DE2629185C3 - Hydrostatisches Stützlager - Google Patents
Hydrostatisches StützlagerInfo
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- F16C13/028—Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle by fluid pressure with a plurality of supports along the length of the roll mantle, e.g. hydraulic jacks
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Description
Die Erfindung betrifft ein hydrostatisches Stützlager mit einem Druckraum für eine Druckflüssigkeit mit
ίο einer durch Drosselkanäle mit diesem verbundenen
Lagerfläche mit einer Lagertasche zur hydrostatischen Lagerung eines durch das Stützlager abzustützenden
Teiles, wobei der im Druckraum wirkende Druck der Druckflüssigkeit einerseits gegen einen Träger wirkt
und andererseits das Stützlager gegen den abzustützenden Teil anpreßt
Aus der US-PS 38 02 044 bzw. aus der derselben Patentfamilie zugehörigen DE-OS 22 30139 sind
Stützlager dieser Art bekannt, bei welchen die Lagerfläche auf einem Stempel ausgebildet ist, welcher
gegenüber dem Träger schwenkbar und axial beweglich geführt ist. Die Lagerfläche ist mit mindestens einer
Lagertasche zur hydrostatischen Lagerung des durch die Stützvorrichtung abzustützenden Teiles, in diesem
Fall des Walzenmantels einer Durchbiegungseinstellwalze, versehen. Die Lagertasche bzw. die Lagertaschen
sind durch Drosselbohrungen mit dem Zylinderraum der Stützvorrichtung verbunden.
Eine solche Ausführungsform gestattet die Bildung eines hydrostatischen Schmierfilmes zwischen der
Lagerfläche und dem abgestützten Teil, d. h. dem Walzenmantel.
Diese bekannte Ausführungsform hat sich sehr bewährt und hat eine Reihe von Vorteilen, wie z. B.
einen großen Hub der Stempel, so daß in vielen Fällen äußere Anpreßmechanismen, welche sonst bei Durchbiegungsausgleichwalzen
erforderlich waren, entfallen können. Für viele einfache Anwendungsfälle ist jedoch
diese bekannte Ausführungsform zu aufwendig.
-to Andererseits ist aus der DE-OS 15 75 515, Fig. 3, ein
hydrostatisches Stützlager bekannt, bei welchem der Fuß des stempeiförmigen Stützlagers durch ein
elastisches Element, nämlich einen zylindrischen Metallbalg ersetzt ist. Dadurch wird zwar eine gewisse
Vereinfachung erzielt (Fortfall der Stempelfußführung), jedoch auf Kosten der Zuverlässigkeit, da die dort
vorgesehenen metallischen Bälge bei entsprechend hoher Elastizität nur eine geringe Belastbarkeit durch
Innendruck aufweisen und dementsprechend bei höheren Belastungen nur eine sehr begrenzte Lebensdauer
haben. Aus diesem Grund wäre ein derartiges Stützlager, das an sich für die hydrostatische Lagerung
schwerer Instrumente bestimmt ist, für einen Einbau in eine Durchbiegungseinstellwalze ungeeignet.
Weiter ist aus der DE-AS 11 11 932 ein Stützlager
einer Durchbiegungsausgleichwalze bekannt, das aus einem am Träger befestigten Balg eines gummielastischen
Materiales besteht. Bei diesem bekannten Stützlager besteht jedoch keine hydrostatische Schmierung
zwischen der Lagerfläche des Balges und dem abzustützenden Teil, sondern nur eine hydrodynamische
Schmierung.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, eine Stützvorrichtung zu schaffen, welche
wesentlich einfacher und billiger als die bekannte Stützvorrichtung ist und in gleicher Weise zum Einbau
in Durchbiegungsausgleichwalzen bzw. Durchbiegungseinstellwalzen wie auch für andere Zwecke, wie z. B. zur
Ausbildung von hydrostatischen Lagern, geeignet ist
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Druckraum und die Lagerfläche ausschließlich an einem
gemeinsamen Körper aus einem gummielastischen Material ausgebildet sind, daß die erforderliche radiale Bewegüchkeit
der Lagerfläche einzig durcL die Nachgiebigkeit des gummielastischen Materials gewonnen wird,
und daß die Lagerfläche mit mindestens drei Lagertaschen versehen ist, deren Schwerpunkte in mindestens
zwei sich schneidenden Geraden liegen. ι ο
Durch diese Maßnahme wird die erforderliche radiale Beweglichkeit der Lagerfläche gegenüber dem Träger
ausschließlich durch die Nachgiebigkeit des gummielastischen Materiales erhalten. Die metallischen Kolben
oder Stempel, welche eine genaue Bearbeitung erfordem, da sie zu ihrer Führung auf den Zylinderflächen
Gleitflächen enthalten, können zusammen mit den erforderlichen Dichtungen entfallen.
Dabei kann der Körper ein Profilteil mit in der Richtung senkrecht zur Lagerfläche rechteckigem
Querschnitt sein und in einer Nut am Träger eingelegt sein. Auf diese Weise können besonders einfach
längliche Stützelemente hergestellt werden, die in nutenartigen Ausnehmungen im Träger oder am Träger
angebracht werden können.
Es ist jedoch auch eine Ausführungsform möglich, bei welcher der Körper einen runden Querschnitt aufweist
und in einer zylindrischen Ausnehmung am Träger eingelegt ist. Diese Ausnehmung kann wie bei den
bisherigen Stützvorrichtungen eine Bohrung sein, die mit einfachen Mitteln hergestellt werden kann.
Vorzugsweise können die den Druckraum mit den Lagertaschen verbindenden Drosselkanäle in Form von
metallischen Drosselteilen ausgebildet sein, die im gummielastischen Material eingebettet sind. Auf diese
Weise ist eine einfache Herstellung der Drosselkanäle mit der erforderlichen Genauigkeit möglich.
Der Körper kam einen Querschnitt haben, der auf der von der Lagerfläche entfernten Seite offen ist,
derart, daß der Druckraum direkt mit einer zur Aufnahme des Profilteiles bestimmten Ausnehmung im
Träger in Verbindung steht. Dadurch wird eine besonders einfache Ausführungsform erhalten. Der
Körper enthält keinen geschlossenen Hohlraum und ist daher leicht herstellbar. Außerdem entfallen die sonst
erforderlichen Anschlußteile zur Verbindung des Hohlraumes des Körpers mit einer Anschlußleitung im
Träger. Der Körper kann einfach in die für ihn bestimmte Ausnehmung eingelegt werden, wobei die
erforderliche Dichtwirkung zwischen dem Profilteil und der Ausnehmung durch die hydraulische Anpreßkraft
des Druckmittels entsteht.
Wenn der Träger gegenüber dem Körper beweglich ist, kann der Körper auf der dem Träger zugewandten
Seite ebenfalls mit einer Lagerfläche mit Lagertaschen versehen sein, welche durch Drosselkanäle mit dem
Druckraum verbunden sind. Diese Ausführungsform des Stützlagers ist insbesondere für Durchbiegungsausgleichwalzen
bzw. Durchbiegungseinstellwalzen nach der US-PS 39 19 753 bzw. DE-PS 23 59 423 geeignet. bo
Es ist auch eine Ausführungsform möglich, bei welcher im Körper mindestens zwei Druckräume
ausgebildet sind, die an verschiedene Druckleitungen anschließbar sind. Dadurch können z. B. bei einer
Durchbiegungseinstellwalze oder bei einem hydrostatisehen Lager die Anpreßdrücke in der Umfangsrichtung
bzw. in der Bewegungsrichtung des gelagerten Teiles verschieden gewählt sein. Eine derartige Ausbildung ist
bei den bekannten Stützvorrichtungen nach der US-PS 38 02 044 und der DE-OS 15 75 515 nicht möglich.
Es kann jedoch auch im Bereich der Lagerfläche im gummielastischen Material des Körpers ein Verstärkungstoil
aus einem starren Material eingebettet sein. Auf diese Weise wird eine etwas leichter herstellbare
Ausführungsform mit starrer Lauffläche erhalten, da die Lauffläche nicht am starren Material, sondern am
gummielastischen Material ausgebildet sein kann.
Wenn der Profilteil einen runden Querschnitt aufweist, kann in ihm eine in Umfangsrichtung
verlaufende Armierung eingebettet sein, die den Körper in radialer Richtung stützt Ein so verstärkter Profilteil
ist für höhere Drücke der Druckflüssigkeit und somit auch für höhere Anpreßkräfte geeigneter als ein Körper
ohne Armierung.
Der Körper kann jedoch auch von einem ringförmigen Stützteil umschlossen sein, welcher den Körper in
radialer Richtung stützt Auf diese Weise wird im wesentlichen die gleiche Wirkung wie bei einem
armierten Profilteil, jedoch mit einfacheren Mitteln, erhalten.
Die Erfindung wird anhand in der Zeichnung schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert
Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt einer Durchbiegungseinstellwalze nach der US-PS 38 02 044 mit erfindungsgemäßen
hydrostatischen Stützlagern,
F i g. 2 den Schnitt II aus der F i g. 1,
Fig. 3 den Schnitt III aus der F ig. 1,
F i g. 4 den Schnitt einer den F i g. 1 bis 3 entsprechenden Ausführungsform des Stützlagers, jedoch zur
Lagerung einer Welle bzw. einer Trommel,
F i g. 5 einen Schnitt eines Stützlagers, dessen Körper an der unteren, von den Lagertaschen entfernten Seite
offen ist,
Fig. 6 eine Ansicht von oben der Ausführungsform nach der F i g. 5,
Fig. 7 einen Teilschnitt eines gegenüber der Fig. 5
etwas abgeänderten Stützlagers,
F i g. 8 ein Stützlager zur Verwendung bei einer Walze nach der US-PS 39 19 573,
F i g. 9 einen Schnitt eines Stützlagers mit zwei voneinander getrennten Druckräumen,
Fig. 10 den Schnitt einer weiteren Ausführungsform
des Stützlagers,
Fig. 11 einen Schnitt eines Stützlagers mit einem Körper mit Armierung und
Fig. 12 einen Schnitt eines Stützlagers, bei welchem
der Körper einen äußeren Stützring aufweist.
In der F i g. 1 ist im Längsschnitt eine Durchbiegungseinstellwalze
dargestellt, welche eine Weiterentwicklung der Walze nach der US-PS 38 02 044 darstellt. Die
Walze enthält einen feststehenden Träger 1, um welchen ein Walzenmantel 2 drehbar ist. Der Walzenmantel
2 ist auf hydrostatischen Stützlagern 3 abgestützt und wird durch diese gegen eine nicht
dargestellte Gegenwalze angepreßt. Die Stützlager 3, die im Folgenden näher beschrieben werden, sind durch
Bohrungen 4, 5, 6, die an Rohrleitungen 4', 5' und 6' angeschlossen sind, mit nicht dargestellten Quellen einer
hydraulischen Druckflüssigkeit verbunden.
Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, sind an den Enden des Walzenmantels 2 Führungsscheiben 7 mit
länglichen öffnungen 8 angeordnet. Die Führungsscheiben 7 sind in den Enden des Walzenmantels 2 drehbar
gelagert und sind mit ihren öffnungen 8 entlang von ebenen Flächen 10 am Träeer 1 eeführt. Die
Führungsscheiben 7 dienen auf diese Weise einer beweglichen Führung des Walzenmantels 2 gegenüber
dem Träger 1 in der Ebene der Kraftrichtung der Stützlager 3. Diese Anordnung ist aus der US-PS
38 55 283 bekannt.
Außerdem sind an den Enden des Walzenmantels 3 Abschlußscheiben 11 und 12 angeordnet, wobei die
Scheiben 12 durch Tellerfedern 13 gegen die Scheiben 11 angepreßt werden. Die Scheiben 11 und 12
verhindern einen Austritt der hydraulischen Flüssigkeit aus dem Walzenmantel 2 nach außen. Die Ableitung der
Flüssigkeit aus dem Raum zwischen dem Walzenmantel 2 und dem Träger 1 erfolgt durch eine Abflußleitung 14,
die z. B an eine nicht dargestellte Pumpe angeschlossen sein kann.
Die Ausbildung der einzelnen Stützlager 3 ist z. B. aus
der F i g. 3i ersichtlich. Nach dieser Figur ist im Träger 1 eine längliche Nut 15 ausgebildet, in welcher Körper 16
aus einem gummielastischen Material eingelegt sind. Nach der F i g. 1 sind in einer einzigen gemeinsamen
Nut 15 drei Körper 16 eingelegt, wobei sich zwischen ihnen Distanzteile 17 befinden.
Jeder Körper 16 enthält einen Druckraum 18, aus welchem ein Nippel 20 nach außen führt. Der Nippel 20
ist an die betreffende Druckleitung 4, 5 oder 6 angeschlossen.
Aus dem Druckraum 18 führen außerdem Drosselteile 21 mit Drosselkanälen 22 nach außen zu Lagertaschen
23. Die Drosselteile 21 sind im gummielastischen Material des Körpers 16 eingebettet, z. B. einvulkanisiert.
Die Lagertaschen 23 befinden sich in einer Lagerfläche 24, welche am Körper 16 ausgebildet ist.
und mit welcher sich der Körper 16 gegen den Walzenmantel 2 abstützt.
Im Betrieb wird in gleicher Weise wie bei den Stützlagern nach der US-PS 38 02 044 Druckflüssigkeit
den Druckleitungen 4, 5 und 6 zugeführt. Die Drücke können nach Bedarf entweder in allen Druckleitungen
gleich groß oder verschieden sein. Aus den Druckleitungen gelangt die hydraulische Druckflüssigkeit in den
Druckraum 18 des betreffenden Stützlagers 3. Der im Druckraum 18 wirkende Druck preßt die Lagerfläche 24
gegen die innere Fläche des Walzenmantels 2, wobei die Bewegung der Lagerfläche 24 zum oder vom Walzenmantel
2 durch Deformation des gummielastischen Materiales des Körpers 16 ermöglicht wird.
Gleichzeitig strömt die hydraulische Druckflüssigkeit aus dem Druckraum 18 durch die Drosselkanäle 22 in
die Lagertaschen 23. Nach den F i g. 1 und 3 ist jedes Stützlager 3 mit vier Lagertaschen 23 versehen. In den
agertascher. 23
bheben de
bheben de
er Lagertaschen 23 versehen. In den ntsteht ein Gegendruck, welcher ein
rfläche 24 des Stützlagers 3 von der
Abheben der Lagerfläche 24 des Stützlagers 3 von der
inneren Fläche des Walzenmantels 2 bewirkt. Wenn, wie in der Fig.3 dargestellt, die hydraulisch wirksame
Größe der Lagerfläche 24 größer ist als die des Druckraumes 18, entsteht ein Gleichgewichtszustand,
bei welchem ein konstanter, stabiler Spalt zwischen der Lagerfläche des Körpers 16 und dem Walzenmantel 2
besteht. Durch die Anordnung von vier Lagertaschen 23 wird gleichzeitig eine Stabilisierung der Lagerfläche 24
auf der Innenfläche des Walzenmantels 2 erzielt Diese Wirkung ist in der erwähnten US-PS 38 02 044
beschrieben.
Das in der F i g. 4 dargestellte Stützlager 3 entspricht dem Stützlager 3 aus den F i g. 1 und 3. Der einzige 6S
Unterschied gegenüber dieser Ausführungsform besteht darin, daß in diesem Fall das Stützlager in einem Block
Γ befestigt ist und zur Lagerung einer Welle 2' bzw. einer Trommel dient. Das Stützlager 3 bildet somit ein
hydrostatisches Außenlager.
Die F i g. 5 zeigt ein hydrostatisches Stützlager 3, das ebenfalls in einer Walze mit einem Träger 1 und einem
Walzenmantel 2 verwendbar ist. Das Stützlager 3 nach der F i g. 5 enthält einen Körper 26, dessen Druckraum
28 auf der von der Lauffläche 24 entfernten Seite offen ist. Der Druckraum 28 steht daher direkt mit der Nut
bzw. Ausnehmung 15 und somit auch mit dem betreffenden Kanal4,5 oder 6 in Verbindung.
Im Betrieb wird durch den im Druckraum 28 wirkenden Druck das gummielastische Material des
Körpers 26 gegen die Wand der Ausnehmung 15 angepreßt, wodurch ein dichtender Abschluß entsteht.
Gleichzeitig wird, wie bei der vorherigen Ausführungsform, der obere Teil 24' des Körpers, welcher eine Art
Lagerschuh mit der Lagerfläche 24 bildet, gegen die Innenfläche des Mantels 2 angepreßt.
Die Ausnehmung 15 kann, wie bereits erwähnt, eine längliche Nut ähnlich wie nach der F i g. 1 sein. Die
Ausnehmung 15 kann jedoch auch eine zylindrische Bohrung sein. In einem solchen Fall hat der Körper 26
event, auch der Körper 16 nach der F i g. 3 die runde Form nach der F i g. 6. Auch in diesem Fall sind vier
Lagertaschen 23 vorgesehen, die durch Drosselteile 21 mit dem Druckraum 28 verbunden sind.
Die Fig. 7 stellt einen Ausschnitt aus der Fig. 5 dar
und zeigt eine gegenüber dieser Figur etwas abgeänderte Ausführungsform. Nach der F i g. 7 ist der Körper 26
an seinem unteren Ende mit einem ringförmigen Außenwulst 26' versehen, während die Ausnehmung 15
mit einem nach innen gerichteten Wulst 15' versehen ist. Die Wülste 15' und 26' dienen zum Festhalten des
Körpers 26 in der Ausnehmung 15 nach der Montage.
Die Ausführungsform nach der F i g. 8 ist für eine Walze mit einem drehbaren Träger nach der US-PS
39 19 753 bestimmt. In diesem Fall enthält die Walze einen Träger 1", welcher gemeinsam mit dem
Walzenmantel 2 drehbar ist. Zwischen dem Träger 1" und dem Walzenmantel 2 befindet sich ein feststehender
Halter 30 mit rohrförmigen oder länglichen Halteteilen 31 für eine oder mehrere Stützlager 3.
Das Stützlager 3 hat in diesem Fall einen Körper 36, der an zwei entgegenliegenden Seiten mit Lagerflächen
24 versehen ist, in welchen Lagertaschen 23 ausgebildet sind. Zur Zufuhr des hydraulischen Druckmittels in den
Druckraum 18 ist eine Leitung 4 vorgesehen, die sich diesmal außerhalb des Trägers 10 am Halter 30 befindet
Die Wirkungsweise des Stützlagers nach der F i g. 8 ist im wesentlichen gleich wie die der vorausgehenden
Ausfühningsform. Es entstehen jedoch Spalte mit
Schmiermittelfilmen an zwei Seiten und zwar einerseits zwischen dem Körper 36 und dem Mantel 2 und
andererseits zwischen dem Körper 36 und dem Träger 10.
Die Ausführungsforrn nach der F i g. 9 unterscheidet
sich von der nach der F i g. 3 nur dadurch, daß in einem Körper 16' zwei Druckräume 18', 18" ausgebildet sind,
welche an getrennte Druckleitungen 4,4' angeschlossen
sind. Durch verschiedene Drücke in den Druckräumen 18', 18" kann die Größe des Spaltes zwischen der
Lauffläche 24 und dem Walzenmantel 2 an beiden Seiten getrennt beeinflußt werden.
Bei der Ausführungsform nach der F i g. 10 ist ein Körper 46 nicht in einer Nut im Träger 1 eingelegt,
sondern zwischen zwei seitlichen Halteteilen 47 befestigt Die Halteteile 47 begrenzen miteinander
einen Hohlraum, welcher der Nut 15 entspricht Im
7 8 I
übrigen ist die Wirkungsweise des Stützlagers 3 nach g
der F i g. 10 und ihre Ausbildung gleich wie der nach der |
Fig.3. 1
Der Körper 61 der Stützvorrichtung 3 aus der F ι g. 11 !$
unterscheidet sich vom Körper 26 aus der Fig.5 5 g
hauptsächlich dadurch, daß er zur Anpassung an höhere ;*
Drucke im Druckraum 28 und somit auch zur Bildung ^
höherer Stützkräfte mit einer Armierung 62 versehen ;.'
ist. Die Armierung kann, wie dargestellt, aus in ;■;
Umfangsrichtung verlaufenden ringförmigen Drähten Ό L
bestehen, die im gummielastischen Material des &
Körpers eingebettet sind. Es versteht sich, daß die |
Armierung auch aus Textilfaden bestehen kann und z. B. |
wendelartig gewunden, event, in mehreren Schichten |
angeordnet sein kann. 15 |
Wesentlich ist nur, daß sie den Körper 61 in |
Umfangsrichtung gegen eine radiale Ausdehnung stützt, |
axiale Deformationen des Körpers in der Richtung zum |
Mantel 2 jedoch zuläßt. p
Außerdem ist der Körper 61 nach der F i g. 11 20 ι?
unterhalb seiner Lagerfläche 24 mit einem Verstär- |j
kungsteil 63 versehen. Der Verstärkungsteil 63, der eine jjj
ebene metallische Platte sein kann, ist im gummielasti- |
sehen Material des Körpers 61 eingebettet und dient zur §
Versteifung des die Lagerfläche 24 bildenden Abschnit- 25 |
tesdes Körpers 61.
Der Verstärkungsteil 63 hat die gleiche Wirkung wie
der Teil 60 aus der F i g. 3, wobei jedoch die Lagerfläche
24 nicht im starren, z. B. metallischen Material
der Teil 60 aus der F i g. 3, wobei jedoch die Lagerfläche
24 nicht im starren, z. B. metallischen Material
ausgebildet ist, sondern im gummielastischen Material 30
des Körpers.
des Körpers.
Beim Körper 6d nach der Fig. 12 ist die Armierung
62 durch einen Ringförmigen Stützteil 66 ersetzt, der in
einer Nut 67 am Umfang des Körpers 65 eingelegt ist.
62 durch einen Ringförmigen Stützteil 66 ersetzt, der in
einer Nut 67 am Umfang des Körpers 65 eingelegt ist.
Die Wirkung des Stützteiles 66 ist im wesentlichen 35
gleich, wie die der Armierung 62. Auch hier ist unterhalb
der Lagerfläche 24 ein Verstärkungsteil 63 angeordnet.
gleich, wie die der Armierung 62. Auch hier ist unterhalb
der Lagerfläche 24 ein Verstärkungsteil 63 angeordnet.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
40
45
50
60
65
Claims (10)
1. Hydrostatisches Stützlager mit einem Druckraum für eine Druckflüssigkeit mit einer durch
Drosselkanäle mit diesem verbundenen Lagerfläche mit einer Lagertasche zur hydrostatischen Lagerung
eines durch das Stützlager abzustützenden Teiles, wobei der im Druckraum wirkende Druck der
Druckflüssigkeit einerseits gegen einen Träger wirkt und andererseits das Stützlager gegen den abzustützenden
Teil anpreßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckraum (18, 28) und die
Lagerfläche (24) ausschließlich an einem gemeinsamen Körper (16, 16', 26, 36, 46, 61, 65) aus einem
gummielastischen Material ausgebildet sind, daß die erforderliche radiale Bewegücnkeit der Lagvrfläche
(21) einzig durch die Nachgiebigkeit des gummielastischen Materials gewonnen wird, und daß die Lagerfläche
(24) mit mindestens drei Lagertaschen (23) versehen ist, deren Schwerpunkte in mindestens
zwei sich schneidenden Geraden liegen.
2. Stützlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper ein Profilteil (16, 16', 36,
46) mit in der Richtung senkrecht zur Lagerfläche (24) rechteckigem Querschnitt ist und in einer Nut
(15) am Träger (1) eingelegt ist (F i g. 3,4,9 u. 10).
3. Stützlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (26, 61, 65) einen runden
Querschnitt aufweist und in einer zylindrischen Ausnehmung am Träger (1) eingelegt ist (F i g. 5, 11
u. 12).
4. Stützlager nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Druckraum
(18, 28) mit den Lagertaschen (23) verbindenden Drosselkanäle (22) in Form von metallischen
Drosselteilen (21) ausgebildet sind, die im gummielastischen Material eingebettet s>nd.
5. Stützlager nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (26,61,65)
einen Querschnitt hat, der auf der von der Lagerfläche (24) entfernten Seite offen ist, derart,
daß der Druckraum (28) direkt mit einer zur Aufnahme des Körpers bestimmten Ausnehmung
(15) im Träger (1) in Verbindung steht (F i g. 5, 11 u. 12).
6. Stützlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (1") gegenüber dem Körper
(36) beweglich ist und daß der Körper (36) auf der dem Träger (1") zugewandten Seite ebenfalls mit
einer Lagerfläche (24) mit Lagertaschen (23) versehen ist, welche durch Drosselkanäle (21) mit
dem Druckraum (18) verbunden sind (F i g. 8).
7. Stützlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Körper (16') mindestens zwei
Druckräume (18', 18") ausgebildet sind, die an verschiedene Druckleitungen (4, 4") anschließbar
sind(Fig. 9).
8. Stützlager nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der
Lagerfläche (24) im gummielastischen Material des Körpers ein Verstärkungsteil (63) aus einem starren
Material eingebettet ist (F ig. 11,12).
9. Stützlager nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Körper (61) eine in Umfangsrichtung
verlaufende Armierung (62) eingebettet ist, die den Körper in radialer Richtung stützt (Fig. 11).
10. Stützlager nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (65) von einem ringförmigen
Stützteil (66) umschlossen ist, welcher den Körper in radialer Richtung stützt (F i g. 12).
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Owner name: SULZER-ESCHER WYSS AG, ZUERICH, CH |
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