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DE262807C - - Google Patents

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Publication number
DE262807C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
ring
nut
bore
sealing
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT262807D
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English (en)
Publication of DE262807C publication Critical patent/DE262807C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B27/00Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for
    • B25B27/0028Tools for removing or installing seals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dowels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47/. GRUPPE.
CARL SCHMIDT in MÜLHEIM, Ruhr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Dezember 1912 ab.
Die Erfindung hat eine Vorrichtung zum Einbringen von aus elastischem Stoff, wie Gummi o. dgl., bestehenden Dichtungsringen in zylindrische oder schwach kegelförmige Bohrungen zum Gegenstand und soll im besonderen bei Kondensatoren zur Abdichtung der Röhren in den Böden zur Anwendnng kommen.
Bei den bekannten Rohrabdichtungen mit
ίο stark kegelförmig geneigten Bohrungen der Kondensatorböden war das Einbringen der Gummiabdichtungsringe ohne Schwierigkeit ausführbar, indem die Ringe in die Bohrung einfach von Hand eingeführt und durch den Überdruck des Kühlwassers gegen die Bohrlochwandung und -boden angepreßt wurden. Da jedoch bei eintretender Längsverschiebung der Kondensatorrohre die Gummiringe stets mitwandern, wurde die Abdichtung in der kegelförmigen Einbettung häufig aufgehoben, was zu großen Störungen Anlaß gab. Ebenso wurden die Dichtungsringe bei etwa auftretendem Überdruck im Innern des Kondensators aus der kegelförmigen Einbettung leicht herausgepreßt.
Um die erwähnten Nachteile zu beheben, könnte man daran denken, die zum Einbetten der Dichtungsringe dienenden Bohrungen zylindrisch zu gestalten. Die Anwendung solcher Bohrungen hatte bisher jedoch daran scheitern müssen, daß es weder durch Einstemmen noch durch Einschrauben möglich war, die vorzugsweise aus Gummi bestehenden Dichtungsringe unter Wahrung einer genügenden Anpressung — hervorgerufen durch Zusammenpressung der Ringe senkrecht zur Rohrachse — in ihrer Einbettung einzulagern! Diesem Übelstand abzuhelfen, dient die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.
Die neue Vorrichtung soll in einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung, die in Fig. ι die Stellung beim Beginn des Einbringens des Dichtungsringes und in Fig. 2 diejenige nach vollbrachter Einbettung des Ringes anzeigt, erläutert werden.
Die in bekannter Weise in Bohrungen b der Kondensatorböden c mit geringem Spiel eingelassenen Rohre α stehen nach der Kühlwasserseite hin um ein gewisses Stück vor. An dieser Seite besitzen die Bohrungen b eine zylindrische Erweiterung d, deren Durchmesser kleiner ist als der äußere Durchmesser des in die Erweiterung einzuführenden Dichtungsringes e. An den zylindrischen Teil d schließt sich zweckmäßig eine kegelförmige Erweiterung h an, deren größter Durchmesser etwas größer als derjenige des Dichtungsringes ist.
Die zum Einbringen des Ringes dienende Vorrichtung besteht zunächst aus einer dünnwandigen Hülse i, die aus einem auf der anderen Seite mit Gewinde versehenen und in einen Vierkant k o. dgl. auslaufenden Bolzen m herausgearbeitet ist. Die Wandstärke der Hülse i wird möglichst dünn gewählt, damit sie in die Bohrung b leicht eingeführt werden kann. Da der Verringerung der Wandstärke durch das Hülsenmaterial gewisse Grenzen gezogen sind, wird man auch die Bohrung b

Claims (2)

um ein geringes stärker als gewöhnlich ausführen; immerhin bietet die Herstellung einer Hülsenwandstärke von 0,1 bis 0,2 mm keine Schwierigkeiten. Auf dem Bolzen m ist eine Büchsen verschiebbar angeordnet, gegen die sich eine auf das Gewinde des Bolzens aufzuschraubende Mutter 0 legt. Zum Zweck des Einbettens des Dichtungsringes e wird dieser zunächst auf das vordere Ende der Hülse i unter entsprechender Erweiterung seines Durchmessers aufgeschoben. Durch Aufstecken der Hülse i auf das vorstehende Ende des Kondensatorrohres α bringt man den Dichtungsring in die Abschrägung h bis zum Beginn des zylindrischen Teiles d ein, wie Fig. ι zeigt (Ring β voll ausgezogen). Schiebt man nun die Hülse i noch weiter auf das Rohr α auf, so wandert, während die Hülse nötigenfalls in die enge Bohrung b eindringt, der Dichtungsring e in zusammengepreßtem Zustand mit halber Geschwindigkeit in die Bohrung d, während er gleichzeitig mit großer Leichtigkeit auf der Hülse weiterrollt (strichpunktiert gezeichnete Stellung des Ringes und der Hülse in Fig. 1). Ist dies geschehen, so schiebt man von Hand oder durch Drehen der Mutter 0 unter Festhalten des Vierkants k die am vorderen Ende zweckmäßig abgeschrägte Büchse η gegen den Ring e vor; gegebenenfalls schiebt man beide Teile tiefer in die Bohrung d hinein, falls der Ring noch nicht am Boden derselben anliegen sollte. Durch weiteres Drehen der Mutter (oder auch umgekehrt durch Drehen am Vierkant unter Festhalten der Mutter) zieht man die Hülse i wieder heraus (s. Fig. 2). Der Ring e streift sich hierbei von der Hülse i ab, kann sich ungehindert nach innen ausdehnen und verbleibt in der Bohrung d. Die Büchse η kann jetzt leicht entfernt werden, womit die Vorrichtung zur Verwendung bei einem anderen Kondensatorrohr bereit ist. Tritt nunmehr infolge von Druckänderungen ein Verschieben der Kondensatorrohre in der Längsrichtung ein, so behält der von den Dichtungsringen auf die Rohrwandung und den Kondensatorboden ausgeübte Dichtungsdruck dauernd gleiche Größe. Dieser Vorteil ist fast in demselben Grade vorhanden, wenn die Bohrung d schwach kegelförmig verläuft. An Stelle des Schraubenpaares m, 0 kann auch ein beliebiges anderes Mittel, z. B. eine Hebelverbindung, zur gegenseitigen Längsverschiebung der Teile * und η benutzt werden. Ferner braucht die Hülse i mit dem Bolzen m nicht aus einem Stück zu bestehen, sondern sie kann auch in beliebiger Weise mit ihm verbunden sein. Ebenso kann die Hülse i den vorher auf das Rohr α aufzusetzenden Ring e umschließen, so daß die beim Herausziehen der Hülse den Ring festhaltende Büchse sich innerhalb der Hülse befindet. Paten τ-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Einbringen von elastischen Dichtungsringen in zylindrische oder schwach kegelförmige Bohrungen, gekennzeichnet durch eine dünnwandige, mit ihrem Außendurchmesser die lichte Ringweite ein wenig übersteigende Hülse (i) zur Aufnahme des einzubringenden Dichtungsringes und eine diese umgebende Büchse (n), die sich beim Herausziehen der Hülse (i) gegen den Dichtungsring (e) legt und diesen in seiner Lage festhält.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (i) an einem in einen Vierkant o. dgl. auslaufenden Bolzen (m) angeordnet ist, auf. dessen Gewinde eine Mutter (0) drehbar ist, die sich behufs gegenseitiger Verschiebung von Hülse (i) und einer die Hülse umgebenden Büchse (n) gegen die Büchse (n) legt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0272775A3 (en) * 1986-12-23 1989-06-07 Ford Motor Company Limited Seal installation
DE4110866A1 (de) * 1991-04-04 1992-10-08 Teves Gmbh Alfred Montagevorrichtung fuer die montage eines dichtrings
EP0704653A1 (de) * 1994-09-29 1996-04-03 Bundy Corporation Verschlussstopfen für eine Schnellverbindung
DE102008030174A1 (de) 2008-06-27 2009-12-31 PROMESS Gesellschaft für Montage- und Prüfsysteme mbH Dichtring sowie Vorrichtung und Verfahren zur Montage eines Dichtringes

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