DE2619179B2 - Bandschelle mit einem lösbaren Spannkopf - Google Patents
Bandschelle mit einem lösbaren SpannkopfInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B2/00—Friction-grip releasable fastenings
- F16B2/02—Clamps, i.e. with gripping action effected by positive means other than the inherent resistance to deformation of the material of the fastening
- F16B2/06—Clamps, i.e. with gripping action effected by positive means other than the inherent resistance to deformation of the material of the fastening external, i.e. with contracting action
- F16B2/08—Clamps, i.e. with gripping action effected by positive means other than the inherent resistance to deformation of the material of the fastening external, i.e. with contracting action using bands
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Bandschelle der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.
Bei einer bekannten Bandschelle dieser Art (Prospekt der Fa. Hans Oetiker, Maschinen- und Apparatebau
GmbH, 7833 Endingen a. k. »Oetiker-Naspannschloß«) sind aus dem einen Spannblech zwei spitze Haken in
Bandlängsrichtung hintereinanderliegend herausgedrückt Sie sind entgegen der sie belastenden
Spannkraft geneigt. Beim Spannen der Bandschelle laufen die Durchbruchränder daher auf den schrägen
Außenseiten der Haken auf, so daß die von den Haken erfaßten Durchbruch-Randbereiche nach außen aufgeweitet werden. Die Folge ist, daß die beanspruchten
Randbereiche der Durchbrüche im Schellenband aufreißen oder die Haken über den Durchbruchrand
hinwegleiten, so daß sich die Bandschelle löst.
Die gleiche Schwierigkeit ergibt sich bei der aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift 19 68 390 bekannten
Bandschelle. Bei dieser wird zur Ausbildung des Hakens
aus dem einen Spannblech zunächst ein Lappen radial herausgedrückt und dann nach Hindurchführung durch
einen Durchbruch des Bandes in Umfangsrichtung
umgebogen, so daß er das im Spannblech durch das
Herausdrücken verbleibende Loch überlappt Durch das Umbiegen des Lappens wird der das Widerlager für die
Kante des Durchbruchs bildende Abschnitt des Hakens gekrümmt, so daß sich für diese Kante eine Auflage
fläche ergibt, die beim Spannen ein Aufbiegen des an
diese Kante angrenzenden Randbereichs des Banddurchbruchs in das Loch -des Spannblechs zur Folge hat.
Es besteht daher die Gefahr, daß der Randbereich einreißt und sich die Bandschelle löst
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde Bandschellen der in Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten
Art insofern zu verbessern, daß die Gefahr eines Lösens der Bandschelle auch bei einem dünnen Schellenband
geringer ist.
daß der das Widerlager für die Kante des Durchbruchs
bildende Abschnitt des Hakens in Richtung der auf das
Widerlagerfläche bewirkt, daß der beanspruchte Bereich am Rande des Durchbruchs des Schellenbandes
nicht durch den Haken nach außen aufgeweitet, sondern radial nach innen gegen den freien Schenkel des Hakens
gedrückt wird. Da das Material des Spannblechs
üblicherweise wesentlich steifer als das des Schellenbandes ist, wird das Schellenband im beanspruchten
Randbereich des Durchbruchs durch den Haken abgestützt. Dieser Randbereich behält daher seine Form
bei. Die Gefahr eines Aufweitens oder Aufreißens des
belasteten Randbereichs des Durchbruchs ist praktisch
vermieden.
Bei einer Bandschelle der eingangs genannten Art mit zwei Haken an dem einen Spannblech ist vorzugsweise
dafür gesorgt, daß die beiden Haken in an sich
bekannter Weise nebeneinander quer zur Längsrichtung des Schellenbandes ausgebildet sind. Wenn die
beiden Haken in nur einen Durchbruch eingreifen, verteilt sich die Belastung des Durchbruchrandes mehr
zu dessen Enden hin, an denen die Biegesteifigkeit höher
ist.
Vorzugsweise sind jedoch zwei Durchbrüche im Abstand der beiden Haken des einen Spannbleches
vorgesehen, wobei die beiden Durchbrüche in an sich bekannter Weise nebeneinander ausgebildet sind. Auf
diese Weise ergibt sich zwischen den beiden Durchbrächen ein Steg, der einer Aufweitung der belasteten
Randbereiche der beiden Durchbrüche zusätzlich entgegenwirkt. Die maximal zulässige Belastbarkeit ist
daher noch höher.
^o Vorzugsweise ist eine Bandschelle, bei der die das
Widerlager für den bzw. die Haken bildende Durchbruchkante geradlinig ist, in der Weise ausgebildet, daß
die Biegekanti: des bzw. jedes Hakens am Spannblech in an sich bekannter Weise geradlinig ist. Auf diese Weise
verteilt sich die Spannkraft über einen größeren Teil der belasteten Durchbruchkante, so daß der Lochleibungsdruck geringer wird.
Besonders günstig ist es, wenn der freie Schenkel des
Hakens in an sich bekannter Weise etwa parallel zur Innenseite des Schellenbandes verläuft. Er wird dann
durch das eingespannte Rohr oder dergleichen von innen her abgestützt, so daß er sich auch bei hoher
Belastung nicht aufbiegt.
Der bzw. jeder Haken kann aus dem Spannblech in an sich bekannter Weise herausgedrückt sein. Dies
erleichtert die Herstellung.
Wenn das Schellenband an beiden Enden mit mindestens ejnem Durchbruch versehen ist, kann das
zweite Spannblech in an sich bekannter Weise ebenso wie das erste ausgebildet sein. Der Spannkopf läßt sich
dann besonders leicht ein- bzw. aushängen.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar. Es zeigt
F i g. 1 eine Breitbandschelle in Draufsicht,
Fig.2 die Schnittansicht I-I der Breitbandschelle
nach Fig. 1,
F i g. 3 einen Teil des Schellenbandes der 3reitbandschefle in Draufsicht,
Fig.4 ein Spannblech der Breitbandschelle in
perspektivischer Draufsicht,
Fig.5 einen Teil des Schellenbandes und das eine Spannblech der Breitbandschelle in getrennter Lage
kurz vor dem Einhaken,
F i g. 6 den Ausschnitt A der F i g. 2 in vergrößertem Maßstab und
Fig.7 Schnittansichten eines Teils einer bekannten
Bandschelle kurz vor (a) und in (b) den verhakten Zustand von Spannblech und Bandschelle.
Die Bandschelle nach den Fig. 1—6 dient zum Verbinden zweier Rohrenden, die axial in die Bandschelle
eingeführt werden, und besteht aus einem dünnen Schellenband 1 mit Bördelrändern 2 sowie
einem lösbaren Spannkopf, der zwei gleiche Spannbleche 3 und 4, zwei gleiche Spannschrauben 5, die durch
Bohrungen in getrennten Abwinklungen der Spannbleche 3 und 4 geführt sind, Spannmuttern 6 und eine
den Spalt zwischen den Enden des Spannbleches 1 verschließende Brücke 7 mit Versteifungssicken 8
aufweist Die Brücke 7 ist mit dem in den Figuren rechts liegenden Ende des Spannbleches 1 durch zwei
Punktschweißstellen ^verbunden.
Das Schellenband 1 hat in der Nähe jedes Endes zwei quer zur Längsrichtung des Schellenbandes 1 nebeneinanderliegende,
etwa rechtwinklige Durchbrüche 9 und 10, die durch einen Steg 11 getrennt sind. In die
Durchbrüche 9 und 10 greifen aus den Spannblechen 3 und 4 herausgedrückte Haken 12. Beim Festziehen der
Spannschrauben 5 greifen die Haken 12 unter das Schellenband 1. Der das Widerlager für die Kante 13 der
Durchbrüche 9 und 10 bildende Abschnitt 14 ist in Richtung der auf dieses Widerlager 14 wirkenden
Spannkraft Fzurückgebogen, so daS das Widerlager 14 eine Auflauffläche für die Kante 13 bildet, die bewirkt,
daß der Bereich 15 des Schellenbandes 11 am Rand des
Durchbruchs 9 bzw. 10 nicht durch den Haken 112 nach außen aufgeweitet, sondern radial nach innen gegen den
freien Schenkel 16 des Hakens 12 gedrückt wird. Das
ίο Material der Spannbleche 3 und 4 ist wesentlich steifer
als das des Schellenbandes 1, so daß das Schellenband im Bereich IS durch den Haken 12 abgestützt wird und
seine Form beibehält. Die zuzlässige Belastung ist höher. Das freie Ende 16 des Hakens verläuft etwa
parallel zum Schellenband 1, so daß es noch durch das eingespannte Rohr abgestützt wird.
Bei der bekannten Bandschelle nach den F i g. 7a und 7b ist der Widerlagerabschnitt des Hakens dagegen
entgegengesetzt geneigt, so daß der dem Widerfager-Abschnitt zugekehrte Rand des Schellenband-Durchbruchs
auf diesem Widerlager-Abschnitt aufläuft (F i g. 7a) und nach außen hin aufgeweitet wird.
Es besteht daher die Gefahr, daß das Schellenband in diesem besonders belasteten Bereich reißt oder der
Haken über den hochgebogenen Rand hinweggleitet. Die Belastbarkeit ist daher geringer.
Eine Steigerung der Belastbarkeit wird durch die Verwendung zweier nebeneinanderliegender Haken 12
erreicht, die jeweils in einen eigenen Durchbruch 9 bzw. 10 eingreifen. Der Steg 11 (Fig.3) kann zwar
weggelassen werden, so daß sich ein langer Durchbruch quer zum Band 1 ergibt, in den die beiden nebeneinanderliegenden
Haken 12 eingreifen, doch verhindert der Steg 11 in noch höherem Maße eine Aufweitung auch
zwischen den Bereichen 15. Insbesondere verteilt sich die Spannkraft gleichmäßiger über die Kanten 13.
Während bei Ausbildung nur eines Durchbruchs nur zwei Ecken an den Enden der Kanten 13 einer
Kerbbeanspruchung unterliegen, verteilt sich die gleiehe
Belastung bei Ausbildung zweier Durchbrüche 9 und 10 auf vier Ecken, so daß die Beanspruchung an
diesen Ecken geringer ist.
Die Kanten 13 und die Widerlager-Abschnitte 14 bzw. Biegekanten 17 der Haken 12 sind geradlinig und
verlaufen parallel zueinander, so daß sich die Spannkraft gleichmäßig auf die Kanten 13 und Widerlager-Abschnitte
14 verteilt.
Es ist auch möglich, die Haken am Ende der Spannbleche 3 und 4 durch Umbiegen auszubilden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Bandschelle mit einem lösbaren Spannkopf, der zwei gegeneinander verspannbare und mit dem
Schellenband in Eingriff bringbare Spannbleche aufweist, von denen mindestens das eine Spannblech
mit mindestens einem, aus dem Spannblech herausgedrückten, das durch das Herausdrücken im
Spannblech verbleibende Loch überlappenden Haken für den Eingriff in einen Durchbruch des
Schellenbandes versehen ist und das Schellenband mindestens eine der Hakenanzahl entsprechende
Durchbruchanzahl aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der das Widerlager (14) für die
Kante (13) des Durchbruchs (9; 10) bildende Abschnitt des Hakens (12) in Richtung der auf das
Widerlager (14) wirkenden Spannkraft (Z^ zurückgebogen ist.
2. Bandschelle nach Anspruch 1, bei der zwei Haken an dem einen Spannblech ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Haken (12) in an sich bekannter Weise nebeneinander quer zur
Längsrichtung des Schellenbandes (1) ausgebildet sind.
3. Bandschelle nach Anspruch 2, bei der an dem einen Schellenbandende zwei Durchbrüche im
Abstand der beiden Haken des einen Spannbleches ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
zwei Durchbrüche (9; 10) in an sich bekannter Weise nebeneinander ausgebildet sind.
4. Bandschelle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die das Widerlager für den bzw. die Haken
bildende Durchbruchkante geradlinig ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegekante (17) des bzw.
jedes Hakens (12) am Spannblech (3) in an sich bekannter Weise geradlinig ist.
5. Bandschelle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Schenkel (16)
des Hakens in an sich bekannter Weise etwa parallel zur Innenseite des Schellenbandes (1) verläuft.
6. Bandschelle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. jeder Haken
(12) aus dem Spannblech (3) in an sich bekannter Weise herausgedrückt ist.
7. Bandschelle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der das Schellenband an beiden Enden mit
mindestens einem Durchbruch versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Spannblech (4) in an
sich bekannter Weise ebenso wie das erste (3) ausgebildet ist.
Priority Applications (5)
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