DE2620940A1 - Vorrichtung zum auffangen und sammeln von sonnenwaerme - Google Patents
Vorrichtung zum auffangen und sammeln von sonnenwaermeInfo
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Description
Patentanwälte WI LCK Έ N -StLAUFER
PR. HUGO WILCKEN · DIPL-ING. THOMAS WILCKEN · DlkV.-CHEM. DR. WOLFGANG LAUFER
LOBECK LOBECK MÜNCHEN
München, den 12. Mai 1976 ZO ZUiMU
Volkmar Heilemann
127 Mountainview Road
127 Mountainview Road
Vorrichtung zum Auffangen und Sammeln von Sonnenwärme
Die Erfindung betrifft eine neuartige Vorrichtung zum Auffangen und
Sammeln von Sonnenwärme. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung besteht eine Flachplatten- Sonnenzelle aus mehreren einzelnen Zellen, die physikalisch parallel zueinander
angeordnet sind und sich entlang ihrer Längsachse erstrecken, wobei jede Zelle intermittierend drehbar in eine Richtung um ihre
Längsachse einstellbar ist, so daß der Einfallwinkel der Sonnenlichtstrahlen für jede einzelne Sonnen- bzw. Solarzelleneinheit einstellbar
ist durch Drehung um ihre entsprechende Längsachse und alle Zellen simultan durch einen miteinander verbindenden Hebel mechanismus
eingestellt werden können.
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Es ist bekannt, daß bei den herkömmlichen Sonnen- bzw, Solarzellensystemen
und insbesondere bei den Flachplattenarten der wesentliche Nachteil darin besteht, daß die Wirksamkeit der Umwandlung des aufgefangenen
Sonnenlichtes in Wärmeenergie auf der Einrichtung dieser Systeme beruht und zwar als Kompromiß einer großen Anzahl sich
verändernder Einfallswinkel der Sonnenlichtstrahlen in Relation zu einer oberen flachen Oberfläche der Flachplatten-Sonnenzelle für die
zwölf Monate des Jahres. Demgemäß liegt lediglich zweimal im Jahre ein genau senkrechter Einfallwinkel vor für den wirksamsten Einstell—
winkel der Sonnenzelleneinheiten. Ein weiterer Nachteil der herkömmlichen Sonnenzellen ist ihr großes Gewicht, da die Sonnenzellen
sich aus einer großen Anzahl von Platten und Metall—Leitungen
zusammensetzen, die alle in einem gemeinsamen Gehäuse als eine einzelne Einheit montiert sind. Bei den herkämmlichen Konstruktionen
befindet sich eine Mehrzahl von Platten und Leitungen auf einer gemeinsamen Trägerbasis und dadurch entsteht eine recht große, schwere
und sperrige Einheit, die von mindestens zwei Mann Bedienungspersonal gehandhabt werden muß und insbesondere in Hinsicht auf die sehr
zerbrechliche Natur der aus transparentem Glas bestehenden Struktur oder Umhüll ung.
Ein weiterer wesentlicher Nachteil der herkömmlichen Sonnenzellen bzw. Sonnenzellensystemen liegt darin, daß die aus zerbrechlichem
Glas bestehenden Gehäuse durch darauffallende Gegenstände sehr leicht beschädigt werden können und dadurch kostspielige Wartungs- und Instandsetzungskosten
entstehen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine neue, aus einzelnen Einheiten bestehende Vorrichtung zum Auffangen und Sammeln
von Sonnenwärme zu entwickeln;, bei der die bekannten nachteiligen
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Eigenschaften der herkömmlichen Sonnenzellen nicht mehr vorhanden sind, die vollständig unabhängig arbeitet von anderen zugeordneten
Fluid-Durchflußleitungen und unabhängig drehbar ist um ihre Längsachse,
um dadurch intermittierend den Einfallwinkel der Sonnenlicht-Strahlen zur Sonnenlichtstrahlen empfangenden Flachplatten-Elemente
einzustellen, und bei der simultan bzw. gleichzeitig mehrere der einzelnen einstellbaren Sonnenzelleneinheiten nach der Erfindung
ein-, nach- und verstellt werden können.
Eine weitere Aufgabe der neuartigen Vorrichtungen zum Auffangen und
Sammeln von Sonnenwärme liegt darin, eine bessere Haltbarkeit der Sonnenzellen zu schaffen, sowie eine funktionelle Größe, Struktur und
Anpassungsfähigkeit, um die bisher vorhandenen Schwierigkeiten bezüglich des Gewichtes und der Handhabung zu vermeiden und die
Montage einzelner Sonnenzellen zu einer größeren Einheit mit individueller Einstellbarkeit zu erleichtern.
Die Aufgabe wurde erfindungsgemäß gelöst durch eine neuartige Auffang-
und Sammelvorrichtung für Sonnenwärme (Solar heat-collector) ,
die eine längliche röhrenförmige Gehäusestruktur besitzt, die transparent bzw. lichtdurchlässig für Sonnenlicht ist und Sonnen—
wärme auffangende und sammelnde Elemente enthält, wobei das Gehäuse so angeordnet ist, daß es um die verlängerte Längsachse gedreht
werden kann, so daß der Einfallwinkel der Sonnenlichtstrahlen intermittierend bzw. diskontinuierlich eingestellt werden kann auf eine
optimale Gradeinstellung zu verschiedenen Zeiten des Tages und/oder zu verschiedenen Zeiten des Jahres je nach Bedarf. Die Vorrichtung
nach der Erfindung besitzt vorzugsweise ein System anderer bzw. einzelner Zellen, die ebenfalls so angeordnet sind, daß sie sich um
ihre entsprechenden einzelnen Achsen unabhängig drehen, jedoch so an—
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geordnet sind, daß ein paralleler Fluß des Fluid durch die Mehrzahl
derselben stattfindet. Vorzugsweise sind diese Einheiten ebenfalls physikalisch so angeordnet, daß die Achsen ihrer Längen parallel
zueinander und Seite an Seite angeordnet sind und ebenfalls vorzugsweise
mit einer gemeinsamen Betätigungs-Hebel vorrichtung zur simultanen bzw. gleichzeitigen Einstellung aller Einheiten zu einem
erwünschten Einfallwinkel. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung besteht diese aus einer Flachplatten-Zelle und das innerhalb des Gehäuses fließende Fluid bzw.
flüssige oder gasförmige Medium besteht beispielsweise aus Luft oder euiem anderen erwünschten Gas und kann beispielsweise oberhalb der
Platte im transparenten Gehäuse frei fließen. Bei einer anderen Ausführungsform kan.r das Fluid aus einem Gas oder aus einer Flüssigkeit
bestehen und durch eine Röhre geführt werden, die an der Platte angelötet oder an dieser in anderer Weise befestigt ist und
zwar in typischer Weise an einer oberen Oberfläche der Platte. Alternativ kann die Röhre auch unter der Platte verlaufen und innerhalb
einer Isolierung eingebettet sein, die sich bei beiden Ausführungsformen unter der Platte innerhalb der röhrenförmigen Gehäusestruktur
befindet. Bei einer bevorzugten Ausführungsform umläuft die Röhre die gesamte Einheit in einer Richtung um die verlängerte Längsachse
der Platte und besitzt eine Kappe auf jedem der entgegengesetzten Enden der Röhre, wobei jede Kappe eine Öffnung besitzt, durch die
in typischer Weise eine wassertransportierende Leitung durchgeht.
In der Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung, bei der
die erwärmte Luft aus dem Raum oberhalb der Flachplatte austritt, ist keine Kappe auf beiden entgegengesetzten Enden der röhrenförmigen.
Gehäusestruktur erforderlich, die Röhre selbst wird lediglich in
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typischer Weise an jedem der entgegengesetzten Enden in eine etwas
größere D-artige Röhre eingesetzt und mit dieser zusammengesetzt, wobei diese Röhre Teil einer Leitung zum Transport der erwärmten
Luft zu einem Warmluft-Erwärmungs- bzw. Erhitzungssystem ist.
Die Befestigungsteile der röhrenförmigen Gehäusestruktur an den entgegengesetzten
Enden in den unterschiedlichen Leitungsöffnungen sind darin so angebracht, daß eine festsetzende oder fixierende Befestigung
verwendet wird, so daß sich die Röhre leicht in einer vorbestimmten
Anzahl von Graden in beiden Richtungen drehen kann, je nach dem, wie die Einstellung des Einfallwinkels des Sonnenlichtes eingestellt
werden soll, um näher an eine senkrechte optimale Ausrichtung mit den von der Sonne aufgefangenen Lichtstrahlen zu gelangen. Jede
röhrenförmige Struktur kann selber so ausgebildet sein oder eine darauf angebrachte passende Anschlußstruktur besitzen, so daß ein
Hebelelement dazu verwendet wird, die röhrenförmige Struktur in der erwünschten Anzahl von Graden hin- und/oder herzubewegen, so daß
auch die anderen röhrenförmigen Strukturen, die in ähnlicher Weise drehbar zur selbständigen Drehung um ihre entsprechende Achse angebracht
sind, mit dem Betätigungshebel verbunden sein können, um diese mit gleicher Einstellung sich drehen zu lassen.
Bei den Ausführungsformen, die eine Metallröhre haben, die an der Metallplatte befestigt oder an dieser angelötet ist, kann und ist
der Auslaß der Röhre vorzugsweise an einem Leitungssystem mittels einer biegsamen Röhre an beiden entgegengesetzten Enden befestigt,
so daß die biegsamen Röhren an den entgegengesetzten Enden beide
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verdreht bzw. verwunden werden können und zwar mindestens in einem
Ausmaß, das die drehbare Einstellung der röhrenförmigen Struktur in der erwünschtem röhrenförmigen Anzahl von Graden erlaubt, um die
obere Oberfläche der Flachplatfe in senkrechtem Verhältnis zu den aufgefangenen Sonnenstrahlen einzustellen. Die Oberflächen der unteren
und der oberen Platte sind vorzugsweise schwarz.
Ein bevorzugt verwendetes Material für die röhrenförmige Struktur besteht aus Fiberglas, da dieses weniger zerbrechlich ist und in die
erwünschten besonderen röhrenartigen Formen ausgebildet werden kann. Das Fiberglas ist transparent und kann kontinuierlich über Jahre hinweg
verwendet und den ultravioletten Strahlen der Sonne ausgesetzt werden.
Ebenfalls besitzt es eine gute Wderstandsfähigkeit gegenüber den erhöhten
Temperaturen der Sonnenzelle. Es können auch andere Kunststoffe verwendet werden, die im allgemeinen aufgrund ihres niedrigeren
Preises wirtschaftlicher sind, diese besitzen jedoch den Nachteil, daß sie gelb werden oder sich in irgendeiner anderen Weise verfärben, wenn
sie einige Jahre der ultravioletten Strahlung des Sonnenlichtes ausgesetzt werden. Für die Vorrichtung nach der Erfindung können die verschiedensten
herkömmlichen oder andere Kunststoffröhrenstrukturen verwendet werden. Diese röhrenartigen Strukturen sind dadurch gekennzeichnet,
daß sie in typischer Weise einen geringen Durchmesser und/oder Dicke und Längen besitzen, die etwa 30 cm bis etwa 2,10m
betragen.
Die oben beschriebenen einzelnen Zellen als auch mehrere miteinander
verbundene Zellen erfordern lediglich einige wenige Zahnstangen und Klammern, die die Röhren in einer geringen Entfernung oberhalb der
Oberfläche des Daches, auf dem sie angebracht sind, in Position halten. Mit solchen oder ähnlichen Mitteln können die Sonnenzelten oder
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Kombinationen der Sonnenzelten in einer geringen Entfernung von einer aufrechten Wand gehalten werden, zu ermöglichen, daß das
Wasser, der Schnee, die ventilierende Luft oder dergleichen fließen bzw. abfließen können.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung nach
der Erfindung ist der Querschnitt der röhrenförmigen Struktur im wesentlichen rechtwinkelig, wodurch der freie Raum und die Entfernung
der inneren oberen Oberfläche der Röhre oberhalb der oberen Oberfläche der Flachplatte auf ein Mindestmaß reduziert wird und
dadurch die Wirksamkeit der Einheit verbessert wird.
In der folgenden Beschreibung werden bevorzugte Ausführungsformen der Vorrichtung nach der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen
im einzelnen erläutert.
Fig. 1 zeigt eine seitliche Teil-Schnittansicht einer bevorzugten
Ausführungsform der Auf fang- und Sammelvorrichtung für Sonnenwärme nach der Erfindung mit einer heißen Luft
leitenden Sonnenzelle.
Fig. 2 zeigt für die in Fig. 1 dargestellte Sonnenzellenart einen Planaufriß
aus einer aus mehreren Sonnenzellen bestehenden kombinierten Einheit, wobei spezifische Leitungen für die Zuführung
und Wegführung des Gasstromes verwendet werden zu und von jeder der getrennt einstellbaren Einheiten, die simultan durch
einen Hebelmechanismus eingestellt werden können.
Fig. 3 zeigt eine Querschnittsansicht durch die röhrenförmige Sonnen-
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zelle der Fig. 1 entlang der Linie 3-3.
Fig. 3A zeigt eine Querschnittsansicht wie Fig. 3 durch eine alternative
und bevorzugte Ausführungsform der röhrenartigen Sonnenzelle nach Fig. 1, bei der die röhrenförmige Struktur eine im
wesentlichen rechtwinkelige Form besitzt.
Fig. 4 zeigt eine seitliche Teil-Querschnittsansicht analog zur Fig. 1,
mit dem Unterschied, daß in dieser Ausführungsform die Metallröhre an der oberen Oberfläche der Metallplatte angelötet ist
und die entgegengesetzten Enden mit biegsamen Röhren mit dem D-Verbindungsstück der Leitungsstruktur verbunden sind (jeweils
an jedem der entgegengesetzten Enden), wobei jedoch in der Fig. lediglich das eine Ende dargestellt ist.
Fig. 4A zeigt einen teilweisen seitlichen Aufriß eines gesamten Leitungssystems,
wobei die Einstellwinkel der Flachplatten in schematischer Weise dargestellt sind und jeweils im gleichen Winkel eingestellt
sind aufgrund der Regelung durch den Einstellmechanismus in Relation zum Winkel der sich bewegenden Sonnenstrahlen.
Dies ist beispielsweise der Fall, wenn ein solches System auf der oberen Fläche des Rachdaches eines Hauses o. dgl. aufgestellt
worden ist.
Fig. 4B zeigt die Vorrichtung nach der Erfindung in aufrechter Stellung
neben der äußeren Wand eines Hauses, wobei die einzelnen Sonnenzelten jeweils in individuellem Winkel eingestellt sind,
damit die Sonnenstrahlen in einem senkrechten Einfallwinkel auf der oberen Oberfläche einer jeden Flachplatte der entsprechenden
Zellen auftreffen.
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Fig. 4C zeigt einen Querschnitt entlang der Linie 4C-4C den Fig. 4.
Die Fig. 1 , 2, 3 und 3A beziehen sich auf eine allgemeine Ausführungsform.
Die Fig. 4, 4A, 4B und 4C betreffen eine unterschiedliche Ausführungsform. Die in den Fig. 4A und 4B dargestellten Anordnungen
der Systeme beziehen sich jedoch in gleicher Weise auf die in den anderen Figuren 1, 2, 3 und 3A dargestellten Ausführungsformer..
In der Fig. 1 ist ein Heiß- bzw. Warmluft-Sonnenwärmesystem 5 dargestellt,
das eine Flachplatten-Sonnenzelle 6 besitzt, die zwischen der Einlaßleitung 7a und der Auslaßleitung 7b angeordnet ist. Die Flachplatten-Sonnenzelle 6 besitzt eine Röhre 3, die für Sonnenlichtstrahlen
durchlässig bzw. transparent ist und die Öffnungen 9a und 9b an den entgegengesetzten Öffnungsenden besitzt, wobei eine Metallplatte 10
den Innenraum in einen oberen Raum 11a und in einen unteren Raum
11b aufteilt. Im Raum 11b befindet sich die aus Polyurethan-Pellets
20 bestehende Isolierung. Die entgegengesetzten Enden sind mittels der Kappen 12a und 12b fest verschlossen, wobei diese Kappen wahlweise
verwendet werden können. In den Verbindungsleitungsrohren 13a und 13b befinden sich die entgegengesetzten Röhrenenden 8a und
8b in einer eng anliegenden bzw. nicht rutschenden jedoch nicht dichtend verschließenden Anordnung, vorzugsweise um eine Drehbewegung
der Röhre um ihre verlängerte Längsachse zu ermöglichen. Demgemäß sind die Oberflächen der Außenseite der Röhrenenden 8a
und 8b gleitend drehbar innerhalb der inneren Oberflächen der Verbindungs leitungen 13a und 13b und zwar an bzw. zwischen den Gleitpunkten 19a ■
und 19b. Es muß dabei ein ausreichend eng anliegender Sitz vorhanden sein, um zu verhindern, daß wesentliche Verluste an Luft oder anderen
Gasen an dieser Stelle auftreten. An der äußeren Oberfläche oder als Teil davoo der Röhre 8 ist die Hebelvorrichtung angeordnet, beispiels-
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weise die zusammenarbeitenden Hebel 14 und 15. Heiße Luft wird
durch die Einlaßleitung 7a durch den Einlaßleitungsraum 16 eingeleitet, von dem die kalte Luft in den Raum 11a strömt in die
Richtung 17 und weiter fortschreitend in den Auslaßleitungsraum 18. Jedes erwünschte oder geeignete herkömmliche Metall oder Legierung
kann für die Platte 10 verwendet werden.
Fig. 2 ist eine Aufrißansicht und zeigt das System 5 bestehend aus
mehreren einzelnen drehbaren Sonnenzelleneinheiten 6, die parallel zueinander angeordnet sind und durch die das eingeführte Gas 17a und
das herausgeführte Gas 17b parallel fließen.
Fig. 3 zeigt eine Querschnittsansicht entlang der Linie 3-3 der Fig. 1
um die oben beschriebenen Elemente besser darzustellen.
Fig. 3A zeigt eine alternative und bevorzugte Ausführungsform der
in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform, bei der die röhrenförmige
Wandstruktur 8a im wesentlichen einen rechtwinkeligen Querschnitt besitzt, wobei ein rechtwinkeliger Raum 11a* und 11b' durch die
Platte 10' gebildet wird, sowie eine Isolierung 20* im Raum 11b'.
In der Fig. 4 ist eine unterschiedliche und bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt, in der eine
Metallröhre 21 am Punkt 21a an der oberen Oberfläche der Platte 10a angelötet oder angeschweißt ist. Die Kappe 12" besitzt eine abgesetzte
Öffnung 22 mit der Röhre 21, die sich durch diese erstreckt, und das Röhrenende 21b besitzt eine Kunststoff röhre 23, die mit dem Röhrenende
23b zwischen dem Endstück 24a des T-Verbindungsstückes 24 und mit dem Röhrenende 23a zwischen dem Röhrenende 21b angebracht ist,
so daß die Einwirkung des Hebels 15' auf die Hebelstruktur 14', die am
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Röhrenende 21b angeordnet ist, dazu dient, mittels des oder der Hebelarme
15a die gesamte Sonnenzelleneinheit 6' zu drehen, wobei eine geringere Anzahl von Graden erforderlich ist, um den Einfallwinkel
der Sonnenlichtstrahlen in Relation zur Oberfläche der Platte 10a einzustellen.
Fig. 4C zeigt eine Innenansicht der Sonnenzelle im Querschnitt, um
insbesondere die Verbindung der Röhre 21 mit der Platte 10a darzustellen. Die Zusammensetzung des Metall und/oder der Legierungsplatte
und der Röhre 21 kann aus jedem erwünschten oder herkömmlichen Material bestehen. Um jedoch eine Korrosion zu verhindern und eine
hohe Wirksamkeit der Sonnenzelte sicherzustellen, werden die Platte und die Röhre aus miteinander chemisch verträglichen Metallen und/
oder Legierungen hergestellt. Die Platte unddie Röhre können beispielsweise beide aus Kupfer oder aus Aluminium bestehen, oder es wird
eine Kupferplatte mit einer Aluminium röhre oder eine Aluminiumplatte mit einer Kupferröhre oder eine galvanisierte Platte mit einer Kupferröhre verwendet, wobei letztere am galvanisierten Stahl angeschweißt
werden kann. Vorzugsweise werden die letztere Ausführungsform und die Ausführungsform verwendet, bei denen sowohl Platte als auch Leitung
aus Kupfer bestehen.
Bei einer anderen hier nicht dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung
nach der Erfindung können der Raum 11a und/oder der Raum 11"a in untere und obere Räume unterteilt werden, lediglich durch
einen winkelförmigen Schnitt einer verlängerten Seite der transparenten Röhre, gebogen in der Richtung, die die verlängerte Längsachse davon
umgibt. Diese Anordnung wird von den oberen Rändern der Platte 10 und
/oder der Platte 10a getragen, wodurch der Raum isoliert wird, der zu der oberen Oberfläche der Platte am nächsten ist von dem unterteilten äußeren Unterraum. Dadurch werden Verluste an Wärme verhindert
und die Wirksamkeit der Vorrichtung wird erhöht.
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Claims (10)
- Patentanspruch eVorrichtung zum Auffangen und Sammeln von Sonnenwärme, gekennzeichnet durch eine gestreckte Röhrenvorrichtung, in der die Sonnenwärmeelennente untergebracht sind und die eine lichtdurchlässige bzw. transparente Gehäusewand besitzt, um durch diese Lichtstrahlen durchzulassen und durch eine einstellbare Befestigungsvorrichtung als drehbarer Träger der gestreckten Röhren vor richtung und zwar drehbar um die Längsachse der gestreckten Röhrenvorrichtung, so daß die gestreckte Röhrenvorrichtung intermittierend hin— und hergedreht werden kann, um ihre Stellung so einzustellen, daß die Lichtstrahlen in verschiedenen Winkeln in Bezug zu einer festen Position der· einstellbaren Befestigungsvorrichtung aufgefangen werden können.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gestreckte Röhrenvorrichtung eine im wesentlichen sich linear erstreckende transparente Röhre besitzt, die mindestens an einem Ende davon geöffnet ist und darin ein kontinuierlicher Kanal gebildet wird, und eine Einlaß- und eine Auslaßstruktur für die Durchleitung des Fluids durch die Röhre besitzt, und die Sonnenwärmeelennente, die im wesentlichen eine getreckte Metallplatte innerhalb der Röhre besitzen so angeordnet sind, daß der Kanal bzw. die Röhre in einen oberen und in einen unteren Raum aufgeteilt ist, und Isolierungselemente, die innerhalb des unteren Raumes unter der gestreckten Metallplatte angeordnet sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie Leitungsvorrichtungen für Durchgänge besitzt, die mit jeder Einlaß- und Auslaßstruktur verbunden sind, um das Fluid zu der Einlaßstruktur und von der Auslaßstruktur zu führen.- 13 -609848/0682
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzei c h n e t , daß die einstellbare Befestigungsvorrichtung ein Hebelelement besitzt, um die gestreckte Röhrenvorrichtung in wirksamer Weise zu drehen.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbare Befestigungsvorrichtung mindestens eine sich anpassende Röhre besitzt und die gestreckte Röhrenvorrichtung eine Auslaßstruktur und eine Einlaßstruktur in paarweiser Nachbarschaft besitzt, wobei die gepaarte Struktur in einer fluiddichten Anordnung mit der Einlaß-struktur und der Auslaßstruktur angebracht ist und zwar gleitend verschiebbar gegen und in Bezug zur gepaarten Struktur, so daß die gestreckte Röhrenvorrichtung drehbar ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeic 'r. net, daß die transparente Röhre entgegengesetzte offene Enden besitzt, die durch die Einlaß- und die Auslaßstrukturen definiert sindj und wobei Luft ein WärmeÜbertragungs-Fluid ist, das durchfließt und sich innerhalb der transparenten Röhre und der Leitungsvorrichtung befindet.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gek ennzeic h — net, daß die transparente Röhre entgegengesetzte offene Enden besitzt, die definiert werden durch die Einlaßstruktur und die Auslaßstruktur und eine Metalleitung, die im festen Kontakt mit der Längsachse angeordnet ist und sich entlang einer Längsachse der gestreckten Metallplatte erstreckt und in einer geschlossenen Kreislaufverbindung mit den Einlaß- und Auslaßstrukturen und sich zwischen diese erstreckend, um mehrere Seriendurchgänge durdh diese für das Fluid zu schaffen von der Einlaßstruktur zur Auslaßstruktur.- 14 -609848/0682
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbare Befestigungsvorrichtung biegsame Röhren jeweils an einem der entgegengesetzten Enden der transparenten Röhre besitzt, wobei ein Teil der biegsamen Rönre mit der Einlaßstruktur verbunden ist und das andere Teil der biegsamen Röhre mit der Auslaßstruktur verbunden ist, und die Leitungsvorrichtung eine Leitungsdurchgangsstruktur einschließt, die mit dem einen und mit dem anderen Stück verbunden sind und zu diesem nnd von diesem weg führen, wodurch transparente Röhre gedreht werden kann, indem jedes des einen Stücks und des anderen Stückes gleichzeitig verbogen werden, wenn die transparente Röhre gedreht wird.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch geken nzeic h — net, daß mehrere der gestreckten Röhren vor richtungen im wesentlichen parallel zueinander und in Bezug auf ihre Längsachse angeordnet sind, wie sie durch die einstellbare Befestigungsvorrichtung angebracht ist.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbare Befestigungsvorrichtung ein Hebelelement besitzt, um eine gleichzeitige drehbare Einstellung mehrerer gestreckter Röhrenvorrichtungen zu ermöglichen.609848/0682Leerseite
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