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DE2630280A1 - Schaltgeruest - Google Patents

Schaltgeruest

Info

Publication number
DE2630280A1
DE2630280A1 DE19762630280 DE2630280A DE2630280A1 DE 2630280 A1 DE2630280 A1 DE 2630280A1 DE 19762630280 DE19762630280 DE 19762630280 DE 2630280 A DE2630280 A DE 2630280A DE 2630280 A1 DE2630280 A1 DE 2630280A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flange
rails
cable duct
tongues
mounting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762630280
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Bader
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19762630280 priority Critical patent/DE2630280A1/de
Publication of DE2630280A1 publication Critical patent/DE2630280A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/20Bus-bar or other wiring layouts, e.g. in cubicles, in switchyards
    • H02B1/205Bus-bar or other wiring layouts, e.g. in cubicles, in switchyards for connecting electrical apparatus mounted side by side on a rail
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/01Frameworks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Patch Boards (AREA)

Description

  • Schaltgerüst
  • Die Erfindung betrifft ein Schaltgerüst, bestehend aus zwei zueinander parallelen, durch Traversen zu einem festen Rahmen verbundenen Holmen, ferner aus Nontageschienen oder -platten zur Befestigung von Schaltungselementen, Schaltgeräten und dergl., und aus Kabelkanalschienen mit im wesentlichen U-förmigen Profil zur Aufnahm der Verdrahtung.
  • Bei aus der Praxis bekannten Schaltgerüsten dieser Art sind die Montageschienen oder -platten beidseits mit den Holmen verschraubt. Die Kabelkanalschienen sind mit nach vorn gerichteter Profilöffnung vorderseitig auf den Montage schienen oder -platten angeordnet, so daß die Verdrahtung von vorn in die Kabelkanalschienen eingelegt werden kann.
  • Nachteilig bei derartigen Schaltgerüsten ist die Tatsache, daß das Verschrauben der Montageschienen oder -platten mit den Holmen einerseits und der Kabelkanalschienen mit den Montageschienen oder -platten andererseits zeitaufwendig ist, und daß ein erheblicher Teil der insgesamt zur Verfügung stehenden Montagefläche für die Kabelkanalschienen benötigt wird, also für die Anordnung weiterer Schaltungselemente, Schaltgeräte und dergl. verloren geht. Um solche Platzverluste zu vermeiden, ist es bekannt, die Holme mit einer Vielzahl von Traversen zu versehen und die Montage schienen oder -platten an Distanzsäulen auf den Traversen zu befestigen, so daß zwischen den Montageschienen oder -platten einerseits und den Traversen bzw. Holmen andererseits Platz zum Unterbringen der Verdrahtung besteht. Jedoch besitzen derartige Schaltgerüste keinerlei wie auch immer geartete Kabelkanäle; Außerdem ist auch hier die Montage der Traversen an den Holmen und der Montage schienen oder -platten an den Traversen mit Hilfe der Distanzsäulen sehr zeitaufwendig.
  • Schließlich ist aus der DT-GbmS 71 40 443 ein Schaltgerüst bekannt, bei welchen die Montage schienen oder -platten Jeweils über Distanzwinkel mit den Holmen verschraubt und hinter den Montage schienen oder -platten nach vorne offene Kabelkanäle dadurch gebildet sind, daß jeweils in den Schlitz zwischen zwei benachbarten Montage schienen oder -platten ein den Kabelkanal bildendes Eunststoff-Strangprofil eingeklemmt und in seinem klemmsitz durch stöpselartige Einsätze gesichert ist, die den Einführschlitz für die Drähte ausfüllen. Auch bei solchen Schaltgerüsten ist das Verschrauben der Montageschienen oder -platten mit Hilfe der Distanzwinkel an den Holmen umständlich und zeitaufwendig.
  • Der Erfindung lia die Aufgabe zugrunde, oin Schaitgerust der eingangs genannten Art so auszubilden, daß es schnell und einfach zusammengesetzt und unter möglichst guter Ausnutzung der insgesamt ur Verfügung stehenden Montagefläche auch von vorn verdrahtet werden kann.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Kabelkanalschienen als Träger der Montage schienen oder -platten ausgebildet sind, wozu sie am einen Flansch ihres Profiles die Montageschienen oder -platten halten und ihrer seits mit dem anderen Flansch endseitig an den Holmen in einer Steckverbindung gehalten sind, deren Steckrichtung parallel zu der von beiden Holmen gebildeten Ebene liegt.
  • Da die Kabelkanalschienen bei dem erfindungsgemäßen Schaltgerüst die Last der Bestückung der Montage schienen bzw.
  • -platten tragen müssen, bestehen sie aus Gründen der Festigkeit in der Regel aus Metall. Dann empfiehlt es sich, sie innenseitig mit einer elektrischen Isolierschicht auszukleiden, um Kurzschlüsse zwischen der Verdrahtung und den Kabelkanalschienen zu vermeiden. Als Innenauskleidung genügt regelmäßig eine Kaschierung aus Kunststoff.
  • Um eine möglichst einfache Steckverbindung zu erhalten, wird die Anordnung zweckmäßig so getroffen, daß die Kabelkanalschienen mit ihrem holmseitigen Flansch einem Profilflansch der Holme aufliegen, und daß diese beiden Flansche im Überlappungsbereich die Steckverbindung bildende Zungen und Zungenaufnahmen aufweisen. Vorzugsweise sind die Zungen aus dem Flansch der Kabelkanalschienen freigeschnittene und zur Seite der Holme hin um die Dicke des Holmflansches ausgekröpfte,gegenüber der Ebene des Holmflansches leicht geneigte Lappen, die durch die Zungenaufnahmen im Holmflansch hindurch diesen infolge ihrer Neigung im Klemmsitz umgreifen.
  • Als besonders vorteilhaft hat sich eine Ausführungsform erwiesen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Zungen mit ihrem freien Ende zum Schienenende hin gerichtet sind, daß die Umrißform der Zungenaufnahmen ihrer Größe nach mindestens gleich der der Zungen ist, so daß die Zungen quer zur Flanschebene durch die Zungenaufnahmen passen, und daß nur zwei Traversen vorgesehen sind, welche die Holme in einem gegenseitigen Abstand fixieren, in dem die Zungen an beiden Holmen den Holmflansch voll hintergreifen. Dabei muß nicht einmal für jede Zunge eine eigene Zungenaufnahme vorhanden sein. Denn mindestens eine der Zungen kann den Holmflansch von seiner freien Innenkante her übergreifen.
  • Die Zungenaufnahmen für die anderen Zungen können dann längs des Holmflansches in einer Linie angeordnet sein, obwohl aufeinanderfolgende Zungen an den Kabelkanalschienen in Schienenlängsrichtung, also quer zu den Holmen gegeneinander versetzt sind. Ein derartiges Schaltgerüst laßt sich in sehr einfacher Weise dadurch zusammenfügen, daß die Kabelkanalschienen endseitig auf die Holme gelegt werden, die zunächst in einem solchen Abstand angeordnet sind, daß die Zungen der Kabelkanalschienen an beiden Enden durch die zugeordneten Aufnahmen in den Holmflanschen treten können. Sind alle Kabelkanalschienen in dieser Weise verlegt, genügt es, die Holme soweit zusammenzuschieben, daß die Zungen die Holmflansche überlappen und sich wegen der Zungenneigung an ihnen festklemmen, und dann die Holme in dieser Stellung mit Hilfe der Traversen zu fixieren, was lediglich das Anziehen von vier Schrauben erfordert, nämlich in den Ecken des aus 9 zwei Holmen und zwei Traversen gebildeten Schaltgerüstrahmens.
  • Weiter besteht im Rahmen der Erfindung die Möglichkeit, daß der Zungenabstand in Holmlängsrichtung doppelt so groß ist wie der Abstand der Zungenaufnahmen, und daß im Flansch der Kabelkanalschienen mittig zwischen Je zwei Zungen ein sicht einer der Zungenaufnahmen deckendes Loch vorgesehen ist. Durch dieses Loch und die sich mit ihm deckende Zungenaufnahme hindurch kann ein längs der Holme verlaufendes Kanalprofil verschraubt oder vernietet werden, daß über Wandausbrüche mit dem Profilhohlraum der quer zu den Holmen verlaufenden Kabelkanalschienen in Verbindung steht. Den Platz für ein derartiges längs der Holme verlaufendes Kanalprofil kann dadurch gewonnen werden, daß der holmseitige Flansch der Kabelkanalschienen endseitig über den Profilsteg und den anderen Flansch einschließlich der an ihm gehaltenen Montageschiene bzw. -platte um die Breite dieses längs des Holmes verlaufenden Kanalprofiles vorsteht.
  • Im übrigen kann es zweckmäßig sein, daß der holmseitige Flansch der Kabelkanalschiene breiter als der die Montageschiene oder -platte haltende Flansch ist und am freien Rand eine den Flansch ¢zersteiferde, im Bereich der Holmflansche ausgeklinkte Abkantung aufweist.
  • Der die Montagesokiene oder -platte tragende Flansch der Kabelkanalschiene kann mit der Montageschiene oder -platte verschraubt oder vernietet sein; wobei die Schrauben- oder Nietköpfe an der Innenseite des Flansches versenkt angeordnet sind, um sie der in die Kabelkanalschienen eingelegten Verdrahtung zu entziehen. Eine derartige Ausführungsform empfiehlt sich insbesondere dann, wenn die Montageschiene oder -platte und die Kabelkanalschiene nicht unmittelbar aneinander liegen, insbes. dann, wenn in weiterer bevorzugter Ausführungsform der Erfindung zwischen der Kabelkanalschiene und der Tragschiene oder -platte eine aus elektrisch isolierendem Werkstoff bestehende Kammleiste mit randseitig offenen Schlitzen zum Einlegen der Verdrahtung angeordnet ist.
  • Im allgemeinen werden die Montage schienen längs der Kabelkanalschienen verlaufen, jedoch besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit, die Montageschienen quer zu den Kabelkanalschienen, also im Ergebnis nach Wahl vertikal oder horizontal anzuordnen. Der hinter den Montageschienen bzw.
  • -platten und den Kammleisten liegende Verdrahtungsraum kann nach vorn durch Deckelleisten abgeschlossen werden, die zwischen die Kammleisten benachbarter Montageschienen und/oder die auf Seiten der Montage schienen liegenden Flansche der Kabelkanalschienen einklemmbar sind.
  • Der durch die Erfindung erreichte Fortschritt besteht im wesentlichen unächst darin, daß das Schaltgerüst nach der Erfindung mit hinter den Montage schienen bzw. -platten liegenden, dennoch von vorn zugänglichen Kabelkanälen ausgestattet ist, also eine optimale Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Montagefläche und dennoch auch eine Verdrahtung von vorn ermöglicht, trotzdem aber in sehr einfacher und zeitsparender Weise in den Steckverbindungen zusammengefügt werden kann, so daß Schraubarbeiten bis auf die gegenseitige Fixierung der Holme mittels der Traversen vermieden werden. Die Montageschienen bzw. -platten mit dem sie haltenden Skelkanalschienen können mit oder ohne zwischengefügte Kammleiste herstellerseits vorgefertigt werden, so daß bei der Montage des Schaltgerüstes insoweit kein zusätzlicher Arbeitsaufwand entsteht.
  • Im folgenden wird die Erfindung an einem in der Zeichnung dargestellten AusfUhrungsbeispiel näherferläutert; es zeigen: Fig. 1 ein Schaltgerüst nach der Erfindung in der Vorderansicht, Fig. 2 eine Draufsicht auf das Schaltgerüst nach Fig. 1, Fig. 3 das Schaltgerüst nach den Fig. 1 und 2 in der Seitenansicht, Fig. 4 die in Fig. 1 mit IV gekennzeichnete Gerüst ecke in gegenüber Fig. 1 vergrößerter Darstellung, Fig. 5 einen Schnitt in Richtung V - V durch den Gegenstand der Fig. 4, Fig. 6 ein Ende einer Kabelkanalschiene des erfindungsgemäßen Schaltgerüstes in perspektivischer Darstellung.
  • Das in der Zeichnung dargestellte Schaltgerüst besteht aus zwei zueinander parallelen, im Bereich ihrer Enden durch je eine Traverse 1 zu einem festen Rahmen verbundenen Holmen 2.
  • Diese Verbindung erfolgt mittels nur in Fig. 4 und 5 dargestellter Sqhrauben 3, wobei in den Traversen 1 :ur Aufnahme dieser Schrauben sich in Traversenlängsrichtung erstreckende Langlöcher 4 vorgesehen sind, in welchen die Holme 2 in ihrem gegenseitigen Abstand zueinander verschoben werden können.
  • Die Holme ragen im übrigen geringfügig endseitig über die Traversen 1 vor und besitzen dort Montage löcher 5 zur Befestigung des Rahmens in einem Schaltschrank oder dergl.. Das Schaltgerüst besitzt ferner Montageschienen 6 oder -platten 7 zur Befestigung von Schaltungselementen, Schaltgeräten und dergl., die in der Zeichnung aber ebenso wie die zu ihnen gehörende Verdrahtung nicht dargestellt sind.
  • Ferner sind Kabelkanalschienen 8 mit im wesentlichen U-förmigen Profil zur Aufnahme der Verdrahtung im Profilinnenraum vorgesehen. Diese Kabelkanalschienen 8 sind als Träger der Montageschienen 6 oder -platten 7 ausgebildet, wobei jedoch in der Zeichnung nur der Fall dargestellt ist, daß lediglich die Montage schienen 6 an den Kabelkanalschienen 8 gehalten sind, während die Montageplatten 7 direkt, aber in gleicher Befestigungsweise wie die Kabelkanalschienen 8 an die Holme 2 angeschlossen sind. Selstverständlich können auch die Montageplatten 7 ebenso wie die Montageschienen 6 an eigenen Kabelkanalschienen gehalten sein. Auf jeden Fall halten die Kabelkanal schienen 8 am einen Flansch 9 ihres Profiles die Montageschienen 6 und sind ihrerseits mit dem anderen Flansch 10 endseitig an den Holmen 2 in einer Steckverbindung gehalten, deren Steckrichtung parallel zu der von beiden Holmen 2 gebildeten Rahmenebene und im Ausführungsbeispiel in Längsrichtung der Montageschienen 6 liegt. Soweit die Kabelkanalschienen 8 aus Metall bestehen, können sie innenseitig mit einer elektrisch isolierenden Schicht bekleidet sein, was in der Zeichnung aber im einzelnen nicht dargestellt ist. Die Kabelkanalschienen 8 liegen mit ihrem holmseitigen Flansch 10 einem Profilflansch 11 der Holme 2 auf. Im Überlappungsbereich besitzen diese beiden Flansche 10, 11 Zungen 12, 13 und Zungenaufnahmen 14, die zusammen die Steckverbindung zwischen den Kabelkanalschienen 8 und den Holmen 2 bilden.
  • Im einzelnen sind die Zungen 12, 13 aus dem Flansch 10 der Kabelkanalschienen 8 frei geschnittene und zur Seite der Holme 2 hin um die Dicke des Holmflansches 11 ausgekröpfte Lappen. Die Zungen 12 umgreifen durch die Zungenaufnahmen 14 hindurch den Holmflansch 11 an seiner Rückseite. Die Zungen 12 sind mit ihrem freien Ende zum Schienenende hin gerichtet und in ihrer Umrißform gleich der der Zungenau£nahmen 14, so daß die Zungen 12 quer zur Flanschebene durch die Zungenaufnahmen 14 hindurchtreten zu können. Die Zungen 12, 13 sind gegenüber der Ebene des Holmflansches 11 leicht geneigt, derart daß das Maß ihrer Auskröpfung am freien Zungenende etwas größer als an der Zungenwurzel ist.
  • Zur Montage des Schaltgerüstes können dann die Holme 2 zunächst in einem gegenseitigen Abstand voneinander an den Traversen 1angeordnet werden, in dem die Zungen 12 an beiden Enden der Kabelkanalschienen 8 sich gerade mit den zugehörenden Zungenaufnahmen 14 decken, so daß die Kabelkanalschienen 8 auf die Holme 2 von vorne aufgelegt werden und dabei die Zungen 12 durch die zugeordneten Zungenaufnahmen 14 hindurchtreten können. Sind dann alle Kabelkanalschienen 8 des Schaltgerüstes in dieser Weise an.-geordnet, so genügt es zur endgültigen Verbindung der Kabelkanalschienen mit den Holmen 2, letztere in den Langlöchern 4 der Traversen 1 gegeneinander zu verschieben, bis die Zungen 12 die Holmflansche 11 voll übergreifen, wobei sich die Kabelkanalschienen wegen der geringen Neigung ihrer Zungen 12, 13 an den Holmen festklemmen, und dann die Holme 2 in dieser Endlage an den Traversen 1 durch Anziehen der Schrauben 3 zu fixieren. Die Länge der Langlöcher 4 muß daher im wesentlichen der Zungenläüge 12 entsprechen.
  • Nicht jede Zunge benötigt im übrigen eine eigene Zungenaufnahme. So kann die im Ausführungsbeispiel mittlere Zunge 13 jeder Kabelkanalschiene 8 den Holmflansch 11 von seiner freien Innenkante 15 her übergreifen, wobei es lediglich erforderlich ist, den Abstand zwischen dieser Mittelzunge 13 und den beiden benachbarten äußeren Zungen 12 gleich dem Abstand zwischen der freien Innenkante 15 des Profilflansches 11 und den darin befindlichen Zungenaufnahmen'l4 zu wählen. Die Zungenaufnahmen 14 für die beiden jeweils äußeren Zungen 12 jeder Kabelkanalschiene 8 können dann längs des Holmflansches 11 in einer Linie angeordnet sein, wobei der Abstand zwischen den Zungenaufnahmen 14 über die Länge der Holme 2 gleich sein sollte, um einen rasterartigen Aufbau des Schaltgerüstes zu ermöglichen. Der Abstand der Zungen 12 ist in Holmlängsrichtung im übrigen doppelt so groß wie der Abstand der Zungenaufnahmen 14. Das bietet die Möglichkeit, im Flansch 10 der Kabelkanalschienen 8 mittig zwischen je zwei Zungen 12 ein sichmit einer der Zungenaufnahmen 14 deckendes Loch 16 vorzusehen. Durch diese Löcher 16 und die sich mit ihnen deckenden Zungenaufnahmen 14 hindurch können längs der Holme 2 verlaufende, in der Zeichnung Jeweils bei 17 gestrichelt angedeutete Kanalprofile an den Holmen 2 verschraubt oder vernietet werden. Um für diese Kanalprofile 17 Platz zu schaffen, ist der Profilsteg 18 und der die Montageschiene 6 tragende Flansch 9 der Kabelkanalschiene 8 endseitig gegenüber dem holmseitigen Flansch 10 verkürzt. Um die Verdrahtung aus den Kabelkanalschienen 8 in die längs der Holme 2 verlaufenden Kanalprofile 17 verlegen zu können, befinden sich in der Seitenwand des Kanalprofiles in Fig. 6 bei 19 angedeutet Fenster. Der Steg 18 der Kabelkanalschiene 8 kann bei 20 (Fig. 6)freigeschnitten und/oder leicht zum unteren Rand 21 des Fensters 19 hin abwärts gewölbt sein, um im Übergang zwischen den Kabelkanalschienen 8 und den Kanalprofilen 17 scharfe Kanten zu vermeiden. Das Kanalprofil 17 kann durch einen auf die Ränder des Profiles aufschnappbaren Deckel 22 abgeschlossen werden.
  • Der holmseitige Flansch 10 der Kabelkanalschienen 8 ist breiter als der die Montageschiene 6 oder -platte 7 haltende Flansch 9. r besitzt im übrigen am. freien Rand eine den Flansch 10 versteifende, im Bereich der Holmflansche 11 ausgeklinkte Abkantung 23. Der die Montageschiene 6 tragende Flansch 9 der Kabelkanalschiene 8 ist mit der Montageschiene verschraubt oder vernietet, wobei die nicht dargestellten Schrauben- oder Nietköpfe an der Innenseite des Flansches 10 bei 24 versenkt angeordnet sind Zwischen der Kabelkanalschiene 8 und der Montageschiene 6 sind Kammieisten 25 aus Kunststoff mit randseitig offenen Schlitzen 26 zum Einlegen der Verdrahtung angeordnet.
  • Die Zeichnung zeigt die übliche Ausführungsform, bei der die Montageschuenen 6 längs der Kabelkanalschienen 8 verlaufen.
  • Es besteht aber grundsätzlich auch die Möglichkeit, die Montageschienen 6 quer zu den Kabelkanalschienen 8 anzuordnen. Zwischen die Kammleisten 23 benachbarter Montageschienen 6 und/oder die Flansche 9 solcher Kabelkanalschienen, die keine Montageschiene 6 oder -platte 7 halten, können Deckelleisten 28 eingeklemmt werden, um den Verdrahtungsraum hinter den Montageschienen nach vorne zu abzuschließen.
  • Wie die Fig. 3 bei 29 und 27 erkennen läßt, ist es bei dem erfindungsgemäßen Schaltgerüst ohne weiteres möglich, entsprechend den gestrichelt angedeuteten Leitungsführungen die Verdrahtung von den Schlitzen 26 der Kammleisten 25 sowohl in die Kabelkanalschienen 8, als auch zwischen diesen hindurch auf die Rückseite des Schaltgerüstes zu führen, wenn eine Verdrahtung von hinten erwünscht oder möglich ist.
  • Wie die Fig. 4 erkennen läßt, können die Schlitze 26 einen breiten und einen daran anschließenden schmaleren Abschnitt aufweisen, so daß ein Einlegen unterschiedlich starker Drähte (für Haupt-und Steuerstrom) möglich ist.
  • Bei Schaltgerüsten mit größeren Gerüstrahmen besteht im Rahmen der Erfindung die Möglichkeit, die den Rahmen bildenden Rahmenschenkel wahlweise als Holme und Traversen im Sinne der Erfindung zu verwenden. Beispielsweise können für einen Teilbereich des Rahmens die vertikalen Rahmenschenkel die Holme, die horizontalen Rahmenschenkel die Traversen, für einen anderen Teilbereich umgekehrt die horizontalen Rahmenschenkel die Holme und die vertikalen Rahmenschenkel die Traversen bilden, wobei die Kabelkanalschienen im ersten Teilbereich horizontal, im anderen Teilbereich vertikal verlaufen.

Claims (13)

  1. Ansprüche 0 Schaltgerst, bestehend aus zwei zueinander parallelen, durch Traversen zu einem festen Rahmen verbundenen Helmen, ferner aus Montage schienen oder -platten zur Befestigung von Schaltungselementen, Schaltgeräten und dergl., und aus Kabelkanal schienen mit im wesentlichen -U-förmigem Profil zur Aufnahme der Verdrahtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelkanalschienen (8) als Träger der Montageschienen (6) oder -platten (7) ausgebildet sind, wozu sie am einen Flansch (9) ihres Profiles die Montageschienen (6) oder -platten (7) halten und ihrerseits-mit dem anderen Flansch (10) endseitig an den Holmen (2) in einer Steckverbindung gehalten sind, deren Steckrichtung parallel zu der von beiden Holmen (2) gebildeten Ebene liegt.
  2. 2. Schaltgerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelkanalschienen (8) innenseitig mit einer Isolierschicht ausgekleidet sind.
  3. 3. Schaltgerdst nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelkanalschienen (8) mit ihrem holmseitigen Flansch (10) einem Profilflansch (11) der Holme (2) anliegen und beide Flansche (10, 11) im Überlappungsbereich die Steckverbindung bildende Zungen (12, 13) und Zungenaufnahmen (14) aufweisen.
  4. 4. Schaltgerüst nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen (12, 13) aus dem Flansch (10) der Kabelkanalschienen (8) freigeschnittene und zur Seite der Holme (2) hin um die Dicke des Holmflansches (11) ausgekröpfte, gegenüber der Ebene des Holmflansches leicht geneigte Lappen sind, die durch die Zungenaufnahmen (14) im Holmflansch (11) hindurch diesen infolge ihrer Neigung im Klemmsitz umgreifen.
  5. 5. SchaltgerUst nach Anspruch 42 dadurch gekennzeicbnet, daß die Zungen (12, 13) mit ihrem freien Ende zum Schienenende hin gerichtet sind, daß die Umrißform der Zungenaufnabmen (14) ihrer Größe nach mindestens gleich der der Zungen (12) ist, so daß die Zungen (12) quer zur Flanschebene durch die Zungenaufnahmen (14) passen, und daß nur zwei Traversen (7) vorgesehen sind, welche die Holme (2) in einem gegenseitigen Abstand fixieren, in dem die Zungen (12, 13) an beiden Holmen (2) den Holmflansch (11) voll hintergreifen.
  6. 6. Schaltgerifst nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine (13) der Zungen den Holmflansch (11) von seiner freien Innenkante (15) her übergreift und die Zungenaufnahmen (14) für die anderen Zungen (12) längs des Holmflansches (11) in einer Linie angeordnet sind.
  7. 7. Schaltgerüst nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Zungen (12) in Holmlängsrichtung doppelt so groß iBt wie der Abstand der Zungenaufnahmen (14) und im Flansch (10) der Kabelkanalschienen (8) mittig zwischen je zwei Zungen (12) ein sich mit einer der Zungenaufnahmen (14) deckendes Loch (16) vorgesehen ist.
  8. 8. Schaltgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der holmseitige Flansch (10) der Kabelkanalschienen (8) endseitig üter der Profilsteg (18) und den anderen Flansch (9) einschließlich der an ihm gehaltenen Montageschiene (6) bzw. -platte (7) um die Breite eines längs der Holme (23 verlaufenden Kanalprofiles (17) vorsteht.
  9. 9. Schaltgerüst nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der holeseitigeFlansch (10) der Kabelkanalschiene (8) breiter als der die Montageschiene (6) oder -platte (7) haltende Flansch (9) ist und am freien Rand eine den Flansch versteifende, im Bereich der Holmflansche (11) ausgeklinkte Abkantung (23) aufweist.
  10. 10. Schaltgerüst nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der die Montageschiene (6) oder -platte (7) tragende Flansch (9) der Kabelkanalschiene (8) mit der Montageschiene (6) oder -platte (7) verschraubt oder vernietet ist, wobei die Schrauben- oder Nietköpfe an der Innenseite des Flansches (bei 24) versenkt angeordnet sind.
  11. 11. Schaltgerüst nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Kabelkanalschiene (8) und der Montageschiene (C) oder -platte (7) eine Kammleiste (25) mit randseitig offenen Schwitzen (26) zum Einlegen der Verdrahtung angeordnet ist.
  12. 12. Schaltgerüst nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageschienen (6) längs der Kabelkanalschienen (8) verlaufen.
  13. 13. Schaltgerüst nach den Ansprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Kammleisten (23) benachbarter Montageschienen (6) und/oder die auf Seiten der Montageschienen liegenden Flansche (9) der Kabelkanalschienen (8) Deckelleisten (28) einklemmbar sind.
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