DE261997C - - Google Patents
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- DE261997C DE261997C DENDAT261997D DE261997DA DE261997C DE 261997 C DE261997 C DE 261997C DE NDAT261997 D DENDAT261997 D DE NDAT261997D DE 261997D A DE261997D A DE 261997DA DE 261997 C DE261997 C DE 261997C
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- drying drum
- dried
- drum
- heating element
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B11/00—Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive
- F26B11/02—Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles
- F26B11/028—Arrangements for the supply or exhaust of gaseous drying medium for direct heat transfer, e.g. perforated tubes, annular passages, burner arrangements, dust separation, combined direct and indirect heating
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV? 261997-KLASSE 82«. GRUPPE
FRIEDRICH HAAS G.m.b.H. in LENNEP.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. März 1912 ab.
Die neue Trockentrommel ist zur Trocknung leicht entzündbarer oder staubender Stoffe bestimmt.
Die erwähnten Stoffe werden in der Trockentrommel getrocknet, indem der Wärmeträger
(■Feuergase oder Heißluft), wie es bereits bekannt ist, vor dem Eintritt in die Trockentrommel
in zwei Ströme geteilt wird, von denen der eine Strom die Trockentrommel
ίο durchströmt und auf das Trockengut unmittelbar
einwirkt, während der andere Strom einen Heizkörper durchstreicht und hierbei seine Wärme mittelbar an das Trockengut
abgibt.
Das Wesentliche der Erfindung ist, die erwähnten Stoffe möglichst ohne Gefahr einer
Entzündung mit hohen Temperaturen des Wärmeträgers zu trocknen.
Dies soll dadurch erreicht werden, daß der Heizkörper d kürzer als die eigentliche Trommel
ausgeführt ist, gegen das Austrittsende der Trommel zu verlegt und nur durch ein
oder auch mehrere Rohre nach der Eintrittsseite zu verlängert ist.
Die neue Trockentrommel ist auf der Zeichnung im Längsschnitt dargestellt.
f ist eine Feuerung, in welche die eigentliche Trockentrommel hineinragt, s ist ein
Trichter für die Einführung des nassen Trockengutes, d ist ein Heizkörper, welcher kürzer
als die eigentliche Trockentrommel ist und nach der Feuerung f bzw. nach dem Trichter s
hin durch ein Rohr ν verlängert ist. g ist ein stillstehendes Gehäuse zum Abschluß der
drehbaren Trockentrommel, h ist ein Ventilator,
i, k und q dessen Anschlußrohre, η und m
sind Regulierschieber in den Rohren i und k, r ist ein Brüdenabzugsschlot. Die rotierende
Trockentrommel ist mit Laufringen b und Laufrollen c versehen, φ ist ein Hohlraum,
welcher durch die Wände 0 und die eigentliche Trockentrommel gebildet wird.
Die Arbeitsweise dieser Trockentrommel ist folgende: Das bei s eingeführte Frischgut wird
von den Schaufeln t der drehbaren Trockentrommel erfaßt, nach oben gehoben, von den
Schaufeln zerteilt und nach unten wieder fallen gelassen. Die Schaufeln t sind so gesetzt,
daß sie das Trockengut zugleich nach dem anderen Ende der Trommel fördern, wo es dann schließlich in die Schnecke u fällt.
Der Ventilator h saugt aus der Feuerung f heiße Gase durch die Trockentrommel, und
zwar in zwei Strömen. Der eine Strom geht durch das Rohr ν und den Heizkörper d und
gibt seine Wärme mittelbar an das Trockengut ab. Der andere Gasstrom durchzieht die
eigentliche Trockentrommel, kommt mit dem Trockengut in Berührung und gibt seine Wärme
an das Trockengut ab.
Durch die bekannte Teilung des Wärmeträgers kühlen sich beide Ströme ungleich
schnell ab, und zwar kühlt sich der Strom, welcher die Trockentrommel durchzieht, rascher
ab als der, welcher das Rohr ν und den Heiz^ körper d durchströmt.
Durch die kurze Anordnung des Heizkörpers d wird im ersten Teil der Trockentrom-
niel dort, wo sich das ganz nasse Gut befindet,
ein großer freier Raum geschaffen. Diesen grof3en freien Raum durchströmen nun die
heißen Feuergase mit geringer Geschwindigkeit, kühlen sich an dem nassen Trockengutschnell
ab und können dann später auf das bereits vorgetrocknete Gut eine Entzündung nicht mehr ausüben.
Etwa aus der Feuerung f mitgerissene
ίο Funken fallen in dem freien Raum infolge
der geringen Geschwindigkeit der Feuergase ab und werden von dem ganz nassen Trockengut
abgelöscht, so daß auch diese Funken eine Entzündung des Trockengutes nicht hervorrufen
können.
Beide Gasströme werden dann vom Ventilator in der Rohrleitung q in den Hohlraum p
gedrückt, bestreichen dann heizend den Außenmantel der Trockentrommel und gelangen
schließlich durch den Brüdenschlot / ins Freie.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Trockentrommel, bei der ein Teil der Heizgase auf das Trockengut unmittelbar, der andere Teil der Heizgase durch einen Heizkörper mittelbar einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Röhrenheizkörper (d) kürzer als die eigentliche Trommel und nach dem Eintrittsende der Feuergase und des Trockengutes hin durch ein oder auch mehrere Anschlußrohre (v) verlängert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE261997C true DE261997C (de) |
Family
ID=519506
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT261997D Active DE261997C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE261997C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0009820A1 (de) * | 1978-10-10 | 1980-04-16 | Huther & Co. | Kohlenschlammtrockner mit Heizflammentrocknung in einem Drehtrommel-Trockenofen |
| EP0030403A1 (de) * | 1979-12-08 | 1981-06-17 | Metallgesellschaft Ag | Verfahren zum Trocknen und Kalzinieren von Schüttgütern |
| DE3534260A1 (de) * | 1985-09-26 | 1987-04-02 | Plonka Dohren Marianne | Verfahren zum thermischen trocknen temperaturempfindlicher gueter in drehtrommeln sowie vorrichtungen zur durchfuehrung dieses verfahrens |
-
0
- DE DENDAT261997D patent/DE261997C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0009820A1 (de) * | 1978-10-10 | 1980-04-16 | Huther & Co. | Kohlenschlammtrockner mit Heizflammentrocknung in einem Drehtrommel-Trockenofen |
| EP0030403A1 (de) * | 1979-12-08 | 1981-06-17 | Metallgesellschaft Ag | Verfahren zum Trocknen und Kalzinieren von Schüttgütern |
| DE3534260A1 (de) * | 1985-09-26 | 1987-04-02 | Plonka Dohren Marianne | Verfahren zum thermischen trocknen temperaturempfindlicher gueter in drehtrommeln sowie vorrichtungen zur durchfuehrung dieses verfahrens |
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