DE262556C - - Google Patents
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- DE262556C DE262556C DENDAT262556D DE262556DA DE262556C DE 262556 C DE262556 C DE 262556C DE NDAT262556 D DENDAT262556 D DE NDAT262556D DE 262556D A DE262556D A DE 262556DA DE 262556 C DE262556 C DE 262556C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/10—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a vertical axis
- B61G1/14—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a vertical axis and coupling when the coupling halves are pushed together
- B61G1/16—Control devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 262556 -KLASSE 2Oe. GRUPPE
A. MIELKE in MITTENWALD a. Isar.
Selbsttätige Eisenbahnkupplung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Dezember 1912 ab.
Selbsttätige Eisenbahnkupplungen mit beim Zusammenstoßen der Wagen rückwärts ver-
. schiebbarem, in der rückwärtigen Lage durch Querschieber sperrbarem Kuppelglied und unverschieblichem
Sicherungsglied sind bereits bekannt. Dieselben besitzen jedoch den Übelstand, daß sie nach der Entkupplung durch
Anheben der Kupplungsöse vermittels einer Kurbel für die nächste Kupplung vorbereitet
ίο werden müssen. Da ferner die Haken in senkrechter
Ebene drehbar sind und durch den Stoß beim Zusammenfahren der Wagen gehoben werden müssen, so kann es vorkommen,
daß die Kupplung überhaupt nicht zustande kommt, wenn der Stoß nicht stark genug ist.
Zur Beseitigung dieser Übelstände wird gemäß vorliegender Erfindung das Kuppelglied
als eine mit Hakenansatz und Leitarm versehene und in wagerechter Ebene drehbare
Öse, das Sicherungsglied als ein durch das Gelenk der Öse in eine Aussparung des Hakenansatzes
tretender, mit seinem hinteren Ende in einer Kreisbogenführung spielender Bolzen
ausgebildet. Die Kreisbogenführung" . wird von einem federnd angeordneten und zur Aufnahme
der Quersperrschieber dienenden Gehäuse mittels Stangen gehalten.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes,
und zwar zeigen:
Fig. ι zwei zusammengeschlossene Kupplungsvorrichtungen
in Draufsicht und teilweisem Schnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht in teilweisem Schnitt,
Fig. 3 eine Einzelheit in größerem Maßstabe und
Fig. 4 einen Querschnitt nach Linie a-b der Fig. 2 in größerem Maßstabe.
Die 'federnde· Zugstange ι sitzt an einem
zwischen vier Schienen 2 geführten Gehäuse oder Kasten 3, in dessen hinterer Kammer
eine Feder 4 von der Größe und Stärke der Pufferfedern untergebracht ist. In der vorderen
Kammer befindet sich ein von zwei Stangen 5 getragener Kopf 6, der bei gelöster
Kupplung unter' dem Einfluß einer verhältnismäßig schwachen Druckfeder 7 gegen die
Vorderwand des Gehäuses gedrückt wird. Zwischen den Federn 4 und 7 liegt eine Platte 8, deren Bewegung nach vorn durch
einen Schulteransatz im Gehäuse Begrenzung findet. In seitlichen Kammern des Gehäuses 3
sind zwei Querschieber 9 geführt, welche sich unter dem Druck der Federn 10 gegen den
Kopf 6 und im Ktipplungszustande vor diesen leg-en, soweit es die Stangen 5 gestatten. Diese
Querschieber lassen sich zwecks Entkupplung mittels Zugstangen und einer geeigneten Hebelvorrichtung
von beiden Wagenseiten aus zurückziehen. Zwischen den beiden Stangen 5
sitzt an dem Gehäuse 3 eine starre Stange 11,
die eine aus zwei Schienen gebildete und durch starre Stangen 13 gestützte Kreisbogenführung
12 trägt. Die Kreisbogenführung hat das Gelenk des Kupplungshakens zum Mittelpunkt,
sofern sich die "Vorrichtung in der (gezeichneten) Kupplungsstellung befindet. In
der Führung 12 bewegen sich die am Ende eines Bolzens. 14 angebrachten Laufräder 15.
Der Bolzen 14 geht durch eine Bohrung des
Gelenkes 16 der Öse 18, welche mittels Zapfen in den Augen 17 der Stangen 5 drehbar gelagert
ist und einen starren Leitarm 19 sowie einen Hakenansatz 20 aufweist. Letzterer besitzt
für den Eintritt des Bolzens 14 eine Bohrung oder Aussparung 21 (s. Fig. 3).
Die Pufferbohle ist mit einer viereckigen Öffnung 22 versehen, welche groß genug ist,
um bei starkem Zusammenstoßen der Wagen die Öse 18 der anderen und den Leitarm 19
der eigenen Vorrichtung durchtreten zu lassen, und zwar auch bei ungleicher Rad- oder
Achsenhöhe.
Die Schienen 2 laufen von dem Querteil 23 nach zwei Querstangen 24, die unter dem
Wagen zwischen den Längswänden befestigt und zur Führung der Stangen 5 eingerichtet
sind. An den Schienen sind Winkelstücke 25 derart angebracht, daß sie sich mit ihren freien ·
Armen über und unter die Stützen 13 legen (s. Fig. 4), um diese gegen Biegungen nach
oben und unten zu sichern, bei Längsverschiebungen aber nicht hinderlich sind.
Der Arbeitsvorgang beim Kuppeln ist folgender :
■ Beim Aneinanderfahren
die Öse 18 des einen an den Leitarm 19 des anderen Wagens und wird von dem genannten, Arm hinter den Hakenansatz 20 geleitet. Weiter werden durch den Anprall die Stangen 5 mit dem Kopf 6 so weit in das Gehäuse 3 hineingestoßen, bis die Querschieber 9 vor den Kopf springen und diesen in der hinteren Stellung festhalten. Infolge der Rückwärtsbewegung der Stangen 5 mit der Kupplungsvorrichtung 18, 19, 20 ist der Bolzen 14 um ein entsprechendes Stück aus dem Gelenkansatz 16 herausgetreten, so daß er in die Aussparung 21 des Hakenansatzes 20 greift und die hinter letzterem liegende Öse des anderen Wagens in der Kupplungsstelluhg verriegelt. In dieser bildet, wie schon erwähnt, das Gelenk 16, 17 den Mittelpunkt der Kreisbogenführung 12, so daß der Bolzen 14 mit
die Öse 18 des einen an den Leitarm 19 des anderen Wagens und wird von dem genannten, Arm hinter den Hakenansatz 20 geleitet. Weiter werden durch den Anprall die Stangen 5 mit dem Kopf 6 so weit in das Gehäuse 3 hineingestoßen, bis die Querschieber 9 vor den Kopf springen und diesen in der hinteren Stellung festhalten. Infolge der Rückwärtsbewegung der Stangen 5 mit der Kupplungsvorrichtung 18, 19, 20 ist der Bolzen 14 um ein entsprechendes Stück aus dem Gelenkansatz 16 herausgetreten, so daß er in die Aussparung 21 des Hakenansatzes 20 greift und die hinter letzterem liegende Öse des anderen Wagens in der Kupplungsstelluhg verriegelt. In dieser bildet, wie schon erwähnt, das Gelenk 16, 17 den Mittelpunkt der Kreisbogenführung 12, so daß der Bolzen 14 mit
der Wagen stößt seinen Lauf rädern 15 beim Fahren in Kurven
frei in der genannten Führung spielen kann. Die Feder 4 verhütet die Beschädigung der
Kupplungsvorrichtung bei starkem Anprall der Wagen.
Das Lösen geschieht durch Zurückziehen der Quersperrschieber 9 mittels eines geeigneten
Hebelgestänges. Hierauf wird beim Auseinanderfahren der Wagen der Kopf 6 durch
die Feder 7 nach vorn gedrückt, so daß er in den zwischen den Quersperrschiebern 9 vorhandenen
Raum tritt und die Kupplungsvorrichtung um ein entsprechendes Stück vorgeschoben
wird. Da der Bolzen 14 nun wieder vollständig zurückgezogen ist, so kann die
Öse des anderen Wagens über den Hakenansatz 20 gleiten, und die Kupplung ist gelöst.
Um die Vorrichtung wieder zum Kuppeln fähig zu machen, muß das Hebelgestänge der
Quersperrschieber 9 zurückgestellt werden, so daß diese sich wieder gegen den Kopf 6 legen.
Die Ösen 18 haben zweckmäßig am Ende eine Weite gleich dem Durchmesser einer
Pufferscheibe, um Wagen von verschiedener Rad- oder Achsenhöhe kuppeln zu können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbsttätige Eisenbahnkupplung mit beim Zusammenstoßen der Wagen rückwärts verschiebbarem, in der rückwärtigen Lage durch Querschieber sperrbarem Kuppelglied und unverschieblichem Siehe-, rungsglied, dadurch gekennzeichnet, daß das Kuppelglied als eine mit Hakenansatz (20) und Leitarm (19) versehene und in wagerechter Ebene drehbare Öse (18), das Sicherungsglied als ein durch das Gelenk (16) der öse in eine Aussparung (21) des Hakenansatzes (20) tretender Bolzen (14) ausgebildet ist, der mit seinem hinteren Ende in einer Kreisbogenführung (12) spielt, die (12) von einem federnd angeordneten und zur Aufnahme der Quersperrschieber (9) dienenden Gehäuse (3) mittels Stangen (n, 13) gehalten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE262556C true DE262556C (de) |
Family
ID=520011
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT262556D Active DE262556C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE262556C (de) |
-
0
- DE DENDAT262556D patent/DE262556C/de active Active
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