DE2622582A1 - Speicher-, transport- und verarbeitungssystem fuer gegenstaende - Google Patents
Speicher-, transport- und verarbeitungssystem fuer gegenstaendeInfo
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Description
PATENTANWÄLTE IN HANNOVER
Kosan Crisplant A/S 259/61
Speicher-, Transport- und Verarbeitungssystem für Gegenstände
Die Erfindung betrifft ein Speicher-, Transport- und Verarbeitungssystem
für Gegenstände, insbesondere Gasflaschen, Bierfässer oder dergleichen rollbare Behälter, die von einem Lager
oder eine Abfüllstation mit Lastkraftwagen zu Kunden oder Händlern
befördert werden.
üblicherweise werden die Behälter in aufrechter Lage auf
der Ladefläche des Lastwagens oder auf Paletten abgestellt, die anschließend auf die Ladefläche des Lastkraftwagens befördert wer-
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den, wobei üblicherweise eine zweite Schicht von mit"Behältern
beladenen Paletten oben auf die Behälter oder die Paletten aufgesetzt wird. Wenn dann anschließend der LKW-Fahrer die Kunden oder
Händler besucht, muß er von Hand einen'Behälter oder die erforderliche
Menge von Behältern abladen und eine entsprechende Zahl von leeren Behältern an "geeigneter Stelle auf der Ladefläche des
Lastkraftwagens wieder aufladen. Diese Arbeit ist schwer und erfordert normalerweise zwei Leute auf dem Lastkraftwagen, und
außerdem ist es ziemlich schwierig, die vollen Behälter allmählich durch die leeren Behälter zu ersetzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein System der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem die Handhabung der
Behälter wesentlich vereinfacht wird.
Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Lastkraftwagen mit wenigstens einem ein Magazin bildenden
Kasten ausgerüstet ist, der Auflagemittel zur Aufnahme einer Reihe liegender Behälter derart enthält, daß die Behälter be- ·
strebt sind, in Richtung einer Ausgabeöffnung am unteren Ende des Kastens zu rollen, daß Steuermittel an der Ausgabeöffnung vorgesehen
sind, die die Freigabe jeweils nur eines Behälters zur Zeit erlauben, und daß der Kasten am oberen Ende der Auflagemittel eine
Einführöffnung aufweist.
Bei dem erfindungsgemäßen System hat die Bedienungsperson
keinerlei Probleme, die vollen Behälter durch leere Behälter zu ersetzen, und außerdem sind die vollen Behälter leicht in einer
niedrigen Lage zugänglich.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung werden die Auflagemittel
durch mehrere Rutschen gebildet, die zick-zack-förmig im
Kasten von oben nach unten verlaufend so angeordnet sind, daß auf
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ihnen eine ununterbrochene Reihe von Behältern ruhen kann. Da mehrere
solcher Kästen auf dem Lastkraftwagen untergebracht werden können, läßt sich insgesamt eine beträchtliche Menge von Behältern
auf der Ladefläche des Lastkraftwagens unterbringen. Die Höhe der Ausgabeöffnung ist normalerweise durch die Höhe der Ladefläche
des Lastwagens gegeben, so daß in Anwendung der Erfindung die Höhe der Einführöffnung im Fälle von vier zick-zack-förmigen Rampen relativ
hoch liegt, und es ist ein wesentliches Merkmal der Erfindung, daß der Lastwagen mit einer Hubvorrichtung ausgerüstet werden
kann, die leere Behälter in einer unteren Lage aufnimmt und diese Behälter bis zur Einführöffnung anhebt und die Einführung
der Behälter in diese öffnung bewirkt. Die Hubmittel können ferner
so ausgebildet sein, daß sie auch volle Behälter von der Ausgabeöffnung aufnehmen können.und diese dann in eine niedrige Lage
bringen, aus der sie leicht von Hand bewegt werden können. Der Fahrer des Lastwagens ist daher in der Lage, die Behälter ohne
Hilfsperson zu verteilen, so daß das erfindungsgemäße System eine
beträchtliche Verminderung an Arbeitsaufwand bringt.
Auch im Speicher oder der Abfüllfabrik führt die Erfindung'
zur Einsparung von Arbeitskosten, weil die Kästen leicht mit vollen Behältern gefüllt oder wieder aufgefüllt werden können.
In Weiterbildung der Erfindung kann das System eine Ladestation zur Aufnahme der Kästen selbst oder auf einem Lastwagen
ruhend enthalten, wobei die Einführöffnung sich unmittelbar außerhalb
des unteren Endes einer stationären Laderampe befindet, während die Ausgabeöffnung sich entsprechend neben dem oberen Ende
einer stationären Aufnahmerampe befindet, wobei volle Behälter leicht und schnell in dem Maße eingeführt werden können, wie Behälter
herausgenommen werden. Es können auch mehrere Paare solcher Rampen nebeneinander vorgesehen werden, so daß alle Kästen auf dem
Lastwagen gleichzeitig wieder beladen werden können.
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Wenn die Kästen gemäß der Erfindung als individuell bewegbare Kästen ausgebildet werden, können auch die Händler hieraus
Nutzen ziehen, da unter Einsatz einer entsprechenden Hubvorrichtung der Verkaufsfahrer einen oder mehrere Kästen beim Händler lassen
kann, der anschließend den Kasten als Magazin für die leichte Entnahme von Behältern benutzen kann. Die leeren Behälter werden fortlaufend
in den Kasten durch die obere Einführöffnung eingeführt, und wenn alle vollen Behälter durch leere Behälter ersetzt worden
sind, kann der Lastwagen den gesamten Kasten zurück zur Abfüllstation bringen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispxelsen näher erläutert. In der Zeichnung
bedeuten:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines mit einem erfindungsgemäßen System von Kästen
ausgerüsteten Lastkraftwagens,
Figo 2+3 Querschnitte des Systems,
Fig. 4 eine Seitenansicht einer abgewandelten Ausführungsform eines Kastens,
Fig. 5 eine schematische Darstellung zur Veranschaulichung der Wirkungsweise der Ausgabesteuermittel,
Fig. 6 eine Seitenansicht eines mit mehreren Kästen,
gemäß Fig. 5 und 6 ausgerüsteten Lastkraftwagens und
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Fig. 7 eine schematische Darstellung zur Veranschaulichung der Wiederbeladung der
Kästen mit vollen Behältern.
Auf der Ladefläche des in Fig. 1 und 3 dargestellten Lastwagens sind mehrere schmale Kästen 2 in Queranordnung angebracht,
wobei jeder Kasten an einer Seite eine obere öffnung 4 und eine untere öffnung 6 besitzt. In jedem Kasten sind mehrere leicht geneigte
Rutschen 8 vorgesehen, von denen sich die oberste vom unteren Rand der öffnung 4 bis zu einem Punkt erstreckt, der einen
vorgegebenen Abstand von der gegenüberliegenden Wand des Kastens aufweist, während die nächste Rutsche von dieser gegenüberliegenden
Wand in Richtung auf die vordere Wand verläuft usw. Die untere Rutsche 8 erstreckt sich über den gesamten Zwischenraum der
Wände und endet am unteren Rand der unteren öffnung 6. Die Rutschen
tragen eine fortlaufende Reihe liegender GasflascheniO so
daß bei Entnahme der untersten Flasche 10' durch die öffnung 6
sich die gesamte Flaschenreihe um eine Flaschendicke weiterbewegt. Vor der untersten Flasche ist ein einziehbarer Anschlag 12 vorgesehen,
und hinter dieser Flasche befindet sich ein weiterer einziehbarer Anschlag 14, und diese beiden Anschläge werden nacheinander
betätigt, so daß immer nur eine Flasche zur Zeit entnommen werden kann.
Auf diese Weise kann die Bedienungsperson leicht eine oder mehrere Flaschen aus jedem der Kästen 2 entnehmen, von denen
einige Flaschen mit kleiner Normgröße und einige Flaschen mit größerer Normgröße enthalten können. Dabei braucht die Bedienungsperson
nicht auf den Lastwagen zu steigen, und alle gefüllten Flaschen können bequem in einer verhältnismäßig niedrigen Lage
entnommen werden. Die zurückgegebenen leeren Flaschen werden in
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die Kästen durch die oberen Öffnungen 4 eingegeben, so daß ein
Kasten immer dann als "entleert" angesehen werden kann, sobald die erste leere Flasche die Entnahmeöffnung 6 erreicht.
Vorzugsweise sind die Kästen 2 als bewegliche Einheiten ausgebildet, deren Rückseite eine untere Öffnung 16 aufweist, so
daß sie mittels eines Gabelstaplers erfaßt werden können, durch den sie vom Lastwagen entfernt werden können.
Wenn die Kästen 2 als gesonderte Einheiten ausgebildet sind, die für sich von der Ladefläche des Lastwagens entfernt werden
können, ist auch eine Übergabe als ganzes an einen Händler möglich, so daß dann der volle Kasten durch einen Kasten mit leeren
Flaschen ersetzt werden.kann. In diesem Falle hat der Händler den Vorteil, daß er sehr leicht die vollen Flaschen aus .der unteren
Öffnung 6 des Kastens herausnehmen kann, der nun auf dem Boden oder einer anderen Auflage steht, und er kann dann die leeren
Flaschen in den Kasten durch die obere Öffnung 4 wieder einfüllen, worauf der Kasten als Einheit erneut ausgetauscht wird, wenn der
Verkaufsfahrer das nächste Mal mit dem Lastwagen erscheint.
Um die Handhabung der einzelnen Flaschen durch die Bedienungsperson
weiter zu erleichtern, während diese dem Lastwagen entnommen werden, kann der Lastwagen mit einer Flaschenhubvorrichtung
versehen sein, die in Fig. 1 und 3 dargestellt ist. Diese Vorrichtung enthält einen vorderen und einen hinteren Pfosten
18, wobei zwischen den Pfosten 18 eine horizontale Stange 20 angeordnet
ist, die in einer in Einzelheiten nicht dargestellten Weise durch einen Hub-Mechanismus entlang der Pfosten 18 angehoben und
abgesenkt werden kann. Die Stange 20 ist mit vorstehenden Tragarmen 22 versehen, die eine liegende Flasche 10 aufnehmen können,
so daß die Stange 20, wenn sie die in Fig. 1 und 3 in voll ausgezogenen Linien dargestellte Lage einnimmt, die untere Flasche 10'
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nach Verlassen der öffnung 6 aufnimmt. Daraufhin betätigt die Bedienungsperson
den Hubmechanismus, so daß die Stange 20 abgesenkt wird und die Tragarme 22 mit der vollen Flasche in die in Fig. 3
in gestrichelten Linien dargestellte Lage gebracht werden, so daß sich die Flasche dicht am Erdboden befindet und dann sehr leicht
von Hand transportiert . werden kann. Anschließend kann eine leere Flasche auf die Tragarme 22 gelegt und durch Betätigung des Hubmechanismus
bis zur oberen öffnung 4 angehoben werden, und diese Position 26 ist in Fig. 3 dargestellt. Der Hubmechanismus ist so
ausgelegt, daß die Tragarme 22 aus der Position 26 so aufwärts schwenkbar sind, daß sie die leere Flasche durch die obere öffnung
4 auf die obere Rutsche 8 befördern können. Anschließend werden die Tragarme 22 wieder in. ihre Ausgangsposition abgesenkt!
Natürlich kann eine gleiche Hubvorrichtung auch stationär beim Händler eingesetzt werden, die nur mit einem oder wenigen
Kästen zusammenwirkt.
Fig. 4 zeigt eine praktische Konstruktion eines rahmenartig aufgebauten Kastens. Die Anschläge 12 und 14 zur Steuerung
der Flaschenausgabe sind so angeordnet, daß der äußere Anschlag etwa um eine Flaschendicke von der Ausgabeöffnung entfernt ist,
während die untere Rutsche mit einem entsprechenden Abstand vor der öffnung endet. Wenn eine Flasche freigegeben wird, verläßt sie
die Rutsche und fällt nach unten, wo sie von einer Vorkammer 15 aufgenommen wird, in der sie durch einen Stab 17 gehindert wird,
aus der Ausgabeöffnung auszutreten. Der Stab 17 bildet dabei den unteren Rand der Ausgabeöffnung. Die Bedienungsperson kann dann
die Flasche aus der Ausgabeöffnung herausnehmen oder sie in die Hubvorrichtung eingeben, damit sie bis in die Nähe des Bodens abgesenkt
werden kann. Die Bedienungsperson kann somit die Flasche freigeben, ohne daß sie sich sofort um die weitere Verarbeitung kümmern
muß, und dieses Merkmal ist besonders von Vorteil in Verbin-
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dung mit einer zentralen Freigabesteuerung für alle Kästen, was nachfolgend noch näher erläutert wird.
Fig. 4 bis 6 zeigen eine verbesserte EntnahmeSteuerung,
bei der die Anschläge 12 und 14 durch im wesentlichen dreieckige Glieder gebildet werden, die so angeordnet sind, daß sie in vertikaler
Richtung um Drehachsen 13 schwenkbar sind. Die Anschläge werden in ihrer unteren Lage durch Andruckrollen oder Andruckschuhe
50 und 52 an einer Steuerstange 54 gehalten, wobei die Andruckschuhe 50 bzw. 52 mit der Oberseite der Anschläge 12 und
so zusammenwirken, daß diese an einer aufwärts gerichteten Schwenkbewegung gehindert werden. Die Steuerstange 54 ist horizontal um
einen Drehpunkt 56 schwenkbar, der zwischen den Anschlägen 12 und
14 angeordnet ist, und er ragt aus einem Schlitz 58 in der Vorderseite des Kastens heraus, wobei sein vorderes Ende vorzugsweise
mit einem- Handgriff 60 versehen ist.
Aus Fig. 5 ist ersichtlich, daß die Steuerstange 54 so ausgebildet
ist, daß bei ihrem Ausschwenken in die Position I der An^
druckschuh 52 in Eingriff mit dem Anschlag 14 bleibt, während der
Schuh 50 mit dem Anschlag 12 nicht in Eingriff ist. Wenn somit die
Steuerstange 54 in die Position I geschwenkt wird, bewirkt die vordere Flasche 10 eine AufwärtsSchwenkung des Anschlags 12 und
rollt in die Vorkammer 15, während die folgende Flasche von dem Anschlag 14 zurückgehalten wird. Wenn anschließend die Steuerstange
54 in die entgegengesetzte Lage II geschwenkt wird, hält der Andruckschuh 50 den Anschlag 12 in seiner unteren Verriegelungsposition,
während der Andruckschuh 52 von dem Anschlag 14 freikommt. Die folgende Flasche ist daher in der Lage, den Anschlag
14 nach oben zu bewegen und nach vorn gegen den betätigten Anschlag 12 zu rollen. Somit wird durch eine Schwenkbewegung der
Steuerstange 54 aus der Position II in die Position I und zurück die jeweils vorderste Flasche in sicherer Weise freigegeben.
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Die Steuerstangen 54 der einzelnen Kästen können an ein gemeinsames Steuerglied in Form eines Drahtes 62 (Fig. 6) angeschlossen
sein, der sich horizontal vor den Kästen so erstreckt, daß er alle Steuerstangen gleichzeitig zwischen den beiden Positionen
hin- und herbewegen kann. Der Draht 62 besitzt eine Anzahl von Augen- oder Hakenelementen, die lösbar mit entsprechenden
Augen- oder Hakenelementen verbunden sind, die den Steuerstangen 54 zugeordnet sind. Der Draht bildet eine Endlosschleife, wobei
Umlenkrollen 64 vorgesehen sind, um einen horizontalen Verlauf hinter den Steuerstangen 54 und einen vertikalen Verlauf neben
einem der Pfosten 18 des Lastwagens zu bewirken. An der zuletzt genannten Stelle ist ein in vertikaler Richtung wirkender Arbeitszylinder
66 vorgesehen, dessen Kolbenstange mit dem Draht so verbunden ist, daß dieser den Draht hin- und herbewegen und damit
die Steuerstangen 54 betätigen kann.
Wenn somit, die Bedienungsperson den Arbeitszylinder 66 beaufschlagt,
um einen Arbeits- und Rückstellhub der Kolbenstange zu bewirken, wird jeweils die vorderste Flasche in jedem Kasten
freigegeben und fällt in die Vorkammer 15 von der die Bedienungsperson dann die entsprechenden Flaschen von Hand und aufeinanderfolgend
entnehmen kann, ohne daß der Freigabemechanismus für jede Flasche betätigt werden muß. Wenn andererseits eine einzelne
Flasche aus einem der Kästen entnommen werden soll, so ist dies möglich, indem die Hakenverbindung zwischen dem Draht 62 und der
entsprechenden Steuerstange 54 gelöst wird und dann die Steuerstange
von Hand mittels des Handgriffs 60 betätigt wird.
Unter der unteren Rutsche ist eine zusätzliche Schiene angeordnet, die teleskopartig mit der unteren Rutsche so zusammenwirkt,
daß sie nach vorn in die in gestrichelten Linien dargestellte Lage bewegt werden kann, in der sie die Vorkammer 15 überbrückt
und sich bis nach außen über den Stab 17 hinweg erstreckt,
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so daß die freigegebenen Flaschen unbehindert durch die Ausgabe öffnung herausrollen können, was erwünscht ist, wenn die abzuliefernden
Flaschen einer Empfangsstation' zugeführt werden, die eine Rampe in der erforderlichen Höhe zur Aufnahme der Flaschen
unmittelbar aus den Ausgabeöffnungen enthält, z.B. in Verbindung mit der Wiederauffüllung der Kästen in der Abfüllfabrik.
Eine bevorzugte Art zur Beschickung der Kästen mit vollen Flaschen besteht darin, daß der Lastwagen zu einer Ladestation
bewegt wird, die eine untere Rampe zur gleichzeitigen Aufnahme der leeren Flaschen aus den Ausgabeöffnungen aller Kästen sowie
eine obere Rampe zum Einführen voller Flaschen in die oberen Einführöffnungen besitzt. Die Erfindung umfaßt eine derartige Ladestation,
in der Mittel vorgesehen sind, um fortlaufend volle Flaschen von einer Füllstation oder einem Speicher zu übernehmen,
wobei die Flaschen auf der oberen Rampe liegend ankommen und zum Einrollen in die Einführöffnungen der Kästen freigegeben werden,
und die Ladestation enthält ferner die erwähnte untere Rampe zur Aufnahme der auf den Ausgabeöffnungen herauskommenden Flaschen,
wobei Mittel vorgesehen sind, um die Flaschen aufrecht zu stellen und sie Fördermitteln zuzuführen, durch die,die Flaschen der Füllstation
oder einem Speicher für leere Flaschen zugeführt werden. Die Mittel zum Umlegen oder Aufrichten der Flaschen sind bekannt
und ermöglichen, daß das erfindungsgemäße System auf einfache Weise auf eine automatisierte Handhabung der Flaschen ausgerichtet werden
kann. Es ist sogar möglich, für eine Ansammlung von wenigstens einigen Flaschen auf der oberen Rampe zu sorgen, wobei das Wiederauffüllen
der Kästen dann mit erhöhter Geschwindigkeit erfolgt. Die Zahl der den Rampen jeweils zugeführten oder entnommenen
Flaschen kann automatisch gezählt werden, damit eine richtige Wiederauffüllung
der Kästen bewirkt wird, und der Freigabemechanismus an den Ausgabeöffnungen der Kästen kann beim Wiederauffüllen
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automatisch betätigt werden, oder der Mechanismus kann vollständig
unwirksam gemacht werden, falls an der unteren Rampe Mittel vorgesehen sind, um die Ausgabe aus den unteren öffnungen'zu steuern.
Ein solches System zum Wiederauffüllen der Kästen ist in Fig. 7 dargestellt. Dort ist eine obere Rampe 70 und eine untere
Rampe 72 vorgesehen. Ferner sind Mittel 74 und 76 zum Kippen der Flaschen in eine liegende bzw. in eine aufrechte Lage sowie Fördermittel
78 zur Zuführung der vollen Flaschen und Fördermittel 80 zur Abführung der leeren Flaschen von der Rampe 72 vorgesehen.
Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Abwandlungen möglich. So können die Kästen auf dem Lastwagen auch in Längsrichtung
angeordnet werden, und lose Kästen können aufeinander gestapelt werden. Die Verwendung von leicht geneigten Rutschen ist vorteilhaft
in Verbindung mit zylindrischen Gegenständen, die selbst rollen können, jedoch wäre es auch möglich, gleitende Böden oder
Paletten zur Aufnahme nicht-zylindrischer Gegenstände vorzusehen, oder es könnten derartige Böden zwischen gegenüberliegenden Ketten
aufgehängt werden, die sich entlang der bewegenden Spur der Gegenstände als geschlossene Ketten erstrecken, deren Rücklauf unmittelbar
zwischen Einführ- und Ausgabeöffnung oder zwischen diesen öffnungen
hinten herum verlauft. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Verwendung von angetriebenen Ketten, um die Gegenstände auf
den Rutschen entlang zu bewegen, die in diesem Falle natürlich nicht geneigt zu sein brauchen. Die Einführöffnung kann auch in
der Deckelseite des Kastens oder in der der Ausgabeöffnung gegenüberliegenden Seite angeordnet sein. Ebenso kann die Ausgabeöffnung
im Boden vorgesehen sein. Das wesentliche Merkmal besteht darin, daß ein Magazinsystem vorgesehen ist, von dem die Gegenstände
fortlaufend einer oder mehreren, an bequemen Stellen angeordneten Au sgab.eö ff mangen zugeführt werden. Das erfindungsgemäße System '
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ist auch für die Verteilung von Gegenständen von-Vorteil, bei
denen keine Leergutrücknahme erfolgt, z.B. für 'gefüllte Säcke.
-Patentansprüche-
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Claims (16)
- Patentansprüche :iy Speicher-, Transport- und Verarbeitungssystem für Gegenstände, insbesondere Gasflaschen, Bierfässer oder dergleichen rollbare Behälter, die von einem Lager oder einer Abfüllstation mit Lastkraftwagen zu Kunden oder Händlern befördert werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Lastkraftwagen mit wenigstens einem ein Magazin bildenden Kasten (2) ausgerüstet ist, der Auflagemittel (8) zur Aufnahme einer Reihe liegender Behälter (10) derart enthält, daß die Behälter bestrebt sind, in Richtung einer Ausgabeöffnung (6) am unteren Ende des Kastens (2) zu rollen, daß Steuermittel (12, 14) an der Ausgabeöffnung vorgesehen sind, die die Freigabe jeweils nur eines Behälters zur Zeit erlauben, und daß der Kasten (2) am oberen Ende der Auflagemittel (8) eine Einführöffnung (4) aufweist.
- 2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagemittel durch mehrere Rutschen (8) gebildet sind, die zickzack-förmig im Kasten (2) von oben nach unten verlaufend so angeordnet sind, daß auf ihnen eine ununterbrochene Reihe von Behältern (10) ruhen kann.
- 3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lastkraftwagen mit einer Hubvorrichtung (22) zur Aufnahme leerer Behälter und zum Anheben dieser Behälter bis in die Höhe der Einführöffnung (4) und zur Hineinbeförderung der Behälter (10) in die Einführöffnung (4) vorgesehen sind.
- 4. System nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß609850/0695die zick-zack-förmigen Rutschen (8) vorzugsweise aus vier übereinander angeordneten Elementen bestehen, wobei die Einführöffnung (4) vertikal über der Ausgabeöffnung (6) in derselben Wand des Kastens (2) angeordnet ist, und daß die Hubvorrichtung (22) zugleich zur Aufnahme von Behältern aus der Ausgabeöffnung (6) und zur Absenkung dieser Behälter zum Boden dient.
- 5. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten (2) so ausgebildet ist, daß er auf der Ladefläche des Lastwagens parallel zu anderen gleich ausgebildeten Kästen aufstellbar ist.
- 6. System nach Anspruch. 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung einen Behälterträger (22) enthält, der sich an einer Seite des Lastwagens befindet, und daß Mittel zum Anheben des Trägers von einer unteren Empfangsstation zu der oberen Einführöffnung (4) des oder aller Kästen (2) vorgesehen sind.
- 7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälterträger (22) derart kippbar ausgebildet ist, daß er in der oberen Position durch Kippen den auf ihm ruhenden Behälter in die Einführöffnung (4) befördert.
- 8. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel an der Ausgabeöffnung (6) aus im Weg der Behälter (10) angeordneten Anschlägen (12, 14) bestehen, von denen einer (12) die Entnahme des ersten Behälters verhindert, während der zweite (14) den zweiten Behälter zurückhält, und daß Betätigungsmittel vorgesehen sind, um nacheinander zunächst den ersten Anschlag (12) zur Ausgabe des ersten Behälters freizugeben, diesen Anschlag (12) zurückzubewegen und den zweiten Anschlag (14) freizugeben, um die Behälterreihe nachfolgen zu lassen, und um den ·60985Q/0695zweiten Anschlag (14) zurückzustellen, wenn der nachfolgende Behälter vom ersten Anschlag (12) angehalten wird.
- 9. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsmittel aus einer horizontal derart schwenkbaren Steuerstange (54) bestehen, daß in einer ersten Position der erste Anschlag (12) betätigt und der zweite Anschlag (14) unbetätigt ist, daß in einer zweiten Position beide Anschläge (12, 14) betätigt sind, und daß in einer dritten Position der zweite Anschlag (14) betätigt und der erste Anschlag (12) unbetätigt ist.
- 10. System nach Anspruch 5 und 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsmittel (54) einen aus dem Kasten (2) herausragenden Handgriff (60) aufweisen, und daß die Handgriffe aller Kästen (2) miteinander so verbunden sind, daß sie durch Steuermittel gemeinsam betätigbar sind und damit aus jedem Kasten (2) jeweils gleichzeitig ein Behälter (10) ausgegeben werden kann.
- 11. System nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsamen Betätigungsmittel aus einer Stange oder aus einem Draht (62) bestehen, der vor den auf dem Lastwagen befindlichen Kästen (2) entlangläuft und lösbar mit den einzelnen Handgriffen (60) verbunden ist und an Betätigungsmittel (66) angeschlossen ist, die vorzugsweise hydraulisch vom Motor des Lastkraftwagens antreibbar sind.
- 12. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kästen (2) so ausgebildet sind, daß sie einzeln mittels eines Gabelstaplers oder dergleichen bewegbar sind.
- 13. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch' gekennzeichnet, daß zwischen den Steuermitteln (12, 14) für die Ausgabe und der Ausgabeöffnung (6) eine Vorkammer (15) zur Auf-6098S0/069 5nähme eines von den Steuermitteln (12, 14) freigegebenen Behälters (10) vorgesehen ist, deren Boden unterhalb des Niveaus der letzten Rutsche (8) und unterhalb der Ausgabeöffnung (6) liegt, und daß Auflagemittel (68) vorgesehen sind, um wahlweise die Vorkammer (15) zu überbrücken, so daß der freigegebene Behälter (18) direkt durch die Ausgabeöffnung (6) rollt.
- 14. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem zentralen Speicher oder einer Abfüllstation für die zu verteilenden Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher oder die Abfüllstation zur Aufnahme eines oder mehrerer Kästen (2) von einem Lastkraftwagen oder einem anderen Lagermittel nach Abnehmen vom Lastkraftwagen ausgebildet ist, und daß die Abfüllstation eine untere Rampe (72), die mit der Ausgabeöffnung (6) des Kastens(2) fluchtet und Behälter von der Ausgabeöffnung empfängt, sowie eine obere Rampe (70) enthält, die mit der Einführöffnung (4) fluchtet und gefüllte Behälter in den Kasten befördert.
- 15. System nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Speichers oder der Abfüllstation Mittel vorgesehen sind, um auf die obere Rampe (70) fortlaufend eine Reihe aufrechter, abgefüllter Behälter (109 zu bringen und diese in liegende Position für die Eingabe in den Kasten (2) umzukippen.
- 16. System nach Anspruch 15 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Speichers oder der Abfüllstation Mittel zur fortlaufenden Aufnahme der liegenden Behälter von der unteren Rampe und zur Aufrichtung sowie zur überführung zu einem Speicher oder einer Abfüllstation vorgesehen sind.Bs / dm609850/0695Leerseite
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