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DE2618200A1 - Stationsgebaeude, insbesondere einzellige, explosionsgefaehrdete elektrische umspann- und schaltstation - Google Patents

Stationsgebaeude, insbesondere einzellige, explosionsgefaehrdete elektrische umspann- und schaltstation

Info

Publication number
DE2618200A1
DE2618200A1 DE19762618200 DE2618200A DE2618200A1 DE 2618200 A1 DE2618200 A1 DE 2618200A1 DE 19762618200 DE19762618200 DE 19762618200 DE 2618200 A DE2618200 A DE 2618200A DE 2618200 A1 DE2618200 A1 DE 2618200A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roof panel
station building
station
building according
roof
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762618200
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Heinrich Kraemer
Gervin Mueller
Illo-Frank Dr Ing Primus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Betonbau GmbH
Original Assignee
Betonbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Betonbau GmbH filed Critical Betonbau GmbH
Priority to DE19762618200 priority Critical patent/DE2618200A1/de
Priority to AT0280577A priority patent/AT364025B/de
Priority to SE7704687A priority patent/SE7704687L/xx
Priority to NL7704525A priority patent/NL7704525A/xx
Publication of DE2618200A1 publication Critical patent/DE2618200A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H5/00Buildings or groups of buildings for industrial or agricultural purposes
    • E04H5/02Buildings or groups of buildings for industrial purposes, e.g. for power-plants or factories
    • E04H5/04Transformer houses; Substations or switchgear houses
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B7/00Enclosed substations, e.g. compact substations
    • H02B7/06Distribution substations, e.g. for urban network

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • "Stationsgebäude, insbesondere einzellige, explosions-
  • gefährdete elektrische Umspann- und Schaltstation" Die Erfindung bezieht sich auf ein Stationsgebäude, insbesondere einzellige, explosionsgefährdete elektrische Umspann- und Schaltstation mit einer Überdachentlllftung.
  • Bei elektrischen Umspann- und Schaltstationen treten gelegentlich Störlichtbögen (Kurzschlüsse) mit explosionsartiger Freisetzung heißer Gase auf. Zur gefahrlosen Ableitung dieser Gase aus dem Gebäudeinneren in die äußere Umgebung des Gebaumes sind Dachkonstruktionen bekannt (DT-PS 2 110 093), bei denen Lüftungsöffnungen für die Luftkühlung derart in der äußeren Randzone des Daches angeordnet sind, daß deren Austritt nach oben weist. Bei begehbaren Stationsgebäuden, die sich in ausreichender Entfernung von einem Gebäude befinden und höher als ca. 2,20 m sind, stellt diese Art der Entlüftung und Druckentlastung einen ausreichenden und zweckmäßigen Schutz für Passanten gegen eventuell austretende heiße Gase dar.
  • Bei nicht bege}Xaren Stationen, sogenannten Kompakt- oder Kleinstationon mit EIöhen von ca. 0,80 m bis ca. 2,20 m über dem Erdreich oder bei teilweise in das Erdreich versenkte begehbaren Stationen, sowie bei Stationen, die dicht an bestehende Gebäude, Scheunen, Sträucher, Bäume etc. angebaut werden, werden diese bekannten Formen der Entlüftung und Druckentlastung nach oben jedoch eine Gefährdung für Objekte und Passanten darstellen.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Stationsgebaude der eingangs beschriebenen Art zu entwickeln, bei der die Entlüftung und Druckentlastung über das Dach so gestaltet ist, daß aus den Entlüftungsöffnungen austretende heiße Gase Passanten auch dann nicht gefährden können, wenn die Bauhöhe des Stationsgebäudes geringer als 2,20 m ist oder die Station dicht an gefährdeten Objekten steht. Die Dachkonstruktion soll selbstverständlich trotzdem ausreichenden Schutz für die im Stationsgebäude installierten elektrischen Geräte und Anlagen vor Witterungseinflüssen und anderen Fremdeinwirkungen bieten. Sie soll darüberhinaus möglichst einfach gestaltet sein, so daß die Herstellungskosten nicht wesentlich höher liegen als die der bekannten Dachkonstruktionen.
  • Diese Aufgabe wird erfindugsgemäß bei einem Statiollsgebaude der eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst, daß das Dach aus mindestens zwei übereinander angeoidnetens an ihrem äußeren Umfang fonaschlüssig miteinander verbundenen Dachplattn besteht, zwischen denen ein im wesentlichen geschlossener Hohlraum vorgesehen ist, daß die untere,innere Dachplatte Lüftungsöffnu?gen aufweist, die das Gebäudeinnere mit dem Hohlraum verbinden, und daß die obere, äußere Dachplatte Austritte aufweist, die den Hohlraum mit der Außenluft verbinden und so gerichtet sind, daß sie ein für die äußere Umgebung des Stationsgebäudes gefahrloses Austreten von Gasen aus dem Gebäudeinneren gestatten.
  • Die erfindungsgemäße Ausgostaltung des Stationsgebäudes hat gegenüber den vorbekannten Stationsgebäuden den Vorteil, daß durch die räumliche Trennung von Lüftungsöffnungen in der inneren Dachpl.atbe und Austritten in der äußeren Dachplatte die aus strömenden heißen Gase in eine beliebig vorgebbare Richtung gelenkt werden kölznen und daß ein zusätzlicher Hohlraum geschaffen ist, der als Druckbremse wirkt und in welchem sicÜ die heißen Gase vor ihrem Austritt in die das Stationsgebäude umgebenden Luft zusätzlich,gegebenenfalls an hinzugefügten Kühlrippen abkühlen können.
  • Die bevorzugte Richtung, in der diese heißen Gase bei ihrem Austreten gelenkt werden, ist die Richtung nach oben, weil die natürliche Expansionsrichtung infolge der hohen Temperaturen der heißen Gase und des damit verbundenen thermischen Auftriebes nach oben gerichtet ist und die Stationsgebäude zur Kühlung der im Gebäude inneren installierten Geräte ohnehin eine Zuluftöffnung für Kaltluft unten und eine Abluftöffnung für erwärmte Luft oben besitzen, da selbst bei der Dauerkühlung der Auftrieb der warmen Luft für einen möglichst hohen Luftdurchsatz und Kühleffekt ausgenutzt wird. Der Austritt der Gase kann aber auch waagerecht zur Seite oder nach unten gerichtet werden falls diese Richtung der Straße, dem Gehweg, einem Gebäude oder gefährdeten Objekt abgewandt ist oder falls in dieser Richtung aus anderen Gründen keine Gefahren durch das Allstrete-n der Gase entstehen können. Zweckmäßige V[eiterbildlmgen der Erfindung hierfür sind in den Unterunsprüchen angegeben.
  • Eine weitere zweckmäßige Atzsgestaltullg der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Lüftungsöffnungen im Nittelteil der inneren Dachplatte angeordnet sind und daß unter den LüStungsöffrlungen eine dritte Dachplatte vorgesehen ist, so daß ein zvreiter Hohlraum entsteht, der über seitliche Durcbbrüche an der äußeren Randzone mit dem Gebäudeinneren verbunden ist.
  • In manchen Fällen mag es zweckmäßig sein, daß Mittel vorgesehen sind, durch die mindestens einer der Austritte beim Austreten einer Druckwelle im Gebäudeinneren verschlossen wird.
  • Sowohl der Hohlraum zwischen der inneren und der äußeren Dachplatte als auch derjenige zwischen der dritten und der inneren Dachplatte eignen sich hervorragend für die Anbringung von Mitteln oder Vorrichtungen, mittels derer die aus dem Gebäudeinneren austretenden Gase umgelenkt, gebremst und abgekUhlt werden. Diese Mittel oder Vorrichtungen, aber auch die innere Dachplatte und/oder die dritte Dachplatte selbst können nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung aus einem Werkstoff hergestellt sein, der bei der Temperatur der bei einem Kurzschluß im Gebäudeinneren explosionsartig freigesetzten heißen Gase zumindest teilweise schmilzt bzw. druckbremsende Verformungen erfährt.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben und erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen inneren Dachplatte rnit Lüftungsöffnungen im Bereich der äußeren Randzone; Fig. 2 einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Stationsgebäude, welches eine innere Dacllplatte gem.
  • Fig. 1 aufweist; Fig. 3 einen Querschnitt durch das Dach eines zweiten Ausführungsbeispieles eines erfindungsgemäßen Stationsgebäudes; Fig. 4 einen Querschnitt durch das Dach eines dritten Ausführungsbeispieles eines erfindungsgemäßen Stationsgebäudes mit einer dritten Dachplatte, bei dem die Gase seitlich austreten können und Fig. 5 einen Querschnitt durch das Dach eines vierten Aus führrngsbeispi ele 5 eines erfindungsgemäßen Stationsgebäudes ähnlich demjenigen gem. Fig. 4, bei dem der Austritt der Gase nach unten gerichtet ist.
  • Das Ausführungsbeispiel gem. Fig. 1 und 2 weist eine einstückige innere Dachplatte 10 aus Beton auf, in die im Bereich ihrer äußeren Randzone Lüftungsöffnungen 11 eingelassen sind. Diese Lüftungsöffnungen 11 sind vertikal angeordnet und verbinden den Innenraum 12 eines Stationsgebäudes 13 mit einem Hohlraum 14 zwischen der inneren Dachplatte 10 und einer über dieser angeordneten und mit ihr am äußeren Umfang formschlüssig verbundenen äußeren Dachplatte 15. Die äußere Dachplatte 15 weist in ihrem Mittelteil Austritte 16 .für aus dem Innenraum 12 entweichende Gase auf, die ebenso wie die Lüftungsöffnungen 11 vertikal verlaufen, gegenüber jenen aber seitlich versetzt angeordnet sind. Der Hohlraum 14 ist ansonsten im wescintlichen als geschlossener Hohlraum zu betrachten.
  • Durch die Austritte 16 eintretendes Regenwasser wird von der inneren Dachplatte 10 gesammelt, deren Innenfläche einen hochgezogenen Rand 17 aufweist. Von dieser Innenfläche wird das Wasser über eine Regenrinne 18 nach außen abgeführt.
  • Die Kühlu,lg der irn Innenraum 12 des Stationsgebäudes 13 installierten Geräte 19 erfolgt durch den Luftstrom, der durch im unteren Teil des Gebäudes angeordnete, in der Zeichnung nicht dargestellte Zuluftöffnungen eintritt und aufgrund des thermischen AuStriebes durch die Lüftungsöffnungen 11 in der inneren Dachplatte 10, den Hohlraum 14 und die Austritte 16 in der äußeren Daclzplatte 15 austritt. Werden im Falle eines Kurzschlusses in den Geräten 19 durch den hierbei auftretenden Störlichtbogen explosionsartig heiße Gase freigesetzt, so werden diese Gase auf dem eben beschriebenen Abluftweg ebenfalls abgeführt, ohne daß dadurch Passanten oder Objekte in der unmittelbaren Nähe des Stationsgebäudes 13 gefährdet werden. Der thermische Auftrieb begünstigt die Abführung der Gase in dieser Richtung. Der Hohlraum 14 wirkt hierbei als Druckbremse für die bei dem Kurzschluß auftretende Druckwelle und führt allein schon durch die Verlängerung des Weges der abströmenden Gase zu einer beträchtlichen Abkühlung dieser Gase, bevor diese aus dem Stationsgebäude 13 in die umgebende Luft austreten.
  • Fig. 3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen .tationsgebaudes, bei dem die äußere Dachplatte 15 aus einem stabilen Betondach besteht, an das die innere Dachplatte 10 in Form eines Metallbleches, beispielsweise eines eloxierton Aluminiumbleches angehängt ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann die innere Dachplatte 10 auch aus einem Kunststoff, beispielsweise einem glasfaserverstärkten Polyester bestehen. In seiner Wirkungs«feise entspricht dies es AusSük-xxuzgsbeispi.el dem ersten Ausführungsbeispiel.
  • Bei den Ausfü}lrarlgsbeispielen gern. Fig. 4 und 5, bei denen sich die Lüftungsöffnungen 11 im Mittelteil der inneren Dachplatte 10 und die Austritte 16 im Mittelteil und in der äußeren Randzone der äußeren Dachplatte 15 befinden, ist unterhalb der inneren Dachplatte 10 eine dritte Dachplatte 30 so angeordnet, daß ein zweiter Hohlraum 31 zwischen dieser und der inneren Dachplatte 10 entsteht. Bei diesen Ausf.ührungsbeispielen wird das durch den Austritt 16 im Mittelteil der äußeren Dachplatte 15 eindringende Regenz.!asser durch die dritte Dachplatte 30 gesammelt und von dort über die Regenrinne 18 nach außen abgeführt. Der zweite Hohlraum 31 ist über seitliche Durchbrüche 36 an der äußeren Randzone mit dem Gebäudeinneren verbunden.
  • Wie bereits erwähnt, weist bei den Ausführungsbeispielen gem. Fig. 4 und 5 die äußere Dachplatte 15 nicht nur vertikal angeordnete Austritte 16 in ihrem Mittelteil, sondern auch zur Seite bzw. nach unten gerichtete Austritte in i.hrer äußeren Randzone auf. Derartige Ausgestaltungen der Erfindung werden insbesondere dann eingesetzt, wenn die Abführung heißer Gase durch die vertikalen Austritte 16 im Mittelteil der äußeren Dachplatte 15, also nach oben, eine Gefährdung für die Umgebung darstellt, weil sich die äußere Dachplatte beispielsweise nur wenig über das umgebende Erdreich erhebt.
  • In derartigen Fällen werden die Austritte 16 für die hcißen Gase in die äußere Randzone der Dachplatte 15 gelegt und so -gerichtet, daß die austretenden Gase weder Passanten noch Objekte gefährden können. Irn Ausführungsbeispiel gem. Fig. 4 sind diese Austritte 16 horizontal gerichtet, im Ausführungsbeispiel gen. Fig. 5 vertikal nach unten. Um jedoch di.e Kaminwir:ung f.iir die Dauerkülilung der Geräte 19 weiterhin voll ausnutzen zu können, sind auch im höchsten Punkt der a.ußeren Daciiplatte 15, also in ihrem IE5ittelteil, Durchbrüche 16 vorgesehen, die vertikal nach oben gerichtet sind. Diese vertikal nach oben gerichteten Durchbrüche 16 werden jedoch beim Auftreten einer Druckwelle im Innenraum 12 des Stationsgebäudes 13, also im Falle eines elektrischen Kurzschlusses, mittels einer Kugel 32 automatisch geschlossen, die durch die Druckwelle nach oben gedrückt wird und dabei die vertikal nach oben gerichteten Austritte 16 abdichtet.
  • Die beiden Hohlräume 14 und 31 sind durch Gitter 33 voneirlander getrennt, die vorzugsweise aus einem Werkstoff bestehen, der bei der Temperatur der bei dem Kurzschluß im Innenraum 12 explosionsartig freigesetzten beißen Gase zumindest teilweisc schmilzt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gem. Fig. 5 ist die dritte Dachplatte 30 durch Druckfedern 34 und als Dämpfirngsglieder ausgebildete Halterungen 35 gegen die innere Dachplatte 10 abgestützt. Dadurch wird im Falle eines elektrischen Kurzschlusses im Innenraum 12 der Druckwelle, die die dritte Dachplatte 30 nach oben gegen die innere Dachplatte 10 drückt, Energie entzogen. Diese Verbindung durch Dämpfungsglieder kann beispielsweise im Ausführungsbeispiel gem. Fig. 3 auch zwischen der äußeren Dachplatte 15 und der inneren Dachplatte 10 angewandt werden.
  • Die Hohlräume 14 und 31 können weiterhin Mittel oder Vorrichtungen enthalten, mittels derer die aus dem Gobäudeinneren 12 austretenden Gase umgelenkt, gebremst und abgekühlt werden. Hierfür bieten sich insbesondere Blechkonstruktionen an, wie sie als Deionblechpakete iu den Löschkammern von elektrischen Leistungsschaltern bekannt sind. Sie sind in der Zeichnung der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt.
  • Man kann diese Vorrichtungen aber auch aus einem Werkstoff herstellen, der bei der Temperatur der heißen Gase zumindest teilweise schmilzt und den Gasen auf diese Weise Energie entzieht ZwecknäJaigerweise bestehen diese Vorrichtungen aus wabenförmig zusammengesetzten Rohren aus einem niedrig schmelzenden Kunststoff.
  • S-tatt der oder neben den vorerwähnten Vorrichtungen zur Energievernichtung können aber auch die innere Dachplatte 10 und/oder die dritte Dachplatte 30 zur Vernichtung der bei einem Kurzschlut auftretenden Dru.ck- und Wärrneenergie herangezogen werden. Vorteilhafterweise werden beide genannten Dachplatten aus einem Werkstoff mit einem hohen thermischen Absorptionskoeffizienten hergestellt und/oder aus einem Werkstoff, der ein hohes Formänderungsvermögon besitzt. Vor-teilhaftenleise wird aber immer eine der Dachplatten aus Beton hergestellt werden, während die anderen aus einem leichten, wartungsfreien Werkstoff bestehen können.

Claims (13)

  1. ArLsprückre Stationsgebäude, insbesondere einzellige, explosionsgefährdete elektrische Umspalsn- und Schaltstation mit einer Überdachentlüftung, dadurch gekennzeichnet, daß das Dach aus mindestens zwei übereinander angeordneten, an ihrem äußeren Umfang formschlüssig miteinander verbundenen Dachplatten besteht, zwischen denen ein im wesentlichen geschlossener Hohlraum (14) vorgesehen ist, daß die untere, innere Dacnplatte (10) Lüftungsöffnungen (11) aufweist, die das Gebäudeinnere (12) mit dem Hohlraum verbinden, und daß die obere, äußere Dachplatte (15) Austritte (16) aufweist, die den Hohlraum mit der Außenluft verbinden und so gerichtet sind, daß sie ein für die äußere Umgebung des Stationsgebäudes (13) gefahrloses Austreten von Gasen aus dem Gebäüdeinneren gestatten.
  2. 2. Stationsgebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsöffnungen (11) im Bereich der äußeren Randzone der inneren Dachplatte (10) angeordnet sind.
  3. 3. Stationsgebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsöffnungen (11) im Mittelteil der inneren Dachplatte (1G) angeordnet sind und daß unter den Uiftungsöffnungen eine dritte Dachplatte (30) vorgesehen ist, so daß ein zweiter Hohlraum (31) entsteht, der über seitliche Durchbrüche (36) an der äußeren Randzone mit dem Gebäudeinneren (12) verbunden ist.
  4. 4. Stationsgebaude nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Austritte (16) im Mii-ttelteil der äußeren Dachplatte (15) angeordnet und vorzugsweise nach oben gerichtet sind.
  5. 5. Stationsgebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Austritte (16) in der Randzone der äußeren Dachplatte (15) angeordnet und vorzugsweise nach der Seite oder nach unten gerichtet sind.
  6. 6. Stationsgebäude nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Austritte (16) sowohl im Mittelteil als auch in der Randzone der äußeren Dachplatte (15) angeordnet sind und daß Mittel (32) vorgesehen sind, durch die die Austritte im Mittelteil der äußeren Dachplatte beim Auftreten einer Druckwelle im Imlenraum (12) des Stationsgebäudes (13) verschlossen werden.
  7. 7. Stationsgebäude nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeiciinet, daß die Hohlräume (14,31) Mittel oder Vorri.chtwlgen enthalten, mittels derer die aus dem Gebäudeiz.merell (12) aus-tretenden Gase wlgelenkt, gebremst und abgekühlt werden.
  8. 8. Stationsgebäude nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel oder Vorrichtungen aus einem Werkstoff bestehen, der bei der Temperatur der bei einem Rurzschluß im Gebäudeinneren (12) explosionsartig freigesetzten heißen Gase zumindest teilweise schmilzt.
  9. 9. Stationsgebäude nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Dachplatten (10,15,30) aus Beton und die anderen aus leichtem, wartungsfreien Werkstoff bestehen.
  10. 10. Stationsgebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die innere und/oder die dritte Dachplatte (10 u. 30) aus einem Werkstoff mit hohem Formänderungsvermögen besteht.
  11. 11. Stationsgebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch g£'Jennzeichnet, daß die innere und/oder die dritte Dachplatte (10 u. 30) aus einem Werlcstoff mit einem hohen thermischen Absorptionskoeffizienten besteht.
  12. 12. Stationsgebäude nach einem der vorgergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß d.ie innere Dachplatte (1¢) und/oder die dritte Dachplatte (30) aus einem Werkstoff besteht, der bei der Temperatur der bei einem Kurzschluß im Gebäudeinneren (12) explosionsartig freigesetzten heißen Gase zumindest teilweise schmilzt
  13. 13. Stationsgebäude nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß mindeste arei der Dachplatten (10,15,30) miteinander durch Dämpfungsglieder (34,35) verbunden sind.
DE19762618200 1976-04-26 1976-04-26 Stationsgebaeude, insbesondere einzellige, explosionsgefaehrdete elektrische umspann- und schaltstation Withdrawn DE2618200A1 (de)

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AT0280577A AT364025B (de) 1976-04-26 1977-04-21 Stationsgebaeude, insbesondere einzellige explosionsgefaehrdete elektrische umspann- und schaltstation
SE7704687A SE7704687L (sv) 1976-04-26 1977-04-22 Stationshus, serskilt for elektriska transformator- och kopplingsanleggningar
NL7704525A NL7704525A (nl) 1976-04-26 1977-04-26 Gebouw voor apparaten, en in het bijzonder een- cellig electrisch transformatie- en schakelge- bouw.

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2915431A1 (de) * 1979-04-17 1980-10-23 Betonbau Gmbh Druckentlastungsvorrichtung
DE10015043A1 (de) * 2000-03-25 2001-10-18 Druckluft Huber Gmbh Gebäude für Maschinen
US11271374B2 (en) * 2019-12-31 2022-03-08 Ningbo Gongsheng Electric Technology Co., Ltd. Ventilation and heat dissipation box-type substation

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AT364025B (de) 1981-09-25
ATA280577A (de) 1981-02-15
NL7704525A (nl) 1977-10-28
SE7704687L (sv) 1977-10-27

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Legal Events

Date Code Title Description
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