DE2628231B1 - Fahrzeugtuer, insbesondere fuer schienenfahrzeuge - Google Patents
Fahrzeugtuer, insbesondere fuer schienenfahrzeugeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D19/00—Door arrangements specially adapted for rail vehicles
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-
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Landscapes
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Description
- Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen bei einer Fahrzeugtür der genannten Ausbildung darin, daß deren Türblatt im unteren Bereich über weitgehend verschleißfeste, einfache Mittel in die Offenstellung bewegbar ist, wobei das Türblatt während dieser Bewegung und in der Offenstellung eine bis auf die Breite des Lenkhebels und das notwendige Spiel nahe Lage zur Fahrzeugseitenwand aufweist. Die Fahrzeugbreite wird also in dem unteren, hinsichtlich der Verhältnisse zur Bahnsteigkante kritischen Bereich leidglich um die Dicken von Türblatt und Lenkhebel
- sowie das notwendige Spiel vergrößert. Weiter vorteilhaft erbringen der Lenk- und Betätigungshebel - in gleicher Weise wie im oberen Bereich die Schwinge - eine dichte Anlage und Verriegelung des Türblattes.
- Die Erfindung ist an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 den oberen Bereich einer Fahrzeugtür, in schematischer Draufsicht, F i g. 2 den unteren Bereich der Fahrzeugtür nach Fig. 1, ebenfalls in schematischer Draufsicht, Fig. 3 eine Alternative der Ausbildung gemäß F i g. 2 im Bereich der Einzelheit Z, in etwas vergrößert dargestellter Draufsicht.
- Gemäß Fig. 1 greifen an einem Türblatt 3, das in seiner Schließstellung in Ebene der Fahrzeugseitenwand 5 liegt, in an sich bekannter Weise im oberen Bereich eine Schwinge 8 und ein im Punkt 10 fahrzeugseitig gelagerter Lenker 9 an, die im Sinne eines Getriebeparallelogrammes zueinander angeordnet sind. Das Gewicht des Türblattes 3 wird hauptsächlich von der Schwinge 8 aufgenommen, die an einer fahrzeugseitig gelagerten Welle 1 befestigt ist. Die Welle 1 steht in Wirkverbindung mit einem nicht dargestellten Antrieb, beispielsweise einem im Dachgurt des Fahrzeuges angeordneten Elektromotor oder Luftzylinder. Durch Betätigen dieses Antriebes werden die Welle 1 und damit die Schwinge 8, das Türblatt 3 sowie der Lenker 9 in die strichpunktiert dargestellte Offenstellung geschwenkt. Die dabei von den türblattseitigen Enden der Schwinge 8 und des Lenkers 9 beschriebenen Kreisbogen sind gleichfalls strichpunktiert gezeichnet.
- Wie aus Fig. 2 ersichtlich, weist die Welle 1 unten einen Betätigungshebel 2 mit einem daran und etwa mittig am Türblatt 3 gelenkig angreifenden Lenkhebel 4 auf. Der türblattseitige Abschnitt4cdes Lenkhebels 4 ist bis vor den Bereich einer als Führungselement dienenden Laufrolle 4a in Vertikalrichtung, beispielsweise durch Anschäften oder Anschrauben eines Federblattes, federnd ausgebildet. Die Laufrolle 4a liegt in einer unterhalb des nicht dargestellten Fahrzeugfußbodens angeordneten nutförmigen Kurvenbahn 6. Um eine maßgenaue Montage der Kurvenbahn 6 zu erleichtern, sind für ein Anschrauben des Trägers 6b dieser Bahn 6 vorgesehene Bohrungen 6c mit Übermaß ausgeführt.
- Nach Fig. 3 ist die Kurvenbahn 6 durch einen Steg 6a gebildet, der fahrzeugseitig durch Schweißen angeschlossen ist. Gegen jede Seite des Steges 6a liegt unter der Kraft einer Feder 7 eine Laufrolle 4a an. Für einen möglichst geräuscharmen Betrieb sind die Laufrollen 4a an ihrem Umfang mit einem geräuschdämpfenden Belag 4b versehen.
- Auch im unteren Bereich wird das Öffnen des Türblattes 3 durch ein Drehen der Welle 1 bewirkt; dabei wird das Türblatt 3 zunächst aus seiner Rahmenöffnung geschwenkt und dann auf Grund der Gestaltung der Kurvenbahn 6 parallel und nahe zur Fahrzeugseitenwand 5 in Längsrichtung in die strichpunktiert gezeichnete Offenstellung (siehe F i g. 2) geschoben.
- In der Schließstellung ist das Türblatt 3 - jeweils durch den Antrieb und die Welle 1 - oben durch die Schwinge 8 und unten durch den Betätigungshebel 2 sowie den Lenkhebel 4 verriegelt Dabei ist eine dichte Anlage des Türblattes 3 sichergestellt, weil auf das Türblatt 3 über die Schwinge 8 und die unteren Hebel 2 und 4 jeweils eine hohe, quer zum Fahrzeug gerichtete Zugkraft wirksam ist, die zudem annähernd mittig am Türblatt 3 angreift.
Claims (6)
- Patentansprüche: 1. Fahrzeugtür, insbesondere für Schienenfahrzeuge, deren in Schließstellung in Ebene der Fahrzeugseitenwand liegendes Türblatt oben durch eine an einer fahrzeugseitig drehbar gelagerten, angetriebenen Welle befestigte Schwinge und einen mit der Schwinge ein Getriebeparallelogramm bildenden Lenker gehalten und auf einem Kreisbogen in die Offenstellung außen vor die Seitenwand führbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (1) unten einen Betätigungshebel (2) mit einem daran und am Türblatt (3) gelenkig angreifenden Lenkhebel (4) aufweist, der ein Führungselement trägt, das mit einer fahrzeugseitig angeordneten, im Sinne einer Bewegung des Türblattes (3) nahe der Fahrzeugseitenwand (5) ausgebildeten Kurvenbahn (6) zusammenwlrkt.
- 2. Fahrzeugtür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenkhebel (4) zwei Laufrollen (4a) trägt, die jeweils gegen eine Seite eines Steges (6a) der Kurvenbahn (6) anliegen.
- 3. Fahrzeugtür nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrollen (4a) unter der Kraft einer Feder (7) gegen den Steg (6a) der Kurvenbahn (6) anliegen.
- 4. Fahrzeugtür nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrollen (4a) an ihrem Umfang mit einem geräuschdämpfenden Belag (4b) versehen sind.
- 5. Fahrzeugtür nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenbahn (6) lös- und justierbar mit dem Fahrzeugkastenaufbau verbunden ist.
- 6. Fahrzeugtür nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenkhebel (4) an seinem türblattseitigen und bis vor den Bereich der Laufrolle (4a) reichenden Abschnitt (4c) in Vertikalrichtung federnd ausgebildet ist.Die Erfindung betrifft eine Fahrzeugtür, insbesondere für Schienenfahrzeuge, deren in Schließstellung in Ebene der Fahrzeugseitenwand liegendes Türblatt oben durch eine an einer fahrzeugseitig drehbar gelagerten, angetriebenen Welle befestigte Schwinge und einen mit der Schwinge ein Getriebeparallelogramm bildenden Lenker gehalten und auf einem Kreisbogen in die Offenstellung außen vor die Seitenwand führbar ist.Eine derartige Schwenktür, die außerdem im unteren Bereich eine weitere, ebenso mit der Welle verbundene Schwinge aufweist, findet im Omnibusbau oftmals Anwendung und erfüllt die an sie gestellten Forderungen, beispielsweise hinsichtlich eines einfachen Aufbaues, einer leichten Montage, einer betriebssicheren Funktion und einer dichten Anlage des Türblattes. Die Anordnung dieser Tür an Schienenfahrzeugen trifft auf Schwierigkeiten. Da nämlich das Türblatt beim Öffnen weit auslädt - das Umgrenzungsprofil also beträchtlich überschreitet - müßte, um eine Kollision mit der Bahnsteigkante zu vermeiden, das Türblatt in einer für den Fahrzeugkastenaufbau nachteiligen Höhe angeordnet werden. Diesbezüglich schaffen zwar bekannte, an Schienenfahrzeugen des Personennahverkehrs verwendete Schwenkschiebetüren Abhilfe, die jedoch in nachteiliger Weise häufig aufwendige Führungselemen- te enthalten, beispielsweise verschwenkbare, teleskopartig ausziehbare Kugellaufschienen, und zum Erzielen einer festen, dichten Anlage separater Verriegelungen bedürfen.Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Fahrzeugtür der gattungsgemäßen Art zu schaffen, die die genannten Nachteile vermeidet, wobei insbesondere das Türblatt beim Öffnen in seinem unteren Bereich möglichst nahe der Fahrzeugseitenwand liegen soll.Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Welle unten einen Betätigungshebel mit einem daran und am Türblatt gelenkig angreifenden Lenkhebel aufweist, der ein Führungselement trägt, das mit einer fahrzeugseitig angeordneten, im Sinne einer Bewegung des Türblattes nahe der Fahrzeugseitenwand ausgebildeten Kurvenbahn zusammenwirkt. Als Führungselemente können Laufrollen oder Gleitstücke dienen.Kurvenbahnen zur Führung von Türen sind an sich bekannt (DT-OS 23 30 900).Im Hinblick auf eine besonders verschleißarme Ausbildung der unteren Türführung ist es nach einer Ausgestaltung des Gegenstandes nach der Erfindung vorgesehen, daß der Lenkhebel zwei Laufrollen trägt, die jeweils gegen eine Seite eines Steges der Kurvenbahn anliegen.Für eine stets spielfreie Anlage der Laufrollen liegt es weiter im Rahmen der Erfindung, daß die Laufrollen unter der Kraft einer Feder gegen den Steg der Kurvenbahn anliegen.Zum Erzielen eines möglichst geräuschlosen Türbetriebes ist es nach einem nächsten Merkmal nach der Erfindung gegeben, daß die Laufrollen an ihrem Umfang mit einem geräuschdämpfenden Belag versehen sind.Zur Vereinfachung der Montage und um den Abstand zwischen dem Türblatt und der Fahrzeugseitenwand optimal einstellen zu können, ist es nach einer weiteren Ausführungsform gemäß der Erfindung vorgesehen, daß die Kurvenbahn lös- und justierbar mit dem Fahrzeugkastenaufbau verbunden ist.Gegenüber der Schließ- und Offenstellung nimmt das Türblatt beim Bewegungsvorgang oben ausladende Stellungen ein, wobei die Oberkante des Türblattes höhenmäßig in ihrer Lage verbleibt. Daraus resultierende Höhenänderungen der Unterkante des Türblattes können an sich über die Elastizität der gesamten unteren Hebelanordnung und im Rahmen des Spiels ihrer Gelenke ausgeglichen werden. Um diesen Ausgleich unter der Forderung spielfreier Gelenke im Sinne einer mögichst leichtgängigen Türbewegung zu erhalten, ist es nach einer anderen Ausbildung gemäß der Erfindung vorgesehen, daß der Lenkhebel an seinem türblattseitigen und bis vor den Bereich der Laufrolle reichenden Abschnitt in Vertikalrichtung federnd ausgebildet ist.
Priority Applications (4)
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| DE2628231A DE2628231C2 (de) | 1976-06-23 | 1976-06-23 | Fahrzeugtür, insbesondere für Schienenfahrzeuge |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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Family Applications (1)
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Cited By (2)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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Owner name: DUEWAG AG, 4150 KREFELD, DE |
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