DE2622010B2 - Hydrostatische Radialkolenpumpe - Google Patents
Hydrostatische RadialkolenpumpeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine hydrostatische Radialkolbenpumpe nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Bei diesen durch die DE-OS 23 33 103 bekannten hydrostatischen Radialkolbenpumpen sind die als
Sitzventile ausgebildeten Saug- und Druckventile in vom eigentlichen Pumpengehäuse unabhängigen
Steuerblöcken angeordnet, zur Erzielung eines hohen Füllungsgrades und eines guten Ansaugverhaltens ist
ein leichtes öffnen des Saugventils eine Voraussetzung.
Dies wird durch schwache Schließfedern und durch einen verhältnismäßig großen Öffnungsquerschnitt für
das Saugventil zu erreichen versucht.
Die Aufgabe der Erfindung bestu-ht in der Schaffung einer hydrostatischen Radialkolbenpumpe nach dem
Gattungsbegriff des Anspruchs, deren Füllungsgrad und Ansaugverhalten zu erhöhen ist, ohne daß deren
kompakte Bauweise und hydrostatische Belastbarkeit beeinträchtigt wird.
Nach der Erfindung wird dies mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teiles des Anspruchs erreicht.
Durch die US-Patente 36 82 572 und 26 83 423 sind Radialkolbenpumpen bekannt, deren als Kugeln ausgebildete
Verschlußkörper der Saugventile im Kolbenfluß angeordnet sind. Das Zuströmen der Arbeitsflüssigkeit
zum Saugventil erfolgt über seitliche Kanäle im Kolbenfuß. Durch die Anordnung des Saugventils im
Kolbenfuß ist der vom Saug- und Druckventil begrenzte Pumpenarbeitsraum verhältnismäßig groß, so daß ein
Selbstansaugen dieser Pumpen nicht möglich ist. Dadurch wird auch gleichzeitig der Füllungsgrad der
Pumpenräume beeinträchtigt. Die seitliche Zuführung des Arbeitsmittels erfordert zusätzliche Baulänge für
die Kolben. Bei Axialkolbenpumpen nach dem US-Patent 3514 223 ist es bekannt, das Saugventil in
Kolbenkopfnähe anzuordnen und den als Kugel ausgebildeten Verschlußkörper mittels Federkraft auf
den vom Kolben gebildeten Ventilsitz zu drücken. Der vom Saug- und Druckventil begrenzte Pumpenarbeitsraum
ist bei dieser Saugventilanordnung verhältnismäßig klein, so daß ein Selbstansaugeffekt zu erwarten ist.
Bei einer durch das CH-Patent 2 57 522 weiteren bekannten Axialkolbenpumpe ist das Saugventil im
Kolbenkopf vorgesehen. Der Verschlußkörper ist bei dieser Pumpe plattenförmig ausgebildet und liegt ohne
Federkraft frei beweglich in einem Durchströmraum mit zwei Anschlagwänden für den Verschlußkörper.
, Durch diese freie Beweglichkeit des Verschlußkörpers ergibt sich keine genau festzulegende Auflage zwischen
Verschlußkörper und Ventilsitz im Kolben. Deshalb kann kein dichter Sitz zwischen Verschlußkörper und
Sitzfläche gewährleistet werden, so daß sich eine
ic Beeinträchtigung des Füllungsgrades und des Ansaugverhaltens
der Pumpe ergibt. Durch die seitliche Zuführung des Arbeitsmittels zum Saugventil bei den
bekannten Axialkolbenpumpen ergibt sich eine zusätzliche Vergrößerung der Baulänge der Kolben und damit
der Pumpe. Außerdem muß das Arbeitsmittel den Zuflußkanälen über die Windungen der die Kolben an
der Schrägscheibe in Kraftschluß haltenden Druckfedern zugeführt werden. Dadurch müssen zusätzliche
den Füllungsgrad und die Selbstansaugefähigkeit der
3d Pumpe beeinträchtigende Strömungsverluste in Kauf
genommen werden.
Am Exzenter Zuflußnuten für das Arbeitsmittel vorzusehen, ist durch die FR-Patente 14 07 450 und
14 87 395, die DE-OS 16 53 368 sowie durch das GB-Patent 10 62 063 bekannt. Diese bekannten Zuflußnuten
dienen zur Steuerung des Arbeitsmittels und sollen Saugventile, beispielsweise nach uer DE-OS
23 33 103, ersetzen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
m> Zeichnung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht mit Teilschnitt einer erfindungsgemäßen Radialkolbenpumpe,
F i g. 2 einen Teilschnitt nach der Linie H-II in F i g. 1 und
F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III im Bereich
eines Zylinder-Kolben-Elementes in vergrößerter Darstellung.
In den Figuren ist mit 1 die Pumpenwelle mit Exzenter Xa bezeichnet. Die Pumpenwelle 1 ist nach
Fi g. 2 beidseitig gelagert. Das eine Ende \b ist in einer im Gehäusedeckel 2 befestigten Lagerschale 3 und das
andere wellenstumpfseitige Ende Ic in einer im Pumpengenäuse 4 befestigten Lagerschale 5 gelagert.
Der Gehäusedeckel 2 weist eine umlaufende Paßfläche 2a auf, die in eine entsprechende Ausnehmung 4a des
Pumpengehäuses 4 eingepaßt ist. Mittels Schrauben 6 ist der Gehäusedeckel 2 am Pumpengehäuse 4 befestigt.
Am Umfang des Pumpengehäuses sind drei gleichmäßig verteilte radial verlaufende Ausnehmungen 7 vorgesehen.
Der äußere Bereich 7a jeder Ausnehmung weist ein Gewinde zur Aufnahme einer Verschlußschraube 8 auf.
Der innere Bereich Tb weist einen kleineren Durchmesser auf und ist als Paßfläche zur Aufnahme des
Druckventileinsatzes 10 ausgebildet. Der Druckventileinsatz 10 hat einen flanschartigen Ansatz 10a, der sich
auf der Stirnfläche Tc abstützt und damit den Druckventileinsatz 10 in radialer Richtung fixiert. Der
Dichtring 11 gewährleistet einen dichten Abschluß zwischen dem Druckraum 12 und dem den Ansaugraum
fco bildenden Gehäuseraum 13 mit Ansaugöffnung 13a.
Der Verschlußkörper des Druckventileinsatzes 10 ist als Kugel 14 ausgebildet und wird mittels einer
schwachen Feder 15 (Fig. 3) auf den Ventilsitz 106 gedrückt. Das der Kugel 14 abgewandte Federende 15«
stützt sich an der mit Durchbrechungen 17a versehenen Platte 17 auf, die in der Ausnehmung 10c eingepaßt ist.
An der Platte 17 ist gleichzeitig ein riubbegrenzungsbolzen 18 für die Kugel 14 sowie auf der gegenüberlie-
genden Seile ein durchbrochenes Abstützfederelement 20 befestigt Der äußere Bereich 20a des Abstützfederelementes
20 stützt sich an der Stirnfläche 8a der Verschlußschraube 8 ab, so daß der Druckventileinsatz
10 in axialer Richtung festgelegt ist. Die jew eils von dem ■'■
Druckventileinsatz 10 und der Verschlußschraube 8 begrenzten Druckräume 12 stehen über eingegossene
Kanäle 22a, 22b untereinander in Verbindung (Fig. 1). Die in den F i g. 2 und 3 im Schnitt gezeigte
Verschlußschraube 8 weist eine Durchgangsbohrung Sb mit Innengewinde 8c zum Anschluß einer nicht
dargestellten Druckleitung auf.
Die dem Gehäuseraum 13 zugekehrte Seite iOd des
Druckventileinsatzes ist als Kugelabschnitt ausgebildet, an dem der Zylinderkörper 23 mit der Dichtkante 23a
dichtend anliegt. Der Durchmesser der Dichtkante 23a ist kleiner als die am Zylinderraum 236 bildenden
Zylinderbohrung für den Kolben 24. Dadurch ist sichergestellt, daß die Dichtkante 23a während des
Arbeits- bzw. Druckhubes des Kolbens 24 an dem 2u Kugelabschnitt lOc/dichtend anliegt. Zusätzlich wird der
Zylinderkörper 23 von der Kraft der Druckfeder 25 mit seiner Dichtkante 23a gegen den Kugelabschnitt 10c/
des Druckventileinsatzes 10 gedruckt, damit auch während des Saughubes des Kolbens 24 die Dichtkante
23a des Zylinderkörpers 23 dichtend an dem Kugelabschnitt lOc/des Druckventileinsatzes 10 anliegt.
Die Druckfeder 25 stützt sich hierbei mit dei ι einen
Ende an dem mit dem Kolben 24 ein Teil bildenden Gleitschuh 26 und mit dem anderen Ende an der Jo
vorspringenden Fläche 23c des Zylinderkörpers 23 ab. Der Kolben 24 ist mit einer axialen Bohrung 24a
versehen, die im oberen dem Druckventileinsatz 10 zugekehrten Ende 24ao einen größeren Durchmesser
aufweist. In diesem Bereich sind die das Saugventil 27 J1S
bildenden Elemente vorgesehen. Der Ventilsitz 246 für den Verschlußkörper 27a wird von dem halsförmigen
Vorsprung 24c der Stirnfläche im Bereich der erweiterten Bohrung 24aodes Kolbens 24 gebildet. Der
Verschlußkörper 27a, der von einer ebenen Platte ίο
gebildet ist, wird von einer schwachen Druckfeder 29 auf den Ventilsitz 24b gedrückt. Das dem Verschlußkörper
27a abgewandte Ende 29a der Druckfeder 29, stützt sich an dem Anschlagformteil 30 für den Verschlußkörper
27a ab. Das Anschlagformteil 30 stützt sich seinerseits an dem Sicherungsring 31 ab, der in einer
umlaufenden Nut 24c/im hohlen Kolben 24 angeordnet ist. Die den Kolbenhohlraum bildende axiale Bohrung
24a durchdringt gleichzeitig den Gleitschuh 25 und steht mit der umlaufenden Nut 32 in der Lauffläche la 1 des
Exzenters la in Wirkverbindung. Die Nut 32 erstreckt sich vom höchsten Umkehrpunkt H bis zum niedrigsten
Umkehrpunkt N des Exzenters la. Die Masse des Verschlußkörpers 27a des Saugventils 27 ist so groß
gewählt daß bei Nenndrehzahl der Pumpe durch Beschleunigungskräfte die Vorspannung der Feder 29
zu überwinden ist.
Die Wirkungsweise der Pumpe ist folgende:
In der gezeigten Lage des Exzeniers befindet sich der obere in F i g. 3 im Schnitt gezeigte Kolben 24 in seiner oberen Totlage, in der die axiale Bohrung 24a des Kolbens 24 mit der am höchsten Umkehrpunkt H des Exzenters la beginnenden Nut 32 in Wirkverbindung steht. Dreht sich die Welle 1 in Richtung des Pfeiles 33 (Fig. 1), bewegt sich der Kolben entsprechend dem Drehwinkel des Exzenters in Richtung seiner unteren Totpunktlage. Gleichzeitig schwenkt der Zylinderkörper 23 mit seiner Dichtkante 23a um den nicht gezeigten Mittelpunkt des Druckventileinsatzes 10 und in Richtung des sich um die Drehachse der Welle 1 sich drehenden Mittelpunkt Mdes Exzenters la. Die größte Auslenkung des Zylinderkörpers 23 ist demnach bei annähernd 90° Drehung der Welle 1 aus der gezeigten Ausgangslage erreicht. Während der Bewegung des Kolbens aus seiner oberen in seine untere Totpunktiage erfolgt eine Beschleunigung desselben, wobei dessen maximale Geschwindigkeit bei der größten Auslenkung des Zylinderkörpers erreicht ist. Da diese Geschwindigkeit in Richtung des Exzentermittelpunktes M verläuft, greift am Verschlußkörper 27a des Saugventils 27 eine Kraft an. die entgegengesetzt zur Geschwindigkeitsrichtung des Kolbens 24 gerichtet ist und durch Überwindung der Kraft der Feder 29 infolge Geschwindigkeitsänderung den Verschlußkörper 27a von dessen Sitzfläche 246 abhebt und damit einen freien Durchgang der über die Nut 32 und der Axialbohrung 24a des Kolbens 24 nachströmenden Flüssigkeit in den Zylinderraum 23b gewährleistet. Der Verschlußkörper 27a wird also nicht wie im bekannten Falle durch Unterdruck im Zylinderraum 23b geöffnet, sondern durch die sich aus der Geschwindigkeitsänderung des Kolbens ergebenden, am Verschlußkörper wirkende Kraft. Dadurch wird ein besonders guter Füllungsgrad und ein gutes Ansaugverhalten der Pumpe gewährleistet.
In der gezeigten Lage des Exzeniers befindet sich der obere in F i g. 3 im Schnitt gezeigte Kolben 24 in seiner oberen Totlage, in der die axiale Bohrung 24a des Kolbens 24 mit der am höchsten Umkehrpunkt H des Exzenters la beginnenden Nut 32 in Wirkverbindung steht. Dreht sich die Welle 1 in Richtung des Pfeiles 33 (Fig. 1), bewegt sich der Kolben entsprechend dem Drehwinkel des Exzenters in Richtung seiner unteren Totpunktlage. Gleichzeitig schwenkt der Zylinderkörper 23 mit seiner Dichtkante 23a um den nicht gezeigten Mittelpunkt des Druckventileinsatzes 10 und in Richtung des sich um die Drehachse der Welle 1 sich drehenden Mittelpunkt Mdes Exzenters la. Die größte Auslenkung des Zylinderkörpers 23 ist demnach bei annähernd 90° Drehung der Welle 1 aus der gezeigten Ausgangslage erreicht. Während der Bewegung des Kolbens aus seiner oberen in seine untere Totpunktiage erfolgt eine Beschleunigung desselben, wobei dessen maximale Geschwindigkeit bei der größten Auslenkung des Zylinderkörpers erreicht ist. Da diese Geschwindigkeit in Richtung des Exzentermittelpunktes M verläuft, greift am Verschlußkörper 27a des Saugventils 27 eine Kraft an. die entgegengesetzt zur Geschwindigkeitsrichtung des Kolbens 24 gerichtet ist und durch Überwindung der Kraft der Feder 29 infolge Geschwindigkeitsänderung den Verschlußkörper 27a von dessen Sitzfläche 246 abhebt und damit einen freien Durchgang der über die Nut 32 und der Axialbohrung 24a des Kolbens 24 nachströmenden Flüssigkeit in den Zylinderraum 23b gewährleistet. Der Verschlußkörper 27a wird also nicht wie im bekannten Falle durch Unterdruck im Zylinderraum 23b geöffnet, sondern durch die sich aus der Geschwindigkeitsänderung des Kolbens ergebenden, am Verschlußkörper wirkende Kraft. Dadurch wird ein besonders guter Füllungsgrad und ein gutes Ansaugverhalten der Pumpe gewährleistet.
Mit Erreichen des unteren Totpunktes des Kolbens 24 ist die Wirkverbindung der Kolbenbohrung 24a mit der
am niedrigsten Umkehrpunkt N des Exzenters endenden Nut 32 unterbunden.
Damit steht für den sich daran anschließenden Arbeits- bzw. Druckhub des Kolbens die volle
Lauffläche la 1 des Exzenters zur Übertragung der Betätigungskraft auf den Kolben 24, und zwar über
dessen Gleitschuh 26, zur Verfügung.
Für die beiden anderen jeweils aus dem Kolben 24 mit Gleitschuh 26 und Saugventil 27 sowie dem Druckventileinsatz
10 gebildeten Pumpenelemente gilt wirkungsmäßig dasselbe wie für das beschriebene Pumpenelement.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Hydrostatische Radialkolbenpumpe mit umlaufender Exzenterwelle, auf der Kolbenschuhe von fest damit verbundenen Kolben gleiten, und mit Zylindern, die an einer sphärischen Auflagefläche am Gehäuse für eine pendelnde Bewegung gelagert sind, wobei jeweils eine Feder zwischen Kolben und einem Bund am Zylinder geschaltet ist, und welche jedem Zylinder zugeordnete ortsfeste Druckventile im Gehäuse besitzt und deren Gehäuseinneres den Zulaufraum bildet, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Kolbenkopf (24ao) ein federbelastetes Plattensaugventil (27) angeordnet ist, daß Kolben (24) und Kolbenschuh (26) eine Axialbohrung (24a) aufweisen, die gegenüber einer auf der Hälfte des Exzenters (la) zwischen oherero Totpunkt und unterem Totpunkt sich erstreckenden Zufiußnut (32) mündet und die Vorspannungskraft der Ventilfeder (29) geringer ist als die maximale Beschleunigungskraft auf die Ventilplatte bei Nenndrehzahl.
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Family Applications (1)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: MANNESMANN REXROTH GMBH, 8770 LOHR, DE |
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |