DE2622164A1 - Rotations-trennschieberpumpe - Google Patents
Rotations-trennschieberpumpeInfo
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Description
- Rotations- Trenns chiebe rpumpe.
- Die Erfindung betrifft eine Rotations-Trennschieberpumpe, bestehend aus in einem Gehäuse drehbar gelagertentTrennschieberkolben, der von einem Hubring mit exzentrisch ausgebildeter Innenumfangsfläche umgeben ist, der zwischen Zapfenlagerringen liegt und über einen von der durch eine Abdeckplatte verschließbaren Stirnseite her einsetzbaren Distanzring zu ortsfester Lage in dem Gehäuse eingespannt ist.
- Pumpen dieser Art sind seit langem bekannt. Ihre Förderleistung liegt im Bereich von 50 bis 300 l/h. Zu ihrer Herstellung werden vorwiegend metallische Werkstoffe verwendet.
- Ziel der vorliegenden Erfindung ist es nun, solche Pumpen auch für kleinere Förderleistungen im Bereich unter 50 l/h bis 5 l/h auszugestalten und dabei auch eine Möglichkeit für eine veränderliche Pumpenleistung zu schaffen. Darüberhinaus soll eine Reihe von Verbesserungen an der herkömmlichen Pumpe vorgenommen werden.
- Zur Lösung der erwähnten Aufgabe wird erfindungsgemäß eine Rotations - Trennschieberpumpe der eingangs genannten Art vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß zur Veränderung der Förderleistung der Pumpe Distanzringe unterschiedlicher Breite und ein entsprechend breiterer oder schmalerer Rotorkolben und Hubring in das Gehäuse einsetzbar sind.
- Durch den Einbau von Distanzringen unterschiedlicher Breite, die dann mit einem entsprechend breiteren oder schmaleren Rotorkolben und Hubring gepaart werden, kann ein und dieselbe Pumpe für verschiedene Förderleistungen eingerichtet bzw. umgebaut werden. Man kann also zu einer Pumpe zwei oder mehrere Austauschsätze bereitstellen, mit deren Hilfe die Pumpenleistung beliebig veränderbar ist.
- Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Pumpe soll an die vorzugsweise identischen Zapfenlagerringe ein Absatz angedreht sein, mit dem der eine von ihnen über eine Preßpassung in den das Lager und die Dichtung enthaltenden mit geringerem Durchmesser ausgeführten Gehäuseteil eingesetzt ist. Dadurch wird der Pumpenraum bereits vorabgedichtet, so daß die Dichtung zwischen Pumpenraum und Lager wesentlich vereinfacht wird. Sie kann gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Pumpe daher als Kunststoff-Gleitringdichtung mit Kunststoffederbalg aus gebildet sein.
- Ein weiteres Ziel der Erfindung ist,die Verringerung des Drehmoments der Pumpenwelle zu erreichen. Hierzu wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, bis auf die metallische Kolbenachse alle Pumpenteile aus Kunststoff herzustellen. Dabei können vorteilhiLfterweise der Kolben, die Trennschieber, der Hubring und die Zapfenlagerringe aus Kunstkohle bestehen. Diese in gleitender Verbindung miteinander stehenden Teile erhalten so durch die Kohleeinlagerung in dem Kunststoff die nötige Schmierung.
- Bei Pumpen der geschilderten Art kommt es im Bereich des Ein- und Auslasses häufig zu Brüchen des Hubringes. Im Bereich des Ein- und Auslasses sind für die Zu- bzw. Abfuhr des Fördermediums Taschen gebildet, in denen der Hubring häufig zu Bruch geht. Um dies zu vermeiden, wird bei der erfindungsgemäßen Pumpe vorgeschlagen, im Bereich des Ein- und Auslasses einen Stützring vorzusehen. Dieser Stützring teilt die am Ein- oderAuslaß gebildete Tasche in zwei Hälften und bietet dem Hubring eine zusätzliche Führung.
- Zur Vermeidung von Brüchen der Rotorachse wird gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Pumpe vorgeschlagen, die Achse an dem mit dem Kolben besetzten Ende vierfach aufzuspreizen.
- Die vier um jeweils 900 gegeneinander versetzt angeordneten aufgespreiz ten Laschen sollen dabei am Ende der Achse jeweils in den Zwischenraum zwischen zwei Schlitzen für die Aufnahme der Trennschieber in den durch Umpressen der Achse mit Kunstkohle oder dergleichen geformten Kolben hineinragen. Hierdurch wird die Achse in dem Kolben verankert und ein Abbrechen verhindert.
- Auch der Ventilkörper, der Druckeinstellpuffer und die Einstellschraube des Bypass-Ventils zwischen Ein- und Auslaß sollen gemäß der Erfindung aus Kunststoff bestehen, um gegen möglichst viele Fördermedien beständig zu sein sowie einfacher und preiswerter hergestellt werden zu können. Das Bypass-Ventil öffnet, wenn der Druck auf der Druckseite der Pumpe zu groß wird.
- Zur Verstärkung der Abdeckplatte soll diese nach außen gewölbt sein und einen verdickten Ringabschnitt in der Mitte besitzen.
- Anhand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Rotations - Trennschieberpumpe dargestellt ist, werden weitere Einzelheiten erläutert.
- Fig. 1 zeigt einen Schnitt längs der Linie E-F aus Fig, 3, Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie A-B aus Fig. 3 und Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie C-D aus Fig. 1, Die Pumpe 1 hat ein Kunststoffgehäuse 2, das einen Abschnitt 2> mit geringerem Durchmesser besitzt. In diesem sind das Lager 8 für die Achse 11 des Rotorkolbens 3 und die Gleitringdichtung 9 mit Federbalg 10 zur Abdichtung des Pumpeninnenraums nach außen angeordnet.
- 0 Auf der Achse 11 sitzt an dem zu vier um jeweils 90 gegeneinander versetzten Laschen 15 aufgespreizten Ende der Rotorkolben 3, der durch Umpressen der Achse 11 mit Kunstkohle gebildet wird. In Schlitzen 14 des Rotorkolbens 3 sind die Trennschieber 12 radial verschieblich angeordnet. Die Trennschieber 12 gleiten bei Drehung des Kolbens 3 auf der exzentrischen Innenumfangsfläche des Hubrings 4 und fördern dabei die durch den Einlaß 20 in die Pumpe 1 eintretende Flüssigkeit durch den Auslaß 21 zum Bestimmungsort. Zwischen Einlaß 20 und Auslaß 21 ist das Bypass-Ventil 16 mit Druckeinstellpuff er 18, Ventilkörper 17 und Einstellschraube 19, alle Teile aus Kunststoff, angeordnet. Das Bypass-Ventil öffnet, werin der Druck in dem Auslaß 21 zu hoch wird. Zur Vermeidung von Brüchen der Trennschieber 12 ist im Bereich des Einlasses 20 und Auslasses 21 ein Stützring 13 an die Gehäuseinnenwandung angeformt, der die Ein- und Auslaßtasche unterteilt und eine zusätzliche Führung für die Trennschieber 12 darstellt.
- Der Hubring 4 und der Kolben 3 werden durch Zapfenlagerringe 6, 6' begrenzt. Diese sind vorzugsweise identisch mit einem angedrehten Abschnitt 7 ausgebildet, wobei der Zapfenlagerring 6' mit seinem Abschnitt 7 über eine Preßpassung in eine entsprechend angedrehte Fläche des Gehäuseteils 2' eingesetzt ist. Dadurch wird eine Vorabdichtung des Pumpeninnenraums nach außen in Richtung Kolbenachse 8 bewirkt.
- Gegen den Zapfenlagerring 6 ist der Distanzring 5 axial gesetzt, der über eine Ringdichtung 24 durch die von einem Seegerring 25 festgesetzte Abdeckplatte 22 angedrückt wird, Die Abdeckplatte 22 hat zur Erhöhung des Steifigkeit eine nach außen gewölbte Form mit einem verstärkten Ringabschnitt 23 im Mittelteil.
- Durch Ausbau des Rotorkolbens 3 mit Achse 11, des Hubrings 4 und des Distanzrings 5 und Ersatz durch einen breiteren Distanzring 5, gepaart mit einem entsprechend schmaleren Rotorkolben 3 und Hubring 4 kann die Förderleistung der Pumpe 1 verringert werden. Durch Ersatz des Distanz rings 5 durch einen schmaleren, gepaart mit einem entsprechend breiteren Rotorkolben 3 und Hubring 4 kann die Förderleistung der Pumpe 1 erhöht werden. Die Veränderung der Förderleistung der Pumpe 1 kann zwischen einem Größt- und einem Kleinstwert praktisch stufenlos erfolgen, indem jeweils der Distanzring 5 mit dem Kolben 3 und Hubring 4 ausgetauscht werden.
- Durch die Wahl von Kunststoff, insbesondere Kunstkohle, ist die Verwendbarkeit für eine Vielzahl von Flüssigkeiten möglich, während metallische Pumpen hinsichtlich des Fördermediums in ihrer Einsatzmöglichkeit wesentlich stärker beschränkt sind.
- Bezugszeichenliste 1 Pumpe 2 Gehäuse 2' Gehäuseteil mit kleinerem ç 3 Rotorkolben 4 Hubring 5 Distanzring 6 Zapfenlagerring 6' 7 Absatz 8 Lager 9 Dichtung 10 Kunststoffederbalg 11 Kolbenachse 12 Trennschieber 13 Stützring 14 Schlitz 15 Lasche 16 Ventil 17 Ventilkörper 18 Druckeinstellpuffer 19 Einstellschraube 20 Einlass 21 Auslass 22 Abdeckplatte 23 Ringabschnitt 24 Ringdichtung 25 Seegerring
Claims (9)
- Ansprüche Rotations - Trenns chieberpumpe, bestehend aus in einem Gehäuse drehbar gelagertem Trennschieberkolben, der von einem Hubring mit exzentrisch ausgebildeter Innenumfangsfläche umgeben ist, der zwischen Zapfenlagerringen liegt und über einen von der durch eine Abdeckplatte verschließbaren Stirnseite her einsetzbaren Distanzring zu ortsfester Lage in dem Gehäuse eingespannt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung der Förderleistung der Pumpe (1) Distanzringe (5) unterschiedlicher Breite und ein entsprechend breiterer oder schmalerer Rotorkolben (3), Trennschieber (12)und Hubring (4) in das Gehäuse (2) einsetzbar sind.
- 2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die vorzugsweise identischen Zapfenlagerringe (6, 6' ) ein Absatz (7) angedreht ist, mit dem der eine (6' ) von ihnen über eine Preßpassung in den das Lager (8) und die Dichtung (9) enthaltenden mit geringerem Durchmesser ausgeführten Teil (2') des Gehäuses (2) eingesetzt ist.
- 3, Pumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (9) zwischen Pumpenraum und Lager (8) als Kunststoff-Gleitringdichtung mit Kunststoffederbalg (10) ausgebildet ist.
- 4. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bis auf die metallischen Kolbenachse (11) alle Pumpenteile aus Kunststoff hergestellt sind
- 5. Pumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Kolben (3), Trennschieber (12), Hubring (4), Zapfenlagerringe (6, 6' ) aus Kunstkohle bestehen.
- 6. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Ein- und Auslasses (20, 21) ein Stützring (13) für den Hubring (4) vorgesehen ist.
- 7. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (11) an dem mit dem Kolben (3) besetzten Ende vierfach aufgespreizt ist.
- 8, Pumpe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die vier um jeweils 900 gegeneinander versetzt angeordneten aufgespreizten Laschen (15) am Ende der Achse (11) jeweils in den Zwischenraum zwischen zwei Schlitzen (14) für die Aufnahme der Trenaschieber (12) in den durch Umpressen der Achse (11) mit Kunstkohle oder dergleichen geformten Kolben (3) hineinragen.
- 9. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (17), der Druckeinstellpuffer (18) und die Einstellschraube (19) des Bypass-Ventils (16) zwischen Ein- (20) und Auslaß (21) aus Kunststoff bestehen.10, Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckkappe (22) nach außen gewölbt ist und einen verdickten Ringabschnitt (23) in der Mitte besitzt.
Priority Applications (4)
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