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DE262411C - - Google Patents

Info

Publication number
DE262411C
DE262411C DENDAT262411D DE262411DA DE262411C DE 262411 C DE262411 C DE 262411C DE NDAT262411 D DENDAT262411 D DE NDAT262411D DE 262411D A DE262411D A DE 262411DA DE 262411 C DE262411 C DE 262411C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cord
sleeve
loops
clamps
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT262411D
Other languages
English (en)
Publication of DE262411C publication Critical patent/DE262411C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H43/00Other methods, machines or appliances

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3 ft.-GRUPPE 17,
MÜLLER & HUSSELS in BARMEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juli 1912 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine, zur selbsttätigen Herstellung von Hosenträgerstrippen, d.h. von solchen Strippen, die aus einer Kordel bestehen, welche an ihren Enden mit Schlaufen versehen ist, wobei diese Schlaufen durch eine metallene Klammer mit der eigentlichen Strippe verbunden sind. Bisher wurde diese Arbeit des Verbindens der Strippe mit der Schlaufe durch ίο die metallene Klammer von Hand' ausgeführt, zu welchem Zwecke die Schlaufen auf Länge abgeschnitten und zusammengebogen, gleichzeitig mit dem Strippenende in die Klammer eingelegt und diese nun geschlossen wurde. Die Maschine ersetzt vollkommen diese Handarbeit dadurch, daß von einer Kordel die Schlaufen selbsttätig gebildet, aufgeschnitten und in die Klammer hineingeschoben werden, in welche bereits vorher die Strippe eingeführt war, wobei diese Arbeit gleich an beiden Enden der Strippe geschieht, so daß diese fertig die Maschine verläßt.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand, und zwar zeigen:
Fig. ι die Vorderansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Teiles derselben in vergrößertem Maßstab,
Fig. 4 eine Ansicht von Fig. 3, rechtwinklig dazu gesehen, und die
Fig. 5 bis 10 a stellen Einzelheiten dar.
Wie Fig. 8 veranschaulicht, besteht das Werkstück aus der Strippe 1 und den Schlaufen 2 an beiden Enden der Strippe, die miteinander durch die Metallklammern 3 verbunden sind. Diese Metallklammern sind in Fig. 9 und 10 größer gezeichnet. Sie sind in bekannter Weise U-förmig gestaltet und so zugeschnitten, daß sie im zusammengebogenen Zustande, wie die Fig. 10 a erkennen läßt, die Schlaufenkordeln in bekannter Weise festhalten.
Zur Erzielung der gewollten Arbeitsvorgänge wird im wesentlichen eine beliebige Exzenter- oder sonstige Presse 4 benutzt, deren durch Riemenscheibe 5 und Schwungrad 6 angetriebene Hauptantriebsachse 7 ihre Drehung durch ein Kettengetriebe g, 10 auf eine in den Lagerböcken 11 geführte Achse 12 überträgt. Entsprechend dieser Achse 12 ist auf der andern Seite der Presse eine Achse 13 in Lagerböcken 14 gelagert und beide Achsen tragen Trommeln, um welche Ketten oder Bänder 15, 16 gelegt sind, welche somit in Bewegung versetzt werden, und zwar kann diese Bewegung eine unterbrochene oder fortlaufende, entsprechend langsame sein. Die Bänder 15, 16 sind mit Klemmen 17 besetzt, in welche die Strippe 1 am hintern Teil der Maschine von Hand eingelegt wird, derart, daß sie mit ihren verdickten Partien α fest in diesen Klemmen 17 sitzt, um unter der Maschine nach vorn transportiert zu werden, wie Fig. 8 dieses andeutet.
Von einer vorn an der Maschine sitzenden Person werden die zwei Klammern 18 (Fig. 9 und 10) auf Schienen 19, 20 gelegt, die sich seitlich und außerhalb der Bänder 15, 16 befinden, und festgehalten, bis die Enden der Strippe 1 sich selbsttätig in diese Klammern 18 einlegen (Fig. 5a). Dadurch werden aber die Klammern von der sich fortbewegenden Strippe
mitgeführt und gelangen unter eine Vorrichtung x, in welcher die Schlaufen 2 fertig gestaltet werden.
Diese Vorrichtung besteht aus einer elliptischen Hülse 21, in welcher mit seinem unteren Ende 22 mit 21 fest verbunden ein ovaler Stab 23 derart angeordnet ist, daß um ihn herum in der Hülse bis auf die Verbindung bei 22 ein freier Raum geschaffen ist.
An dem Gestell 4 ■ ist in einem Lager 24 drehbar ein gebogenes Röhrchen 25 angeordnet, das durch ein Kegelräderpaar 26 von einer Achse 27 aus in Drehung versetzt wird, die ihrerseits von der Welle 7 aus durch ein Kettengetriebe o. dgl. 28 ihre Drehung erhält. Durch das Röhrchen 25 ist eine Kordel 29, von einer Spule 30 kommend, hindurchgeleitet, und es wird durch Drehung des Röhrchens 25 die Kordel 29 um den Stab 23 gewickelt, so daß einzelne Ringe in die Hülse 21 eintreten können. Die Form. dieser Hülse entspricht im wesentlichen der Form der Schlaufe 2. Die einzelnen Ringe sind noch geschlossen, sie werden indes durch ein Kreismesser 30* an der Innenseite aufgeschnitten. Dieses Kreismesser erhält seine Drehung durch ein Kegelrädergetriebe 31 von einer Achse 32, die ihrerseits durch Stirnräder 33, 34 von einer Achse 35 gedreht wird. Achse 35 erhält ihren Antrieb durch ein Kettengetriebe 36 von der Antriebsachse 7. In der Hülse 21 befinden sich nun eine Anzahl loser Schlaufen 2, die nun einzeln aus der Hülse herausbefördert werden in die gerade darunter befmdliehe Klammer i8, die, wie vorher beschrieben, durch die Strippe unter die Hülse 21 transportiert war. Zu beiden Seiten der Hülse 21 sind nun Ketten 37 angeordnet, die mit Fingern 38 besetzt sind und die auf den Achsen 32, 35. 39 und 40 sitzen und von diesen gegeneinander gedreht werden, und zwar so, daß die Finger 38 zwischen die einzelnen Schlaufen in der Hülse greifen und diese nach' abwärts in die Klammer 18 und in auf Bändern 45 sitzende Klammern c hineindrücken, wobei das Werkstück weiter zu dem Stempel 41 transportiert wird, der die Klammer völlig zusammenbiegt. Vorher erhält das Werkstück noch einen Druck durch einen Stempel 42, der, unter Spannung einer Feder 43 stehend, mit dem Stempelschlitten 44 herunterbewegt wird ■■ und das Schlaufen- und Strippende innerhalb der Klammer fest zusammendrückt. Der Schluß der Klammer erfolgt unter dem Stempel 41, welche Arbeit auch bisher durch einen gleichen Stempel erfolgte. Die Strippe ist dann auf beiden Seiten fertig und sie wird von ihren Klemmen 17 von Hand oder selbsttätig gelöst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zur selbsttätigen Herstellung von Hosenträgerstrippen, dadurch gekennzeichnet, daß von einer Spule (30) aus um einen Stab (23) die für die Strippe erforderlichen Schlaufen gewickelt, in eine Hülse (21) hineingeschoben, einzeln aufgeschnitten und einzeln durch eine Vorrichtung (37, 38) aus der Hülse (21) heraus in Klammern (18) geschoben werden, die von Hand über die Enden von in Klemmen (17) eines Zuführungsbandpaares (15, 16) gehaltenen Strippen gelegt sind, worauf eine Druckvorrichtung (42) Schlaufen und Strippen zusammenpreßt und ein Stempel (41) die Klammern um beide schließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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