DE2630501A1 - Pruefgeraet zur nachahmung von rauch fuer rauchdetektoren - Google Patents
Pruefgeraet zur nachahmung von rauch fuer rauchdetektorenInfo
- Publication number
- DE2630501A1 DE2630501A1 DE19762630501 DE2630501A DE2630501A1 DE 2630501 A1 DE2630501 A1 DE 2630501A1 DE 19762630501 DE19762630501 DE 19762630501 DE 2630501 A DE2630501 A DE 2630501A DE 2630501 A1 DE2630501 A1 DE 2630501A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- measuring chamber
- chamber
- electrodes
- smoke
- collecting device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000012360 testing method Methods 0.000 title description 19
- 239000000779 smoke Substances 0.000 claims description 68
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 claims description 30
- 239000002245 particle Substances 0.000 claims description 13
- 230000005855 radiation Effects 0.000 claims description 11
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000004043 responsiveness Effects 0.000 claims 1
- 150000002500 ions Chemical class 0.000 description 22
- 239000000443 aerosol Substances 0.000 description 4
- LXQXZNRPTYVCNG-YPZZEJLDSA-N americium-241 Chemical compound [241Am] LXQXZNRPTYVCNG-YPZZEJLDSA-N 0.000 description 4
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N Atomic nitrogen Chemical compound N#N IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 2
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 2
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 2
- 229910052695 Americium Inorganic materials 0.000 description 1
- LXQXZNRPTYVCNG-UHFFFAOYSA-N americium atom Chemical compound [Am] LXQXZNRPTYVCNG-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N atomic oxygen Chemical compound [O] QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 1
- 235000019504 cigarettes Nutrition 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 238000010411 cooking Methods 0.000 description 1
- 230000000881 depressing effect Effects 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000005684 electric field Effects 0.000 description 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 230000005669 field effect Effects 0.000 description 1
- 230000007274 generation of a signal involved in cell-cell signaling Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 229910052757 nitrogen Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 1
- 239000001301 oxygen Substances 0.000 description 1
- 229910052760 oxygen Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 description 1
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 description 1
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 1
- 238000010998 test method Methods 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B17/00—Fire alarms; Alarms responsive to explosion
- G08B17/10—Actuation by presence of smoke or gases, e.g. automatic alarm devices for analysing flowing fluid materials by the use of optical means
- G08B17/11—Actuation by presence of smoke or gases, e.g. automatic alarm devices for analysing flowing fluid materials by the use of optical means using an ionisation chamber for detecting smoke or gas
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B17/00—Fire alarms; Alarms responsive to explosion
- G08B17/10—Actuation by presence of smoke or gases, e.g. automatic alarm devices for analysing flowing fluid materials by the use of optical means
- G08B17/11—Actuation by presence of smoke or gases, e.g. automatic alarm devices for analysing flowing fluid materials by the use of optical means using an ionisation chamber for detecting smoke or gas
- G08B17/113—Constructional details
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Fire-Detection Mechanisms (AREA)
- Other Investigation Or Analysis Of Materials By Electrical Means (AREA)
Description
Prüfgerät zur Nachahmung von Rauch für Rauchdetektoren
Die Erfindung betrifft Ionisations-Rauchdetektoren und insbesondere
ein Prüfgerät zur Simulation des Vorhandenseins einer bestimmten Konzentration von in der Luft mitge führten Verbrennungsprodukten
im Innern einer Meßkammer.
Ein Rauchdetektor des Ionisationstyps enthält eine Quelle für Alphastrahlen, beispielsweise eine geringe Menge von Americium 241,
in einer Meßkammer mit positiven und negativen Elektroden. Die Meßkammer'ist praktisch frei zugänglich für die Atmosphäre einschließlich
der in der Luft mitgeführten Verbrennungsprodukte. Die Alphastrahlung in der Meßkammer ionisiert die Luft zwischen
den Elektroden und dies führt zum Fließen eines geringen elektrischen Stroms, wenn über den Elektroden Spannung angelegt wird.
Wenn die in der Luft mitgeführten Verbrennungsprodukte (Rauch)
709819/0588
263Q501
. S-
in die Meßkammer eintreten, dann verringern sie die Beweglichkeit der Ionen und vergrößern hierdurch den Widerstand der Meßkammer
für den Stromfluß. Die resultierende Änderung der elektrischen Kennwerte der Schaltung, welche die Meßkammer enthält, wird gemessen
und zur Auslösung eines Warnsignals benutzt, wenn die elektrische Änderung einen ausgewählten Wert erreicht, welcher
eine entsprechende Konzentration von Rauch oder Aerosolen im Innern der Meßkammer darstellt. Die normalerweise gemessene elektrische
Kenngröße ist die Spannungsänderung über der Meßkammer, wobei diese Spannungsänderung als Ergebnis des vergrößerten Kammerwiderstandes
infolge der Anwesenheit von sichtbaren oder unsichtbaren Verbrennungsprodukten in der Meßkammer auftritt. Das
Meß- oder Warngerät erfaßt die Veränderung der Spannung und löst die Warneinrichtung aus, wenn die Spannungsänderung den gewählten
Wert erreicht.
Es ist wichtig, daß der Rauchdetektor hoch empfindlich und zuverlässig
im Betrieb ist. Es ist daher erwünscht, daß er periodisch überprüft werden kann,um sicherzustellen, daß alle seine
Bauteile einschließlich der Meßkammer und des Warngerätes richtig arbeiten. Bisher bestand ein übliches Verfahren zur Prüfung eines
Ionxsatxonsraachdetektors darin, absichtlich Rauch in die Meßkammer einzuleiten, beispielsweise dadurch, daß man Zigarettenrauch
auf den Detektor blies, und anzunehmen das die Anlage richtig arbeitet, wenn dann ein Warnsignal erzeugt wird. Dieses Vorgehen
ist jedoch nicht völlig befriedigend da man nicht genau bestimmen kann wieviel Rauch tatsächlich in die Kammer eindringt.
So ist es beispielsweise zur ausreichenden Frühwarnung bei Feuer ohne eine fälschliche Alarmauslösung bei normalen Kochdämpfen und
ähnlichen erwünscht, daß Alarm gegeben wird, oder das Warnsignal ertönt, wenn der Rauchpegel im Innern der Meßi ammer im Bereich
von 2 % liegt (2 Teile pro 100 Teile). Wenn Rauch auf den Detektor geblasen wird, dann weis die Person, welche das System überprüft
nicht, ob das Warnsignal wegen des Vorhandenseins von 2 % Rauch oder 10 % Rauch oder mehr Rauch in der Mt-ükammer gegeben
wurde. Mit anderen Worten kann es vorkommen, daß ein Ionisations-
709819/0588
— Tf —
-δ.
Rauchdetektor nicht richtig arbeitet und trotzdem diese Rauchprobe
besteht. Ein weiterer Lösungsweg für die Prüfung bestand darin, einen Testknopf vorzusehen. Wenn dieser gedrückt wird,
dann wird in die Schaltung des Warngerätes ein elektrisches Signal eingegeben, das die Kennwerte der Meßkammer nachahmt, wie
sie bei Vorhandensein einer bestimmten Konzentration von Verbrennungsprodukten oder Rauch im Innern der Kammer vorliegen.
So kann beispielsweise das Drücken des Knopfes in einem solchen System die Meßkammer mit einem Widerstand kurzschließen, der einen
Widerstandswert gleich dem Kammerwiderstand besitzt, wenn die
vorbestimmte Rauchkonzentration in der Kammer vorhanden ist. Für den Fachmann ist leicht ersiehtIiCh3 daß durch diese Methode die
Arbeitsweise des Warngerätes ausreichend überprüft wird, jedoch nicht die Arbeitsweise der Meßkammer. Es ist sehr erwünscht,
daß Prüfeinrichtungen zur Prüfung des gesamten Systems und aller
im Betrieb benötigten Bauteile des Systems vorgesehen werden, einschließlich der Meßkammer und des Warngerätes.
Es ist eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte
Einrichtung zur Prüfung der Betriebsfähigkeit eines Ionisations-Rauchdetektors zu schaffen.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung verbesserter
Einrichtungen für Ionisations-Rauchdetektoren zur Überprüfung des gesamten Systems einschließlich der Meßkammer und
des Warngerätes.
Eine weitere Aufgabe-besteht in der Schaffung verbesserter Prüfeinrichtungen,
mit denen festgestellt werden kann, ob ein Ionisations-Rauchdetektor
richtig arbeitet, wen: eine bestimmte Mindestkonzentration
von Rauch-oder Verbrennungsprodukten im Ιηηβτη
der Meßkammer vorhanden ist.
Zusammengefaßt wird in einer Ausführungsform der Erfindung, ein
Ionisations-Rauchdetektor mit einer Meßkammer und einer Sperr-
709819/0588
oder Auffangeinrichtung vorgesehen. Diese Sperr- oder Auffangeinrichtung
ist in der Meßkammer zwischen einer ersten Stellung und einer zweiten Stellung beweglich, in der sie Alphateilchen
auffängt und dadurch den elektrischen Widerstand der Kammer vergrößert und auf diese Weise die Anwesenheit einer vorgegebenen
Konzentration von in der Luft mitgeführten Verbrennungsprodukten im Innern der Kammer simuliert. Insbesondere besitzt die Meßkammer
einen Innenraum der praktisch frei zugänglich ist für die in der Luft mitgeführten Verbrennungsprodukte. Im Innern
der Meßkammer sind erste und zweite Elektroden mit Abstand vorgesehen. Für die Ionisation der Luft zwischen den Elektroden ist
eine Quelle für Alphastrahlen vorgesehen, so daß zwischen den Elektroden ein Strom fließt, wenn eine geeignete Spannung über
den Elektroden angelegt wird. An die Meßkammer ist eine Warneinrichtung zur Erzeugung eines Warnsignals gekoppelt, wenn der
elektrische Widerstand der Meßkammer konsistent ist mit dem Vorhandensein einer vorbestimmten Konzentration von in der Luft mitgeführten
Verbrennungsprodukten im Innern der Meßkammer. Die Auffangeinrichtung ist zwischen einer ersten neutralen Stellung
und einer zweiten Stellung, die näher an der Quelle für Alphastrahlung liegt, zum Abfangen von Alphateilchen beweglich. Mit
der Auffangeinrichtung ist eine von Hand betätigbare Einrichtung zur Bewegung der Auffangeinrichtung zwischen der ersten und
zweiten Stellung verbunden, um den elektrischen Widerstand zwischen den Elektroden zu erhöhen. Die Größe der Auffangeinrichtung
und ihre Lage in der zweiten Stellung werden dabei so gewählt, daß der elektrische Widerstand zwischen den Elektroden bei der
in ihrer zweiten Stellung befindlichen Auffangeinrichtung praktisch
identisch ist mit dem elektrischen Widerstand> wenn sich die Auffangeinrichtung in ihrer ersten Stellung befindet und die
bestimmte Konzentration von Verbrennungsprodukten im Innern der Meß'kammer vorhanden ist. Auf diese Weise simuliert die Bewegung
der Auffangeinrichtung in ihre zweite Stellung das Vorhandensein einer bestimmten Konzentration von Verbrennungsprodukten im Innern
der Meßkammer und ergibt eine Prüfung des gesamten Detektorsystems
709819/0588
einschließlich der Meßkammer und der Warneinrichtung.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist die Auffangeinrichtung
mindestens dann von den beiden Elektroden elektrisch isoliert, wenn sie sich in ihrer zweiten Stellung befindet. Gemäß
einem weiteren Aspekt der Erfindung ist die Auffangeinrichtung
mit einer ausgewählten Elektrode gekoppelt, wenn sie sich in ihrer ersten Stellung befindet. In einer weiteren Form der Erfindung
enthält die Auffangeinrichtung ein elektrisch leitendes Target, daß in Kontakt mit der ausgewählten Elektrode ist, wenn sich die
Auffangeinrichtung in ih_rer ersten Stellung befindet, und die von Hand betätigte Einrichtung zur Bewegung der Auffangeinrichtung
enthält einen außerhalb der Meßkammer angebrachten Druckknopf, eine isolierende Welle zur Verbindung des leitenden Targets
und des Druckknopfes und eine Vorspannungseinrichtung, welche die Auffangeinrichtung in ihre erste Stellung bewegt.
Ein besseres Verständnis der Erfindung und weiterer Aufgaben und Merkmale derselben ergibt sich aus der nachstehenden ausführlichen
Beschreibung im Zusammenhang mit den Abbildungen.
Die Figur 1 zeigt eine Sehaltzeichnung für einen Rauchdetektor,
welcher das Prüfgerät gemäß der Erfindung enthält.
Die Figur 2 zeigt eine Kurve für die Spannungsänderung an der
Meßkammer nach Figur 1, wenn entweder Verbrennungsprodukte
eingeleitet werden oder die Prüfeinrichtung gemäß der Erfindung betätigt wird.
Die Figur 3 zeigt eine Bragg'sehe Kurve 6 für die Anzahl der gebildeten
Ionen in Abhängigkeit von dem Streckenabstand, welchen die Alphateilchen von der Strahlungsquelle
ausgehenddurchlaufen.
Die Figur 4 ist eine ausführliche Ansicht der Meßkammer und eine
Ausfuhrungsform der Auffangeinrichtung gemäß der Erfindung
und der Einrichtung zur Bewegung der Auffan geinrichtung.
709819/0588
■s
Die Figur 5 zeigt eine Sehaltzeichnung ähnlich der Figur 1 und
zeigt die Einfügung der erfindungsgemäßen Prüfeinrichtung
in einen Rauchdetektor mit einer einzigen Ionisationskammer.
Die Figur 6 ist eine Ansicht ähnlich Figur 4 und zeigt die Auffangeinrichtung
in ihrer zweiten Stellung.
Zur ausführlichen Beschreibung wird zunächst auf die Figur 1 Bezug
genommen, welche einen Rauchdetektor 10 zeigt, der die erfindungsgemäße
Prüfeinrichtung enthält. Der Rauchdetektor 10 enthält ein Paar von Ionisationskammern 12 und 14, die in Reihe
über ein Paar von Anschlüssen 16 und 18 geschaltet sind, mit denen eine geeignete Quelle für Glei chspannungs leistung verbunden
werden kann. Die bestimmte dargestellte Schaltung ist ausgelegt für den Anschluß an eine Gleichspannungsbatterie an eine Spannung
im Bereich von 10,5 bis 12,5 Volt, wobei der positive bzw. negative Anschluß der Batterie mit dem Anschluß 16 bzw, 18 in der
dargestellten Weise verbunden wird. Die Kammer 12 ist gegenüber der Atmosphäre offen und ihr Innenraum ist daher frei zugänglich
für die Luft und die in der Luft mitgeführten Verbrennungsprodukte oder Aerosole. Die Kammer 14 ist praktisch geschlossen und
ihr Innenraum ist daher nicht frei zugänglich für die in der Luft mitgeführten Verbrennungsprodukte. Aus noch nachstehend ersichtlichen
Gründen ist die Kammer 12 eine Meßkammer und die Kammer eine Bezugskammer.
Die· Kammer 12 enthält ein Paar von beabstandeten Elektroden 20
und 22 und eine Quelle 24 für Alphastrahlung, beispielsweise
Americium 24l, zur Ionisation der Luft in dem Innenraum zwischen den Elektroden 20 und 22. Wie bereits erläutert wird zwischen
den Elektroden 20 und 22 ein Ionenstrom fließen, wenn über den Elektroden eine Spannung angelegt wird. Wenn Aerosole oder Verbrennungsprodukte
in den Innenraum der Kammer 12 eindringen, dann wird der Stromfluß verringert, wenn die Spannung über den
Elektroden konstant gehalten wird. Mit anderen Worten, vergrößert die Einleitung von Verbrennungsaerosolen den elektrischen Wider-
709813/0588
stand der Kammer 12 und die Größe der Widerstandsänderung ist ein Maß für die Menge der Verbrennungsprodukte, welche in der
Kammer 12 vorhanden sind. Wenn beispielsweise eine konstante Spannung V^ gemäß der Darstellung in Figur 2 über der Meßkammer
12 angelegt wird, dann wird ein Ionenstrom I. fließen, wenn in
der Kammer kein Rauch vorhanden ist, und ein Ionenstrom i' wird
fließen wenn 2 % Rauch in der Kammer vorhanden sind. Die Bezugskammer
14 enthält ein Paar von beabstandeten Elektroden 26 und 2 und eine Quelle 30 für Alphastrahlung, beispielsweise Americium
241, zur Ionisation der Sauerstoffmoleküle und Stickstoffmoleküle
in dem Innenraum zwischen den Elektroden 26 und 2 8. Da die Verbrennungsprodukte praktisch am Eindringen in das Innere der
Kammer 14 gehindert werden, ist praktisch nur ein Ionenstrom für jede über den Anschlüssen 26 und 28 angelegte Spannung möglich
(unter konstanten Umgebungsbedingungen). Aus Figur 2 ist ersiehtlieh,
daß der Ionenstrom durch die Bezugskammer 14 I1 ist, unter
den angenommenen Umgebungsbedingungen eine Spannung V über den Anschlüssen 26 und 2 8 angelegt wird.
Ionisationskammern wie die Kammern 12 und 14 besitzen Kennlinien der Art wie sie in Figur 2 dargestellt sind. Die Kurve für jede
Kammer besitzt eine zunächst lineare Steigung und in diesem Bereich besteht praktisch eine direkte oder lineare Beziehung zwischen
der angelegten Spannung und dem Ionenstrom. Wenn jedoch die Spannung einen bestimmten Wert übersteigt, dann wird die
Kammer gesättigt und zeigt praktisch einen konstanten Strom über einen weiten Bereich der angelegten Spannungen. Die tatsächliche
Form der Kennlinie für eine Kammer hängt von solchen Faktoren ab, wie dem Spannungsgradienten im Innern der Kammer, der Stärke der
Alphastrahlungsquelle und von den anderen physikalischen Kenngrößen
der Kammer. Die Grundkennlinie der Kammern 12 und 14 sind durch die Kurven der Figur 2 dargestellt, wobei die Meßkammer 12
in dem angedeuteten Spannungsbereich praktisch eine lineare Kennlinie besitzt und die Bezugskammer bereits bei relativ niedrigen
Spannungen die Sättigung erreicht. Es ist in einer Schaltungsanordnung gemäß Figur 1 erwünscht, daß die Meßkammer 12 in ihrem
linearen Bereich arbeitet und die Bezugskammer 14 in ihrem Sättigungsbereich arbeitet.
709819/0588
- ar -
Wie in Figur 4 dargestellt, ionisiert die Quelle 2 4 für Alphastrahlen
die Luft im Innern der Meßkammer 12 in einem Strahlungsfeld, wie es durch die gestrichelten Linien angedeutet ist. Es
ist bekannt, daß die Anzahl der gebildeten Ionen und die Größe des Ionenstroms bei einer über den Elektroden 20 und 22 angelegten
Spannung in einer Beziehung steht zu dem Streckenabstand, welchen die Alphateilchen von der Quelle aus durchlaufen. Diese
Beziehung ist schematisch durch die Bragg1sehe Kurve der Figur
dargestellt. Die Anzahl der gebildeten Ionen steigt mit steigendem Abstand solange an, bis ein Abstand X erreicht ist, der
etwa 3 cm beträgt. Danach ist praktisch die gesamte Energie der Alphateilchen erschöpft und es erfolgt keine Bildung weiterer
Ionen. In der Meßkammer 12 der Figuren 1 und 4 ist der Abstand zwischen der Quelle 24 und der Elektrode 20 kleiner als 3 cm.
Daher wird die maximale Anzahl von Ionen erzeugt, wenn die von der Quelle 24 ausgehenden Alphateilchen ungehindert den Innenraum
der Kammer durchlaufen. Wenn eine feste Spannung über den Elektroden 20 und 22 angelegt wird, dann besitzt der Ionenstrom
unter diesen Bedingungen seinen Maximalwert. Mit anderen Worten ist der elektrische Widerstand der Kammer unter diesen Bedingungen
relativ gering. Wenn jedoch in der Luft mitgeführte Verbrennungsprodukte in die Kammer eintreten, dann werden Zusammenstösse
zwischen einigen der Alphateilchen und den relativ schweren Rauchteilchen stattfinden, wobei die Alphateilchen bei dem Zusammenstoß
ihre Energie verlieren und danach nicht mehr in der Lage sind,weitere Ionen zu erzeugen. Weiterhin werden einige
Ionen sich mit Rauchteilehen vereinigen. Das Ergebnis dieser Vorgänge besteht in einer Verringerung der Zahl der gebildeten Ionen,
in einer Verkleinerung des Ionenstroms für die konstante Spannung über den Elektroden und in einer Vergrößerung des elektrischen
Widerstandes der Kammer. Es ist offensichtlich, daß der Widerstand der Kammer mit steigenden Rauchmengen ansteigen wird, da
größere Rauchmengen in der Kammer zum Abfangen einer größeren Zahl von Alphateilchen führen werden.
709819/0588
* A.
Es wird nunmehr auf die Figuren 1 und 2 Bezug genommen. Die Kammern
12 und 14 sind in Reihe über die Anschlüsse 16 und 18 geschaltet-, so daß die praktisch konstante Spannung Vg einer mit den Anschlüssen
verbundenen Batterie über der Schaltung angelegt wird, welche die beiden Kammern umfaßt. Da die Bezugskammer 14 absichtlich so
ausgelegt ist, daß sie in ihrem Sättigungsbereich arbeitet, ist es offensichtlich, daß jederzeit ein praktisch konstanter Ionenstrom
I1 durch die Kammer 14 fließt. Da die Kammern 12 und 14
in Reihe geschaltet sind, fließt zu jeder Zeit der gleiche Ionenf I
strom I1 durch die Meßkammer 12. Bei Abwesenheit von Rauch erfolgt
über der Kammer 12 ein Spannungsabfall V2. In ähnlicher
Weise ist der Spannungsabfall V, über der Kammer 12 vorhanden, wenn 2 % Rauch zwischen ihren Elektroden vorhanden sind, und der
Spannungsabfall über der Kammer 12 beträgt V11, wenn 4 % Rauch
vorhanden sind. Es ist offensichtlich, daß die Spannung über der Bezugskammer 14 Va - V2 beträgt, wenn ein Rauch vorhanden ist.
Bei 2 % bzw. 4 % Rauch beträgt die Spannung über der Kammer 14 Vg - V^ bzw. Vg - V1J. Es ist ersichtlich, daß die Spannung an
dem Verzweigungspunkt oder Verbindungspunkt 32 zwischen den
Kammern 12 und 14 ein Maß für die Menge der in der Luft mitgeführten Verbrennungsprodukte im Innern der Kammer 12 ist. An die
Meßkammer 12 und den Verzweigungspunkt 32 kann eine Schaltung
zur Warnsignalerzeugung gekoppelt werden, um die Änderung der Spannung am Verzweigungsρunkt 32 zu erfassen oder zu messen und
ein Warnsignal zu erzeugen, wenn die Spannung konsistent ist mit der Anwesenheit einer bestimmten Mindestmenge an Rauch oder
ähnlichen Produkten im Innern der Kammer 12. Die Figuren 1 und 5 zeigen verschiedene Formen eine für die Zwecke geeigneten Schaltung.
Wie in Figur 1 dargestellt, enthält die Einrichtung zur Warnsignalerzeugung
einen MOSFET-Feldeffekttransistor mit Verstärkungseffekt (enhancement type), dessen Gate an den Verzweigungspunkt
32 gekoppelt ist. Die Source des MOSFET-Transistors 34 ist mit
dem positiven Anschluß 16 verbunden und der Drain des MOSFET-
709819/0588
- te- -
-λ.
Transistors ist über Reihenwiderstände 36 und 38 mit dem negativen
Anschluß 18 verbunden. Eine Schaltereinrichtung mit hohem Verstärkungsgrad umfaßt ein Paar von in Kaskade geschalteten
Thyristoren (SCR1S) und ist dadurch an den MOSPET-Transistor 34
gekoppelt, daß das Gate des ersten Thyristors 40 mit dem Verzweigungspunkt 42 zwischen den beiden Reihenwiderständen 36 und 38
verbunden ist. Die Kathode des ersten Thyristors 40 ist mit dem Gate des zweiten Thyristors 44 und über einen Widerstand 46 mit
dem negativen Anschluß l8 verbunden. Der zweite Thyristor ist in einer Reihe mit einer Hornanordnung 50 über die Anschlüsse l6
und 18 geschaltet. Ein Widerstand 52 ist zwischen der Anode des ersten Thyristors 40 und der Hornanordnung 50 vorgesehen, über
den Anschlüssen 16 und 18 befindet sich ein Kondensator 62, um schnelle Änderungen in der Versorgungsspannung oder Netzspannung
während der Betätigung des Horn 50 zu verhindern.
Wenn kein Rauch oder andere in der Luft' mitgeführte Verbrennungsprodukte im Innern der Meßkammer 12 vorhanden sind, dann ist die
Spannung über der Meßkammer 12 kleiner als die Schwellwertspannung des MOSPET-Transistors 34. Da der MOSPET-Transistor 34 ein
solcher Transistor mit Verstärkungseffekt (enhancement type) ist, bedeutet dies, daß der MOSPET-Transistor unter diesen Bedingungen
gesperrt ist, (d. h. er läßt keinen Strom durch). Da der MOSPET-Transistor 34 gesperrt ist, fließt kein Strom durch die Widerstände
36 und 38 und der Verzweigungspunkt 42 wird auf der Spannung
des negativen Anschlusses 18 gehalten. Infolgedessen wird auch der erste Thyristor 40 in seinem gesperrten oder nicht-stromdurchlässigen
Stromzustand- gehalten. Da der erste Thyristor 40 keinen Strom durchläßt, wird auch das Gate des zweiten Thyristors 44 auf
der Spannung des negativen Anschlusses gehalten. Dies bedeutet das der Thyristor 44 gesperrt bleibt und das Horn 50 nicht betätigt
wird. Es ist zu beachten, daß unter diesen Verhältnissen alle Bauelemente der Meß- und Schaltereinrichtung gesperrt sind
und daher keine kontinuierliche Stromentnahme für eine Batterie besteht, welche über die Anschlüsse 16 und 18 geschaltet ist.
709819/0588
-Vt-
Wenn Rauch oder andere Verbrennungsprodukte in die Kammer 12 eintreten,
dann steigt die Spannung über der Kammer 12 und die Spannung an der Strecke-Source-Gate des MOSPET-Transistors 34 an.
Wenn die Elemente so ausgewählt und eingestellt werden, daß die Schwellwertspannung des MOSFET-Transistors 34 erreicht wird,
wenn in der Meßkammer 12 2 % Rauch vorhanden sind, dann wird der MOSPET-Transistor Strom durchlassen, wenn die Spannung am Verzweigungspunkt
32 konsistent ist mit der Anwesenheit von mindestens
2 % Rauch in der Kammer 12. Mit anderen Worten wird der MOSPET-Transistor 34 immer dann Strom durchlassen, wenn die Rauchkonzentration
im Innern der Kammer 2 % oder mehr beträgt. Durch richtige Auswahl und Einstellung der Bauteile kann erreicht werden,
daß der MOSPET-Transistor 34 mit dem Stromdurchlaß bei irgendeiner gewünschten Mindestgröße der Rauchkonzentration beginnt.
Wenn einmal der MOS^ET-Transistor mit dem Stromdurchlaß
beginnt, dann wird Strom durch die Widerstände 36 und 38 fließen und die Spannung am Verzweigungspunkt 42 ausreichend anheben
zur Einschaltung des ersten Thyristors 40. Infolge des Stromflusses durch den Thyristor 40 und den Widerstand 56 wird dann
die Spannung an dem Gate des Thyristors 44 ausreichend sein zur Einschaltung des Thyristors 44 und damit zur Betätigung des Horns
50. Wenn die Rauchkonzentration in der Kammer 12 unter den vorgewählten Auslösepunkt absinkt, dann wird die Spannung an dem
Ve r zweigen gs ρ unkt 32 ansteigen .und die Spannung an dem MOSPET-Transistor
34 wird daher unter den Schwellwert absinken und der
MOSFET-Transistor 34 wird gesperrt werden oder abschalten. Dies
bedeutet, daß die Spannung an dem Verzweigungspunkt 42 ebenfalls absinken wird und der Thyristor 40 abschalten wird, wenn sein
Strom unterhalb des Haltewertes absinkt, (infolge der periodischen Unterbrechung der normalerweise geschlossenen Hornkontakte während
der Betätigung des Horns. Dies wird seinerseits bewirken, daß der zweite Thyristor 44 sich selbst und das Horn 50 abschaltet oder
sperrt.
In Figur 5 ist eine einzige Ionisationskammer 12* in Reihe mit
einem Widerstand 72 über die Anschlüsse I61 und 18' geschaltet,
welche zur Verbindung mit einer geeigneten Gleichspannungskraft-
709819/0588
quelle dienen. Wenn Verbrennungsprodukte in die Meßkammer 12'
eintreten, dann wird der Widerstand ansteigen, und es ergibt sich einmal eine Verringerung des Ionenstromflusses durch die Schaltung
und ein Ansteigen der Spannung über der Kammer 12 und über der Strecke-Souree-Gate eines MOSFET-Transistors 34'. Bei einem
vorbestimmten Mindestwert an Rauch in der Kammer 12' wird die Spannung an dem Verzweigungspunkt 32' ausreichend absinken, zum
Einschalten des MOSFET-Transistors 34· mit Verstärkungseffekt
(enhancement typd . Durch den Stromdurchgang am MOSFET-Transistor
34' wird das Horn 50 in der gleichen Weise eingeschaltet wie in
der Schaltung nach Figur 1. Einejausführlichere Beschreibung des
vorstehend beschriebenen Rauchdetektors und der Warneinrichtung der Figuren 1 und 5 wird in der gleichzeitig hinterlegten deutschen
Patentanmeldung P (Docket 3982-6D-4637)
der Anmelder in gegeben.
Nachstehend wird unter Bezugnahme auf die Figuren 4 und 6 die erfindungsgemäße Prüfeinrichtung beschrieben. Wie dort abgebildet
besitzt die Elektrode 20 eine mittlere Öffnung 80 zur Aufnahme des unteren Endes einer metallisch leitenden allgemeinen zylindrischen
Hülse 82, die eine Eindrehung 84 zur Aufnahme einer ebenen leitenden Targetplatte 86 besitzt. Die Targetplatte 86
bildet zusammen mit einem an ihrer Rückseite befestigten leitenden Zapfen 88 die Auffangeinrichtung gemäß der Erfindung. Der Zapfen
88 enthält einen gerändelten Teil 90, der in einen nach unten ragenden Schaftteil 92 eines Druckknopfes 94 eingepreßt ist,
der außerhalb der Kammer 12 angeordnet ist. Der Schaft 92 sitzt gleitend in dem oberen Teil der Hülse 82 und eine Druckfeder
umschließt die Hülse 83 und spannt den Druckknopf 94 so nach
oben vor, daß die Targetplatte 86 in der Eindrehung 84 sitzt. Diese Stellung gemäß der Abbildung in Figur 4 wird nachstehend
als erste Stellung oder Lage der Auffangeinrichtung bezeichnet. Wenn eine überprüfung des Rauchdetektors gewünscht wird, dann
.wird auf den Druckknopf 94 eine Kraft zur Überwindung der Vorspannungsfeder
96 ausgeübt, um die Auffangeinrichtung in,eine
in Figur 6 gezeigte Stellung zu bringen. Aus noch nachstehend ersichtlichen Gründen ist der Schaft 92 aus einem isolierenden
709819/0588
• Λ-
Material gebildet3 beispielsweise aus Kunststoff, und endet weitgenug
von der Targetplatte 86 entfernt, so daß ein Eindringen des Kunststoffmaterials in die Kammer 12 verhindert wird, wenn
die Auffangeinrichtung in ihre zweite Stellung bewegt wird.
Wenn die Auffangeinrichtung die in Figur 4 gezeigte Stellung
besitzt, dann bildet die Targetplatte 86 und die Hülse 82 mit der Elektrode 20 zusammen eine elektrisch verbundene Elektrodenoberfläche
über dem Oberteil der Kammer 12. Es kann daher gesagt werden, daß die Auffangeinrichtung nicht in das Strahlungsfeld
hineinragt. Wenn jedoch die Auffangeinrichtung in ihre zweite Stellung gemäß der Abbildung in Figur 6 bewegt wird, dann ragen
die Targetplatte 86 und der Zapfen 88 in das Strahlungsfeld hinein
und fangen einige der Alphateilchen ab, bevor sie ihren Laufweg durch die Kammer beenden können. Infolgedessen wird die Größe der
Ionisation in der Kammer verringert und der Kammerwiderstand steigt in der gleichen Weise an, wie dies beim Eintreten von
Rauch in die Kammer der Fall wäre. Durch die Herstellung des Schaftes 92 aus isolierendem Material wird eine elektrische Leitung
zwischen der Targetplatte 86 und der Elektrode 20 verhindert, daß jede bedeutungsvolle Änderung des elektrischen Feldes im
Innern der Kammer vermieden wird, wenn· die Auffangeinrichtung aus
ihrer ersten Stellung und in Richtung ihrer zweiten Stellung bewegt wird. Weiterhin wird jegliche bei dem Niederdrücken des Druckknopfes
94 vorhandene statische Elektrizität unmittelbar durch
die Elektrode 20 abgeführt. Dies geschieht dadurch, daß die Targetplatte leitend ist und sich in Kontakt mit der Elektrode 20
über die Buchse oder Hülse 82 befindet, wenn die Auffangeinrichtung
in ihrer ersten Stellung ist.
Es wird nunmehr auf die Figuren 1, 4 und 6 Bezug genommen. Wenn gewünscht wird, daß die Warneinrichtung 50 betätigt wird, wenn
ein vorgegebenes Mindestmaß an Rauch in der Meßkammer 12 vorhanden ist, beispielsweise 2 %3 dann werden der MOSFET-Transistor
34 und andere Bauelemente der Warnschaltung so ausgewählt, daß das Horn ertönt, wenn der elektrische Widerstand der Kammer 12
709819/0588
konsistent ist mit der Anwesenheit einer vorbestimmten Konzentration
von Verbrennungsprodukten im Innern der Kammer. Durch die Wahl der Größe der Auffangeinrichtung und der genauen Stellung
der Targefclatte 86 kann der Widerstand der Kammer, welcher
bei der zweiten Stellung der Auffangeinrichtung und ohne Rauch in der Kammer vorhanden ist, gleich groß gemacht werden, wie der
Kammerwiderstand, wenn diese vorbestimmte Konzentration von Verbrennungsprodukten
vorhanden sind. Auf diese Weise wird durch das Niederdrücken des Druckknopfes die Anwesenheit einer vorbestimmten
Mindestkonzentration von Verbrennungsprodukten in der Kammer durch Erhöhung des Widerstandes der Kammer simuliert und
dadurch die Warnschaltung veranlaßt, ein Warnsignal zu·, erzeugen.
Unter diesen Umständen zeigt die Erzeugung des Warnsignals nicht nur an, daß die Warnsignalschaltung richtig arbeitet, sondern
bedeutet auch, daß die Kammer richtig ansprechen wird, wenn die vorbestimmte Rauchkonzentration vorhanden ist. Wenn das Warnsignal
nicht ertönt, ist dies ein Anzeichen dafür, daß entweder die Warnsignalschaltung oder die Kammer selbst nicht richtig
arbeiten.
Die genaue Größe der Targetplatte 86 und des Zapfens 88 und ihre Lage im Innern der Kammer 12 können durch den Fachmann ermittelt
werden. In einer Ausfuhrungsform der Erfindung wurde ein Rauchdetektor
mit der Prüfeinrichtung gemäß der Erfindung gebaut und erfolgreich betrieben. Der Detektor enthielt dabei eine Meßkammer
12 mit einer Quelle vonlMikrocurie aus Americium 241 und eine
Bezugskammer 14 mit einer Quelle von zwei Mikrocurie aus Americium
241. Die Kammern waren so eingestellt, daß sie einen Sät-
— 12 tigungsstrom von 35 Pico-Ampere ergaben (35 · 10 Ampere)
und eine Spannung von etwa 3,3 Volt über der Meßkammer 12 bei Abwesenheit von Rauch, wenn eine Batterie mit einem Spannungsbereich von 12,5 - 10,5 Volt über den Anschlüssen 16 und 18 angeschlossen
wird. Der Abstand zwischen den Elektroden 20 und 22 betrug 0,767 cm zur Erzeugung eines Spannungsgradienten von 5>9
Volt pro cm und der Abstand zwischen der Quelle 24 und der Targetplatte 86 betrug 0,58 cm bzw. 0,078 cm, wenn die Targetplatte 86
709819/0588
in ihrer ersten bzw. zweiten Stellung war. Es wurde eine Batterie
mit der Handelsbezeichnung Mallory Modell Nr. 30 41 16 mit einer Anfangsspannung von 12,3 Voltverwendet. Die Kammern 12 und 14
wurden weiterhin so eingestellt, daß sie eine Spannung von 4,3 Volt entsprechend der Schwellwertspannung des MOSFET-Transistors
30 ergaben, wenn entweder die Rauchkonzentration in der Kammer 2 % Rauch erreichte oder die Auffangeinrichtung in ihre zweite
Stellung bewegt wurde. Der MOSFET-Transistor 34 war ein Transistor
des Typs 3N 163 und die Widerstände 36 bzw. 38 besaßen Widerstandswerte von 27 000 bzw. 15 000 0hm. Für die Thyristoren 40
und 44 wurden Thyristoren des Typs C IO3B verwendet. Die Widerstände
46 bzw. 42 besaßen einen Widerstandswert von 1000 bzw. 68OO 0hm. Das Horn 50 enthielt ein handelsmäßig erhältliches
Horn der Firma Delta Electric in Marion, Indiana, Model 16003196
in Parallelschaltung mit einem Kondensator 60 von 0,01 Mikrofarad
und einem Widerstand 58 von 200 0hm. Die Kontakte 56 sind im
Gehäuse des Horns enthalten. Der Kondensator 62 besaß eine Kapazität von 330 Mikrofarad.
Aus dem vorstehenden ist ersichtlich, daß die Erfindung eine verbesserte
Einrichtung zur Prüfung eines Ionisationsrauchdetektors auf Betriebsbereitschaft schafft, wobei durch die Prüfeinrichtung
das gesamte System einschließlich der Meßkammer und des Warngerätes geprüft wird. Die erfindungsgemäße Prüfeinrichtung ist
in der Lage festzustellen, ob der Rauchdetektor richtig arbeitet oder nicht, wenn eine vorbestimmte Rauchkonzentration im Innern
der Meßkammer vorhanden ist. Für die richtige überprüfung ist es erwünscht, daß die Auffangeinrichtung elektrisch mit einer der
Kammerelektroden gekoppelt ist, wenn sie sich in ihrer ersten Stellung befindet, und von der Elektrode elektrisch isoliert ist,
wenn sie aus dieser ersten Stellung herausbewegt wird.
Vorstehend wurde die Erfindung im einzelnen unter Bezugnahme auf eine bevorzugte Ausführungsform besehrieben. Der Fachmann wird
709819/0588
- 16 -
jedoch verstehen, daß verschiedene Änderungen der Form der Einzelheiten
und der Anwendung vorgenommen werden können 3 ohne den
weiteren Umfang der Erfindung zu verlassen.
709819/0588
Claims (8)
- Patentansprüche/ l.iIonisations-Rauchdetektor, dadurch gekenn-V/zeichnet , daß er umfaßt:eine Meßkammer (12) mit einem Innenraum der praktisch frei zugänglich für in der Luft mitgeführte .Verbrennungsprodukte ist,erste und zweite beabstandete Elektroden (2p, 22) im Innern der Meßkammer (12),eine Quelle (24) für Alphastrahlung zur Ionisation der Luft zwischen der ersten und der zweiten Elektro κ; (20, 22) in einer solchen Weise, daß zwischen diesen Elektroden Strom fließt, wenn eine geeignete Spannung über den ersten und zweiten Elektroden anliegt,eine an die Meßkammer (12) gekoppelte Warneinrichtung zur Erzeugung eines Warnsignals, wenn der elektrische Widerstand der Meßkammer (12) konsistent ist mit dem Vorhandensein einer vorbestimmten Konzentration von in der Luft jnitgeführten Verbrennungsprodukten im Innern der Meßkammer,.eine zwischen einer ersten neutralen Stellung und einer zweiten näher bei der Quelle (24) für Alphastrahlung liegenden Stellung beweglichen Auffangeinrichtung zum Abfangen von Alphateilchen,eine von Hand betätigbare Einrichtung, welche an die Auffangeinrichtung zur Bewegung derselben zwischen der ersten und zweiten Stellung zwecks Vergrößerung des elektrischen Widerstandes zwischen der ersten und zweiten Elektrode (20, 22) gekoppelt ist,wobei die Abmessung der Auffangeinrichtung und ihre Lage in der zweiten Stellung so gewählt sind, daß der elektrische Widerstand zwischen der ersten und zweiten Elektrode (20, 22), wenn sich die Auffangeinrichtung in dieser zweiten Stellung befindet, praktisch identisch ist zu dem elektrischen Widerstand zwischen der ersten und zweiten Elektrode, wenn sich die Auffangeinrichtung in der ersten Stellung befindet, und die vorbestimmte Konzentration von in der Luft mitgeführten709819/0588263050ΊVerbrennungsprodukten in der Meßkammer (12) vorhanden ist,wodurch die Anwesenheit dieser vorbestimmten Konzentration von in der Luft mitgeführten Verbrennungsprodukten im Innern der Meßkammer simulierbar ist durch Bewegung der Auffangeinrichtung in die zweite Stellung zur Überprüfung der Ansprechfähigkeit der Warneinrichtung.
- 2. Rauchdetektor nach Anspruch I3 dadurch gekennzeichnet , daß die von Hand betätigbare Einrichtung zur Bewegung der Auffangexnrichtung einen Druckknopf (94) enthält j der außerhalb der Meßkammer (12) angeordnet ist, so wie einen Schaft (92) zur Verbindung des Druckknopfes (94) und der Auffangexnrichtung.
- 3. Rauchdetektor nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet , daß die Auffangexnrichtung von der ersten und der zweiten Elektrode (20, 22) mindestens dann elektrisch isoliert ist, wenn die Auffangexnrichtung in dieser zweiten Stellung ist.
- 4. Rauchdetektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Auffangexnrichtung nur dann mit einer ausgewählten Elektrode (20) der ersten und zweiten Elektroden 20, 22) elektrisch gekoppelt ist, wenn sich die Auffangexnrichtung in dieser ersten Stellung befindet, wobei die Auffangexnrichtung von der ersten und der zweiten Elektrode (20, 22) elektrisch isoliert ist, wenn sich die Auffangexnrichtung in der zweiten Stellung befindet, sowie in praktisch allen Zwischenstellungen zwischen der ersten und zweiten Stellung.
- 5. Rauchdetektor nach Anspruch 4, dadurch ge·kennzeichnet , daß die von Hand betätigbare Einrichtung zur Bewegung der Auffangexnrichtung einen Druckknopf (94) umfaßt, der außerhalb der Meßkammer (12) befestigt ist, wobei noch ein Schaft (92) zur Verbindung des Druckknopfes und der709819/0588.3-Auffangeinrichtung und eine Vorspannungseinrichtung (96) vorgesehen ist, welche die Auffangeinrichtung in Richtung zur ersten Stellung vorspannt.
- 6. Rauchdetektor nach Anspruch 5 , dadurch gekennzeichnet , daß die Auffangeinrichtung ein elektrisch leitendes Target (86) enthält, da.s in Kontakt mit der ausgewählten Elektrode (20) ist, wenn sich die Auffangeinrichtung in der ersten Stellung befindet, und einen Abstand von der ersten und auch von der zweiten Elektrode (?.O, 22) besitzt , wenn die Auffangeinrichtung aus der ersten Stellung herausbewegt ist.
- 7. Rauchdetektor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (92) ein elektrischer Isolator ist.
- 8. Rauchdetektor nach Anspruch Y3 dadurch gekennzeichnet , daß nur das elektrisch leitende Target (86) in die Meßkammer 12 hineinragt, wenn die Auffangeinrichtung zwischen der ersten und zweiten Stellung verschoben ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US63020475A | 1975-11-10 | 1975-11-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2630501A1 true DE2630501A1 (de) | 1977-05-12 |
Family
ID=24526225
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762630501 Withdrawn DE2630501A1 (de) | 1975-11-10 | 1976-07-07 | Pruefgeraet zur nachahmung von rauch fuer rauchdetektoren |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5258989A (de) |
| BE (1) | BE844121A (de) |
| DE (1) | DE2630501A1 (de) |
| GB (1) | GB1551978A (de) |
| HK (1) | HK21780A (de) |
| IE (1) | IE42886B1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN111028464A (zh) * | 2020-01-08 | 2020-04-17 | 福建工程学院 | 分级式烟雾报警方法和分级式智控烟雾报警装置 |
-
1976
- 1976-06-29 IE IE141276A patent/IE42886B1/en unknown
- 1976-06-29 GB GB2696876A patent/GB1551978A/en not_active Expired
- 1976-07-06 JP JP7955876A patent/JPS5258989A/ja active Pending
- 1976-07-07 DE DE19762630501 patent/DE2630501A1/de not_active Withdrawn
- 1976-07-14 BE BE168908A patent/BE844121A/xx unknown
-
1980
- 1980-04-24 HK HK21780A patent/HK21780A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| HK21780A (en) | 1980-05-02 |
| JPS5258989A (en) | 1977-05-14 |
| GB1551978A (en) | 1979-09-05 |
| IE42886L (en) | 1977-05-10 |
| BE844121A (fr) | 1976-11-03 |
| IE42886B1 (en) | 1980-11-05 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2630431A1 (de) | Batteriespannungsdetektor und warneinrichtung | |
| DE2310817C3 (de) | Vorrichtung zur Erfassung von in einem Strömungsmittel mitgeführten Partikeln, insbesondere Rauchmelder | |
| DE1906075C3 (de) | Alarmvorrichtung und Überwachungsanlage für deren Anwendung | |
| DE2923119A1 (de) | Detektor fuer feuer, rauch o.dgl. | |
| DE2608760A1 (de) | Einrichtung und verfahren zum nachweis von aerosolen | |
| CH493850A (de) | Einpolig betätigbarer Spannungsprüfer | |
| DE1589987A1 (de) | Ionisationskammeranzeigevorrichtung | |
| DE2630501A1 (de) | Pruefgeraet zur nachahmung von rauch fuer rauchdetektoren | |
| EP0423489A1 (de) | Brandmeldeanlage mit Ueberwachung | |
| EP0030621B1 (de) | Ionisationsrauchmelder mit erhöhter Betriebssicherheit | |
| DE2107862C3 (de) | Elektronischer Schaltkreis, der | |
| DE1616020B2 (de) | Feuermeldevorrichtung | |
| DE2754198A1 (de) | Ionenstrahlanalysator und verfahren zum feststellen der felddesorptions- kenngroessen bei einem ionenstrahlanalysator | |
| DE1566688B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Feststellen des Vorhandenseins von Fremdstoffen in einem Gas | |
| CH572644A5 (en) | Ionisation chamber fire detector - with threshold cct. monitoring ionisation current connected to switch cct. for further chamber | |
| DE2546970C3 (de) | Ionisations-Rauchmelder | |
| DE2700906C2 (de) | Anordnung zur Brandmeldung | |
| DE2630432A1 (de) | Mess- und schalteinrichtung mit hohem verstaerkungsgrad fuer rauchdetektoren | |
| DE2711457C2 (de) | Ionisationsbrandmelder | |
| DE3200620A1 (de) | Ionisations-rauchdetektor | |
| DE1437447A1 (de) | Geraet zur Gasanalyse mittels Messung der Staerke des elektrischen Stromes,der durchein unter der Wirkung eines elektrischen Feldes stehendes ionisiertes Gas stroemt | |
| DE2815231A1 (de) | Aerosol-detektor | |
| DE2104790A1 (de) | Elektronische Überwachungseinrichtung | |
| DE2541290A1 (de) | Ionisations-brandmelder | |
| DE1516529C (de) | Automatisches, als steckbare Einheit ausgebildetes Feuermeldegerat |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |