhanden« Steuerkurve 23 gekennzeichneten betätigten Bereicr des Schlüsselventils 21, so erfolgt automatische; Schließen der Spritzgießform, wenn diese nicht schor vorher durch Betätigung des Steuerventils 12 geschlos sen würde.
Um die Schließgeschwindigkeit der Spritzgießformer bzw. des jeweiligen Formenteils bis auf den Wert NuI regulieren zu können, und zwar im Maschinenbereicl für Handsteuerung, ist es erforderlich, den zwischen dei zweiten Vorsteuerseite 11 des Umsteuerventils 2 unt dem Schlüsselventil 21 befindlichen Schaltleitungszweij 10 durch die Anordnung des Schlüsselventils 24 zi unterbrechen und eben in die Entlüftungsleitung 2i zwischen Umsteuerventil 2 und Kolben-Zylindereinhei 1 eine verstellbare Drossel 26 anzuordnen. Nacl Unterbrechung dieses Schaltleitungszweiges 10 durcl entsprechende Stellung des Schlüsselventils 24 läßt sicr die Formenschließbewegung nach dem manueller Betätigen des Steuerventils 20 herbeiführen und durcr Betätigen der Drossel 26 die Schließgeschwindigkeit bis auf den Wert Null regulieren, so daß Stillstand dei Formenschließbewegung in jeder Stellung des Formen teils erreicht werden kann. Nach Beendigung de; Formeneinrichtens ist es für den regulären Betrieb dei Spritzgießmaschine erforderlich, die Drossel 26 wiedei ganz zu öffnen und das Schlüsselventil auf die Stellunj für die Handsteuerung zurückzustellen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Steuereinrichtung für eine Formschließvorrichtung einer Kunststoff-Spritzgießmaschine, insbesondere einer Schuhsohlen-Anspritzmaschine, mit einer Kolben-Zylindereinheit zum öffnen und Schließen einer Spritzgießform, mit einem jeweils eine Zylinderkammer der Kolben-Zylindereinheit mit einer Druckmediumquelle und jeweils die andere Zylinderkammer mit einem Auslaß verbindenden, vorgesteuerten Umsteuerventil, dessen erste Vorsteuerseite über eine erste Steuerleitung an eine Steuermediumquelle und über eine Schaltleitung an seine zweite Vorsteuerseite angeschlossen ist, und mit einem in der Schaltleitung angeordneten, von Hand betätigbaren Schaltventil mit selbsttätiger Rückstellung, das in seiner Ausgangsstellung die beiden Zweige der Schaltleitung miteinander verbindet und in seiner handbetätigten Schaltstellung die Schaltleitung unterbricht, wobei in dem das von Hand betätigbare Schaltventil mit der ersten Vorsteuerseite des vorgesteuerten Umsteuerventils verbindenden Schaltleitungszweig ein über eine Rolle betätigbares Rollenschaltventil angeordnet ist, wobei die mit einem Rückschlagventil versehene erste Steuerleitung sowie eine mit der zweiten Vorsteuerseite des Umsteuerventils verbundene, mit einem Drosselrückschlagventil versehene zweite Steuerleitung mittels eines Steuerventils alternativ mit der Steuermediumquelle bzw. der freien Atmosphäre verbindbar sind und wobei der mit der zweiten Vorsteuerseite des Umsteuerventils verbundene Schaltleitungszweig vermittels eines zwischengeschalteten Schlüsselventils unter Verschluß der Leitungsenden der Schaltleitung unterbrechbar ist, nach Hauptanmeldung P 25 49 005.5, dadurch gekennzeichnet, daß feststehend zu Beginn eines Handsteuerbereiches eine Steuerkulisse (22) angeordnet ist, durch die das Steuerventil (20), das auf einem bewegten Maschinentisch (z. B. Runddrehtisch) befestigt ist, auf seiner der manuellen Bewegungsseite (2Oa^ angewandten Seite (20b) zum automatischen Vorsteuern betätigbar ist und daß in Bewegungsrichtung des bewegten Maschinentisches nach der Steuerkulisse (22) für den Handsteuerbereich zu Beginn des Automatiksteuerbereiches eine Steuerkurve (23) angeordnet ist, durch die das Schlüsselventil (21), das als ein federbelastetes Rollenventil ausgebildet und auf dem bewegten Maschinentisch befestigt ist, zum Umstellen auf Automatiksteuerung betätigbar ist.
2. Steuereinrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem als Rollenventil ausgebildeten ersten Schlüsselventil (21) und dem Umsteuerventil (2) in dem zugeordneten Schaltleitungszweig (10) ein federbelastetes zweites Schlüsselventil (24), daß in eine von dem Umsteuerventil (2) zu der Kolben-Zylindereinheit (1) führende EntlUftungsieitung (25) eine verstellbare Drossel (26) eingesetzt ist und daß das zweite Schlüsselventil (24) über eine Entlüftungsleitung (27a) und das erste, als Rollenventil ausgebildete Schlüsselventil (21) über eine Entlüftungsleitung (27b) mit dem Steuerventil (20) in Verbindung stehen.
Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für eine Formschließvorrichtung einer Kunststoff-Spritzgießmaschine, insbesondere einer Schuhsohlen-Anspritzmaschine, entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einer derartigen Steuereinrichtung nach der Hauptanmeldung ist zum Auslösen der Formenschließbewegung vor Betätigen des Schaltventils bei Handbetrieb ein Vorsteuern der Formenschließbewegung durch Betätigen des Steuerventils erforderlich. Kunststoff-Spritzgießmaschinen jedoch, insbesondere Schuhsohlen-Anspritzmaschinen, für welche eine solche Steuereinrichtung vorgesehen ist, sind von der Anordnung ihrer ursprünglichen Steuerorgane her verschieden. Während ein Teil dieser Spritzgießmaschinen in ergonomischer Hinsicht eine zweckmäßige Anordnung des Schaltventils zum Steuerventil zuläßt, ist bei einem anderen Teil dieser Spritzgießmaschinen eine zweckmäßige Zuordnung dieser beiden Steuerelemente nicht möglich, insoweit ist die Steuereinrichtung gemäß Hauptanmeldung weiter entwicklungsfähig.
Im übrigen sind hydraulische Pressen, insbesondere Kunststoff-Pressen bekannt, bei weichen der Preßstempel mittels einer elektrisch-hydraulischen Steuereinrichtung in der Weise gesteuert wird, daß mit der Auslösung des Preßstempelformschlusses gleichzeitig eine Preß- und Lüftungszeitsteuerung in Tätigkeit tritt, durch welche der Formschluß des Preßstempels nach anfänglicher kurzer Preßdauer zum Zwecke des Entlüftens für eine bestimmte Zeit aufgehoben, anschließend wieder getätigt und nach Ablauf der Preßzeit der Preßstempel selbsttätig in seine Rückzugstellung zurückgeführt wird. Die Zeitdauer des Preßvorganges ist bis zur Rückzugsteuerung des Preßstempels nach beendetem Arbeitsgang und die Zeitdauer der Entlüftungs-Formschlußunterbrechung sind mittels Zeitschaltuhren einstellbar. Im übrigen erfolgt die Bedienung der Presse mittels mehrerer Druckknopfschalter (vergleiche DE-PS 8 95 523). Durch diese bekannten Maßnahmen sind jedoch die Probleme um die Anordnung von Steuerelementen unter ergonomisch optimalen Verhältnissen bei Kunststoff-Spritzgießmaschinen unterschiedlicher Ausführungsformen nicht maßgebend beeinflußt worden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steuereinrichtung für eine Formschließvorrichtung einer Kunststoff-Spritzgießmaschine, insbesondere einer Schuhsohlen-Anspritzmaschine, nach der Hauptanmeldung dahingehend weiterzuentwickeln, daß sich die erforderlichen Steuerelemente bei sämtlichen Ausführungsformen der Spritzgießmaschinen unter ergonomisch optimalen Verhältnissen anordnen lassen, und zwar unter Berücksichtigung eines verminderter. Steueraufwandes sowie automatischer Umstellung von Handsteuerung auf Automatiksteuerung und umgekehrt.
Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einer gattungsgemäßen Steuereinrichtung nach dem Hauptpatent durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 beanspruchten Merkmale.
Diese Maßnahmen der Erfindung haben zur Folge, daß eine unmittelbare Koppelung des Schaltleitungszweiges für die Handsteuerung mit dem Schaltleitungszweig für die Automatiksteuerung verwirklicht wird. Dadurch läßt sich das zum Umstellen von Handsteuerung auf Automatiksteuerung erforderliche Schlüsselventil als Rollenventil ausbilden. Das Rollenventil ist derart angesteuert, daß es in unbetätigtem Zustand die Funktion des bei der Hauptanmeldung auf Handsteue-
DE19762638150 1976-08-25 1976-08-25 Steuereinrichtung für eine Formschließvorrichtung einer Kunststoff -Spritzgießmaschine, insbesondere einer Schuhsohlen-Anspritzmaschine Expired DE2638150C3 (de)

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