DE2630069A1 - Verfahren zur zufuehrung zylindrischer behaelter zu weiterverarbeitenden maschinen - Google Patents
Verfahren zur zufuehrung zylindrischer behaelter zu weiterverarbeitenden maschinenInfo
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- B65B43/00—Forming, feeding, opening or setting-up containers or receptacles in association with packaging
- B65B43/42—Feeding or positioning bags, boxes, or cartons in the distended, opened, or set-up state; Feeding preformed rigid containers, e.g. tins, capsules, glass tubes, glasses, to the packaging position; Locating containers or receptacles at the filling position; Supporting containers or receptacles during the filling operation
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Description
Verfahren zur Zuführung zylindrischer Behälter zu weiterverarbeitenden
Maschinen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Zuführung zylindrischer Behälter, insbesondere pharmazeutischer Ampullen, zu weiterverarbeitenden
Maschinen. Ferner betrifft die Erfindung geeignete Vorrichtungen zur Durchführung dieses Verfahrens.
Häufig wird die Aufgabe gestellt, zylindrische bruchempfindliche Behälter, z.B. Flaschen, Dosen, Ampullen etc. von einem
Lagervorrat, in dem sie ungeordnet aufbewahrt werden, in eine weiterverarbeitende Maschine zu überführen. Unter weiterverarbeitenden
Maschinen werden z.B. Verpackungsmaschinen, Verschluß- oder Abschmelzautomaten und Kontrollgeräte zur Untersuchung
auf Fremdkörper verstanden. Solche Fremdkörper sind z.B. Flusen, Glassplitter, Schmutz oder Ausscheidungen aus
der Behälterflüssigkeit. Die Zuverlässigkeit dieser Maschinen wird wesentlich durch die Art der Zuführung der Behälter bestimmt.
Durch eine Zerstörung der1 Behälter bei der Zuführung kann die Maschine blockiert und beschädigt werden.
Bei den bekannten Verfahren und Vorrichtungen für den Transport der Behälter in solche Maschinen arbeitet man mit einem fest
vorgegebenen, die Geschwindigkeit bestimmenden Maschinentakt (siehe z.B. DT-AS 1 573 2UjJ). Die Benutzung eines festen
Maschinentaktes ist mit Nachteilen verbunden. Abgesehen davon, daß eine beliebige Umstellung auf andere, vor allem höhere
Pransportgeschwindigkeiten oftmals nicht oder nur mit großem
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Arbeits- und Zeitaufwand nötig ist, führt die durch den festen Maschinentakt bedingte Starrheit des Systems oftmals, vor allem
bei bruchanfälligen Behältern, die durch ihre Oberflächenbeschaffenheit
(z.B. Bedruckung oder Verschmutzung) schlechte Transporteigenschaften besitzen, zu Zerstörungen. Dies kann
wegen der notwendigen Säuberungen zu längeren Maschinenstillständen und damit zu erheblichen Zeitverlusten führen. Der
Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu eitwickeln, bei dem alle Behälter schnell und sicher, d. h.
weitgehend bruchfrei aus dem Vorrat in die weiterverarbeitende Maschine überführt werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
a) daß man die Behälter in statistischer Reihenfolge aufgrund ihrer Schwerkraft in einen Zuführkanal gleiten
läßt, durch den sie in aufrechter Lage durch Einwirkung einer diskontinuierlich wirkenden Schubkraft hindurchtransportiert
werden,
b) daß vor dem Ende des Zuführungskanales ein Transportwagen mit Einzelhalterungen für die Behälter schrittweise
vorbeibewegt und der Transportwagen sukzessive mit Behältern beschickt wird,
c) daß die Übergabe eines Behälters in eine Einzeihalterung erst dann erfolgt, wenn diese Halterung gegenüber dem
Zuführungskanal positioniert ist,
d) daß nach erfolgter Übergabe des Behälters die nächstfolgende Halterung durch Weiterbewegung des Transportwagens
gegenüber dem Zufuhrungskanal positioniert wird,
e) und daß anschließend der mit Behältern gefüllte Transportwagen in die weiterverarbeitende Maschine gefahren wird.
Eine zur Durchführung dieses Verfahrens geeignete Vorrichtung besteht aus einem gegen die Horizontalebene geneigten, als
Vorratskammer für die zylindrischen Behälter ausgebildeten Schacht, einem Zufuhrungskanal und einem Transportwagen mit
Einzelhalterungen für die Behälter, der ein Kollektiv von
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Behältern in eine weiterverarbeitende Maschine überführt. Das erfindungsgemäße Kennzeichen dieser Vorrichtung ist darin zu
sehen, daß an dem einen Ende des Zuführungskanales eine Schiebevorrichtung
zum Transport der Behälter durch den Zuführungskanal und am anderen Ende eine zurückfedernde Sperrklinke angeordnet
sind, und daß der gegenüber dem Zuführungskanal vorbeilaufende Transportwagen rechenförmig mit längs einer Geraden angeordneten
Einzelhalterungen ausgebildet ist und parallel zu dieser Richtung bewegbar ist und daß eine Steuerschaltung vorgesehen ist,
die die Bewegungen der Schiebevorrichtung und des Transportwagens mittels eines von der Sperrklinke bei ihrem Schließvorgang
ausgelösten Signales in der Weise koordiniert, daß das Ende des Zuführungskanales für die Übergabe eines Behälters
in eine Einzeihalterung erst dann erfolgt, wenn diese Halterung gegenüber dem Zuführungskanal positioniert ist und nach erfolgter
Übergabe die nächstfolgende Halterung durch Weiterbewegung des Transportwagens gegenüber dem Zuführungskanal positioniert
wird. Die Einzelhalterungen an dem Transportrechen sind dabei zweckmäßig mit Klemmfedern ausgerüstet, damit die
Behälter zuverlässig in ihren Halterungen sitzen.
Vorteilhaft ist die Schiebevorrichtung mit einer Repetierautomatik
versehen, die die Schiebevorrichtung zurückholt und erneut betätigt, wenn ein Behälter nicht in einer fest vorgegebenen
Zeit in eine Einzelhalterung eingeschoben ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung wird die Schiebevorrichtung über eine Rutschkupplung angetrieben, die
in Punktion tritt, wenn die zum Einschieben der Behälter aufgewendete
Kraft im Zufuhrungskanal einen voreingestellten
Wert überschreitet.
Eine Weiterentwicklung der Erfindung besteht darin, daß die Schiebevorrichtung mit einem Nocken versehen ist, der beim
Zurückfahren in die Ausgangsstellung die im Vorratsschacht befindlichen Behälter auflockert.
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Weitere Verbesserungen und spezielle AusfUhrungsformen sind in
den Unteransprücheη beschrieben.
Die Vorteile der Erfindung liegen darin begründet, daß die einzelnen Behälter schonend transportiert und weich in die
Einzelhalterungen eingeschoben werden und der Transport der Behälter sequentiell mit der Zuführung der Behälter in den
Transportwagen gekoppelt ist. Dadurch lassen sich unabhängig vom Zustand der Behälter,insbesondere der Gleiteigenschaften oder
Bruchanfälligkeit (Dünnwandigkeit,Risse),die Behälter schnell und
sicher zu der weiterverarbeitenden Maschine transportieren. Dies bedeutet eine wesentliche Verbesserung gegenüber den
bisher angewandten Verfahren, da die erwähnten Eigenschaften stark schwanken und z.B. durch Verschmutzung oder Bedruckung
der Behälter beeinflußt werden. Aufgrund der Repetierautomatik der Schiebevorrichtung führt eine Verklemmung der Behälter
im Zuführungskanal nicht zum Bruch. Vielmehr wird eine Verklemmung durch Zurückfahren der Schiebevorrichtung in ihrer
Ausgangsposition automatisch wieder aufgelöst. Dabei spielt das Auflockern der Behälter im Vorratsschacht durch die zurückfahrende
Schiebevorrichtung eine wichtige Rolle.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in den Figuren 1 bis 7 dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Als Ausführungsbeispiel wurde hier die Überführung von pharmazeutischen Glasampullen aus einem Vorratsschacht in einen Ampullenprüfautomat
gewählt. Es zeigen in schematischer Weise
Figur 1 eine perspektivische Darstellung des verkleideten Ampullenprüfautomaten
von vorn,
Figur 2 eine Draufsicht der Ampullenzuführvorrichtung, der Ampullentransportvorrichtung und der Vorrichtung zum
Schwenken des Ampullentransportarmes,
Figur J5 den Querschnitt durch die Kuge!lageranordnung für die
Schwenkbewegung des Ampullentransportarmes,
Figur 4 eine Seitenansicht der Ampullenzuführvorrichtung,
Figur 5 eine Draufsicht des Antriebs der Ampullenzuführvorrichtung
gem. Fig. 4,
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Figur 6 das Blockschema für die Antriebssteuerung der Ampullenzuführvorrichtung,
der Ampullentransportvorrichtung und der Schwenkvorrichtung zum Schwenken des Ampullentransport armes,
!•'igur 7 die Anfangsposition und die darauffolgende Position
des Ampullentransportarmes zum Ampullenzuführkanal
bei der Ampullenzuführung.
Figur 1 zeigt schematisch die perspektivische Darstellung des verkleideten Ampullenprüfautomaten. Die Ampullenzuführvorrichtung
1 besteht aus einem gegen die Horizontalebene um etwa 30° geneigten, gut gleitfähigen Zuführschacht 2, in dem die
Ampullen 3 in einen dem Ampullendurchmesser entsprechenden, am
unteren Teil des Schachts angrenzenden Zuführkanal 4 (s. Fig. 2 und 3) hinuntergleiten. Der Zuführkanal 4 ist seitlich durch
die Abgrenzungen 5 z.B. in Form von Leitgattern, die eine leichte Säuberung des Kanals ermöglichen, begrenzt. Aus dem
Zuführkanal 4 werden die Ampullen in einen Transportwagen 6, der die Form eines Rechens hat, geschoben, der nach vollständiger
Füllung mit Ampullen diese mittels eines unter der Abdeckhaube 7 befindlichen Antriebs(s.Fig. 2) in die Kontrollstation
8 transportiert und dort absetzt. Der Zuführ- und Transportvorgang der Ampullen wird anhand der Fig. 2-7 noch
näher erläutert. In der Kontrollstation 8 werden die gemeinsam optisch durchstrahlten Ampullen, deren Flüssigkeitsinhalte jedoch
einzeln mittels Optiken auf geeignete Fotoempfänger abgebildet
werden, in schnelle Rotation versetzt und plötzlich wieder abgebremst, so daß die Ampullenflüssigkeit und in ihr
etwa befindliche Fremdpartikel weiter rotieren und an den im richtigen Zeitpunkt nach dem Ampullenhalt zugeschalteten
Fotoempfängern elektrische Impulse auslösen. Die so als schlecht erkannten Ampullen werden adressenmäßig gespeichert.
Durch die gleichzeitige Prüfung mehrerer Ampullen in einem Prüfzyklus werden hohe Durchsatzleistungen erzielt. 10 Ampullen
und 4 see. Zykluszeit z.B. ergeben einen Durchsatz von 9000 Amp./h
Ein zweiter Transportrechen 9, dessen Antrieb unter der Abdeckhaube 10 dem des Transportrechens 6 entspricht, holt die kon-
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trollierten Ampullen aus der Kontrollstation 8 und bringt sie in die Ampullenausschubstation 11. Dort werden die Ampullen
aus dem Transportrechen 9 ausgeschoben, wobei die vorher als schlecht erkannten und gespeicherten Ampullen in den Auffangbehälter
12 fallen, während die guten Ampullen nach Packungseinheiten gezählt in die Verkaufspackung 13 einsortiert werden.
Das Ergebnis der Ampullenkontrolle wird z.B. auf einem Drucker 14 ausgegeben. Kontrollvorrichtungen für die Signalverstärker
und die Lampenintensität, Einstellmöglichkeiten für die Meßempfindlichkeit
und die Kontrollgeschwindigkeit sowie Zähler zur Registrierung der Ampullen, getrennt nach Gesamtzahl sowie
guten und schlechten Ampullen, befinden sich unter der Abeckhaube
15· Die Elektronik für die Signalverarbeitung und die Steuerung des Gerätes ist in den Unterschränken 16 und 17 untergebracht.
Im folgenden sollen die Ampullenzuführvorrichtung, die Ampullentransportvorrichtung
und die Schwenkvorrichtung für den Transportrechen 6 näher beschrieben werden. Eine Draufsicht
der Vorrichtungen ist in Fig. 2 dargestellt. Aus dem Zuführschacht
2 gleiten die Ampullen 3 in den Zuführkanal 4, der tiefer als der Boden des ZuführSchachtes 2 liegt (s. Fig. 4),
so daß die Ampullen hierdurch nach der Seite des Zuführschachtes hin geführt werden. Die übrige Begrenzung des Zuführkanals
erfolgt durch die Leitgatter 5· Mittels des Schiebers 18 an dessen einem Ende zur besseren Anpassung an den Ampullenradius
eine Rundung 19 ausgearbeitet ist, erfolgt der Weitertransport der Ampullen im Zuführkanal 4 und der Einschub der Ampullen
nacheinander in die Öffnungen 20, 21, 22, 23 und 24 des
Transportrechens 6. Die Ampullen werden mittels der eingesetzten Klemmfedern 25 in den Öffnungen für den Transport
eingeklemmt. Die im vorliegenden Ausführungsbeispiel vorgesehene Anzahl von fünf Öffnungen im Transportrechen 6 ist
willkürlich, sie kann zur Erzielung höherer Durchsatzleistungen des Gerätes natürlich erhöht werden. Der Schieber 18 besitzt
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am vorderen Ende einen Nocken 26, der bewirkt, daß beim Zurückfahren
des Schiebers in die Ausgangsstellung die Ampullen 3 aufgelockert werden, so daß etwa auftretende Verklemmungen,
die ein Gleiten der Ampullen in den Zuführkanal 4 verhindern würden, aufgelöst werden.
Die am Ausgang des Zuführkanals 4 stehende Ampulle wird durch eine Sperrklinke 27 gehalten, die im Drehpunkt 28 gelagert
und mittels der Zugfeder 29 gegen den Anschlag 30 gedrückt wird, mit dem auch die Lagejustierung durchgeführt wird. j>l ist ein
Taster, z.B. ein induktiver Näherungstaster, an dessen Ausgang ein elektrisches Signal erscheint, sobald eine Ampulle beim
Einschieben in eine der Öffnungen 20 bis 24 des Transportrechens 6 eingeschoben ist, die Klinke 27 also die ursprüngliche
Ruhelage wieder erreicht hat.
An den Transportrechen 6 ist ein Führungsrohr 32 angesetzt,
das am anderen Ende mit der Kugelführung 33 fest verbunden ist, jedoch durch die Lagerung in den Kugellagern 3^ und 33 um seine
Achse gedreht werden kann. Die Kugelführung 33 wird über die Führungsstangen 36 und 37 geführt, die in den Halterungen 38
und 39 befestigt sind, über die Lasche 40 ist die Kugelführung 33 mit dem Antriebsriemen 41, der zweckmäßigerweise als Zahnriemen
ausgeführt ist, verbunden. Der Antriebsriemen 41 wird über die Umlenkrollen 42, 43, 44 und 45 sowie über das Zahnrad
46 geführt. Auf der Achse des Zahnrads 46 befindet sich ein zweites Zahnrad 47, das über den Antriebsriemen 48, ebenfalls
zweckmäßigerweise ein Zahnriemen, mit dem Antriebszahnrad 49 verbunden ist. Der Antrieb erfolgt mittels des Motors
50 (s. Fig. 6). Vorteilhaft wird hier wegen der guten Ansteuerungsmöglichkeit
und damit exakten Positionierungsmöglichkeit des Transportrechens 6 ein Scheibenläufermotor verwendet.
Natürlich lassen sich auch andere Motoren, z.B. Schrittmotoren, verwenden. Auf der Achse der Zahnräder 46 und 47 sitzt
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als Weggeber ein Präzisionspotentiometer 51. Auch hier können
natürlich andere analoge oder auch digitale Weggeber Verwendung finden. Durch Vergleich der am Abgriff des Potentiometers 51
anstehenden Spannung mit vorgegebenen Sollwerten erfolgt die Ansteuerung des Motors 50 und damit die exakte Positionierung
des Transportrechens 6. Dies wird später noch anhand der Fig. 6 und 7 näher beschrieben.
Um die im Transportrechen 6 in die Kontrollstation 8 (Fig. 1) transportierten und noch im Transportarm befindlichen Ampullen
dort abzusetzen, werden sie zunächst in der Drehvorrichtung, in der sie später rotiert werden, zwischen Drehtellern und
Gegenlagern eingeklemmt. Das Lösen der Ampullen aus dem Transportrechen 6 erfolgt dann durch eine Schwenkbewegung
des Rechens um 90° senkrecht zur Zeichenebene um seine Längsachse. Dies wird durch die folgende Vorrichtung (Fig. 2) erreicht.
Am Ende des in der Kugelführung 33 drehbar (jedoch nicht verschiebbar)
angeordneten Führungsrohres 32 ist von außen auf das Rohr eine Kugellageranordnung 52 aufgeschraubt. Die Kugellageranordnung
52 besteht aus vier senkrecht zueinander angeordneten
Doppelkugellagern 53* die auf den Seitenflächen einer Führungsstange 5^ mit quadratischem Querschnitt laufen.Die
Kugellageranordnung 52 ist im Querschnitt in Fig.3 dargestellt.
An der Führungsstange 54, die mittels des Kugellagers 55 in
der Halterung 39 drehbar gelagert wird, ist ein Zapfen 56 angesetzt,
auf dem das Zahnrad 57 montiert ist. Über das Zahnrad 58 und den verbindenden Zahnriemen 59 kann mittels des Antriebs
60 die Führungsstange 54 und damit der Rechen 6 um seine Längsachse
gedreht werden. Der Antrieb 60 ist aus Gründen der guten Ansteuerungsmöglichkeit zweckmäßigerweise ein Scheibenläufermotor.
Es können natürlich auch andere geeignete Antriebe, wie z.B. Drehmagneten, Verwendung finden. An dem im Führungsrohr
32 befindlichen Ende der Führungsstange 54 befindet sich aus
Stabilisierungsgründen eine an der Innenwand des Führungsrohres
32 anliegende, gut gleitende und möglichst abriebfeste
Kunststoffscheibe 61, an der das Führungsrohr 32 bei der trans-
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latorischen Bewegung entlanggleitet.
Die beschriebene Anordnung bewirkt, daß die vom Antrieb 50 ausgehende
translatorische Bewegung und die vom Antrieb 60 ausgehende Schwenkbewegung des Transportrechens 6 unabhängig voneinander
durchgeführt werden können. Wie eingangs erwähnt, ist die Schwenkbewegung zum Absetzen der Ampullen in der Kontrollstation
oder zum Abholen aus der Kontrollstation erforderlich.
Die Ampullenzuführvorrichtung 1 (Fig. 1) ist in den Fig. 4 und näher dargestellt. Fig. 4 seigt eine Seitenansicht der Zuführvorrichtung,
Fig. 5 eine Draufsicht des Antriebs für den Schieber 18. Zum besseren Verständnis werden beide Figuren
nebeneinander betrachtet. Der besseren Übersicht halber ist in Fig. 4 die Begrenzung 5 des Zuführkanals 4 nur teilweise gezeichnet,
ebenso befinden sich nur drei Ampullen im Zuführkanal 4. Der Schieber 18 ist mit der Kugelführung 62 verbunden, die
über die in den Halterungen 63 und 64 befestigte Führungsstange
65 hin- und hergleiten kann. Der Antrieb des Schiebers 18 erfolgt
mit dem Motor 66, im folgenden Schiebermotor genannt, der über die mittels der Feder 67 mit einstellbarem Anpreßdruck
angepreßten Rutschkupplung 68 mit dem Antriebszahnrad 69 verbunden ist. Über das Antriebszahnrad 69 und die beiden Umlenkrollen
70 und 71 wird der Antriebszahnriemen 72 geführt, der
mittels der Lasche 73 mit der Kugelführung 62 verbunden ist. Als Antriebsmotor 66 wird auch hier aus Gründen der guten
Ansteuerbarkeit zweckmäßigerweise ein Scheibenlaufermotor
verwendet. Der Anpreßdruck der Rutschkupplung 68 wird so eingestellt, daß einerseits eine einwandfreie Ampullenzufuhr
möglich ist, andererseits aber bei auftretenden Verklemmungen der Ampullen im Zuführkanal 4 die Rutschkupplung rechtzeitig
in Betätigung gesetzt wird und kein Ampullenbruch passiert.
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Der Vorgang der Ampullenzuführung, des Ampullentransportes und
des Schwenkvorganges des Transportrechens soll anhand der Fig. und 7 näher erläutert werden. An den hintereinander geschalteten
Potentiometern 74, 75, 76, 77, 78 und 79 liegt eine positive Spannung, die ebenfalls dem Positionierungspotentiometer
51 (Fig. 2) zugeführt wird. Die fest eingestellten Abgriffe
der Potentiometer 74 bis 79, die genauen Positionierungen
des Transportrechens 6 (Fig. 2 und 7) entsprechen, werden entsprechend den Schaltstellungen 80, 81, 82, 83, 84 und 85
des Schrittschaltwerks 86 zugeführt, und zwar der Abgriff des Potentiometers 74 der Schaltstellung 80, der Abgriff des Potentiometers
75 der Schaltstellung 81 und so fort. Der Ausgang 87 des Schrittschaltwerks 86, das in bekannter Weise elektromechanisch
oder elektronisch ausgeführt sein kann, wird dem einen Eingang 88, der Abgriff des Positionierungspotentiometers
51 dem anderen Eingang 89 des Differenzverstärkers 90
zugeführt. Der Istzustand der Positionierung des Rechens 6 (Fig. 2) wird also ständig mit dem durch die Schaltetellung
des Schrittschaltwerkes 86 vorgegebenen Sollzustand verglichen. Der Ausgang 9I des Differenzverstärkers 90 wird einmal mit dem
Leistungsoperationsverstärker 92 zur Ansteuerung des Transportmotors 50 für den Rechen 6 (Fig. 2), zum anderen mit einer in
ihrer Ausführung an sich bekannter Steuerschaltung 93 verbunden. Ebenfalls verbunden mit der Steuerschaltung 93 ist das Schrittschaltwerk
86, eine Startschaltung 94, der von der Klinke 27
betätigte induktive Näherungstaster 3I (Fig. 2) sowie die Ansteuerung
95 des Schiebermotors 66 (Fig. 4 und 5) und eine Zeitschaltung 96, die wiederum mit der Motorsteuerschaltung
95 verbunden ist. Über die Steuerleitung 97 erfolgt die Signalgebung für den Vorlauf des Schiebers 18 (Fig. 2), d.h. für
den Ampulleneinschub, über die Steuerleitung 98, die Signalgebung für den Rücklauf des Schiebers 18, bei dem dann die
Ampullen aus dem Zuführsehacht 2 (Fig. 2) in den Zuführkanal 4 gleiten, über die Signalleitung 99 erfolgt die Meldung über
die Positionierung des Rechens 6 (Ruhelagekontrolle) an die Steuerschaltung 93.
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Zu Beginn der Ampullenzuführung befindet sich der Rechen in der Ruheposition, bei der der Zuführkanal 4 der ersten
öffnung 20 des Rechens 6 exakt gegenüberliegt (Fig. 7a). Das entspricht in dem Schrittschaltwerk 86 der gezeichneten
Schaltstellung, der Verbindung des Punktes 87 mit dem Punkt DLe dem Differenzverstärker 90 an den Eingängen 88 und 89
zugeführten Spannungen sind gleich, der Ausgang 9I des Differenzverstärkers
90 liegt also auf Null. Durch Betätigung der Startschaltung 94 wird über die Steuerschaltung 93, die
Signalleitung 97 und die Motorsteuerung 95 eier Schiebermotor
66 (Fig. 4 und 5) in Vorwärtsrichtung betätigt und die erste Ampulle in die öffnung 20 des Rechens 6 geschoben. Dabei wird,
sobald die Ampulle in die öffnung 20 des Rechens 6 eingeschoben ist, die Klinke 27 also wieder in der Ruhelage ist, am Näherungstaster
31 ein Signal ausgelöst, das der Steuerschaltung 93 den Einschubvorgang als vollzogen meldet. Durch dieses
Signal wird das Schrittschaltwerk 86 um eine Schaltstellung weitergeschaltet, so daß also nunmehr der Punkt 87 mit dem
Punkt 81 verbunden ist. Die Spannung am Eingang 88 des Differenzverstärkers 90 wird kleiner, der Ausgang 9I des Differenzverstärkers
90 also ungleich Null, z.B. positiv. Dadurch wird über den Leistungsoperationsverstärker 92 der
Transportmotor 50 betätigt, so daß der Rechen 6 in Richtung
auf die nächste Position bewegt wird. Die Spannung am Abgriff des mit dem Antrieb gekoppelten Positionierungspotentiometers 51 wird ebenfalls kleiner, so daß auch die
Spannung am Ausgang 9I des Differenzverstärkers 90 sich wieder dem Wert Null nähert. Liegt der Ausgang 9I auf Null,
so ist die zweite Position des Rechens 6 erreicht, der Antriebsmotor 50 befindet sich wieder in Ruhe. Dies ist
in Fig. 7b dargestellt. Die öffnung 21 liegt nunmehr dem
Zuführkanal 4 genau gegenüber. Unmittelbar nach Erreichen der neuen Position, d.h. Null am Ausgang 9I des Differenzverstärkers
90, wird über die Steuerschaltung 93 erneut Signal an die Motorsteuerung 95 zum Einschub der zweiten Ampulle
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in die Öffnung 21 gegeben. Der vorher beschriebene Einschub- und Transportvorgang unter Weiterschaltung des Schrittschaltwerkes
86 beginnt von neuem und wiederholt sich so lange, bis in alle Öffnungen 20 bis 24 des Rechens 6 Ampullen eingeschoben
sind. Ist die fünfte Ampulle in die Öffnung 24 eingeschoben, schaltet das Schrittschaltwerk 86 von der Schaltstellung 84
in die Schaltstellung 85 um,die der Positionierung des
Rechens 6 in der Kontrollstation 8 (Fig. 1) entspricht. Der Transportrechen wird nun in der beschriebenen Weise über die
Schaltungen 90, 92 und den Motor 50 in Bewegung gesetzt und
fährt in die Kontrollstation 8. Nach Erreichen der Position (Ausgang 9I des Differenzverstärkers 90 auf Null)wird über
die Steuerschaltung 93 die Signalleitung 98 und die Motorsteuerung
95 dem Schiebermotor 66 der Befehl zum Rücklauf des Scniebers 18 (Fig. 2, 4 und 5) in die Ausgangsposition
gegeben und gleichzeitig über die Motorsteuerung 100 dem Schwenkmotor 60 (Fig. 2) der Schwenkbefehl erteilt. Durch
Schwenken des Rechens 6 um seine Längsachse um 90° nach
oben, werden die Ampullen dort abgesetzt. Danach wird über die Steuerschaltung 93 das Schrittschaltwerk 86 betätigt
und in die Schaltetellung 80, die ja der Positionierung des Rechens in der Anfangslage entspricht, gebracht. Die
Spannung am Eingang 88 des Differenzverstärkers 90 ist nunmehr
größer als die am Eingang 89 liegende Spannung, der Ausgang Si also negativ. Der Motor 50 wird mit umgekehrter
Polarität betrieben, so daß der Transportrechen zurückfährt bis er die Ausgangsposition (Fig. 7a) erreicht hat. Ist
diese erreicht, beginnt automatisch, d.h. ohne erneute Betätigung der Startschaltung 9^ (dies ist nur beim ersten
Mal erforderlich), der Ampulleneinschub und der Ampullentransport in der beschriebenen Weise von vorn.
Bei jedem Ampulleneinschub in eine der Öffnungen 20 bis 24 des Transportrechens 6 wird gleichzeitig zu Beginn des Einschubvorganges
die Zeitschaltung 96, die z.B. aus einem
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monostabiLin Zeitglied mit fest eingestellter Zeit bestehen kann,
betätigt. Mit ihrer Hilfe wird In der Steuerschaltung 95 kontrolliert,
ob der Einschub der Ampulle innerhalb dieser vorgegebenen Zeit erfolgt ist, d.h. ob innerhalb dieser Zeit die
Rückmeldung des erfolgten Ampulleneinschubs durch den Näherungstaster 31 über die Steuerschaltung 93 geschehen i&t. Ist dies
der Fall, so geht der Ampulleneinschub und -transport ungehindert weiter. Ist dies jedoch aus irgend einem Grund nicht
der Fall, so wird nach Ablauf der in der Schaltung 96 festgelegten
Zeit der Schiebermotor 66 über die Motorsteuerung 95 in den Rücklauf geschaltet und damit der Schieber l8 in die
Ausgangsposition zurückgefahren, von der aus er dann automatisch wieder nach vorn geschoben wird. Dieser Vor- und Rücklauf
wiederholt sich so lange, bis eine Ampulle schließlich eingeschoben ist und der Einschub normal weiterläuft.
Diese Einschubautomatik ist für das zerstörungsfreie Einschieben der AmpuLlen von außerordentlicher Bedeutung. Verklemmen z.B.
die Ampullen im Zuführkanal 4 (Fig- 2) während des Einschubs,
so setzt während der in der Zeitschaltung 96 festgelegten Zeit die Rutschkupplung 68 (Fig. 4) ein, die bei richtiger
Einstellung eine Zerstörung der Ampullen verhindert. Nach Ablauf der Zeit erfolgt dann der Rücklauf und erneute Vorlauf
des Schiebers. Die Erfahrung hat gezeigt, daß in den meisten Fällen schon nach wenigen Wiederholungen die Verklemmung aufgehoben
ist und der Einschub normal erfolgt.
Die beschriebene Einschubautomatik hat sich auch in den Fällen bewährt, wo z.B. das Gleiten der Ampullen aus dem Zuführschacht
2 in den Zuführkanal 4 (Fig. 2) durch Verklemmen der dem Zuführkanal 4 nächststehenden Ampullen behindert wird, so daß
sich keine Ampullen im Kanal 4 befinden und eingeschoben werden können. Das repetierende Vor- und Zurückfahren des Schiebers
erfolgt dann so lange, bis beim Rücklauf die Nocke 26 des Schiebers 18 (Fig. 2) die Verklemmung aufgelöst hat und die
Ampullen wieder in den Zuführkanal 4 gleiten.
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Zusammenfassend ist zu sagen, daß es mit der beschriebenen Vorrichtung
möglich ist, Ampullen sicher, d.h. zerstörungsfrei und rchnell aus einem Vorrat zuzuführen und zu transportieren. Dies
wird dadurch erreicht, daß die Zufuhr und der Transport nicht nach einem vorgegebenen festen Takt erfolgt, sondern ausgehend
von der jeweiligen Ampulle sequentiell erfolgt. Der Vorgang der Ampullenzufuhr und des -transportes wird unabhängig von der
Art (z.B. Größe) der Ampulle und von ihrem äußeren, die Gleitd.genschaften
und Transportfähigkeiten beeinflussen den Zustand (z.B. Bedruckung, Verschmutzung, Risse).
Durch Verwendung von schnell ansteuerbaren Scheibenläuferrnotoren lassen sich hohe Zuführungs- und Transportgeschwindigkeiten
erreichen, die dann auch zu größeren Durchsätzen des Ampu."-lenprüfgerätes führen. Bei dem im Ausführungsbeispiel beschriebenen
Ampullenprüfautomat werden bei gleichzeitiger Prüfung von 10 Ampullen Durchsätze von 10 000 Amp./Std. erreicht.
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Claims (13)
1. Verfahren zur Zuführung zylindrischer Behälter, insbesondere
pharmazeutischer Ampullen, zu weiterverarbeitenden Maschinen, dadurch gekennzeichnet,
a) daß man die Behälter in statistischer Reihenfolge aufgrund ihrer Schwerkraft in einen Zuführkanal gleiten
läßt, durch den sie in aufrechter Lage durch Einwirkung einer diskontinuierlich wirkenden Schubkraft hindurchtransportiert
werden,
b) daß vor dem Ende des Zuführungskanales ein Transportwagen mit Einzelhalterungen für die Behälter schrittweise vorbeibewegt
und der Transportwagen sukzessive mit Behältern beschickt wird,
c) daß die Übergabe eines Behälters in eine Einzeihalterung erst dann erfolgt, wenn diese Halterung gegenüber dem
Zuführungskanal positioniert ist,
d) daß nach erfolgter Übergabe des Behälters die nächstfolgende Halterung durch Weiterbewegung des Transportwagens
gegenüber dem Zuführungskanal positioniert wird,
e) und daß anschließend der mit Behältern gefüllte Transportwagen in die weiterverarbeitende Maschine gefahren wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einem gegen die Horizontalebene geneigten,
als Vorratskammer für die zylindrischen Behälter ausgebildeten Schacht,, einem Zuführungskanal und einem Transportwagen
mit Einzelhalterungen für die Behälter, der a±n Kollektiv von Behältern in eine weiterverarbeitende Maschine überführt,
dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Ende des Zuführungskanales (4) eine Schiebevorrichtung (18) zum Transport der
Behälter (5) durch den Zuführungskanal (4) und am anderen Ende eine zurückfedernde Sperrklinke (27) angeordnet sind,
und daß der gegenüber dem Zuführungskanal (4) vorbeilaufende Transportwagen (6) rechenförmig mit längs einer Geraden
angeordneten Einzelhalterungen (20 - 24) ausgebildet ist und parallel zu dieser Richtung bewegbar ist und daß eine Steuerschaltung
vorgesehen ist, die die Bewegungen der Schiebe-
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vorrichtung (18) und des Transportwagens (6) mittels eines von der Sperrklinke (27) bei ihrem Schließvorgang ausgelösten
Signales in der Weise koordiniert, daß das Ende des Zuführungskanales
(4) für die Übergabe eines Behälters (3) in eine Einzeihalterung (20 - 24) erst dann erfolgt, wenn diese
Halterung gegenüber dem Zuführungskanal (4) positioniert ist und nach erfolgter Übergabe die nächstfolgende Halterung
durch Weiterbewegung des Transportwagens (6) gegenüber dem Zuführungskanal (4) positioniert wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelhalterungen (20 - 24) Klemmfedern (25) zum Festhalten
der Behälter (3) aufweisen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 - 3 > dadurch gekennzeichnet, daß
die Schiebevorrichtung (18) mit einer Repetierautomatik ausgerüstet ist, die sie zurückholt und erneut betätigt,
wenn der Behälter (3) nicht in einer fest vorgegebenen Zeit in die Einzeihalterung (20 - 24) eingeschoben ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebevorrichtung (18) über eine einstellbare Rutschkupplung
(68) angetrieben ist, die in Funktion tritt, wenn die zum Einschieben der Behälter (3) aufgewendete Kraft im Zuführungskanal
einen voreingestellten Wert überschreitet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebevorrichtung (18) mit einem Nocken (26)
versehen ist, der beim Zurückfahren in die Ausgangsstellung die im Vorratsschacht (2) befindlichen Behälter (3) auflockiert.
7· Vorrichtung nach Anspruch 2-6, dadurch gekennzeichnet, daß der Transportrechen (6) um eine zur Transportrichtung
parallele Achse schwenkbar ist.
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8. Vorrichtung nach Anspruch 2-7, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (50) für die translatorische Bewegung des
Transportrechens (6) mit einem elektrischen Weggeber (51)
gekoppelt ist, dessen Ausgangsspannung zur exakten Positionierung
des Transportrechens (6) sukzessive mit vorgegebenen Sollwerten verglichen wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Transportrechen (6) mit einem Führungsrohr (32) verbunden ist, das am anderen Ende in axialer Richtung unverrückbar,
aber drehbar um die Längsachse in einer Kugelführung (33) eingesetzt ist und die Kugelführung (33) mittel.-;
einer translatorischen Führung (36, 37) in Längsrichtung verschiebbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7-9* dadurch gekennzeichnet,
daß außen auf das Führungsrohr (32) eine Kugellageranordnung
(52) aufgeschraubt ist, die auf den vier Seitenflächen einer
axialen Führungsstange (54) mit quadratischem Querschnitt abrollt und die Führungsstange (54) um die Längsachse drehbar
ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 8 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung zur Betätigung der Schiebevorrichtung
(18) und des Transportrechens (6) ein Schrittschaltwerk (86) enthält, das mittä.s des von der Sperrklinke (27)
bei ihrem Schließvorgang ausgelösten Signales sukzessive die Spannungssollwerte für die Positionierung des Transportrechens
(6) vorgibt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (27) mit einem Näherungstaster (3I) in
Verbindung steht, der ein Signal abgibt, wenn die Sperrklinke nach der Übergabe eines Behälters (3) an den Transportrechen
(6) wieder geschlossen wird, wodurch das Schrittsehaltwerk (86) einen Schritt weiter geschaltet wird und
damit die nächstfolgende Halterung vor dem Zuführungskanal
(4) positioniert wird und daß die Steuerschaltung unmittel-
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bar nach dem Erreichen dieser Position die Schiebevorrichtung (18) für die Übergabe des nächsten Behälters (3) in Bewegung
setzt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 4 - 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerschaltung mit einer Zeitschaltung in Verbindung steht, welche überprüft, ob innerhalb einer vorgegebenen
Zeit durch den Näherungstaster (3I) die Rückmeldung der
Behälterübergabe an den Transportrechen (6) erfolgt ist und beim Ausbleiben der Rückmeldung die Repetierautomatik ansteuert,
so daß die Schiebevorrichtung (18) in die Ausgangsposition zurückfährt und erneut betätigt wird.
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| DE19762630069 DE2630069A1 (de) | 1976-07-03 | 1976-07-03 | Verfahren zur zufuehrung zylindrischer behaelter zu weiterverarbeitenden maschinen |
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