DE2620072C3 - Drosselklappe - Google Patents
DrosselklappeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K1/00—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
- F16K1/16—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members
- F16K1/18—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members with pivoted discs or flaps
- F16K1/22—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members with pivoted discs or flaps with axis of rotation crossing the valve member, e.g. butterfly valves
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
beschrieben. In dieser zeigt
F i g. 1 einen Schnitt durch eine erste Ausführungsform
der Drosselklappe,
F i g. 2 eine Draufsicht auf die in F i g. 1 dargestellte Drosselklappe mit teilweise geschnitten dargestelltem
Gehäuse,
Fig.4 eine perspektivische Darstellung eines Sitzdichtungsringes,
F i g. 5 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansieht
einer zweiten Ausführungsform der Drosselklappe und
F i g. 6 eine Stirnansicht der in F i g. 5 dargestellten Drosselklappe.
In den F i g. 1 bis 4 ist eine für Hochdruck-Strömungsleitungen geeignete Drosselklappe 10 dargestellt, die
ein Gehäuse 12 mit einem zylindrischen Innenraum 14 aufweist, welcher eine sich gerade durch das Gehäuse 12
hindurch erstreckende Strömungsbahn bildet Die einander gegenüberliegenden Enden des Gehäuses 12
können Flansche aufweisen oder in an .ich bekannter
Weise mit anderen Anschlüssen ausgestattet sein, mit welchen das Gehäuse an einer Rohrleitung anschließbar
ist
Innerhalb des Gehäuseinnenraums 14 ist eine 2s kreisförmige Klappenscheibe 16 drehbar gelagert, mit
welcher die Strömung unterbrochen werden kann. Die Klappenscheibe 16 weist ein Paar diametral zueinander
angeordnete vergrößerte Lagerbüchsen 18 und 20 auf, die koaxial zu Kreisbohrungen 22 und 24 des Gehäuses
12 angeordnet sind. Die Lagerbüchse 18 weist eine zylindrische Aussparung 26 auf, in welcher das
innenliegende Ende eines zylindrischen Schwenkzapfens 28 drehbar gelagert ist, welcher durch die Bohrung
22 hindurchgreift und an dem Gehäuse 12 mit Hilfe einer geeigneten Befestigungseinrichtung, wie z. B.
mittels eines Splintes 30, festgelegt ist Die Lagerbüchse 20 besitzt eine Aussparung 32 zur Aufnahme des
innenliegenden Endes eines Schwenkzapfens 34, der in der Gehäusebohrung 24 drehbar gelagert ist und ein
außenliegendts Ende 36 aufweist, welches radial aus dem Gehäuse 12 herausragt Unabhängig davon, daß
andere Ausführungen denkbar sind, sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Aussparung 32
und das innenliegende Ende des Schwenkzapfens 34 mit komplementären Querschnitten ausgebildet (z. B. mit
quadratischen Querschnitten) und der Zapfen 34 ist in dem Gehäuse 12 mittels einer zylindrischen Lagerbüchse
38 gelagert in welche der Zapfen 34 eingepaßt ist und welche in der Gehäusebohrung 24 drehbar gelagert ist.
Die Lagerbüchse 38 kann aus irgendeinem geeigneten reibungsarmen Lagerwerkstoff hergestellt sein.
Am äußeren Ende 36 des Zapfens 34 ist eine geeignete Bedienungseinrichtung, wie z. B. ein Handgriff
40 (der in der F i g. 1 nur zum Teil dargestellt ist) befestigt mit welchem die Klappenscheibe 16 um die
von den Zapfen 28 und 34 gebildete, durch das Gehäuse hindurchgreifende Schwenkachse zwischen einer
Schließstellung und einer Öffnungsstellung verschwenkt werden kann, wobei die Klappenscheibe in der
Schließstellung im rechten Winkel zur Strömungsrichtung (siehe F i g. 1 bis 3) angeordnet ist während sie in
der nicht dargestellten Öffnungsstellung im wesentlichen in der Strömungsrichtung angeordnet ist, d. h. in
einem Winkel von 90° zur Schließstellung. Die Drehbewegung der Klappenscheibe 16 in die 90°-Stellung
ist durch geeignete Anschläge 42 begrenzt (ein Anschlag ist in der F i g. 1 dargestellt), welche die
Innerhalb der Gehäuseinnenwand befindet sich eine
umlaufende Nut die mit Ringsegmenten 46 und 48 die entsprechenden Gehäusebohrungen 22 und 24 an
diametral gegenüberliegenden Stellen umschließt und ferner halbringförmige Abschnitte 50 und 52 aufweist
welche sich an den Umfang der Ringsegmente 46 und 48
anschließen und diese miteinander verbinden. Wie dies am besten aus den F i g. 1 und 2 zu entnehmen ist ist die
Innenwand oder der Nutengrund 54 jedes Ringsegmentes 46 und 48 aus den nachfolgend beschriebenen
Gründen sphärisch ausgebildet Die halbringförmigen Abschnitte 50 und 52 der Nut besitzten vorzugsweise
einen rechteckigen Querschnitt wie dies aus der F i g. 3 zu entnehmen ist
In der Nut befindet sich ein O-ringartig ausgebildeter
einstückiger elastischer Dichtungsring 60 mit halbringförmigen
Abschnitten 62 und 64, welche in die entsprechenden halbringförmigen Abschnitte 50 und 52
der Nut eingesetzt sind, sowie mit Ringen oder ringförmigen Abschnitten 66 und 68, welche zwischen
den halbringförmigen Abschnitten 62 und 64 angeordnet
und mit diesen verbunden sind und weiche in die entsprechenden Ringsegmente 46 und 48 der Nut
eingesetzt sind Der Dichtungsring 60 besteht aus elastischem Werkstoff, welcher entsprechend der
Verwendungsart des Ventils gewählt ist wie z. B. aus Naturgummi, synthetischen Elastomeren, Fluor-Kohlenstoff-Verbindungen
und dergl. Der Dichtungsring 60 besitzt vorzugsweise einen kreisförmigen Querschnitt
und ist derart bemessen, daß er radial aus der Nut herausragt so daß er gegen die als Sitz dienende
Umfangsfläche der Klappenscheibe 16 anliegt worauf noch eingegangen wird.
Die Klappenscheibe 16 besitzt einen mit der Gehäusesitzfläche abdichtend zusammenwirkenden
sphärischen Rand mit diametral gegenüberliegend angeordneten halbkreisförmigen Abschnitten 70 und 72,
welche sich zwischen den Lagerbüchsen 18 und 20 erstrecken und dichtend gegen die halbringförmigen
Abschnitte 62 bzw. 64 des Dichtungsringes 60 anliegen, wenn sich die Klappenscheibe in der Schließstellung
befindet, wie dies am besten aus der Fig.3 zu entnehmen ist. Die übrigen Teile der Klappensitzfläche
werden von den halbsphärischen Außenflächen 74 und 76 der Lagerbüchsen 18 bzw. 20 gebildet. Die
Außenflächen 74 und 76 der Lagerbüchsen sind in allen Stellungen der Klappenscheibe 16 konzentrisch im
Abstand zu den halbsphärischen Nutengründen der Ringsegmente 46 und 48 der Nut angeordnet Auf diese
Weise werden die ringförmigen Abschnitte 66 und 68 des Dichtungsringes dauernd zwischen den sphärischen
Flächen der Lagerbüchsen und den teilsphärischen Nutengründen der ringförmigen Nutenabschnitte eingeklemmt,
so daß an den Lagerstellen der Zapfen 28 und 34 in allen Stellungen der Klappenscheibe 16 eine
geeignete Abdichtung erzielt wird und Leckagen vermieden werden.
Die Klappenscheibe 16 weist im Bereich ihres Umfanges mehrere axiale und über den Umfang verteilt
angeordnete Halteeinrichtungen in Form von Rippen 78 und 80 auf, die jeweils eine gekrümmte, teilweise
sphärische Außenfläche 82 besitzen, die die Wölbung des Scheibenrandes fortsetzt und welche gegen die
halbringförmigen Abschnitte 62 und 64 des Dichtungsi Inges 60 zur Anlage kommen, wenn sich die
Klappenscheibe zu Beginn ihrer Bewegung aus der Schließstellung heraus beim öffnen der Drosselklappe
um ein bestimmtes Stück dreht, bzw. wenn sieb die
Scheibe 16 beim Schließen der Drosselklappe der Schließstellung nähert. Aus den Fig.2 und 3 ist am
besten zu erkennen, wie die Halterippen 78 und 80 entlang dem Umfang der halbkreisförmigen Abschnitte
70 und 72 der Scheibe 16 zwischen den Lagerbüchsen 18 und 20 auf gegenüberliegenden Seiten der Scheibe
verteilt angeordnet sind. Wenn z. B. die Strömung durch die Drosselklappe in Richtung des in die Fig.3
eingezeichneten Pfeiles 83 erfolgt, dann sind die Rippen 78 auf der stromauf gelegenen Seite der Klappe
angeordnet, während sich die Rippen 80 auf der stromab
gelegenen Seite der Scheibe befinden. Obwohl die benachbarten Ri >pen einen unterschiedlichen Abstand
zueinander aufweisen können, besitzen sie bei dem in den F i g. 1 bis 4 dargestellten bevorzugten Äusführungsbeispiel
einen gleichen Abstand zueinander Zum Beispiel beträgt der Abstand zwischen zwei benachbarten
Rippen in Umfangsrichtung etwa 20°, wobei die am nächsten zu den Lagerbüchsen angeordneten Rippen
etwa einen Abstand von 30° zur Schwenkachse der Scheibe 16 besitzen.
Die Rippen können im wesentlichen an ihrem Fußteil die gleiche radiale Länge aufweisen, während ihre Höhe
oder ihre axiale Länge von der Mitte des Umfanges zwischen den Lagerbüchsen auf die Lagerbüchsen zu
zunehmend abnimmt Die Höhe oder die axiale Länge jeder Rippe ist vorzugsweise direkt proportional dem
Abstand, den die Rippe von der Drehachse der Scheibe besitzt, so daß alle Rippen während der Drehbewegung
der Scheibe über die gleiche Zeit gleitend gegen die halbringförmigen Abschnitte des Dichtungsringes anliegen.
Die Rippen können z. B. derart dimensioniert sein, daß sie bei einer Drehbewegung der Klappe um etwa 10
bis 20° während des beginnenden öffnens und endgültigen Schließens der Klappe gleitend gegen die
halbringförmigen Abschnitte des Dichtungsringes anliegen. Wie dies am besten aus der F i g. 3 zu entnehmen ist,
sind die Außenflächen 82 der Rippen 78 und 80 vorzugsweise gekrümmt und bilden teilweise sphärische
Sitzflächen der Scheibe 16. Das heißt, daß die äußere Geometrie der Klappe einschließlich der Sitzfläche und
der Außenfläche der Rippen der Geometrie eines mittleren Segmentes einer Kugel entspricht
Wenn die Drosselklappe ihre Schließstellung einnimmt, die in den F i g. 1 bis 3 dargestellt ist, dann liegt
die sphärische Sitzfläche der Scheibe 16 dichtend (d. h. unter Ausübung eines kleinen Druckes) sowohl gegen
die beiden halbringförmigen Abschnitte als auch gegen die ringförmigen Abschnitte des Dichtungsringes an, so
daß auf beiden Seiten der Scheibe ein Strömungsmitteldruck wirken kann, ohne daß eine Leckage auftritt Die
Außenflächen 74 und 76 der Lagerbüchsen liegen in allen Stellungen der Scheibe 16 dichtend gegen die
ringförmigen Abschnitte 66 und 68 des Dichtungsringes an, wie dies bereits ausgeführt wurde.
Wenn die Scheibe 16 aus ihrer Schließstellung heraus in die Öffnungsstellung gedreht wird (z. B. in Richtung
des Pfeiles 86, der in F i g. 3 eingezeichnet ist) und der
Dichtsitz zwischen den halbkreisförmigen Abschnitten 70 und 72 der Scheibendichtungsfläche und den
entsprechenden halbringförmigen Abschnitten 62 und 64 des Dichtungsringes unterbrochen wird, dann neigt
der hohe Differentialdruck zwischen der stromauf und der stromab gelegenen Seite der Scheibe normalerweise
dazu, die halbringförmigen Abschnitte des Dichtungsringes aus ihren jeweiligen Nutenabschnitten herauszudrücken.
Dies wird jedoch dadurch verhindert, daß die Außenfläche 82 der Rippen 78 und 80 während eines
vorbestimmten Drehwinkels der Scheibe gleitend gegen die halbringförmigen Abschnitte des Dichtungsringes
anliegen und auf diese einen Druck ausüben, was in de!
Fig.3 mit gestrichelten Linien angedeutet ist. Sobald
die Abdichtung durch die Scheibe unterbrochen ist, beginnt die Strömung des Strömungsmittels durch die
zwischen den Rippen angeordneten Strömungsmitteldurchlässe 84 hindurch, so daß der Unterschied des auf
ίο der stromauf und der stromab gelegenen Scheibenseite
herrschenden Druckes sich auszugleichen beginnt. Während der weiteren Drehbewegung der Scheibe 16
bleiben die Rippen mit den halbkreisförmigen Abschnitten des Dichtungsringes in Kontakt und halten diese so
;s lange in den Nuten, bis die von dem Differentialdruck auf den Dichtungsring ausgeübten Kräfie, weiche die
halbringförmigen Abschnitte des Dichtungsringes aus den Nuten herauszuheben versuchen, im wesentlichen
ausgeglichen sind. Die Rippen bilden daher in vorteilhafter Weise eine Einrichtung, mit welcher der
Dichtungsring mechanisch in den Nuten gehalten wird, und verhindern einen zu schnellen Ausgleich der
stromauf und stromab der Scheibe herrschenden Drücke, der bei Drosselklappenventilen auftritt die
lediglich mit Nuten oder Kerben ausgestattet sind, wie z.B. die in der vorgenannten US-PS 29 87 072
beschriebene Klappenkonstruktion.
Wenn die Scheibe aus der Öffnungsstellung in ihre Schließstellung bewegt wird, dann liegen die Außenflächen
82 der Rippen 78 und 80 gleitend gegen die halbringförmigen Abschnitte des Dichtungsringes an,
bevor die Scheibe eine Position erreicht in welcher der an der Scheibe herrschende Differentialdruck ein
Niveau erreicht bei welchem die Strömungsmittelkräfte die halbringförmigen Abschnitte des Dichtungsringes
aus der Nut herauszudrücken versuchen. Während der fortgesetzten Schließbewegung der Scheibe halten die
Rippen die halbringförmigen Abschnitte des Dichtungsringes in der Nut bis die Sitzfläche der Scheibe dichtend
gegen diese Abschnitte anliegt
Die Rippen können vorteilhaft einstückig mit der Scheibe ausgebildet sein. Da die Sitzfläche der Scheibe
und die Außenflächen der Rippen ein Kugelsegment bilden, können die Außenflächen mit Hilfe herkömmlieher
Fräsmaschinen und -verfahren mit kleinen Toleranzen hergestellt werden.
In den Fig.5 und 6 ist eine weitere vorteilhafte
Ausgestaltung der Scheibe dargestellt Bei dieser Konstruktion können das Gehäuse und der Dichtungsso
ring genauso ausgebildet sein, wie die in den F i g. 1 bis 4 dargestellten Teile, während die Scheibe 16 durch die
Scheibe 100 ersetzt ist die von einer geschlitzten oder mit Nuten versehenen Kugel gebildet ist Die Scheibe
100 besitzt einen zentralen, abgeplatteten kreisförmigen Teil 102 mit einer teilweise sphärischen Sitzfläche
ähnlich der Scheibe 16 gemäß den F i g. 1 bis 4, welche die Strömung unterbricht, wenn das Ventil seine
Schließstellung einnimmt Im einzelnen weist das Teil 102 diametral gegenüberliegend angeordnete vergrö-
eo Berte Lagerbüchsen 104 und 106 auf, die koaxiale Aussparungen zur Aufnahme entsprechender Zapfen
besitzen. Die Außenflächen 108 der Lagerbüchsen 104 und 106 sind wie die Außenflächen der Lagerbüchsen 18
und 20 der in den F i g. 1 bis 4 dargestellten Konstruktion sphärisch ausgebildet und zu den teilweise
sphärischen Bodenflächen der entsprechenden Ringnutabschnitte konzentrisch angeordnet, wobei sie die
ringförmigen Abschnitte des Dichtungsringes in aBen
Stellungen der Scheibe 100 in die Ringnutabschnitte hineindrücken. Die einander gegenüberliegend angeordneten
äußeren Umfangsflächen 110 und !!2 des
Teiles 102, welche sich genauso wie die halbkreisförmigen Abschnitte 70 und 72 der in den F i g. 1 bis 4
gezeigten Scheibe 16 zwischen den Lagerbüchsen 104 und 106 erstrecken, sind teilweise sphärisch ausgebildet
und liegen dichtend gegen die halbkreisförmigen Abschnitte des Dichtungsringes an, wenn die Klappe
100 ihre Schließstellung einnimmt.
Auf beiden Seiten des Teiles 102 erstrecken sich mehrere in seitlichem Abstand zueinander angeordnete
Rippen 114, welche außer in der Schließstellung der Drosselklappe dauernd gegen die halbringförmigen
Abschnitte des Dichtungsringes gleitend anliegen und auf diese eine Druckkraft ausüben. Die Lücken 116
zwischen den Rippen 114 dienen als Strömungsmitteldurchlässe, wenn die Scheibe sich in ihrer Öffnungsstellung
befindet. Die halbringförmigen Abschnitte des Dichtungsringes werden daher während des öffnens
und Schließens der Drosseleinrichtung in allen Stellungen der Scheibe durch die Rippen mechanisch in der
Nut gehalten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Drosselklappe mit einer kreisförmigen Klappenscheibe,
die im zylindrischen Gehäuseinnenraum um eine in der Ebene der Klappenscheibe verlaufende
und die Gehäuseachse schneidende Achse schwenkbar ist, deren mit der Gehäusesitzfläche
abdichtend zusammenwirkender Rand sphärisch ausgebildet ist, einer in der Gehäuseinnenwand
angeordneten, durch die einander gegenüberliegenden Lagerungen für die Schwenkzapfen der
Klappenscheibe unterbrochenen umlaufenden Nut und mit einem in die Nut eingelegten elastischen
Sitzdichtungsring, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Klappenscheibe (16,100) eine aus
mehreren über deren Umfang gleichmäßig verteilten Teilen bestehende Halteeinrichtung (78 80; 114,
116) vorgesehen ist, deren Teile je eine die sphärische Wölbung des Scheibenrandes fortsetzende
Teilfläche (82) haben, die während einer ersten Phase der Öffnungsbewegung und während einer
letzten Phase der Schließbewegung mit dem Sitzdichtungsring (60) gleitend in Berührung stehen
und daß bereits während dieser beiden Phasen die Strömung des Mediums zwischen den Teilen der
Halteeinrichtung ungehindert erfolgt
2. Drosselklappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile der Halteeinrichtungen
als Rippen (78,80) ausgebildet sind und daß ein erster Teil (78) der Halterippen auf der von der
Strömung beaufschlagten Klappenscheibenseite und der übrige Teil (80) der Halterippen auf der nicht von
der Strömung beaufschlagten Klappenscheibenseite angeordnet sind.
3. Drosselklappe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe einer jeden Halterippe
(78, 80, 114) dem Abstand der jeweiligen Rippe von der Drehachse der Klappenscheibe (16, 100)
direkt proportional ist
4. Drosselklappe nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterippen (78, 80, 114) im Abstand von 20° am Umfang der
Klappenscheibe (16,100) angeordnet sind.
5. Drosselklappe nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die am dichtesten an der Schwenkachse der Klappenscheibe (16, 100)
angeordneten Halterippen in einem Abstand von 30° von dieser Achse angeordnet sind.
6. Drosselklappe nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappenscheibe (100) mit ihren Halterippen (114) einstückig aus dem
Äquatorialbereich (102) einer Kugel besteht, dessen Umfang den Scheibenrand bildet, wobei die Rippen
jeweils durch Schlitze (16) voneinander getrennt sind.
Die Erfindung betriff* eine Drosselklappe mit einer kreisförmigen Klappenscheibe, die im zylindrischen
Gehäuseinnenraum um eine in der Ebene der Klappenscheibe verlaufende und die Gehäuseachse schneidende
Achse schwenkbar ist, deren mit der Gehäusesitzfläche abdichtend zusammenwirkender Rand sphärisch ausgebildet
ist, einer in der Gehäuseinnenwand angeordneten, durch die einander gegenüberliegenden Lagerungen für
die Schwenkzapfen der Klappenscheibe unterbroche-
nen umlaufenden Nut und mit einem in die Nut eingelegten elastischen Sitzdichtungsring.
Eine derartige Drosselklappe ist bereits aus der US-PS 29 87 072 bekannt Diese bekannte Drosselklappe
ist insofern nachteilig, als während der ersten Phase der Öffnungsbewegung und während einer letzten
Phase der Schließbewegung der Klappenscheibe als Folge der großen Druckdifferenz zwischen den beiden
Seiten der Klappenscheibe Kräfte entstehen, die den Sitzdichtungsring aus der ihn aufnehmenden Nut
herausziehen.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Drosselklappe der eingangs genannten Art so auszubilden,
daß insbesondere zu Anfang der Öffnungsbewegung und zu Ende der Schließbewegung der Klappenscheibe
keine Kräfte gebildet werden, die den Sitz des Dichtungsringes in seiner Nut gefährden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf der Klappenscheibe eine aus mehreren über
deren Umfang gleichmäßig verteilten Teilen bestehende
Halteeinrichtung vorgesehen ist, deren Teile je eine die sphärische Wölbung des Scheibenrandes fortsetzende
Teilfläche haben, die während einer ersten Phase der Öffnungsbewegung und während einer letzten Phase
der Schließbewegung mit dem Sitzdichtungsring gleitend in Berührung stehen und daß bereits während
dieser beiden Phasen die Strömung des Mediums zwischen den Teilen der Halteeinrichtung ungehindert
erfolgt
Der mit Hilfe der Erfindung erzielbare Fortschritt ist in erster Linie darin zu sehen, daß durch die genannten
Teile der Halteeinrichtung ein Herauslösen des Sitzdichtungsringes aus seiner Nut verhindert wird,
ohne daß dadurch der Druckausgleich zwischen den beiden Seiten der Klappenscheibe und damit die
Strömung behindert wird.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Drosselklappe sind die genannten Teile der Halteeinrichtung als
Rippen ausgebildet wobei ein erster Teil dieser Halterippen auf der von der Strömung beaufschlagten
Klappenscheibenseite befestigt ist, während der übrige Teil der Halterippen auf der nicht von der Strömung
beaufschlagten Seite der Klapptnscheibe angeordnet ist. Dadurch ist gewährleistet daß bei jeder Schwenkbewegung
der Klappenscheibe, unabhängig vom Richtungssinn, ein Herausziehen des Sitzdichtungsringes aus
seiner Nut verhindert ist.
Vorteilhafterweise ist die Höhe in axialer Richtung einer jeden Halterippe so bestimmt, daß diese Höhe
dem Abstand der jeweiligen Rippe von der Drehachse der Klappenscheibe direkt proportional ist. Dabei hat es
sich ferner als vorteilhaft herausgestellt, daß die Halterippen in Abständen von 20° am Umfang der
Klappenscheibe angeordnet sind. Es hat sich auch als vorteilhaft herausgestellt, daß die am dichtesten an der
Schwenkachse der Klappenscheibe angeordneten Halterippen in einem Abstand von 30° von dieser Achse
angeordnet sind.
Die Klappenscheibe kann einstückig mit ihren Halterippen aus dem Äquatorialbereich einer Kugel
bestehen, dessen Umfang den Scheibenrand bildet, wobei die Halterippen jeweils durch Schlitze voneinander
getrennt sind. Dabei ist unter dem Begriff »Äquatorialbereich« derjenige Bereich einer Kugel zu
verstehen, der übrigbleibt, wenn die beiden einander gegenüberliegenden Kugelkalotten abgeschnitten sind.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden unter Bezug auf die Zeichnung näher
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/575,934 US4036469A (en) | 1975-05-09 | 1975-05-09 | Butterfly valve |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2620072A1 DE2620072A1 (de) | 1976-11-25 |
| DE2620072B2 DE2620072B2 (de) | 1978-09-21 |
| DE2620072C3 true DE2620072C3 (de) | 1979-05-17 |
Family
ID=24302293
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2620072A Expired DE2620072C3 (de) | 1975-05-09 | 1976-05-06 | Drosselklappe |
Country Status (13)
| Country | Link |
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| AR (1) | AR207280A1 (de) |
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| BR (1) | BR7602534A (de) |
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| GB (1) | GB1494975A (de) |
| IT (1) | IT1062462B (de) |
| PL (1) | PL114943B1 (de) |
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