DE2638150B2 - Steuereinrichtung für eine Formschließvorrichtung einer Kunststoff -Spritzgießmaschine, insbesondere einer Schuhsohlen-Anspritzmaschine - Google Patents
Steuereinrichtung für eine Formschließvorrichtung einer Kunststoff -Spritzgießmaschine, insbesondere einer Schuhsohlen-AnspritzmaschineInfo
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Description
rung eingestellten Schlüsselventils ausübt. In betätigtem
Zustand übt es die Funktion des bei der Hauptanmeldung auf Automatiksteuerung eingestellten Schlüsselventils
aus.
Um die Formenschließgeschwindigkeh beim Einrichten
der Spritzgießformen regulieren zu können, lehrt die Erfindung ferner, daß zwischen dem als Rollenventil
ausgeübten ersten Schlüsselventil und dem Umsteuerventil in dem zugeordneten Schaltleitungszweig ein
federbelastetes zweites Schlüsselventil, daß in eine von dem Umsteuerventil zu der Kolben-Zylindereinheit
führende Entlüftungsleitung eine verstellbare Drossel eingesetzt ist und daß das zweite Schlüsselventil über
eine Entlüftungsleitung und das erste, als Rollenventil ausgebildete Schlüsselventil über eine Entlüftungsleitung
mit dem Steuerventil in Verbindung stehen. Zum Einrichten der einzelnen Formenteile beim Formenaufbau
ist es notwendig, die Formen-Schließgeschwindigkeit in jeder Stellung des jeweiligen Formenxeils bis auf
den Wert 0 regulieren zu können. Hierzu muß der Steuerkreis für die Automatiksteuerung wirksam
werden und die Entlüftung der betreffenden Zylinderkammer der Kolben-Zylindereinheit reguliert werden
können. Das ermöglichen die beanspruchten Maßnahmen nunmehr im Handsteuerungsbereich. Die durch die
Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß die erfindungsgemäße Steuereinrichtung
für eine Formschließvorrichtung einer Kunststoff-Spritzmaschine, insbesondere einer Schuhsohlen-Anspritzmaschine,
eine in ergonomischer Hinsicht optimale Anordnung der Steuerelemente bei sämtlichen
Ausführungsformen der Spritzgießmaschinen ermöglicht, insbesondere eine Verminderung des Steuerungsaufwandes sowie den Wegfall der manuellen Umstellung
von Handsteuerung auf Automatiksteuerung und umgekehrt gewährleistet. Darüber hinaus kann nach
bevorzugter Ausführungsform der Erfindung die Formenschließgeschwindigkeit beim Einrichten der Spritzgießformen
reguliert werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung
näher erläutert.
Die einzige Figur zeigt schematisch eine Steuereinrichtung für eine Formschließvorrichtung einer Kunststoff-Spritzgießmaschine,
insbesondere einer Schuhsohlen-Anspritzmaschine, mit einer Kolben-Zylindereinheit
1 zum öffnen und Schließen einer Spritzgießform, mit einem jeweils eine Zylinderkammer 4 der Kolben-Zylindereinheit
1 mit einer Druckmediumquelle 5 und jeweils die andere Zylinderkammer 3 mit einem Auslaß
verbindenden vorgesteuerten Umsteuerventil 2, dessen erste Vorsteuerseite 6 über eine erste Steuerleitung 7 an
eine Steuermediumquelle 8 und über eine Schahleitung 9, 10 an seine zweite Vorsteuerseite 11 angeschlossen
ist. Ferner weist die Steuereinrichtung ein in der Schaltleitung 9,10 angeordnetes, von Hand betätigbares
Schaltventil 12 mit selbsttätiger Rückstellung auf, welches in seiner Ausgangsstellung die beiden Zweige
der Schaltleitung 9, 10 miteinander verbindet und in seiner handbetätigten Schaltstellung die Schaltleitung 9,
10 unterbricht, wobei in dem das von Hand betätigbare Schaltventil 12 mit der ersten Vorsteuerseite 6 des
vorgesteuerten Umsteuerventils 2 verbindenden Schaltleitungszweig 9 ein über eine Rolle betätigbares
Rollenschaltventil 14 angeordnet ist, welches von einer mit dem Kolben 15 der Kolben-Zylindereinheit 1
gekoppelten Steuerkurve 16 derart ansteuerbar ist, daß auf dem Restschließweg der Spritzgießform der mit der
Steuermediumquelle 8 verbundene Teil Sa des Schaltlei· tungszweiges 9 verschließbar und der zum Schaltventil
12 führende Teil 9b des Schaltleitungszweiges 9 entlüftbar ist. Dabei sind die mit einem Rückschlagventil
17 versehene erste Steuerleitung 7 sowie eine mit der zweiten Vorsteuerseite 11 des Umsteuerventils 2
verbundene mit einem Drosselrückschlagventil 19 versehene zweite Steuerleitung 18 mittels eines
Steuerventils 20 alternativ mit der Steuermediumquelle
ίο 8 bzw. der freien Atmosphäre verbindbar. Der mit der
zweiten Vorsteuerseite 11 des Umsteuerventils 2 verbundene Schaltleitungszweig 10 isi vermittels eines
zwischengeschalteten Schlüsselventils 21 unter Verschluß der Leitungsenden der Schaltleitung 10 unterbrechbar.
Zu Beginn eines Handsteuerbereiches ist eine Steuerkulisse 22 feststehend angeordnet, durch die das
Steuerventil 20, welches auf einem bewegten Maschinentisch, z. B. Runddrehtisch, befestigt ist, auf seiner der
manuellen Bewegungsseite 20a abgewandten Seite 20b zum automatischen Vorsteuern betätigbar ist. Jn
Bewegungsrichtung des bewegten Maschinentisches ist nach der Steuerkulisse 22 für den Handsteuerbereich zu
Beginn des Automatiksteuerbereiches eine Steuerkurve 23 angeordnet, durch die das Schlüsselventil 21, welches
als ein federbelastetes Rollenventil ausgebildet und auf dem bewegten Maschinentisch befestigt ist, zum
Umstellen auf Automatiksteuerung betätigbar ist. Zwischen dem als Rollenventil ausgebildeten ersten
Schlüsselventil 21 und dem Umsteuerventil 2 in dem zugeordneten Schaltleitungszweig 10 ist ein federbelastetes
zweites Schlüsselventil 24 eingesetzt. Ferner ist in eine von dem Umsteuerventil 2 zu der Kolben-Zylindereinheit
1 führende Entlüftungsleitung 25 eine verstellbare Drossel 26 eingesetzt Das zweite Schlüsselventil 24
und das erste als Rollenventil ausgebildete Schlüsselventil 21 stehen über Entlüftungsleitungen 27a bzw. 27b
mit dem Steuerventil 20 in Verbindung, damit zur Ermöglichung der Formenschließbewegung die auf der
zweiten Vorsteuerseite 11 anstehende Steuerluft entlüftet
werden kann. Das Entlüften dieser Steuerluft geschieht entweder bei Automatikeinstellung des
Schlüsselventils 24 zum Formeneinrichten durch das Schlüsselventil 24, die Entlüftungsleitung 27a und das
Steuerventil 20 in die freie Atmosphäre.
Die Funktion der beschriebenen Steuervorrichtung ergibt sich unschwer aus der Figur, welche den
Ausgangspunkt für eine manuelle Steuerung zeigt. Der Kolben 15 der Kolben-Zylindereinheit 1 befindet sich in
der oberen Stellung, d. h. die betreffende Spritzgußform
so ist geöffnet, weil die Zylinderkammer 4 über das Umsteuerventil 2 von der Druckmediumquelle 5
beaufschlagt ist. Das Umsteuerventil 2 ist über die erste Steuerleitung 7 auf seiner ersten Vorsteuerseite 6 und
über die Schallleitung 9, 10 mit den auf Durchgang stehenden Ventilen 14,12,21 und 24, und auch auf seiner
anderen zweiten Vorsteuerseite 11 mit dem Druck der Steuermediumquelle 8 beaufschlagt. Durch Handbetätigung
des Schaltventils 12 wird die Schaltleitung 9, 10 unterbrochen, das Ende des Schaltleitungszweiges 9
verschlossen und der Schaltleitungszweig 10 entlüftet; das Umsteuerventil 2 bewegt sich in seine andere
Schaltstellung, in welcher die Zylinderkammer 3 mit Druckluft aus der Druckmediumquelle 5 versorgt und
die Zylinderkammer 4 entlüftet wird, so daß sich der Kolben 15 nach unten bewegt und die Spritzgießform
geschlossen wird. Wird das Schaltventil 12 losgelassen, bewegt es sich infolge einer zugeordneten Rückstellfeder
wieder in die in der Figur gezeigte Schaltstellung, in
welcher beide Vorsteuerseiten 6, 11 des Umsteuerventils 2 vom gleichen Steuerdruck beaufschlagt sind.
Solange das Rollenschaltventil 14 von der Steuerkurve 16 in seine zweite Schaltstellung gebracht, in welcher
der Teil 9a des Schaltleitungszweiges 9 an seinem Ende verschlossen und der Teil 9b entlüftet ist, so wird das
Schaltventil 12 funktionslos. Die Spritzgießform bleibt daher geschlossen. Zum öffnen der Spritzgießform
nach erfolgtem Spritzvorgang wird das Steuerventil 20 in seine andere Schaltstellung gebracht, in welcher die
zweite Vorsteuerseite 11 über das Drosselrückschlagventil 19 und die erste Steuerleitung 18 vom
Steuerdruck der Steuermediumquelle 8 beaufschlagt wird, so daß das Umsteuerventil 2 umgeschaltet und die
Spritzform geöffnet wird.
DieBetätigung des Schlüsselventils 21 erfogt durch Auflaufen einer Rolle auf die zugeordnete Steuerkurve
23, die sich z. B. auf einem Drehkreis des Formträgers bzw. Rundliches befindet. Durch entsprechende Anordnung
dieser Steuerkurve 23 auf dem Drehkreis des Rundtisches läßt sich die Automatiksteuerung für einen
bestimmten Maschinenbereich durchführen, ohne daß eine vorherige manuelle Umstellung des Steuerkreises
auf diese Steuerungsart erfolgen muß. Im Ausführungsbeispiel ist der Maschinenbereich, in dem von Hand an
den Spritzgießformen manipuliert werden kann, grundsätzlich auf Handsteuerung eingestellt, da in diesem
Bereich durch das Fehlen der Steuerkurve 23 keine Betätigung des Schlüsselventils 21 erfolgt. In diesem
Maschinenbereich kann somit durch bloßes Betätigen des Schaltventils 12 die jeweilige Schließbewegung der
Spritzgießformen herbeigeführt werden, wenn die erforderliche Vorsteuerung durch das Steuerventil 20
gegeben ist. Die sonst zur Ermöglichung der Handsteuerung erforderliche Vorsteuerung durch manuelle Betätigung
des Steuerventils 12 entfällt nunmehr, da der Steuerventilkolben entgegengesetzt der manuellen
Bewegungsseite 20a auf der mittels der Steuerkulisse 22 betätigten Seite 206 des Steuerventils 20 daraus
herausgeführt ist und somit eine horizontale Verschie bung bei Überfahren der Steuerkulisse 22 ermöglicht
die nunmehr die Vorsteuerung bewirkt. Diese Steuerku lisse 22 ist einmalig zu Beginn des Handsteuerbereiche!
bzw. entsprechenden Arbeitsbereiches an einem Ma schinenständer angebracht. An diesen Arbeitsbereich
schließt sich der Automatikbereich an. Die Steuerkuliss« 22 wird von sämtlichen Steuerventilen 20 des Rundti
sches der Maschine passiert. — Bewegt sich eine Spritzgießform aus dem unbetätigten Bereich de!
Schlüsselventils 21 in den durch die vorhanden« Steuerkurve 23 gekennzeichneten betätigten Bereicr
des Schlüsselventils 21, so erfolgt automatische; Schließen der Spritzgießform, wenn diese nicht schor
vorher durch Betätigung des Steuerventils 12 geschlos sen würde.
Um die Schließgeschwindigkeit der Spritzgießformer bzw. des jeweiligen Formenteils bis auf den Wert NuI
regulieren zu können, und zwar im Maschinenbereicl für Handsteuerung, ist es erforderlich, den zwischen dei
zweiten Vorsteuerseite 11 des Umsteuerventils 2 unt dem Schlüsselventil 21 befindlichen Schaltleitungszweij
10 durch die Anordnung des Schlüsselventils 24 zi unterbrechen und eben in die Entlüftungsleitung 2i
zwischen Umsteuerventil 2 und Kolben-Zylindereinhei 1 eine verstellbare Drossel 26 anzuordnen. Nacl
Unterbrechung dieses Schaltleitungszweiges 10 durcl entsprechende Stellung des Schlüsselventils 24 läßt sicr
die Formenschließbewegung nach dem manueller Betätigen des Steuerventils 20 herbeiführen und durcr
Betätigen der Drossel 26 die Schließgeschwindigkeit bis auf den Wert Null regulieren, so daß Stillstand dei
Formenschließbewegung in jeder Stellung des Formen teils erreicht werden kann. Nach Beendigung de;
Formeneinrichtens ist es für den regulären Betrieb dei Spritzgießmaschine erforderlich, die Drossel 26 wiedei
ganz zu öffnen und das Schlüsselventil auf die Stellunj für die Handsteuerung zurückzustellen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Steuereinrichtung für eine Formschließvorrichtung einer Kunststoff-Spritzgießmaschine, insbesondere
einer Schuhsohlen-Anspritzmaschine, mit einer Kolben-Zylindereinheit zum öffnen und Schließen
einer Spritzgießform, mit einem jeweils eine Zylinderkammer der Kolben-Zylindereinheit mit
einer Druckmediumquelle und jeweils die andere Zylinderkammer mit einem Auslaß verbindenden,
vorgesteuerten Umsteuerventil, dessen erste Vorsteuerseite über eine erste Steuerleitung an eine
Steuermediumquelle und über eine Schaltleitung an seine zweite Vorsteuerseite angeschlossen ist, und
mit einem in der Schaltleitung angeordneten, von Hand betätigbaren Schaltventil mit selbsttätiger
Rückstellung, das in seiner Ausgangsstellung die beiden Zweige der Schaltleitung miteinander verbindet
und in seiner handbetätigten Schaltstellung die Schaltleitung unterbricht, wobei in dem das von
Hand betätigbare Schaltventil mit der ersten Vorsteuerseite des vorgesteuerten Umsteuerventils
verbindenden Schaltleitungszweig ein über eine Rolle betätigbares Rollenschaltventil angeordnet ist,
wobei die mit einem Rückschlagventil versehene erste Steuerleitung sowie eine mit der zweiten
Vorsteuerseite des Umsteuerventils verbundene, mit einem Drosselrückschlagventil versehene zweite
Steuerleitung mittels eines Steuerventils alternativ mit der Steuermediumquelle bzw. der freien
Atmosphäre verbindbar sind und wobei der mit der zweiten Vorsteuerseite des Umsteuerventils verbundene
Schaltleitungszweig vermittels eines zwischengeschalteten Schlüsselventils unter Verschluß der
Leitungsenden der Schaltleitung unterbrechbar ist, nach Hauptanmeldung P 25 49 005.5, dadurch
gekennzeichnet, daß feststehend zu Beginn eines Handsteuerbereiches eine Steuerkulisse (22)
angeordnet ist, durch die das Steuerventil (20), das auf einem bewegten Maschinentisch (z. B. Runddrehtisch)
befestigt ist, auf seiner der manuellen Bewegungsseite (2Oa^ angewandten Seite (20b) zum
automatischen Vorsteuern betätigbar ist und daß in Bewegungsrichtung des bewegten Maschinentisches
nach der Steuerkulisse (22) für den Handsteuerbereich zu Beginn des Automatiksteuerbereiches eine
Steuerkurve (23) angeordnet ist, durch die das Schlüsselventil (21), das als ein federbelastetes
Rollenventil ausgebildet und auf dem bewegten Maschinentisch befestigt ist, zum Umstellen auf
Automatiksteuerung betätigbar ist.
2. Steuereinrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem als
Rollenventil ausgebildeten ersten Schlüsselventil (21) und dem Umsteuerventil (2) in dem zugeordneten
Schaltleitungszweig (10) ein federbelastetes zweites Schlüsselventil (24), daß in eine von dem
Umsteuerventil (2) zu der Kolben-Zylindereinheit (1) führende EntlUftungsieitung (25) eine verstellbare
Drossel (26) eingesetzt ist und daß das zweite Schlüsselventil (24) über eine Entlüftungsleitung
(27a) und das erste, als Rollenventil ausgebildete Schlüsselventil (21) über eine Entlüftungsleitung
(27b) mit dem Steuerventil (20) in Verbindung stehen.
Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für eine Formschließvorrichtung einer Kunststoff-Spritzgießmaschine,
insbesondere einer Schuhsohlen-Anspritzmaschine, entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
Bei einer derartigen Steuereinrichtung nach der Hauptanmeldung ist zum Auslösen der Formenschließbewegung
vor Betätigen des Schaltventils bei Handbetrieb ein Vorsteuern der Formenschließbewegung durch
Betätigen des Steuerventils erforderlich. Kunststoff-Spritzgießmaschinen jedoch, insbesondere Schuhsohlen-Anspritzmaschinen,
für welche eine solche Steuereinrichtung vorgesehen ist, sind von der Anordnung
ihrer ursprünglichen Steuerorgane her verschieden. Während ein Teil dieser Spritzgießmaschinen in
ergonomischer Hinsicht eine zweckmäßige Anordnung des Schaltventils zum Steuerventil zuläßt, ist bei einem
anderen Teil dieser Spritzgießmaschinen eine zweckmäßige Zuordnung dieser beiden Steuerelemente nicht
möglich, insoweit ist die Steuereinrichtung gemäß Hauptanmeldung weiter entwicklungsfähig.
Im übrigen sind hydraulische Pressen, insbesondere Kunststoff-Pressen bekannt, bei weichen der Preßstempel
mittels einer elektrisch-hydraulischen Steuereinrichtung in der Weise gesteuert wird, daß mit der Auslösung
des Preßstempelformschlusses gleichzeitig eine Preß- und Lüftungszeitsteuerung in Tätigkeit tritt, durch
welche der Formschluß des Preßstempels nach anfänglicher kurzer Preßdauer zum Zwecke des Entlüftens für
eine bestimmte Zeit aufgehoben, anschließend wieder getätigt und nach Ablauf der Preßzeit der Preßstempel
selbsttätig in seine Rückzugstellung zurückgeführt wird. Die Zeitdauer des Preßvorganges ist bis zur Rückzugsteuerung
des Preßstempels nach beendetem Arbeitsgang und die Zeitdauer der Entlüftungs-Formschlußunterbrechung
sind mittels Zeitschaltuhren einstellbar. Im übrigen erfolgt die Bedienung der Presse mittels
mehrerer Druckknopfschalter (vergleiche DE-PS 8 95 523). Durch diese bekannten Maßnahmen sind
jedoch die Probleme um die Anordnung von Steuerelementen unter ergonomisch optimalen Verhältnissen bei
Kunststoff-Spritzgießmaschinen unterschiedlicher Ausführungsformen nicht maßgebend beeinflußt worden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steuereinrichtung für eine Formschließvorrichtung
einer Kunststoff-Spritzgießmaschine, insbesondere einer Schuhsohlen-Anspritzmaschine, nach der Hauptanmeldung
dahingehend weiterzuentwickeln, daß sich die erforderlichen Steuerelemente bei sämtlichen
Ausführungsformen der Spritzgießmaschinen unter ergonomisch optimalen Verhältnissen anordnen lassen,
und zwar unter Berücksichtigung eines verminderter. Steueraufwandes sowie automatischer Umstellung von
Handsteuerung auf Automatiksteuerung und umgekehrt.
Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einer gattungsgemäßen Steuereinrichtung nach dem Hauptpatent
durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 beanspruchten Merkmale.
Diese Maßnahmen der Erfindung haben zur Folge, daß eine unmittelbare Koppelung des Schaltleitungszweiges
für die Handsteuerung mit dem Schaltleitungszweig für die Automatiksteuerung verwirklicht wird.
Dadurch läßt sich das zum Umstellen von Handsteuerung auf Automatiksteuerung erforderliche Schlüsselventil
als Rollenventil ausbilden. Das Rollenventil ist derart angesteuert, daß es in unbetätigtem Zustand die
Funktion des bei der Hauptanmeldung auf Handsteue-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762638150 DE2638150C3 (de) | 1976-08-25 | 1976-08-25 | Steuereinrichtung für eine Formschließvorrichtung einer Kunststoff -Spritzgießmaschine, insbesondere einer Schuhsohlen-Anspritzmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19762638150 DE2638150C3 (de) | 1976-08-25 | 1976-08-25 | Steuereinrichtung für eine Formschließvorrichtung einer Kunststoff -Spritzgießmaschine, insbesondere einer Schuhsohlen-Anspritzmaschine |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2638150A1 DE2638150A1 (de) | 1978-03-09 |
| DE2638150B2 true DE2638150B2 (de) | 1978-06-15 |
| DE2638150C3 DE2638150C3 (de) | 1979-02-15 |
Family
ID=5986268
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762638150 Expired DE2638150C3 (de) | 1976-08-25 | 1976-08-25 | Steuereinrichtung für eine Formschließvorrichtung einer Kunststoff -Spritzgießmaschine, insbesondere einer Schuhsohlen-Anspritzmaschine |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE2638150C3 (de) |
-
1976
- 1976-08-25 DE DE19762638150 patent/DE2638150C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2638150A1 (de) | 1978-03-09 |
| DE2638150C3 (de) | 1979-02-15 |
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