DE2621767A1 - Speichelsaugduese - Google Patents
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Description
2621767 Patentanwalt DipL-Ing. H-P Lieck
Telefon (089) 98 68 69 Telex S 215935
Postacheck München 1148 5Θ-80Θ ReUBchelbank München 26.01206
PA Lieck Ismaninger Straße 102 D-8000 München 80
Herr John Harry Orsing
P 129 01
Bekanntlich werden Speichelsaugdüsen zum Absaugen von Speichel, Spülwasser
oder dergleichen aus der Mundhöhle während der Durchführung zahnärztlicher oder anderer Arbeiten in der Mundhöhle verwendet. Wenn eine Speichelsaugdüse zum Absaugen von Speichel aus der Mundhöhle über die untere Zahnreihe
des Mundes gelegt ist, kann es aufgrund des an die Spei ehe!saugdüse angelegten Unterdruckes passieren, daß örtliche Teile des weichen Gewebes in
der Mundhöhle in die Öffnung oder Öffnungen des Ansaugeinlasses am Ende der Speichelsaugdüse hineingezogen werden, wenn solches Gewebe mit dem Ansaugeinlaß in Berührung kommt. Hierbei kann die Verbindung zum Inneren des rohrförmigen Stutzens der Speichel saugdüse an der Öffnung oder den Öffnungen
verengt oder verschlossen werden mit der Folge einer unbefriedigenden Arbeitsweise der Speichelsaugdüse. Außerdem kann das Ansaugen von Gewebe dem Patienten Schmerzen bereiten und sogar unangenehme Wunden im Mund verursachen. Insbesondere, wenn die Speichelsaugdüse über einen Saugschlauch mit einer zentralen Saugquelle verbunden ist,die ein starkes Vakuum erzeugt, besteht die
große Gefahr, daß Gewebe in die Speichelsaugdüse hineingezogen wird.
Aus der US-PS 2 529 499 ist bereits eine Speichelsaugdüse bekannt, bei welcher
die Gefahr des Einziehens von Gewebe beseitigt oder jedenfalls reduziert ist. Diese bekannte Spei ehe!saugdüse ist so konstruiert, daß sie aus mehreren Ein-
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zelteilen besteht, welche zu einem System von Öffnungen und Kanälen in
der Saugdüse miteinander verbunden sind, über welches Luft in das Innere der Saugdüse gelangen kann. Hierdurch wird die Saugstärke dann begrenzt,
wenn die Einsaugöffnung oder Einsaugöffnungen, durch welche beim Einsatz der Speichel saugdüse an sich der Speichel aus der Mundhöhle entfernt
wird, mit Gewebe in Berührung kommen, durch dieses bedeckt und schließlich versperrt werden. Bei der zu diesem Zweck vorgesehenen Anordnung
und Ausbildung der bekannten Speichelsaugdüse wurde davon ausgegangen, daß die Speichel saugdüse mehrfach verwendet und nach jeder Verwendung
sterilisiert werden soll. Die entsprechend aufwendige Konstruktion der bekannten Speichelsaugdüse macht sie zur Verwendung als sog. Einmal-Speichelsaugdüse,
welche nach dem Einsatz fortgeworfen wird, ungeeignet,
Eine Einmal-Speichelsaugdüse muß sich mit verhältnismäßig niedrigen Kosten
herstellen lassen.
Demgemäß liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine zur einmaligen
Verwendung bestimmte und entsprechend preiswert herstellbare Speichelsaugdüse
zu schaffen, bei welcher die Gefahr, daß Gewebe eingesaugt wird, und die damit verbundenen funktionellen Nachteile und Unannehmlichkeiten
für den Patienten wirksam vermieden sind.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß mit der im Anspruch 1 und bezüglich
vorteilhafter Ausgestaltungen in den Unteransprüchen gekennzeichneten
Speichelsaugdüse gelöst.
Auch die erfindungsgemäße Speichelsaugdüse beruht auf dem Prinzip, durch
Einlaß von Luft das Hineinziehen von Gewebe in die Speichelsaugdüse zu vermeiden. Im Gegensatz zu der bekannten Speichelsaugdüse wird dies jedoch
mit einem Minimum an Teilen erreicht, die einfach und schnell, z.B. mittels automatisch arbeitender Geräte, zur neuen Speichelsaugdüse zusammengesetzt
werden können. Hierdurch ist sichergestellt, daß die erfindungsgemäße Speichelsaugdüse
einen niedrigen Preis haben kann, der das Fortwerfen nach einmaliger
Verwendung gestattet. Ohne Mehraufwand ist es bei der erfindungsgemäßen Speichelsaugdüse außerdem möglich, das Ausmaß».in welchem Luft
zur Vermeidung des Einziehens von Gewebe zugelassen wird, einzustellen und
so an den von der jeweiligen Saugluftquelle erzeugten Unterdruck anzupassen,
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an welche die Speichel saugdüse im Einzelfall angeschlossen ist.
Im Folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften Einzelheiten
anhand schematisch dargestellter AusfUhrungsbeispiele näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 - eine Vorderansicht einer Speichel saugdüse nach der Erfindung
in einer ersten Ausführungsform,
Figur 2 - eine Seitenansicht der Speichelsaugdüse nach Figur 1, Figur 3 - einen axialen Längsschnitt durch den einsaugseitigen
Abschnitt der Speichel saugdüse nach den Figuren 1 und 2,
Figur 4 - einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Figur 3,
Figur 5 - eine Stirnansicht eines Schlauches mit innenliegenden Nuten,
aus welchem eine Hülse für die Speichel saugdüse nach den Figuren 1 bis 4 hergestellt ist,
Figur 6 - einen Figur 3 gleichenden Längsschnitt durch eine Speichelsaugdüse
nach der Erfindung in einer anderen Ausbildungsform,
Figur 7 - eine Seitenansicht einer Speichelsaugdüse nach der Erfindung
in einer dritten Ausbildungsform im auseinandergenommenen Zustand,
Figur 8 - eine Seitenansicht der Speichel saugdüse nach Figur 7 im zusammengebauten
Normalzustand,
Figur 9 - eine Seitenansicht der Speichel saugdüse nach den Figuren 7
und 8 in einer den vermehrten Zutritt von Luft ermöglichenden Einstellung,
Figur 10 - einen Schnitt nach der Linie X-X in Figur 8.
Die in den Figuren 1 bis 4 gezeigte Speichel saugdüse nach der Erfindung
ist eine sog. Einmal-Speiehe!saugdüse, also eine Speichelsaugdüse, die zum
Fortwerfen nach einer einmaligen Benutzung bestimmt ist und die zeitaufwendige
Sterilisierung überflüssig macht, welche für Speichelsaugdüsen zur
mehrfachen Verwendung nach jeder Benutzung erforderlich ist.
Der grundsätzliche Aufbau der Speichel saugdüse entspricht den vom Anmelder
in der US-PS 3 913 231 gegebenen Lehren. Die Speichelsaugdüse umfaßt ein flexibles Rohr 10, das an seinen beiden Enden offen ist und aus einem weichen
Kunststoff hergestellt sein kann. Sie umfaßt z.B. ein kurzes StUck
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eines üblichen, flexiblen Polyäthylen-Schlauches oder -rohres mit kreisförmigem Querschnitt. In das Rohr ist ein plastisch flexibler Draht 11,
vgl. Figur 3 eingeführt, z.B. ein Eisendraht, der mit Kadmium platiert oder auf andere geeignete Weise gegen Rost und sonstige Korrosion geschützt ist. Der Draht 11 erlaubt eine Biegung des Rohres 10 in jede verlangte Form und versteift das Rohr so, daß es dieihm einmal erteilte Form
oder Gestalt beibehält. Der Draht ist am Ende in Gestalt einer praktisch kreisförmigen, geschlossenen Schlaufe 12 gebogen, welche von einem Ende
des Rohres 10 aus vollständig in dieses hineingezogen ist. Die Schlaufe
12 hat eine größte Querabmessung (Durchmesser), die größer als die innere Querabmessung (Durchmesser) des Rohres ist. Aufgrund dessen wird das Rohr
beim Einziehen der Schlaufe in das Rohr gedehnt und im Bereich der Schlaufe abgeflacht, so daß das Rohr dort einen flachen Abschnitt 13 bildet, an
welchem das Rohr an den axial einander gegenüberliegenden Seiten der
Schlaufe oder Schleife zusammengezogen ist. Die Rohrwandung bildet also im Bereich der Schlaufe eine örtliche, symetrische Erhebung, welche der Form
der Schlaufe folgt. Die Schlaufe und damit der Draht insgesamt werden hierdurch in der vorgesehenen Stellung innerhalb des Rohres festgehalten.
Am Abschnitt 13 bildet das Rohr 10 an seinem benachbarten Ende eine schmale,
schlitzförmige und leicht eliptische Saug-Einlaßöffnung bzw. Einsaugöffnung
14, weil das Rohr an diesem Ende durch die Schleife nicht vollständig verschlossen ist. Dies liegt daran, daß die flachgelegten oder abgeflachten
Wandungsabschnitte aufgrund des dem Rohr innewohnenden Bestrebens, seine runde Form beizubehalten, eine leicht gekrümmte Form haben. Weitere Einsaugöffnungen sind durch zwei gegenüberliegende, rechteckige öffnungen 15 im
Abschnitt 13 gebildet.
Das Rohr 10 mit dem Draht 11 darin bildet also einen rohrförmigen Stutzen
der Einmal-Saugdüse. Ein Ende dieses Stutzens, nämlich das in den Figuren
1 und 2 obere Ende, bildet einen Spei ehe!einlaß, wenn das andere Ende, nämlich das in den Figuren 1 und 2 untere Ende, an einen Saugschlauch oder ein
Saugrohr angeschlossen ist, der bzw. das mit einer Saugquelle eines z.B. zahnärztlichen Gerätes in Verbindung steht.
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Die Spei ehe!saugdüse wird vom Hersteller in der in den Figuren 1 und
2 mit ausgezogenen Linien dargestellten Form oder Gestalt geliefert, also mit einem geraden Stutzen. Sie wird dann vom Zahnarzt vor der Benutzung in eine geeignete Form oder Gestalt gebogen, die der im Einzelfall in der Mundhöhle durchzuführenden Arbeit angepaßt ist. Gewöhnlich
ist diese angepaßte Form die in Figur 1 strichpunktiert dargestellte
Hakenform des Stutzens 10', in welcher die Speichelsaugdüse über die
untere Zahnreihe im Mund gelegt werden kann. Natürlich sind auch andere Formen je nach den Umständen des Einzelfalls denkbar.
Auf das einsaugseitige Ende des rohrförmigen Stutzens ist eine Hülse 16
aufgeschoben, welche den gedehnten und abgeflachten Endabschnitt 13 des Rohres bedeckt oder umschließt. Die Hülse ist von der Einsaugöffnung 14
nach innen versetzt angeordnet. Sie umfaßt ein Stück eines weichen oder flexiblen Kunststoffrohres oder -Schlauches, z.B. ein Stück Polyäthylen-Schlauch, dessen Länge einen Bruchteil der Länge des Rohres 10 beträgt.
Die Hülse 16 folgt der bauchigen, gebeulten Form des Abschnittes 13, wie es in Figuren 1 und 3 gezeigt ist. Der verwendete Kunststoffschlauch kann
ein Profil haben, wie es in Figur 5 dargestellt ist. Bei diesem Profil umfaßt der Schlauch an seiner Innenseite in axialer Richtung verlaufende
Rippen 17 mit Nuten 18 dazwischen. Wenn die Hülse 16 auf dem Stutzen 10,11 in der erläuterten Weise angeordnet ist, bedeckt sie die rechteckigen
öffnungen 15 in der Seitenwand des Rohres 10, welches ein Teil des rohrförmigen Stutzens der Spei ehe!saugdüse ist. Allerdings bilden die Rippen
Abstandsstücke zwischen der Außenfläche des Rohres 10 und der Hülse und die Nuten 18 dazwischen ergeben Durchlässe oder Kanäle an der Grenzfläche zwischen Rohr und Hülse, über welche die Umgebung am inneren Ende der Hülse,
d.h. dem in den Figuren 1 und 3 unteren Ende, mit dem inneren Kanal des rohrförmigen Stutzens durch die öffnungen 15 in der Seitenwand des Rohres
hindurch in Verbindung steht.
Wenn an das untere Ende der Speichelsaugdüse Unterdruck angelegt wird, wird
an der Einsaugöffnung 14 am oberen Ende der Speichelsaugdüse eine Saugwirkung erhalten. Es wird aber auch Luft aus der Umgebung durch die Kanäle eingelassen, die zwischen der Außenfläche des Rohres 10 und der mit Nuten ver-
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sehenen Innenfläche der Hülse 16 gebildet sind und vom inneren, saugquellenseitigen Ende der Hülse zum inneren Kanal des Rohres über die
öffnungen 15 verlaufen. Die über die Nuten bzw. Kanäle 18 eingelassene
Luft sollte vorzugsweise einen deutlich kleineren Luftstrom als den durch die Einsaugöffnung 14 gehenden Luftstrom bilden, damit der Verwendungszweck der Speichelsaugdüse nicht beeinträchtigt wird. Der Zutritt oder Einlaß von Luft kann durch eine geeignete Dimensionierung
des Luftkanales durch die Nuten 18 und die öffnung 15 eingestellt werden.
Dieser Luftstrom kann als "Nebenluft" bezeichnet werden, da er zu der Saugwirkung, die entsprechend dem Verwendungszweck der Speichel saugdüse
zur Trockenlegung der Mundhöhle erzeugt wird, nicht positiv beiträgt.
Wenn die Spei ehe!saugdüse benutzt wird, was gewöhnlich in der strichpunktiert umrissenen Form des Stutzens 10' gemäß Figur 1 geschieht,
und über die untere Zahnreihe im Mund gelegt ist, kann es unter Umständen passieren, daß die Einsaugöffnung 14 an das weiche Gewebe der Mundhöhle
angedrückt oder angelegt wird, wodurch die Einsaugöffnung 14 und möglicherweise auch die äußeren Enden der Nuten 18 an der Innenfläche der
Hülse 16 verschlossen werden. Hierdurch wird der eigentliche Drainage- oder Absaugstrom durch die Speichelsaugdüse unterbrochen. Jedoch wird
das Hineinziehen von Gewebe in die Spei ehe!saugdüse, das bei bekannten
Spei ehe!saugdüsen in dieser Situation auftritt, aufgrund der "Nebenluft"
vermieden. Die "Nebenluft" beseitigt die Gefahr, daß das Gewebe einer Saugwirkung ausgesetzt wird, die so stark ist, daß dem Patienten Schmerzen bereitet oder in der Mundhöhle sogar Wunden erzeugt werden. Wenn die
Spei ehe!saugdüse in die hakenförmige Form gemäß Figur 1 gebogen ist, können die inneren Enden der Nuten 18 auf keinen Fall durch Gewebe der Mundhöhle verdeckt werden. Auch bei anderen Formen, in die die Speichelsaugdüse gebogen sein kann, ist es sicher vermieden, daß die Hülse 16 an ihren
beiden Enden gleichzeitig vollständig verschlossen ist. Es ist also bei allen Anwendungsformen sichergestellt, daß stets eine Verbindung für
"Nebenluft" zwischen dem inneren des Rohres 10 und der äußeren Umgebung
besteht.
Gemäß den Figuren 1 bis 3 ist die Hülse 16 gegenüber der Einsaugöffnung
14 nach innen versetzt angeordnet. Alternativ kann sich die Hülse auch in
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Fluchtung mit der Einsaugöffnung befinden oder sogar ein Stück über die
Einsaugöffnung vorstehen, ohn daß dadurch die vorgesehene Funktion der Hülse beeinträchtigt würde. Eine Anordnung gemäß letzterer Alternative
zeigt Figur 6.
Gemäß Figur 6 steht die Hülse 16 ein Stück über die Einsaugöffnung 14
des Rohres 10 hinaus. Die öffnungen 15 in der Seitenwand des Rohres 10
können wie beim zuvor erläuterten Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 1 bis 5 zwar vorgesehen sein, sind jedoch nicht unbedingt notwendig und
deshalb bei der Ausbildungsform gemäß Figur 6 auch nicht vorhanden. In
diesem Fall kann das äußere Ende der Hülse 16 beim Einsatz der Speichelsaugdüse durch Mundgewebe verschlossen werden und gleichwohl "Nebenluft"
im obigen Sinne erreicht werden, obwohl keine öffnungen 15 vorhanden sind.
Die Luft kann aus der Umgebung am inneren, saugquellenseitigen Ende der
Hülse 16 durch die Nuten 18 und das Einlaßende des Rohres 10 eintreten, welches einen Abstand vom benachbarten Ende der Hülse 16 hat.
Das von zahnärztlichen Sauggeräten erzeugte Vakuum kann unterschiedliche
Stärken haben; so erzeugen bekanntlich zentrale Sauggeräte, z.B. Sauggeräte ,die mehreren Zahnärzten gleichzeitig zur Verfügung stehen, ein
Vakuum, das sehr viel stärker als das Vakuum anderer Sauggeräte ist, die nur für einen oder zwei Zahnärzte ausgelegt sind. Es ist daher erstrebenswert, die "Nebenluft" der Speichel saugdüse in einfacher Weise
einstellen und dadurch der Stärke des vom Sauggerät bzw. der Saugquelle gelieferten Vakuums anpassen zu können.
Die Figuren 7 bis 10 zeigen eine"Ausbildungsform der Erfindung, bei welcher eine so.lche Einstellung möglich ist.
Gemäß den Figuren 7 bis 10 umfaßt eine Spei ehe!saugdüse ein flexibles Rohr
10", welches aus einem weichen kunststoff besteht, z.B. einem Stück flexiblem
Polyäthylen-Schlauch oder -rohr, sowie einen plastisch flexiblen Draht 11', z.B. einen Eisendraht, welcher in die Rohrwandung eingebettet ist und das
Rohr-10" zu dem für die Ausfuhrungs.form gemäß den Figuren 1 bis 3 erläuterten Zweck versteift. Der derart gebildete rohrförmige Stutzen 10u,ll* ist
von an sich bekannter Ausbildung. Auf den rohrförmigen Stutzen 10", 11*
ist eine Hülse 16* aufgeschoben, welche ein Stück flexiblen Kunststoff-
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schlauch oder Kunststoffrohr mit dem in Figur 5 gezeigten Profil umfaßt, bei welchem Rippen 17 und Nuten oder Rillen 18 an seiner Innenfläche vorgesehen sind. Wie bei der Ausführungsform gemäß Figuren 1
bis 3 sind auch hier zweckmässigerweise in dem von der Hülse 16' umschlossenen Abschnitt des Rohres 10' zwei diametral gegenüberliegende
rechteckige öffnungen 15 vorgesehen, obwohl solche öffnungen nicht unbedingt notwendig sind. Die Hülse 16' steht über das Ende des Rohres 10"
über.
Die Hülse 16' ist mit einem Schnitt 19 versehen, der die Form eines schmalen Schlitzes haben kann. Aus Gründen der einfachen Herstellung wird es
jedoch vorgezogen, einen einfachen Schnitt z.B. mittels eines Messers anzubringen, da der in diesem Fall auszuführende Arbeitsschritt ohne weiteres in ein automatisches Herstellungsverfahren einbezogen werden kann
und kein Abfall material erzeugt. Der Schnitt 19 erstreckt sich über mindestens den halben Umfang der Hülse 16' und vorzugsweise gemäß der Darstellung der Figur 10 über 3/4 des Umfangs der Hülse.
Normalerweise befindet sich die Hülse zur Erzeugung von "Nebenluft" in der
oben erläuterten Weise in dem in Figur 8 gezeigten Zustand, in welchem der
Schnitt 19 geschlossen ist und praktisch keine Verbindung zwischen der Umgebung und der mit Nuten versehenen Innenfläche der Hülse 16* herstellt.
Indem man die Hülse am Schnitt mehr oder weniger auftrennt, was durch teilweises Wegbiegen des äußeren Endabschnittes der Hülse von dem rohrförmigen
Stutzen 10", 11' gemäß Figur 9 geschieht, läßt sich die"Nebenluft" an der
Hülse je nach den Anforderungen so weit vergrößern, daß sich die Speichelsaugdüse nicht mehr am Gewebe der Mundhöhle aufgrund des von dem Sauggerät
zur Spei ehe!saugdüse gelieferten Unterdrucks festsaugen kann. Es wird ein
vermehrter Zutritt von Luft über den geöffneten Schnitt in der Hülse 16' zu den Nuten 18 zusätzlich zu dem Luftzutritt erzielt, welcher weiterhin
über die Enden der Nuten am inneren Ende der Hülse erfolgt.
Bei einer zeichnerisch nicht dargestellten Abwandlung ist die Außenfläche
des rohrförmigen Stutzens mit Nuten versehen und die Innenfläche der auf
den Stutzen aufgeschobenen Hülse glatt. Außerdem müssen die Nuten und Rippen
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an der Hülse oder am rohrförmigen Stutzen nicht notwendigerweise gerade
sein und in axialer Richtung verlaufen. Sie können stattdessen bei jedem der erläuterten Ausführungsformen auch schraubenlinienförmig mit
großer Steigung verlaufen. Weiterhin kann die Hülse auf dem rohrförmigen Stutzen lose sitzen oder mit ihm fest verbunden sein, z.B. durch
Ultraschallschweißen. Natürlich sollte bei der Ausführungsform gemäß den Figuren 7 bis 10 dann nur der innere Abschnitt der Hülse mit dem
Stutzen fest verbunden sein, damit der äußere Abschnitt der Hülse in der beschriebenen Weise vom Stutzen weg umgebogen werden kann.
Insgesamt ist mit der Erfindung eine Speichelsaugdüse für einmalige Verwendung geschaffen, die in einfacher Weise mittels automatischer Herstellungsmethoden und -maschinen zusammengebaut und dadurch mit niedrigen Kosten hergestellt werden kann. Der bei der erfindungsgemäßen Speichelsaugdüse ermöglichte Nebenluftstrom läßt sich in einfacher Weise
zur Anpassung der Speichelsaugdüse an verschiedene Sauggeräte, die ein
unterschiedlich starkes Vakuum erzeugen, einstellen.
Ansprüche
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Claims (7)
- 2621767 Patentanwalt DipL-Ing. H.-P LieckTelefon (089) 986889 Telex S 215935Postscheck München 1148 58-806 Reuschelbank München 28.01205 PAüeck Iemaninger Straße 102 D-8000 München 80Herr John Harry Orsing
P 129 01Ansprüche.Speichelsaugdüse für einmalige Verwendung mit einem rohrförmigen» an beiden Enden offenen Stutzen, dessen eines Ende eine Einsaugöffnung bildet und dessen anderes Ende mit einem Saugschlauch verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf das eine, die Saugöffnung (14) bildende Ende des Stutzens (10,11) eine Hülse (16) aufgeschoben ist, die einen Abschnitt des Stutzens bedeckt, und daß zwischen dem Stutzen und der Hülse mindestens ein Kanal (18) vorhanden ist, welcher die Umgebung am inneren, schlauchsei ti gen Ende der Hülse mit dem Inneren des Stutzens verbindet. - 2. Speichelsaugdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (16) über das eine Ende des Stutzens (10,11) vorsteht.
- 3. Speichel saugdüse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichne t , daß der Stutzen (10,11) mindestens eine Öffnung (15) in seiner Seitenwand in dem von der Hülse (16) bedeckten Abschnitt aufweist, welche mit jedem Kanal (18) in Verbindung steht.609849/0300
- 4. Speichelsaugdüse nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn ze i chnet , daß die Innenfläche der Hülse (16) mit Nuten (18) versehen ist, welche die Kanäle bilden.
- 5. Speichel saugdüse nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn ζ e i chnet , daß die Außenfläche des Stutzens (10,11) mindestens in dem von der Hülse (16) bedeckten Abschnitt mit Nuten versehen ist, welche die Kanäle bilden.
- 6. Speichel saugdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurchg e k e η η ζ e 1 chnet , daß die Hülse (16) ein Stück flexibles Rohr umfaßt.
- 7. Spei ehe! saugdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge.kennzei chnet , daß die Hülse (16·) mit einem Schnitt (19) versehen ist, welcher sich über mindestens den halben Umfang der Hülse erstreckt, und daß die Hülse (16*) aus einem flexiblen Material besteht, welches eine öffnung der Hülse am Schnitt und ein teilweises Wegbiegen des äußeren Endabschnittes der Hülse vom einsaugsei ti gen Ende des Stutzens (10", 11') ermöglicht.609849/0300
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