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DE2628758A1 - Verfahren zum messen des blutdrucks eines patienten nach der methode riva- rocci/korotkow - Google Patents

Verfahren zum messen des blutdrucks eines patienten nach der methode riva- rocci/korotkow

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Publication number
DE2628758A1
DE2628758A1 DE19762628758 DE2628758A DE2628758A1 DE 2628758 A1 DE2628758 A1 DE 2628758A1 DE 19762628758 DE19762628758 DE 19762628758 DE 2628758 A DE2628758 A DE 2628758A DE 2628758 A1 DE2628758 A1 DE 2628758A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
operational amplifier
resistor
output
inverting input
capacitor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19762628758
Other languages
English (en)
Other versions
DE2628758C2 (de
Inventor
Karl-Heinz Dipl Ing Affeldt
Joachim Ganske
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schwarzhaupt Medizintechnik 5000 Koeln De GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE19762628758 priority Critical patent/DE2628758C2/de
Publication of DE2628758A1 publication Critical patent/DE2628758A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2628758C2 publication Critical patent/DE2628758C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/02Detecting, measuring or recording for evaluating the cardiovascular system, e.g. pulse, heart rate, blood pressure or blood flow
    • A61B5/021Measuring pressure in heart or blood vessels
    • A61B5/022Measuring pressure in heart or blood vessels by applying pressure to close blood vessels, e.g. against the skin; Ophthalmodynamometers
    • A61B5/02208Measuring pressure in heart or blood vessels by applying pressure to close blood vessels, e.g. against the skin; Ophthalmodynamometers using the Korotkoff method

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Cardiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Physiology (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Measuring Pulse, Heart Rate, Blood Pressure Or Blood Flow (AREA)

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung geht aus von einem Verfahren nach der Gattung des Hauptanspruchs.
  • Es ist schon ein automatisch aufzeichnendes Sphygmomanometer bekannt (DT-OS 22 26 652), bei dem die von dem Bandpaßfilter abgegebenen Schwingungen unverändert dem Eingang eines Schwellwertschalters zugeführt werden. Da die positiven und negativen Halbwellen der Schwingungen eines Korotkow-Geräusches unregelmäßige Amplitudenwerte haben, wird die Schwellwertspannung des Schwellwertschalters in der Regel so bemessen, daß der Schwellwertschalter nur auf die für die Korotkow-Geräusche charakteristischen großen Amplitudenwerte anspricht. Große Amplitudenwerte haben meistens nur eine Halblwelle oder zwei Halbwellen pro Korotkow-Geräusch. Liegen zwei Halbwellen großer Amplitude und unterschiedlicher Polarität vor, dann reagiert der Schwellwertschalter immerhin auf eine Halbwelle. Liegt dagegen nur eine Halbwelle hoher Amplitude vor und hat diese Amplitude nicht die richtige Polarität, so spricht der Schwellwertschalter überhaupt nicht an.
  • Vorteile der Erfindung Das erfindungsgemäße Verfahren mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß die Auswertung der Korotkow-Schwingungen erheblich verbessert wird, so daß durch eine falsche Auswertung bedingte Meßfehler vermieden werden. Als weiterer Vorteil ist anzusehen, daß die dafür erforderlichen Mittel nur einen geringfügigen Mehraufwand bedeuten.
  • Durch Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Meßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des in dem Hauptanspruch angegebenen Verfahrens möglich. Besonders vorteilhaft ist, wenn in Durchführung des Verfahrens zwischen dem Bandpaßfilter und dem Schwellwertschalter eine Zweiweg-Gleichrichterschaltung vorgesehen ist.
  • Zeichnung Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung an Hand zweier Figuren dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Einrichtung zur Blutdruckmessung und Fig. 2 ein ausführliches Schaltbild des zur Gewinnung der Impulse benötigten Schaltungsteils.
  • Beschreibung der Erfindung In dem Blockschaltbild nach vlg. 1 bezeichnet 1 eine aufpumpbare Staumanschette, die ein Mikrofon 2; das ist vorzugsweise ein örpesschallmikrofon, enthält. an das Körperschallmikrofon schließt sich eine Reihenschaltung aus einem Vorverstärker 3, einem im wesentlichen nur die Frequenzen der Korotkow-Geräusche durchlassenden Bandpaßfilter 4, einem Nachverstärker 5, einer Zweiweg-Gleichrichterschaltung 6, einem Schwellwertschalter 7 und einer monostabilen Kippschaltung 8 an.
  • von Von einer Ausgangsleitung 9 der monostabilen Kippschaltung 8 zweigen drei Leitung 10, 11 und 12 ab, von denen die erste Leitung 10 mit einer Funktions-Anzeigevorrichtung 13, die zweite Leitung 11 mit einer ersten Steuerungsvorrichtung 14 und die dritts Leitung 12 mit einer zweiten Steuerungsvorrichtung 15 verbunden ist.
  • Ein ersten Ausgang 16 der ersten Steuerungsvorrichtung 14 steht mit der Funktions-Anzeigsvorrichtung 13, ein zweiter Ausgang 17 mit der zweiten Steuerungsvorrichtung 15 und ein dritter Ausgang 18 mit einen ersten Elektromagneten 19 eines Zweizeigermanometers 10 in Verbindung. An einen ersten Ausgang 21 der zweiten Steuerungsvorrichtung schließt sich ein zweiter Elektromagnet 22 das Zweizeiger-Manometers 20 an. Die beiden Elektromagnete stehen über je eine in Fig. 1 durch gestrichelte Linien gekennzeichnete Wirkverbindung mit je einem Zeiger 23, 24 des Manometers in Verbindung, und zwar kann mit dem Elektromagneten 19 der den sytolischen Blutdruck anzeigende erste Zeiger 23 und mit dem zweiten Elektromagneten 22 der den diastolischen Blutdruck anzeigende zweite Zeiger 24 des Manometers blockiert oder freigegeben werden.
  • An einem zweiten Ausgang 25 der zweiten Steuerungsvorrichtung @@@ließt siche eine Abschaltvorrichtung 25 an, die in einer @@ter unten arläterten Weise zum automatischen Abschalten der Stromversorgung der Blutdruckmeßeinrichtung dient. Die Abschaltvorrichtung steht mit einem ersten Eingang 27 eines elektronischen Speichers 28 in Verbindung, der noch einen zweiten Eingang 39 hat. Ein von Hand zu betätigender Schalter 30 steht mit einem.
  • einem, zum Beispiel positiven, Anschluß 31 einer Batterie 32 und mit dem anderen Anschluß mit dem zweiten Eingang 29 des Speichers 28 in Verbindung. Über den Speicher 28 kann die Batterie 32 mit einer Stromversorgungsvorrichtung 33 verbunden werden, die zwischen einem Anschluß 34 und einem Anschluß 35 eine positive Gleichspannung und zwischen dem Anschluß 34 und einem Anschluß 36 eine negative Gleichspannung abgibt. Der zweite Eingang 29 des Speichers 28 steht mit einem Eingang 37 'er ersten Steuerungsvorrichtung 14 in Verbindung. Dem Eingang 37 liegt eine Verzögerungsvorrichtung 38 parallel.
  • Ein zum Aufpumpen der Manschette 1 bestImmter Druckbali 39 steht über Luftschläuche 40 erstens mit der Manschette 1, zweitens mit dem Zweizeiger-Manometer 2G und drittens mit einem Ventil 41 in Verbindung, das mit dem Schalter JJ mechanisch gekoppelt ist.
  • Der Druckball 39 hat ein von Hand zu betätigendes Ablaßventil 42 zum vollständigen Entlüften der Manschette nach einer Blutdruckmessung.
  • Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Einrichtung ist folgende: Will ein Patient seinen Blutdruck messen, so legt er zunächst die Staumanschette 1 an. Daraufhin schaltet er den Schalter 30 in die mit p = "Pumpen" bezeichnete Schaltersteilung um. Mit dem Umschalten wird das Ventil 41 geschlossen. Gleichzeitig leitet der dann geschlossene Schalter 30 da positive Potential der Batterie 32 an den zweiten Einfang des elektronischen Speichers 28 weiter, der der Schalterzustand wie eine bistabile Kippschaltung speichert. Damit Wird automatisch die Batterie 32 Batterie 32 mit dem Eingang der Stromversorgungsvorrichtung 33 verbunden, so daß diese die beiden stabilisierten Gleichspannungen abgibt. Mit dem Einschalten der Stromversorgung werden über die Steuerungsvorrichtungen 14 und 15 die im Ausgangszustand blockierten Zeiger des Zweizeiger-Manometers 20 freigegeben, indem die Elektromagnete 19 und 22 erregt werden.
  • Mit dem Einschalten der Stromversorgung wird auch die Funktions-Anzeigevorrichtung 13 wirksam und eine zu dieser Vorrichtung gehörende Lichtquelle eingeschaltet. Das Aufleuchten der Lichtquelle signalisiert, daß jetzt die Manschette 1 mit dem Druckball 39 aufgepumpt werden kann. Die Zeiger 23, 24 des Manometers zeigen nunmehr den mit dem Aufpumpen zunehmenden Manschettendruck an.
  • Hat der Patient die Manschette auf einen Druckwert aufgepumpt, der über seinem durchschnittlichen systolischen Blutdruck liegt, so schaltet er den Schalter 3G in die zweite Schalterstellung m = "Messen' um, wodurch ein automatisch ablaufender Meßvorgang des systolischen und diastolischen Blutdrucks eingeleitet wird Im einzelnen qeschieht dabei folgendes. Das Ventil 41 wird beim Umsehaiten des Schalters 30 geöffnet, so daß die in der Manschette enthaltene Luft allmählich entweichen kann. Die Druckverringerung in der Manschette erfolgt mit einer Geschwindigkeit von beispielsweise 5 Torr/s Für eine bestimmte Dauer von zum Beispiel 1 s kommt die Verzögerungsvorrichtung 38 zur Wirkung. Diese Vorrichtung enthält vorzugsweise ein RC-Glied, dessen londensator sich in der ersten Schalterstellung auf das positive potential der BatterIe 32 aufgeladen geladen hat und beim Umschalten des Schalters sich mit der genannten Zeitverzögerung über den zugehörigen Widerstand ontlädt.
  • Mit der zuletzt genannten Sperre wird bezweckt, daß der Patient nach dem Umschalten des Schalters 30 in die Schalterstellung m noch etwas Zeit hat, um das die Manschette tragende Körperglied in eine Ruhestellung zu bringen, bevor die automatische messung beginnt, Bei dem nachfolgenden Absinkon des Manschettondrucks wird ein Punkt erreicht, bei dem das vorher gestaute Blud in der Arterie zu strömen beginnt. Zu diese Zeitpunkt treten pulsweise kerotkow-Geräusche auf, die von dem Mikrofon 2 arfgenommen und in elektrische Schwingungen umgowendelt werden. Die mit c)em Vorverstärker 3 verstärkten Schwingungen läßt das BandpaßFilter 4, das auf e für die Korotkon-Goräusche chafakterlstisch£ Frequenzen von 4G bis 140 Hz eogestimmt ist, durch, so daß sie in dem Nachverstärker 5 weiterverstärkt werden können.
  • Die positive und negative Halbwellen aufweisenden torotkow-Schwingungen 43 (vgl. Fig. 1) werden durch die Zweiweg-Gleichrichterschaltung 6 so beeinflust, d=ß alle Halbwellen dieselbe Pela@ität haben; vgl. Halbwellen 4/s. Dadurch lassen sich die de Schwellwertschalter 7 angabotenen Schwingungen sicherer auswerten. Die Schwellspannung Us das Schweliwertschalters 7 ist so bemessen, daß zum Zwecke der störwaterdrückung nur Schwiegungen verhältnismßig großer Amplitude den Schwellwertschalter sum Ansprechen bringen.
  • In dem vorliegenden Beispiel gibt der Schweilwertschalter 7 bei einem Korotkow-Geräusch zwei rechteckförmige Impulse 45, 46 ab, durch die die monostabile Kippschaltung 8 angesteuert wird. Diese Kippschaltung Kippschaltung wird durch die vordere Flanke des ersten Impulses in ihren quasistabilen Zustand gekippt, in dem sie bis zum Ablauf von zum Beispiel 300 ms verharrt, bevor sie wieder in ihren stabilen Zustand zurückkippt.
  • Die Kippschaltung gibt also je Korotkow-Geräusch einen rechteckförmigen Impuls 47 ab, der auf die Funktions-Anzeigevorrichtung 13 wie ein Sperrimpuls wirkt und das Aufleuchten der Lichtquelle kurzzeitig unterbricht.
  • Gleichzeitig gelangen die Impulse 47 an die erste Steuerungsvorrichtung 14. Eine zu der ersten Steuerungsvorrichtung gehörende bistabile Kippschaltung sorgt dafür, daß nur die vordere Flanke des ersten Impulses 47 der monostabilen Kippschaltung 8 den Stromkreis für den zu der ersten Steuerungsvorrichtung gehörenden Elektromagneten 19 unterbricht, wodurch der diesem Elektromagneten zugeordnete Zeiger 23 des Zweizeiger-Manometers 20 blockiert wird. Der Zeiger 23 bleibt also bei einem Druckwert stehen, der dem systolischen Blutdruck entspricht.
  • Die zweite Steuerungsvorrichtung 15 ist so beschaffen, daß sie derart beeinflußt wird, daß der zweite Elektromagnet 22 bei jedem Impuls für die Dauer des Impulses (300 ms) erregt wird. Das hat zur Folge, daß sich der ihm zugeordnete zweite Zeiger 24 auf den augenblicklichen, zwischen zwei aufeinanderfolgenden Korotkow- Korotkow-Geräuschen etwas abgesunkenen Manschettendruck einstellt.
  • Nach jedem Impuls 47 wird der Zeiger 24 durch Stromloswerden seines Elektromagneten 22 blockiert.
  • Nach dem letzten Impuls der monostabilen Kippschaltung 8 bzw.
  • nach dem letzten Korotkow-Geräusch zeigt der zweite Zeiger des Manometers dann den diastolischen Blutdruck an.
  • Etwa 1,5 bis 2 s nach dem Ausbleiben eines weiteren Impulses der monostabilen Kippschaltung 8 gibt die Abschaltvorrichtung 26 einen Abschaltimpuls an den Speicher 28 ab, wodurch die Batterie 32 von der Stromversorgungsvorrichtung 33 getrennt wird.
  • Damit ist der Meßvorgang beendet, und der Patient kann das Ablaßventil 42 öffnen, damit die Luft aus der Manschette völlig entweicht. Dann kann er die Manschette abnehmen.
  • In Fig. 2 sind die Baueinheiten bzw. Bauteile, die bereits in Fig. 1 vorkommen, durch gleiche Bezugszahlen wie in Fig. 1 gekennzeichnet.
  • Das Mikrofon 2 ist ein Körperschallmikrofon mit einem piezoelektrischen Element 48 und einem zu einem Mikrofon-Vorverstärker gehörenden Feldeffekttransistor 49, der in dem Mikrofongehäuse untergebracht ist. Der Vorverstärker 3 enthält als aktives Verstärkerelement einen ersten Operationsverstärker 50.
  • Das auf die Frequenzen der Korotkow-Geräusche abgestimmte Bandpaßfilter 4 hat eine Reihenschaltung aus einem Tiefpaßfilter mit einem zweiten Operationsverstärker 51 und einem Hochpaßfilter mit einem dritten Operationsverstärker 52.
  • In In der Zuleitung zu einem nichtinvertierenden Eingang 53 des zweiten Operationsverstärkers 51 liegt eine Reihenschaltung aus einem ersten Widerstand 54 und einem zweiten Widerstand 55.
  • Zwischen den beiden Widerständen 54, 55 zweigt eine Leitung ab, die über einen ersten Kondensator 56 mit dem Ausgang 57 des zweiten Operationsverstärkers 51 verbunden ist. Von dem nichtinvertierenden Eingang 53 des zweiten Operationsverstärkers führt eine Verbindung über einen zweiten Kondensator 58 nach Masse.
  • Ein invertierender Eingang 59 und der Ausgang 57 sind galvanisch miteinander verbunden.
  • Zwischen dem Ausgang 57 des zweiten und einem nichtinvertierenden Eingang 60 des dritten Operationsverstärkers 52 ist eine Reihenschaltung aus einem dritten Kondensator 61 und einem vierten Kondensator 62 vorgesehen. Zwischen diesen beiden Kondensatoren zweigt eine Leitung ab , die über einen dritten Widerstand 63 mit dem Ausgang 64 des dritten Operationsverstärkers 52 verbunden ist. Zwischen dem nichtinvertierenden Eingang 60 und Masse liegt ein vierter Widerstand 65 Ein invertierender Eingang 66 ist galvanisch mit dem Ausgang 64, der gleichzeitig den Ausgang des Bandpaßfilters 4 bildet, verbunden Damit das Bandpaß er 4 die Korotkow-Frequenzen von s bis 140 Hz durchläßt; müssen die in der Fig 1 angegebenen Widerstands-und Kapazitätswerte verhältnismäßig genau eingehalten werden.
  • Der Nachverstärker 5 enthält als Verstärkungselement einen vierten Operationsverstärker 67 Die Die Zweiweg-Gleichrichterschaltung 6 ist als sogenannte Präzisions-Gleichrichterschaltung ausgebildet, die auch bei kleinen Amplitudenwerten der ihr zugeführten Korotkow-Schwingungen eine weitgehend lineare Kennlinie hat. Zu der Zweiweg-Gleichrichterschaltung 6 gehören ein fünfter Operationsverstärker 68, ein sechster Operationsverstärker 69, eine erste Diode 70 und eine zweite Diode 71. Zwischen dem Eingang der Zweiweg-Gleichrichterschaltung 6 und einem invertierenden Eingang des fünften Operationsverstärkers 68 liegt eine Reihenschaltung aus einem Kondensator 73 und einem ersten Widerstand 74. Zwischen dem Kondensator und dem ersten Widerstand zweigt eine erste Leitung 75 ab, die über einen zweiten und einen dritten Widerstand 76, 77 mit dem Ausgang des sechsten Operationsverstärkers 69 verbunden ist. Zwischen dem ersten Widerstand und dem invertierenden Eingang des fünften Operationsverstärkers 68 zweigt eine zweite Leitung 78 ab, die über eine Reihenschaltung aus einem vierten und einem fünften Widerstand 79, 80 mit einem invertierenden Eingang 81 des sechsten Operationsverstärkers 69 verbunden ist. Während die erste Diode 70 einen Anschluß des vierten Widerstandes 79 mit dem Ausgang des fünften Operationsverstärkers 68 verbindet, stellt die zweite Diode 71 eine Verbindung zwischen dem zweiten Anschluß des vierten Widerstandes 79 und dem Ausgang des fünften Operationsverstärkers 68 her. Die beiden Dioden 70, 71 sind bezogen auf den Ausgang des fünften Operationsverstärkers gegensinnig gepolt. Die nichtinvertierenden Eingänge der Operationsverstärker 68, 69 liegen auf dem Massepotential.
  • Der Der Schwellwertschalter 7 enthält einen siebenten Operationsverstärker 82, zu dem ein die Schwellspannung bestimmender Spannungsteiler aus zwei Widerständen 83, 84 gehört.
  • Die monostabile Kippschaltung 8 hat als aktives Element einen achten Operationsverstärker 85, dessen Ausgang den Ausgang 86 der monostabilen Kippschaltung 8 bildet.
  • Die acht Operationsverstärker 50, 51, 52, 67, 68, 69, 82 und 85 sind Bestandteile von integrierten Schaltungen, wobei jede integrierte Schaltung zum Beispiel vier Operationsverstärker umfaßt.
  • Die Anwendung von integrierten Schaltungen hat den Vorteil eines geringen Stromverbrauchs und eines geringen Platzbedarfs. Beide Eigenschaften spielen bei einem batteriebetriebenen, tragbaren Blutdruckmeßgerät eine entscheidende Rolle.
  • Patentansprüche L e e r s e i t e

Claims (6)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zum Messen des Blutdrucks eines Patienten nach der Methode Riva-Rocci/Korotkow, bei dem die Korotkow-Geräusche in elektrische Schwingungen umgewandelt werden, die Schwingungen einem auf die Frequenzen der Korotkow-Geräusche abgestimmten Bandpaßfilter und die von dem Bandpaßfilter durchgelassenen Schwingungen einem Schwellwertschalter zugeführt werden, der von jeder Schwingung, die einen bestimmten Amplitudenwert überschreitet, ein Signal ableitet, das einer monostabilen Kippschaltung zugeführt wird, die aus den je Korotkow-Geräusch erhaltenen Signalen einen Impuls bestimmter Dauer bildet, wobei der bei der Messung zuerst erhaltene Impuls ein Anzeigeelement zum Anzeigen des systolischen Blutdrucks und der letzte Impuls ein Anzeigeelement zum Anzeigen des diastolischen Blutdrucks blockiert, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Bandpaßfilter (4) durchgelassenen, positive und negative Halbwellen aufweisenden Schwingungen (43) derart beeinflußt werden, daß alle Halbwellen in derselben Richtung verlaufen, bevor sie dem Schwellwertschalter (7) zugeführt werden.
  2. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Bandpaßfilter (4) und dem Schwellwertschalter (7) eine Zweiweg-Gleichrichterschaltung (6) vorgesehen ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zweiweg-Gleichrichterschaltung zwei Operationsverstärker mit je einem invertierenden und je einem nichtinvertierenden Eingang und je einem Ausgang hat, daß in der Zuleitung zu dem invertierenden Eingang (72) des ersten Operationsverstärkers (68) eine Reihenschaltung aus einem Kondensator (73) und einem ersten Widerstand (74) liegt, daß zwischen dem Kondensator und dem ersten Widerstand eine erste Leitung (75) abzweigt, die über einen zweiten und einen dritten Widerstand (76, 77) mit dem Ausgang des zweiten Operationsverstärkers verbunden ist, daß zwischen dem ersten Widerstand (74) und dem invertierenden Eingang des ersten Operationsverstärkers (68) eine zweite Leitung (78) abzweigt, die über eine Reihenschaltung aus einem vierten und einem fünften Widerstand (79, 80) mit dem invertierenden Eingang (81) des zweiten Operationsverstärkers verbunden ist, daß ein Anschluß des vierten Widerstandes (79) über eine erste Diode (70) und der andere Anschluß über eine entgegengesetzt wie die erste Diode gepolte zweite Diode (71) mit dem Ausgang des ersten Operationsverstärkers verbunden ist und daß die nichtinvertierenden Eingänge der Operationsverstärker mit Masse verbunden sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste, zweite, dritte und vierte Widerstand (74, 76, 77, 79) der Zweiweg-Gleichrichterschaltung (6) einen Widerstandswert von etwa 200 kn haben, während der fünfte Widerstand (80) einen Widerstandswert hat, der etwa ein halb so groß wie der Widerstandswert des ersten, zweiten, dritten oder vierten Widerstandes ist, und daß der Kondensator (73) einen Kapazitätswert von etwa 0,1 F hat.
  5. 5. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bandpaßfilter (4) zwei in Reihe liegende Operationsverstärker (51, 52) mit je einem nichtinvertierenden und je einem invertierenden Eingang sowie je einem Ausgang enthält, daß in der Zuleitung zu dem nichtinvertierenden Eingang des ersten Operationsverstärkers eine Reihenschaltung aus einem ersten und einem zweiten Widerstand (54, 55) liegt, daß zwischen den beiden Widerständen eine Leitung abzweigt, die über einen ersten Kondensator (56) mit dem Ausgang (57) des ersten Operationsverstärkers verbunden ist, daß der nichtinvertierende Eingang des ersten Operationsverstärkers über einen zweiten Kondensator (58) mit Masse verbunden ist, daß invertierender Eingang (59) und Ausgang des ersten Operationsverstärkers galvanisch miteinander verbunden sind, daß zwischen dem Ausgang des ersten und dem nichtinvertierenden Eingang (60) des zweiten Operationsverstärkers eine Reihenschaltung aus einem dritten und vierten Kondensator (61, 62) liegt, daß zwischen dem dritten und dem vierten Kondensator eine Leitung abzweigt, die über einen dritten Widerstand (63) mit dem Ausgang (54) des zweiten Operationsverstärkers verbunden ist, daß der nichtinvertierende Eingang des zweiten Operationsverstärkers über einen vierten Widerstand (65) mit Masse und der invertierende Eingang galvanisch mit dem den Ausgang des Bandpaßfilters bildenden Ausgang des zweiten Operationsverstärkers verbunden ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Widerstand (54, 55) des Bandpaßfilters (4) je einen Widerstandswert von etwa 10 k# hat, daß der erste Rondensator (56) einen Kapazitätswert von etwa 500 nF; der zweite Kondensator (58) einen Kapazitätswert von etwa 50 nF und der dritte und vierte Kondensator (61, 62) je einen Kapazitätswert von etwa 0, 1 µf haben, daß der dritte Widerstand (63) einen Widerstandswert von etwa 7 k# und der vierte Widerstand (65) einen Widerstandswert von etwa 60 k# hat.
    1. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 gekennzeichnet durch eine Reihenschaltung aus einem Mikrofon (2), einem Zoeverstärker (3), dem Bandpaßfilter (4), einem Nachverstärker (5), der Gleichrichterschaltung (6), dem Schwellwerschalter (7) und der monostabilen Kippschaltung (8).
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US4261368A (en) * 1979-04-23 1981-04-14 Welch Allyn, Inc. Electronic blood pressure device

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DE2628758C2 (de) 1984-10-18

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Date Code Title Description
8120 Willingness to grant licences paragraph 23
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