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DE2625020A1 - Kamera - Google Patents

Kamera

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Publication number
DE2625020A1
DE2625020A1 DE19762625020 DE2625020A DE2625020A1 DE 2625020 A1 DE2625020 A1 DE 2625020A1 DE 19762625020 DE19762625020 DE 19762625020 DE 2625020 A DE2625020 A DE 2625020A DE 2625020 A1 DE2625020 A1 DE 2625020A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
indicator
exposure correction
coupling
actuating
Prior art date
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Granted
Application number
DE19762625020
Other languages
English (en)
Other versions
DE2625020C3 (de
DE2625020B2 (de
Inventor
Junji Umetsu
Fumio Urano
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pentax Corp
Original Assignee
Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd filed Critical Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd
Publication of DE2625020A1 publication Critical patent/DE2625020A1/de
Publication of DE2625020B2 publication Critical patent/DE2625020B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2625020C3 publication Critical patent/DE2625020C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)
  • Indication In Cameras, And Counting Of Exposures (AREA)

Description

F^ AT E* N Ta Ν W A LT E
A. GRUNECKER H. KINKELDEY
DR-ITXi
OßOCnOn W. STOCKMAlR
*" " ~ » ^ <ί· V* DR-INa-AaE(CALTECH
DR-ΙΝα- A«E (CALTECH
K. SCHUMANN
DR RER NAT · OPL-PHVS
P. H. JAKOB
DIPL-'NG
G. BEZOLD
DR PERNAT- CJPl-CHEM.
8 MÜNCHEN
MAXIMILIANSTRASSE
3. Juni 1976 PH 10
ASAHI KOGAKU KOGYO KABUSHIKI KAISHA
No. 36-9, Maerto-cho 2-chome, Itabashi-ku, Tokyo, Japan
K a m e r a
Die Erfindung betrifft eine Kamera mit einer variablen Impedanz, deren Wert eins der Eingangssignale für eine Belichtungssteuerschaltung bildet, mit einem von Hand verstellbaren Betätigungs ring zur Änderung des Wertes der variablen Impedanz, und mit einem drehbar an dem Betätigungsring angebrachten Anzeigering für die Filmempfindlichkeit, der sich damit dreht.
Allgemein bezieht die Erfindung sich auf eine Vorrichtung zur Steuerung der Belichtungskorrekturen in Kameras mit automatischer Belichtungssteuerung.
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Bei Kameras mit automatischer Belichtungssteuerung werden die Anzeigewerte B , A und S für die Helligkeit bzw. Leuchtdichte eines zu photographierenden Objektes, den Blendenwert bzw. die Blendenstufe des Objektivs bzw. die Filmempfindlichkeit- im APEX-Systern in einer elektronischen Schaltung verwendet, welche die Verschlußgeschwindigkeit bzw. Belichtungszeit T (Wert Tv im APEX—System) gemäß der Anzeigegleichung: Τ.. = B + S - A im APEX-System bestimmt und steuert.
Wenn die Werte für B , A und S festgelegt worden sind, erhält die Belichtungszeit in Abhängigkeit von diesen Werten einen festen Wert, und zwar unabhängig davon, ob der Photograph in bestimmten Fällen beabsichtigt, andere Belichtungswerte zu verwenden. Wenn beispielsweise die Aufnahme einer Person gegen einen sehr hellen Hintergrund, beispielsweise schneebedeckte Berge, gemacht werden soll, führt die oben angegebene Formel zu einer Belichtungszeit, die zu groß bzw. lang ist, um eine gute Aufnahme der Person zu erhalten. Dies beruht darauf, daß der Hintergrund zu einem großem Wert für B führt. Dadurch entsteht also eine Abweichung oder ein Fehler zwischen dem korrekten Belichtungswert, den der Photograph einstellen möchte, und dem automatisch durch die Kamera festgelegten Belichtungswert, so daß die elektrischen Informationen von Hand korrigiert werden müssen. Eine solche Korrektur wird im allgemeinen als Belichtungskorrektur bezeichnet. Ein mögliches Verfahren für die Belichtungs— korrektur liegt darin, den an der Kamera eingestellten Wert für S zu ändern. Wenn beispielsweise die Einstellscheibe für die Filmempfindlichkeit an der Kamera auf einen Film von ASA 200 (S =6) eingestellt ist, während der Film in der Kamera einen ASA-Wert von 100 (S =5) hat, wird die von der Schaltung bestimmte Belichtungszeit halbiert, so daß das Gesicht der Person, die sich vor den schneebedeckten Bergen befindet, auf
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dem Film nicht unterbelichtet wird. Ein Nachteil dieses Verfahrens liegt darin, daß es sich bei der angezeigten Filmempfindlichkeit nicht um die tatsächliche Filmempfindlichkeit handelt; dadurch können sich Fehler ergeben, wenn sich der Photograph nicht an die tatsächliche Empfindlichkeit des in die Kamera eingelegten Films erinnert. Deshalb sind sogenannte X..-Vor— richtungen zu dem einzigen Zweck verwendet worden, Belichtungskorrektüren durchzuführen.
Ein weiteres Beispiel für die Korrekturen, welche die Kamera nicht automatisch durchführen kann, sind die Fälle, bei denen der Ausbildungsstand bzw. technische Stand des Photographen berücksichtigt werden muß, da dieser eine wesentliche Rolle bei den Aufnahmen spielt. So zieht es beispielsweise ein erfahrener Photograph vor, alle oder nahezu alle Aufnahmen bei einer Belichtung zu machen, die etwas über oder etwas unter der Belichtung liegt, die bei dem speziellen Wechselobjektiv und der Art des verwendeten Films automatisch in Abhängigkeit von der Filmempfindlichkeit, der Helligkeit und der Blendenöffnung an der Kamera eingestellt würde. Eine solche Korrektur, die als Einstellung eines Bezugswertes bezeichnet werden kann, läßt sich mittels der oben erwähnten X .-Vorrichtung durchführen. Weil das Ziel einer solchen Korrektur in diesem Fall sich jedoch von dem Ziel einer-typischen X -Korrektur unterscheidet, kann es zu Verwechslungen kommen, die im Laufe der Korrektur des Wertes für Xv verursacht werden, und zwar in ähnlicher Weise wie bei der Korrektur des Wertes für S . Denn im einzelnen kann dabei folgendes geschehen: der Photograph verwendet einen bestimmten Objektivtyp;dann soll der Bezugswert um ein E korrigiert und eine Aufnahme mit einer Korrektur gemacht werden, die mit Hilfe der ^-Vorrichtung durchgeführt wurde; ist es nun erforderlich, eine weitere Korketur mittels der ^-Vorrichtung zu machen, um eine
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Korrektur unter den oben erwähnten photographischen Bedingungen zu erreichen, so weicht der Bezugswert von dem Ausgangs-'bzw. ursprünglichen Wert ab, so daß Verwechslungen und Verwirrungen auftreten können. Aus diesem Grund ist es zweckmäßig, eine getrennte Einrichtung vorzusehen, mit der eine Korrektur des Bezugswertes feinschl. seiner Anzeige) durchgeführt werden kann. Eine solche Vorrichtung wird im folgenden als O —Vorrichtung bezeichnet werden.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Kamera der angegebenen Gattung mit einer wirksamen Korrekturvorrichtung zu schaffen, indem eine Kombination der oben erwähnten X..- und O -Korrekturvorrichtungen vorgesehen und diese beiden Vorrichtungen in eine Einstellvorrichtung für die Filmempfindlichkeit S^ eingebaut werden, die einen Wandler enthält, um die eingestellten Werte in eine elektrische Größe umzuwandeln, die in der Belichtungssteuerschaltung eingesetzt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Anzeigering für eine erste Belichtungskorrektur, durch einen Anzeigering für eine zweite Belichtungskorrektur, durch eine erste Kupplungseinrichtung, um den Betätigungsring und den Anzeigering für die erste Belichtungskorrektur drehbar zu verkuppeln, wobei die erste Kupplungseinrichtung von Hand außer Eingriff bringbar ist,-um eine unabhängige Drehung des Betätigungsrings und des Anzeigerings für die erste Belichtungskorrektur zu ermöglichen, weiterhin durch eine zweite Kupplungseinrichtung, um die Anzeigeringe für die erste und zweite Belichtungskorrektur drehbar zu kuppeln, wobei die Kupplungseinrichtung von Hand außer Eingriff bringbar ist, um eine unabhängige Drehung der Anzeigeringe für die erste und zweite Belichtungskorrektur zu ermöglichen, und durch eine dritte, von Hand außer Eingriff bringbare
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Arretiereinrichtung, um eine Drehung des Anzeigerings für die zweite Belichtungskorrektur zu verhindern, um wahlweise einen, zwei oder drei der Anzeigeringe durch wahlweise Betätigung der von Hand gesteuerten Kupplungseinrichtung plus einer Drehung des Betätigungsrings zu drehen.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen insbesondere darauf, daß ein Aufbau vorgeschlagen wird, bei dem drei Ringe für die Einstellung der S-, X- und O;-Werte mechanisch miteinander korreliert und gekuppelt sind, um einen einzigen Wandler bzw. Meßgrößen-Umformer zu steuern, während die Werte gleichzeitig einzeln von der Bedienungsperson eingestellt werden.
Die Erfindung schafft also einen Einstellmechanismus für eine Kamera, mit dem mehrere, in einer Beziehung zueinander stehende Einstellwerte angezeigt werden können; alle diese eingestellten Werte steuern das Eingangssignal eines einzigen Wandlers zu einer Belichtungssteuerschaltung; die Drehung eines oder mehrerer Anzeigeringe erfolgt in Abhängigkeit von Steuerelementen, die von Hand betätigbar sind.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungs— beispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden, sehe— matischen Zeichnungen näher erläutert -
Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Einstellscheibe gemäß der vorliegenden Erfindung zur Einstellung und Anzeige der ausgewählten Werte für S , >C und Oy;
Fig. 2 eine Querschnitts-Seitenansicht des Einstellmechanismus nach der vorliegenden Erfindung; und
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Fig. 3 und 4 Draufsichten auf Teile des Mechanismus nach Fig. 2 zur Erläuterung der Verriegelung zwischen bestimmten Ringen.
In Fig. 1 ist eine Rundskala bzw. Einstellscheibe dargestellt, die über das obere Ende eines Kameragehäuses 2 hinaus vorsteht. Mit der Einstellscheibe können einzeln ein X —Wert, ein O —Wert und ein S —Wert ausgewählt werden. Der X -Wert wird durch einen Zeiger an dem Gehäuse 2 angezeigt, der auf eine X -Zahl auf einem Anzeiger ing 7 für die X..—Werte gerichtet ist bzw. zeigt. Der O -Wert wird durch einen Zeiger an dem Ring 7 angezeigt, der auf eine O -Zahl auf einem Anzeigering 19 für die O -Werte gerichtet ist bzw. zeigt. Die zuletzt erwähnten Zahlen sind durch ein Fenster in dem Ring 7
sichtbar. Der S -Wert (d.h., die Filmempfindlichkeit
im'ASA- oder DIN-System) wird durch einen Zeiger an dem Ring 19 angezeigt, der auf eine S -Zahl an einem Anzei— gering 20 für die S -Vierte zeigt bzw. gerichtet ist.
Die zuletzt erwähnten Zahlen sind durch Fenster in den Ringen 19 und 7 sichtbar. Es wird darauf hingewiesen,
daß das Fenster zur Betrachtung der S -Werte im Ring 7 größer als das Fenster zur Betrachtung der S -Werte im Ring 19 sein muß, damit der S„-Wert ohne Beeinflussung durch die relativen Lagen der Ringe 7 und 19 wahrgenommen werden kann, die sich durch die Auswahl des O —Wertes ergeben.
Weiterhin sind in Fig. 1 ein O -Entarr.etierhebel 16,
ein X^-Entarretierglied 11 und eine Kurbel 40 für die
Filmrückspulung dargestellt. Obwohl bei der dargestellten Ausführungsform die Einstellscheibe um die Kurbel
für die Filmrückspulung herum angeordnet ist, ist dies für den praktischen Einsatz der vorliegenden Erfindung nicht unbedingt erforderlich, sondern soll nur Platz
sparen. Alle drei Anzeigeringe 7, 19 und 20 können rotiert werden, indem ein Betätigungsring 8 gedreht wird.
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Die Hebel 16 und der Stift 11 dienen als Steuerelemente, mit deren Hilfe ausgewählt werden kann, welche der Ringe sich drehen und welche stationär gehalten werden sollen. Bei jeder Drehung des Betätigungsrings 8 wird jedoch ein beweglicher Kontakt eines variablen Widerstandes verschoben, um den in der elektronischen Schaltung für die Belichtungssteuerung (nichtdargestellt) eingestellten Wert zu ändern.
In Fig. 2 ist ein beweglicher Kontakt 22 gezeigt, der sich längs eines auf einer Platte 3 ausgebildeten Widerstandes bewegt. Die Platte 3 ist mittels einer Stellbzw. Justierschraube 4 an dem Kameragehäuse 1 angebracht. Ein Trennschalter bzw. Isolator 5 ist stationär an einem Lager 6 befestigt, während der Kontakt 22 mittels nicht dargestellter Schrauben an dem Isolator 5 angebracht ist. Ein vorstehender Bereich 8a des Betätigungsrings ist in eine Aussparung 5a des Isolators 5 eingepaßt, so daß er zur Durchführung einer Drehbewegung damit verkuppelt ist. Der Kontakt 22 und der Betätigungsring 8 drehen sich als eine integrale Einheit um den Anzeigering 7 für die X -Werte, und der Kontakt 22 gleitet bzw. schleift auf der Platte 3.
Ein ^-Kupplungsring 9 ist zwischen der oberen Deckelplatte 2 und der Platte 3 angeordnet und kann sich in Kontakt mit der Innenseite der Deckelplatte 2 drehen. Ein X .—Arretierglied 10 weist einen vorstehenden Bereich 10a auf, der in eine Aussparung 9a des X -Kupplungsgliedes 9 eingefügt ist, um eine Drehung des letzteren zu verhindern, wenn sich das Glied 10 in der dargestellten Arretierstellung befindet. Weiterhin ist ein vorstehender Bereich 9b des X -Kupplungsrings 9 in eine Aussparung 12a eines X -Kupplungsrings 19 eingesetzt, und letzterer ist fest mit Hilfe von Stell- bzw. Justierschrauben 13 an dem X -Anzeigering 7 angebracht. Der X-Entarretierknopf 11 ist mittels einer Federplatte (nicht
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dargestellt) an der Deckelplatte 2 und mit seinem Boden an dem Arretierglied 10 angebracht. Wird der Knopf heruntergedrückt, so bewegen sich das Arretierglied 10 und der vorstehende Bereich 10a außer Eingriff mit der Aussparung 9a des Xy-Kupplungsrings 9. Dadurch können sich die Ringe 9, 12 und 7 drehen- Der X -Anzeigering 7 hat kein vertikales Spiel, da Stell- bzw. Justierschrauben 15 in ein Lager 14 für eine Abwickelwelle geschraubt sind; dadurch kann sich der Ring 7 um das Lager 14 für die Abwickelwelle drehen.
Der 0 -Entarretierhebel 16 ist mit.Hilfe von Befe— stigungsteilen 17 an dem X^-Anzeigering 7 angebracht. Der 0 -Entarretierhebel 16 befindet sich in Anlage an einem vorstehenden Bereich 7a des X. ..-Anzeigerings 7 und erstreckt sich durch eine Nut 7b in diesem Ring, so daß ein Handgriff entsteht, der durch die Bedienungsperson heruntergedrückt werden kann. Weiterhin ist ein vorstehender Bereich 16a des 0 -EntarretierhebeIs 16
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im Eingriff mit einer Aussparung 18a eines 0 -Kupplungs— rings 18, wie im einzelnen in Fig. 3.dargestellt ist; dieser Eingriff kann durch die Bedienungsperson aufgehoben bzw. ausgekuppelt werden, indem der 0 -Entarretierhebel 16 heruntergedrückt wird. Weiterhin liegt der innere Teil des 0 -Kupplungsrings 18 an dem Xv— Kupplungsring 12 an und ist etwas unter dem X -Anzeigering 7 angeordnet. Der Ring 18 kann sich relativ zu dem Ring 12 drehen. Ein Ende 18b des 0 -Kupplungsrings 18 liegt an dem Knopf und dem inneren Durchmesser des S -Anzeigerings 20 an, um letzteren zu positionieren. Ein oberes Ende 18c des Rings 18 hält den O -Anzeigering 19 in einer stationären Lage, so daß sich der 0 — Kupplungsring und der 0 -Anzeigering 19 als integrale Einheit drehen. Wie insbesondere in Fig. 4 zu erkennen ist, ist der 0 -Kupplungsring 18 mittels des vorstehenden Teils 8b des Rings 8 und der Aussparung 18d des Rings 18 im Eingriff mit dem Betätigungsring 8. Der Be-
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tatigungsring 8 liegt in seinem unteren Teil an dem Xy—Kupplungsring 12 an und wird in seinem oberen Teil durch eine spulenförmig gewundene bzw. Schraubenfeder 21 gesteuert bzw- eingestellt oder positioniert. Durch Anheben des Betätigungsrings 8 läßt sich die Verriegelung bzw. Kupplung zwischen den Ringen 8 und 18 ent— arretieren. Ein vorstehender Bereich 20a des S -Anzeigerings 20 ist in ein Loch 18c des Betätigungsrings 8 eingepaßt,wie ebenfalls in Fig. 4 dargestellt ist, so daß sich der Sy—Anzeigering 20 als integrale Einheit mit dem Betätigungsring 8 drehen kann. Weiterhin sind eine Abwickel- bzw. Abspulkurbel 23 und ein Abwickelbzw. Abspulknopf 24 vorgesehen.
Im folgenden soll die Funktionsweise der Vorrichtung anhand eines Beispiels erläutert werden.
Dabei soll zunächst angenommen werden, daß der Photograph die Einstellung des 0 -Wertes durchführen will. Zu diesem Zweck müssen die Ringe 19 und 20 als Einheit unabhängig von dem Ring 7 gedreht werden- Der Hebel wird heruntergedrückt, und der Betätigungsring 8 wird gedreht* Durch die Drehung des Betätigungsrings 8 dreht sich der S -Anzeigering 20 über den Vorsprung 20a, der 0 -Kupplungsring 18 über den arretierenden Vorsprung 18d und der 0 -Anzeigering 19, der an dem Ring 18 angebracht ist. Andererseits bleiben die Ringe 9,12 und 7 stationär, weil der Ring 9 durch das Arretierglied 10 verriegelt und der Hebel 16 nicht im Eingriff mit dem Ring 18 ist, die Arretierung zwischen dem Hebel und dem Ring 18 also aufgehoben ist. Selbstverständlich drehen sich der Ring 5 und der Kontakt 22 mit jeder Rotation des Betätigungsrings 8. Als Ergebnis dieses Bewegungsablaufs ändert der.Kontakt 22 den Widerstand in dem Stromkreis, was folgendes bedeutet: die X -Anzeige bleibt unverändert, die S..-Anzeige bleibt unverändert, jedoch die 0 -Anzeige wird in Abhängigkeit von dem Ausmaß bzw. der Größe der Drehung des Betätigungs-
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rings 8 geändert.
Als nächstes soll angenommen werden, daß der Photograph die S -Anzeige ändern will. Dies wird durchgeführt, indem der Betätigungsring 8 nach oben gezogen und gedreht wird, so daß sich eine Drehung des O —Anzeiger ings 20 ergibt. Durch das Hochziehen des Rings 8 wird die Arretierung zwischen den Ringen 8 und 18 aufgehoben bzw. gelöst. Die Ringe 9, 12, 18, 19 und bleiben stationär. Selbstverständlich wird der Kontakt 22 ebenfalls gedreht.
Schließlich soll angenommen werden, daß die Bedienungsperson die X^-Anzeige ändern will. Dies wird erreicht, indem der Knopf 11 heruntergedrückt und der Betätigungsring 8 gedreht werden, so daß sich alle Anzeigeringe 19j 20 und 7 als Einheit drehen. Im einzelnen wird dabei durch Herunterdrücken des Knopfes der Ring 9 entarretiert, der, wie oben erläutert wurde, drehfest an dem Ring 12 und dem X -Anzeigering 7 angebracht ist. Der S -Anzeigering dreht sich aufgrund der Wirkung des Vorsprungs 20a als Einheit mit- dem Ring 8. Der O -Anzeigering 19 dreht sich wegen der festen Anbringung an dem Ring 18 und der Arretierung zwischen den Ringen 18 und 8 als Einheit damit. Der-3C. —Anzeigering 7 dreht sich wegen des Eingriffs bzw. de~r Kupplung des Hebels 16 und der Reibung -zwischen den Ringen 12 und 18 als' Einheit damit. ~ . " ■"""_- ".
Beim Aufbau des oben" beschriebenen Ausführungsbeispiels wurde besonderer Wert auf die Abspulwelle der Kamera gelegt; selbstverständlich kann jedoch eine ähnliche Anordnung auch an anderen Bestandteilen der Kamera angebracht werden. Weiterhin ist die beschriebene Anzeige bei der obigen Ausführungsform nur als ein mögliches Ausführungsbeispiel gedacht; wenn die Beziehung des Eingriffs und der Lösung des Eingriffs mit den An-
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zeigögliedern in entsprechender Weise ausgelegt wird, läßt sich.die Zahl der Einstellungen erhöhen, und die Kombination von Anzeigen kann nach Bedarf geändert werden.
— Patentansprüche —
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Claims (4)

  1. Patentansprüche iJ Kamera mit.einer variablen Impedanz, deren Wert eins der Eingangssignale für eine Belichtungssteuerschaltung bildet, mit einem von Hand verstellbaren Betätigungsring, zur Änderung des Wertes der variablen Impedanz, und mit einem drehbar an dem Betätigungsring angebrachten Anzeigering für die Filmempfindlichkeit, der sich damit dreht, gekennzeichnet durch einen Anzeigering (19) für eine erste Belichtungskorrektur, durch einen Anzeige—ring (20) für eine zweite Belichtungskorrektur, durch eine erste Kupplungseinrichtung (18,8), um den Betätigungsring (8) und den Anzeigeringe (19) für die erste Belichtungskorrektur drehbar zu verkuppeln, wobei die erste Kupplungseinrichtung (18,8) von Hand außer Eingriff bringbar ist, um eine unabhägige Drehung des Betätigungsrings (8) und des Anzeigerings (19) für die erste Belichtungskorrektur zu ermöglichen, weiterhin durch eine zweite Kupplungseinrichtung (16,18), um die Anzeigeringe (19,20) für die erste und zweite Belichtungskorrektur drehbar zu kuppeln, wobei die. Kupplungseinrichtung von Hand außer Eingriff bringbar ist, um eine unabhängige Drehung der Anzeigeringe (19,20) für die erste und zweite Beiichtungskorrektur zu ermöglichen, und durch eine dritte, von Hand außer Eingriff bringbare Arretiereinrichtung (9,10,11), um eine Drehung des Anzeigerings (20) für die zweite Belichtungskorrektur zu verhindern, um wahlweise einen, zwei und drei der Anzeigeringe CB, 20,7) durch wahlweise Betätigung der von Hand gesteuerten
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    Kupplungseinrichtung plus einer Drehung des Betätigungsrings (8) zu drehen.
  2. 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anzeigering für die erste Belichtungskorrektur über dem Anzeigering (20) für die Filmempfindlichkeit angeordnet ist und ein Fenster aufweist, so daß ein Teil des Anzeigerings (20) für die Filmempfindlichkeit sichtbar ist, und daß der Anzeigering für die zweite Belichtungskorrektur über dem Anzeigering für die erste Belichtungskorrektur angeordnet ist und Fenster aufweist, so daß ein Teil des Anzeigerings für die erste Belichtungskorrektur und der Teil des Anzeigerings (20) für die Filmempfindlichkeit sichtbar sind.
  3. 3. Kamera nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kupplungseinrichtung (18,8) einen ersten, fest an dem Anzeigering für die erste Belichtungskorrektur angebrachten Kupplungsring (16) aufweist, der in seinem Umfangsbereich Aussparungen enthält, und daß der Betätigungsring (8) einen mit den Aussparungen in Eingriff kommenden Vorsprung sowie eine Federvorspanneinrichtung aufweist, die den Betätigungsring (8) längs einer zu seiner Rotationsebene senkrechten Achse vorspannt, so daß der Vorsprung und die Aussparungen in Eingriff kommen und der erste Kupplungsring (16) und der Betätigungsring (8) gekuppelt werden.
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  4. 4. Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Kupplungseinrichtung einen zweiten, fest an dem Anzeigering für die zweite Belichtungskorrektur angebrachten Kupplungsring, um sich als Einheit damit zu drehen, weiterhin eine zweite Gruppe von Aussparungen an dem ersten Kupplungsring, einen Vorsprung an dem zweiten Kupplungsring, der mit der zweiten Gruppe von Aussparungen in Eingriff kommt, um den ersten und zweiten Kupplungsring miteinander zu arretieren, und einen wahlweise betätigbaren Handhebel aufweist, um den Vorsprung außer Eingriff mit der zweiten Gruppe von Aussparungen zu bringen.
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    Leerseite
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